Meinung: Die Lage am Morgen - Unverzeihlicher Doppelfehler

www.spiegel.de08.01.2026

Der Artikel thematisiert den Druck auf Berlins Bürgermeister Kai Wegner nach einem Tennismatch während eines schweren Stromausfalls. Wegner räumt ein, dass er die Situation besser hätte kommunizieren müssen, was zu Vergleichen mit ähnlichen Krisenfällen führt. Zudem wird auf die zunehmende militarisierte Konkurrenz in der Arktis hingewiesen, insbesondere im Hinblick auf die USA und Grönland. Parallel dazu kündigt der Deutsche Wetterdienst starkes Schneewetter für Norddeutschland an, was zu Beeinträchtigungen im Verkehr erwartet wird.

Wettervorhersage: Auf leichten Schneefall folgt Glatteis-Gefahr

www.zeit.de08.01.2026

Bayern erlebt wechselhafte Wetterbedingungen: Nach leichtem Schneefall wird Glatteis erwartet. Die Temperaturen pendeln zwischen minus 4 und 2 Grad. Der Schneefall zieht in den Osten und an die Alpen ab, während neuer Niederschlag von Südwesten aufzieht. In der Nacht zu Freitag kann es zu gefrierendem Regen und schwierigen Straßenverhältnissen kommen. Die Tiefstwerte variieren regional von minus 3 bis 5 Grad, während am Wochenende erneut Frost droht.

Folgen des Winterwetters: Schnee und Glätte: Wo in Niedersachsen die Schule ausfällt

www.zeit.de08.01.2026

Aufgrund anhaltenden Winterwetters mit viel Schnee und glatten Straßen fällt in Teilen Niedersachsens der reguläre Schulunterricht aus. Stattdessen wird auf Distanzunterricht umgestellt, da die Schulbeförderung mit Bussen nicht sichergestellt werden kann. Meteorologen erwarten weitere Schneefälle, mit Neuschneemengen von bis zu 15 Zentimetern. Entscheidungen über Unterrichtsausfälle treffen die jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte meist am Vorabend oder Morgen des Schultags, ohne feste Vorgaben des Landes.

Unerlaubter Aufenthalt: Mehr als 30.000 Ausreisen mit Grenzübertrittsbescheinigung

www.zeit.de08.01.2026

Im Jahr 2025 haben über 30.000 Menschen Deutschland mit einer Grenzübertrittsbescheinigung verlassen, ähnlich wie im Vorjahr. Die meisten stammten aus der Türkei, Syrien, Albanien oder Russland. Neben abgelehnten Asylbewerbern gehörten auch andere Personen ohne gültige Aufenthaltserlaubnis dazu. Gleichzeitig stellte die Bundesregierung fest, dass die Zahl der Asylanträge im Vergleich zum Vorjahr gesunken ist. Die Linksfraktion kritisiert die Regierung für ihre Abschiebepolitik und fordert eine rationalere Debatte über Migration.

Winterwetter: Streusalzverbot aufgehoben – hohe Nachfrage in Baumärkten

www.zeit.de08.01.2026

In Hamburg wurde das Streusalzverbot aufgrund der intensiven Winterwetterbedingungen aufgehoben, was zu einer starken Nachfrage nach Auftausalz in Baumärkten führt. Unternehmen wie OBI und Hornbach berichten von erhöhten Verkaufszahlen und Lieferengpässen. Umweltorganisationen warnen vor den langfristigen Schäden durch Streusalz für Böden und Pflanzen. Die Verkehrsbehörde erlaubt die Nutzung bis zum 21. Januar, appelliert aber, diese Maßnahme umweltbewusst zu nutzen. Trotz der Nachfrage sei der bundesweite Bestand an Streusalz ausreichend.

Volksgesetzgebung: Tschentscher gegen Neutralitätsgebot bei Volksentscheiden

www.zeit.de08.01.2026

Bürgermeister Peter Tschentscher von Hamburg fordert die Abschaffung des Neutralitätsgebots für Senatsmitglieder bei Volksentscheidungen. Er kritisiert, dass dies die klare Stellungnahme des Senats zu wichtigen Themen einschränkt. Tschentscher äußert Bedenken zu den finanziellen Mittel der Kampagne für den jüngsten Volksentscheid zur Verschärfung der Klimaziele, die durch Spenden von Organisationen wie der Demokratie-Stiftung Campact und der European Climate Foundation unterstützt wurde. Er befürchtet, dass die Kampagne professionell gestaltet wurde, während andere weniger Mittel hatten, um ihre Standpunkte zu vertreten.

Flüssigerdgas: 2025 rund 10 Prozent deutscher Gasimporte über LNG-Terminals

www.zeit.de08.01.2026

Deutschland hat 2022 über 10 Prozent seiner Gasimporte (106 TWh) über Flüssigerdgas (LNG) -Terminals an Nord- und Ostsee abgewickelt, was einen Anstieg von 8 Prozent im Vorjahr bedeutet. Der Ausbau dieser Terminals wurde von der Bundesregierung infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine vorangetrieben, um die Abhängigkeit von russischem Gas zu verringern. Mittlerweile bezieht Deutschland den Großteil seines Erdgases über Pipelines, hauptsächlich aus Norwegen.

Der US-Überblick am Morgen: Proteste in Minneapolis, Trump will Militärausgaben deutlich erhöhen

www.zeit.de08.01.2026

In Minneapolis demonstrieren Tausende gegen das tödliche Vorgehen der ICE-Abschiebebehörde, nachdem ein Beamter eine Frau erschoss. Die offiziellen Darstellungen des Vorfalls divergieren stark. Gleichzeitig plant Präsident Trump eine massive Erhöhung der Militärausgaben auf 1,5 Billionen US-Dollar bis 2027, um eine "Traumarmee" aufzubauen. Zudem zieht sich die US-Regierung aus 66 internationalen Organisationen zurück, da sie diese als ineffektiv und verschwenderisch erachtet.

