www.zeit.de07.01.2026
Die mögliche Einführung einer Milliardärs-Steuer in Kalifornien spaltet das Silicon Valley. Nvidia-Chef Jensen Huang kündigte an, in Kalifornien zu bleiben, unabhängig von Steuererhöhungen. Im Gegensatz dazu ziehen einige Superreiche wie Google-Mitgründer Larry Page und Investor Peter Thiel aus dem Bundesstaat weg. Eine geplante Abgabe von fünf Prozent auf große Vermögen steht noch nicht fest und soll 2026 zur Abstimmung kommen, um Finanzlücken im Gesundheitswesen und Bildungsbereich zu schließen. Governor Gavin Newsom lehnt die Steuer ab.
www.zeit.de07.01.2026
Im Jagdjahr 2024/2025 wurden in Hessen mehr als 41.000 Waschbären erlegt, was einem Anstieg von über zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Landesjagdverband Hessen berichtet von einem kontinuierlichen Wachstum der Waschbärpopulation. Trotz Unsicherheiten bei der Interpretation von Jagdstrecken lässt die erhöhte Anzahl erlegter Tiere darauf schließen, dass sich die invasiven Waschbären weiter ausbreiten. Die Ergebnisse hängen von verschiedenen Faktoren wie Jagdzeiten und Witterungsbedingungen ab.
www.spiegel.de07.01.2026
Die SPD plant eine Reform der Erbschaftssteuer, um extrem hohe Erbschaften stärker zu besteuern und bestehende Steuerschlupflöcher zu schließen. SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch betont, dass reiche Erben mehr zur Finanzierung des Gemeinwohls beitragen sollten. Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das im ersten Quartal erwartet wird, könnte über die Gleichheit der Übergaberegelungen entscheiden. 2024 wurden Rekordzahlen in Erbschaften und Schenkungen gemeldet, und Übertragungen von Betriebsvermögen bleiben oft steuerfrei, während normale Erben stark belastet werden.
www.zeit.de07.01.2026
Die Grünen warnen vor Rückschritten beim Klimaschutz in der Reform des Heizungsgesetzes, insbesondere bezüglich des Ziels, dass neue Heizungen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen sollen. Energiepolitiker Kellner fordert die SPD auf, an diesem Ziel festzuhalten, während die CDU Änderungen anstrebt. Die Reform, die 2024 in Kraft tritt, soll den Austausch von Öl- und Gasheizungen fördern. Bis Ende Januar sollen Eckpunkte der Reform vorgelegt werden, während das Risiko von Kürzungen bei Fördergeldern besteht.
www.zeit.de07.01.2026
In Hessen leben schätzungsweise über 120.000 Waschbären, die als invasive Art heimische Arten gefährden und Infrastruktur schädigen. Besonders in städtischen Gebieten verbreiten sie sich rasant. Die Jagdbehörden intensivieren die Bejagung, um ihre Bestände zu regulieren und den Schutz gefährdeter Arten zu unterstützen. Einige Naturschutzverbände kritisieren die Jagd als ineffektiv und fordern stattdessen Investitionen in die Renaturierung von Lebensräumen. Eine geplante Aufhebung der Waschbär-Schutzzeit steht bevor, um die Regulierung zu erleichtern.
www.zeit.de07.01.2026
Hessen plant Maßnahmen zur besseren Prävention häuslicher Gewalt, insbesondere zum Schutz von Kindern und Frauen. Justizminister Christian Heinz betont die Notwendigkeit, gewalttätige Elternteile durch Änderungen im Sorge- und Umgangsrecht zur Verantwortung zu ziehen. 2024 wurden 6.620 Fälle von Kindeswohlgefährdung registriert. Zudem wird die elektronische Fußfessel, nach spanischem Vorbild, genutzt, um Übergriffe zu verhindern. Heinz kündigt auch die Schaffung einer Beauftragten für Catcalling-Straftaten an und strebt weitere Verfahrenserleichterungen an.
www.zeit.de07.01.2026
Gordon Schnieder, CDU-Vorsitzender in Rheinland-Pfalz, plädiert für eine Reduzierung der über 330 Förderprogramme für Kommunen. Er kritisiert, dass viele Programme eher als Anreiz denn aus Notwendigkeit genutzt werden und fordert eine Umstellung auf allgemeine Zuweisungen. Andreas Göbel, Direktor des Landkreistages, unterstützt diesen Ansatz und betont die Notwendigkeit, die Entscheidungsfreiheit der Kommunen zu stärken. Schnieder möchte auch die Struktur von Landesbehörden überprüfen, um Bürokratie abzubauen und die Finanzen der Kommunen zu verbessern.
