Brand auf Silvesterparty: Unfallkrankenhaus nimmt Brandopfer aus der Schweiz auf

www.zeit.de02.01.2026

Nach einem Brand auf einer Silvesterparty im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei dem 40 Menschen starben und 119 verletzt wurden, werden einige schwerverletzte Opfer im Unfallkrankenhaus Berlin behandelt. Drei Patienten sollen dort am Samstag eintreffen. Die Brandursache war Feuerwerk in Champagnerflaschen, das eine Bar in Brand setzte. Die ersten 48 Stunden der Behandlung sind entscheidend, da viele Patienten monatelang intensivmedizinisch betreut werden müssen, einschließlich Hauttransplantationen und Reha.

Weißes Haus kommentiert Bericht über angebliche Epstein-Besuche aus Mar-a-lago

www.spiegel.de02.01.2026

Berichten des "Wall Street Journal" zufolge sollen Mitarbeiter des Trump-Clubs Mar-a-Lago in den 1990er und frühen 2000er Jahren junge Frauen zu Jeffrey Epstein geschickt haben, um Wellness-Dienstleistungen anzubieten. Das Weiße Haus wies diese Vorwürfe als Falschmeldungen zurück und behauptete, Trump habe Epstein aus dem Club verbannt, nachdem Angestellte berichtet hatten, Epstein habe sein Verhalten als anzüglich empfunden. Virginia Roberts Giuffre, ein bekanntes Opfer Epsteins, beschreibt in ihren Memoiren, wie sie als Teenager im Mar-a-Lago-Spa von Maxwell zu Epstein gebracht wurde.

Staatsanwaltschaft: Falsche Lehrerin angeklagt

www.zeit.de02.01.2026

Die Staatsanwaltschaft Heidelberg hat eine 41-Jährige angeklagt, die mit gefälschten Zeugnissen jahrelang in Heidelberg und im Saarland als Lehrerin arbeitete. Sie soll über 200.000 Euro Lohn erschlichen und Kredite beantragt haben, ohne die Rückzahlung sicherstellen zu können. Die Anklage umfasst Betrug und Urkundenfälschung, und es könnte eine Freiheitsstrafe von mindestens vier Jahren drohen. Die Frau ist seit September in Untersuchungshaft. Der Fall wurde durch einen Verkehrsunfall und eine darauf folgende Festnahme bekannt.

Weniger Kinder: Sinkende Geburten: Minister sieht keine Gefahr für Schulen

www.zeit.de02.01.2026

Bildungsminister Steffen Freiberg (SPD) sieht trotz sinkender Geburtenzahlen in Brandenburg keine Gefahr für Schulstandorte. Laut Freiberg wird es bis 2029 keine Vorgaben zur Schließung von Schulen wegen geringer Schülerzahlen geben. Die Geburtenzahl sank 2024 um 4,6 Prozent auf 15.154, ähnlich wie 1996. Dies führt bereits zu Schließungen von Kindergärten. Freiberg schlägt vor, arbeitslose Erzieher in Schulen einzubinden, um zusätzliche Aufgaben außerhalb des Lehrkräftebereichs zu übernehmen.

Sindelfingen: Gruppe schießt Silvesterraketen auf Passanten und Polizei

www.zeit.de02.01.2026

In Sindelfingen hat eine Gruppe von 20 bis 30 Jugendlichen in der Silvesternacht Silvesterraketen auf Passanten und die Polizei abgefeuert. Die Einsatzkräfte wurden mehrfach alarmiert, während die Gruppe sich zwischen Wohngebäuden versammelte. Raketen wurden auch gegen Hausfassaden geschossen. Verletzt wurde niemand, jedoch wird geprüft, ob Schäden entstanden sind. Die Polizei sucht nach Zeugen und Geschädigten.

Schiffshavarien: Passagierschiff bei Havarie vor Brunsbüttel beschädigt

www.zeit.de02.01.2026

Bei einer Kollision vor Brunsbüttel am Neujahrstag wurde ein Passagierschiff auf der Elbe beschädigt. Das Schiff, mit 92 Personen an Bord auf dem Weg von Hamburg nach Kiel, kollidierte bei rauer See mit einem Lotsenboot. Es gab keine ernsthaften Verletzungen, aber ein Passagier erlitt einen Schock. Das Passagierschiff verlor mehrere Fenster und musste in die Schleuse gebracht werden, wo die Feuerwehr bei der Leckabwehr half. Die genaue Unfallursache und die Schadenshöhe sind noch unklar.

Ermittlungen laufen: Mann bricht in einer Nacht in 13 Autos und 3 Geschäfte ein

www.zeit.de02.01.2026

Ein 19-Jähriger wurde in Ludwigshafen festgenommen, nachdem er in einer Nacht in 13 Autos und 3 Geschäfte eingebrochen war. Die Polizei berichtete, dass einige Einbrüche versuchten, jedoch nicht erfolgreich waren. Der Mann hatte bereits einen Untersuchungshaftbefehl wegen anderer Eigentumsdelikte. Bei seiner Festnahme wurden Werkzeuge und gestohlene Gegenstände gefunden. Er wurde in eine Jugendstrafanstalt gebracht.

