Kriminalität: Kommunen verschärfen Schutzvorkehrungen nach Tat in Stade

www.zeit.de10.07.2026

Nach der Gewalttat in Stade verschärfen mehrere niedersächsische Kommunen ihre Schutzvorkehrungen. Maßnahmen wie erhöhtes Sicherheitspersonal, bauliche Veränderungen und Notfallknöpfe werden geprüft oder umgesetzt. Kommunen fordern mehr finanzielle Unterstützung von Land und Bund und legen besonderen Fokus auf die Sozialarbeit. Die Tat ereignete sich in einer Jugendhilfeeinrichtung, bei der sechs Erwachsene getötet wurden.

Stralsunder Pelikan: Zoodirektor: «Von Nordhessen nach Vorpommern machbar»

www.zeit.de10.07.2026

Ein junger, unberingter Pelikan, der zuerst in Nordhessen gesichtet wurde, tauchte kürzlich in Greifswald auf und wurde nach Stralsund gebracht. Zoodirektor Christoph Langner hält es für möglich, dass es sich um denselben Vogel handelt, da die Entfernung für einen Pelikan machbar ist. Der Pelikan ist in Stralsund willkommen, aber würde bei nachweislichem Besitzer zurückgegeben werden.

Verwaltung im Norden: Kämpfer: Staatliche Strukturen müssen auf den «Prüfstand»

www.zeit.de10.07.2026

SPD-Spitzenkandidat Ulf Kämpfer fordert eine Überprüfung staatlicher Verwaltungsstrukturen in Schleswig-Holstein. Er schlägt eine Enquete-Kommission vor, um gemeinsam mit Kommunen Verbesserungen zu erarbeiten. Kämpfer plädiert für die Streichung von Förderprogrammen zugunsten pauschaler Mittel für Kommunen, mehr kommunale Selbstbestimmung sowie die Digitalisierung und Zentralisierung von Dienstleistungen. Auf Landesebene schlägt er die Abschaffung des Landwirtschaftsministeriums und die Reduzierung von Staatssekretärsposten vor, um Kosten zu sparen und Mittel dorthin zu leiten, wo sie dringend benötigt werden.

Tourismus: Sommerzug Greifswald-Lubmin: Was Reisende wissen müssen

www.zeit.de10.07.2026

Der Sommerzug Greifswald-Lubmin fährt ab dem 11. Juli wieder an allen Wochenenden bis 23. August. Die Linie RB29 verbindet Greifswald mit dem Seebad Lubmin im Zwei-Stunden-Takt. Der Zug hält auch in Greifswald Süd und am Güterbahnhof Lubmin. Unterschiedliche Tickets, darunter das Deutschlandticket und das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket, werden akzeptiert. Die Strecke, ursprünglich für das Kernkraftwerk Lubmin gebaut, wurde 1999 für den Personenverkehr eingestellt und wird nun im Sommer wiederbelebt.

Vollsperrung endet: Bahnstrecke Hamburg-Hannover am Abend wieder frei

www.zeit.de10.07.2026

Die Bahnstrecke Hamburg-Hannover wird voraussichtlich heute Abend gegen 21 Uhr wieder für den Zugverkehr freigegeben. Die Vollsperrung diente der Umsetzung einer "Qualitätsoffensive" der Deutschen Bahn, bei der Gleise, Weichen, Oberleitungen und Brücken auf der stark frequentierten Strecke erneuert wurden. Im Regionalverkehr gibt es ab Samstagmorgen wieder Zugangebote. Diese Arbeiten sind Teil der Vorbereitung für eine umfassendere Sanierung im Jahr 2029.

Die Lage im Überblick: USA wollen trotz Attacken mit Iran reden - Chamenei beerdigt

www.zeit.de10.07.2026

Die USA wollen trotz militärischer Eskalation mit dem Iran reden und bemühen sich um die Wiederaufnahme von Verhandlungen über ein Atomabkommen. Katalysator dafür sind Angriffe auf Handelsschiffe in der Straße von Hormus. Diese Eskalation überschattete die Beerdigung des früheren iranischen Staatsoberhaupts Chamenei und Warnungen Israels vor einem Ermittlungsplan gegen US-Präsident Trump. Iran sieht in der Straße von Hormus ein zentrales Druckmittel.

Vor den «Midterms»: Trump drängt Mitglieder aus unabhängiger Wahlkommission

www.zeit.de10.07.2026

Vier Monate vor den US-Zwischenwahlen hat Präsident Trump eine unabhängige Wahlkommission de facto demontiert, indem er die verbliebenen drei Mitglieder aus dem Amt drängte. Kritiker sehen darin einen Versuch, die Wahlen zu beeinflussen und Chaos zu stiften. Die Kommission, die Staaten bei der Wahlorganisation unterstützt, wurde 2002 ins Leben gerufen. Eine kürzlich erweiterte Machtfülle des Präsidenten über unabhängige Bundesbehörden könnte dies Trump ermöglichen.

