2025 wurden 128 Medienvertreter getötet

www.spiegel.de01.01.2026

Im Jahr 2025 wurden weltweit 128 Journalisten getötet, was einen Anstieg im Vergleich zu 122 Todesfällen im Vorjahr darstellt und weit über dem Zehnjahresdurchschnitt von 91 liegt, so die Internationale Journalisten-Föderation (IFJ). Besonders gefährlich ist der Gazastreifen, wo 56 Medienschaffende ums Leben kamen. Generalsekretär Anthony Bellanger warnte vor "Alarmstufe Rot". Zudem sind 533 Medienvertreter weltweit inhaftiert, was eine Verdopplung innerhalb von fünf Jahren darstellt, wobei China die meisten Inhaftierten hat.

Ein allerletztes Mal

www.zeit.de01.01.2026

In den Niederlanden eskalierte die Silvesternacht 2023, geprägt von Gewalt und Randalismus in Städten wie Amsterdam und Den Haag. Die Vondelkirche brannte nieder, und es kam zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Randalierern und der Polizei, wobei Beamte mit Pyrotechnik angegriffen wurden. Polizeigewerkschaftsvorsitzende Nine Kooiman sprach von einem "noch nie dagewesenen Ausmaß an Gewalt". Das Jahr 2024 bringt ein Verbot für privates Feuerwerk, das als Reaktion auf die Vorfälle beschlossen wurde.

Schauspieler ist nun Franzose: Donald Trump schmäht George Clooney: "Kein Filmstar"

www.zeit.de01.01.2026

George Clooney hat die französische Staatsbürgerschaft erhalten, was US-Präsident Donald Trump provozierte. In einem Beitrag auf Truth Social kritisierte Trump Clooney als "Durchschnittstypen" und bezeichnete ihn als keinen echten Filmstar, der mehr über Politik als über seine Filme auf sich aufmerksam mache. Clooney, ein erfolgreicher Schauspieler und Produzent mit zwei Oscars, unterstützt politisch die Demokraten und lebt mit seiner Familie in Frankreich.

23-Jähriger offenbar erstochen – Polizei fasst zwei Verdächtige

www.spiegel.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurde in Wiesbaden ein 23-Jähriger während eines Streits offenbar erstochen. Ein weiterer 22-Jähriger wurde schwer verletzt, jedoch nicht in Lebensgefahr. Die Polizei nahm zwei 22-Jährige als Tatverdächtige fest. Der Vorfall ereignete sich in der Innenstadt kurz nach Mitternacht. Details zu den Streitursachen sind noch unklar, die Ermittlungen laufen.

Ort der Feuer-Tragödie im Kanton Wallis: Shishapfeifen, Schnaps und Tischfontänen

www.spiegel.de01.01.2026

Ein verheerendes Feuer in der Bar Le Constellation in Crans-Montana, Schweiz, führte am Neujahrsmorgen zu zahlreichen Opfern: Dutzende Tote und über hundert Verletzte, viele mit schweren Verbrennungen. Die genaue Ursache des Brandes ist noch unklar. Die beliebte Lounge Bar, bekannt für ihre entspannte Atmosphäre und das vielfältige Angebot, gehörte einem korsischen Ehepaar. Die Forensiker haben ihre Untersuchungen aufgenommen, um die Gründe für die Tragödie zu klären.

Silvester: Polizeigewerkschaft und Nabu fordern strengere Gesetze für Feuerwerke

www.zeit.de01.01.2026

Umweltschützer und die Polizei fordern nach einer relativ ruhigen Silvesternacht strengere Gesetze für Feuerwerke. Der Nabu plädiert erneut für ein Böllerverbot wegen der hohen Feinstaubbelastung und Umweltverschmutzung. Gleichzeitig verlangt die Polizeigewerkschaft härtere Strafen für Angriffe mit Feuerwerk, insbesondere bei illegalen Böllern, die als gefährliche Körperverletzung gelten. Negativ wurde die Bilanz der Silvesternacht von der Deutschen Umwelthilfe beschrieben, die den ausstoß von Chemikalien und den anfallenden Müll kritisierte.

Millionen-Einbruch: Bislang keine heiße Spur aus Hinweisen zu Bankeinbruch

www.zeit.de01.01.2026

Nach einem spektakulären Bankeinbruch in Gelsenkirchen, bei dem fast alle 3.250 Schließfächer aufgebrochen wurden, gibt es bisher keine heiße Spur zu den Tätern. Die Polizei wertet noch Hinweise und Videomaterial aus, das maskierte Personen und zwei Fahrzeuge zeigt. Der Diebstahl könnte mehr als 30 Millionen Euro betragen haben, die Zahl der Geschädigten liegt über 2.500. Die betroffene Sparkassenfiliale bleibt geschlossen, während eine Hotline für Kunden bereitsteht.

