Japan: Weibliche Abgeordnete fordern mehr Frauentoiletten im Parlamentsgebäude

www.spiegel.de01.01.2026

Weibliche Abgeordnete im japanischen Parlament fordern mehr Frauentoiletten, da es in der Nähe des Plenarsaals nur eine Toilette mit zwei Zellen gibt, was lange Schlangen vor Sitzungen verursacht. Eine Petition, unterstützt von fast 60 Parlamentarierinnen, einschließlich Regierungschefin Sanae Takaichi, soll zusätzliche Toilettenplätze fordern. Trotz eines Anstiegs der Frauenanzahl im Parlament bleibt Japan hinsichtlich Geschlechtergerechtigkeit rückständig, rangiert im Weltwirtschaftsforum auf Platz 118 von 148 und zeigt eine klare Unterrepräsentation von Frauen in Politik, Medien und Wirtschaft.

Nachwuchs: Erste Babys 2026 in Sachsen geboren

www.zeit.de01.01.2026

In Sachsen wurden pünktlich zum Jahreswechsel mehrere Neujahrsbabys geboren. Das erste Baby, Anastasia, erblickte um 3.14 Uhr im DRK Krankenhaus Chemnitz-Rabenstein das Licht der Welt. Weitere Geburten folgten, darunter der Junge Lio, geboren um 5.55 Uhr im Klinikum Chemnitz, und das Mädchen Lina, das um 6.45 Uhr im Uniklinikum Dresden das Licht der Welt erblickte. Die Geburtsstationen waren zu diesem Zeitpunkt stark beschäftigt.

Silvester: Angriffe auf Einsatzkräfte - Gewerkschaften fordern Konsequenzen

www.spiegel.de01.01.2026

In der Silvesternacht kam es im Bremer Stadtteil Tenever zu Angriffen auf Einsatzkräfte, die mit Feuerwerk und Flaschen beworfen wurden, während sie ein Feuer in einer Kindertagesstätte löschten. Gewerkschaften fordern schnelle Strafverfahren und härtere Strafen für solche Angriffe. Verdi-VizeChristine Behle betonte, dass Angriffe auf Helfende nicht hinnehmbar seien. Laut Berichten wurden in verschiedenen Bundesländern zahlreiche Beamte verletzt. CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann stimmt dem zu und fordert eine Ausweitung beschleunigter Verfahren.

Bilanz der Bundespolizei: Deutlich weniger illegale Einreisen nach Deutschland 2025

www.zeit.de01.01.2026

Die Bundespolizei berichtet von einem dramatischen Rückgang illegaler Einreisen nach Deutschland, die sich von 127.549 im Jahr 2023 auf 62.526 im Jahr 2025 halbiert haben. Um die Situation zu verbessern, wurden an den deutschen Grenzen seit September 2024 Grenzkontrollen eingeführt. Diese Kontrollen, die mehrfach verlängert wurden, zielen darauf ab, unerlaubte Einreisen zu reduzieren. Seit Mai 2025 wurden 33.338 illegale Einreisen erfasst, während 2.513 Personen wegen Wiedereinreisesperren abgewiesen wurden.

Iran: Erste Tote bei politischen Unruhen

www.spiegel.de01.01.2026

Die politischen Unruhen im Iran eskalieren, mit ersten Todesfällen bei Protesten in mehrere Städten, darunter Lordegan und Isfahan. Ausgelöst durch eine schwere Wirtschaftskrise und eine hohe Inflation, begannen die Proteste zunächst gegen den Wertverfall der Landeswährung. Sicherheitskräfte setzen Tränengas ein, während der israelische Mossad Unterstützung für die Demonstranten zusichert. Die iranische Regierung sucht das Gespräch mit Gewerkschaften zur Verbesserung der Lage. Der Unmut in der Bevölkerung ist seit Jahren aufgrund politischer Repression und internationaler Isolation groß.

Notfälle: Mitarbeiter tot im Klärschlammbecken gefunden

www.zeit.de01.01.2026

Ein Mitarbeiter eines Klärwerks in Mitterfels, Niederbayern, wurde tot in einem Klärschlammbecken aufgefunden. Die Polizei geht derzeit von einem Unfall aus und ermittelt die genauen Umstände des Todes. Ein Kollege entdeckte den Mann am Mittwochmorgen.

Silvesternacht: Pyrotechnik auf Familie gefeuert, Reizgasattacke folgt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht eskalierte ein Streit im Landkreis Altenburger Land, als ein 14-Jähriger einen Feuerwerkskörper in Richtung einer Familie abfeuerte, was zur Brandverletzung an der Kleidung einer Person führte. Als die Familie den Jugendlichen auf sein Verhalten ansprach, attackierte er eine 53-jährige Frau und einen 60-jährigen Mann mit Reizgas. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlicher Körperverletzung gegen den Jugendlichen.

