Bundesagentur für Arbeit: Gehälter in Deutschland haben im vergangenen Jahr zugenommen

www.zeit.de20.07.2026

Das Bruttogehaltsmedianentgelt in Deutschland stieg 2025 um 5,1% auf 4.217 Euro, stärker als die Inflation (2,2%). Hamburg, Baden-Württemberg und Hessen führen die Gehaltsstatistik an, während Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt am Ende liegen. Der Gender-Pay-Gap verringerte sich leicht auf 309 Euro, bedingt durch unterschiedliche Berufsfelder und Karrierepausen. Bildung und Qualifikation spielen eine entscheidende Rolle bei der Verdiensthöhe.

Nasa: Teil von SpaceX-Rakete könnte im August auf dem Mond einschlagen

www.spiegel.de20.07.2026

Im August wird ein Teil einer SpaceX Falcon 9 Rakete voraussichtlich auf dem Mond einschlagen. Wissenschaftler und die NASA haben dies berechnet. Die NASA wird die Mondsonde Lunar Reconnaissance Orbiter einsetzen, um das Ereignis zu beobachten und mehr Informationen zu sammeln. Ein ähnlicher Fall von Weltraumschrott, mutmaßlich chinesischer Herkunft, ereignete sich bereits vor vier Jahren.

Unionsfraktion: CDU in Mecklenburg-Vorpommern dringt auf zeitnahe Nachfolge für Spahn

www.zeit.de20.07.2026

Die CDU in Mecklenburg-Vorpommern fordert eine zügige Neubesetzung des Fraktionsvorsitzes nach Jens Spahns Rücktritt. Landeschef Daniel Peters mahnt zur Eile und sieht im Rücktritt eine Chance für eine Kabinettsumbildung. Spahn trat nach Kritik an seinen Leihmutterschaftsplänen zurück, die in Deutschland nicht praktikabel sind. Bundeskanzler Friedrich Merz erwägt ebenfalls einen Umbau. Thorsten Frei gilt als möglicher Nachfolger.

Analyse Bertelsmann Stiftung: Viele Kinder in Thüringen erhalten Teilhabe-Hilfe nicht

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Thüringen nur ein geringer Teil der berechtigten Kinder und Jugendlichen finanzielle Hilfen für Freizeit und Bildung erhält. Nur 10,3 % der 6- bis 14-Jährigen und 4,8 % der 15- bis 17-Jährigen beziehen den monatlichen 15-Euro-Teilhabebetrag. Dies liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Stiftung nennt aufwändige Antragsverfahren und Nachweispflichten als Gründe und fordert Vereinfachungen.

Abgeordnetenhauswahl: Unterlagen zur Briefwahl können schon beantragt werden

www.zeit.de20.07.2026

Für die Berliner Abgeordnetenhauswahl und Bezirksverordnetenwahlen können ab sofort Briefwahlunterlagen beantragt werden, der Versand beginnt am 10. August. Landeswahlleiter Bröchler erwartet einen Briefwähleranteil von rund 45 Prozent. Zuständig für Anträge sind die Bezirke. Anträge sind per Post, E-Mail oder persönlich möglich. Die Wahl findet am 20. September statt.

Nach Rücktritt von Spahn: Brandenburgs CDU sieht Spahns Rücktritt als Chance

www.zeit.de20.07.2026

Der Rücktritt von Jens Spahn als Unionsfraktionschef wird von der Brandenburger CDU als Chance für einen Neuanfang gesehen. Sebastian Steineke, Chef der Brandenburger CDU-Landesgruppe, bedauert Spahns Entscheidung, sieht darin aber eine Möglichkeit zur Neuaufstellung der Fraktion. Spahn trat nach Kritik wegen der Adoption seiner Kinder durch eine Leihmutter in den USA zurück, obwohl die CDU Leihmutterschaft ablehnt. Die Brandenburger CDU dankt Spahn für die Zusammenarbeit und will den Neuanfang zügig gestalten.

Analyse Bertelsmann-Stiftung: Teilhabe-Gelder kommen kaum bei hessischen Kindern an

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann Stiftung zeigt, dass in Hessen nur ein Bruchteil der anspruchsberechtigten Kinder und Jugendlichen die Teilhabegelder für Sport und Kultur erhält. Hessen liegt damit unter dem Bundesdurchschnitt. Die hohe bürokratische Hürde, komplexe Antragsverfahren und Nachweispflichten erschweren den Zugang zu den seit 2011 bestehenden Leistungen. Die Stiftung fordert eine Vereinfachung und automatische Auszahlung, um die Inanspruchnahme zu erhöhen und die Verwaltung zu entlasten.

Analyse Bertelsmann-Stiftung: Teilhabe-Zuschuss kommt bei Kindern im Saarland kaum an

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass der Teilhabe-Zuschuss für Kinder im Saarland zur Finanzierung von Sport- und Kulturaktivitäten nur gering in Anspruch genommen wird (15,7 %). Dies liegt unter dem Bundesschnitt. Bürokratische Hürden und aufwendige Antragsverfahren erschweren den Zugang. Die Stiftung fordert eine Vereinfachung durch automatische Auszahlung zur besseren sozialen und kulturellen Teilhabe.

