www.zeit.de29.07.2026
Nach dem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin fordert die schleswig-holsteinische Grünen-Landesvorsitzende Lydia Rudow ein Umdenken. Sie verurteilt Hass und Hetze und betont die Notwendigkeit, für Toleranz und Vielfalt einzustehen, bedroht durch Islamismus und Rechtsextremismus. Rudow kritisiert die Kündigung der Bundesförderung für das queere Jugendnetzwerk Lambda durch Bundesbildungsministerin Karin Prien und sieht darin ein falsches Signal angesichts wachsender Bedrohungen für die queere Community. Die neuen Förderrichtlinien von Priens Ministerium würden Verunsicherung stiften und etablierte Demokratieprojekte gefährden.
www.zeit.de29.07.2026
Der Artikel thematisiert die Zerstörung und den Neubau der Sternbrücke in Hamburg, ein "Blockbuster"-Ereignis. Parallel wird auf die Eröffnung des ersten Frauenhauses vor 50 Jahren in Hamburg zurückgeblickt. Weitere Nachrichten betreffen eine neue Hitzewelle, steigende Mitarbeiterzahlen der Stadt und die erfolgreiche Vermittlung von Obdachlosen in eigene Wohnungen.
www.zeit.de29.07.2026
Friedrich Merz führt eine personelle Neuausrichtung in der Union durch, ausgelöst durch Jens Spahns Rücktritt. Die Umbauten und Neubesetzungen, auch im Bundeskanzleramt, stoßen auf Kritik und könnten Merz' Ansehen schaden. Parallel dazu finden kommende Christopher Street Days und Pride-Veranstaltungen bundesweit unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen statt, die Organisationen und Teilnehmende aber nicht vom Festhalten an den Demos abhalten.
www.zeit.de29.07.2026
Der neue britische Premier Andy Burnham und Ex-FIFA-Präsident Joseph Blatter kritisieren scharf die Pläne der FIFA, kommerzielle Rechte ihrer Turniere an Investoren zu verkaufen. Sie betonen, der Fußball gehöre den Fans, nicht Investoren. Die UEFA und der englische Verband äußerten ebenfalls Ablehnung. Die FIFA plant, 20% Anteile an einem neuen Unternehmen für 20 Milliarden Dollar zu veräußern, behält aber die Mehrheit und Kontrolle.
www.zeit.de29.07.2026
Bei einer Massenschlägerei auf einem Hamburger Bolzplatz wurden vier junge Männer im Alter von 17 bis 23 Jahren leicht verletzt. Etwa 15 bis 20 Angreifer setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein. Dem Vorfall ging offenbar ein Streit am Vortag voraus. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht.
www.zeit.de29.07.2026
Manuel Neuer will den WM-Frust beim FC Bayern abbauen und freut sich auf neue Ziele. Nach dem Double im Vorjahr strebt der Verein erneut Titel an, trotz des frühen WM-Ausscheidens. Neuer, der mutmaßlich seine letzte Saison spielt, lobt den Kader und die Neuzugänge. Der FC Bayern bereitet sich in Rottach-Egern auf die neue Saison vor, mit mehreren Spielern, die von der WM zurückkehren.
www.zeit.de29.07.2026
Berlin und Brandenburg erwarten einen Hitzeschub mit Temperaturen bis zu 38 Grad. Am Donnerstag droht starke Wärmebelastung, gefolgt von Gewittern mit Starkregen und Sturmböen. Auch abseits der Gewitter sind Böen möglich. Zum Wochenende hin kühlt es leicht ab, Schauer und Gewitter bleiben möglich.
www.spiegel.de29.07.2026
Europa erwartet eine Hitzewelle während Waldbrände in Südeuropa toben. Deutschland steht vor internen politischen Umwälzungen, insbesondere innerhalb der CDU nach einem Führungswechsel. Kanzler Friedrich Merz verliert früh an Autorität, was die Stabilität der Demokratie gefährdet, da rechtsextreme Parteien in Umfragen stark sind. Die SPD schwächelt ebenfalls stark. Die handwerklichen Fehler der Regierungspolitik spielen diesen Entwicklungen in die Hände.
