www.zeit.de12.04.2026
Eine rund 1.100 Jahre alte Eibe im Allgäu, die auch als dickste Eibe Deutschlands gilt, soll zum Nationalerbe-Baum ernannt werden. Wissenschaftler ermittelten ihr Alter durch die Untersuchung von Jahresringen. Der Baum steht an der Höhenverbreitungsgrenze für Eiben in den Alpen. Er überlebte dort trotz widriger Bedingungen und könnte von Erwärmung profitieren.
www.zeit.de12.04.2026
Ungarn steht vor einer richtungsweisenden Wahl, die das Ende der Macht von Premierminister Viktor Orbán bedeuten könnte. Erstmals seit 2010 bietet sich eine realistische Chance auf einen Regierungswechsel. Peter Magyars Tisza-Partei gilt laut Umfragen als Favorit. Orban, der einen halb-autoritären Staat etablierte, wirbt mit Stabilität und Neutralität im Ukraine-Krieg. Magyar verspricht einen Neuanfang. Das komplexe Wahlsystem könnte trotz knapper Ergebnisse zu Orbans Vorteil sein.
www.zeit.de12.04.2026
Ein Leipziger Studienrat sammelte über Jahrzehnte einen einzigartigen Münzschatz, den er im Zweiten Weltkrieg vergrub. Nach seiner Flucht nach Frankfurt lagerte die Sammlung in einem Bankschließfach. Nun wurde der Schatz mit 45 antiken, mittelalterlichen und neuzeitlichen Münzen und Medaillen dem Landesmünzkabinett in Halle geschenkt. Darunter sind eine seltene persische Gold-Dareike und ein bedeutender thrakischer Stater. Ein Teil der Sammlung wird ab 2027 ausgestellt.
www.zeit.de12.04.2026
Herbert Grönemeyer feiert 70. Geburtstag. Sein jahrzehntelanger Erfolg beruht auf einem unverwechselbaren Stil, der zeitlose Emotionen transportiert und sich stets musikalisch anpasst. Er erreicht ein breites Publikum, indem er als authentischer "Star von nebenan" deutsche Befindlichkeiten thematisiert. Seine experimentelle Schaffensfreude und sein bodenständiges Auftreten, frei von Glamour, sind entscheidend für seine Popularität.
www.spiegel.de12.04.2026
Die Friedensgespräche zwischen dem Iran und den USA in Islamabad sind nach 21 Stunden gescheitert. Beide Seiten werfen sich gegenseitig überzogene Forderungen vor. Hauptstreitpunkte waren offenbar die Atomfrage, Sanktionen und die Straße von Hormus. Die USA hoffen weiterhin auf eine Verpflichtung des Irans zur Nichtentwicklung von Atomwaffen. China hat offenbar zur Waffenruhe beigetragen.
www.zeit.de12.04.2026
Bei Verhandlungen in Islamabad unter pakistanischer Vermittlung diskutierten die USA und der Iran zentrale Themen wie die Straße von Hormus, die Atomfrage, Reparationen und Sanktionen. Iran kritisierte überzogene Forderungen der USA. Laut US-Vizepräsident JD Vance wurde keine Einigung erzielt. Die Straße von Hormus, deren Kontrolle der Iran übernommen hat, gilt als zentraler Streitpunkt.
www.zeit.de12.04.2026
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Demmin kam ein 39-jähriger Mann ums Leben, nachdem er leblos aus seiner Wohnung geborgen wurde. Sieben weitere Bewohner, darunter vier Kinder, erlitten Rauchgasvergiftungen und mussten ins Krankenhaus. Der Schaden am Dachgeschoss des Gebäudes wird auf mehrere hunderttausend Euro geschätzt. Die Brandursache und die genaue Todesursache sind bisher unklar.