Dutzende Music-Acts: Liederlauschen im Oderbruch: Festival will Kulturen vereinen

www.zeit.de10.07.2026

Das Festival "Liederlauschen am Rand" findet am Wochenende in Zollbrücke statt und vereint deutsche und polnische Musik-Acts aus Genres wie Electropop, Funk und Indiepop. Direkt an der Oder gelegen, nutzt das Theater am Rand die Grenznähe, um kulturellen Austausch zu fördern. Neben Konzerten bietet das Festival Workshops, Familienprogramme und ein bilinguales Theaterstück, das die Verbundenheit der Kulturen betont.

Ernte: Machen Hitze und Trockenheit dem Weizenland Hessen Probleme?

www.zeit.de10.07.2026

Hitze und Trockenheit beeinträchtigen die Weizenernte in Hessen. Insbesondere auf schwächeren Böden sind Ertrags- und Qualitätseinbußen durch zu hohe Temperaturen und geringe Niederschläge in der Kornfüllungsphase sichtbar. Regionale Unterschiede sind groß. Auch die Proteingehalte sind teils niedriger, was die Erfüllung von Qualitätsanforderungen erschwert. Der Klimawandel verschärft diese Probleme. Zukünftig werden trockenheitsresistentere Sorten wichtiger. Hohe Produktionskosten belasten die heimische Landwirtschaft zusätzlich.

Flutkatastrophe: Leben am Krater - Blessem fünf Jahre nach der Flut

www.zeit.de10.07.2026

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe 2021 in Erftstadt-Blessem leben die Anwohner weiterhin mit den Folgen. Bei dem Unglück stürzte eine Kiesgrube ein und riss Häuser mit sich. Die Burg Blessem wurde stark beschädigt, Bewohner mussten evakuiert werden. Trotz erheblicher Zerstörung gab es keine Todesfälle in Blessem. Langwierige Aufräumarbeiten und Hilfsaktionen prägten die Zeit danach. Ermittlungen wegen mangelnden Hochwasserschutzes laufen. 84 Millionen Euro sind für den Wiederaufbau bewilligt. Ein Gedenkort und Weinreben symbolisieren Hoffnung und Zusammenhalt.

Pflanzenwelten: Neue Ausstellung zeigt NRW als Heimat urzeitlicher Giganten

www.zeit.de10.07.2026

Die Ausstellung „Überleben zwischen Dinos und Schuppenbäumen“ im LWL-Museum für Naturkunde zeigt das prähistorische Nordrhein-Westfalen. Über 1.800 Objekte lassen die Entwicklung der Tier- und Pflanzenwelt über 400 Millionen Jahre lebendig werden. Zu den Exponaten gehören Originalknochen eines vier Meter langen Meeressauriers, der als größter Raubsaurier Mitteleuropas gilt. Multimediale Stationen und lebensgroße Rekonstruktionen, darunter ein digitales Paläoaquarium, vermitteln Eindrücke urzeitlicher Lebensräume. Die Ausstellung läuft bis zum 5. September.

Fußball-WM: Das war die WM-Nacht: Mbappé und Frankreich im Halbfinale

www.zeit.de10.07.2026

Frankreich hat mit einem 2:0-Sieg gegen Marokko, angeführt von Kylian Mbappé, das WM-Halbfinale erreicht. Mbappé traf und musste später angeschlagen ausgewechselt werden, gab aber Entwarnung. Marokkos Torwart Bono parierte einen Elfmeter von Mbappé, war aber bei den Toren machtlos. England drohen Ausfälle von Guehi und Rice. Spanien konzentriert sich auf sein Viertelfinale gegen Belgien.

Soziale Medien: Erst entsetzt, nun begeistert: Ukrainerin wirbt für Cottbus

www.zeit.de10.07.2026

Eine Ukrainerin, anfangs enttäuscht von Cottbus, ist nun eine begeisterte Botschafterin der Stadt. Über ihren Instagram-Kanal "cottbus_heute" teilt sie positive Eindrücke, Orte und Menschen, was zu breiter Anerkennung führt. Ihre Begeisterung spiegelt den Trend wider, wie Zugezogene lokale Stärken oft bewusster wahrnehmen. Soziale Medien und Influencer spielen eine wachsende Rolle bei der positiven Stadtbildung, auch wenn negative Kommentare ein Teil des Prozesses sind. Sie sieht großes Potenzial für Cottbus.

«Dann war halt alles weg»: Die Kinder der Flut: «Dieses Wasser und die ganzen Schreie»

www.zeit.de10.07.2026

Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal kämpfen viele Kinder noch mit den traumatischen Erinnerungen. Verlust von Hab und Gut, Angst um Angehörige und der Zusammenbruch sozialer Infrastruktur prägen ihren Alltag. Hilfsorganisationen unterstützen, doch eine Kinderpsychiaterin betont den unzureichenden und nun teilweise weggefallenen Bedarf an akuter Hilfe, während die seelischen Belastungen, wie Angststörungen und Depressionen, bei Kindern und Jugendlichen weiter steigen.

Großveranstaltung: Viele Hamburger Straßen wegen des Triathlons gesperrt

www.zeit.de10.07.2026

Am Wochenende kommt es in Hamburg wegen des "World Triathlon Hamburg" zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Ab Freitagmorgen werden zahlreiche Straßen, insbesondere in der Innenstadt und rund um die Wettkampfstrecken, gesperrt. Die Polizei empfiehlt Besuchern die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und rät anderen Verkehrsteilnehmern, die betroffenen Bereiche weiträumig zu umfahren.