www.zeit.de02.01.2026
In Hessen sind die Tötungsdelikte trotz Bevölkerungswachstums stabil geblieben, wie das Hessische Landeskriminalamt (HLKA) berichtet. Zwischen 2020 und 2024 wurden 1.364 Fälle registriert, mit einem leichten Anstieg auf 276 im Jahr 2024. Schwerpunkte liegen in Ballungsräumen, insbesondere im Rhein-Main-Gebiet. Die Aufklärungsquote bleibt hoch, viele Taten geschehen in persönlichen Beziehungen. Das HLKA betont die Notwendigkeit von Prävention und konsequenter Strafverfolgung zur Bekämpfung von Gewalt im sozialen Nahraum.
www.zeit.de02.01.2026
Der Artikel „Bilder des Tages“ präsentiert ausgewählte Fotografien, die bedeutende Ereignisse und Momentaufnahmen aus verschiedenen Bereichen festhalten. Die Bilder bieten eine visuelle Zusammenfassung aktueller Themen und unterstreichen die Rolle der Fotografie als wichtiges Medium zur Dokumentation der Welt.
www.zeit.de02.01.2026
Die CSU fordert eine Verschärfung der Migrationspolitik und die schnellere Rückführung syrischer und ukrainischer Flüchtlinge. Mit dem Ende des Syrien-Bürgerkrieges sei der Schutzgrund für Syrer entfallen, weshalb viele in ihre Heimat zurückkehren sollten. Auch von ukrainischen Männern wird erwartet, dass sie ihren Beitrag zur Verteidigung ihres Landes leisten. Zudem fordert die CSU die Heranziehung von Vermögenswerten von Asylbewerbern zur Deckung ihrer Aufenthaltskosten und will gegen Missbrauch von Sozialleistungen vorgehen.
www.spiegel.de02.01.2026
Die CSU plant eine "große Abschiebeoffensive" für syrische Flüchtlinge und fordert eine Verschärfung der deutschen Migrationspolitik. Laut einem Entwurf sollen die meisten Syrer aufgrund des Wiederaufbaus in ihrer Heimat abgeschoben werden, da ihr Schutzgrund entfalle. Zudem verlangt die CSU, dass Asylbewerber zur Deckung ihrer Aufenthaltskosten Vermögenswerte heranziehen müssen und sieht auch für ukrainische Flüchtlinge harten Kurs vor. Parteichef Hoffmann kritisiert Armutsmigration als "mafios gesteuert" und fordert strengere Regeln dafür.
www.zeit.de02.01.2026
Die Jüdische Akademie in Frankfurt wird 2026 eröffnet und ist die erste überregionale, nicht-universitäre jüdische Bildungseinrichtung in Deutschland seit der Schoah. Präsident Josef Schuster hebt ihre Rolle für interkulturellen Austausch und Dialog hervor, sowohl innerhalb der jüdischen Gemeinschaft als auch darüber hinaus. Die Akademie bietet Veranstaltungen, Seminare und wissenschaftliche Debatten und wird mit der Goethe-Universität kooperieren. Die Projektkosten betragen rund 38 Millionen Euro, finanziert durch Bund, Hessen, Frankfurt und den Zentralrat der Juden.
www.spiegel.de02.01.2026
Das Jahr 2026 beginnt stürmisch an der deutschen Nordseeküste. Eine Sturmflut mit Pegelständen von 1,5 bis 2 Metern über dem mittleren Hochwasser wird erwartet, was zu erheblichen Problemen führt, darunter abgesagte Neujahrsbäder und ausgefallene Fährverbindungen. Die Warnungen betreffen besonders Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der steigende Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren verstärkt das Hochwasserrisiko, weshalb Deiche angepasst werden mussten, um Anwohner zu schützen.
www.zeit.de02.01.2026
In Crans-Montana, einem Schweizer Nobel-Skiort, brach während einer Silvesterfeier in einer Bar ein verheerendes Feuer aus, bei dem etwa 40 Menschen starben. Die Tragödie ereignete sich, als Hunderten von Feiernden in der Einrichtung versammelt waren. Aktuell sind Details über die Brandursache und die genauen Abläufe zum Zeitpunkt des Feuers noch unklar. Die Situation wird weiterhin untersucht, während die Gemeinde um die Opfer trauert.
www.zeit.de02.01.2026
Die CSU im Bundestag plant, die Migrationspolitik zu verschärfen und fordert die Rückkehr der meisten syrischen Flüchtlinge nach dem Bürgerkrieg. In einem Positionspapier heißt es, dass der Schutzgrund für viele Syrer weggefallen sei und Rückführungen schnell eingeleitet werden sollten. Zudem wird eine Abschiebeoffensive 2026 angestrebt. Auch ukrainische Flüchtlinge sollen strenger kontrolliert werden. Die CSU fordert zudem, den Missbrauch des Sozialsystems zu verhindern und Maßnahmen gegen Demokratiefeinde zu ergreifen.
