www.zeit.de14.04.2026
Jude Bellingham bezeichnet das Champions-League-Rückspiel gegen Bayern München als "Finale" für Real Madrid. Nach einer Niederlage im Hinspiel will Real die Chance auf den Henkelpott wahren, da sie in der Liga abgeschlagen sind und bereits aus dem Pokal ausgeschieden sind. Bellingham erinnert sich an seine "schlechten" Erfahrungen mit Dortmund in München. Er will nun mit Real Bayern und Harry Kane stoppen. Trainer Arbeloa betont die Notwendigkeit einer besseren Chancenverwertung.
www.zeit.de14.04.2026
Die DFB-Frauen bangen um Kapitänin Giulia Gwinn, die im WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich verletzt ausgewechselt wurde. Die Rechtsverteidigerin fasste sich nach einem Zusammenprall an die linke Schulter. Gwinn hatte in ihrer Karriere bereits mit vielen Verletzungen, insbesondere am Knie, zu kämpfen. Eine genaue Diagnose steht noch aus.
www.spiegel.de14.04.2026
Gesundheitsministerin Warkens Sparpläne zur Stabilisierung der GKV stoßen auf massive Kritik. Der Krankenhausverband warnt vor Versorgungslücken auf dem Land und bezeichnet die Pläne als "planlos und radikal". Kritisiert werden Einschränkungen bei der Familienversicherung und höhere Medikamentenzuzahlungen. Auch Sozialverbände und Gewerkschaften bemängeln eine unfaire Belastung von Versicherten und fordern gerechtere Lastenverteilung sowie Maßnahmen gegen Ungleichheiten bei Arztterminen.
www.zeit.de14.04.2026
Der Salzlandkreis leitet Zwangsvollstreckungsmaßnahmen gegen den Klinikbetreiber Ameos ein. Hintergrund ist ein jahrelanger Finanzstreit um die zweite Kaufpreisrate für die ehemaligen Salzlandkliniken. Dem Kreis stehen über sechs Millionen Euro zu, was durch einen vollstreckbaren Titel gesichert ist. Der Streit entstand, weil Ameos die zweite Rate vom Jahresergebnis 2011 abhängig machte und es unterschiedliche Auffassungen zur Höhe des Ergebnisses gab. Ameos äußerte sich nicht konkret zum Konflikt.
www.zeit.de14.04.2026
Am Memminger Flughafen wurde ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Experten sehen keine Gefahr für den Flugverkehr, auch wenn der Fundort abgesperrt wurde. Die nicht explodierten Splitterbomben sollen nach Ende des regulären Flugbetriebs in der Nacht entschärft werden. Der frühere Militärflugplatz war im Krieg von Alliierten bombardiert worden.
www.spiegel.de14.04.2026
Evelyn T., eine Österreicherin, die sich 2016 dem IS in Syrien anschloss, wird nach acht Jahren Haft in einem kurdischen Lager nach Wien zurückgebracht. Dort angekommen, wird sie festgenommen und muss sich wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation vor Gericht verantworten. Der Podcast "Inside Austria" beleuchtet ihre Geschichte, die Gründe für die lange Rückholung und die möglichen Konsequenzen für sie. Die Folge thematisiert auch die allgemeine Problematik von IS-Rückkehrern.
www.zeit.de14.04.2026
Der 20-jährige Usbeke Javokhir Sindarov hat das Schach-Kandidatenturnier vorzeitig gewonnen. Mit einer dominanten Vorstellung, inklusive fünf Siegen in den ersten sechs Partien, sicherte er sich unüberholbar den ersten Platz. Er schlug Top-Spieler wie Caruana und Nakamura. Durch seinen Sieg darf Sindarov nun den indischen Weltmeister Gukesh herausfordern. Das Kandidatenturnier war historisch jung, da zwei 20-Jährige um die Weltmeisterschaft spielen.
www.spiegel.de14.04.2026
Javokhir Sindarov aus Usbekistan hat das Schach-Kandidatenturnier gewonnen und fordert Weltmeister Dommaraju Gukesh heraus. Mit 20 Jahren qualifizierte er sich für die WM, die die jüngste der Schachgeschichte werden könnte, da Gukesh bei seinem Titelgewinn 18 Jahre alt war. Sindarov dominierte das Turnier, gewann fünf seiner ersten sechs Partien und stellte einen Rekord für die meisten Siege bei einem Kandidatenturnier auf.
