www.zeit.de23.07.2026
Im Sommerurlaub variieren die Trinkgeldgepflogenheiten international stark. Während in Nordamerika mehr Großzügigkeit erwartet wird und in den Beneluxstaaten oft aufgerundet wird, ist in Ländern wie China, Japan und Südkorea Trinkgeld unüblich und kann sogar als Beleidigung empfunden werden, da guter Service dort als Standard gilt.
www.zeit.de23.07.2026
Wirtschaftsverbände warnen vor Standortnachteilen bei potentiellem AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Arbeitgeberpräsident Dulger und BDI-Chefin Gönner sehen in der AfD keine Lösungspartei für wirtschaftliche Probleme und betonen die Bedeutung von Mitte-Parteien. Sie kritisieren die AfD wegen ihrer EU-, Euro- und Russlandpolitik sowie mangelnden Energiekonzepten. Das Potential einer AfD-Alleinregierung und deren Auswirkungen auf die Wirtschaft werden mit Sorge beobachtet.
www.zeit.de23.07.2026
Deutsche Wirtschaftsvertreter warnen vor Standortnachteilen bei einem Wahlsieg der AfD in Ostdeutschland. Sie betonen, die Partei biete keine Lösungen für wirtschaftliche Herausforderungen wie Energiepolitik oder Bildung, sondern berge Unsicherheiten. Arbeitgeberpräsident und BDI-Hauptgeschäftsführerin kritisieren die AfD als nicht wirtschaftsfähig und fordern zentrumsbasierte Politik. Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern könnten die AfD stärken.
www.zeit.de23.07.2026
Sinkende Mitgliederzahlen belasten die Finanzen der katholischen Kirche in Bayern. Zwar drohen den großen Bistümern kurzfristig keine akuten Probleme, langfristig sind jedoch Einnahmeverluste durch Austritte zu erwarten. Einige Bistümer kämpfen mit Defiziten, die durch Rücklagen ausgeglichen werden. Steigende Personalkosten und Immobilienunterhalt stellen weitere Herausforderungen dar.
www.zeit.de23.07.2026
US-Touristen geben in hessischen Gaststätten tendenziell höhere Trinkgelder (ca. 20%) als deutsche Gäste (ca. 10%). Dies liegt an der Gewohnheit aus den USA, wo höhere Trinkgelder notwendig sind, um die oft niedrigen Löhne im Gastgewerbe auszugleichen. Während dies für Servicekräfte vorteilhaft sein kann, birgt das System auch Schattenseiten wie mögliche Benachteiligung von Männern oder weniger attraktiven Personen.
www.zeit.de23.07.2026
Die A40 im Ruhrgebiet wird für fast eine Woche gesperrt, um Flüsterasphalt auf einem 5,8 Kilometer langen Abschnitt zwischen Mülheim-Winkhausen und Essen-Ost einzubauen. Die Sperrung gilt bis zum 30. Juli. Umleitungen sind ausgeschildert, teils auch durch städtische Gebiete. Die Autobahn GmbH bittet die Verkehrsteilnehmer, den beschilderten Routen zu folgen. Flüsterasphalt dämpft Reifengeräusche. Die A40 ist stark befahren und soll auf sechs Spuren ausgebaut werden.
www.zeit.de23.07.2026
Dieser Artikel präsentiert eine Auswahl von "Bildern des Tages" aus dem Bereich der Fotografie. Er bietet Einblicke in aktuelle fotografische Werke und deren thematischen Inhalt.
www.zeit.de23.07.2026
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Grabow hat einen Schaden von etwa 250.000 Euro verursacht. Das Gebäude mit sechs Wohnungen ist unbewohnbar geworden, die Bewohner mussten evakuiert werden. Die Brandursache war zunächst unklar, es gab keine Berichte über Verletzte.
