www.spiegel.de29.04.2026
Die EU-Kommission wirft Instagram und Facebook vor, EU-Recht zu verletzen, da sie nicht ausreichend das Mindestalter von Nutzern kontrollieren. Dies könnte zu Strafzahlungen für die Meta-Plattformen führen, falls keine Verbesserungen vorgenommen werden. Die Kommission beanstandet die mangelnden Altersüberprüfungsmechanismen.
www.zeit.de29.04.2026
Im Jahr 2025 kostete eine Arbeitsstunde in Deutschland durchschnittlich 45 Euro, was 29 % über dem EU-Mittel liegt. Deutschland zählt damit zu den EU-Ländern mit den höchsten Arbeitskosten. Dieser Anstieg von 3,6 % war jedoch unterdurchschnittlich im Vergleich zum EU-Durchschnitt. Nur Luxemburg, Dänemark, die Niederlande und Österreich hatten höhere Kosten. Bulgarien wies die niedrigsten Arbeitskosten auf. Wirtschaftsverbände fordern Reformen zur Senkung der deutschen Arbeitskosten.
www.zeit.de29.04.2026
Die EU-Kommission ermittelt gegen Meta wegen unzureichenden Kinderschutzes auf Facebook und Instagram. Es wird bemängelt, dass die Plattformen Minderjährigen nicht ausreichend vor Risiken schützen. Meta wird aufgefordert, das Mindestalter von 13 Jahren konsequent durchzusetzen. Andernfalls drohen dem Unternehmen empfindliche Strafen, die von der Kommission erlassen werden könnten.
www.zeit.de29.04.2026
Ein Passant meldete im Englischen Garten eine erhöhte radioaktive Strahlung, woraufhin die Polizei den Bereich nahe des Aumeister-Biergartens absperrte. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr rückten aus. Nach eigenen Messungen stellte die Feuerwehr lediglich einen unbedenklichen Strahlungswert fest und gab Entwarnung. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde, danach wurde der Bereich wieder freigegeben.
www.zeit.de29.04.2026
Die EU-Kommission wirft Meta vor, Kinder nicht ausreichend vor den Gefahren von Facebook und Instagram zu schützen. Kritisiert wird insbesondere die mangelnde Durchsetzung des Mindestalters von 13 Jahren und ineffektive Meldeverfahren. Meta ignoriere wissenschaftliche Erkenntnisse zur Anfälligkeit jüngerer Kinder. Dies sei ein Verstoß gegen das Gesetz über digitale Dienste (DSA). Bei Nichterfüllung drohen hohe Strafen. Mehrere EU-Staaten planen eigene Altersgrenzen für soziale Medien.
www.zeit.de29.04.2026
Weleda will nach einem investitionsintensiven Jahr 2025, das den Gewinn belastete, 2026 stärker als der Markt wachsen und die Profitabilität steigern. Der Umsatz stieg 2025 auf 485 Mio. Euro, getragen von der Kosmetiksparte (+9%). Hohe Investitionen in Marke, Produkte und Marketing beeinträchtigten jedoch das operative Ergebnis. Pharma litt unter Marktveränderungen. Weleda zielt auf breitere und jüngere Zielgruppen ab.
www.zeit.de29.04.2026
Bei Derschen im Westerwald ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos. Vier Personen wurden verletzt. Die Kreisstraße 109 zwischen Derschen und Friedewald ist voraussichtlich für längere Zeit voll gesperrt. Details zum Unfallhergang wurden zunächst nicht genannt.
www.spiegel.de29.04.2026
Das Ifo-Institut warnt vor dem größten Stellenabbau seit Beginn der Corona-Pandemie. Das Beschäftigungsbarometer sank auf den niedrigsten Wert seit Mai 2020. Mehrere Branchen, darunter Industrie, Handel, Dienstleistungen, Logistik und Tourismus, sind betroffen. Die Unsicherheit durch den Iran-Krieg und hohe Kosten dämpfen die Personalplanungen. Eine Entspannung ist erst bei nachlassenden Unsicherheiten zu erwarten.
www.zeit.de29.04.2026
Ein sechsjähriger Junge wurde in Wilhelmshaven bei einem Unfall schwer verletzt, als er mit seinem Tretauto aus einer Grundstückseinfahrt auf die Straße fuhr und von einem Auto eines 88-Jährigen erfasst wurde. Das Kind wurde mitgeschleift und ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei ermittelt die Unfallursache.
www.zeit.de29.04.2026
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) erwartet wegen der traditionell teilweise aggressiven Demonstrationen am 1. Mai in Berlin einen Großeinsatz von über 5.000 Polizisten. Unterstützt wird die Berliner Polizei durch Kräfte aus anderen Bundesländern. Eine größere Demonstration, die auch am Görlitzer Park vorbeiführt, wird als potenzielles Risikogebiet eingestuft. Obwohl die linksextremistische Szene weniger Zulauf für Gewalt habe, sei die Lage nicht gänzlich planbar und ein gewisses Gewaltpotenzial bestehe weiterhin.
www.zeit.de29.04.2026
Das ifo Institut meldet, dass deutsche Unternehmen aufgrund anhaltender Krisen Stellen abbauen wollen. Das ifo-Beschäftigungsbarometer erreichte den niedrigsten Stand seit Mai 2020. Geopolitische Unsicherheiten, insbesondere der Konflikt im Nahen Osten und dessen Auswirkungen auf Energiepreise sowie Lieferketten, belasten die Personalplanungen. Eine Entspannung am Arbeitsmarkt ist erst bei nachlassenden Unsicherheiten zu erwarten.
www.zeit.de29.04.2026
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt die geplante Gesundheitsreform und die Einsparungen von 16,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr. Sie begründet dies mit jahrelangen Ausgaben über die Verhältnisse in der gesetzlichen Krankenversicherung. Ziel sei die Stabilisierung der Beiträge und die Entlastung aller. Die Reform betreffe alle Beteiligten, von Ärzten bis zu Versicherten. Besondere Rücksichtnahme gelte Pharmaunternehmen mit Forschung und Produktion in Deutschland, um Arbeitsplätze und Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
www.zeit.de29.04.2026
Karin Baumüller-Söder beschreibt ihre Beziehung zu Ehemann Markus Söder als "Liebe auf den ersten Blick". Sie betont die Wichtigkeit ihrer Ehe und ihrer gemeinsamen Kinder. Das Paar ist seit 1999 verheiratet und hat drei Kinder.
www.zeit.de29.04.2026
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken verteidigt geplante Milliarden-Einsparungen bei Krankenkassen. Ziel sei es, Beitragssteigerungen zu stoppen und alle zu entlasten. Ein reduziertes Einsparziel von 16,3 Milliarden Euro im kommenden Jahr sei ausreichend, um die Finanzierungslücke zu schließen. Die Reform betreffe alle Akteure im Gesundheitswesen, die zur Konsolidierung beitragen müssten. Besonderer Fokus liegt auf der Entlastung heimischer Pharmaunternehmen.
www.zeit.de29.04.2026
Die abgewählte Augsburger OB Eva Weber (CSU) kritisiert einen rückläufigen Trend für Frauen in der Kommunalpolitik. Sie beobachtet, dass Frauen anders bewertet werden als Männer, was sich in ihrer Wahrnehmung und Behandlung zeige. Weber verlor ihre Wiederwahl gegen den SPD-Kandidaten. Trotz der Enttäuschung sieht sie dem neuen Lebensabschnitt optimistisch entgegen und wird weiterhin im Stadtrat aktiv bleiben.