www.zeit.de21.07.2026
Die deutsche Bierproduktion ist 2025 auf unter 80 Millionen Hektoliter gesunken, ein Rückgang um 5,6%, und damit schlechter als der Weltmarkt (-0,7%). Hauptursache ist ein nachlassender Bierdurst, während alkoholfreie Alternativen beliebter werden. Ein Hopfenhändler spricht von beispiellosen Verlusten. Deutschland bleibt sechstgrößte Braunation hinter China, USA, Brasilien, Mexiko und Russland.
www.zeit.de21.07.2026
TKMS hat sein Angebot zum Kauf der Nachbarwerft German Naval Yards (GNYC) zurückgezogen. Grund dafür sind nicht erzielte Einigungen über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. TKMS-Chef Oliver Burkhard betonte, dass der Erwerb keine Notwendigkeit darstelle und das Unternehmen die bestehenden Kapazitäten sicher nutzen könne. Stattdessen will TKMS andere Optionen zur Steigerung der logistischen Flexibilität in Kiel verfolgen. GNYC war zuvor auch von Rheinmetall geprüft worden.
www.zeit.de21.07.2026
Die Afrikanische Schweinepest in Südwestfalen kostete Nordrhein-Westfalen bisher 35 Millionen Euro. Über 8.000 Wildschweine wurden erlegt, 515 km Zäune errichtet. Die Seuche betrifft vor allem die Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein. Ministerin Gorißen lobt die Eindämmung, doch die SPD kritisiert das Krisenmanagement scharf. Ziel sind "wildschweinfreie Schutzkorridore" durch intensive Jagd und Drohneneinsatz.
www.zeit.de21.07.2026
Brandenburgs Innenminister Jan Redmann plant ein Gesetz, um kritische Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorger besser vor Drohnenangriffen zu schützen. Ziel ist, den Betreibern eigene Abwehrmaßnahmen wie Technik und Videoüberwachung zu ermöglichen. Redmann sieht Deutschland als zu gefährdet an und betont die leichte Verfügbarkeit von Informationen über Schwachstellen im Internet. Er besucht aktuell ein Unternehmen, das solche Abwehrsysteme entwickelt.
www.zeit.de21.07.2026
Microsoft und Mistral AI erweitern ihre Partnerschaft mit Milliardeninvestitionen in europäische KI-Infrastruktur. Ziel ist der Ausbau von Rechenkapazitäten und die Bereitstellung europäischer KI-Modelle für Unternehmen und Behörden. Dies ermöglicht flexible Deployment-Optionen und adressiert Datenschutzbedenken in kritischen Sektoren. Die Allianz stärkt Mistrals Zugang zu Microsofts Vertriebsnetzwerk und fördert Europas KI-Standort.
www.zeit.de21.07.2026
Das abgebrannte Umweltbildungszentrum im Britzer Garten wird für 2,4 Millionen Euro neu errichtet und soll 2028 fertig sein. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich Anfang 2027. Geplant sind Verbesserungen wie natürliche Lüftung, Photovoltaik, Sonnenschutzverglasung und barrierefreier Zugang. Das Zentrum war im Oktober 2024 durch Brandstiftung zerstört worden.
www.zeit.de21.07.2026
Karim Adeyemi wird laut Vereinspräsident Joan Laporta am Mittwoch offiziell beim FC Barcelona vorgestellt. Der Transfer des deutschen Nationalspielers vom BVB nach Spanien ist somit kurz vor dem Abschluss. Adeyemi hat bereits den Medizincheck bestanden. Berichten zufolge einigt sich Barcelona mit dem BVB auf eine Ablöse von 22 Millionen Euro plus erfolgsabhängige Boni bis Sommer 2031.
