Sport und Technik: »Blitz«-Roboter laufen Menschen bei Peking-Marathon davon

www.zeit.de19.04.2026

Bei einem Halbmarathon in Peking liefen Roboter erstmals menschliche Läufer aus. Ein ferngesteuerter "Blitz" gewann zunächst, wurde aber wegen Zusatzzeit auf Rang zwei gesetzt. Ein autonomer "Blitz" siegte. Dieser Wettbewerb dient als Stresstest für die Roboterentwicklung, insbesondere hinsichtlich Effizienz, Robustheit und Energiemanagement. China fördert solche "verkörperte KI" zur Unterstützung des Menschen, z.B. im Service oder bei Rettungseinsätzen.

Rapperin Badmómzjay schildert Schwangerschaftsabbruch und toxische Beziehung

www.spiegel.de19.04.2026

Rapperin Badmómzjay spricht offen über ihren Schwangerschaftsabbruch, den sie im Winter 2024 durchführte. Sie war damals in einer toxischen Beziehung mit einem Partner, der sie mental und körperlich missbrauchte. Nach der Trennung wurde sie monatelang gestalkt und erhält bis heute Drohungen. Sie verarbeitet diese Erfahrungen, die auch ihre Musik beeinflussen.

Beziehungen zu Brasilien: Merz und Lula wollen strategische Partnerschaft ausbauen

www.zeit.de19.04.2026

Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft ausbauen. Bundeskanzler Merz und Präsident Lula beraten in Hannover über Handel, Rohstoffe, Rüstung, Digitalisierung, Forschung, Klimaschutz und Außenpolitik. Im Fokus steht auch die Umsetzung des EU-Mercosur-Freihandelsabkommens und die UN-Reform. Die Beziehung ist stark durch Handel und Investitionen geprägt, auch wenn es vergangene Spannungen gab. Brasilien präsentiert sich auf der Hannover Messe als Industriemacht.

17 Städte stimmen ab: Ja oder nein? - Bürgerentscheide zur Olympia-Bewerbung enden

www.zeit.de19.04.2026

In 17 nordrhein-westfälischen Städten stimmen Bürger über eine mögliche Olympia-Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 ab. Millionen Wahlberechtigte konnten per Briefwahl votieren. Ein positives Ergebnis erfordert nicht nur eine Mehrheit, sondern auch das Erfüllen eines Quorums. Fällt eine Stimme negativ aus, scheidet die Stadt aus. Das NRW-Konzept setzt auf nachhaltige Nutzung bestehender Sportstätten. Auch andere deutsche Städte wie München bewerben sich. Der DOSB wählt den deutschen Kandidaten am 26. September.

Flughafen: Warum aus dem Terminal 3 in Frankfurt kein neuer BER wurde

www.zeit.de19.04.2026

Das neue Terminal 3 am Frankfurter Flughafen wurde trotz Herausforderungen wie der Corona-Krise und Lieferkettenproblemen weitgehend reibungslos und ohne die gravierenden Verzögerungen des BER gebaut. Dies gelang durch die Zerlegung des Projekts in über 300 Einzelteile, ein frühes "Design Freeze" und das Management erfahrener Projektleiter. Dennoch kam es zu Verzögerungen und Kostensteigerungen, und Bürgerinitiativen kritisieren den Ausbau. Aktuell findet die schrittweise Eröffnung statt.

Freizeit: In welchen Hamburger Parks gegrillt werden darf

www.zeit.de19.04.2026

In Hamburg ist Grillen nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt. Verschiedene Parks wie Öjendorfer Park, Michelwiese, Rissener Kuhle und Stadtpark Winterhude bieten offizielle Grillplätze. Einweggrills sind verboten, und die Plätze müssen sauber hinterlassen werden. Bei Brandgefahr kann das Grillen untersagt werden. Auf Balkonen ist Vorsicht geboten und Holzkohlegrills werden von der Feuerwehr abgeraten.

Schulen: Erster G9-Jahrgang beginnt mit Abiturprüfungen

www.zeit.de19.04.2026

Der erste G9-Jahrgang in Bayern beginnt mit den Abiturprüfungen. Rund 29.000 Schüler legen dieses Jahr die Reifeprüfung ab, deutlich mehr als im Vorjahr, als der Jahrgang wegen der Umstellung von G8 nahezu ausfiel. Die Kultusministerin lobt die neuen Freiheiten bei der Fächerwahl. Bayern war 2005 auf G8 umgestiegen und kehrt nun zum G9-System zurück, das mehr Zeit für Lernen und persönliche Entwicklung bieten soll. Hochschulen erwarten keine wesentlichen Probleme durch die größere Anzahl an Absolventen.

