Verkehr: Studie zu Tempo 30: Weniger Unfälle, kaum längere Fahrzeit

www.zeit.de03.01.2026

Eine Studie der Björn-Steiger-Stiftung zeigt, dass Tempo 30 in Städten zu weniger Unfällen und kaum längeren Fahrtzeiten führt. Die Untersuchung von 14 Städten belegt, dass eine flächendeckende Einführung die Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität verbessert. Beispielsweise sanken die Unfallzahlen in Graz, Bologna und Edinburgh erheblich. Die Stiftung fordert eine konsequentere Umsetzung von Tempo 30, besonders an Schulwegen und Zebrastreifen. Das Umweltbundesamt unterstützt die Regelgeschwindigkeit von 30 km/h in Innenstädten zur Lärmminderung und Verkehrssicherheit.

Vierschanzentournee: Wellinger und Geiger im Tief: Nun auch noch Pech im Training

www.zeit.de03.01.2026

Bei der Vierschanzentournee kämpfen Andreas Wellinger und Karl Geiger mit Leistungstiefs und Pech im Training aufgrund starker Winde. Der Bundestrainer Stefan Horngacher betont, dass trotz Verbesserungen in ihren Ergebnissen, mehr Technik-Training notwendig ist. Bei den ersten Wettbewerben landeten sie auf den Plätzen 32 und 33, zuvor waren sie in Oberstdorf auf den Rängen 48 und 53. momentane Alternativen im deutschen Team sind begrenzt, was ihre Teilnahme an der Tournee erklärt.

Meinung: Die Lage am Morgen - Seeon, wie es böllert und kracht

www.spiegel.de03.01.2026

Der Artikel behandelt die aktuelle Lage hinsichtlich der Friedenssicherung in der Ukraine, insbesondere die mögliche Rolle der Bundeswehr. Ukrainischer Präsident Selenskyj betont in seiner Neujahrsansprache die Notwendigkeit starker Sicherheitsgarantien. In der CSU wird an einem neuen Abschiebeplan für syrische Flüchtlinge gearbeitet, was innerhalb der Partei kontrovers diskutiert wird. Zudem wird der Aufstieg der Linken im deutschen Parteienspektrum thematisiert, wobei der Vorsitzende Jan van Aken als Antipolitiker gilt, der besonders bei jungen Wählern Anklang findet.

Migration: Kiziltepe sieht Bedarf für neue Flüchtlingsunterkünfte

www.zeit.de03.01.2026

Berlins Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe erwartet bis 2026 einen steigenden Bedarf an Flüchtlingsunterkünften, trotz eines Rückgangs der Asylanträge in den Jahren 2024 und 2025. Derzeit sind über 95 Prozent der vorhandenen Plätze belegt. Besonders viele geflüchtete Ukrainer kommen, während die Integration durch fehlende bezahlbare Wohnungen erschwert wird. Kiziltepe plädiert für dezentrale Unterbringung, da die Nutzung teurer Hostels die Kosten in die Höhe treibt. Ein geplantes Programm für Containerdörfer wird vorerst gestoppt.

Wahljahr: Woidke: Wahlen gehen oft anders aus als Umfragen vorhersagen

www.zeit.de03.01.2026

Brandenburgs SPD-Ministerpräsident Dietmar Woidke warnt zu Beginn des Wahljahres vor einer Überbewertung von Umfragen, da Wahlausgänge oft überraschend sind. Er betont, dass die AfD in Umfragen führt, sieht sie jedoch als rechtsextrem und ohne Lösungskompetenz. Woidke fordert, gemeinsam gegen die AfD zu kämpfen, um Demokratie und Freiheit zu verteidigen. In diesem Jahr stehen mehrere Landtags- und Kommunalwahlen an, entscheidend für Woidkes politisches Schicksal ist die bevorstehende Landtagswahl 2024.

