Irankrieg: Donald Trump droht Iran mit Vernichtung nach der nächsten Nacht voller Angriffe

www.spiegel.de28.06.2026

Nach Angriffen auf Öltanker und US-Ziele droht US-Präsident Trump dem Iran mit "Vernichtung", falls sich dies wiederholt. Die USA retalierten mit Angriffen auf iranische Stellungen. Iran meldete indes Einschläge in eigenen Dörfern, während Kuwait und Bahrain ebenfalls attackiert wurden. Die iranische Revolutionsgarde beanspruchte diese Angriffe als Reaktion auf US-Aktionen. Ein kürzlich geschlossenes Rahmenabkommen zwischen beiden Ländern, das die Straße von Hormus öffnete, scheint angesichts der Eskalation fragil.

Gitarrenbauer: Bier und Beton - Thüringer baut ungewöhnliche Gitarren

www.zeit.de28.06.2026

Martin Hengstermann, ein Gitarrenbauer aus Thüringen, fertigt einzigartige E-Gitarren aus Carbonbeton. Sein patentiertes Material bietet laut Hengstermann einen gleichmäßigeren und klareren Klang als Holz. Trotz anfänglicher Skepsis sind Kunden begeistert von Klang und Gewicht. Er verkauft jährlich rund 20 Gitarren für 1.000 bis 2.000 Euro und bedient auch eine Nische mit personalisierten Designs, darunter eine "Bier-Gitarre". Experten sehen in alternativen Materialien wie Carbonbeton eine interessante Alternative zu Holz.

Kirche: Ruhe bei Rast: Hessens erste Autobahnkirche feiert Jubiläum

www.zeit.de28.06.2026

Hessens erste Autobahnkirche bei Wiesbaden feiert ihr 25-jähriges Bestehen. Der schlichte Betonbau an der A3 zieht jährlich rund 20.000 Besucher an, darunter Lkw-Fahrer, Geschäftsleute und Urlauber. Die Kapelle ist Tag und Nacht für Ruhe und Gebet geöffnet und bietet neben Andachten auch ein Andachtsbuch für Besucher. Trotz Vandalismus bleibt die Kirche ein Ort der Einkehr, gestaltet von renommierten Künstlern.

Arbeitsmarkt und KI: Arbeitsagentur: Jobs in der IT-Branche haben Zukunft

www.zeit.de28.06.2026

Die Bundesagentur für Arbeit sieht trotz KI-Einsatz eine sichere Zukunft für IT-Jobs. Zwar könnten KI-Tools typische Einsteigeraufgaben übernehmen und Arbeitsplätze wegfallen, doch gleichzeitig entstehen neue Jobs. Die Digitalisierung wird branchenübergreifend fortgesetzt. Eine Studie zeigt, dass Unternehmen KI nutzen möchten, um Fachkräfte durch KI-unterstützte Mitarbeiter ohne formalen Abschluss zu ersetzen. Die Arbeitsagentur selbst nutzt KI zur Effizienzsteigerung und Arbeitserleichterung, nicht zur Stellenstreichung.

Unwettergefahr: Nach der Hitze drohen Gewitter

www.zeit.de28.06.2026

Nach anhaltender Hitze drohen in Hessen teils schwere Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Die Temperaturen bleiben zunächst bei 35 bis 38 Grad. Am Montag kühlt es auf 27 bis 31 Grad ab, aber auch dann sind weiterhin Gewitter möglich. Am Samstag wurde mit 41,3 Grad in Bad Nauheim ein neuer hessischer Temperaturrekord aufgestellt.

Neue Abgabe für Verbraucher: Wassercent tritt in Kraft: Was bedeutet das?

www.zeit.de28.06.2026

Ab dem 1. Juli 2024 erhebt Bayern einen "Wassercent" von zehn Cent pro Kubikmeter Grundwasserentnahme über einer Freimenge von 5.000 Kubikmetern pro Jahr. Ziel ist der schonende Umgang mit der Ressource Wasser. Privathaushalte zahlen im Schnitt rund fünf Euro jährlich. Ausnahmen gibt es für Landwirtschaft, Fischerei und erneuerbare Energien. Kritik richtet sich gegen die Freimenge und fehlende Zählerpflicht. Die Einnahmen sollen dem Wasser- und Trinkwasserschutz zugutekommen.

Unwettergefahr: Nach der Hitze kommen Gewitter

www.zeit.de28.06.2026

Nach extremer Hitze drohen nun in Rheinland-Pfalz und im Saarland heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel. Diese Unwettergefahr besteht am heutigen Freitag und zieht sich voraussichtlich bis Dienstag fort, wobei die Temperaturen zwar sinken, aber weiterhin Werte um 27 bis 31 Grad erreichen. Am Wochenende wurden bereits neue Allzeit-Temperaturrekorde verzeichnet.

Unterschätzte Gefahr: Baden mit Risiken - Verbote aber schwer umsetzbar

www.zeit.de28.06.2026

Behörden warnen eindringlich vor Badegefahren in Flüssen und aktiven Baggerseen, besonders nach tragischen Unfällen. Gefahren sind Strömungen, Schifffahrt und Verunreinigungen durch Fäkalbakterien. Offizielle Badeverbote sind schwer durchsetzbar und werden teils als weniger sinnvoll als Aufklärung erachtet. Ausgewiesene Badeseen werden hingegen als sicher empfohlen.