Analyse Bertelsmann-Stiftung: Nur wenige Kinder in RLP erhalten Teilhabe-Gelder

www.zeit.de20.07.2026

Eine Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass in Rheinland-Pfalz nur wenige Kinder und Jugendliche, deren Familien Grundsicherung beziehen, den Teilhabebetrag für Sport und Kultur erhalten. Nur 9% der 6- bis unter 15-Jährigen und 4,2% der 15- bis unter 18-Jährigen nutzen diese Leistung, was deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Stiftung kritisiert den aufwendigen Antrags- und Bewilligungsprozess und fordert eine Vereinfachung, um die Inanspruchnahme zu erhöhen.

Sucht: Warum Crack zum Umdenken bei der Drogenpolitik zwingt

www.zeit.de20.07.2026

Crack verdrängt Heroin in deutschen Drogenszenen, was neue Lösungsansätze erfordert. Köln und Düsseldorf schlagen vor, den Mikrohandel und Tausch von Drogen innerhalb von Suchthilfezentren straffrei zu stellen, analog zum erfolgreichen Schweizer Modell. Dies soll die Konsumenten aus dem öffentlichen Raum holen und die Verelendung eindämmen. Kritiker wie NRW-Innenminister Reul zeigen sich skeptisch bezüglich der Akzeptanz von Drogenhandel, erkennen aber die Grenzen repressiver Maßnahmen an. Es wird eine Anpassung des Hilfesystems und mehr Finanzierung gefordert.

Nach Spahn-Rücktritt: Union sucht neuen Fraktionschef – interne Beratungen

www.zeit.de20.07.2026

Nach Jens Spahns Rücktritt prüft die Union dessen Nachfolge als Fraktionschef. CDU-Chef Merz will die Entscheidung zügig treffen. Spahns Rücktritt folgte auf Empörung über die Geburt seines Sohnes per Leihmutterschaft, was in Deutschland verboten ist. Thorsten Frei gilt als Top-Kandidat, was eine Kabinettsumbildung nötig machen könnte. Einige sehen darin eine Chance für eine Neuausrichtung der Union.

150 Jahre Festspiele: Wagner hören - Darf man das?

www.zeit.de20.07.2026

150 Jahre Bayreuther Festspiele werfen Licht auf eine dunkle Vergangenheit: Richard Wagners Antisemitismus und die Verflechtung der Festspiele mit dem Nationalsozialismus. Eine Podiumsdiskussion mit Michel Friedman und kritische Inszenierungen thematisieren diese Geschichte. Wissenschaftler mahnen zur Auseinandersetzung mit der Vergangenheit, die laut Experten lange verdrängt wurde. Die Frage bleibt, ob man Wagners Werke unbefangen genießen darf, trotz ihrer kontaminierten Geschichte. Die Opern überdauerten das NS-Regime, doch die Aufarbeitung in Bayreuth ist ein fortlaufender Prozess.

Messerangriff: Streit in Hamburg eskaliert – Angreifer sticht zu

www.zeit.de20.07.2026

In Hamburg wurde ein Mann bei einem Streit mit einem Messer verletzt und ins Krankenhaus gebracht, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, konnte aber gefasst werden. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung und geht davon aus, dass der Verdächtige alkoholisiert war.

Fußball: Mehr als 70 verletzte Polizisten – Gericht prüft Mordvorwurf

www.zeit.de20.07.2026

Ein 29-Jähriger muss sich vor dem Landgericht Magdeburg wegen versuchten Mordes an einem Polizisten verantworten. Er soll eine führende Rolle bei Ausschreitungen nach einem Fußballspiel des 1. FC Magdeburg Anfang des Jahres gespielt haben, bei denen über 70 Polizisten verletzt wurden. Neben versuchtem Mord klagt die Staatsanwaltschaft auch schweren Landfriedensbruch und gefährliche Körperverletzung an. Ermittlungen laufen gegen über 130 Personen, während Vereine mit Geldstrafen und Teilausschlüssen sanktioniert wurden.

Gastgewerbe: So oft lassen Bayerns Gastro und Hotels Bewertungen löschen

www.zeit.de20.07.2026

In Bayern lassen Gastronomiebetriebe und Hotels laut einer dpa-Stichprobe häufig Google-Bewertungen löschen. Mehrere hunderttausend Löschungen wurden festgestellt, besonders in Großstädten. Eine "Löschindustrie" mit Dienstleistern und Kanzleien wird kritisiert, da sie zu "Overblocking" führen kann. Experten raten nur zur Löschung bei Verleumdung und fordern mehr Verantwortung von den Portalen. Google blendet seit Kurzem Hinweise auf gelöschte Bewertungen ein, um die Transparenz zu erhöhen. Deutschland sticht bei der Löschung von Google Maps-Bewertungen europaweit hervor.