www.zeit.de21.07.2026
Der türkische Oppositionsführer Özgür Özel kündigt die Gründung einer neuen Partei an, nachdem er gerichtlich als CHP-Chef abgesetzt wurde. Ein Großteil der CHP-Abgeordneten könnte ihm folgen und seine neue Partei zur größten Oppositionspartei machen. Umfragen deuten auf erhebliches Potenzial hin, mit Zustimmungswerten, die sogar Erdogans AKP übertreffen könnten. Özel, der zuvor als Apotheker tätig war, hat sich politisch neu erfunden und könnte die türkische Politik nachhaltig verändern, steht aber vor erheblichen Herausforderungen wie Finanzierung und dem eingeschränkten politischen Spielraum unter der Regierung Erdogan.
www.zeit.de21.07.2026
Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff wurde Ziel von sexuellen und gewalttätigen Drohungen im Netz. Stadtführungskräfte solidarisierten sich mit ihr und verurteilten die "Null-Toleranz-Haltung" gegen solche Angriffe. Die Politikerin berichtete von beleidigenden Kommentaren bis hin zu Vergewaltigungswünschen gegen ihre Tochter. Die Stadtspitze sieht darin einen Versuch, Frauen aus Führungspositionen zu verdrängen, was nicht toleriert werde. Solche Anfeindungen gegen Kommunalpolitiker sind kein Einzelfall.
www.zeit.de21.07.2026
Die Frankfurter Stadtverwaltung erhielt eine Drohmail über ein unmittelbar bevorstehendes schädigendes Ereignis. Daraufhin wurde das Gebäude evakuiert. Erste Ermittlungen ergaben jedoch keine Anhaltspunkte für eine ernsthafte Bedrohung. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts der Störung des Friedens durch Androhung von Straftaten.
www.spiegel.de21.07.2026
Prinz Harry wählte in einer Show von James Corden Harry Styles zum berühmtesten britischen Harry. Er sah einen Interessenkonflikt bei der Beurteilung und platzierte sich selbst und Harry Potter auf dem geteilten dritten Platz hinter Styles und Harry Kane. Die Diskussion über die Rangordnung britischer Harrys wurde von Corden angestoßen.
www.spiegel.de21.07.2026
Prinz Harry wählte in einer TV-Show Harry Styles als "Ober-Harry" Großbritanniens. Er selbst und Harry Potter belegten den geteilten dritten Platz hinter Fußballer Harry Kane. Prinz Harry humorvoll, dass die Rangordnung per Quidditch-Turnier entschieden werden könnte. Der Herzog von Sussex hat Styles bereits getroffen.
www.zeit.de21.07.2026
Vor Mauretanien sind über 140 Menschen bei Bootsunglücken vermisst oder ertrunken. Das UN-Flüchtlingswerk stuft die Route von Westafrika zu den Kanaren als eine der tödlichsten der Welt ein. Schlechte Bedingungen, überfüllte Boote und mangelnde Rettungschancen sind die Ursachen
www.zeit.de21.07.2026
Vor Mauretanien sind über 140 Menschen bei Fluchtversuchen gestorben oder werden vermisst. Die Route zu den Kanaren gilt als eine der tödlichsten der Welt, bedingt durch schlechte Boote und mangelnde Rettungschancen. In den letzten Tagen wurden bei drei Vorfällen Hunderte gerettet, aber viele bleiben vermisst. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge auf den Kanaren ist dieses Jahr deutlich gesunken, was auf strengere Kontrollen und Abkommen mit afrikanischen Ländern zurückgeführt wird.
www.zeit.de21.07.2026
Die EU fördert die Krisendestillation von Rot- und Roséweinen (Jahrgang 2025 und älter) aus Rheinhessen und Württemberg zur Entlastung des Marktes. Mit 43 Cent pro Liter werden die Weine destilliert, hinzu kommen 16 Cent für Logistik und Brennkosten. Ziel ist der Abbau eines Überangebots. Der daraus gewonnene Alkohol darf nur für industrielle Zwecke verwendet werden. Die Maßnahme, unterstützt von Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg, soll ab dem vierten Quartal starten und adressiert den globalen Rückgang der Weinnachfrage.