Letzte Chance Nachzucht: Wiederansiedlung: Feldhamster kämpfen ums Überleben

www.zeit.de28.06.2026

In NRW werden Feldhamster zur Rettung vor dem Aussterben nachgezüchtet und ausgewildert. 85 Tiere wurden in Pulheim freigelassen. Künstliche Baue mit Futter sollen ihnen die Anpassung erleichtern. Die Population in Pulheim wird auf 250-300 Tiere geschätzt. Das Artenschutzzentrum Metelen koordiniert die Nachzucht mit Fokus auf genetische Vielfalt. Der Feldhamster ist ein wichtiger Teil des Ökosystems und steht auf der Speisekarte vieler Fressfeinde.

Millionenschaden: Was die Gäste mit der Thermeneröffnung im «Miramar» erwartet

www.zeit.de28.06.2026

Das Spaßbad "Miramar" in Weinheim öffnet nach einem Brand mit über 20 Millionen Euro Schaden alle Bereiche wieder. Neben dem Erlebnisbad, das bereits 2025 wiedereröffnet wurde, ist nun auch die Salz- und Kristalltherme nach 18 Monaten Renovierung und Modernisierung wieder zugänglich. Insgesamt wurden mehr als 20 Millionen Euro investiert, davon neun Millionen in die Therme. Die Tagestarife für Erlebnisbad und Therme steigen moderat. Ein technischer Defekt war Brandursache.

Stuttgarter Autobauer: 100 Jahre Marke Mercedes-Benz - Wohin rollt der Stern?

www.zeit.de28.06.2026

Mercedes-Benz feiert 100 Jahre Marke und blickt auf seine Geschichte als Pionier und Luxusmarke zurück. Während sich die Marke von Wohnprojekten bis hin zu Motorsport erstreckt, musste sie ihren reinen Luxusansatz überdenken und setzt nun auf eine breitere Kundenbasis mit neuen Modellen und Technologieoffensiven. Trotz Gewinnrückgängen und Wettbewerbsdruck bleibt Mercedes-Benz eine weltweit bekannte und wertvolle Marke, die für Innovation, Design und Sicherheit steht.

Neue Bestattungsform: Tote Eltern im Garten - «Es fühlt sich gut und richtig an»

www.zeit.de28.06.2026

Ein neues Bestattungsgesetz in Rheinland-Pfalz ermöglicht, die Asche Verstorbener auf privatem Grund zu verstreuen, sofern dies zu Lebzeiten schriftlich verfügt wurde. Eine Tochter erfüllte damit den letzten Wunsch ihrer Eltern, deren Asche im Garten beigesetzt wurde. Diese neue Bestattungsform, die auch die Aufbewahrung von Urnen zu Hause erlaubt, wird positiv von Angehörigen und Bestattern aufgenommen. Sie ermöglicht einen individuellen und würdigen Abschied, indem Verstorbene nah bei ihren Liebsten und an Orten der Erinnerung verbleiben.

Sehvermögen bei Kindern: Keine Epidemie der Kurzsichtigkeit in Deutschland

www.zeit.de28.06.2026

In Deutschland scheint keine Epidemie der Kurzsichtigkeit bei Kindern und Jugendlichen vorzuliegen. Eine Studie analysierte Brillenverordnungen und fand seit 2001 keine Zunahme der Kurzsichtigkeit. Umwelt- und Lebensstilfaktoren mildern globale Trends, anders als in Ostasien. Frühere Brillenverordnungen können auf erhöhte Aufmerksamkeit zurückzuführen sein. Die Corona-Pandemie und Digitalisierung scheinen keinen Anstieg verursacht zu haben. Bildschirmzeit in geringem Umfang ist risikoarm, längere Nutzung mit geringem Abstand erhöht das Risiko.

Unterschätze Gefahr: Warnung vor Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen

www.zeit.de28.06.2026

Angesichts anhaltender Hitze warnen Behörden vor dem Baden in Flüssen und aktiven Baggerseen. Mehrere tragische Badeunfälle verdeutlichen die Gefahren. Risiken wie gefährliche Strömungen, Schifffahrt und Verunreinigungen machen von solchen Gewässern ab. Empfohlen werden Freibäder oder ausgewiesene Badeseen, nicht aber aktive Baggerseen, in denen noch gearbeitet wird, da dies lebensgefährlich sein kann.

Wetterwarnungen: Wie der Wetterdienst fünf Jahre nach der Ahr-Flut warnt

www.zeit.de28.06.2026

Fünf Jahre nach der Ahr-Flut hat der Deutsche Wetterdienst die Vorwarnung von Extremwetterereignissen verbessert. Zwar wurde die Flutkatastrophe gut vorhergesagt, das Ausmaß war jedoch unvorstellbar. Nun erfolgen stündliche Berechnungen, Cell-Broadcast-Warnungen und gemeinsame Videokonferenzen zwischen DWD, Katastrophenschutz und Hochwasservorhersagezentralen zur besseren Abstimmung und Vorbereitung. Ein zentrales Online-Portal bündelt nun Warnungen verschiedener Behörden.