Silvester: Feuerwerksbatterie verletzt Mann schwer

www.zeit.de01.01.2026

In Naumburg wurde ein 36-jähriger Mann beim Anzünden einer Feuerwerksbatterie zu Silvester schwer im Gesicht verletzt. Ein Geschoss traf ihn aufgrund einer Fehlfunktion der Batterie. Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht im Ortsteil Großjena, wie die Polizei mitteilte.

Sprengmittel: Garagentor explodiert - Auto beschädigt

www.zeit.de01.01.2026

In Umpferstedt, Landkreis Weimarer Land, explodierte ein Garagentor, nachdem ein unbekannter Täter gegen 1.30 Uhr ein Sprengmittel anbrachte. Die Explosion zerstörte das Tor und beschädigte ein dahinter geparktes Auto sowie eine Mülltonne. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Ermittlungen sind im Gange, um den Täter zu identifizieren.

Neujahrstradition: Anbaden zum Neujahr - Hunderte trauen sich ins kalte Wasser

www.zeit.de01.01.2026

Trotz kalter Temperaturen haben am Neujahrstag zahlreiche Niedersachsen an traditionellen Anbaden teilgenommen. In Cuxhaven gingen rund 800 Schwimmer in die Nordsee, begleitet von Zuschauern und Musik. Sicherheitskräfte von Feuerwehr und DLRG sorgten für den Schutz der Teilnehmer. Auch auf Norderney fanden Neujahrsschwimmer den Mut, während das Anbaden in Norddeich wetterbedingt abgesagt wurde und nachgeholt wird. Auf Wangerooge endete das Jahr 2025 mit 371 „Abbadern“.

Silvester: Mehrere Balkonbrände in Halle durch Feuerwerk

www.zeit.de01.01.2026

In Halle kam es in der Silvesternacht aufgrund von Feuerwerk zu mehreren Balkonbränden, die vier Menschen, darunter zwei Kinder, Rauchvergiftungen verursachten und hospitalisiert wurden. Eine Silvesterrakete landete auf einem Balkon und entzündete ein Feuer, das die Wohnung unbewohnbar machte. Ein weiterer Brand trat in der Nähe auf. In Merseburg explodierte eine Feuerwerksrakete in einem Kinderzimmer; die Eltern konnten das Feuer löschen, erlitten jedoch ebenfalls Rauchvergiftungen.

Brände: 88-Jährige stirbt nach Feuer - War Rakete Ursache?

www.zeit.de01.01.2026

Eine 88-Jährige starb nach einem Brand in ihrer Wohnung in Würzburg. Die Polizei vermutet, dass eine Rakete, die von drei Personen mit Feuerwerk abgefeuert wurde, ein Feuer auf dem Balkon verursachte, das auf die Wohnung übergriff. Die Feuerwehr fand die Frau bewusstlos in ihrer Wohnung, sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie starb. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung und sucht nach zwei Männern und einer Frau.

Jahreswechsel: Hoher Schaden bei Brand von Gartenhütte und Wohnhaus

www.zeit.de01.01.2026

Beim Brand einer Gartenhütte in Günzburg entstanden Schäden von rund 200.000 Euro, nachdem sich die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus ausbreiteten. Ein Passant entdeckte das Feuer am frühen Morgen und rief die Feuerwehr. Die Gartenhütte wurde vollständig zerstört, das Wohnhaus stark beschädigt. Es gab keine Verletzten, und die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

Silvesternacht in den Niederlanden: Bekannte Kirche in Amsterdam durch Feuer zerstört

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurde die Vondelkirche in Amsterdam durch ein Feuer weitgehend zerstört, das den 50 Meter hohen Turm und das Dach zum Einsturz brachte. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle, es gab keine Verletzten, jedoch wurden rund 90 Haushalte evakuiert und waren vorübergehend ohne Strom. Die Brandursache ist noch unklar, möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit den Neujahrsfeierlichkeiten und dem erhöhten Feuerwerksverkauf. Bürgermeisterin Femke Halsema bezeichnete den Vorfall als "schrecklich".

Neujahrsputz: Gut fürs Stadtbild: Junge Muslime räumen in Mannheim auf

www.zeit.de01.01.2026

Rund 70 junge Muslime beteiligten sich in Mannheim am Neujahrsputz, um Silvestermüll zu beseitigen und das Stadtbild zu verbessern. Diese Aktion, die seit 30 Jahren läuft, gewinnt an Bedeutung aufgrund der Debatte um das Stadtbild, die von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgelöst wurde. Imam Noor-ud-Din Ashraf betont, dass Muslime sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und gegen Vorurteile kämpfen wollen. Der Putz ist Teil des Engagements des Verbandes Ahmadiyya Muslim Jamaat für Frieden und Integration.