Brandanschlag: Tennisspiel beim Stromausfall - Wegner äußert Selbstkritik

www.zeit.de07.01.2026

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat Selbstkritik geübt, nachdem bekannt wurde, dass er während eines großflächigen Stromausfalls Tennis spielte. Er räumte ein, dass er dies nicht kommunizierte und stattdessen die Fokus auf 45.000 ohne Strom lebende Haushalte gelegt hatte. Der Stromausfall, verursacht durch einen Brandanschlag, betraf bis zu 100.000 Menschen und wurde erst nach fünf Tagen behoben. Trotz Rücktrittsforderungen betonte Wegner, dass die Krisenbewältigung wichtig sei.

Weltraum - »Wolke-9«: Gescheiterte Galaxie gibt Forschern Rätsel auf

www.spiegel.de07.01.2026

Die internationale Forschungsgruppe hat mit dem Hubble-Teleskop die sternlose, gasreiche "Wolke-9" entdeckt, ein Überbleibsel der frühen Galaxienentstehung, das möglicherweise überwiegend aus Dunkler Materie besteht. Dieses Objekt, etwa 14 Millionen Lichtjahre entfernt, gilt als erste nachgewiesene Gaswolke dieser Art im Universum, die das Verständnis von Galaxienbildung und Dunkler Materie erweitert. Forschungsleiter Alejandro Benitez-Llambay beschreibt sie als gescheiterte Galaxie, die auf existierende, kleine Strukturen im Universum hinweist.

Berlin: Ursprüngliche »Vulkangruppe« distanziert sich von »Vulkangruppe«

www.spiegel.de07.01.2026

Die ursprüngliche "Vulkangruppe" von 2011 hat sich von kürzlichen Anschlägen in Berlin distanziert, darunter ein Stromausfall, der 45.000 Haushalte betraf. In einem Schreiben betonen die Verfasser, dass sie sich gegen Kriegspolitik richten und nicht gegen gesellschaftliche Grundversorgung. Das Bundesamt für Verfassungsschutz betrachtet das Distanzierungsschreiben als authentisch. Zudem hat eine anonyme Gruppe unter dem Namen "Vulkangruppe: Den Herrschenden den Saft abdrehen" ein Bekennerschreiben veröffentlicht, die Bundesanwaltschaft ermittelt nun gegen alle Beteiligten.

Minneapolis: Frau bei ICE-Razzia erschossen

www.spiegel.de07.01.2026

Bei einer ICE-Razzia in Minneapolis wurde eine Autofahrerin erschossen, nachdem sie angeblich versucht hatte, Einsatzkräfte zu überfahren. Die Frau war die Ehefrau eines prominenten Aktivisten. Der Vorfall geschah im Rahmen umfangreicher Einwanderungskontrollen unter der Trump-Regierung, die auch einen Bezug zu mutmaßlichem Sozialbetrug von somalischen Einwohnern hat. Nach dem Schuss protestierten viele Menschen gegen die Behörden. Minneapolis’ Bürgermeister kritisierte die Vorgehensweise der Bundesbeamten und bekundete seine Unterstützung für die Einwanderergemeinschaft.

Glatte Straßen: Unfall mit zwei Lastwagen und Auto sorgt für Straßensperrung

www.zeit.de07.01.2026

Ein Unfall mit zwei Lastwagen und einem Auto auf der Bundesstraße 213 bei Löningen führte zu einer Vollsperrung der Strecke. Ein 61-jähriger Lastwagenfahrer fuhr auf glatter Straße auf einen Sattelzug auf und kollidierte im Gegenverkehr mit dem Auto eines 74-Jährigen, das im Straßengraben landete. Beide Männer erlitten leichte Verletzungen, und es traten keine Gefahrstoffe aus. Die Dauer der Straßensperrung ist unklar; es wurde eine Umleitung eingerichtet.

USA: ICE-Agent erschießt Autofahrerin in Minneapolis

www.zeit.de07.01.2026

Bei einer Razzia der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis wurde eine Frau erschossen, die angeblich versucht hatte, den Beamten mit ihrem Auto zu rammen. Berichten zufolge handelt es sich um die Ehefrau eines bekannten Aktivisten. Videoaufnahmen zeigen, wie das Fahrzeug gegen einen Mast prallte, während in der Windschutzscheibe ein Einschussloch zu sehen war. Der Vorfall führte sofort zu Protesten, bei denen Demonstranten und bewaffnete Bundesbeamte aufeinandertrafen. Weitere Informationen werden weiterhin erwartet.

Entdeckung in Südafrika: Menschen jagten schon vor 60.000 Jahren mit Giftpfeilen

www.zeit.de07.01.2026

Forscher aus Schweden haben entdeckt, dass Menschen in Südafrika bereits vor etwa 60.000 Jahren Tiere mit Giftpfeilen jagten. Sie fanden Pfeilspitzen, die mit dem Gift der Fächerlilie Boophone disticha behandelt waren, in der Erde des Umhlatuzana Rock Shelters. Diese Entdeckung, die den frühesten direkten Beleg für die Verwendung pflanzlicher Gifte in der Jagd darstellt, zeigt, dass frühzeitliche Jäger komplexe Überlebensstrategien und hohe geistige Fähigkeiten besaßen.

