www.spiegel.de14.08.2026
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland ist im Mai leicht gesunken, verzeichnete aber im ersten Fünf-Monats-Zeitraum einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen bleiben die Branchen Verkehr, Bau und Gastronomie. Auch Verbraucherinsolvenzen gingen im Mai zurück, nahmen aber über das gesamte Fünf-Monats-Zeitraum gesehen zu.
www.spiegel.de14.08.2026
Der FC Bayern plant offenbar den Verkauf von fünf Prozent seiner AG-Anteile an das Heiztechnikunternehmen Viessmann für 250 Millionen Euro. Viessmann wäre damit der vierte strategische Anteilseigner neben Adidas, Audi und Allianz. Der Mutterverein behält die Mehrheit von 70 Prozent. Dieser Verkauf wäre ohne Zustimmung der Mitglieder möglich, da die Satzung eine Veräußerung von bis zu fünf Prozent erlaubt. Viessmann ist bereits seit 2018 Partner des Vereins.
www.zeit.de14.08.2026
Die Deutsche Bahn klagt gegen einen Beschluss der Bundesnetzagentur, der mehr Schienenkapazitäten im Fernverkehr für Wettbewerber vorsieht. Die Bahn-Tochter DB InfraGo befürchtet dadurch erhöhte Konflikte und Probleme bei der Trassenbewirtschaftung. Die Netzagentur fordert, dass auf stark belasteten Strecken mindestens ein Viertel der Kapazitäten an Konkurrenten vergeben wird. Hintergrund ist der geplante Markteintritt des italienischen Unternehmens Italo in Deutschland ab 2028.
www.zeit.de14.08.2026
Ein Hubschrauber ist bei Kalkarbeiten im Wald bei Sehmatal abgestürzt. Der Helikopter war mit einem Piloten besetzt, dessen Überleben zunächst unklar war. Identität und Unfallursache sind noch unbekannt. Die Polizei wurde gegen 9:55 Uhr informiert. Solche Hubschrauber werden zur Bodensäureneutralisierung im Wald eingesetzt, die durch Umwelteinflüsse wie sauren Regen verursacht wird.
www.zeit.de14.08.2026
Die Deutsche Bahn modernisiert vom 1. September bis 9. November die Strecke zwischen Traunstein und Ruhpolding. Der Abschnitt Siegsdorf-Ruhpolding ist dafür zehn Wochen lang gesperrt, ein Schienenersatzverkehr wird eingerichtet. Erneuert werden Gleise, Entwässerungsanlagen sowie Brücken und Bahnübergänge. Die Arbeiten erfolgen in drei Bauabschnitten.
www.zeit.de14.08.2026
Finanzminister Klingbeil (SPD) plant die Abschaffung eines Steuervorteils für Personalrabatte. Arbeitnehmer könnten dann bis zu 1.080 Euro jährlich auf Produkte ihres Arbeitgebers nicht mehr steuerfrei beziehen. Der Staat würde dadurch 240 Millionen Euro einsparen. Die Union kritisiert dies als verdeckte Gehaltskürzung, während die Grünen eine Einschränkung der Rabattangebote befürchten.
www.zeit.de14.08.2026
Heiße Tage stellen für ältere und kranke Menschen in Pflegeheimen und zuhause ein besonderes Gesundheitsrisiko dar. Ihre Fähigkeit zur Temperaturregulation und das Durstempfinden nehmen im Alter ab. Pflegeeinrichtungen und ambulante Dienste bereiten sich vor, indem sie präventive Maßnahmen ergreifen, wie Infomaterialien, Getränkestationen und angepasste Dienstpläne. Vor allem aber wird auf die Vorbeugung von hitzebedingten Symptomen wie Schwindel oder Kopfschmerzen gesetzt.
www.zeit.de14.08.2026
Das Südwestderby zwischen dem FCK und KSC verspricht Brisanz unter neuem Flutlicht. KSC-Trainer Senft kündigt kämpferische Leistung an und kritisiert die Schiedsrichteransetzung sowie die Schwalben der Lauterer. Für den FCK geht es um einen erfolgreichen Heimauftakt und Selbstvertrauen für kommende Spiele. Beide Seiten bemühen sich um Deeskalation, trotz der Risikoeinstufung des Spiels durch Behörden nach Vorfällen in der Vergangenheit.
www.zeit.de14.08.2026
Zwei Badeseen in Bayern sind von Blaualgen (Cyanobakterien) betroffen. Am Bismarckweiher im Landkreis Weilheim-Schongau wurde ein Badeverbot erlassen, nachdem massenhaft toxische Bakterien nachgewiesen wurden. Am Untreusee in Hof warnt das Gesundheitsamt eindringlich vor dem Baden, da eine außergewöhnlich hohe Konzentration festgestellt wurde. Das Schlucken von belastetem Wasser kann gesundheitsschädlich sein, weshalb auch Hunde von den Gewässern ferngehalten werden sollten.
www.zeit.de14.08.2026
In Rottweil löste ein Fläschchen Pikrinsäure in einer Klinikapotheke einen Großeinsatz aus. Obwohl die Menge klein war und keine akute Gefahr bestand, ist ausgetrocknete Pikrinsäure als Sprengstoff klassifizierbar und extrem empfindlich. Die Substanz war früher ein Prüfmittel und wird normalerweise mit Wasser aufbewahrt, um Explosivität zu vermeiden. Die Kampfmittelspezialisten konnten den Fund sicher beseitigen.
www.zeit.de14.08.2026
In England haben mehrere Waldbrände verheerende Folgen. In den West Midlands wurden mehrere Häuser zerstört oder beschädigt. Der größte Brand in Stourbridge gilt als einer der schwerwiegendsten Vorfälle. Tausende Notrufe gingen ein, sechs Menschen mussten behandelt werden, zwei davon mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus. Premierminister Burnham würdigte die Arbeit der Feuerwehr unter schwierigen Bedingungen.
www.zeit.de14.08.2026
In Ingolstadt stürzte ein 31-Jähriger mit einem E-Scooter auf die Fahrbahn und wurde leicht von einem Auto erfasst. Brisant: Der Mann hatte bereits einen Arm und ein Bein eingegipst. Glücklicherweise zog er sich trotz seiner Vorverletzungen und der Kollision nur leichte Schürfwunden zu.
www.zeit.de14.08.2026
Bei Kalkarbeiten im Wald im sächsischen Erzgebirge ist ein Hubschrauber abgestürzt. An Bord befand sich ein Pilot, dessen Zustand laut Polizei zunächst unklar war. Weitere Details zum Unfallhergang oder zur genauen Ursache wurden nicht genannt.
www.zeit.de14.08.2026
Die Schlacht im Hürtgenwald 1944/45 war eine der brutalsten des Zweiten Weltkriegs. Die US-Armee wollte Richtung Rhein vordringen, doch deutsche Verteidigungsanlagen und der dichte Wald verzögerten ihren Vormarsch massiv. US-Soldaten nannten das Gebiet "Todesfabrik". Die Kämpfe in der ungewohnten Eifellandschaft führten zu enormen Verlusten für die Amerikaner. Erst im März 1945 erreichten sie den Rhein, und der Wald blieb wegen Minen gefährlich.
www.zeit.de14.08.2026
Die Waldbrände am Möhnesee und im Sauerland sind unter Kontrolle, aber noch nicht gelöscht. Die Nachlöscharbeiten und Bewässerung dauern an. Im Sauerland brannten 80.000 Quadratmeter, am Möhnesee 58.000. Hohe Bodentemperaturen und steiles Gelände erschweren die Brandbekämpfung, die voraussichtlich bis zum Nachmittag andauern wird.