Irankrieg: US-Militär greift Raketenstellungen und Boote im Iran an

www.zeit.de26.05.2026

Die USA haben im Süden des Iran Raketenstellungen und Boote angegriffen, die angeblich Minen verlegen wollten. Laut US-Militär sind die Angriffe eine Verteidigungsmaßnahme zum Schutz amerikanischer Truppen, trotz der geltenden Waffenruhe. Das Zentralkommando Centcom teilte die Einsätze mit und betonte die Notwendigkeit, US-Soldaten vor iranischen Bedrohungen zu schützen.

Während Verhandlungen zum Kriegsende: US-Militär greift Ziele im Süden Irans an

www.spiegel.de26.05.2026

Während Verhandlungen zu Kriegsende in Doha greift die US-Armee Ziele im Südiran an. Laut Centcom dienten die Attacken auf Raketenabschussanlagen und Boote der Selbstverteidigung, um US-Soldaten vor iranischen Truppen zu schützen. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines seit Februar andauernden Krieges, der mit US- und Israelischen Angriffen begann. Eine brüchige Waffenruhe gilt seit April, doch Verhandlungen stocken. Zuletzt reiste eine iranische Delegation nach Doha. US-Präsident Trump zeigte sich optimistisch bezüglich eines Rahmenabkommens.

Fotografie: Bilder des Tages

www.zeit.de26.05.2026

Der Artikel "Bilder des Tages" präsentiert eine Auswahl von Fotografien und behandelt das Thema Fotografie. Er liefert Informationen zu diesem visuellen Medium, mit dem Ziel, dem Leser Einblicke in die Welt der Bilder zu ermöglichen.

Streit am Kummerower See: Zoff am Kiosk eskaliert: Polizei stoppt Flucht per Boot

www.zeit.de26.05.2026

Ein alkoholisierter Kiosk-Kunde bedrohte am Kummerower See den Besitzer und flüchtete anschließend mit einem Boot. Die Polizei stoppte das Boot, in dem sich auch ein alkoholisierter Bootsführer befand. Gegen den 39-jährigen Angreifer wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt, gegen den 30-jährigen Bootsführer wegen Trunkenheit im Verkehr.

Hitzewelle: Großbritannien meldet höchste jemals im Mai gemessene Temperatur

www.zeit.de26.05.2026

Großbritannien erlebte den heißesten Maitag seit Beginn der Aufzeichnungen mit einem Rekord von 34,8 Grad Celsius in London. Die Wetterbehörde bezeichnete die Hitzewelle als "beispiellos", da der bisherige Rekord um ganze zwei Grad übertroffen wurde. Wissenschaftler warnen, dass das Land schlecht auf die durch den Klimawandel häufiger werdenden Hitzewellen vorbereitet ist und dringend Anpassungsmaßnahmen, wie die Nachrüstung von Gebäuden mit Klimaanlagen, benötigt.

Gesundheitsreform: Warken plant offenbar höhere Pflegebeiträge für Kinderlose

www.zeit.de26.05.2026

Gesundheitsministerin Warken plant zur Schließung eines 22-Milliarden-Euro-Defizits in der Pflegeversicherung eine Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent. Kinderlose müssten dann 4,3 Prozent des Bruttolohns zahlen, während Versicherte mit Kindern weiterhin niedrigere Sätze zahlen. Neben der Belastung von Kinderlosen sind auch Kürzungen bei Eigenanteilen und verschärfte Zugangsvoraussetzungen für Leistungen sowie höhere Beiträge für Gutverdiener vorgesehen. Die Pläne werden derzeit intern beraten.

Benjamin Netanyahu: Israelischer Premier in Krankenhaus eingeliefert

www.spiegel.de26.05.2026

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wurde Berichten zufolge zur zahnärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert. Sein Büro bezeichnete den Vorfall als harmlos. Dies geschieht im Kontext wiederholter gesundheitlicher Probleme, darunter eine kürzlich öffentliche gemachte Prostatatumor-Diagnose und eine frühere Operation wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung. Auch ein Herzschrittmacher wurde ihm eingesetzt. Diese Ereignisse stehen im Kontrast zu seinem öffentlichen Bild eines energiegeladenen Politikers.

Coburger Convent: Fackelzug zieht durch Coburgs Straßen - Gegner protestieren

www.zeit.de26.05.2026

Der Coburger Convent, ein Bund von Studenten- und Absolventenverbindungen, hielt seinen Pfingstkongress ab. Höhepunkt war ein Fackelzug durch Coburg. Kritiker protestierten gegen den Zug und die als nationalistisch empfundene Veranstaltung. Rund 1.700 Teilnehmer zogen, während circa 700 Gegendemonstranten auf den Straßen waren. Die Polizei meldete vereinzelt Straftaten und einen Anschlag auf ein Ehrendenkmal, bezeichnete die Lage aber insgesamt als ruhiger als in den Vorjahren.

