www.zeit.de17.08.2026
Eine 250 kg schwere Weltkriegsbombe russischer Bauart wurde erfolgreich in der Elbe bei Heidenau entschärft. Ein Wassersportler hatte die Bombe entdeckt, woraufhin der Kampfmittelbeseitigungsdienst sie identifizierte. Nach der Entschärfung des Zünders durch einen Sprengmeister wurde der Sperrbereich aufgehoben und die rund 3.800 betroffenen Anwohner konnten zurückkehren. Die Bombe wird nun zur Entsorgung nach Zeithain gebracht.
www.zeit.de17.08.2026
Bayerns Innenminister Herrmann (CSU) lehnt den SPD-Vorschlag ab, Hitzeschutz auf Bundesebene zu verankern und dem Klimaschutz Verfassungsrang zu geben. Er kritisiert dies als bürokratischen Irrsinn, der lokale Zuständigkeiten untergrabe. Statt neuer bundesweiter Vorgaben und Verfassungsänderungen fordert Herrmann schnelles, konkretes Handeln auf lokaler Ebene. Die SPD hingegen will eine "Gemeinschaftsaufgabe Klimaanpassung und Naturschutz" im Grundgesetz, um eine gesamtstaatliche Anstrengung zu ermöglichen.
www.zeit.de17.08.2026
Der deutsche U17-Weltmeister David Odogu wechselt nach nur einem Jahr vom AC Mailand zum FC Toulouse. Der 20-jährige Abwehrspieler wird für ein Jahr an den französischen Erstligisten ausgeliehen. Beide Clubs gehören mehrheitlich zum Investmentfonds Red Bird Capital Partners. Odogu kam in Mailand nur zu drei Einsätzen, obwohl er im Vorjahr für sieben Millionen Euro von Wolfsburg verpflichtet wurde.
www.zeit.de17.08.2026
Deutschland kämpft mit mehreren Waldbränden, nicht nur in NRW. In Schramberg breiteten sich Flammen auf 15-20 Hektar aus, in Gebhardshain auf 10 Hektar. In Rheinland-Pfalz sind die Nachlöscharbeiten nach einem 50 Hektar großen Brand im Gange. In Illingen sind etwa 18 Hektar betroffen, neun Einsatzkräfte wurden verletzt. Ein Brand bei Waldaschaff ist gelöscht, wird aber kontrolliert. Trockenheit, Hitze und schwieriges Gelände erschweren die Löscharbeiten.
www.zeit.de17.08.2026
Die Zahl jugendlicher Straftäter in Bayern ist 2025 gesunken, ebenso wie die Delikte an Schulen. Jedoch stieg die Zahl der tatverdächtigen Kinder unter 13 Jahren, und deren Anteil an Gewaltdelikten nahm zu. Kinder unter 13 Jahren wurden auch häufiger Opfer von Straftaten. Junge Messerangreifer weisen oft psychische Probleme oder Vorstrafen auf; Drogengeschäfte spielen eine Rolle. Die meisten Vorfälle geschehen öffentlich und ohne schwere Verletzungen.
www.zeit.de17.08.2026
Ein nackter Autofahrer ist nach einem Raserunfall in Wiesloch schwer verletzt worden. Mit über 100 km/h statt der erlaubten 50 km/h geriet er von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und überschlug sich. Die Feuerwehr befreite den Mann, der nach Alkohol roch, aus dem Wrack. Es wird wegen Straßenverkehrsgefährdung ermittelt. Die Nacktheit des Fahrers hat zunächst keine Konsequenzen.
www.zeit.de17.08.2026
Ein Super-Recogniser der Bundespolizei hat privat einen wichtigen Zeugen einer Gewalttat am Regensburger Hauptbahnhof entdeckt. Der Mann soll beobachtet haben, wie ein 19-Jähriger auf sein am Boden liegendes Opfer eingetreten habe. Super-Recogniser besitzen die seltene Fähigkeit, Gesichter auch unter schwierigen Bedingungen wiederzuerkennen. Der nun identifizierte Zeuge soll befragt werden.
www.zeit.de17.08.2026
In Duisburg soll eine 62-Jährige ihren 62-jährigen Ex-Partner mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt haben. Der Mann flüchtete zu einer Nachbarin, die den Rettungsdienst alarmierte. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und erließ Haftbefehl gegen die Frau, die nach einem Zeugenhinweis festgenommen wurde. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Der Verletzte schwebt nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittlungen dauern an.