Medizinische Versorgung: Zahl der Hausärzte in Hamburg leicht gesunken

www.zeit.de03.01.2026

In Hamburg ist die Zahl der Hausärzte leicht gesunken, von 1.315 im Jahr 2024 auf 1.307 im Jahr 2025, was teils auf Teilzeitbeschäftigungen zurückzuführen ist. Die Anzahl der Vollzeitäquivalente verringerte sich von 1.166,55 auf 1.142. Trotz des leichten Rückgangs bleibt Hamburg hinsichtlich Ärzte und Psychotherapeuten im bundesweiten Vergleich gut versorgt. In Schleswig-Holstein hingegen hat sich die Lage verbessert, mit weniger freien Hausarztstellen, was einem Rückgang der verfügbaren Stellen um etwa 30 Prozent entspricht.

Kirche der Stille: Gegen den Stress: Meditation in Lüneburger Kirche

www.zeit.de03.01.2026

In der Lüneburger Kreuzkirche treffen sich jeden Donnerstag bis zu 24 Teilnehmer zur Meditation, um dem Stress des Alltags entgegenzuwirken. Pastor Bernd Skowron und Kornelia Tillack leiten die Treffen, die offenen Zugang für alle bieten, unabhängig von einer religiösen Zugehörigkeit. Die Meditierenden, wie die 30-jährige Jule Würfel, schätzen die Gemeinschaft und die Möglichkeit zur inneren Ruhe. Die Gemeinde plant, ihr Angebot zur "Kirche der Stille" weiter auszubauen, einschließlich Yoga-Kursen.

Rauschgiftkriminalität: Kokain und Amphetamine treiben Zahl der Drogendelikte hoch

www.zeit.de03.01.2026

Die Berliner Polizei verzeichnete 2025 einen Anstieg bei Drogendelikten mit harten Drogen um etwa 15 Prozent, wobei Kokain und Amphetamine besonders stark vertreten sind. Die Zahl der Drogennutzer in Konsumräumen stieg signifikant an, was auf ein hohes Dunkelfeld hinweist. Trotz eines Rückgangs aller Drogendelikte durch die Legalisierung von Cannabis bleibt der illegale Handel, vor allem mit Cannabis, ungebrochen. Die Polizei plant, mit einer Gesetzesänderung zur Beweislastumkehr die Bekämpfung organisierter Kriminalität zu verstärken.

Medizinische Versorgung: Zahl der Hausarztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern konstant

www.zeit.de03.01.2026

Die Zahl der Hausarztpraxen in Mecklenburg-Vorpommern bleibt stabil, trotz demografischer Herausforderungen. Ende 2023 gibt es 1.145 Hausärzte, mit nur 47,5 offenen Stellen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KVMV) sieht positive Auswirkungen ihrer Maßnahmen seit 20 Jahren. Allerdings bestehen in ländlichen Regionen und bestimmten Facharztbereichen weiterhin Versorgungsengpässe, insbesondere in der Augenheilkunde und Dermatologie. Der Mangel an medizinischen Fachangestellten (MFA) verstärkt die Situation, weshalb eine Ausbildungsinitiative gestartet wurde, um die Versorgung zu verbessern.

Medizinische Versorgung: Schleswig-Holstein legt bei Zahl der Hausarztpraxen zu

www.zeit.de03.01.2026

In Schleswig-Holstein hat sich die medizinische Versorgung durch eine Zunahme der Hausarztpraxen verbessert. Aktuell sind 1947 Hausarztstellen verfügbar, mit lediglich 48,5 freien Stellen – ein Rückgang um 30 Prozent seit 2021. Die steigende Zahl der besetzten Stellen wird auf eine gute Weiterbildung und zwei Lehrstühle für Allgemeinmedizin zurückgeführt. Dennoch wird ein zunehmender Ärztemangel erwartet, insbesondere durch die Rente der Babyboomer. Herausforderungen sind die Konkurrenz zu Krankenhäusern um Fachpersonal und steigende Ansprüche der Patienten.

