Tarifverhandlungen: Streik im Nahverkehr in weiten Teilen Sachsens beginnt

www.zeit.de15.04.2026

In weiten Teilen Sachsens streiken Nahverkehrsbeschäftigte drei Tage lang wegen stockender Tarifverhandlungen. Verdi fordert höhere Löhne, bessere Arbeitszeitregelungen und mehr Freizeitausgleich. Fünf Runden brachten kein Ergebnis; das Arbeitgeberangebot wird als unzureichend kritisiert. Die Arbeitgeber verweisen auf knappe Kassen und die Notwendigkeit eines zuverlässigen Wochenendbetriebs. Nächste Gespräche sind für den 12. Mai angesetzt. Viele Unternehmen fahren Notpläne oder erwarten Totalausfälle.

Fotografie: Bilder des Tages

www.zeit.de15.04.2026

Der Artikel titelt "Fotografie: Bilder des Tages" und fokussiert sich auf das Thema Fotografie. Der nachfolgende Text nennt sich "Bilder des Tages", was darauf hindeutet, dass der Inhalt eine Auswahl visueller Beiträge oder eine Betrachtung von Fotografien sein wird. Weitere Details sind ohne den tatsächlichen Artikelinhalt nicht ersichtlich, die Quelle ist dpa.

Slowaken protestieren gegen Abschaffung der Briefwahl im Ausland

www.spiegel.de15.04.2026

Tausende Slowaken protestieren gegen die geplante Abschaffung der Briefwahl im Ausland. Die Regierung von Ministerpräsident Robert Fico will, dass im Ausland lebende Bürger nur noch persönlich in Vertretungen wählen dürfen. Oppositionsparteien sehen darin einen Versuch, die Wahlbeteiligung im Ausland zu reduzieren, da dort die Mehrheit für die Opposition stimmte. Die Regierung begründet die Änderung mit der Gewährleistung einer manipulationsfreien Wahl.

Konflikte: Vance: Waffenruhe im Iran-Krieg hält

www.zeit.de15.04.2026

US-Vizepräsident JD Vance bezeichnet die Waffenruhe im Konflikt zwischen den USA und dem Iran als stabil. Bei Verhandlungen in Pakistan wurden laut Vance erhebliche Fortschritte erzielt. Ziel ist ein umfassendes Abkommen, das keinen iranischen Besitz von Atomwaffen zulässt, staatlich geförderten Terrorismus unterbindet und dem iranischen Volk erlaubt, an der Weltwirtschaft teilzunehmen. Vance könnte eine weitere Verhandlungsrunde anführen. Die Waffenruhe endet nächste Woche.

Krieg in der Ukraine: Selenskyj befürchtet durch Irankrieg weitere Engpässe bei Flugabwehr

www.zeit.de15.04.2026

Präsident Selenskyj befürchtet aufgrund des Iran-Kriegs Engpässe bei Waffenlieferungen und Flugabwehrsystemen für die Ukraine. Er klagt über verlangsamte Lieferungen und dass US-Vermittler mehr Zeit für den Iran als für die Ukraine hätten, da der Fokus der USA auf dem Nahen Osten liege. Deutschland sei aktuell der wichtigste strategische Partner der Ukraine in der EU.

Höhere Preise durch Irankrieg: Mehr als jeder Dritte hält eigene Rücklagen nicht für ausreichend

www.zeit.de15.04.2026

Eine Umfrage zeigt: Mehr als ein Drittel der Deutschen hat keine ausreichenden finanziellen Rücklagen, um steigende Lebenshaltungskosten abzufedern. 36% befürchten, dass ihre Ersparnisse nicht ausreichen könnten. Eine Mehrheit (77%) sorgt sich zudem generell vor weiteren Preisanstiegen. Der kürzlich begonnene Irankrieg hat die Energiepreise stark erhöht und damit die Inflation angeheizt. Um die Bürger zu entlasten, plant die Bundesregierung eine Senkung der Mineralölsteuer.

Slowakei: Tausende Slowaken protestieren für Recht auf Briefwahl

www.zeit.de15.04.2026

Tausende Slowaken protestierten in Bratislava, Prag und Brüssel gegen die geplante Abschaffung der Briefwahl aus dem Ausland durch Ministerpräsident Robert Fico. Die Regierung begründet dies mit Manipulationsgefahr, während die Opposition eine Einschränkung der Wahlbeteiligung sieht. Auslandsslowaken stimmten zuletzt mehrheitlich für die Opposition. Die Gesetzesänderung betrifft auch die Präsidentschaftswahl.

Drogenhandel: US-Militär tötet vier angebliche Drogenschmuggler im Pazifik

www.zeit.de15.04.2026

Das US-Militär hat vier mutmaßliche Drogenschmuggler im östlichen Pazifik getötet. Das Boot befand sich laut Geheimdiensten auf einer bekannten Drogenroute. Diese tödlichen Angriffe auf mutmaßlich am Drogenhandel beteiligte Boote werden seit Herbst 2019 im Rahmen der US-Regierungspolitik unternommen. Kritiker stellen die völkerrechtliche Zulässigkeit dieser Operationen in internationalen Gewässern in Frage.

