Datum06.01.2026 13:24
Quellewww.zeit.de
TLDRFDP-Bundesvorsitzender Christian Dürr hat beim Dreikönigstreffen in Stuttgart einen radikalen Vorschlag gemacht: Alle seit 2000 beschlossenen Gesetze sollen auslaufen. Dies solle der neuen Bundesregierung in der nächsten Legislaturperiode vier Jahre Zeit geben, um nur sinnvolle Gesetze wieder einzuführen. Dürr kritisierte die in Deutschland verbreitete Null-Risiko-Mentalität und betonte, dass das Vermeiden von Risiken letztlich gefährlich sein könne.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „FDP-Parteitreffen“. Lesen Sie jetzt „Radikaler Vorschlag der FDP: Alte Gesetze auslaufen lassen“. Der FDP-Bundesvorsitzende Christian Dürr hat eine radikale Entrümpelung des deutschen Rechts vorgeschlagen. Beim traditionellen Dreikönigstreffen in der Stuttgarter Oper schlug er vor, in einer kommenden Wahlperiode zum Ende der Legislatur "alle Gesetze in Deutschland, die seit 2000 beschlossen worden sind", komplett auslaufen zu lassen. Dann habe eine neue Bundesregierung vier Jahre Zeit, sich um die Gesetze zu kümmern, die man wieder einführen wolle, sagte Dürr – "und zwar nur die, die sinnvoll sind". Das Hauptproblem in Deutschland sei die Null-Risiko-Mentalität, kritisierte Dürr. "Wer nichts riskiert, der riskiert am Ende unter Umständen alles." © dpa-infocom, dpa:260106-930-504630/1