www.zeit.de28.06.2026
Die Stiftung "Welt der Versuchungen" hofft auf Bundesmittel für ihr geplantes Ausstellungshaus in Erfurt, nachdem der Bund zugesagte 20 Millionen Euro aufgrund von Sparvorgaben gestrichen hat. Die Vorstandschefin setzt sich für eine parlamentarische Revision der Entscheidung ein. Das einzigartige Projekt soll Suchtprävention mit Kunst und Wissenschaft verbinden. Bisherige Ausstellungen der Stiftung waren erfolgreich und werden überregional gezeigt.
www.zeit.de28.06.2026
Die Suche nach einem Langstreckenschwimmer, der vor der Seebrücke Scharbeutz in der Ostsee vermisst wurde, ist erfolglos abgebrochen worden. Nach der Meldung gegen 14.00 Uhr kamen Drohnen und Boote zum Einsatz, konnten den Schwimmer jedoch nicht finden.
www.zeit.de28.06.2026
Berlin erlebte ein Hitzewochenende mit Rekordtemperaturen von bis zu 39,9 Grad. Die Feuerwehr verzeichnete über 2.000 Einsätze, es gab Badeunfälle mit zwei Toten. Freibäder waren überfüllt. Trotzdem fanden Demonstrationen und Konzerte statt, teils mit gelockerten Regeln. In Brandenburg wurde ebenfalls ein Hitzerekord gemessen. Der Wasserverbrauch stieg stark an. Für Montag wird nach der Hitze mit Regen und Gewittern gerechnet.
www.zeit.de28.06.2026
Bundespräsident Steinmeier betonte auf der 75. Nobelpreisträgertagung in Lindau die entscheidende Bedeutung freier Wissenschaft für Demokratien. Er warnte vor zunehmender Wissenschafts- und Demokratiefeindlichkeit, auch in Deutschland, und lobte Forscher, die gegen Desinformation kämpfen. Die Tagung, die rund 70 Nobelpreisträger und Nachwuchswissenschaftler versammelt, steht unter dem Motto "bilden, inspirieren, vernetzen". Parallel beraten deutsche Wissenschaftsminister über das Innovationsfreiheitsgesetz.
www.zeit.de28.06.2026
Mecklenburg-Vorpommern verzeichnete Rekordhitze von fast 40 Grad. Strände waren gut besucht, Strandkorbvermieter profitierten. Warnung vor Kreislaufzusammenbrüchen wegen großer Temperaturunterschiede zwischen Luft und Wasser. Großer Brand bei Neustrelitz unter Kontrolle, aber Waldbrandgefahr bleibt hoch. Ab Montag sinken die Temperaturen, Schauer und Gewitter bleiben möglich.
www.spiegel.de28.06.2026
Türkische Aktivisten protestierten gegen das Verbot der Istanbuler Pride-Parade, das seit 2015 besteht. Die Behörden sperrten die Innenstadt ab und untersagten die Veranstaltung. Trotzdem versammelten sich Demonstranten, wurden aber schnell von der Polizei gestoppt, was zu Festnahmen führte. Die Organisatoren kritisierten die Regierung für die Repression von LGBTQ+-Personen und warfen ihr vor, von Verbrechen wie Femiziden abzulenken. Zunehmende Repressalien gegen LGBTQ+-Aktivisten und Einrichtungen unterstreichen die angespannte Situation.
www.spiegel.de28.06.2026
Manche Münzen haben Rillen am Rand, um sie von Fälschungen zu unterscheiden und den Wert zu schützen. Die unterschiedlichen Prägungen, wie Wellenmuster, unterbrochene Rillen oder Schriftzüge, dienen als Erkennungsmerkmale. Dieser Artikel aus "DEIN SPIEGEL" erklärt Kindern die Funktion dieser Merkmale.