www.zeit.de23.07.2026
Die USA unterstützen Saudi-Arabien beim Aufbau eines zivilen Atomprogramms. Kritiker befürchten ein atomares Wettrüsten im Nahen Osten, während die USA eine Verbreitung von Atomwaffen ausschließen wollen. Das Abkommen könnte Saudi-Arabien Urananreicherung ermöglichen, was als gefährlich im Kontext des Iran-Konflikts und der instabilen Region gilt. Der Kongress muss die Vereinbarung noch prüfen.
www.spiegel.de23.07.2026
Ein Autofahrer floh in Koblenz vor einer Polizeikontrolle mit überhöhter Geschwindigkeit. Dabei stieß er mit einem Motorrad zusammen, dessen Fahrerin leicht verletzt wurde. Der flüchtige Fahrer, der unter Rauschmitteleinfluss stand und Amphetamin bei sich trug, wurde nach einem weiteren gescheiterten Fluchtversuch zu Fuß festgenommen. Sein Wagen, an dem Kennzeichen getauscht worden waren, wurde in einem Parkhaus gefunden. Seinem Auto und Führerschein wurden sichergestellt.
www.zeit.de23.07.2026
Thüringische Cannabis-Anbauvereinigungen schätzen ihre Ernte seit Bestehen auf 230-250 kg. Ein Großteil fiel 2023 an, da Vereine erst nach und nach ihre Anlagen aufbauten. Sechs Clubs sind in Thüringen zugelassen, mit weiteren Antragsverfahren. Seit Juli 2024 können Vereine Cannabis gemeinschaftlich anbauen und an Mitglieder abgeben, wobei strenge Auflagen wie Abstandsregeln und eine Mitgliederbegrenzung gelten. Die Mitgliederzahlen der Clubs variieren stark.
www.zeit.de23.07.2026
Die SAP-Aktie hat seit ihrem Höchststand kräftig verloren. Grund sind Sorgen über den Einfluss von Künstlicher Intelligenz auf das Geschäftsmodell. Während SAP erfolgreich zu Cloud-Software übergeht, befürchten Analysten, dass KI-Agenten traditionelle Abonnements überflüssig machen könnten. SAP betont die starke operative Entwicklung und sieht KI als Chance, muss aber seine Führungsrolle in der Softwarebranche behaupten, um das Vertrauen des Marktes zurückzugewinnen.
www.zeit.de23.07.2026
Das "Fest" in Karlsruhe, Süddeutschlands größtes Familienfestival, erwartet vom 23. bis 26. Juli bis zu 260.000 Besucher. Gefeiert wird das 41. Jubiläum kurz vor den Sommerferien Baden-Württembergs. Neben zahlreichen Angeboten auf mehreren Bühnen und einem Sportbereich, werden prominente Künstler wie Nico Santos, die Beatsteaks, Zartmann, Leony, Max Herre und Joy Denalane erwartet. Das Festival bietet ein breites Spektrum von Musik bis hin zu Kultur und Sport.
www.zeit.de23.07.2026
Zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 stellt die brandenburgische Landesregierung die Direktverbindung des RE3 zwischen Berlin und Schwedt ein. Die Verlängerung des RE20 nach Schwedt scheiterte an der Finanzierbarkeit mit geschätzten 14 Millionen Euro pro Jahr. Stattdessen müssen Fahrgäste künftig in Angermünde in die RB61 umsteigen, deren Zuverlässigkeit das Verkehrsministerium durch Gespräche mit dem Betreiber verbessern will.
www.zeit.de23.07.2026
Die Großbäckerei Emil Reimann nutzt Künstliche Intelligenz (KI) zur Qualitätskontrolle von Dresdner Stollen. Die KI analysiert Röntgenbilder, um kleinste Fremdkörper wie Steine oder Stielreste zu erkennen, die durch international bezogene Zutaten wie Mandeln oder Sultaninen in die Backwaren gelangen können. Trotz der technologischen Unterstützung bleibt das Handwerk der erfahrenen Bäcker entscheidend. Pro Saison produziert das Unternehmen rund drei Millionen Stollen für den nationalen und internationalen Markt.