Deutschland: Rheinmetall und Telekom arbeiten an Abwehrschirm gegen Drohnen

www.spiegel.de11.05.2026

Rheinmetall und die Telekom entwickeln einen Abwehrschirm gegen Drohnen. Angesichts der zunehmenden Drohneneinsätze, auch in Deutschland, bündeln die Unternehmen ihre Kompetenzen. Die Telekom steuert Expertise im Mobilfunk und bei digitalen Anwendungen bei, während Rheinmetall für Sensorik und Effektoren wie Laser zuständig ist. Das Ziel ist die frühzeitige Erkennung und Abwehr von Drohnen durch Störsignale oder Abfangtechnologien, um kritische Infrastruktur zu schützen. Das Projekt, das auch die Erkennung von Drohnen, die über Mobilfunknetze gesteuert werden, umfasst, befindet sich in einem frühen Stadium.

Freizeit: Behörde: Optimale Wasserqualität bei fast allen Badeseen

www.zeit.de11.05.2026

Die Behörde meldet für den Saisonstart eine ausgezeichnete Wasserqualität an fast allen 61 hessischen Badeseen, wobei 58 als "ausgezeichnet" und drei als "gut" eingestuft wurden. Keine Seen erhielten eine schlechtere Bewertung. Trotz guter hygienischer Qualität kann es durch Blaualgenwachstum zu Einschränkungen kommen. Bei Sichtbehinderung der eigenen Füße, grünlich-blauen Schlieren oder unangenehmem Geruch wird vom Baden abgeraten. Die Seen werden weiterhin von den Gesundheitsämtern überwacht.

Bosnien und Herzegowina: UN-Bosnienbeauftragter Christian Schmidt gibt seinen Posten auf

www.zeit.de11.05.2026

Der UN-Hochkommissar Christian Schmidt tritt zum Ende des Jahres von seinem Amt in Bosnien und Herzegowina zurück. Er überwacht seit 2021 die Umsetzung des Friedensabkommens von Dayton. Berichten zufolge soll die US-Regierung Druck ausgeübt haben, was Schmidt zu diesem Schritt veranlasste. Hintergrund ist die Haltung der neuen US-Administration zur separatistischen Politik des bosnisch-serbischen Politikers Milorad Dodik.

Berlin: Wissenschaftssenatorin räumt Vernachlässigung von TU-Gebäuden ein

www.spiegel.de11.05.2026

Berlins Wissenschaftssenatorin Czyborra hat die Vernachlässigung des Bestandsgebäudes der TU Berlin eingeräumt, nachdem dieses wegen gravierender Baumängel geschlossen wurde. Laut TU beläuft sich der Sanierungsstau auf 2,4 Milliarden Euro. Die Senatorin betonte die Notwendigkeit der Sperrung aus Sicherheitsgründen und wies auf Defizite bei der Mittelverwendung für die Instandhaltung in den Vorjahren hin. Die Dauer der Schließung ist unklar.

Promi zieht vor Gericht: Zivilklage der Pooths nach Schmuckdiebstahl abgewiesen

www.zeit.de11.05.2026

Die Zivilklage von Verona und Franjo Pooth gegen ihren Versicherungsmakler wurde vom Landgericht Düsseldorf abgewiesen. Die Pooths hatten Pflichtverletzungen geltend gemacht, da sie nach einem Schmuckdiebstahl im Jahr 2021 feststellten, unterversichert gewesen zu sein. Das Gericht folgte dieser Argumentation nicht. Der Diebstahl selbst ist weiterhin unaufgeklärt. Die Pooths können Berufung einlegen.

DGB: Yasmin Fahimi als Vorsitzende mit großer Mehrheit bestätigt

www.spiegel.de11.05.2026

Yasmin Fahimi wurde beim DGB-Bundeskongress in Berlin mit deutlicher Mehrheit für weitere vier Jahre als Vorsitzende wiedergewählt. Sie führt den Verband seit 2022. Fahimi betonte die Notwendigkeit, sich gegen radikalen Kapitalismus und schlechte Arbeitsbedingungen zu wehren. Sie rief zu Mobilisierung auf, bezeichnete die Gewerkschaften aber auch als gestaltende Kraft. Der Kongress steht unter dem Motto "Stärker mit uns" und die acht DGB-Gewerkschaften vertreten rund 5,4 Millionen Mitglieder.

Handball-Bundesliga: TVB Stuttgart holt Rückraumspieler Donker aus Minden

www.zeit.de11.05.2026

Der TVB Stuttgart verstärkt sein Rückraum mit Malte Donker von GWD Minden. Der 28-Jährige unterschrieb einen Vertrag für die kommende Saison. Trainer Misha Kaufmann lobt Donkers Erfahrung und Charakter und freut sich auf die erneute Zusammenarbeit nach gemeinsamen Erfolgen in Eisenach. Der Transfer wurde von den Stuttgartern bestätigt.

