www.zeit.de03.08.2026
Liechtenstein ist Opfer eines Cyberangriffs geworden, bei dem Daten von rund 31.000 Personen aus einem Register zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung gestohlen wurden. Der Angriff richtete sich auf das Verzeichnis wirtschaftlich Berechtigter. Die Regierung hat einen Krisenstab eingesetzt, der den Vorfall untersucht und Betroffene informieren wird.
www.zeit.de03.08.2026
Wirtschaftsministerin Reiche schlägt für die geplante strategische Gasreserve eine Haushaltsfinanzierung statt einer Umlage für Gaskunden vor, um Unternehmen und Verbraucher nicht zusätzlich zu belasten. Angesichts volatiler Energiemärkte und möglicher physischer Störungen sei eine staatliche Reserve zur Absicherung gegen extreme Krisenszenarien notwendig. Geplant ist eine Reserve von 24 TWh. Die Finanzierungsfrage wird noch innerhalb der Koalition und mit dem Markt diskutiert.
www.zeit.de03.08.2026
Die Medizinische Universität Lausitz in Cottbus startet im Oktober mit 36 Studierenden. Bis 2035 soll die Zahl auf 165 pro Jahr steigen. Der Modellstudiengang Humanmedizin ist ein Herzstück des Strukturwandels in der Lausitz nach dem Kohleausstieg und soll die Gesundheitsversorgung auf dem Land verbessern. Die Universität setzt auf einen digital gestützten, patientenzentrierten Ansatz.
www.zeit.de03.08.2026
DIW-Präsident Fratzscher fordert die Abschaffung der "Rente mit 63" als zentrales Element der Rentenreform. Er erwartet dadurch jährliche Einsparungen von zehn Milliarden Euro und mehr Beschäftigte. Ohne diese Maßnahme sei die Reform zum Scheitern verurteilt und führe zu ungerechter Umverteilung. Ostdeutsche CDU-Ministerpräsidenten lehnen die Abschaffung ab, während die Bundesregierung und Union mehrheitlich dafür sind. Aktuell ist der frühe Renteneintritt ohne Abschläge ab 64,5 Jahren möglich.
www.zeit.de02.08.2026
Der 3. August ist ein Tag mit bemerkenswerten Ereignissen. 2016 brannte es auf La Palma. 2001 wurde das Wankdorfstadion gesprengt. 1991 starteten Dynamo Dresden und Hansa Rostock in der gesamtdeutschen Bundesliga. 1941 kritisierte Bischof von Galen das NS-Euthanasieprogramm. 1936 gewann Jesse Owens seine erste von vier Goldmedaillen bei den Olympischen Spielen in Berlin.
www.zeit.de02.08.2026
In Hamburg sind mehrere maskierte Personen in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen. Zwei Frauen verschafften sich unter einem Vorwand Zutritt, gefolgt von mehreren Männern. Diese drängten einen 51-jährigen Bewohner im Obergeschoss mit einer Stichwaffe zur Herausgabe von Wertgegenständen und verletzten ihn dabei schwer. Der Mann kam ins Krankenhaus. Die Polizei fahndet mit zahlreichen Einsatzkräften, darunter ein Hubschrauber und Diensthunde, nach den flüchtigen Tätern. Unklar ist noch die genaue Anzahl der Täter und ob Beute gemacht wurde.
www.zeit.de02.08.2026
Bei einem Wohnungsbrand in Düsseldorf-Oberbilk kam eine Person ums Leben. Die Feuerwehr fand die leblose Person während der Löscharbeiten. Weitere Bewohner blieben unverletzt. Das Feuer konnte eingedämmt werden, der Sachschaden beschränkte sich auf zwei Wohnungen. Die übrigen Bewohner konnten nach dem Einsatz zurückkehren.
www.zeit.de02.08.2026
Ein Schwan im Rhein bei Mainz wurde mit einem Angelhaken im Schnabel entdeckt. Passanten alarmierten die Feuerwehr, da der Haken und die Schnur eine Gefahr für das Tier darstellten. Mit einem Feuerwehrboot und Unterstützung der DLRG gelang es den Einsatzkräften unter den Augen zahlreicher Schaulustiger, den Schwan einzufangen und den Haken zu entfernen. Anschließend wurde der Vogel unverletzt in die Freiheit entlassen.
