Folgen des Winterwetters: Wintersturm kann Fährverkehr zu Inseln beeinträchtigen

www.zeit.de07.01.2026

Ein bevorstehender Wintersturm wird voraussichtlich den Fährverkehr zu ostfriesischen Inseln stark beeinträchtigen. Besonders betroffen sind die Verbindungen nach Norderney und Juist, bei denen bereits einige Abfahrten abgesagt wurden. Die Reedereien Norden-Frisia und Baltrum-Linie warnen vor möglichen Ausfällen aufgrund kräftiger Ostwinde, die das Wasser abziehen und somit die Fähren gefährden. Reisende sollten sich vorab über aktuelle Verbindungen informieren, da auch die Deutsche Bahn mit Einschränkungen rechnet.

ÖPNV: Einigung nach langem Konflikt im Busgewerbe

www.zeit.de07.01.2026

In Rheinland-Pfalz wurde ein Tarifkonflikt im privaten Busgewerbe beigelegt. Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigten sich auf eine Gehaltserhöhung von insgesamt 10,5 Prozent in zwei Schritten sowie eine Einmalzahlung von 500 Euro. Die Tariferhöhung betrifft auch Werkstätten und Verwaltung und gilt bis Ende 2027. Die Einigung kommt nach mehreren Jahren von Verhandlungen, Warnstreiks und politischen Diskussionen um zusätzliche Landesmittel. Die Mobilitätsministerin sieht dies als positiven Schritt für Beschäftigte und Pendler im öffentlichen Nahverkehr.

Fünfstelliger Schaden: Verdacht auf Brandstiftung nach Feuer in Schulbibliothek

www.zeit.de07.01.2026

Nach einem Brand in einer Schulbibliothek in Ettlingen, Landkreis Karlsruhe, gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. Der Feuer entstand am Dienstagmorgen und zerstörte das Inventar, was einen fünfstelligen Schaden verursachte. Der Brand wurde nach etwa einer Stunde gelöscht. Die Polizei sucht nun nach dem Verantwortlichen für den Vorfall.

Winterwetter: Amateur-Fußball in Hamburg: Generalabsage aller Feldspiele

www.zeit.de07.01.2026

Wegen winterlicher Bedingungen hat der Hamburger Fußball-Verband (HFV) alle Amateurspiele bis einschließlich Sonntag abgesagt. Die Entscheidung beruht auf schlechten Platzverhältnissen und der Gesundheitsgefährdung der Spieler. Hallenspiele sind weiterhin möglich. Anfang nächster Woche wird die Situation für die Zeit nach Sonntag gemeinsam mit den Bezirksämtern neu bewertet, da neue Schneefälle vorhergesagt sind.

Berlin: Stromversorgung nach Brandanschlag in Berlin »nahezu wieder hergestellt«

www.spiegel.de07.01.2026

Nach einem Brandanschlag in Berlin ist die Stromversorgung für viele Haushalte wiederhergestellt. Der Netzbetreiber Stromnetz Berlin nutzt provisorische Hochspannungsleitungen, um die betroffenen 20.000 Haushalte und 850 Betriebe schrittweise zu versorgen. Am Mittwoch waren noch 550 Haushalte und 42 Gewerbebetriebe ohne Strom. Laut Berlins Wirtschafts- und Energiesenatorin Giffey könnte es vorübergehend zu kurzen Unterbrechungen kommen, während auch die Heizungsversorgung für 3000 Fernwärmekunden reaktiviert werden muss.

Mutmaßliche sexuelle Gewalt: Österreich: Anklage in Missbrauchsaffäre um SOS-Kinderdorf

www.zeit.de07.01.2026

In der Missbrauchsaffäre um SOS-Kinderdörfer in Österreich wurde ein ehemaliger Mitarbeiter angeklagt. Dem 57-Jährigen werden schwerer sexueller Missbrauch und Nötigung von zwei Mädchen unter 14 Jahren zwischen 2017 und 2020 vorgeworfen. Der Angeklagte stand bereits 2021 wegen sexuellen Missbrauchs unter Verdacht. Der österreichische Zweig der Organisation sieht sich seit September mit mehreren Missbrauchsvorwürfen konfrontiert, die intern lange bekannt waren, jedoch erst durch Medienberichte öffentlich wurden.

Tod im Einsatz: Woidke und Kretschmer gedenken des toten Polizisten

www.zeit.de07.01.2026

Ein Jahr nach dem Tod des 32-jährigen Polizisten Maximilian Stoppa in Lauchhammer enthüllten die Regierungschefs von Brandenburg und Sachsen, Dietmar Woidke und Michael Kretschmer, einen Gedenkstein. Sie würdigten den mutigen Einsatz der Polizei und erinnerten an den tragischen Vorfall, bei dem Stoppa während einer Verfolgungsjagd von einem Fahrzeug angefahren wurde. Der Angeklagte steht wegen Mordes zur Anklage. Kretschmer betonte die Unterstützung des Rechtsstaats für die Sicherheitskräfte. Ein Trauermarsch in Dresden zog über 1.000 Teilnehmer an.

