www.zeit.de21.05.2026
Berlin muss deutlich mehr Straßenbäume pflanzen, um das Klimaanpassungsgesetz zu erfüllen. Bis Ende 2027 sind rund 5.000 Nachpflanzungen nötig, doppelt so viele wie bisher jährlich. Das Gesetz zielt auf 440.000 Bäume bis 2027 und 750.000 bis 2040 ab, um Berlin an heißere Sommer anzupassen. Ein "Schnellläufer-Programm" soll helfen, zusätzlich sind mehr Grünflächen und besseres Regenwassermanagement geplant.
www.zeit.de21.05.2026
Schleswig-Holstein will durch die Erhöhung von Habitatbäumen und Totholz die Artenvielfalt in seinen Wäldern fördern. Ein neues Konzept der Landesforsten sieht vor, künftig bis zu 140.000 Habitatbäume zu markieren und durchschnittlich 25 Kubikmeter Totholz pro Hektar zu belassen. Diese Maßnahme stärkt die Waldökosysteme, begegnet der Artenkrise und erhöht die Resilienz der Wälder, was dem biologischen Klimaschutz dient.
www.zeit.de21.05.2026
Bei einer nächtlichen Suche nach einer vermissten Person in Ratingen blendeten Unbekannte die Piloten eines Polizeihubschraubers mit einem Laser. Dank spezieller Schutzbrillen wurden die Piloten nicht verletzt. Ein 45-jähriger Verdächtiger, bei dem ein Laserpointer und Drogen gefunden wurden, konnte ermittelt werden. Gegen ihn wird wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr ermittelt.
www.zeit.de21.05.2026
Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland für das laufende Jahr drastisch gesenkt. Statt zuvor erwarteter 1,2 Prozent wird nun nur noch ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,6 Prozent prognostiziert. Dies spiegelt eine deutliche Eintrübung der wirtschaftlichen Aussichten für die Bundesrepublik wider.
www.zeit.de21.05.2026
In Schöllnach sind mehrere Ponys und ein Esel von einem Hof entlaufen. Die Feuerwehr kam bei der Suche nach den entlaufenen Tieren, von denen zwei schnell eingefangen werden konnten, mit einer Drohne zum Einsatz. Dank der Unterstützung durch Anwohner konnten alle Tiere unverletzt auf den Hof zurückgebracht werden.
www.zeit.de21.05.2026
Die EU-Kommission hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland im Jahr 2026 auf 0,6 Prozent halbiert, maßgeblich bedingt durch die gestiegenen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs. Diese Preissteigerungen, verursacht durch die Blockade der Straße von Hormus, dämpfen die Wirtschaftstätigkeit. Auch die Prognosen für die EU insgesamt und die Eurozone wurden gesenkt. Die Bundesregierung und das IW rechnen ebenfalls mit einem stark gedämpften Wachstum für Deutschland. Eine leichte Erholung wird für 2027 erwartet, falls sich die Energiemärkte stabilisieren.
www.zeit.de21.05.2026
Eine blinde Frau scheiterte mit ihrer Klage gegen eine Rehaklinik am Bundesgerichtshof. Die Klinik verweigerte ihr die Aufnahme. Der BGH bestätigte frühere Urteile, die keinen Anspruch auf Entschädigung sahen. Die Richter argumentierten, dass der zusätzliche Betreuungsaufwand wegen der Blindheit anerkannt wurde und das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz bei solchen Verträgen nicht zwangsläufig anwendbar sei, auch wenn ein zivilrechtlicher Anspruch auf besondere Teilhabeleistungen gegen Private fehle.
www.zeit.de21.05.2026
Vorwerk verzeichnete 2025 ein Rekordjahr mit über 1,4 Millionen verkauften Thermomix-Küchenmaschinen, davon mehr als eine Million des neuen Modells TM7. Dies trug zu einem Umsatzrekord von 3,6 Milliarden Euro bei. Der TM7, der für 1.549 Euro verkauft wird, ist das umsatzstärkste Produkt von Vorwerk und verzeichnete in Deutschland ein Umsatzplus von 26 Prozent. Vorwerk ist mit fast 130.000 Beratern auch ein führendes Direktvertriebsunternehmen.
