»Star Fox«: Hier wird nicht erzählt, sondern geballert

www.zeit.de30.06.2026

Das Star Fox Remake für die Switch 2 belebt den Klassiker von 1997 wieder. Mit verbesserter Grafik, die Charaktere realistischer darstellt, spricht es vor allem erwachsene Fans an. Das Hauptspiel bleibt ein Rail-Shooter mit Fokus auf Action und kurzen Levels, der durch Mehrfachdurchläufe und einen neuen Herausforderungsmodus an Tiefe gewinnt.

Polizeieinsatz: Vermeintliche Bedrohungslage legt Züge in Münster lahm

www.zeit.de30.06.2026

Ein Polizeieinsatz wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage in einem Zug legte den Bahnverkehr in Münster vorübergehend lahm. Die Bundespolizei wurde alarmiert, da eine Person mit einer Sprengvorrichtung gesichtet worden sein soll. Nach Durchsuchung des Zuges am Hauptbahnhof Münster konnten keine Hinweise auf eine Gefahr gefunden werden. Es wird vermutet, dass die Bedrohungslage nicht real war. Der Bahnhof wurde zwischenzeitlich gesperrt, was zu erheblichen Verspätungen führte.

Deutschland-Spiel der WM: Streit beim Public Viewing sorgt für Polizeieinsatz

www.zeit.de30.06.2026

Bei einem Public Viewing des Deutschland-WM-Spiels in Solingen kam es zu einem Streit, der die Polizei auf den Plan rief. Ein 54-Jähriger erlitt eine Kopfverletzung, fünf weitere Personen wurden durch Pfefferspray verletzt. Der Täter und der Auslöser des Konflikts konnten bislang nicht ermittelt werden. Trotz des Vorfalls wurde die Veranstaltung fortgesetzt und verlief friedlich.

Polizei: Statistik: Weniger junge Kriminelle in Niedersachsen

www.zeit.de30.06.2026

In Niedersachsen gab es im vergangenen Jahr einen Rückgang bei der Jugendkriminalität. Laut der polizeilichen Kriminalstatistik sank die Zahl der jungen Tatverdächtigen unter 21 Jahren um 4,55 Prozent. Besonders deutlich war der Rückgang bei Diebstahlsdelikten. Bei Körperverletzung und Raub fiel der Rückgang geringer aus. Die Zahl tatverdächtiger Kinder bis 14 Jahren blieb nahezu konstant. Der Präsident des Landeskriminalamts mahnte zur Vorsicht, da Gewalt weiterhin ein Problem darstellt.

Millie Bobby Brown weiß nicht, wie sie auf Leute ihres Alters reagieren soll

www.spiegel.de30.06.2026

Millie Bobby Brown, als Star aus "Stranger Things" bekannt, hat Schwierigkeiten, mit Gleichaltrigen zu interagieren. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte sie an Filmsets mit überwiegend älteren Männern, was ihre soziale Entwicklung und den Umgang mit Gleichaltrigen beeinträchtigte. Sie erklärt im Podcast "Happy Sad Confused", dass sie sich besser mit erwachsenen Themen auskennt als mit jugendlichen. Erst durch ihren Verlobten, der extrovertierter ist, beginnt sie, soziale Kontakte zu knüpfen.

Bern in der Schweiz: Polizei führt trans Frau aus Frauenbereich ab – Kritik von der Stadt

www.spiegel.de30.06.2026

In Bern wurde eine trans Frau widerwillig aus einem Frauen-FKK-Bereich entfernt. Nach Beschwerden anderer Gäste rief das Schwimmbadpersonal die Polizei. Es kam zu einem Gerangel, bei dem eine Polizistin verletzt wurde. Die Stadt Bern entschuldigte sich bei der trans Frau und bedauerte die polizeiliche Wegweisung. Sie wies darauf hin, dass alle als Frau identifizierten Personen Zugang zum Bereich hätten. Der Vorfall löste Kritik am Polizeieinsatz und Solidaritätsbekundungen aus.

Migration: London will Asylbewerber zur Kasse bitten

www.zeit.de30.06.2026

Die britische Regierung plant, Asylbewerber zur Kasse zu bitten. Laut Plänen des Innenministeriums sollen Betroffene bis zu 11.000 Euro für Unterbringung und Unterstützung zurückzahlen, sobald sie ein Einkommen erzielen. Erst mit vollständiger Rückzahlung gibt es Anspruch auf dauerhaften Aufenthaltsstatus. Innenministerin Mahmood sieht darin eine angebrachte Gegenleistung für die Unterstützung. Kritiker wie Madeleine Sumption vom Migration Observatory bezweifeln die Umsetzbarkeit, da nur wenige Geflüchtete genug verdienen. Die Pläne sind Teil der "Immigration and Asylum Bill".

