www.zeit.de10.08.2026
Die US-Regierung hat unter Präsident Trump über 175.000 Visa widerrufen. Betroffen sind Personen, die Visa-Bestimmungen verletzt, Straftaten wie Körperverletzung, Diebstahl oder Drogenvergehen begangen, zu Gewalt aufgerufen oder die nationale Sicherheit gefährdet haben. Die Maßnahme ist Teil des harten Migrationskurses Trumps und soll die Sicherheit von US-Bürgern gewährleisten.
www.zeit.de10.08.2026
Brad Pitt äußert sich bewundernd über seine Schauspielkollegin Kate Winslet. Er lobt ihre tiefe Hingabe an ihre Rollen, insbesondere in der Serie "Mare of Easttown". Obwohl er Winslet nicht persönlich kennt, hat er sich ihre schauspielerische Hingabe für sein kommendes Drama "The Riders" zum Vorbild genommen. Pitt deutet auch an, dass er offen für Angebote im Seriengeschäft sei, falls sich das passende Projekt ergibt.
www.spiegel.de10.08.2026
Das Oberverwaltungsgericht Sachsen-Anhalt entschied, dass Unterstützer oder Mitglieder der AfD Sachsen-Anhalt waffenrechtlich unzuverlässig sind. Der Staat dürfe Risiken für die Allgemeinheit präventiv minimieren, auch ohne bereits eingetretene Straftaten. Die Entscheidung ist rechtskräftig und ermöglicht den Entzug von Waffenerlaubnissen. Eine Ausnahme ist möglich, wenn besondere Umstände eine Gefährdung ausschließen.
www.zeit.de10.08.2026
Ein Belastungstest an der gesperrten Brücke Budapester Straße in Dresden hat begonnen. Vier Schwerlastfahrzeuge mit bis zu 326 Tonnen Gesamtgewicht sollen die Resttragfähigkeit des Spannstahlbaus ermitteln. Ziel ist es, zu prüfen, ob die Brücke nach zahlreichen Spanndrahtbrüchen schrittweise wieder für reduzierten Verkehr geöffnet werden kann. Ähnliche Brückenbauwerke mit dem gleichen Spannstahl gelten als gefährdet. Der Test dauert mehrere Nächte und kostet rund 900.000 Euro.
www.zeit.de10.08.2026
Auf einer Baustelle in List auf Sylt ist ein Feuer ausgebrochen. Gelagerte Gasflaschen explodierten, jedoch gab es keine Verletzten. Das Feuer brach im Dach eines umgebauten Lagergebäudes aus und bedroht keine benachbarten Gebäude. Über 50 Einsatzkräfte waren vor Ort. Die Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar.
www.zeit.de10.08.2026
Ein Gasaustritt an der Uniklinik Würzburg führte zur Evakuierung von 58 Personen, darunter acht Patienten. Ein technischer Defekt an einer Kälteanlage ließ Kältemittel austreten, was die Brandmeldeanlage auslöste. Laut Universitätsklinikum und Feuerwehr bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für Patienten oder Personal. Der Vorfall ereignete sich im Bereich der onkologischen Ambulanz. Ein Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdiensten war vor Ort.
www.spiegel.de10.08.2026
Aufgrund des anhaltenden Niedrigwassers, das den Schiffsverkehr behindert, lockern Bayern und Mecklenburg-Vorpommern das Lkw-Sonntagsfahrverbot. Dies soll Lieferketten stabilisieren und Produktionsausfälle verhindern. Bereits andere Bundesländer hatten ähnliche Maßnahmen ergriffen. Kritiker sehen darin keine nachhaltige Lösung für die durch den Klimawandel verursachten Probleme.
www.zeit.de10.08.2026
Ein 42-jähriger deutscher Tourist wurde in Rom mit einer Geldstrafe von 450 Euro belegt, nachdem er zur Abkühlung in den historischen Najaden-Brunnen gesprungen war. Das besteigen und Benutzen von Brunnen ist in Rom seit Langem verboten. Die anhaltende Hitzewelle beeinträchtigt die Stadt, obwohl kostenlose Trinkbrunnen zur Verfügung stehen.
www.zeit.de10.08.2026
In Düsseldorf hat ein 47-Jähriger seine Ehefrau vor einem Restaurant mit einem Messer angegriffen. Mehrere Passanten griffen ein, überwältigten den Mann und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Totschlags. Die Frau und ein Zeuge erlitten leichte Verletzungen. Beide Ehepartner sind polnische Staatsbürger. Der Mann wurde einem Haftrichter vorgeführt.
www.zeit.de10.08.2026
Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund sieht in Sachsen-Anhalt Einsparpotenziale bei Asyl und Integration, die er auf über 20 Milliarden Euro für Bürgergeldzahlungen an Nicht-Deutsche und Hilfen für die Ukraine schätzt. Innen- und Sozialministerium weisen die Darstellung als falsch zurück und betonen die positiven wirtschaftlichen Effekte von Zuwanderung sowie die Abhängigkeit der Versorgung von ausländischen Fachkräften. Siegmunds Plan zur Rückholung ausgewanderter Fachkräfte wird von Ministerpräsident Schulze als unrealistisch bezeichnet. Die AfD liegt in Umfragen deutlich vor der CDU.
www.zeit.de10.08.2026
Das Oberste Gericht Russlands hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Als Begründung nannte das Gericht angebliche Verstöße gegen das russische Wahlrecht. Jabloko ist eine bekannte Anti-Kriegs-Partei.
www.spiegel.de10.08.2026
Die staatliche Förderung für Elektroautos in Deutschland kommt auch Luxusmodellen zugute, darunter Porsche, Mercedes und BMW. Obwohl es Einkommensgrenzen für Käufer gibt, existiert keine Preisobergrenze für geförderte Fahrzeuge. Dies ermöglicht Zuschüsse für E-Autos mit Listenpreisen über 100.000 Euro. Die Mehrheit der Anträge stammt jedoch von Haushalten mit geringeren Einkommen, und am häufigsten wurden günstigere Modelle gefördert.
www.zeit.de10.08.2026
Bei einem schweren Erdbeben in Kolumbien ist die Zahl der Todesopfer auf über 50 gestiegen. Lokale Bürgermeister und Gouverneure bestätigten die traurige Bilanz. Details zum Ausmaß der Zerstörung und der genauen Ursache des Bebens liegen noch nicht vor.
www.zeit.de10.08.2026
Russlands Oberstes Gericht schloss die liberale Oppositionspartei Jabloko von den Parlamentswahlen im September aus. Richter Kirillow folgte einer Klage der kremltreuen Partei Rodina, die Jabloko zahlreiche Gesetzesverstöße vorwarf. Jabloko, die eine Beendigung des Ukraine-Kriegs fordert, will das Urteil anfechten. Kritiker sehen darin eine politische Maßnahme, um Oppositionstimmen zu unterdrücken, da Jabloko zuletzt Zulauf verzeichnete. Richter Kirillow steht bereits wegen anderer umstrittener Urteile in der Kritik.
www.zeit.de10.08.2026
Das Oberste Gericht in Moskau hat die liberale Oppositionspartei Jabloko von der Parlamentswahl im September ausgeschlossen. Als Begründung nannte das Gericht zahlreiche angebliche Verstöße gegen die russische Wahlgesetzgebung. Jabloko gilt als Anti-Kriegs-Partei.