www.spiegel.de07.01.2026
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein unterstützt den Anliegen der Jenischen, die als fünfte nationale Minderheit anerkannt werden wollen. Diese Gruppe hat dem Bund Gutachten über ihre kulturelle Identität vorgelegt. Obwohl die Bundesregierung derzeit ihre Kriterien für die Minderheit anerkennt, zeigt Rhein Verständnis und verweist auf die Prüfung durch den Bund. In Deutschland wurden bislang nur Dänen, Friesen, Sorben, sowie Sinti und Roma offiziell anerkannt, während Jenische weiterhin um Anerkennung kämpfen, trotz ihrer historischen Verfolgung.
www.zeit.de07.01.2026
Die Wirtschaftsleistung in Deutschland variiert stark zwischen den Bundesländern. Während Hamburg und Bayern im dritten Quartal 2025 um 0,6 Prozent und 0,5 Prozent zulegten, verzeichnete das Saarland den stärksten Rückgang mit minus 0,6 Prozent. Industriekrisen und Strukturwandel belasten viele Regionen. Das ifo-Institut prognostiziert für Bayern und Baden-Württemberg einen Rückgang der Wirtschaftsleistung im Gesamtjahr, während Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen mit Wachstum rechnen. Zölle der US-Regierung könnten die Situation verschärfen.
www.zeit.de07.01.2026
Nach einem Brandanschlag an einer Kabelbrücke in Berlin, zu dem sich eine linksextremistische Gruppierung bekannte, wird das Stromnetz ab 11 Uhr schrittweise wieder hochgefahren. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) informierte, dass der Ausfall rund 100.000 Menschen und zahlreiche Haushalte sowie Unternehmen betroffen hatte. Die Großschadenslage wurde ausgerufen, um die Wiederherstellung zu beschleunigen. Wegner dankte den beteiligten Kräften und betonte die Notwendigkeit, Berlins Resilienzstruktur zu verbessern.
www.spiegel.de07.01.2026
Die Arbeitslosenzahl in Deutschland ist im Dezember auf 2,908 Millionen gestiegen, was den höchsten Stand seit 2013 darstellt. Dies zeigt einen deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit im Jahresdurchschnitt für 2025. Weitere Informationen werden bald auf SPIEGEL.de veröffentlicht.
www.zeit.de07.01.2026
Zum Jahresende 2025 stiegen die Arbeitslosenzahlen in Schleswig-Holstein leicht an. Im Dezember gab es rund 1.100 mehr Arbeitslose als im November, insgesamt etwa 94.400 Personen, was einer Quote von 5,8 Prozent entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Quote gleich, jedoch stieg die Zahl der Arbeitslosen um 100. Regionaldirektor Markus Biercher führt den Anstieg auf saisonale und witterungsbedingte Faktoren zurück, wie das Auslaufen befristeter Arbeitsverhältnisse und Zurückhaltung bei Neueinstellungen.
www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember 2023 ist die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg um 207 auf 92.581 gesunken, während die Arbeitslosenquote stabil bei 8,2 Prozent blieb. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote jedoch gestiegen (7,9 Prozent). Laut Sönke Fock, Leiter der Hamburger Arbeitsagentur, ist die Entwicklung der letzten Monate positiv und zeigt eine fortdauernde Entlastung. Dies ist der vierte Rückgang in Folge und markiert den niedrigsten Stand des Jahres.
www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember 2024 stieg die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland um 23.000 auf 2,908 Millionen, was 101.000 mehr als im Vorjahr entspricht. Die Arbeitslosenquote liegt nun bei 6,2 Prozent. Die Bundesagentur für Arbeit berichtet von einer schwachen Entwicklung des Arbeitsmarktes, bedingt durch wirtschaftliche Unsicherheiten und saisonale Faktoren. Die Nachfrage nach Arbeitskräften sank auf 619.000 offene Stellen. Andrea Nahles, Chefin der Bundesagentur, deutet an, dass die Talsohle möglicherweise erreicht wurde.
www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember sank die Arbeitslosigkeit in Berlin auf 216.327, 1.640 weniger als im November. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl jedoch um 11.601. Carina Knie-Nürnberg, die neue Chefin der Regionaldirektion, betonte, dass sich der Arbeitsmarkt leicht verbessert hat, die Situation jedoch weiterhin schwierig bleibt. Die Arbeitslosenquote betrug 10,1 Prozent, ein Rückgang um 0,1 Punkte seit November, jedoch ein Anstieg von 0,4 Punkten im Jahresvergleich.
