www.spiegel.de20.04.2026
Die israelische Armee hat bestätigt, dass ein Soldat im Südlibanon eine Jesus-Statue beschädigte. Dieses Verhalten widerspreche den Werten der Armee. Angemessene Maßnahmen werden ergriffen und die Unterstützung bei der Wiederherstellung des beschädigten Kreuzes zugesagt. Die Armee betont, keine zivile oder religiöse Infrastruktur beschädigen zu wollen, während sie gegen die Hisbollah vorgeht.
www.zeit.de20.04.2026
Bei der Parlamentswahl in Bulgarien liegt die Wahlallianz "Progressives Bulgarien" unter Ex-Staatschef Rumen Radew laut Hochrechnungen klar vorn. Sie könnte sich mit bis zu 45 Prozent der Stimmen die absolute Mehrheit im Parlament sichern. Die prowestlichen Parteien Gerb-SDS und PP-DB kämpfen um den zweiten Platz. Auch die umstrittene DPS-Partei und möglicherweise die nationalistische Wasraschdane haben die Vier-Prozent-Hürde übersprungen.
www.zeit.de20.04.2026
In Bonn ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen eines versuchten Tötungsdelikts. Nach einem eskalierten Streit am Sonntagabend wurde ein 54-Jähriger lebensgefährlich verletzt; der 42-jährige Tatverdächtige, der bei der Auseinandersetzung leicht verletzt wurde, wurde festgenommen. Es wird vermutet, dass beide Männer Waffen einsetzten, darunter ein Messer und eine Eisenstange. Der genaue Hergang ist noch unklar.
www.zeit.de20.04.2026
Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez fordert die Kündigung des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel wegen dessen mutmaßlicher Völkerrechtsverstöße. Er argumentiert, ein Land, das gegen das Völkerrecht verstoße, könne kein EU-Partner sein. Spanien wird der EU offiziell einen entsprechenden Vorschlag unterbreiten. Israel kritisierte Sánchez' Haltung. Spanien, Irland und Slowenien hatten bereits zuvor eine Überprüfung des 2000 geschlossenen Abkommens wegen des Vorgehens Israels im Gazakrieg gefordert.
www.zeit.de20.04.2026
Der Artikel "Bilder des Tages" befasst sich mit dem Thema Fotografie. Spezifische Inhalte sind nicht ersichtlich.
www.zeit.de20.04.2026
In Louisiana erschoss ein 31-jähriger Mann sieben seiner Kinder und tötete ein weiteres Kind. Er verletzte drei weitere Personen. Nach einem Angriff auf seine Partnerin fuhr er zum Haus der Kinder, wo er gefasst wurde. Der Tatverdächtige kam in einem Schusswechsel mit der Polizei ums Leben. Ein Motiv ist unklar.
www.zeit.de20.04.2026
Die geplante Anhebung der Beamtenbesoldung wird reduziert. Spitzenbeamte erhalten keine zusätzliche Erhöhung über die reguläre Anpassung hinaus. Trotzdem sind für Beamte der Besoldungsgruppe B3 monatlich 10.572,91 Euro und für B10 16.530,96 Euro geplant. Dies soll die Besoldung stärker an die wirtschaftliche Entwicklung und Lebenshaltungskosten anpassen und Verfassungsgerichtsurteile erfüllen.
www.zeit.de20.04.2026
Irans Militär wirft den USA nach einem Angriff auf ein iranisches Frachtschiff im Arabischen Meer "bewaffnete Seepiraterie" vor und droht mit einer baldigen Reaktion. Die US-Marine hatte das Schiff, das auf dem Weg nach Bandar Abbas war, unter Kontrolle gebracht. Die USA haben eine Blockade für Schiffe verhängt, die iranische Häfen anlaufen oder verlassen. Präsident Trump erklärte, das Schiff habe versucht, die Blockade zu durchbrechen. Bereits 25 Schiffe wurden zur Umkehr gezwungen.