Nachrichtenpodcast: "Die Not wird noch größer werden"

www.zeit.de03.01.2026

Israel hat 37 internationale Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam, angewiesen, ihre Arbeit im Gazastreifen bis März 2026 einzustellen. Die israelische Regierung begründet dies mit unvollständigen Registrierungen, um Verbindungen zu Terrorgruppen zu verhindern. Die NGOs widerlegen die Vorwürfe und kritisieren die Behinderung humanitärer Hilfe. Das Vorgehen stößt international auf Kritik, während die humanitäre Lage in Gaza sich weiter verschlechtert. Zudem brach in einer Bar in Crans-Montana ein Brand aus, der mindestens 40 Menschenleben forderte.

Thüringer Handwerk: Neuauflage für Praktikumsprämie - 120 Euro vom Staat

www.zeit.de03.01.2026

Die Thüringer Handwerkskammer plant eine Neuauflage der Praktikumsprämie, die 2026 in Kraft tritt und Schülern 120 Euro pro Woche bietet. Ziel ist es, Interesse für Handwerksberufe zu fördern und praktische Erfahrungen während der Schulferien zu ermöglichen. Die Förderung soll aus dem Landeshaushalt finanziert werden, mit 150.000 Euro pro Jahr. Die Initiative liegt bei den Schülern, die sich um Praktikumsplätze in etwa 28.000 Betrieben in Thüringen kümmern sollen. Positives Feedback zeigt, dass viele Praktikanten eine Ausbildung im Handwerk in Betracht ziehen.

Koalition der Willigen: Sicherheitsberater der Ukraine-Verbündeten treffen sich in Kyjiw

www.zeit.de03.01.2026

Die nationalen Sicherheitsberater der Ukraine-Verbündeten treffen sich in Kyjiw, um über die Beendigung des Kriegs zu beraten. Vertreter von etwa 15 Staaten sowie EU- und NATO-Vertreter nehmen teil, während eine US-Delegation online zugeschaltet ist. Präsident Selenskyj erwartet Fortschritte bei Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Ein Treffen der Staatschefs soll nächste Woche in Paris stattfinden. Der Frieden ist jedoch ungewiss, da wichtige Fragen, insbesondere zu Gebietsabtretungen an Russland, weiterhin offen sind.

EU: Zahl der Abschiebungen 2025 deutlich gestiegen

www.spiegel.de03.01.2026

Die Abschiebungen illegaler Migranten aus der EU sind 2025 auf 27 Prozent gestiegen, laut EU-Innenkommissar Magnus Brunner. Trotz dieses Anstiegs hält er die Maßnahmen für unzureichend. Die EU plant verstärkte Abschiebungen, schnellere Abweisungen von Asylsuchenden mit geringen Erfolgschancen und enge Kooperationen mit Drittstaaten. Zudem sollen Rückführungszentren außerhalb der EU eingerichtet werden. Die Innenminister der EU haben sich auf eine Verschärfung der Migrations- und Asylgesetze verständigt, allerdings muss die endgültige Entscheidung noch mit dem Europäischen Parlament verhandelt werden.

Verbraucher: Weitere Pfandsysteme? Umweltminister für mehr Recycling

www.zeit.de03.01.2026

Bundesumweltminister Carsten Schneider plädiert für eine Ausweitung von Pfandsystemen zur Steigerung des Recyclings, um wertvolle Rohstoffe zurückzugewinnen. Er nennt Autobatterien als Beispiel und betont die Notwendigkeit, Wegwerfen teurer zu machen, um einen Anreiz zur Wiederverwertung zu schaffen. Schneider sieht dies als Schlüsselthema für 2026 und möchte die deutsche Wirtschaft von Rohstofflieferanten, insbesondere aus China, unabhängiger machen. Deutschland könnte von seiner Stärke in Umwelttechnologien profitieren.