www.zeit.de07.01.2026
Die Zahl der Arbeitslosen in Hessen ist zum Jahresende 2025 auf 204.639 gestiegen, was einen Anstieg von 2.250 im Vergleich zum November und 10.300 im Jahresvergleich darstellt. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,8 Prozent. Die Regionaldirektion meldet den höchsten Jahresdurchschnitt der letzten fünf Jahre und warnt vor einer drohenden konjunkturellen Krise. Gleichzeitig nahm die Zahl der Insolvenzen um über ein Drittel zu und die unbesetzten Stellen sanken um rund 10 Prozent.
www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember stieg die Arbeitslosenquote in Sachsen-Anhalt auf 8,0 Prozent, was einem Anstieg von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und zum Vormonat entspricht. Insgesamt waren 88.561 Menschen arbeitslos gemeldet, etwa 2.700 mehr als im November und Dezember 2024. Im Jahresdurchschnitt 2025 gab es 3.700 mehr Arbeitslose als 2024, wodurch die durchschnittliche Arbeitslosenquote bei 8,0 Prozent lag, ebenfalls 0,3 Prozentpunkte höher als im Vorjahr.
www.zeit.de07.01.2026
Die Arbeitslosenquote in Nordrhein-Westfalen bleibt im Dezember 2025 bei 7,6 Prozent, was einen moderaten Anstieg von 1.307 Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat bedeutet. Diese Entwicklung spiegelt die schwache Konjunktur wider, wobei viele Unternehmen Neueinstellungen zurückhaltend angehen. Die Zahl neu gemeldeter Stellen sank um 7,4 Prozent. Regionaldirektor Roland Schüßler warnte, dass die Arbeitslosigkeit im Februar 800.000 überschreiten könnte, was die anhaltend schwierige Lage am Arbeitsmarkt verdeutlicht.
www.zeit.de07.01.2026
Die Arbeitsmarktlage in Bremen bleibt angespannt. Im Dezember 2023 lag die Zahl der Arbeitslosen bei 41.996, nur ein leichter Rückgang von 131 Personen im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote blieb stabil bei 11,2 Prozent. Im Gegensatz zu Niedersachsen, wo die Arbeitslosigkeit anstieg, verzeichnete Bremen einen minimalen Rückgang. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Arbeitslosenzahl jedoch um 704 Personen. Die Bundesagentur für Arbeit betont, dass die Situation weiterhin schwierig sei.
www.zeit.de07.01.2026
Im Dezember 2025 gab es in Rheinland-Pfalz 125.300 Arbeitslose, ein Anstieg von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg auf 5,5 Prozent. Trotz dieser Zunahme verzeichnet das Bundesland die drittniedrigste Arbeitslosigkeit in Deutschland und stabile sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Zudem gab es 32.000 unbesetzte Stellen, 11,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt 2025 waren 126.100 Menschen ohne Job, was einen Anstieg um 4,6 Prozent zur Vorjahreszeit bedeutet.
www.zeit.de07.01.2026
Der Dax hat erstmals die 25.000-Punkte-Marke überschritten. Hauptgründe sind die gestiegene Nachfrage nach Rüstungsaktien infolge des Ukrainekriegs sowie des US-Angriffs auf Venezuela. Die Aussicht auf eine Belebung der deutschen Wirtschaft durch Infrastruktur- und Rüstungsmilliarden der Regierung sowie sinkende Ölpreise tragen ebenfalls zur Kurserhöhung bei. Der Januar gilt zudem traditionell als stärkerer Börsenmonat.
www.zeit.de07.01.2026
Der AfD-Politiker Daniel Halemba steht vor dem Amtsgericht Würzburg wegen Vorwürfen wie Volksverhetzung, Geldwäsche und Nötigung. Der 24-Jährige beteuert seine Unschuld und hofft auf einen Freispruch, während seine Verteidigung eine politische Motivation hinter dem Verfahren sieht. Er soll auf seiner Geburtstagsfeier ein Lied einer Neonazi-Band abgespielt haben, das Hass gegen Türken schürt. Halemba wird zudem beschuldigt, Geld aus Betrügereien gewaschen zu haben. Der Prozess umfasst acht Verhandlungstage bis Ende Januar.