www.spiegel.de20.04.2026
Der republikanische Senator John Kennedy kritisiert Donald Trumps Streit mit Papst Leo XIV. und äußert Bedenken über die Parteidisziplin der Republikaner. Kennedy bedauert Trumps "neuen heiligen Krieg" mit dem Papst, wählt jedoch die ungewöhnliche Formulierung "Ich liebe den Präsidenten wie einen Taco". Diese könnte als Kritik an Trumps Verhandlungsstil interpretiert werden. Der Artikel beleuchtet auch den Verlauf des Wortgefechts zwischen Trump und dem Papst.
www.zeit.de20.04.2026
Christian Lindner gibt zu, dass der Alltag mit Kleinkind anspruchsvoll und nicht stressfrei ist, im Gegensatz zu manchen Behauptungen. Er betont, dass die Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Herausforderung darstellt, insbesondere da er und seine Frau beide berufstätig sind. Nach seinem Rückzug aus der Politik arbeitet Lindner nun in der Autobranche. Die Elternschaft mit seiner Tochter habe seine Prioritäten verschoben, sodass Familie nun an erster Stelle stehe. Trotz des Stresses beschreibt er seine Tochter als Bereicherung und Sinn des Lebens.
www.zeit.de20.04.2026
Bürgerentscheide in Nordrhein-Westfalen zeigten eine klare Mehrheit für eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Zwei Drittel der abgegebenen Stimmen befürworteten die Kampagne für "Köln-Rhein/Ruhr". Ministerpräsident Wüst bezeichnete dies als "überwältigend" und "historischen Rückhalt". In Kiel stimmten ebenfalls 63,5 Prozent für eine Bewerbung. Lediglich in Herten wurde die nötige Beteiligung verfehlt.
www.zeit.de20.04.2026
In 17 NRW-Städten stimmten die Bürger per Bürgerentscheid über die Teilnahme an der Olympia-Bewerbung "KölnRheinRuhr" für 2036-2044 ab. Mehr als vier Millionen Menschen konnten per Briefwahl votieren. Herten verfehlte das nötige Quorum von 15 Prozent mit nur 12,55 Prozent Ja-Stimmen. In Köln lagen zu Redaktionsschluss noch nicht alle Ergebnisse vor.
www.zeit.de20.04.2026
In Köln zeichnet sich nach einem knappen Bürgerentscheid eine Zustimmung zur Bewerbung um Olympische Spiele 2036/2040/2044 ab. Die Mehrheit votierte für die Ausrichtung, die Köln als "Leading City" vorsieht. Herten schied trotz hoher Zustimmung wegen Nichterfüllung des Quorums aus. Insgesamt stimmten 17 Kommunen über ihre Beteiligung ab. München hat bereits eine deutliche Zustimmung erhalten, während Berlin und Hamburg ebenfalls Bewerbungen prüfen.
www.zeit.de19.04.2026
Die Vollsperrung der A7 und des Elbtunnels in Hamburg wurde früher als geplant aufgehoben. Baumaßnahmen für die Integration von Lärmschutztunneln und ein Software-Update wurden abgeschlossen. Nur die Auf-/Abfahrt Hamburg-Bahrenfeld bleibt bis Montagmorgen gesperrt. Weitere Sperrungen sind geplant, während die A7 breiter ausgebaut wird.
www.zeit.de19.04.2026
Angesichts der Energiekrise durch den Irankrieg bezeichnet Bundeskanzler Merz die Treibstoffversorgung Deutschlands als gesichert, bereitet aber eine Sitzung des nationalen Sicherheitsrates vor. Bundeswirtschaftsministerin Reiche lädt Fluggesellschaften zu Gesprächen wegen Kerosinengpässen ein. Merz betont die Wichtigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort, nennt aber auch hohe Energiepreise und Bürokratie als Hemmnisse. Gleichzeitig hebt er die Bedeutung des EU-Mercosur-Abkommens hervor.