www.spiegel.de17.07.2026
Iran meldet US-Angriffe auf zwei Brücken in der Provinz Hormusgan. Die Kahurestan- und Gariveh-Brücke seien getroffen worden, was den Verkehr stark einschränkte und zu zwei Toten und vier Verletzten führte. Diese Angriffe erfolgen kurz nach Drohungen von US-Präsident Trump, die militärischen Fähigkeiten Irans zu schwächen. Die Angaben lassen sich derzeit nicht unabhängig verifizieren.
www.zeit.de17.07.2026
Donald Trumps Truth Social plant einen kostenpflichtigen Dienst. Wall-Street-Firmen erhalten Trumps Beiträge auf der Plattform einige Millisekunden früher. Kritiker bezeichnen dies als "dreiste Korruption" und unangemessene Ausnutzung staatlicher Macht zur persönlichen Bereicherung. Trump selbst hat mit den Kryptogeschäften seiner Familie im letzten Jahr über eine Milliarde Dollar eingenommen. Er bestreitet Interessenkonflikte, da sein Vermögen von einem Fonds verwaltet werde.
www.spiegel.de17.07.2026
Die US-Regierung unter Trump hat die Aufenthaltsdauer für ausländische Studenten und Journalisten stark beschnitten. Studentenvisa sind nun auf vier Jahre begrenzt, Journalisten dürfen längstens 240 Tage bleiben. Angeblich soll damit Visa-Missbrauch verhindert werden. Kritiker, darunter Reporter ohne Grenzen, warnen vor einer Einschränkung der Pressefreiheit und einem Schaden für Amerikas Ansehen. Die neuen Regeln treten im September in Kraft.
www.zeit.de17.07.2026
Wirtschaftsminister Willingmann räumt Fehler bei der Energiewende ein. Die bisherige Finanzierung des Netzausbaus über Stromrechnungen habe besonders Regionen mit vielen erneuerbaren Energien benachteiligt. Dies schade der Akzeptanz. Willingmann fordert eine staatliche Finanzierung von Anfang an. Er verteidigt den Ausbau erneuerbarer Energien und betont die finanzielle Vorteile für Kommunen durch Windkraftanlagen.
www.zeit.de17.07.2026
Nicaragua hat seine diplomatischen Beziehungen zu Italien abgebrochen. Auslöser waren Vorwürfe des italienischen Außenministers Antonio Tajani, Nicaragua schütze Alessio Casimirri, ein mutmaßliches Mitglied der Terrorgruppe Rote Brigaden. Casimirri soll 1978 an der Ermordung Aldo Moros beteiligt gewesen sein und lebt seit 1983 in Nicaragua. Italien fordert seine Auslieferung und verurteilte die Entscheidung Nicaraguas.
www.zeit.de17.07.2026
Johann Wadephul schlägt vor, die auslaufende UN-Mission Unifil im Südlibanon durch eine EU-Stabilisierungsmission zu ersetzen. Ziel ist es, ein Sicherheitsvakuum zu vermeiden, damit sich die israelische Armee zurückziehen kann, ohne dass die Hisbollah die Kontrolle übernimmt. Dies soll den positiven Prozess im Libanon unterstützen und die Waffenruhe festigen, auch wenn es weiterhin zu Zwischenfällen zwischen Israel und der Hisbollah kommt. Die Bundeswehr wird bis 2027 abgezogen.
www.zeit.de17.07.2026
US-Medienberichten zufolge hat das US-Militär zwei Brücken im Iran angegriffen, was zu einer Eskalation führt. Die Kahurestan- und Gariveh-Brücken in der Provinz Hormusgan wurden getroffen, was zur Sperrung wichtiger Verkehrsrouten führte. Zwei Menschen starben, vier wurden verletzt. Diese Angriffe folgen auf mehrtägige US-Operationen zur Schwächung der militärischen Fähigkeiten des Irans. US-Präsident Trump hatte bereits Angriffe auf Infrastruktur wie Kraftwerke und Brücken angedroht.