USA: Warner Bros. lehnt neues Übernahmeangebot von Paramount ab

www.zeit.de07.01.2026

Warner Bros. hat ein Übernahmeangebot von Paramount abgelehnt und empfiehlt den Aktionären, das Konkurrenzangebot von Netflix anzunehmen. Der Verwaltungsrat wies den neuen Vorschlag von Paramount, der 108 Milliarden Dollar umfasst, als nicht im Interesse des Unternehmens zurück. Netflix plant eine Übernahme von Warner Bros. für 83 Milliarden Dollar. Zudem bot Milliardär Larry Ellison eine Bürgschaft über 40 Milliarden Dollar für Paramounts Angebot an. Warner Bros. sieht Paramount in mehreren Punkten hinter dem Netflix-Deal.

Lebloser Körper im Auto: Passant entdeckt Leiche im Auto auf Rastplatz

www.zeit.de07.01.2026

Ein Passant entdeckte eine Leiche in einem Auto auf dem Rastplatz Brinkum an der Autobahn 28. Der 58-jährige Mann konnte nur noch tot festgestellt werden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur genauen Todesursache aufgenommen.

Schifffahrt: Dauerfrost lässt Eisbrecher ausrücken

www.zeit.de07.01.2026

Durch anhaltende Frosttemperaturen sind Eisbrecher auf dem Mittellandkanal und Elbe-Havel-Kanal im Einsatz. Der 600 PS starke Eisbrecher "Stier" wurde aufgrund einer Eisschicht von drei Zentimetern aktiviert, um den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Es werden weitere Eisbrecher bereitgehalten, da anhaltende Kälte zu einer Eisdicke von bis zu acht Zentimetern führen kann. Viele Schiffe benötigen Unterstützung, da sie nicht für winterliche Bedingungen ausgelegt sind. Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert weiterhin starke Frostbedingungen.

Fußball-Bundesliga: Rönnow vor Fischer-Rückkehr: "Hat großen Status im Verein"

www.zeit.de07.01.2026

Union-Keeper Frederik Rönnow freut sich auf die Rückkehr seines ehemaligen Trainers Urs Fischer zum Stadion An der Alten Försterei, nachdem dieser als Coach von Mainz 05 zurückkehrt. Rönnow schätzt Fischers großen Status im Verein und die erfolgreiche Zusammenarbeit, die ihm wichtige Spielerfahrungen brachte. Er betont jedoch, dass trotz vertrauter Spielweise Fischers auch Herausforderungen zu erwarten sind. Die emotionale Trennung und Verabschiedung von Fischer bleibt im Gedächtnis, während beide Teams um die Punkte kämpfen.

Brandanschlag auf Stromnetz: Stromversorgung im Südwesten Berlins wieder vollständig hergestellt

www.zeit.de07.01.2026

Nach einem Brandanschlag auf das Stromnetz im Berliner Stadtteil Steglitz-Zehlendorf war die Stromversorgung vier Tage lang unterbrochen. Ab 14.00 Uhr meldete Berlins Wirtschafts- und Energiesenatorin Franziska Giffey die vollständige Wiederherstellung der Versorgung. Die Reparatur an den Hochspannungsleitungen wurde erfolgreich abgeschlossen, wodurch rund 20.000 Haushalte und 850 Gewerbebetriebe wieder ans Netz angeschlossen werden konnten. Vor dem Wiederherstellungsprozess waren zeitweise bis zu 45.000 Haushalte und 2.200 Gewerbeeinheiten ohne Strom, einschließlich Krankenhäuser und Schulen.

Worms: Fußgängerin von Lkw erfasst und schwer verletzt

www.zeit.de07.01.2026

In Worms wurde eine 80-jährige Fußgängerin bei einem Unfall von einem Lkw erfasst und schwer verletzt. Die Seniorin wollte eine Straße überqueren, als der Lkw aus einem Kreisverkehr kam. Der Fahrer, 57 Jahre alt, blieb unverletzt. Die genauen Umstände des Unfalls sind noch unklar, weshalb die Polizei einen Gutachter zur Unfallursachenermittlung beauftragt hat. Die Seniorin wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Glücksspiel: Zwei neue Lotto-Millionäre im Freistaat

www.zeit.de07.01.2026

Bayern hat zwei neue Lotto-Millionäre: Ein Spieler aus Niederbayern und einer aus Schwaben gewannen jeweils eine Million Euro bei der Jahresendlotterie "Bayern Millionen". Die Gewinnerlosnummern sind 126079 und 474742. Zudem gewann ein Glückspilz im Landkreis Neu-Ulm mit der Nummer 272663 100.000 Euro in der zweithöchsten Gewinnklasse. Die Lotterie wird jährlich mit 500.000 Losnummern veranstaltet, die Gewinnchance auf die Hauptgewinne liegt bei 1:250.000.

Venezuela: Bundesregierung kritisiert USA erstmals nach Maduro-Entführung

www.spiegel.de07.01.2026

Die Bundesregierung hat erstmals die USA nach deren militärischem Eingriff in Venezuela kritisiert, bei dem Präsident Nicolás Maduro festgenommen wurde. Regierungssprecher Stefan Kornelius äußerte, die US-Handlungen seien völkerrechtlich nicht überzeugend begründet worden. Oppositionelle Stimmen forderten eine klarere Positionierung und bezeichneten den Eingriff als Völkerrechtsbruch. Trotz der Kritik betont die Bundesregierung die Komplexität der Situation. Die USA rechtfertigten den Angriff als notwendige Maßnahme gegen einen als "Drogenterroristen" bezeichneten Maduro, den sie nicht als legitimen Präsidenten anerkennen.