Tesla: Elon Musks Konzern liefert deutlich weniger Autos aus

www.spiegel.de02.01.2026

N/A

Fußball-Bundesliga: Nationalspieler Musiala als Frühstarter beim FC Bayern

www.zeit.de02.01.2026

Jamal Musiala, der 22-jährige Nationalspieler des FC Bayern, ist nach einem Wadenbeinbruch wieder im Aufbautraining. Während seine Teamkollegen erst am Samstag mit den Leistungstests beginnen, hat Musiala bereits Stabilitäts- und Kräftigungsübungen absolviert und erste Einheiten auf dem Rasen durchgeführt. Er hatte sich im Juli während der Club-Weltmeisterschaft schwer verletzt. Das erste Mannschaftstraining im neuen Jahr findet am Sonntag statt, gefolgt vom Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg am 11. Januar.

Hausach: Zwei Männer nach Messerstichen in Hausach schwer verletzt

www.zeit.de02.01.2026

In Hausach wurden am Silvesterabend zwei verwandte Männer, 31 und 55 Jahre alt, durch Messerstiche schwer verletzt. Polizisten entdeckten die beiden in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Der genaue Tathergang ist unklar, jedoch gibt es bisher keine Hinweise auf andere Beteiligte. Rettungskräfte brachten die Verletzten ins Krankenhaus, während Kriminaltechniker vor Ort Spuren, einschließlich möglicher Tatwaffen, sicherten.

Nachruf: Volksschauspieler Walter Schultheiß stirbt 101-jährig

www.zeit.de02.01.2026

Der Volksschauspieler Walter Schultheiß ist im Alter von 101 Jahren gestorben. Er wurde am 25. Mai 1924 in Tübingen geboren und war vor allem als der Vermieter Rominger im "Tatort" bekannt. Schultheiß begann seine Bühnenkarriere gegen Ende des Zweiten Weltkriegs und arbeitete über Jahrzehnte im Radio und Fernsehen. Seine Rolle in der Serie "Karle und Gottlob" prägte den Süddeutschen Rundfunk. SWR-Intendant Kai Gniffke würdigte ihn als bedeutenden Künstler des Mundart Schauspiels.

K-Pop: Koreanische Boygroup BTS kündigt nach Wehrdienst neues Album an

www.spiegel.de02.01.2026

Die K-Pop-Band BTS kündigte nach ihrem Militärdienst ein neues Album an, das am 20. März 2026 erscheinen wird. Alle sieben Mitglieder haben 18 Monate Wehrdienst geleistet, was die Band zu einer Pause zwang. Ihre Rückkehr wird von handgeschriebenen Briefen an Fans begleitet, die emotionale Reaktionen auslösten. BTS gilt als bedeutendes kulturelles Phänomen Südkoreas und hat durch ihre Erfolge weltweit, auch in Deutschland und den USA, zur Wirtschaft des Landes beigetragen. Nach dem Albumplant die Gruppe eine Welttournee.

Archäologie: Forschende entdecken ältesten Scheiterhaufen in Afrika

www.spiegel.de02.01.2026

Forschende haben in Malawi den ältesten bekannten Scheiterhaufen Afrikas entdeckt, der vor etwa 9500 Jahren von Jägern und Sammlern genutzt wurde. In einer Grabstätte fanden sie die Überreste einer eingeäscherten Frau, was auf ein aufwändiges Bestattungsritual hinweist. Die Forschung zeigt, dass Einäscherungen in diesen Gemeinschaften selten waren und erst mit dem Sesshaftwerden verbreiteter wurden. Der Scheiterhaufen erreichte Temperaturen über 500 Grad Celsius und erforderte erheblichen Aufwand. Der Grund für die besondere Behandlung der Verstorbenen bleibt unklar.

Unglück in den Bergen: Ein Toter und zwei Verletzte nach Lawinenabgang in Italien

www.zeit.de02.01.2026

Bei einem Lawinenabgang im Piemont, Norditalien, ist ein Tourengeher gestorben und zwei weitere wurden verletzt. Ingesamt waren vier Tourengeher auf etwa 2.300 Metern Höhe unterwegs, als die Lawine sie erfasste. Die Bergwacht führt derzeit eine Suchaktion nach möglichen Vermissten durch, steht dabei jedoch vor Herausforderungen aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen.

Brandkatastrophe: Klinik in Halle nimmt verletzte Person aus Crans-Montana auf

www.zeit.de02.01.2026

In Halle (Saale wird ein verletzter Patient aus der Brandkatastrophe in Crans-Montana behandelt, wo in der Silvesternacht bei einem Barbrand 40 Menschen starben und 119 verletzt wurden. Das Brandverletztenzentrum am Klinikum Bergmannstrost, eines der modernsten Deutschlands, erwartet den Patienten im Laufe des Tages. Viele der Verletzten, überwiegend junge Menschen zwischen 16 und 26 Jahren, befinden sich in kritischem Zustand. Details zum Gesundheitszustand wurden bislang nicht veröffentlicht.