www.spiegel.de29.04.2026
US-Präsident Donald Trump lässt sein Gesicht auf den US-Reisepass drucken. Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung sollen limitierte Pässe mit seinem Bildnis und dem Text der Erklärung erscheinen. Dies ist Teil einer verstärkten Personenkultpflege, der auch Ein-Dollar-Münzen mit Trumps Gesicht und seine Unterschrift auf 100-Dollar-Banknoten einschließt. Sicherheitsmerkmale der Pässe bleiben erhalten.
www.zeit.de29.04.2026
Die USA geben eine limitierte Sonderedition von Reisepässen mit einem Porträt von Präsident Donald Trump heraus, um das 250. Jubiläum des Landes zu feiern. Diese Ausgabe wird vorerst nur in Washington erhältlich sein. Die Platzierung von Trumps Abbild auf offiziellen Dokumenten und Einrichtungen wird kritisiert, während das Weiße Haus dies mit ähnlichen Aktionen früherer Präsidenten rechtfertigt.
www.spiegel.de29.04.2026
Die Ukraine produziert nach eigenen Angaben mehr Waffen als benötigt und sieht darin Exportchancen zur Finanzierung des Landes, insbesondere im Drohnenbereich. Präsident Selenskyj nennt Europa, den Nahen Osten und den Kaukasus als Kooperationspartner. Kremlchef Putin kritisiert indes ukrainische Drohnenangriffe auf russische Zivilinfrastruktur, was Kiew zur Finanzierung des Krieges durch russische Öl-Einnahmen beeinflussen soll.
www.zeit.de29.04.2026
Alexander Zverev hat das Viertelfinale beim Tennisturnier in Madrid erreicht. Nach einer späten Ansetzung und einem langen Match besiegte er Jakub Mensik erst um 1:22 Uhr. Zverev trifft nun auf Flavio Cobolli. Das Turnier in Madrid gilt als wichtiger Vorbote für die French Open. Jannik Sinner ist ebenfalls im Viertelfinale, wo er auf das aufstrebende Talent Rafael Jodar treffen könnte.
www.zeit.de29.04.2026
Olaf Scholz zeigt sich gelassen bezüglich Donald Trumps Kritik an Friedrich Merz. Trump hatte Merz wegen dessen Kritik an der US-Offensive gegen den Iran angegriffen. Scholz betont, dass unterschiedliche Sichtweisen die transatlantische Zusammenarbeit nicht beeinträchtigen sollten. Die Debatte fand statt, als Scholz in New York für seine Verdienste um das jüdische Leben ausgezeichnet wurde.
www.zeit.de29.04.2026
Premierminister Keir Starmer hat eine parlamentarische Untersuchung zu seinen Handlungen bei der Ernennung des Botschafters Peter Mandelson abgewendet. Die Opposition warf ihm vor, das Parlament getäuscht zu haben, da Mandelson trotz negativer Sicherheitsüberprüfung aufgrund seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein ernannt wurde. Starmer bezeichnete den Vorstoß als politisches Manöver. Eine Abstimmungsniederlage hätte die Regierungskrise verschärft.
www.zeit.de29.04.2026
Familienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt die Neuausrichtung des Programms "Demokratie leben!". Sie kritisiert bisherige Förderungen als zu "selbstreferenziell" und "überheblich". Prien möchte die Demokratieförderung breiter aufstellen und, statt primär zivilgesellschaftliche Gruppen, stärker Institutionen wie Schulen und Vereine einbinden. Sie distanziert sich von Identitätspolitik. Die Neuausrichtung stößt auf Kritik, auch innerhalb der Koalition, wird aber von SPD-Chef Merz unterstützt.
www.zeit.de29.04.2026
Der Krieg im Iran treibt die Benzinpreise in den USA auf ein Rekordhoch. Eine Gallone kostet durchschnittlich 4,18 US-Dollar, ein Anstieg von 40 % seit Kriegsbeginn. Grund ist die Blockade der wichtigen Ölhandelsroute Straße von Hormus. Trotzdem sind die US-Preise im Vergleich zu Deutschland aufgrund geringerer Steuern und eigener Ölreserven niedrig. Der Preisanstieg ist für die US-Regierung, die Energiepreissenkung versprochen hatte, eine unbequeme Situation, zumal eine schnelle Erholung des Schiffsverkehrs unwahrscheinlich ist.