www.zeit.de29.07.2026
Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger warnt vor einem „verlorenen Jahrzehnt“ für die deutsche Wirtschaft aufgrund von Stagnation. Spitzenverbände fordern tiefgreifende Reformen, um Bürokratie, hohe Energie- und Sozialkosten sowie eine marode Infrastruktur zu bekämpfen. Bestehende Reformen werden begrüßt, reichen aber nicht aus. Es bedürfe weiterer Maßnahmen und klarer Kommunikation, um Vertrauen und Investitionen zurückzugewinnen.
www.zeit.de29.07.2026
Torsten Schoepe hat über 35.000 historische Fotos und historische Dokumente unter www.wendland-archiv.de digitalisiert und zugänglich gemacht. Dieses kostenfreie Online-Archiv dokumentiert die Geschichte des Hannoverschen Wendlands, von der Landwirtschaft über Industriekultur und den Gorleben-Widerstand bis hin zu lokalen Traditionen. Schoepes Motivation ist die Liebe zur Heimat, und er hofft auf weitere Unterstützung und die Institutionalisierung des Archivs, um dessen Zukunft zu sichern.
www.zeit.de29.07.2026
Der Artikel "Bilder des Tages" befasst sich mit dem Thema Fotografie. Er präsentiert eine Auswahl aktueller und bedeutender Fotos, die einen Einblick in verschiedene Ereignisse und Aspekte des Tages geben.
www.zeit.de29.07.2026
Das Robert Koch-Institut meldet zwei Todesfälle und 17 Vibrionen-Infektionen in Deutschland dieses Jahr. Die Betroffenen waren überwiegend ältere Menschen. Eine frühe Saison wird aufgrund steigender Wassertemperaturen beobachtet, die die Vermehrung der Bakterien begünstigen. Bisher gab es mehr Fälle als in den Vorjahren zu diesem Zeitpunkt.
www.zeit.de29.07.2026
Die Jugendkriminalität in NRW ist laut polizeilicher Kriminalstatistik in den letzten zwei Jahren gesunken. Sowohl die Gesamtzahl jugendlicher Tatverdächtiger als auch die Zahl mehrfach tatverdächtiger Jugendlicher nahmen ab. Die Landesregierung bestätigte diesen Trend in einer Antwort auf eine SPD-Anfrage. Ladendiebstahl und Körperverletzungsdelikte gehören zu den häufigsten Straftaten. Ähnlich wie bei den Tatverdächtigen war auch bei den Verurteilungen ein leichter Rückgang zu verzeichnen.
www.zeit.de29.07.2026
Nach dem islamistischen Anschlag auf dem Berliner CSD kündigt Familienministerin Karin Prien fünf Millionen Euro aus "Demokratie leben!" zur finanziellen Unterstützung von Deradikalisierungsprogrammen an. Sie betont die Notwendigkeit, den Extremismus, insbesondere von islamistischer Seite, stärker in den Blick zu nehmen. Prien verteidigt die Neuausrichtung des Programms und versichert queeren Gruppen weiterhin Unterstützung, auch wenn der Fokus erweitert wird.
www.zeit.de29.07.2026
Eine Studie von Fidar zeigt, dass der Frauenanteil in den Vorständen deutscher Börsenschwergewichte stagniert und zuletzt sogar auf 19,1 Prozent gesunken ist. In Aufsichtsräten liegt er bei 37 Prozent. Trotz bestehender Quoten sind viele Unternehmen weit von paritätischer Besetzung entfernt. Fidar fordert eine Erhöhung der Aufsichtsratsquote auf 40 Prozent und eine bindende Frauenquote für Vorstände. Bundesfrauenministerin Karin Prien betont die Notwendigkeit weiblicher Talente für wirtschaftlichen Erfolg.