www.spiegel.de25.05.2026
Großbritannien erlebte den heißesten Maitag seit Beginn der Aufzeichnungen. Am Flughafen Heathrow wurden 33,5 Grad gemessen, eine deutliche Überschreitung des bisherigen Rekords von 1922/1944. Diese Hitzewelle betrifft vor allem Südostengland und London. Meteorologen bezeichnen die Wetterlage als außergewöhnlich. Experten warnen, dass Großbritannien schlecht auf die zunehmenden Hitzewellen infolge des Klimawandels vorbereitet ist. Bereits 2025 war das heißeste Jahr.
www.spiegel.de25.05.2026
Die ehemalige dänische Königin Margrethe II. (86) wurde erneut ins Krankenhaus eingeliefert – diesmal wegen einer größeren Einblutung im Hüftbereich, die auf einen früheren Sturz zurückzuführen ist. Erst kürzlich war sie wegen Herzproblemen behandelt worden. Der Königspalast gibt an, dass es ihr den Umständen entsprechend gut geht, sie aber wohl mehrere Tage zur Behandlung im Krankenhaus bleiben muss. Margrethe hatte Anfang 2024 nach 52 Jahren Regierungszeit abgedankt.
www.zeit.de25.05.2026
Eva Lys erreichte bei den French Open die zweite Runde nach einem Sieg gegen Petra Marcinko. Tatjana Maria und Ella Seidel schieden bereits in der ersten Runde aus. Lys kämpfte trotz Hitze und erlitt einen Rückschlag nach einer Knieverletzung, zeigte aber im Returnspiel Stärke.
www.spiegel.de25.05.2026
Hisbollah-Chef Naim Kassim rief zur Entmachtung der libanesischen Regierung auf und bezeichnete sie als "amerikanisch-israelisches Projekt". Er lehnte erneut Forderungen nach Entwaffnung der Hisbollah ab, bis der Staat den Libanon schützen könne. Die Entwaffnung der Hisbollah ist zentraler Punkt in den derzeitigen, von den USA vermittelten, Verhandlungen zwischen Libanon und Israel. Kritiker befürchten ein Wiederholen der Gewalt von 2008.
www.zeit.de25.05.2026
Russland droht nach Angriffen auf Kyjiw und einem Wohnheim in Starobilsk mit "systematischen" Attacken auf Rüstungsobjekte und "Entscheidungszentren" in der ukrainischen Hauptstadt. Moskau fordert Ausländer, auch Diplomaten, zum Verlassen Kyjiws auf. Kiew appelliert an Verbündete, dieser Drohung nicht nachzugeben. Die Ukraine bezeichnete den Vorfall in Starobilsk als Angriff auf Militärziele.
www.zeit.de25.05.2026
Ein 13-jähriges Mädchen ist in einem Kiessee in Ostfriesland ertrunken. Das Mädchen wurde von Tauchern geborgen. Ein Notruf ging nachmittags wegen des vermissten Kindes ein, als sich viele Menschen am See aufhielten. Bei dem Großeinsatz waren rund 80 Kräfte von Feuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Polizei beteiligt. Die Ermittlungen zur Unglücksursache laufen.
www.spiegel.de25.05.2026
Die portugiesische Bahninfrastrukturgesellschaft fordert 26.000 Euro Schadensersatz von zwei Hirten, deren 89 Schafe bei einem Zugunglück ums Leben kamen. Die Bahn begründet die Forderung mit Schäden und Betriebsunterbrechungen. Die Hirten wehren sich, da sie den Vorfall als Unfall ohne Fahrlässigkeit auf ihrer Seite betrachten und dies vor Gericht klären lassen wollen.
www.zeit.de25.05.2026
Ein überhitzter Chemietank mit Methylmethacrylat in Kalifornien stellte eine Explosionsgefahr dar, weshalb 50.000 Anwohner evakuiert wurden und der Gouverneur den Notstand ausrief. Ein Riss im Tank hat die Explosionsgefahr nun jedoch gebannt. Die Betroffenen dürfen vorerst nicht zurückkehren. Das Unternehmen entschuldigte sich für die entstandene Unsicherheit und versichert Zusammenarbeit mit den Behörden.
www.zeit.de25.05.2026
Im Landkreis Euskirchen kam eine 67-jährige Beifahrerin bei einem Autounfall auf der B258 ums Leben. Der 65-jährige Fahrer wurde schwer verletzt. Der Wagen prallte bei Blankenheim gegen zwei Bäume. Die Frau verstarb im Krankenhaus, der Mann wurde per Hubschrauber in eine Uniklinik gebracht. Die Ursache des Unfalls ist bislang unklar.
www.zeit.de25.05.2026
Die Bahnstrecke Hamburg-Bremen ist aufgrund eines Oberleitungsschadens und eines Böschungsbrandes gesperrt. Ein Metronom-Zug wurde evakuiert. Es kommt zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen, insbesondere auf den Linien RE4 und RB41. Die genaue Ursache und die Dauer der Sperrung sind noch unklar. Reisende sollen Fahrten verschieben oder alternative Routen wählen.
www.zeit.de25.05.2026
Ein 27-jähriger Motorradfahrer verlor in einer scharfen Kurve bei Zwiefalten die Kontrolle über seine Maschine. Nach einem Aufprall gegen eine Leitplanke stürzte er mehrere Meter einen Hang hinunter. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Zwei Zeugen des Unfalls wurden seelsorgerisch betreut.
www.zeit.de25.05.2026
Die Bundespolizei in Kiel hat zwei gesuchte Männer festgenommen. Einer wurde auf einem Kreuzfahrtschiff wegen Betrugs identifiziert und zahlte seine Reststrafe. Der andere, der in einem Zug auffiel, wurde wegen einer Haftstrafe von 65 Tagen in eine Justizvollzugsanstalt gebracht, da er die geforderte Geldstrafe nicht bezahlen konnte.
www.zeit.de25.05.2026
In Portugal fordert die staatliche Eisenbahnbehörde "Infraestruturas de Portugal" von zwei Hirten insgesamt 26.400 Euro Schadenersatz. Ein Zug hatte 89 Schafe getötet, was zu erheblichen Verspätungen und Zugausfällen führte. Die Behörde begründet die Forderung mit Schäden am Zug und Betriebsunterbrechungen. Die betroffenen Hirten wehren sich gegen die Forderung und argumentieren, dass es sich um einen Unfall ohne ihr Verschulden handele und solche Vorfälle Teil des allgemeinen Bahnrisikos seien.
www.zeit.de25.05.2026
Ein 38-jähriger Mann wurde mit lebensbedrohlichen Schnitt- und Stichverletzungen in Berlin-Reinickendorf in einer Rettungsstelle eingeliefert. Nach mehreren Notoperationen ist sein Zustand stabil. Als Tatort wurde ein Wohnheim identifiziert, wo eine 37-jährige Frau vorübergehend festgenommen wurde. Motive sind derzeit unbekannt.
www.spiegel.de25.05.2026
Der jüngste Sipri-Bericht zeigt einen historischen Tiefstand bei Uno-Friedensmissionen. Ende 2025 waren nur noch 78.633 Kräfte im Einsatz, 17 % weniger als im Vorjahr und nahezu halbiert seit 2016. Massive Finanzierungslücken, insbesondere bei den UN-Blauhelmmissionen, führen zu Personalabbau. Wichtige Geber zahlen verspätet oder unvollständig. Auch regionale Organisationen wie die Afrikanische Union leiden unter Geldmangel, was sich auf Einsätze im Sudan und im Kontext der Ukraine auswirkt.