www.zeit.de01.01.2026
Am Timmendorfer Strand im Kreis Ostholstein wurden acht Personen aus einem Restaurant mit Atemwegserkrankungen ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei gab keine genauen Informationen zur Ursache oder dem Verletzungsgrad. Auch Details zu Alter und Geschlecht der Betroffenen sind nicht bekannt. Vor Ort waren acht Krankenwagen und ein Notarzt im Einsatz.
www.zeit.de01.01.2026
Am 2. Januar erinnert man sich an mehrere bedeutende Ereignisse: 2006 starben beim Einsturz einer Eissporthalle in Bad Reichenhall 15 Menschen, größtenteils Kinder und Jugendliche. 1981 starteten ARD und ZDF ihr gemeinsames Vormittagsprogramm. 1971 kam es im Ibrox-Park-Stadion in Glasgow zu einer Panik, bei der 66 Menschen starben. Zudem wurde 1956 die Bundeswehr gegründet und in den österreichischen Erblanden wurde 1776 die Folter bei Verhören untersagt.
www.zeit.de01.01.2026
Die USA haben Chinas jüngstes Großmanöver rund um Taiwan scharf kritisiert und fordern eine Beendigung des militärischen Drucks. Chinas Präsident Xi Jinping drohte mit einer "Wiedervereinigung" Taiwans, während der taiwanesische Staatschef Lai Ching-te die Souveränität der Insel betonte. Das Manöver simulierte Angriffe und Blockaden, was internationale Besorgnis hervorrief. China wies die Kritik zurück und sieht Taiwan als abtrünnige Provinz. Die Spannungen nahmen zuletzt durch einen US-Rüstungsvertrag mit Taiwan zu.
www.spiegel.de01.01.2026
Der ukrainische Militärgeheimdienst HUR hat den Tod des russischen Neonazi-Milizenführers Denis Kapustin, alias White Rex, fingiert, um ein Kopfgeld in Höhe von 500.000 US-Dollar von Moskau zu kassieren. Kapustin kämpft mit einem Freiwilligenkorps gegen russische Truppen. Der Geheimdienst konnte ein geplantes Attentat auf ihn aufdecken und sicherte das Kopfgeld zur Unterstützung der Ukraine. In der Vergangenheit hatte HUR bereits erfolgreich ähnliche Täuschungsaktionen durchgeführt. Unabhängige Bestätigungen zu den Vorgängen fehlen.
www.spiegel.de01.01.2026
Mamady Doumbouya, der Putschführer Guineas, hat die Präsidentenwahl mit 86,7 Prozent der Stimmen gewonnen, nachdem die größten Oppositionsparteien ausgeschlossen wurden. Die Wahl, die den Übergangsprozess nach dem Militärputsch von 2021 abschließt, zeigt eine Wahlbeteiligung von knapp 81 Prozent, wird jedoch von der Opposition angezweifelt. Doumbouya, der für Stabilität und wirtschaftliche Entwicklung wirbt, hat enge Beziehungen zu Frankreich. Kritiker bemängeln Einschränkungen der Pressefreiheit und das Vorgehen der Sicherheitskräfte.
www.zeit.de01.01.2026
Michael Tarnat, ehemaliger Fußball-Nationalspieler, wird neuer Sport-Geschäftsführer beim Drittligisten Erzgebirge Aue. Er tritt sein Amt am Montag an, nachdem Matthias Heidrich vor drei Wochen entlassen wurde. Tarnat, der 2001 mit Bayern München die Champions League gewann, bringt umfassende Erfahrung aus seiner Zeit als Leiter des Nachwuchsleistungszentrums mit. Der Verein betont seine Unterstützung für Tarnat, der sich beim bevorstehenden Testspiel gegen den 1. FC Union Berlin ein erstes Bild von der Mannschaft machen kann.
www.zeit.de01.01.2026
Der Dresdner "Tatort" behandelt in der Folge "Nachtschatten" den Fall eines Mädchens, das aus jahrelanger Gefangenschaft entkommt, ähnlich dem Natascha-Kampusch-Fall. Die Sendung thematisiert die Herausforderungen ostdeutscher Filmproduktionen und deren häufige westdeutsche Dominanz in Regie und Drehbuch. Der Krimi, der eher ein Thriller ist, enttäuscht mit einer wenig inspirierenden Erzählweise und einem enttäuschenden Ende, das die Vielzahl an Illusionen um die Hauptfigur verstärkt.