Stromausfall: CDU-Kreisvorsitzender: "Wegner war ein Stück weiter weg"

www.zeit.de07.01.2026

Der CDU-Kreisvorsitzende Stephan Standfuß äußerte sich zurückhaltend zu Kai Wegners Verhalten während des Stromausfalls, der nach einem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag entstand. Standfuß betonte, dass Wegner möglicherweise spät zur Krisensituation kam, da er Tennis spielte, doch er räumte ein, dass Informationen von Mitarbeitern mangelhaft waren. Wegner verteidigte sich, indem er erklärte, erreichbar gewesen zu sein und aktiv die Situation koordiniert zu haben. Infolgedessen gibt es Rücktrittsforderungen gegen ihn.

Obdachlos in der Kälte: Wie Sie Wohnungslosen jetzt helfen können

www.spiegel.de07.01.2026

Der Artikel thematisiert die Unterstützung von Obdachlosen während der kalten Wintermonate in Berlin. Kältebusse und Kleiderkammern bieten unmittelbare Hilfe, während Organisationen wie die Berliner Stadtmission, das Rote Kreuz und andere ehrenamtliche Dienste aktiv sind. Die Stadtmission betreibt mit einem kleinen Team drei Kältebusse, die unter der Nummer 030 - 690 333 690 erreichbar sind. Zudem werden Notfallnummern wie 112 und 110 für zusätzliche Unterstützung genannt.

Verhalten im Fokus: Urlaub, Lacher, Tennisspiel - Politiker-Patzer mit Folgen

www.zeit.de07.01.2026

Der Artikel thematisiert das Krisenmanagement von Kai Wegner, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin, während eines großflächigen Stromausfalls, bei dem er mehrere Stunden auf dem Tennisplatz verbrachte. Dies wirft Fragen zur Ernsthaftigkeit seiner Reaktion auf. Der Text vergleicht Wegners Verhalten mit anderen politischen Fehltritten während Krisen, wie Armin Laschets Lachen während der Hochwasserkatastrophe und Anne Spiegels Urlaub nach der Flut. Solche Verhaltensweisen führten häufig zu erheblichem politischen Druck und Rücktritten.

Verkehr: Sperrung der A1 in Hamburg ist aufgehoben

www.zeit.de07.01.2026

Die Sperrung der A1 in Hamburg wurde nach einem Unfall am Nachmittag aufgehoben. Betroffen war der Abschnitt zwischen Moorfleet und Billstedt in Richtung Lübeck und Berlin, wo ein Schwertransport wegen eines technischen Defekts liegenblieb. Die Polizei bestätigte die Aufhebung der Sperrung.

Unfälle: Eisplatten sorgen für Unfälle auf A7

www.zeit.de07.01.2026

Eisplatten von Lastwagen verursachten auf der Autobahn 7 nahe Hildesheim mehrere Unfälle, als sie auf nachfolgende Fahrzeuge fielen und Schäden anrichteten, darunter an einem Wohnmobil. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei kündigte Bußgelder und Punkte im Fahreignungsregister für die Lastwagenfahrer an, da sie versäumt hatten, ihre Fahrzeuge von Schnee und Eis zu befreien. Zudem sind verstärkte Kontrollen geplant. Winterwetter führte auch in anderen Teilen Niedersachsens zu Unfällen.

Verkehr: Zwei Schwerverletzte und hoher Sachschaden bei Unfall

www.zeit.de07.01.2026

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 306 im Landkreis Traunstein sind ein 73-jähriger Mann und eine 83-jährige Frau schwer verletzt worden. Der genaue Hergang ist noch unklar. Die Seniorin kam offenbar von der A8, der Mann war auf der B306 unterwegs. Er konnte sein Auto selbst verlassen, während die Frau aus ihrem Fahrzeug befreit werden musste. Der Sachschaden beträgt etwa 55.000 Euro, die Ausfahrt war für drei Stunden gesperrt. Die Polizei sucht Zeugen.

Venezuela: USA lockern Venezuela-Sanktionen, verhaltene Kritik aus Berlin

www.zeit.de07.01.2026

Die USA haben ihre Sanktionen gegen Venezuela gelockert und wollen die Kontrolle über die venezolanische Ölindustrie übernehmen. Nach der Entführung von Präsident Nicolás Maduro durch US-Truppen stellte Außenminister Marco Rubio einen Drei-Phasen-Plan vor, der Stabilisierung, Erholung und Übergang umfasst. Es gibt jedoch keinen festen Zeitrahmen für Wahlen. Die Bundesregierung in Berlin äußert erste kritische Stimmen, da die US-Operationen als völkerrechtswidrig eingeschätzt werden könnten und der UN-Sicherheitsrat keinen Konsens dazu erzielt hat.

Verpuffung: Drei Verletzte bei Hotel-Brand in Kölner Altstadt

www.zeit.de07.01.2026

Bei einem Brand in einem Hotel in der Kölner Altstadt wurden drei Personen verletzt, darunter ein schwer verletzter Mensch in Lebensgefahr. Die Ursache war eine Verpuffung, die die gesamte dritte Etage zerstörte und Fensterscheiben herausriss. Die Feuerwehr, mit rund 50 Kräften im Einsatz, konnte den Brand schnell löschen und rettete zwei Personen aus dem verrauchten Gebäude. Die Polizei ermittelt nun die Hintergründe des Vorfalls.