Waldbrände in Los Angeles waren teuerste Naturkatastrophe im Jahr 2025

www.spiegel.de13.01.2026

Im Jahr 2025 verursachten Naturkatastrophen weltweit Schäden von 224 Milliarden Dollar, wobei Waldbrände in Los Angeles mit 53 Milliarden Dollar die teuersten waren. Der Rückversicherer Munich Re hebt hervor, dass der Klimawandel extremere Wetterbedingungen verstärkt, was zu hohen Schäden durch Sekundärgefahren wie Überschwemmungen und Gewitter führt. Überraschenderweise blieb die US-Ostküste von Hurrikanen verschont. In Nordamerika traten wirtschaftliche Gesamtschäden von 133 Milliarden Dollar auf, während Europa vergleichsweise geringe Schäden von 11 Milliarden Dollar erlebte.

Real Madrid: So wurde Xabi Alonso zu einem beliebigen Trainer in der Krise

www.spiegel.de13.01.2026

Xabi Alonso wurde nach nur sechs Monaten als Trainer von Real Madrid entlassen, nachdem er mit einer schwachen Leistung und einer misslungenen Kaderplanung gescheitert war. Trotz anfänglicher Erwartungen konnte er keinen klaren Spielstil oder Autorität aufbauen. Seine Entlassung kam nach einer unglücklichen Supercup-Niederlage gegen FC Barcelona. Als Nachfolger wurde Álvaro Arbeloa bestimmt, dessen Ernennung von den Fans skeptisch aufgenommen wurde. Alonsos Abgang zeigt die Herausforderungen und Widersprüche im Klub, wo Trainer oft wenig Einfluss haben.

Gelsenkirchen: Geschädigte von Bankeinbruch wollen Klage gegen Sparkasse einreichen

www.zeit.de13.01.2026

Nach einem Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen plant Anwalt Daniel Kuhlmann, im Namen von rund 150 Geschädigten Klage gegen die Bank einzureichen. Er sieht Anzeichen einer Pflichtverletzung, nachdem unbekannte Täter ins Gebäude gelangten und fast 3.250 Kundenschließfächer aufbrachen. Der verursachte Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Im Moment gibt es auch zahlreiche weitere Interessierte, die sich der Klage anschließen wollen.

Oberfranken: Scheibe von Abgeordnetenbüro wohl mit Christbaum zerbrochen

www.zeit.de13.01.2026

In Oberfranken wurde die Fensterscheibe eines AfD-Abgeordnetenbüros in Bayreuth mutmaßlich mit einem Christbaum beschädigt. Unbekannte rammten den Baumstamm am Wochenende gegen die Scheibe, die daraufhin großflächig zersplitterte. Laut Polizei drang niemand in die Büroräume ein. Der Schaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen.

Flughäfen: Winterwetter bremst Flugbetrieb in Leipzig und Dresden nicht

www.zeit.de13.01.2026

Das Winterwetter hat den Flugbetrieb an den Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden nicht beeinträchtigt. Laut dem Sprecher Uwe Schuhart gibt es keine größeren Verspätungen, da der Winterdienst rund um die Uhr arbeitet, um die Start- und Landebahnen frei zu halten. Flugzeuge, die länger am Flughafen bleiben, müssen eventuell enteist werden, was jedoch in der Verantwortung der Piloten liegt.

Winterwetter: Am Hamburger Flughafen läuft wieder Normalbetrieb

www.zeit.de13.01.2026

Am Hamburger Flughafen herrscht trotz schwieriger Wetterbedingungen, wie Eisregen und Tauwetter, wieder Normalbetrieb. Ein Sprecher lobte den Winterdienst, der die Lage gut im Griff habe. Dennoch könnten Verspätungen oder Flugausfälle aufgrund der Wetterverhältnisse an anderen Flughäfen auftreten. Passagiere werden aufgefordert, ihren Flugstatus zu überwachen und sich bei Änderungen direkt an die Fluggesellschaft zu wenden. Sturmtief "Elli" hatte zuvor zu einigen Verspätungen und Ausfällen geführt.

Autoindustrie: Kernmarke VW verkauft weniger Autos

www.zeit.de13.01.2026

Die Volkswagen-Kernmarke verkaufte 2025 weltweit 4,73 Millionen Fahrzeuge, ein Rückgang von 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders in China (-8,4%) und Nordamerika (-8,2%) sanken die Verkaufszahlen, während Europa (+5,1%) und Südamerika (+18,5%) Zuwächse verzeichneten. Der starke Preiswettbewerb in China und die Zölle in den USA beeinflussten die Verkäufe negativ. Bei Elektroautos blieb der Gesamtabsatz stabil, jedoch stiegen die Verkäufe von ID-Modellen in Europa stark an.

Eisplanken drohen auf A7 zu fallen – Elbtunnel Richtung Norden gesperrt

www.spiegel.de13.01.2026

Am Elbtunnel in Hamburg ist die A7 Richtung Norden wegen Eisplanken gesperrt, die drohen, auf die Fahrbahn zu fallen. Die Feuerwehr beseitigt die Gefahr, während Autofahrer umgeleitet werden. In Ostdeutschland herrschen weiterhin Glättebedingungen, die zu Unfällen und Einschränkungen im Verkehr führen, insbesondere in Berlin und Brandenburg. Der Flughafen Wien hat aufgrund von Eis den Betrieb vorübergehend eingestellt, und Flüge wurden umgeleitet. Die Wetterlage soll sich im Laufe des Vormittags beruhigen.