www.zeit.de17.07.2026
Bei einer Verkehrskontrolle in Marlow stellten Polizisten ein seit 2022 gesuchtes, gestohlenes Moped sicher. Der 46-jährige Fahrer war zudem alkoholisiert, besaß keinen gültigen Führerschein und das Moped war nicht versichert. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen zur Rückgabe des Mopeds an den rechtmäßigen Besitzer laufen noch.
www.zeit.de17.07.2026
Im Müritz-Nationalpark wütet ein Flächenbrand, der sich auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz ausbreitet und bereits 360 Hektar umfasst. Die Bundeswehr unterstützt die Löscharbeiten mit Hubschraubern, die Wasser aus Seen entnehmen. Starke Winde beschleunigen die Ausbreitung, und die Evakuierung des Ortsteils Granzin bleibt bestehen. Einsatzkräfte hoffen auf Regen. Hintergrund ist die hohe Belastung der Wälder mit Munition in Mecklenburg-Vorpommern.
www.zeit.de17.07.2026
Eine unkontrollierte chemische Reaktion in einem Epoxidharzbehälter führte zu Hitze, Rauch und Geruchsbelästigung in einem Industriegebiet in Herrenberg-Gültstein. Ein Teil des Gebiets wurde vorsorglich geräumt, Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Person erlitt leichte Verletzungen. Nach fünf Stunden konnte Entwarnung gegeben werden, eine akute Gefahr für die Bevölkerung bestand nicht. Rund 90 Einsatzkräfte waren vor Ort.
www.zeit.de17.07.2026
Evonik-Chef Christian Kullmann fordert eine Verschiebung des Kohleausstiegs in Deutschland auf mindestens 2033. Er begründet dies mit einem Mangel an verfügbaren Gaskraftwerken zur Sicherstellung der Energieversorgung und kritisiert die unzureichende Netzinfrastruktur sowie fehlenden bezahlbaren Wasserstoff. Kullmann plädiert zudem für eine Verschiebung des Klimaneutralitätsziels von 2045 auf 2050, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie zu erhalten.
www.zeit.de16.07.2026
Der 17. Juli ist geprägt von historischen Ereignissen: 2006 erschütterte ein Seebeben Indonesien, 1996 stürzte eine TWA-Masine ab, und 1976 annektierte Indonesien Osttimor. Der spanische Bürgerkrieg begann 1936, und
www.zeit.de16.07.2026
Die AfD-Bundesspitze fordert die Wiederholung der Wahlversammlung in NRW wegen angeblicher Drohungen und Druck auf Delegierte. Ein chaotischer Parteitag in Marl soll abgebrochen und die Kandidatenaufstellung für 2027 neu angesetzt werden, um eine Nichtzulassung der Landesliste zu verhindern. Die NRW-Mitglieder des Vincentz-Lagers lehnen dies ab und wollen die Versammlung fortsetzen, womit ein interner Machtkampf zwischen den Lagern um Weidel und Chrupalla weiter eskaliert.
www.zeit.de16.07.2026
Das Gaskraftwerk Martigues in Südfrankreich wurde wegen hoher Wassertemperaturen im Mittelmeer abgeschaltet. Dies ist die erste hitzebedingte Stilllegung eines französischen Gaskraftwerks seit 2022. Die Einschränkung der Kühlwasserzufuhr verschärft die angespannte Energieversorgung, da auch Atomkraftwerke wegen zu warmer Flüsse und niedriger Wasserstände ihre Kapazitäten reduzieren müssen. Kernkraft, die rund 70% des Stroms liefert, verliert dadurch erheblich an Leistung, was etwa 14% der Gesamtkapazität entspricht. Die Dürre im Land verschärft die Situation weiter.
www.spiegel.de16.07.2026
Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner nicht mehr an den sozialen Aufstieg glaubt. Nur 40% sehen Verbesserungschancen, ein starker Rückgang seit 2000. Gestiegene Lebenshaltungskosten, insbesondere Lebensmittelpreise, sowie eine negative Einschätzung von Trumps Wirtschaftspolitik und Amtsführung beeinträchtigen die Stimmung. Nur 37% der Befragten sind mit Präsident Trump zufrieden. Die Ergebnisse fallen kurz vor den Kongresswahlen ungünstig für die Republikaner aus.