Bahn nach Sturm »Elli«: Fernverkehr rollt doch erst ab Samstagmittag wieder an

www.spiegel.de10.01.2026

Nach dem Wintersturm "Elli" rollt der Fernverkehr der Deutschen Bahn in Deutschland langsamer als erwartet wieder an. Der Betrieb, besonders im Norden und Osten, bleibt stark eingeschränkt, während die Mitte und der Süden mit neuen Schneemassen rechnen müssen. Einige Zugverbindungen, wie nach Kopenhagen und Amsterdam, bleiben ausgesetzt. Zusätzlich beeinträchtigen Schnee und Eis den Regionalverkehr. Polizei und Umweltbehörden warnen vor herabfallenden Eiszapfen und instabilen Eisflächen. Ein normalisierter Fährverkehr in Ostfriesland startet ebenfalls.

Schneefall: Polizei: Bislang kaum größere Probleme wegen Winterwetters

www.zeit.de10.01.2026

In Thüringen gab es bislang kaum Probleme aufgrund des Schneefalls. Die Polizei berichtet von wenigen kleineren Unfällen und kurzzeitigen Sperrungen, jedoch ohne ernsthafte Verletzungen. Die Straßen bleiben weitgehend frei, und die Landesinsatzzentrale betont, dass das Wetter bisher keine große Rolle gespielt hat. Ein Sprecher hebt hervor, dass die Thüringer an Winterwetter gewöhnt sind.

Brückenlauf: Eis und Schnee stoppen Leipziger Brückenlauf

www.zeit.de10.01.2026

Der Leipziger Brückenlauf, geplant für Sonntag, wurde aufgrund von Eis und Schnee abgesagt. Die Veranstalter betonten, dass die Sicherheit der Teilnehmer oberste Priorität habe. Ein Ersatztermin wird für das Frühjahr 2026 angestrebt.

Grönland: Chefs aller Parlamentsparteien »wollen keine Amerikaner sein«

www.spiegel.de10.01.2026

Die Chefs aller Parlamentsparteien in Grönland haben entschieden, Donald Trumps Gebietsansprüche auf die Insel gemeinsam zurückzuweisen. In einer Erklärung betonen sie, dass die Zukunft Grönlands von den Grönländern selbst bestimmt werden soll, ohne Einmischung anderer Länder. Dies geschieht vor dem Hintergrund von Trumps Drohungen, Grönland gewaltsam zu übernehmen, um nationale Sicherheitsinteressen der USA zu wahren. Die dänische Regierung lehnt ebenfalls Trumps Ansprüche ab und warnt vor möglichen NATO-Folgen. Ein Treffen des grönländischen Parlaments wird vorgezogen.

Bahnverkehr: Winterwetter hat Sachsen weiter fest im Griff

www.zeit.de10.01.2026

Das Winterwetter beeinträchtigt den Bahn- und Straßenverkehr in Sachsen erheblich. Hauptbetroffen ist der Knotenpunkt Erfurt, wo eisige Temperaturen zu Funktionsstörungen bei Weichen führten. Züge werden umgeleitet und verspätet sich, auch die S-Bahn ist betroffen. Auf den Straßen kam es zu mehreren Unfällen, meist mit Blechschäden, oft aufgrund liegengebliebener Lastwagen. Die Kälte wird bis zum Wochenende anhalten, mit Temperaturen bis minus 13 Grad und anhaltender Glättegefahr. Autofahrer sollten vorsichtig sein und mehr Zeit einplanen.

Wahlkampf: CDU-Chef Peters: "Ich will Ministerpräsident werden"

www.zeit.de10.01.2026

CDU-Chef Daniel Peters strebt im Wahlkampf nach dem Posten des Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern. Auf einem Parteitag präsentierte er einen Neun-Punkte-Plan, der unter anderem Unterstützung für junge Familien, die Abschaffung von Gendersternchen und die Förderung von Sprachfähigkeiten bei Vorschulkindern umfasst. Peters betont die Notwendigkeit einer geschlossenen CDU und lehnt Koalitionen mit der AfD und der Linken ab. Die nächste Wahl findet am 6. Juli statt, mit dem Ziel, die SPD zu übertreffen.

Syrien: Syrische Armee meldet Kontrolle über Aleppo, Kurden widersprechen

www.zeit.de10.01.2026

Die syrische Armee behauptet, die Kontrolle über Aleppo zurückerlangt zu haben, während kurdische Truppen diese Angaben als falsch zurückweisen und melden, dass die Kämpfe weitergehen. In den Gefechten, die seit Dienstag toben, wurden über 20 Menschen getötet und etwa 30.000 Zivilisten flohen aus den betroffenen Vierteln. Eine von der Regierung verkündete Waffenruhe wurde von den Kurden abgelehnt. Die Angaben sind derzeit nicht unabhängig überprüfbar.