www.spiegel.de17.08.2026
Der Artikel kritisiert die Haltung der AfD im Osten, die das Land nach der Wiedervereinigung verklärt und eine Spaltung zwischen "wahrem" Osten und "fremdbestimmtem" Westen propagiert. Der Autor fordert vom Westen eine klare Haltung gegen diese Ideologie. Er verweist auf massive finanzielle Transfers vom Westen in den Osten, die die Folgen der DDR-Misswirtschaft ausgleichen sollen. Der Artikel schließt mit der Aufforderung, dass der Osten die finanzielle Abhängigkeit vom Westen beenden solle, wenn er sich als das "bessere Deutschland" versteht.
www.zeit.de17.08.2026
Die SPD-geführten Ministerien schlagen eine Grundgesetzänderung vor, um Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe zu verankern und dem Bund Finanzierungsmöglichkeiten zu eröffnen. Dies soll noch vor der nächsten Bundestagswahl geschehen. Innerhalb der Bundesregierung sind Beratungen geplant, die Haltung von Kanzler Merz bleibt jedoch offen. Der Aktionsplan zielt auf Hitzeschutz ab, wobei die Bedeutung des Klimaschutzes von allen Koalitionsparteien anerkannt wird.
www.zeit.de17.08.2026
Borussia Dortmund verleiht Torwart Diant Ramaj erneut zum FC Kopenhagen. Nach seiner Verpflichtung 2025 war er bereits in der Rückrunde 2024/2025 für die Dänen aktiv und absolvierte 19 Spiele. Ramaj freut sich auf die Fortsetzung seiner Zeit in Kopenhagen. Der FC Kopenhagen, der zuletzt eine schwache Saison spielte, steht aktuell auf dem ersten Tabellenplatz der dänischen Liga.
www.zeit.de17.08.2026
Israels Polizeiminister Itamar Ben-Gvir forderte mehr Tötungen von Palästinensern im Gazastreifen, auch von Zivilisten, was von Iran verurteilt wurde. Dies geschah kurz vor neuen Vermittlungsgesprächen zur Zukunft Gazas durch Jared Kushner mit Ägypten, Hamas und Israel, wo auch Netanjahu seine Ablehnung eines palästinensischen Staates und einen Abzug ohne Entwaffnung der Hamas bekräftigte. Hamas hingegen hält an einem Friedensplan fest.
www.zeit.de17.08.2026
Der Klimawandel führt laut DWD-Experte Andreas Brömser zu mehr Tagen mit hoher Waldbrandgefahr. Ursachen sind höhere Temperaturen, längere Trockenheit und weniger durchdringender Regen. Leichter Niederschlag senkt zwar kurzfristig die Gefahr, trocknet aber die Böden nicht tiefgreifend durch. Um die Böden nachhaltig zu wässern und gegen Waldbrände zu wappnen, sind erhebliche Regenmengen über längere Zeit nötig.
www.zeit.de17.08.2026
Moorbrände, wie im belgischen Hohen Venn, sind wegen ihrer unterirdischen Ausbreitung im trockenen Torf extrem schwer bekämpfbar. Das Feuer glimmt unsichtbar, kann sich meterweit unter der Oberfläche fortbewegen und Flammen anderswo durchbrechen. Jahrzehntelange Entwässerung für Forstwirtschaft hat die Moore ausgetrocknet und sie anfälliger gemacht. Die Bekämpfung erfordert immense Wassermengen und kann wochenlang dauern. Der Rauch birgt zudem die Gefahr von Kohlenmonoxid.
www.spiegel.de17.08.2026
Gera wird als unterschätzte Studienstadt porträtiert. Der Artikel beleuchtet den Alltag von Studierenden an der Dualen Hochschule, Wohnmöglichkeiten und Freizeitmöglichkeiten. Studierende schätzen die familiäre Atmosphäre des Campus und die fairen Mietpreise. Trotz eines negativen Rufes durch vergangene Rechtsrock-Festivals entwickelt sich Gera positiv durch zivilgesellschaftliches Engagement und neue Initiativen. Gera bietet eine gute Infrastruktur für Studierende, die sich entscheiden, in der Stadt zu bleiben oder für ihren Master zu pendeln.