Deutsche Stiftung Organtransplantation: Zahl der Organspenden so hoch wie seit 2012 nicht

www.zeit.de13.01.2026

Die Zahl der Organspenden in Deutschland erreichte 2025 den höchsten Stand seit 2012, mit 985 Spendern, was einem Anstieg von 3,4 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Dennoch bleibt die Anzahl der Organspenden unzureichend, um den Bedarf der 8.199 auf Wartelisten Verzeichneten zu decken. 2025 lag die Rate bei 11,8 Spendern pro eine Million Einwohner. Die Deutsche Stiftung Organtransplantation unterstreicht die anhaltende Notwendigkeit, das Spenden zu fördern.

Glatteis: Nach Glätte am Morgen - Busverkehr rollt wieder

www.zeit.de13.01.2026

Nach Glätte am Morgen wurde der Busverkehr im Landkreis Ludwigslust-Parchim und Teilen des Landkreises Rostock um 10.00 Uhr wieder aufgenommen. Die Busse waren zuvor wegen Eisglätte in den Depots geblieben. Allerdings könnten aufgrund der aktuellen Wetterlage und den weiterhin glatten Straßen Verspätungen auftreten.

Statistik: Deutlich weniger Eheschließungen im Norden

www.zeit.de13.01.2026

2024 wurden in Schleswig-Holstein mit 15.073 Eheschließungen die wenigsten Ehen seit 1985 registriert, ein Rückgang von 6,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Besonders stark fielen die Zahlen in den Kreisen Steinburg und Herzogtum Lauenburg. Leichte Anstiege gab es in Lübeck und Dithmarschen. Zudem wurden 4.984 Ehen geschieden, was einem Rückgang von 2,1 Prozent entspricht. Betroffen waren 4.125 Kinder, und 23,6 Prozent der geschiedenen Ehen bestanden seit über 20 Jahren.

Mafia-Prozess: "Dreiköpfige Mafia": 62 Verurteilte bei Prozess in Italien

www.zeit.de13.01.2026

In einem bedeutenden Prozess in Italien wurden 62 Angeklagte wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an einer Allianz der Mafia-Organisationen Cosa Nostra, 'Ndrangheta und Camorra verurteilt. Die Strafen belaufen sich insgesamt auf etwa 500 Jahre Haft, wobei die höchste Strafe von 16 Jahren gegen ein führendes Mitglied der 'Ndrangheta verhängt wurde. Das Verfahren, das aus der Untersuchung "Hydra" hervorging, deckte kriminelle Aktivitäten in der Lombardei auf und wird als Beispiel für ein "lombardisches Mafia-System" betrachtet.

Sprache: "Sondervermögen" ist Unwort des Jahres 2025

www.zeit.de13.01.2026

Der Begriff "Sondervermögen" wurde zum Unwort des Jahres 2025 gekürt, da er als Euphemismus gilt, der die Aufnahme von Schulden verschleiert. Die Jury kritisierte, dass eine demokratische Debatte über Schuldenaufnahme fehlte. Der Ausdruck bezieht sich auf einen schuldenfinanzierten Fonds von 500 Milliarden Euro, um die Schuldenbremse zu umgehen. Auf Platz zwei landete "Zustrombegrenzungsgesetz". Die Aktion Unwort des Jahres soll auf sensiblen Sprachgebrauch aufmerksam machen, seit 1991 werden Begriffe ausgewählt.

Millionen-Coup: Anwalt will nach Sparkassen-Einbruch nächste Woche klagen

www.zeit.de13.01.2026

Nach dem spektakulären Einbruch in eine Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen plant ein Anwalt, kommende Woche Klage gegen die Bank einzureichen. Er vertritt etwa 150 Geschädigte und sieht Anzeichen für eine Pflichtverletzung seitens der Bank, da der Tresorraum anscheinend schlecht gesichert war. Der Einbruch erbrachte Millionenbeute, was auch im NRW-Landtag behandelt wird. Der Sparkassenchef betont jedoch, dass die Sicherheitsmaßnahmen dem Stand der Technik entsprechen und die Zukunft der Bank nicht gefährdet sei.

Neugründung: Unimedizin Magdeburg mit Zentrum für Zell- und Immuntherapie

www.zeit.de13.01.2026

Die Unimedizin Magdeburg hat ein neues Zentrum für Zell- und Immuntherapie gegründet, um die Forschung und Anwendung innovativer Therapien gegen Krebs, Autoimmun- und Infektionskrankheiten zu bündeln. Dekanin Daniela Dieterich betont die Bedeutung, Forschung schneller in Anwendungen zu überführen. Das Zentrum fördert auch die Qualitätssicherung neuer Zellprodukte und den wissenschaftlichen Nachwuchs. Eine enge Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Halle soll die regionale Allianz für diese Therapiefelder stärken. Zell- und Immuntherapien gelten als zukunftsträchtige Ansätze in der modernen Medizin.