Syrien: Armee verkündet Kontrolle über Aleppo – Kurden dementieren

www.spiegel.de10.01.2026

In Aleppo kämpfen die syrische Armee und kurdische Truppen um die Kontrolle der Stadt. Die Armee behauptet, die Kontrolle über Scheich Maksud gewonnen zu haben, während Kurden diese Angaben zurückweisen und andauernde Kämpfe bestätigen. Mehr als 30.000 Menschen flohen aus den umkämpften Gebieten. Trotz einer ausgerufenen Waffenruhe lehnten die Kurden eine Waffenstillstand ab. Der Konflikt spitzt sich weiter zu, während internationale Akteure, wie die Türkei und Israel, ebenfalls involviert sind. Die Situation für Minderheiten in Syrien bleibt besorgniserregend.

Winterwetter: Hamburg atmet nach Schneesturm "Elli" durch

www.zeit.de10.01.2026

Nach dem Schneesturm "Elli" normalisiert sich das Leben in Hamburg. Der Verkehr, einschließlich des Fern- und Regionalverkehrs der Deutschen Bahn, erholt sich, während der Hamburger Flughafen nach zahlreichen Flugausfällen wieder in Betrieb geht. Trotz winterlicher Wetterbedingungen und vereinzelter Verkehrsbehinderungen gab es keine schweren Unfälle. Kühle Temperaturen bleiben über das Wochenende, mit einer Warnung der Umweltbehörde vor unsicherem Eis auf Gewässern. Zudem wurden zwei Bundesliga-Spiele aufgrund des Winterwetters abgesagt.

Wetter: Polizei Hamburg warnt vor herabfallenden Eiszapfen

www.zeit.de10.01.2026

Die Polizei Hamburg warnt vor herabfallenden Eiszapfen von Dächern und Gebäuden. Passanten sollen Abstand halten und auf ihre Sicherheit achten, da sich Eiszapfen lösen können, wenn sie zu groß werden oder Temperaturschwankungen ihre Stabilität beeinträchtigen. Diese Warnung wurde über die Plattform X veröffentlicht.

Sachbeschädigungen: Polizei Berlin: Kommunistische Symbole an Gebäude geschmiert

www.zeit.de10.01.2026

Unbekannte haben in Berlin-Lichtenberg mehrere Gebäude und den S-Bahnhof mit kommunistischen Symbolen, darunter Hammer und Sichel, beschmiert. Die Schmierereien waren bis zu 15 Meter groß. Betroffen sind zwei Fassaden an der Gudrunstraße und drei an der Frankfurter Allee. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen aufgenommen.

Kind gefunden: Dreijährige allein unterwegs – Passanten helfen dem Kind

www.zeit.de10.01.2026

In Sonthofen wurde ein dreijähriges Mädchen entdeckt, das allein und ohne Begleitung durch die Innenstadt lief. Passanten kümmerten sich um das Kind, bis die Polizei eintraf. Eine Polizistin sorgte dafür, dass das leicht bekleidete Mädchen warm gehalten wurde. Die Mutter kontaktierte später die Polizei, und das Kind wurde schnell wieder mit ihr vereint. Die Umstände, wie das Mädchen unbemerkt die Wohnung verlassen konnte, sind der Mutter laut Polizei unklar.

Neujahrsansprache im Vatikan: Papst Leo XIV. kritisiert wachsende Kriegsbereitschaft

www.zeit.de10.01.2026

In seiner ersten Neujahrsansprache kritisierte Papst Leo XIV. die zunehmende Kriegsbereitschaft und militärische Aggressionen zwischen Staaten. Er warnte vor einem Rückzug vom multilateralen Dialog und hob hervor, dass Krieg wieder "in Mode" sei, was die internationale Rechtsordnung gefährde. Die Ansprache fand im Kontext weltweiter Konflikte, darunter der Krieg in der Ukraine und die Situation in Venezuela, statt. Leo XIV. sprach nicht nur klassische kirchliche Themen an, sondern mahnte auch zur dringenden Reflexion über Gewalt und Frieden.

Museumsausblicke: Maler, Goethe und Sport: Womit Museen 2026 locken

www.zeit.de10.01.2026

Im Jahr 2026 erwartet Thüringen spannende kulturelle Höhepunkte in Museen. Das Lindenau Museum Altenburg feiert Gerhard Altenbourg, während die Stadt Ilmenau Goethes 250. Besuchsjubiläum mit verschiedenen Veranstaltungen würdigt. Pößneck bietet eine Sonderausstellung zu Franz Huths 150. Geburtstag, und mehrere Museen feiern eigene Jubiläen. Höhepunkte sind auch Rembrandt-Ausstellungen in Gotha und eine Sportausstellung in Erfurt. Zudem wird Goethes Wohnhaus in Weimar am 1. November vor einer dreijährigen Sanierung letztmalig geöffnet.

USA: Weiteres Video zeigt Momente vor Schüssen in Minneapolis

www.zeit.de10.01.2026

Ein neues Video zeigt die letzten Momente vor dem tödlichen Schuss eines Beamten der US-Einwanderungsbehörde ICE auf eine 37-jährige Frau in Minneapolis. Der Clip, der von dem Beamten gefilmt wurde, zeigt ein angespanntes Aufeinandertreffen vor dem Vorfall. Während der Begegnung fordert der Beamte die Frau auf, das Auto zu verlassen. Die Auseinandersetzung endet abrupt mit Schüssen, wodurch die Behörden den Beamten als sich selbst in Gefahr befindlich darstellen. Das Video bleibt in vielen Details unklar.