www.zeit.de13.04.2026
Die Ölpreise sind nach gescheiterten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran gestiegen. Grund ist die angekündigte Seeblockade der USA in der Straße von Hormus, die iranische Ölexporte behindern soll. Die Blockade, angeordnet von Präsident Trump, zielt darauf ab, den Iran von Öleinnahmen abzuschneiden. Die Straße von Hormus ist für den Iran, einen großen Ölproduzenten, von entscheidender Bedeutung für seine Exporte.
www.zeit.de13.04.2026
Péter Magyar, Wahlsieger in Ungarn mit seiner Tisza-Partei, kündigte nach dem "Sturz des Orbán-Regimes" den Rücktritt des Staatspräsidenten und anderer hoher Amtsträger an. Er versprach, Ungarn wieder zu einem starken Verbündeten der EU und NATO zu machen. Magyars Partei errang eine Zweidrittelmehrheit und plant die Wiederherstellung der Gewaltenteilung. Der Sieg markiert eine historische Wahlbeteiligung und eine Neuorientierung Ungarns in Europa.
www.zeit.de13.04.2026
Peter Magyar hat nach seinem Wahlsieg in Ungarn einen Neuanfang versprochen. Er kündigte an, das von Viktor Orban hinterlassene "System" abwählen zu wollen und Ungarn wieder zu einem starken EU- und Nato-Partner zu machen. Magyar kritisiert die ruinierte Wirtschaft und das vernachlässigte Gesundheits- und Bildungswesen. Mit voraussichtlicher Zweidrittelmehrheit plant er, Amtsträger aus der Ära Orban abzusetzen. Orbans Fidesz-Partei erlitt eine deutliche Niederlage.
www.zeit.de12.04.2026
Am 13. April 2025 starben 34 Menschen bei einem russischen Raketenangriff auf Sumy. Andere Ereignisse umfassen 2006 die ersten Bilder vom Venus-Südpol, 1996 die Einigung auf das europäische Währungssystem und den Euro, 1986 Steffis Grafs erster Profititel sowie Papst Johannes Pauls II. Besuch der Synagoge Roms.
www.spiegel.de12.04.2026
Scarlett Johansson kritisiert den frühen 2000er-Jahre-Umgang mit Schauspielerinnen in Hollywood, die stark auf ihr Aussehen reduziert wurden und standardisierte Rollen erhielten. Sie bezeichnete diese Zeit als "sehr tough" und bedrückend. Johansson fand durch Rückzug in die New Yorker Theaterszene Distanz zu Hollywood. Dies half ihr, dem Branchen-Druck zu widerstehen und auf passende Rollen zu warten, anstatt ständig arbeiten zu müssen. Heute seien die Möglichkeiten für Frauen im Filmgeschäft offenbar besser.
www.zeit.de12.04.2026
Bei einem Brand in einem Stuttgarter Mehrfamilienhaus wurden ein Mann und ein Baby zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht, da sie Rauch eingeatmet hatten. Eine Katze konnte unverletzt gerettet werden. Der Brand, der in einem Kellerraum mit brennenden Reifen entstand, konnte schnell gelöscht werden. Die Ursache ist noch unklar, die Wohnungen sind bewohnbar.
www.zeit.de12.04.2026
Die Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar hat nach Auszählung von 84,91 Prozent der Wahllokale eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament errungen. Sie sichert sich damit 138 von 199 Mandaten.
www.zeit.de12.04.2026
EU-Spitzenpolitiker, darunter Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron, gratulieren Péter Magyar zum Wahlsieg der proeuropäischen Opposition in Ungarn. Bundeskanzler Friedrich Merz bietet eine enge Zusammenarbeit an. Der Sieg wird als Rückkehr Ungarns auf den europäischen Weg und Bestätigung der EU-Werte gewertet. Orbán, der Ungarn 16 Jahre regierte, hat seine Niederlage eingeräumt und Magyar gratuliert.
www.zeit.de12.04.2026
Australiens "Bonds Flying Roos" mit Tom Slingsby gewannen das SailGP-Rennen in Rio de Janeiro, die erste Station der Saison in Brasilien. Spanien und Schweden folgten. Das deutsche Team wurde Sechster, verbesserte sich aber in der Gesamtmeisterschaft auf Platz acht. Nach vier Events führen die Australier die Meisterschaft an. Die Saison wird in Bermuda fortgesetzt und macht auch in Sassnitz auf der Ostsee Halt.
www.zeit.de12.04.2026
Trotz 16 Jahren an der Macht wurde Ungarns Regierungschef Viktor Orbán abgewählt. Die Tisza-Partei des Oppositionskandidaten Péter Magyar liegt laut Teilergebnissen mit 53,27 Prozent klar vorn, während Orbáns Fidesz auf 38,08 Prozent kommt. Magyar kündigte einen prowestlichen Kurs an und verspricht eine engere Bindung an EU und NATO, im Gegensatz zu Orbán, der einen konfrontativen Kurs zur EU verfolgte und gute Beziehungen zu Russland pflegte.
www.zeit.de12.04.2026
Der TSV 1860 München musste sich im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben und setzte damit seine Sieglos-Serie fort. Sigurd Haugen brachte die "Löwen" in Führung, doch Regensburg drehte das Spiel vor der Pause. In der zweiten Halbzeit gelang 1860 der Ausgleich. Damit rutschen die Münchner auf Platz acht ab, während Regensburg auf Rang zwölf vorerst gesichert ist.
www.zeit.de12.04.2026
Viktor Orbán hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Ungarn eingestanden. Er bedankte sich bei seinen Anhängern und kündigte an, dass seine Partei auch in der Opposition dem Land dienen werde. Die Last der Regierungsverantwortung sei nicht mehr seine.
www.zeit.de12.04.2026
Humanoide Roboter mit KI könnten bald im Haushalt helfen und Jobs übernehmen. Forschende in Berlin testen sie in einem "Assessment-Center", wo sie knifflige Aufgaben lösen und gegen Menschen antreten. Die rasante Entwicklung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik, wobei die Herausforderung darin besteht, Robotern das Verständnis der realen Welt beizubringen – durch Erkundung wie Kleinkinder oder durch Millionen von Videos. Es stellt sich auch die philosophische Frage, ob Intelligenz ohne Körper möglich ist.
www.spiegel.de12.04.2026
Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in ihrem Streit mit SPD-Vizekanzler Klingbeil über Entlastungen bei Spritpreisen. Reiche hatte Klingbeils Vorschläge als teuer und wirkungsschwach kritisiert. CDU-Chef Merz mahnte zur Zurückhaltung, um die Koalition nicht zu gefährden. Rücktrittsforderungen aus dem CDU-Sozialflügel wies der Wirtschaftsflügel zurück.
www.zeit.de12.04.2026
US-Präsident Donald Trump erwartet bis zu den Kongresswahlen im November anhaltend hohe Öl- und Benzinpreise. Zuvor hatte er den Preisanstieg als vorübergehend eingestuft. Mit dieser Einschätzung dürfte Trump mögliche politische Auswirkungen des US-Vorgehens gegen den Iran und die daraus resultierenden hohen Energiepreise einräumen. Der Benzinpreis in den USA liegt aktuell deutlich über dem üblichen Niveau.