www.zeit.de07.01.2026
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der ADAC rufen in Berlin Erstspender zum Blutspenden auf. Am heutigen Tag können Interessierte zwischen 11 und 16 Uhr in der ADAC-Geschäftsstelle spenden. Angesichts der winterlichen Erkältungszeit und der geringeren Spendenbereitschaft nach den Feiertagen wird auf die Bedeutung von Blutspenden hingewiesen. Eine bundesweite Studie zeigte, dass 65% der Befragten prinzipiell spendenbereit sind. Ziel ist es, die benötigten 600 bis 800 Blutspenden pro Werktag in Berlin und Brandenburg aufrechtzuerhalten.
www.zeit.de07.01.2026
Eine Umfrage zeigt, dass 71 Prozent der Deutschen ein Schulfach "Gesundheit" befürworten, um frühzeitig Verantwortung für die eigene Gesundheit zu lernen. Die Unterstützung ist in allen Altersgruppen hoch, wobei 75 Prozent der Frauen und 67 Prozent der Männer dafür stimmen. Nur 51 Prozent fühlen sich ausreichend informiert über ihre Gesundheit. Zudem glauben 49 Prozent, dass der Lebensstil einen größeren Einfluss auf die Lebenserwartung hat als die Gene. Die Umfrage wurde unter 2.041 Erwachsenen durchgeführt.
www.zeit.de07.01.2026
Auch Tiere benötigen Blutspenden bei gesundheitlichen Problemen. In Deutschland gibt es Spenderkarteien und Blutbanken, insbesondere für Hunde und Katzen. Spender müssen gesund und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Die Tendenz zur Blutspende unter Tierbesitzern steigt. Kommerzielle Blutbanken sind nicht erlaubt; meist spenden Tiere aus Praxen oder von bekannten Besitzern. In Kliniken werden jährlich Hunderte von Bluttransfusionen durchgeführt, doch es mangelt an Spendertieren. Eine Transfusion kostet etwa 400 bis 500 Euro.
www.zeit.de07.01.2026
Frankfurt steht 2026 vor bedeutenden Veränderungen durch mehrere neue Bauprojekte. Im Zentrum entstehen mit dem Hochhaus-Areal "Four" vier Türme, darunter ein 233 Meter hoher und ein Fünf-Sterne-Hotel. Das leerstehende Kraftwerk-Skelett wird abgerissen, um Platz für 1.200 Mietwohnungen, darunter studentische Wohnheime, zu schaffen. Im Allerheiligenviertel werden gemischte Quartiere entwickelt, während ein neuer Stadtteil östlich der A5 geplant wird. Besondere Projekte umfassen grüne Fassaden und vielfältige öffentliche Einrichtungen.
www.zeit.de07.01.2026
Ein 31-jähriger Somalier, der bei der Verfolgung eines Messerstechers in Aschaffenburg letztes Jahr half und dafür ausgezeichnet wurde, ist mittlerweile ausreisepflichtig. Er hat sich nicht bei den Behörden abgemeldet und könnte nach Italien zurückkehren müssen, wo er bereits als Flüchtling anerkannt wurde. Trotz seiner Duldung zeigt er keine Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme und wurde zuletzt auf Sozialleistungen angewiesen. Der Fall wirft Fragen zur Aufenthaltsklärung und Integration auf.
www.zeit.de07.01.2026
Nach einem vermutlich durch Brandstiftung verursachten Feuer an einer Grundschule in Haan wird vorerst kein Unterricht stattfinden. Bis Freitag erfolgt Distanzunterricht, und eine Notbetreuung wird in der Mensa angeboten. Die Sicherheit der Schulräume ist prioritär, daher werden Wischproben durchgeführt. Ab Montag sollen die 216 Grundschüler in einem Gymnasium unterrichtet werden, inklusive Transferbusse für schwierige Anreisen. Die Polizei untersucht einen möglichen Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und einem vorhergehenden Einbruch sowie Vandalismus an einer Gesamtschule in Haan.
www.zeit.de07.01.2026
Die Kommunalfinanzen in Rheinland-Pfalz geraten unter Druck, weshalb der Landkreistag Reformen fordert. Andreas Göbel betont die Notwendigkeit, an der Eingliederungshilfe, Schulbegleitung und Inklusionspraxis zu arbeiten. Statt individueller Ansprüche spricht er sich für flexiblere Teamlösungen aus, um Ressourcen zu sparen und Kinder weniger zu stigmatisieren. Die hohen Kostensteigerungen von über 10% jährlich bei der Sozial- und Jugendhilfe seien nicht tragbar. Auch die Unsicherheit über die Finanzierung von Integrationsmaßnahmen wird kritisiert.
www.zeit.de07.01.2026
Die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit hat die Arbeitsmarktzahlen für das Saarland veröffentlicht. Im November waren 38.100 Menschen arbeitslos, die Arbeitslosenquote betrug 7,2 Prozent. Für Dezember wird ein leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet. Für das gesamte Jahr 2024 lag die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei 7,0 Prozent, mit 37.200 arbeitslos gemeldeten Personen.