www.zeit.de12.04.2026
Russlands bemannte Raumfahrt feiert 65 Jahre Gagarin, doch das Land fällt im Wettlauf ums All zurück. Während die USA mit Artemis 2 den Mond umrunden und China mit Missionen wie Chang'e 6 Erfolge feiert, scheitert Russlands Luna-25 und ambitionierte Pläne verzögern sich. Angesichts von Kriegskosten und Sanktionen kämpft Russland mit Stagnation und Unterfinanzierung. Eine Kooperation mit China wird zur potenziellen Zukunftsperspektive.
www.spiegel.de12.04.2026
Ein Berufungsgericht in Washington erlaubt vorerst den Weiterbau von Donald Trumps neuem Ballsaal am Weißen Haus. Denkmalschützer klagten gegen den Abriss des historischen Ostflügels. Die US-Regierung argumentiert, der Bau sei sicherheitsrelevant und ein Stopp bedrohe die nationale Sicherheit. Ein Richter hatte zuvor einen Baustopp angeordnet, bis der Kongress zustimmt. Das Gericht fordert nun eine genauere Prüfung der Sicherheitsaspekte.
www.zeit.de12.04.2026
Friedrichshain-Kreuzberg plant eine "Gartenstraße" in der Danneckerstraße nach Pariser Vorbild. Ziel ist mehr Grün, Regenwassernutzung und Entsiegelung, um den Klimawandel anzupassen. 1,6 Millionen Euro aus einem Bundesförderprogramm stehen zur Verfügung. Das Projekt, das auf einer bestehenden "Klimastraße" aufbaut, befindet sich in der Vorplanung.
www.zeit.de12.04.2026
Halle rangiert bundesweit auf dem zehntniedrigsten Platz beim realen Einkommen pro Kopf (24.184 Euro). Dies wurde durch eine Berechnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln ermittelt, die Einkommens- mit Preisdaten verknüpft. Mietkosten sind Haupttreiber der regionalen Preisunterschiede.
www.zeit.de12.04.2026
In Baden-Württemberg sind HIV- und Gonorrhö-Fälle leicht gestiegen, während Syphilis zurückging. HIV-Neuinfektionen sind besorgniserregend, da viele erst spät diagnostiziert werden. Prävention durch Kondome und PrEP wird empfohlen, insbesondere für Risikogruppen. Gonorrhö und Syphilis sind bakterielle Infektionen, die mit Antibiotika behandelt werden. Sexuelle Enthaltsamkeit ist während der Behandlung wichtig.
www.zeit.de12.04.2026
Aufgrund des sprunghaft gestiegenen Dieselpreises durch den Iran-Krieg führen viele Fährunternehmen vorübergehend Treibstoffzuschläge ein. Dies betrifft Fährverbindungen nach Sylt, Helgoland sowie auf Nord- und Ostseeinseln. Die Zusatzkosten liegen zwischen 50 Cent und 4 Euro pro Ticket. Einige Reedereien wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei können diese Preiserhöhungen durch frühzeitige Absicherung vermeiden.
www.zeit.de12.04.2026
Nordfriesland führt in Schleswig-Holstein das Ranking beim preisbereinigten Pro-Kopf-Einkommen an, mit 34.062 Euro im Jahr 2023. Dies liegt an überdurchschnittlichen Verdiensten und gleichzeitig niedrigeren Lebenshaltungskosten. Sylt trägt zur Rangliste bei. Flensburg bildet das Schlusslicht im Bundesland. Hamburg verzeichnet trotz guter Verdienste wegen hoher Preise eine geringere Kaufkraft.
www.zeit.de12.04.2026
In Thüringen haben die Menschen in den Landkreisen Hildburghausen, Greiz und im Eichsfeld die höchste Kaufkraft. In Jena, Weimar und Erfurt ist sie am geringsten, da dort die Einkommen nur im Mittelfeld liegen, die Preise aber überdurchschnittlich hoch sind. Thüringen liegt in der bundesweiten Kaufkraft auf Rang 8. Seine durchschnittliche, preisbereinigte Kaufkraft beträgt 27.651 Euro.