www.zeit.de14.04.2026
Wegen des festgefahrenen Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV) legen Busse und Bahnen in mehreren niedersächsischen Städten am Montag und Dienstag den Betrieb lahm. Ausgenommen sind z.T. der Schülerverkehr. Eine dritte Verhandlungsrunde war zuvor ergebnislos geblieben.
www.zeit.de14.04.2026
Erstmals ist eine Mehrheit der Unionsanhänger mit CDU-Chef Friedrich Merz unzufrieden (52%), nur noch 18% der Gesamtbevölkerung zeigen sich zufrieden. Hauptkritikpunkte sind fehlende Konsequenzen nach Ankündigungen und mangelnde Führungsstärke. Dies spiegelt sich in sinkenden Umfragewerten wider: Die Union fällt hinter die AfD zurück (CDU/CSU 24%, AfD 26%). Die Grünen liegen bei 15%, die SPD bei 12%. Die FDP verzeichnet leichten Zulauf (4%).
www.zeit.de14.04.2026
Vincent Kompany bezeichnet die Ernennung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin des 1. FC Union Berlin als "Schlüsselmoment". Er hebt die historische Bedeutung hervor und betont, dass dies jungen Mädchen neue Perspektiven eröffnen könne. Tatjana Haenni von RB Leipzig lobt die Entscheidung als Meilenstein, betont aber, dass Fachkompetenz, nicht das Geschlecht, ausschlaggebend sei. Beide sind sich einig, dass eine solche Entwicklung Zeit braucht, da Fußball historisch männerdominiert war.
www.spiegel.de14.04.2026
Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, hat die Äußerungen von Finanzminister Smotrich zu Kanzler Merz verurteilt. Smotrich hatte Merz' Kritik an israelischen Siedlungen mit einem Holocaust-Ghetto-Vergleich attackiert. Prosor nannte dies eine Verzerrung und Untergrabung der Holocaust-Erinnerung. Er betonte, Deutschland sei Israels engster Freund und Merz ein großer Freund Israels. Merz hatte seine Sorge über die Siedlungspolitik geäußert, die von vielen als Hindernis für den Frieden gilt.
www.zeit.de14.04.2026
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig drängt auf eine Sondersitzung des Bundesrates zur Senkung der Energiesteuer ab Mai, um 17 Cent pro Liter Kraftstoff. Sie fordert eine Eins-zu-eins-Weitergabe der Entlastung an Kunden. Angesichts hoher Energiepreise infolge des Ukraine-Kriegs fordert MV weitere Maßnahmen wie Mautentlastungen und Bürokratieabbau.
www.zeit.de14.04.2026
Eine Analyse im Auftrag des Bundesverbandes Windenergie Offshore (BWO) beziffert die Vollzeitstellen in der deutschen Offshore-Windbranche auf rund 31.500. Bis 2045 könnte sich diese Zahl bei planmäßigem Ausbau auf etwa 120.000 verdoppeln. Bemerkenswert ist, dass auch weit von der Küste entfernte Bundesländer wie Nordrhein-Westfalen (fast 6.300 Stellen) als wichtige Standorte für Zulieferer hervorgehen. Die Zahl der Beschäftigten ist seit 2022 deutlich gestiegen.
www.spiegel.de14.04.2026
Aldi plant, die Tierschutzstandards für Garnelen zu verbessern. Der Discounter stellt schrittweise auf elektrische Betäubung vor der Schlachtung um, die bis 2035 abgeschlossen sein soll. Zudem will Aldi die Augenstielablation, eine Zuchtmethode, bis 2030 abschaffen. Diese Maßnahmen, die voraussichtlich rund 2,14 Milliarden Tiere pro Jahr betreffen, werden von Tierschutzorganisationen als bedeutender Schritt begrüßt. Aldi ist der erste deutsche Supermarkt mit einem konkreten Zeitplan für Garnelen-Tierschutz.