www.zeit.de16.06.2026
Der Capri-Sun-Chef kritisiert die eigene gescheiterte Petition zur Rückkehr zum Plastikstrohhalm als "schlecht gemacht". Er verteidigt jedoch die Sache, da Papierstrohhalme seiner Ansicht nach keinen Sinn machen. Seit 2021 nutzt Capri-Sun Papierstrohhalme wegen des EU-Einwegplastikverbots, was zu Kundenbeschwerden führt. Das Unternehmen will einen Strohhalm aus recycelbarem Polypropylen, wie der Trinkbeutel selbst. Umweltverbände kritisieren die Bemühungen des Unternehmens scharf.
www.zeit.de16.06.2026
Heute und morgen sind zunächst lokale Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich, bei Höchsttemperaturen bis 27 Grad bzw. 30 Grad am Mittwoch. Ab Donnerstag steigt die Hitze mit bis zu 35 Grad. Lokale Schauer und Gewitter sind auch am Donnerstagabend und erhöht am Freitag möglich, wobei diese unwetterartig ausfallen könnten.
www.zeit.de16.06.2026
In Nordrhein-Westfalen steigen die Temperaturen in den nächsten Tagen bis auf 32 Grad. Neben sommerlicher Hitze sind vor allem am Mittwoch, Donnerstag und Freitag auch Regen, teils starke Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen möglich. Die höchsten Temperaturen werden am Donnerstag erreicht, im Bergland sind unwetterartige Entwicklungen möglich.
www.zeit.de16.06.2026
Bei einem Verkehrsunfall in Karlsruhe wurde eine Radfahrerin schwer verletzt. Ein 73-jähriger Busfahrer soll an einer Kreuzung bei Rot gefahren sein und erfasste die 66-jährige Radfahrerin, die gerade die Straße überquerte. Die Frau wurde auf die Fahrbahn geschleudert und mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Zum Unfallzeitpunkt befanden sich keine Fahrgäste im Bus.
www.zeit.de16.06.2026
Eine Forsa-Umfrage zeigt, dass 68 Prozent der Deutschen strengere Promillegrenzen im Straßenverkehr wünschen. 45 Prozent plädieren für ein absolutes Alkoholverbot am Steuer. Auch für E-Scooter gelten strengere Vorgaben. Für Radler und E-Biker gibt es eine größere Toleranz. Trotz Empfehlungen von Politikern, nüchtern zu fahren, gibt eine Mehrheit der Befragten an, bereits alkoholisiert gefahren zu sein.
www.zeit.de16.06.2026
Die Zahl der Sozialwohnungen ist 2025 erneut gesunken, trotz Förderungen und Gegenmaßnahmen. Während neue Mietwohnungen und Wohnheimplätze entstanden, fielen deutlich mehr Einheiten aus der Sozialbindung. Ende 2025 gab es bundesweit rund 20.000 weniger Sozialwohnungen als im Vorjahr. Nordrhein-Westfalen verzeichnete den größten Verlust. Auslaufende Belegungsbindungen sind die Hauptursache für diesen Rückgang, was die Verfügbarkeit von bezahlbarem Wohnraum weiter einschränkt.
www.zeit.de16.06.2026
In Rosenheim übersah eine 72-jährige Autofahrerin einen Radfahrer mit angekoppeltem Kinderanhänger an einer Kreuzung. Das vierjährige Mädchen im Anhänger wurde durch den Aufprall aus diesem geschleudert, verletzt wurde jedoch niemand. Die Polizei ermittelt gegen die Autofahrerin wegen fahrlässiger Körperverletzung und prüft, ob der Radfahrer seiner Sicherungspflicht nachgekommen ist.
www.spiegel.de16.06.2026
Gegen fünf Beamte der Polizeidirektion Hannover laufen strafrechtliche Ermittlungen wegen Körperverletzung und Strafvereitelung. Vier von ihnen wurden suspendiert, gegen zwei weitere wurden Disziplinarverfahren eingeleitet. Die Polizeipräsidentin bedauert den Vertrauensverlust und kündigt Konsequenzen an, betont aber die Unschuldsvermutung. Die Vorwürfe beziehen sich auf innerdienstliches Fehlverhalten.