SPD: Umstrittene SPD-Politikerin zieht weitere Kandidatur zurück

www.zeit.de15.04.2026

Die umstrittene SPD-Politikerin Uta Francisco dos Santos hat nach ihrem Verzicht auf die Bezirksbürgermeisterkandidatur auch ihre Bewerbung für die Bezirksverordnetenversammlung zurückgezogen. Dies geschah nach Berichten über Wahlkampfaktivitäten trotz Krankmeldung. Die SPD-Kreisvorsitzenden dankten ihr für diese Entscheidung in einer schwierigen Situation. Zuvor war die Stadtverordnete aufgefordert worden zurückzutreten, da sie nicht transparent mit ihrer Krankheit umgegangen sei.

Aufwendige Bergung: Sperrung nach tödlichem Lkw-Unfall auf A3 dauert an

www.zeit.de15.04.2026

Bei einem Lkw-Unfall auf der A3 kam ein Fahrer ums Leben. Aufwendige Bergungsarbeiten, bei denen ein umgekippter Sattelzug und ein stark beschädigtes Auto geborgen werden, dauern an. Die A3 ist Richtung Frankfurt zwischen Aschaffenburg-Ost und -West bis Mittwochmorgen gesperrt. Ein Sachverständiger ermittelt den Unfallhergang. Es bildete sich ein langer Stau.

Selenskyj klagt über fehlende Zeit der US-Verhandler wegen des Irankriegs

www.spiegel.de15.04.2026

US-Verhandler sind mit dem Irankonflikt beschäftigt, was Friedensbemühungen für die Ukraine erschwert. Präsident Selenskyj beklagt fehlende US-Zeit und Engpässe bei Patriot-Luftabwehrsystemen. Trotzdem bietet die Ukraine Hilfe in der Straße von Hormus an. Deutschland wird als größter strategischer Partner in Europa gelobt.

Atommüllager: Bergung aus Atommüllager Asse frühestens in sechs Jahren möglich

www.zeit.de15.04.2026

Die Bergung des Atommülls aus der maroden Schachtanlage Asse verzögert sich erneut und ist frühestens 2039 zu erwarten. Zunächst muss eine neue Förderanlage gebaut werden. In der Asse lagern rund 126.000 Fässer mit schwach und mittelradioaktiven Abfällen. Die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) ist für die Rückholung zuständig. Derzeit gibt es in Deutschland kein Endlager für radioaktive Abfälle; die Suche danach wird voraussichtlich bis in die 2070er-Jahre dauern.

Diego Maradona: Prozess gegen Ärzte von Diego Maradona wieder aufgenommen

www.zeit.de15.04.2026

Der Prozess gegen Diego Maradonas medizinisches Team wegen Totschlags ist nach einer Unterbrechung wieder aufgenommen worden. Sieben Angeklagte, darunter Ärzte und Pfleger, werden beschuldigt, Maradona vor seinem Tod 2020 nicht ausreichend versorgt zu haben, was zu seinem "grausamen" Ende geführt habe. Die Verteidigung weist die Vorwürfe zurück und argumentiert, Maradona sei aufgrund jahrelanger Sucht und Krankheiten eines natürlichen Todes gestorben. Der Prozess, der sich über Monate ziehen wird, war zuvor wegen eines Vorfalls mit einer Richterin neu angesetzt worden.

Umfrage: Sorge vor Preisschock wächst – Rücklagen vieler aufgebraucht

www.zeit.de15.04.2026

Eine Umfrage der Schufa zeigt: 77 Prozent der Deutschen befürchten weiter steigende Preise, 76 Prozent steigende Energie- und Spritpreise, hervorgerufen durch den jüngsten Ölpreisschock und den Iran-Krieg. Die Inflation stieg im März auf 2,7 Prozent. Nur 22 Prozent der Haushalte verfügen noch über ausreichende Rücklagen, während 16 Prozent ihre Rücklagen bereits aufgebraucht haben. Besonders einkommensschwache Gruppen seien finanziell stark betroffen.

Diego Maradona: Nach Justizskandal wird Prozess um seinen Tod neu gestartet

www.spiegel.de14.04.2026

Sieben Mitglieder von Diego Maradonas medizinischem Team stehen in Argentinien wegen strafbarer Behandlungsfehler vor Gericht. Ihnen wird grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen, die zum Tod des Fußballidols im Jahr 2020 geführt haben soll. Die Staatsanwaltschaft beanstandet eine vermeidbare Verschlechterung seines Zustands. Ein früherer Prozess war aufgrund eines Justizskandals geplatzt. Die Verteidigung spricht von natürlichem Tod.