«Nicht mehr hinnehmbar»: Gewerkschaft der Polizei klagt: Viele Wachen marode

www.zeit.de26.05.2026

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert den maroden Zustand vieler Dienststellen der Bundespolizei scharf und fordert dringende Investitionen in die Infrastruktur. Laut GdP hat jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel, darunter fehlende Büros, Unterkünfte und Parkplätze. Die Gewerkschaft bezeichnet die Zustände als "nicht mehr hinnehmbar" und betont, dass dies zu Frust bei den Beamten führe und die öffentliche Sicherheit beeinträchtige. Sie fordert Mittel für Sanierungen, Neubauten und bessere Unterkünfte als Zeichen von Respekt und zur Steigerung der Motivation.

Iran-Verhandlungen: Trump: Angereichertes Uran des Irans wird zerstört werden

www.zeit.de26.05.2026

US-Präsident Trump fordert die Zerstörung des angereicherten Urans im Iran. Dieses soll entweder in den USA vernichtet oder im Iran unter Aufsicht von Experten abgebaut werden. Der Umgang mit den etwa 400 Kilogramm Uran ist ein zentraler Streitpunkt bei den Verhandlungen über ein mögliches Rahmenabkommen. Trump kündigte an, ein Abkommen sei "weitgehend" ausgehandelt. Israel und die USA sind sich einig, dass jedes Abkommen die nukleare Gefahr beseitigen muss.

Kalifornien: Explosionsgefahr in in Chemietankt gebannt, doch 50.000 Menschen bleiben evakuiert

www.spiegel.de26.05.2026

Die Explosionsgefahr eines undichten Chemietanks mit dem Gefahrstoff Methylmethacrylat in Orange County, Kalifornien, ist gebannt. Die einst sorgenvoll erhitzte Flüssigkeit hat sich stabilisiert. Dennoch bleiben 50.000 Anwohner evakuiert, da eine BLEVE-Explosion oder Umweltschäden nicht gänzlich ausgeschlossen sind. Der Gouverneur rief den Notstand aus. Das betroffene Unternehmen bedauert den Vorfall und sichert Kooperation zu.

E-Auto: Ferrari stellt ersten vollelektrischen Sportwagen vor

www.zeit.de26.05.2026

Ferrari präsentiert sein erstes vollelektrisches Modell, "Luce", für über 500 Kilometer Reichweite und über 1.000 PS. Mit einem Preis von 550.000 Euro und Auslieferung im vierten Quartal markiert Luce eine strategische Neuausrichtung, um auf Märkten wie China wettbewerbsfähig zu bleiben. Ferrari versucht, die charakteristischen Motorengeräusche durch Klangverstärkung zu simulieren und setzt im Innenraum auf physische Bedienelemente, im Gegensatz zu rein digitalen Oberflächen.

In Kurve: Frontalkollision bei Kempen - drei Schwerverletzte

www.zeit.de26.05.2026

Bei einem Frontalzusammenstoß auf der B9 bei Kempen wurden drei Personen schwer verletzt. Ein Auto geriet in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Beteiligt waren ein älteres Ehepaar und die Fahrerin des anderen Autos. Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Bundesstraße war für mehrere Stunden gesperrt. Die Unfallursache ist noch unklar.

Libanon: Israel kündigt härtere Angriffe auf die Hisbollah-Miliz an

www.zeit.de26.05.2026

Israel kündigt verstärkte Angriffe auf die Hisbollah im Libanon an. Ministerpräsident Netanjahu bezeichnet die Miliz als Terroristen und will sie "zerschlagen", nachdem sie Israel mit Drohnen angegriffen hat. Die israelische Armee meldet Angriffe in der Bekaa-Ebene. Tausende fliehen aus Beirut aus Sorge vor einer Offensive. Trotz Waffenruhe seit April gibt es auf beiden Seiten Opfer. Die Hisbollah ignoriert Forderungen zur Einstellung des Beschusses und blockiert US-Vermittlungsgespräche.

Kalenderblatt: Was geschah am 26. Mai?

www.zeit.de25.05.2026

Am 26. Mai ereigneten sich verschiedene bedeutende Ereignisse: 2011 wurde Kriegsverbrecher Ratko Mladic festgenommen, 2006 wurde der Berliner Hauptbahnhof eröffnet und 1896 wurde erstmals der Dow-Jones-Index berechnet. Weitere Vorfälle umfassen einen tragischen Unfall in Liverpool 2025 und einen Flugzeugabsturz 1991. Der Tag markiert auch Geburtstage bekannter Persönlichkeiten wie Miles Davis und Helena Bonham Carter.