www.zeit.de02.08.2026
Die TSG Hoffenheim hat das dänische Sturmtalent Adam Daghim (20) von RB Salzburg langfristig verpflichtet. Daghim, der zuletzt an den VfL Wolfsburg ausgeliehen war, zeichnet sich durch seine Schnelligkeit aus und gab kürzlich sein Debüt für die dänische Nationalmannschaft. Hoffenheims Sportchef Andreas Schicker bezeichnete ihn als Wunschspieler für das gesuchte Profil. Daghim hofft auf eine gute Entwicklung in Hoffenheim.
www.zeit.de02.08.2026
Präsident Lula da Silva kandidiert mit 80 Jahren für eine vierte Amtszeit in Brasilien. Seine Arbeiterpartei (PT) nominierte ihn offiziell. Lula betont seine Fitness und verweist auf wirtschaftliches Wachstum während seiner Amtszeiten, trotz hoher Lebenshaltungskosten. Sein Herausforderer ist der 45-jährige Flávio Bolsonaro, Sohn des Ex-Präsidenten Jair Bolsonaro. Die Wahl findet am 4. Oktober statt, eine Stichwahl am 25. Oktober. Aktuelle Umfragen sehen Lula leicht vorne.
www.spiegel.de02.08.2026
Trotz angeblicher Fortschritte bei einem Waffenstillstandsabkommen töteten israelische Luftangriffe im Gazastreifen mindestens 15 Palästinenser, darunter Frauen und Kinder. Israelische Ziele waren Wohnungen und militärische Einrichtungen. Ein israelischer Minister äußerte Skepsis bezüglich einer Entwaffnung der Hamas. Die Hamas fordert zuerst einen Stopp der Angriffe und Truppenabzug. Seit Oktober starben im Gazastreifen über 1200 Palästinenser und vier israelische Soldaten.
www.zeit.de02.08.2026
In Sprendlingen brennt ein Kunststoffbetrieb. Rund 200 Einsatzkräfte kämpfen gegen die Flammen, mehrere Gebäude sind betroffen. Angrenzende Wohnhäuser wurden geräumt, sechs Bewohner betreut. Die Bahnstrecke ist gesperrt, ein Schienenersatzverkehr eingerichtet. Aufgrund der Hitze ist die Löschwasserversorgung schwierig. Anwohner werden vor Sicht- und Geruchsbeeinträchtigungen gewarnt und aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
www.spiegel.de02.08.2026
Der brasilianische Präsident Lula da Silva wurde von seiner Partei als Kandidat für die Präsidentschaftswahlen nominiert. Sein Hauptgegner wird Flávio Bolsonaro, Sohn des inhaftierten Ex-Präsidenten. Lula strebt seine vierte Amtszeit an und liegt laut Umfragen vorn. Ein umstrittener Auftritt des argentinischen Präsidenten Milei und ein KI-Video mit Jair Bolsonaro sorgten für zusätzliche Kontroversen. Die Wahl findet am 4. Oktober statt.
www.spiegel.de02.08.2026
CSU-Chef Markus Söder stärkt dem CDU-Kanzler Friedrich Merz den Rücken und bezeichnet ihn als "sehr, sehr stabil und stark". Söder warnt vor Neuwahlen, die die Union durcheinanderbringen und Radikale an die Macht bringen könnten. Er räumt ein, dass es Kabinettsumbauten und schlechte Umfragewerte gibt, sieht aber keinen Grund zur Sorge für Merz' Kanzlerschaft. Söder plädiert für Geschlossenheit und konzentrierte Politikumsetzung statt Spekulation.
www.zeit.de02.08.2026
Das musikalische Duo Alice Merton und Alexander Wolfe erhielt den Mario-Adorf-Preis für ihre Komposition und Darbietung des Soundtracks zur Nibelungen-Festspiel-Inszenierung "Die Hunnenkönigin". Die Auszeichnung, verbunden mit 10.000 Euro, würdigt ihre Leistung, die als zentral für das Narrativ des Stücks hervorgehoben wurde. Die Festspiele, die mit dem ausverkauften Stück "Die Hunnenkönigin" erfolgreich zu Ende gingen, ehren mit diesem Preis künstlerische Leistungen.