Rechtsextremismus: Mann wegen mutmaßlichen Aufbaus eines Terrornetzwerks festgenommen

www.zeit.de30.06.2026

Die Bundesanwaltschaft hat in Baden-Württemberg einen Rumänen festgenommen, der von Deutschland aus eine rechtsextreme Terrorgruppe in Rumänien aufgebaut haben soll. Ziel war ein "Krieg des Terrors" und die Errichtung eines ns-ähnlichen Staates. Über Messenger-Kanäle warb er Mitglieder an und rief zu Straftaten auf, darunter Brandanschläge und Tötungen. Er soll Anleitungen für Gift und Sprengstoff verbreitet haben. Ihm wird die Gründung einer terroristischen Vereinigung und die Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen.

Erdbeben in Venezuela: Retter in Venezuela finden noch immer Überlebende

www.zeit.de30.06.2026

Mehrere Tage nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela bergen Rettungskräfte noch immer Überlebende. Die Zahl der Todesopfer ist auf über 1.700 gestiegen, Tausende sind verletzt und Zehntausende obdachlos. Satellitendaten deuten auf umfangreiche Zerstörungen von Gebäuden hin. Trotz des Zeitdrucks und sinkender Überlebenschancen werden vereinzelt Menschen lebend gefunden. Vermisst werden auch über 100 Migranten, die kurz vor den Beben nach Venezuela abgeschoben worden waren und in einem betroffenen Hotel untergebracht waren.

Verbraucherpreise: Der Alltag wird teurer, aber nicht mehr so stark wie zuvor

www.zeit.de30.06.2026

Die Inflationsrate in Nordrhein-Westfalen sank im Juni auf 2,1 Prozent. Kraftstoffe sind trotz des Iran-Krieges teurer, während Molkereiprodukte und Speiseöle günstiger wurden. Fleisch, Fisch, Brot und Getränke verteuerten sich. Tabakwaren stiegen deutlich im Preis, auch die Mieten nahmen um 2 Prozent zu, während Strom günstiger wurde.

Arbeitsmarkt: Arbeitslosigkeit in Thüringen sinkt trotz Konjunkturflaute

www.zeit.de30.06.2026

Trotz Konjunkturflaute ist die Arbeitslosigkeit in Thüringen im Juni gesunken (6,3% Quote). Der Rückgang ist gering und täuscht über Herausforderungen hinweg. Fachkräftemangel sorgt für stabile Beschäftigung. Die Zahl der neu gemeldeten Stellen sank im Vormonat, stieg aber im Jahresvergleich. Langzeitarbeitslose und über 50-Jährige stellen die größten Erwerbslosengruppen dar.

Terrorismus: IS-Prozess in München - Angeklagte entschuldigt sich knapp

www.zeit.de30.06.2026

Im IS-Prozess in München zeigte sich eine Angeklagte kurz reumütig. Dem irakischen Ehepaar werden Völkermord, Kriegsverbrechen und sexuelle Gewalt gegen jesidische Kinder vorgeworfen. Sie sollen Mädchen im Irak und Syrien als Sklavinnen gehalten und misshandelt haben. Die Bundesanwaltschaft fordert lebenslange Haft. Das Urteil wird am 13. Juli erwartet und beendet einen Prozess, der monströse Gräueltaten aufdeckte.

Bayern-Basketballer: Gavel nimmt Co-Trainer Woltmann mit nach München

www.zeit.de30.06.2026

Der FC Bayern Basketball verpflichtet Anton Gavel als neuen Headcoach und bringt dessen langjährigen Co-Trainer Arne Woltmann von Bamberg mit nach München. Woltmann, der vier Jahre in Bamberg tätig war, gewann zuletzt mit Gavel den BBL-Pokal. Die Vereinsangelegenheiten rund um Gavels Transfer wurden nach anfänglichen Spannungen geklärt. Die bisherigen Assistenztrainer Daniel Herbert und Mihajlo Mitic sowie Athletikcoach Ivan Pijanec bleiben Teil des Bayern-Teams.

Auf Parkplatz eingeschlossen: Retter schlagen Scheibe ein und holen Kleinkind aus Auto

www.zeit.de30.06.2026

Ein einjähriges Kind wurde in Haßfurt aus einem verschlossenen Auto gerettet, nachdem die Mutter es angeschnallt hatte und der Wagen sich plötzlich verriegelte. Bei hohen Temperaturen schlugen Einsatzkräfte eine Scheibe ein, um das Kind zu befreien. Eine Untersuchung ergab keine Verletzungen. Die Mutter muss mit keinen strafrechtlichen Konsequenzen rechnen, da das Fahrzeug mutmaßlich einen Defekt aufwies.

Ab 1. Juli: Büros zu Wohnraum: Investoren können Fördergeld beantragen

www.zeit.de30.06.2026

Ab dem 1. Juli können Investoren bis zu 30.000 Euro Fördergeld pro neuer Wohneinheit für den Umbau leerstehender Büro- und Gewerbeimmobilien beantragen. Bundesbauministerin Hubertz stellt 300 Millionen Euro zur Verfügung, um ungenutzten Flächen Wohnraum zu schaffen und Innenstädte zu beleben. Experten sehen Potenzial für tausende Wohnungen, warnen aber vor hohen Umbaukosten und mangelnder Attraktivität mancher Standorte.