Straßenbau: Auch 2026 keine A26 - Was sich im Hamburger Autobahnbau tut

www.zeit.de01.01.2026

In Hamburg werden laut Deges die Autobahnbauprojekte weiterhin verzögert. Der Ausbau der A7 wird bis Ende 2029 dauern, während der Anschluss der A26 erst 2028 erfolgt. Bauverzögerungen resultieren aus schwierigem Baugrund und rechtlichen Problemen mit dem Planfeststellungsbeschluss für die Hafenpassage. Die Sanierung maroder Brücken sorgt für Verkehrsbehinderungen, während Fußgänger und Radfahrer ab Mitte 2026 den St.-Pauli-Elbtunnel wieder nutzen können. Staus und Einschränkungen sind bis auf weiteres zu erwarten.

Arbeitsmarkt: Arbeitsplatzsorgen auf höchstem Stand seit der Finanzkrise

www.zeit.de01.01.2026

In Deutschland machen sich immer mehr Menschen Sorgen um ihre Arbeitsplatzsicherheit. Eine Umfrage von EY zeigt, dass 16 Prozent der Befragten 2025 ihren Job als unsicher einschätzen, der höchste Wert seit 2009. Besonders jüngere Generationen und Geringverdiener sind betroffen. Trotz dieser Bedenken schätzen 84 Prozent ihren Arbeitsplatz als sicher ein. Viele haben auch gedämpfte Erwartungen an ihre finanzielle Situation, was zu einer allgemeinen Skepsis gegenüber der Konjunktur führt.

Brand: Feuerwehr rettet Kaninchen aus brennendem Haus in Celle

www.zeit.de01.01.2026

Bei einem Dachstuhlbrand in einem Einfamilienhaus in Celle rettete die Feuerwehr vier Kaninchen. Die Bewohner waren abwesend. Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus dem Dachstuhl. Unter Einsatz von Atemschutzmasken konnten die Feuerwehrleute die Tiere unversehrt ins Freie bringen. Rund 100 Einsatzkräfte waren beteiligt. Die Ursache des Brandes ist noch unbekannt.

Mitgliedschaft bei Volksbanken: Genossenschaftsbanken wollen bei junger Kundschaft aufholen

www.zeit.de01.01.2026

Die Genossenschaftsbanken in Deutschland wollen ihre Mitgliedszahlen bei jungen Kunden steigern, um mit Neobanken wie N26 und Trade Republic konkurrieren zu können. Vorstandsvorsitzender Michael Hoeck betont die Notwendigkeit, schneller zu werden und digitale Kompetenzen auszubauen. Während die Mitgliederzahlen insgesamt stabil bleiben, ist die Altersstruktur problematisch, da die Banken Schwierigkeiten haben, jüngere Mitglieder zu gewinnen. Hoeck fordert effektive Beratung zur Geldanlage und warnt vor der Gefahr, dass Ersparnisse durch Inflation an Wert verlieren. Fusionen unter den Instituten nehmen ebenfalls zu.

Energiewende: Bayernwerk: Zehntausende Kilometer neue Stromleitungen

www.zeit.de01.01.2026

Das Bayernwerk plant den Bau von etwa 40.000 Kilometern neuer Stromleitungen bis 2030, um die Energiewende voranzutreiben und die Umstellung auf erneuerbare Energien zu unterstützen. Vorstandschef Egon Westphal betont, dass der Netzausbau entscheidend ist, da die Zahl der Stromerzeuger durch Solaranlagen und Windräder stark steigen wird. Zudem gibt es Anforderungen für Speicherlösungen, um die Netzlast zu managen. Die Prognosen zeigen einen möglichen Anstieg des Stromverbrauchs und der Erzeugungsleistung bis 2045.

Verkehr: Neue Sperrungen am Kreuz Kaiserberg im neuen Jahr

www.zeit.de01.01.2026

Ab dem 7. Januar 2024 gelten neue Sperrungen am Kreuz Kaiserberg bei Duisburg. Die A40 in Richtung Venlo wird bis zum 12. Januar gesperrt, sowie die A3 in Richtung Arnheim vom 16. bis 19. Januar. Auch Bahnverbindungen zwischen Duisburg und Essen sowie Duisburg und Oberhausen sind betroffen. Weitere Bauarbeiten führen ab dem 19. Januar zu einer Sperrung der A40 bis 2. Februar. Der Umbau des Kreuzes, das aus den 1960er-Jahren stammt, soll bis 2027 andauern.

Sicherheit im Norden: Immer öfter Drohnen über Militäreinrichtungen und Häfen

www.zeit.de01.01.2026

In Deutschland wurden vermehrt Drohnensichtungen über Militäreinrichtungen, Häfen und kritischer Infrastruktur registriert, insbesondere in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein. Bis Mitte Dezember 2025 meldete Schleswig-Holstein 141 und Niedersachsen 409 Vorfälle, eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahr. Das Bundeskriminalamt erfasste bis Anfang Dezember 2025 über 1.000 verdächtige Drohnenflüge. Die Landespolizei ist gut auf den Umgang mit Drohnen vorbereitet, während die Nutzung von unbemannten Luftfahrtsystemen sowohl privat als auch gewerblich zunimmt.