Hantavirus auf der MS »Hondius«: Mindestens zwei weitere Passagiere mit dem Hantavirus infiziert

www.zeit.de11.05.2026

Auf der MS "Hondius" wurden weitere Hantavirus-Fälle bekannt, ein US-Amerikaner und eine Französin sind betroffen. Die Passagiere werden evakuiert und isoliert. Die vier deutschen Passagiere sind symptomfrei und werden in Deutschland unter Quarantäne gestellt. Experten schätzen die Gefahr für die Allgemeinheit als gering ein. Bisher sind drei Todesfälle bekannt.

Kindeswohl im Fokus: Neues Kindschaftsrecht soll Gewaltopfer besser schützen

www.zeit.de11.05.2026

Ein neues Kindschaftsrecht soll Gewaltopfer besser schützen und Konflikte bei getrennten Eltern entschärfen. Geplante Änderungen beinhalten, dass die Vermutung des Kindeswohls durch Umgang mit beiden Elternteilen entfällt, wenn ein Elternteil Gewalt gegen den anderen ausübt. Das Umgangsrecht kann dann ausgeschlossen oder eingeschränkt werden. Kinder sollen nicht nur vor direkter Gewalt, sondern auch vor deren Zeugenschaft geschützt werden. Zudem sollen Familiengerichte eine Umgangspflegschaft zur Sicherung des Kindeswohls und zum Schutz des gewaltbetroffenen Elternteils anordnen können.

Immer mehr Deutsche leben in der Schweiz

www.spiegel.de11.05.2026

Die Schweiz ist das beliebteste Zielland für deutsche Auswanderer mit rund 330.000 Einwohnern, gefolgt von Österreich mit 240.000. Beide Länder profitieren von geografischer Nähe und deutscher Sprache. Auch Spanien verzeichnet einen Anstieg, insbesondere bei älteren Deutschen. Ein Fünftel der jungen Deutschen plant zudem die Auswanderung.

Krieg: 440 Kilo Uran: Zentraler Streitpunkt mit dem Iran

www.zeit.de11.05.2026

Israels Premierminister Netanjahu fordert die vollständige Entfernung von hochangereichertem Uran aus dem Iran, um einen Friedensschluss zu ermöglichen. Der Iran verfügt über 440 kg Uran mit 60% Anreicherung, genug für mehrere Atombomben. Die IAEA hat seit Angriffen keinen Zugang mehr. Eine Bergung ist technisch möglich, aber gefährlich und komplex. Iran lehnt Transfer in die USA ab und bietet Verdünnung an, behält aber die Anreicherungstechnologie. Eine diplomatische Lösung ist entscheidend, um militärische Eskalation zu verhindern.

Straße von Gibraltar: Grindwale schreien gegen Schiffslärm an

www.spiegel.de11.05.2026

Grindwale in der Straße von Gibraltar passen ihre Rufe an den ständigen Schiffslärm an. Forscher fanden heraus, dass die Wale ihre Rufe lauter machen, besonders solche höherer Frequenz. Dies hilft ihnen, in der Geräuschkulisse zu kommunizieren, jedoch sind Rufe niedriger Frequenz, die für die Orientierung wichtig sind, bereits am Limit ihrer Lautstärke. Dies verringert die effektive Kommunikationsreichweite, was das Finden von Artgenossen erschwert. Angesichts einer Population von nur 250 Tieren fordern die Forscher eine Lärmreduktion zum Schutz der Wale.

Verteidigung: Marineschiffbauer TKMS profitiert von hoher Nachfrage

www.zeit.de11.05.2026

Der Marineschiffbauer TKMS verzeichnet dank hoher Nachfrage nach Rüstungsgütern einen Rekordauftragsbestand von 20,6 Milliarden Euro. Große Aufträge wie die der Bundeswehr und Norwegens tragen dazu bei. Trotz steigendem Umsatz und operativem Gewinn sinkt der Nettoertrag aufgrund von Investitionen in Wachstum und Entwicklung. TKMS prüft auch internationale Partnerschaften, um zukünftigen Bedarf zu decken.

Fußball-Bundesliga: Was wird aus Undav? VfB will erst spielen, dann pokern

www.zeit.de11.05.2026

Der VfB Stuttgart konzentriert sich auf seine bevorstehenden Pokal- und Champions-League-Ziele, bevor die Zukunft von Deniz Undav geklärt wird. Beide Parteien signalisieren Interesse an einer Vertragsverlängerung. Undavs aktueller Vertrag läuft bis 2027, und seine 25 Tore in der laufenden Saison machen ihn zu einem wichtigen Spieler. Konkrete Gespräche werden erst nach dem Saisonende erwartet, auch wegen finanzieller Überlegungen, die mit dem möglichen Einzug in die Champions League verbunden sind.

Kommunalpolitik: Münchens Rathausbündnis: Geschlossenheit in schweren Zeiten

www.zeit.de11.05.2026

In München hat sich ein neues Rathausbündnis unter dem Namen "Mango-Koalition" gebildet, bestehend aus Grünen, SPD, FDP, Freien Wählern und der Rosa Liste. Das Regierungsbündnis betont Geschlossenheit und Kompromissbereitschaft angesichts großer Herausforderungen. Ein zentraler Punkt des 35-seitigen Koalitionsvertrags sind geplante Einsparungen von 500 Millionen Euro. Die CSU wird in der Opposition das Vorschlagsrecht für das Kommunalreferat behalten.