www.zeit.de21.05.2026
Eine Bitkom-Umfrage zeigt, dass 56 Prozent der Deutschen KI im Finanzwesen als Chance sehen, während 40 Prozent Risiken befürchten. 27 Prozent wünschen sich, dass KI künftig Großteil ihrer Finanzentscheidungen übernimmt, und jeder Vierte hat bereits Chatbots nach Finanzrat gefragt. Gleichzeitig sorgt die Angst vor Betrug (62 Prozent) für Bedenken. Online-Banking ist mit 84 Prozent Nutzung Standard, wobei Smartphone-Apps dominieren.
www.spiegel.de21.05.2026
Auf Spitzbergen wurde das Vogelgrippevirus (H5N5) erstmals bei einem Eisbären nachgewiesen. Dies ist der erste europäische Fall, nachdem das Virus bereits bei Walrossen und Polarfüchsen auf der Inselgruppe identifiziert wurde. Der Fund unterstreicht die Ausbreitung des Virus auf Säugetiere in Europa und der Arktis, mit potenziellen Auswirkungen auf lokale Ökosysteme. Zuvor gab es bereits Fälle bei Eisbären in Alaska. Eine Übertragung auf den Menschen ist möglich, aber selten.
www.spiegel.de21.05.2026
Ein Erdbeben erschütterte Neapel und Umgebung am frühen Morgen. Das Epizentrum lag in den Phlegräischen Feldern, einem Supervulkan. Die Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen, viele flüchteten auf die Straßen. Schulen und Bahnverbindungen waren betroffen, leichte Schäden an Gebäuden entstanden. Die Intensität des Bebens, das etwa eine halbe Stunde andauerte, war vergleichbar mit früheren Erdbeben in der Region.
www.zeit.de21.05.2026
Im Podcast "Alles gesagt?" sprechen Saba-Nur Cheema und Meron Mendel, Deutschlands bekanntestes muslimisch-jüdisches Ehepaar, über ihren Kampf gegen Antisemitismus und Islamfeindlichkeit. Sie teilen ihre persönlichen Hintergründe und diskutieren aktuelle Konflikte wie den 7. Oktober und dessen Auswirkungen auf den interreligiösen Dialog. Das Paar betont die Wichtigkeit einer offenen Streitkultur, um trotz unterschiedlicher Perspektiven Einigkeit zu finden.
www.zeit.de21.05.2026
Trotz globaler Krisen konnte die Oetker-Gruppe ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2025 mit 7,1 Milliarden Euro nahezu stabil halten. Ein leichtes Plus von 0,3 Prozent, vor allem getragen von Konsumgütern wie Tiefkühlpizza, zeugt von Resilienz. Das Unternehmen, das knapp 29.000 Mitarbeiter beschäftigt, blickt optimistisch auf 2026 und plant weitere Investitionen.
www.zeit.de21.05.2026
Südzucker verzeichnete im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Verlust von 362 Millionen Euro, eine deutliche Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (78 Millionen Euro). Der Umsatz sank um fast 14 Prozent auf 8,35 Milliarden Euro. Gründe hierfür sind das schwierige Marktumfeld im Zuckergeschäft und hohe Abschreibungen. Für Aktionäre wird es keine Dividende geben. Für das laufende Geschäftsjahr werden ähnliche Umsätze erwartet, während das operative Ergebnis (Ebitda) voraussichtlich stabil bleibt.
www.zeit.de21.05.2026
Zwei 19-Jährige wurden in Nürnberg nach einem Überfall festgenommen. Mehrere Täter griffen einen Mann körperlich an, nahmen ihm persönliche Gegenstände ab und flüchteten. Kurz darauf konnte die Polizei die beiden Verdächtigen in einem Auto stellen, das sie zur Flucht nutzten. Die Polizei sicherte mutmaßlich relevante Gegenstände und ermittelt weiter.