US-Rüstungsindustrie: "Traum-Militär": Trump will US-Waffenproduktion ankurbeln

www.zeit.de08.01.2026

US-Präsident Donald Trump fordert eine Erhöhung der Rüstungsproduktion und kritisiert die Rüstungsindustrie für falsche Prioritäten. Er plant Verbote von Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufen, um Investitionen in Produktionsanlagen zu fördern, und schlägt eine Deckelung von Managergehältern vor. Zudem soll das Militärbudget bis 2027 auf 1,5 Billionen Dollar erhöht werden. Trump betont, dass ein starkes Militär für den Frieden notwendig sei und fordert den Bau neuer Produktionsanlagen für moderne Militärausrüstung.

Alte Währung: Verbraucher tauschen mehr als 3,8 Millionen D-Mark um

www.zeit.de08.01.2026

Im vergangenen Jahr haben Verbraucher in Berlin und Brandenburg insgesamt 3,83 Millionen D-Mark bei der Bundesbank umgetauscht, was einem Wert von etwa 1,96 Millionen Euro entspricht. Dies waren rund 100.000 Mark weniger als im Vorjahr. Der Umtausch ist in Deutschland unbegrenzt möglich, da alte D-Mark-Bestände weiterhin gefunden werden, insbesondere bei Erbschaften. Die Bundesbank vermutet, dass einige Bestände nie mehr auftauchen werden, da sie von Sammlern oder ins Ausland gebracht wurden.

Forst: Vergrämung von Wölfen in Südthüringen vorerst beendet

www.zeit.de08.01.2026

Die Vergrämung von Wölfen in Südthüringen ist vorerst beendet, da die entsprechende Ausnahmegenehmigung am 31. Dezember auslief. Der Versuch, Wölfe am Rennsteig abzuschrecken, wurde aufgenommen, nachdem es zu nahen Begegnungen mit Menschen kam, jedoch wurde nie ein Schuss abgegeben. Thüringens Minister Tilo Kummer bewertet die Maßnahme als Erfolg zur Vermeidung von Konflikten. Der Schutzstatus der Wölfe bleibt bestehen, während eine bundesweite Gesetzesänderung zur Jagd auf Wölfe diskutiert wird.

Alte Währung: Bundesbank tauscht mehr als sieben Millionen D-Mark um

www.zeit.de08.01.2026

Die Bundesbank hat im Jahr 2024 mehr als 7,6 Millionen D-Mark in Euro umgetauscht, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Trotz der Euro-Umstellung 2002 tauchen weiterhin alte D-Mark-Bestände auf, oft bei Erbschaften. Deutschland bietet den zeitlich unbegrenzten Umtausch von D-Mark in Euro an, wobei der Wechselkurs von 1 Euro für 1,95583 D-Mark gilt. Insgesamt wurden 2025 bundesweit etwa 53,1 Millionen D-Mark zum Wert von rund 27 Millionen Euro umgetauscht.

Analyse von Rötelzeichnung: Forscher finden mögliche DNA-Spuren von Leonardo da Vinci

www.zeit.de08.01.2026

Ein internationales Forscherteam hat auf einer Zeichnung, die häufig Leonardo da Vinci zugeschrieben wird, DNA-Spuren entdeckt, die eventuell von ihm stammen. Die Analyse ergab menschliche DNA und Y-Chromosom-Fragmenten, die mit da Vincis Verwandten in Verbindung stehen könnten. Wissenschaftler betonen, dass dies kein Beweis, sondern ein erster Hinweis ist. Um da Vincis DNA eindeutig zu identifizieren, planen die Forscher, lebende männliche Nachfahren und mögliche Verwandte im toskanischen Vinci zu untersuchen. Die Methode birgt jedoch Herausforderungen hinsichtlich der Verunreinigung der Proben.

Bundesbank-Zahlen: NRW tauscht wieder mehr D-Mark in Euro um

www.zeit.de08.01.2026

In Nordrhein-Westfalen wurden 2025 wieder vermehrt D-Mark in Euro umgetauscht, mit 9,3 Millionen Mark in 4,7 Millionen Euro bei etwa 10.000 Vorgängen. Im Vorjahr waren es 9 Millionen Mark. Insgesamt haben bundesweit 101.000 Personen 53 Millionen Mark eingetauscht. Noch immer sind rund 12,1 Milliarden D-Mark ungetauscht, wovon ein Teil verloren sein könnte. Der Umtausch bleibt in Deutschland unbegrenzt möglich, und die fixe Umtauschrate beträgt 1 Euro für 1,95583 D-Mark.

Gründerbranche: Zahl der Start-up-Gründungen in Hessen steigt kräftig

www.zeit.de08.01.2026

Die Zahl der Start-up-Gründungen in Hessen ist 2025 stark gestiegen: Es wurden 247 neue Firmen gegründet, 29 Prozent mehr als im Vorjahr. Hessen liegt im Ländervergleich auf Platz 4 bei den Neugründungen pro Kopf. Darmstadt ist besonders erfolgreich und steht in der Rangliste der gründungsstärksten Städte auf Platz 7. Der gesamtdeutsche Gründerrekord von 3.568 neuen Start-ups wird durch den Boom in der Künstlichen Intelligenz und die Wirtschaftslage begünstigt.