Brände: Feuerwerkskörper in Klassenzimmer geworfen

www.zeit.de01.01.2026

In Heilbronn wurden Feuerwerkskörper in ein Klassenzimmer geworfen, nachdem Unbekannte zuvor ein Fenster eingeschlagen hatten. Dies führte zu einem Brand, der Möbel beschädigte. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Die Polizei ermittelt nun auf der Suche nach den Tätern.

Jahreswechsel: Feuer in historischem Gebäude in der Altstadt in Erfurt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht brach ein Brand im Dachstuhl eines historischen Gebäudes am Erfurter Domplatz aus, vermutlich verursacht durch eine Rakete. Glücklicherweise befanden sich keine Personen im Gebäude, und es gab keine Verletzten. Die Feuerwehr war mit zwei Löschzügen im Einsatz. Insgesamt verlief die Silvesternacht in Thüringen ruhig, abgesehen von kleineren Bränden und Ruhestörungen, die ebenfalls gemeldet wurden.

Harz: Brockenumbau startet 2026 – Millionen für neuen Tourismus

www.zeit.de01.01.2026

Ab 2026 starten umfassende Umbaumaßnahmen am Brocken, um die touristische Attraktivität zu steigern. Der Landkreis Harz hat große Teile des Brockens gekauft und soll künftig für die Entwicklung verantwortlich sein. Maßnahmen umfassen die Restaurierung des denkmalgeschützten Turms und die Gastronomie. Der finanzielle Zustand der Harzer Schmalspurbahnen ist angespannt, mit einem Millionendefizit und hohen Investitionskosten bis 2045. Fördermittel von 1,8 Millionen Euro wurden bereitgestellt, um Aufenthaltsanreize zu schaffen und die Region weiter zu entwickeln.

Geschäftsklima in Russland: Deutsche Firmen wollen trotz Sanktionen in Russland bleiben

www.zeit.de01.01.2026

Trotz verschärfter Sanktionen planen nur vier Prozent der deutschen Firmen, Russland zu verlassen. Laut der Deutsch-Russischen Auslandshandelskammer bleiben viele Unternehmen aufgrund von finanziellen Verlustängsten und schätzen den russischen Markt. Rund 2.000 deutsche Firmen sind aktiv und besitzen Vermögenswerte über 100 Milliarden Euro. Mehr als die Hälfte der Unternehmen erwartet negative Entwicklungen, sieht jedoch auch Schäden für die deutsche Wirtschaft durch Sanktionen. Die Kammer warnt vor einer Fehlbewertung der russischen Wirtschaft und deren Resilienz.

Silvester in Stuttgart: Viele kleine Brände in der Landeshauptstadt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht musste die Feuerwehr in Stuttgart zu etwa 60 Einsätzen ausrücken, hauptsächlich aufgrund kleiner Brände, darunter Müllcontainer und einige Balkone. Trotz eines Feuerwerksverbots im City-Ring hielten sich die meisten Menschen daran. Die Polizei berichtete von einer ruhigen Nacht und nahm mehrere Verdächtige wegen unerlaubtem Feuerwerk fest. Insgesamt war die Zahl der Einsätze im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das geplante Silvesterfest am Schlossplatz war in diesem Jahr aus Kostengründen abgesagt worden.

Unfall auf Autobahn: Unfall auf A61 - Drei Verletzte und Vollsperrung

www.zeit.de01.01.2026

Auf der Autobahn A61 kam es zu einem Unfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem drei Personen verletzt wurden. Die Autobahn in Fahrtrichtung Koblenz wurde zwischen den Anschlussstellen Bad Neuenahr-Ahrweiler und Sinzig für Bergungsarbeiten vollständig gesperrt. Weitere Informationen zum Unfallhergang sind bislang nicht verfügbar.

Unfälle mit Böllern: 25 Patienten mit schweren Verletzungen - darunter 8 Kinder

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurden im Unfallkrankenhaus Berlin 25 Personen, darunter 8 Kinder, mit schweren Verletzungen durch Böller behandelt. Die Verletzungen umfassen schwere Handverletzungen, Amputationen, Verbrennungen sowie Gesichts- und Augenverletzungen. Das Krankenhaus warnt, dass die Zahlen möglicherweise noch ansteigen, da viele Verletzte erst nach dem Rausch das volle Ausmaß ihrer Schäden erkennen. Die Situation ist alarmierend, da die Verletzungen das Leben der Betroffenen nachhaltig beeinträchtigen.

Jahreswechsel: Bislang zehn Polizisten in Silvesternacht verletzt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurden in Hamburg zehn Polizisten verletzt, die daraufhin ihren Dienst abbrechen mussten. Die Schwere der Verletzungen ist unklar. Im Einsatz waren neben lokalen Kräften auch Unterstützungseinheiten aus Bayern und Mecklenburg-Vorpommern. Die Polizei berichtete von einem weitgehend typischen Einsatzverlauf, konkrete Zahlen zu Ermittlungsverfahren oder weiteren Maßnahmen lagen jedoch zunächst nicht vor.