Kriminalität: Angriff auf Straßenbahn in Dresden

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht haben etwa 50 vermummte Personen in Dresden eine Straßenbahn attackiert. Sie versammelten sich am Bischofsweg, errichteten Barrikaden aus Mülltonnen und einem Sofa, die sie in Brand setzten. Während des Angriffs wurden die Straßenbahn mit Steinen beworfen, mit Graffiti beschmiert und ein geparkter Pkw beschädigt. Auch eine Hausfassade erlitt Farbanschläge. Die genaue Schadenshöhe ist bislang unbekannt, die Täter konnten entkommen.

Kriminalität: 33-Jähriger mit Stichverletzungen nach Angriff in Leverkusen

www.zeit.de01.01.2026

Ein 33-Jähriger wurde am Silvesterabend in einer Gaststätte in Leverkusen mit Stichverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Er erhält intensivmedizinische Behandlung, jedoch besteht keine Lebensgefahr. Ermittler berichten, dass der Mann von zwei bisher unbekannten Angreifern angegriffen wurde, die danach flüchteten. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären, und bittet Zeugen um Hinweise.

Kriminalität: 70-Jähriger tödlich verletzt - Mordkommission ermittelt

www.zeit.de01.01.2026

In Gelsenkirchen wurde am Neujahrsmorgen ein 70-jähriger Mann tödlich mit Stichverletzungen aufgefunden. Neben ihm befand sich seine 69-jährige Ehefrau, die leicht verletzt wurde. Die Polizei hat eine Mordkommission eingerichtet, um den Tathergang und mögliche weitere Beteiligte zu klären. Der Hergang ist derzeit unklar, und eine Obduktion des Opfers wurde angeordnet.

Iran: Zwei Menschen bei Protesten im Iran getötet

www.zeit.de01.01.2026

Im Iran finden seit mehreren Tagen gewaltsame Proteste statt, die durch den plötzlichen Einbruch der Devisenkurse ausgelöst wurden. Berichten zufolge wurden dabei zwei Demonstrierende und ein Angehöriger der Sicherheitskräfte getötet. Sicherheitskräfte setzten Gewalt ein und gingen hart gegen die Proteste vor, insbesondere im Südwesten des Landes. Die Justiz drohte mit entschiedenen Maßnahmen gegen die Unruhestifter, während Demonstranten Behördengebäude angriffen. Die Proteste sind Teil der anhaltenden Wirtschaftskrise im Iran.

Notfälle: Autofahrer verunglückt tödlich im Kreis Steinburg

www.zeit.de01.01.2026

Ein 41-jähriger Autofahrer, möglicherweise ein Feuerwehrmann, verunglückte tödlich im Kreis Steinburg, als sein Auto von der Straße abkam. Der Unfall ereignete sich auf der Landstraße zwischen Schenefeld und Warringholz; die Ursache ist noch unklar. Zum Zeitpunkt des Unfalls könnte die Glätte auf den Straßen eine Rolle gespielt haben. Der Notruf wurde um 13:08 Uhr abgesetzt, der Mann verstarb noch am Unfallort.

Brände: 70-Jähriger bei Wohnhausbrand schwer verletzt

www.zeit.de01.01.2026

Ein 70-Jähriger wurde bei einem Wohnhausbrand in Neuried, Ortenaukreis, schwer verletzt. Der Brand brach am Nachmittag in seiner Wohnung aus, während die anderen sieben Bewohner das Mehrfamilienhaus selbstständig evakuieren konnten. Das Erdgeschoss stand in Vollbrand, und die Löscharbeiten dauerten an. Die Ursache des Brandes sowie die Schadenshöhe sind bislang unklar.

Straftat: 18-Jähriger schwer verletzt - Verbrechen?

www.zeit.de01.01.2026

In Sinntal, Main-Kinzig-Kreis, wird ein 60-Jähriger verdächtigt, einen 18-Jährigen schwer verletzt zu haben, was möglicherweise ein versuchtes Tötungsdelikt darstellt. Der Verdächtige alarmierte die Polizei am Morgen. Der verletzte Jugendliche wurde in seiner Wohnung mit gravierenden Verletzungen aufgefunden. Die Ermittler prüfen nun die Hintergründe und den möglichen Tatverlauf des Vorfalls.

Jahreswechsel: Feuer mitten Altstadt – Grüne fordern striktes Böllerverbot

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht geriet ein Dachstuhl in Erfurts Altstadt in Brand, vermutlich ausgelöst durch eine Silvesterrakete. Rund 100 Einsatzkräfte evakuierten das Gebäude und löschten den Brand, der mehrere Häuser beschädigte. Verletzte gab es nicht. Die Erfurter Grünen erneuerten ihre Forderung nach einem bundesweiten Verbot von Privatfeuerwerken, um Brände und Verletzungen zu verhindern. Die Stadt hatte zuvor zur Minderung von Feuerwerk aufgerufen, besonders in der Nähe von sensiblen Orten. Die Polizei ermittelt zur Brandursache.