www.zeit.de29.04.2026
Anke Engelke und Bastian Pastewka loben in Berlin das Teamplay von Schafen, die sie in "Glennkill: Ein Schafskrimi" synchronisieren. Sie finden, dass die Tiere trotz ihres Rufs als unintelligent wahre Teamplayer sind, von denen Menschen lernen können. Allerdings wollen sie deren Fähigkeit, negative Erlebnisse zu vergessen, nicht übernehmen, da sie das Verarbeiten von Erfahrungen für menschlich halten. Engelke synchronisiert die ermittelnde Schafdame Lily, Pastewka das Schaf Mopple.
www.zeit.de29.04.2026
Ein gestrandeter Buckelwal wurde erfolgreich auf eine Barge verladen und seine Reise zur Nordsee hat begonnen. Zuvor war das Tier stundenlang vor Poel festgelegen. Nach dem Ausbaggern einer Rinne konnte der Wal auf die abgesenkte Barge bugsiert werden. Ein Schlepper zieht nun die Barge mit dem Tier Richtung Fehmarn und weiter zur Nordsee, begleitet von einem weiteren Schiff.
www.spiegel.de29.04.2026
Das Champions-League-Halbfinal-Hinspiel zwischen PSG und Bayern wird international als historisches Fußballspektakel gefeiert. Trotz der 4:5-Niederlage des FC Bayern wird das Spiel als legendär, chaotisch und eine "Ode an den Fußball" beschrieben. Die Presse ist sich einig, dass dieses "Finale vor dem Finale" Spannung für das Rückspiel verspricht und in den Geschichtsbüchern einen Platz finden wird.
www.spiegel.de29.04.2026
Bayern-Trainer Vincent Kompany musste das 4:5 gegen PSG auf der Tribüne verfolgen und fand dies frustrierend. Er sieht aber Optimismus im Rückspiel, da Heimspiele oft gewonnen werden. Joshua Kimmich und Jonathan Tah betonen die Notwendigkeit eines Sieges im Rückspiel und zeigen sich zuversichtlich, das Finale erreichen zu können. Kompany kritisierte zudem Schiedsrichterentscheidungen.
www.zeit.de29.04.2026
Trainer Vincent Kompany appelliert nach der 4:5-Niederlage im Champions-League-Hinspiel gegen PSG an die Bayern-Fans. Er fordert lautstarke Unterstützung im Rückspiel in München, ähnlich wie beim Sieg gegen Real Madrid. Kompany betont die Wichtigkeit der 75.000 Heimfans ab dem Aufwärmen, um das Team zum Sieg und ins Finale zu peitschen.
www.zeit.de29.04.2026
Das Champions-League-Halbfinale zwischen PSG und Bayern wurde von internationalen Medien als spektakuläres "Finale vor dem Finale" gefeiert. Die Partie, die mit 5:4 zugunsten von PSG endete, bot neun Tore, eine unglaubliche Intensität und technische Klasse. Die Presse lobte das Spiel als Meisterwerk und historisch, wobei die Spannung für das Rückspiel aufrechterhalten bleibt.
www.zeit.de29.04.2026
Angesichts historisch niedriger Geburtenraten in Deutschland schlägt Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt Steuerentlastungen für Familien vor. Als konkreten Vorschlag nannte er die Befreiung eines Elternteils von der Einkommensteuer bei drei oder mehr Kindern. Voigt bezeichnete die aktuelle Entwicklung, mit der niedrigsten Geburtenzahl seit 1946, als alarmierend und betonte die Notwendigkeit, Familien angesichts steigender Lebenshaltungskosten stärker zu unterstützen und bei politischen Reformen demografische Entwicklungen zu berücksichtigen.