Führerschein eingezogen: Betrunkener Autofahrer übersieht Kreisverkehr – lange Ölspur

www.zeit.de19.04.2026

Ein betrunkener 46-jähriger Autofahrer übersah in Oberbayern einen Kreisverkehr, fuhr darüber und riss dabei den Unterboden seines Wagens auf, was eine 1,8 km lange Ölspur zur Folge hatte. Die Straße musste gereinigt werden. Da der Fahrer einen Alkoholtest verweigerte, wurde ihm Blut abgenommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Klimaziele des Landes: FDP fordert spätere Klimaneutralität für Schleswig-Holstein

www.zeit.de19.04.2026

Die FDP Schleswig-Holstein fordert, das Ziel der Klimaneutralität des Landes bis 2040 zugunsten der EU-Vorgabe bis 2050 zu verschieben. Fraktionschef Vogt argumentiert, das frühere Ziel sei unrealistisch und schädige die Wirtschaft sowie die Bevölkerung. Stattdessen sollten einheitliche Standards und Anreize statt Verbote gefördert werden. Energie- und Bürokratiekosten führten bereits zu Deindustrialisierung. Die FDP warnt vor steigenden Lebenshaltungskosten und sozialer Ungleichheit durch ambitionierte Klimapolitik.

Sonntagskrimi am 19. April: Toter im Club - Was den neuen Schwarzwald-»Tatort« ausmacht

www.zeit.de19.04.2026

Der neue Schwarzwald-„Tatort“ „Innere Angelegenheiten“ beleuchtet die moralischen Dilemmata einer Gruppe Bereitschaftspolizisten nach einem Todesfall in einem Freiburger Club. Während ein Hauptverdächtiger verhört wird, versucht die Polizei herauszufinden, was die Beamten zu verbergen haben. Der Fall dreht sich um Gruppendynamik, Anstand und die Wahrheit, wobei die unterschiedlichen Perspektiven und Beweggründe der Polizisten im Fokus stehen.

Kommunen: Wenn hessische Städte Geschichte(n) im Namen tragen

www.zeit.de19.04.2026

Hessische Kommunen ergänzen ihre Namen mit Zusatzbezeichnungen, um ihre Geschichte und ihren Charakter hervorzuheben. Beispiele sind die "Wissenschaftsstadt" Darmstadt, die "Brüder-Grimm-Stadt" Hanau und Steinau, oder die "Barbarossa-Stadt" Gelnhausen. Geisenheim nennt sich "Hochschulstadt", Seligenstadt "Einhardstadt", Hünfeld "Konrad-Zuse-Stadt" und Nidda "Johannes-Pistorius-Stadt". Fulda ist bekannt als "Barockstadt", Wetzlar als "Goethe- und Optikstadt", Korbach als einzige Hansestadt Hessens und Kaufungen als "Kunigundengemeinde".

Gestrandeter Wal in der Ostsee: Tag vier der Walrettungs-Aktion vor Insel Poel startet

www.zeit.de19.04.2026

Eine private Initiative versucht seit vier Tagen, einen gestrandeten Buckelwal vor der Insel Poel in die Nordsee zu bringen. Trotz intensiver Bemühungen, darunter das Annähern einer schwimmenden Plattform und der Versuch, ein Netz aus den Barten zu entfernen, war ein Transport bisher nicht möglich. Die beteiligte Tierärztin glaubt an reelle Chancen für den Wal, während Wissenschaftler und Umweltschützer den geschwächten Zustand des Tieres hervorheben und weitere Eingriffe als schädlich einstufen.

Künstliche Wasserstraße: Sanierungsstau - wie zuverlässig ist der Nord-Ostsee-Kanal?

www.zeit.de19.04.2026

Der Nord-Ostsee-Kanal leidet unter einem Sanierungsstau. Trotz massiver Investitionen in Milliardenhöhe äußern Experten Bedenken hinsichtlich der Zuverlässigkeit und Planbarkeit. Dies beeinträchtigt die Attraktivität für Reedereien. Geschwindigkeitsbeschränkungen und Personalprobleme verschärfen die Situation. Die Politik müsse dem Erhalt der maritimen Infrastruktur mehr Bedeutung beimessen.

Gedenkstätten: Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert an KZ-Befreiung

www.zeit.de19.04.2026

Die Gedenkstätte Sachsenhausen erinnert an die Befreiung des KZ vor 81 Jahren. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und KZ-Überlebende werden sprechen. Über 200.000 Menschen waren in Sachsenhausen und Außenlagern inhaftiert, mindestens 55.000 starben. Die Gedenkstätte Ravensbrück wird ebenfalls an die Befreiung gedenken. Die Zahl der Zeitzeugen nimmt ab.

Schiffskatastrophe: Titanic-Rettungsweste für Rekordsumme verkauft

www.zeit.de19.04.2026

Eine Rettungsweste der Titanic hat für über 600.000 Euro (ohne Gebühren) den Besitzer gewechselt. Es ist die einzige Rettungsweste des Untergangs von 1912, die je versteigert wurde. Sie gehörte Laura Francatelli, die mit anderen Überlebenden im Rettungsboot Nummer Eins war und die Weste signierte. Die Tragödie fasziniert weiterhin stark, wie auch frühere Verkäufe von Titanic-Artefakten zeigen.