www.zeit.de28.06.2026
Das Saarland erlebte rekordschwere Hitze mit Höchsttemperaturen von 41,4 Grad Celsius. Auch tropische Nächte erschwerten die Erholung. Anfang der Woche sinken die Temperaturen voraussichtlich auf unter 30 Grad. Dennoch drohen ab Sonntagnachmittag bis in die Nacht zum Montag schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen.
www.zeit.de28.06.2026
Während der Hitzewelle in Frankreich gab es schätzungsweise 1.000 zusätzliche Todesfälle, hauptsächlich bei Personen über 65 Jahren. Besonders betroffen war die Region Île-de-France, wo Todesfälle in Privathaushalten um 40 % stiegen. Diese vorläufigen Zahlen basieren auf elektronischen Todesbescheinigungen und könnten höher ausfallen, da gesundheitliche Folgen verzögert auftreten. Die Temperaturen sind nun gesunken.
www.spiegel.de28.06.2026
Die polnische Regierung fordert von Deutschland jährliche Hilfszahlungen für NS-Opfer in Höhe von 10.000 Zloty (ca. 2333 Euro) pro Person. Dies ist eine moderate Forderung im Vergleich zu früheren Reparationsansprüchen. Die Finanzierung ist zwar noch ungeklärt, deutsche Politiker zeigen sich aber offen für Entschädigungen. Die Summe wäre für Deutschland im ersten Jahr mit rund 100 Millionen Euro überschaubar.
www.zeit.de28.06.2026
Erfurts Stadtschreiberin Lena Schätte gewann den Ingeborg-Bachmann-Preis für ihren Text "Was wir tragen", der eine bewegende Geschichte über Freundschaft und soziale Außenseiter beleuchtet. Die 32-jährige Autorin erhielt zudem den Publikumspreis. Schätte, die seit April Stadtschreiberin in Erfurt ist, nutzt ihr Stipendium für ein neues Romanprojekt. Ihr Erfolg unterstreicht die Bedeutung Erfurts als Förderer zeitgenössischer Literatur.
www.zeit.de28.06.2026
Ein 76-jähriger Mann ist in einem Freibad in Vellmar bei Kassel ums Leben gekommen. Seine leblose Leiche wurde am Sonntagmorgen in einem Schwimmbecken gefunden. Reanimationsversuche blieben erfolglos. Die Polizei geht derzeit von keinem Fremdverschulden aus, die genauen Umstände des Unfalls sind jedoch noch Gegenstand von Ermittlungen.
www.zeit.de28.06.2026
Die A2 bei Burg in Richtung Hannover ist nach Hitzeschäden auf der Fahrbahn wieder freigegeben. Die Sperrung zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum war am Nachmittag aufgehoben worden. Zuvor hatten extreme Temperaturen die Straße beschädigt, was zu Staus und Einschränkungen führte. Die Autobahn 2 ist auch andernorts, beispielsweise zwischen Ziesar und Wollin in Brandenburg, wegen ähnlicher Schäden weiterhin gesperrt. Eine weiträumige Umfahrung der A2 wird empfohlen.
www.zeit.de28.06.2026
Sieben Autos kollidierten auf dem Weg zu einer Hochzeit in Bochum. Ein Auffahrunfall ereignete sich während eines Hochzeitskorsos, als ein Fahrzeug stark bremste. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 250.000 Euro. Trotz des Vorfalls konnte die Hochzeitsfeier voraussichtlich wie geplant stattfinden.
www.zeit.de28.06.2026
Bei einem Flugzeugabsturz nahe Nancy im Nordosten Frankreichs kamen elf Menschen ums Leben. An Bord des in Deutschland registrierten Kleinflugzeugs befanden sich zehn Fallschirmspringer – fünf Schüler und fünf Ausbilder – sowie der Pilot. Die Maschine stürzte auf einer Grünfläche ab. Die Identität der Schüler als freiberufliche Mitarbeiter im Gesundheitswesen wurde bekannt. Die Absturzursache ist unklar, die Staatsanwaltschaft ermittelt. Der französische Innenminister reiste zum Unglücksort.