www.zeit.de16.06.2026
Ein vierjähriges Kind wurde in Dortmund vom Dach eines Mehrfamilienhauses gerettet. Es war unbemerkt aus einem Fenster auf das Dach gelangt und saß in der Dachrinne in vierter Etage. Die Feuerwehr setzte eine Drehleiter und ein Sprungpolster ein. Das unverletzte Kind wurde sicher heruntergeholt. Die Familie wurde betreut, die Angehörigen kamen vorsorglich ins Krankenhaus.
www.zeit.de16.06.2026
Die Schleifähre "Missunde III" hat ihren Betrieb nach dreiwöchiger Zwangspause wieder aufgenommen. Die Antriebsanlage, die ursprünglich am 24. Mai wegen Sicherheitsbedenken außer Dienst gestellt worden war, wurde für rund 60.000 Euro überarbeitet. Der Ausfall hatte zu erheblichen Umwegen für Pendler geführt. Jährlich überquert die Fähre etwa 120.000 Fahrzeuge und 50.000 Fahrräder die Schlei.
www.zeit.de16.06.2026
Laut Unicef ist die Klimakrise eine massive Bedrohung für Kinder. Ein neuer Atlas zeigt, dass 1,1 Milliarden junge Menschen mindestens drei Klimagefahren wie Dürren, extreme Temperaturen und Hitzewellen ausgesetzt sind, was Gesundheit, Bildung und Überleben gefährdet. Besonders betroffen sind Kinder in der Sahel-Region, Bangladesch, Myanmar und Pakistan. Der Bericht hebt das überlagernde und verstärkende Risiko mehrerer Klimafaktoren hervor.
www.zeit.de16.06.2026
Der südafrikanische Jazzmusiker Abdullah Ibrahim ist im Alter von 91 Jahren in Bayern gestorben. Bekannt für die Verbindung von Jazz mit südafrikanischen Traditionen, war Ibrahim eine internationale Ikone. Er spielte bei Nelson Mandelas Amtseinführung und war ein kultureller Botschafter seines Landes. Südafrikas Präsident würdigte seinen Beitrag im Kampf gegen die Apartheid und seinen musikalischen Einfluss. Ibrahim gilt als einer der angesehensten Jazzmusiker Südafrikas.
www.zeit.de16.06.2026
Mehrere deutsche Spitzenpolitiker nutzen KI für Reden und Gastbeiträge, was Fragen zur Demokratie aufwirft. Parallel dazu gibt es eine Einigung zwischen den USA und dem Iran zur Beilegung des Krieges. Ein möglicher Friedensvertrag könnte weitreichende wirtschaftliche Folgen weltweit und für Deutschland haben, darunter auch Auswirkungen auf Preise und Handelsrouten.
www.zeit.de16.06.2026
Die Bundesanwaltschaft untersucht vermehrt Sabotageversuche im Auftrag russischer Geheimdienste. Russland setzt laut Generalbundesanwalt Jens Rommel oft ungebildete "Wegwerf-Agenten" ein, deren Ziel es sei, Deutschlands Unterstützung für die Ukraine zu untergraben und weitere Geheimdienstmaßnahmen vorzubereiten, bis hin zu Sabotage und Angriffen. Die Strafen für solche Handlungen wurden verschärft. Auch China und der Iran sind laut Bundesanwaltschaft in Spionageaktivitäten in Deutschland verwickelt.
www.zeit.de16.06.2026
Am Hamburger Flughafen gelangte ein Mann durch Druck auf eine Nottaste unkontrolliert in den Sicherheitsbereich, was zu Flugverspätungen und Ausfällen führte. Der Sicherheitsbereich wurde teilweise geräumt, da die Bundespolizei Sicherheitsrisiken nicht ausschließen konnte. Der Mann gab an, den Eingang versehentlich genutzt zu haben. Flughäfen müssen gesicherte Fluchtwege für Notfälle bereithalten, die jedoch nur im äußersten Ernstfall zu nutzen sind. Solche Vorfälle sind laut Flughafen äußerst selten.