www.zeit.de23.07.2026
Eine vermisste 64-Jährige wurde tot in einem Wald bei Illertissen gefunden. Ein Spaziergänger entdeckte die Leiche, die gerichtsmedizinisch als die Gesuchte identifiziert wurde. Die Frau war Ende April verschwunden. Derzeit gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen, die Umstände ihres Todes werden jedoch noch ermittelt.
www.zeit.de23.07.2026
Die Deutsche Bahn sperrt die Rheintalbahn zwischen Offenburg und Herbolzheim an zwei Augustwochenenden (7.-10. und 14.-17. August) für Gleis-, Weichen-, Signal- und Brückenarbeiten. Fahrgäste im Regional- und Fernverkehr müssen mit Ausfällen und Umleitungen rechnen. Es werden Bus-Ersatzverkehre eingerichtet, die jedoch keine Fahrräder mitnehmen. Fahrkarten des Nahverkehrs sind gültig. Weitere Sperrungen sind für September und Oktober geplant.
www.zeit.de23.07.2026
Sachsen hat unter den Flächenländern nach dem Saarland die zweitwenigsten Windräder. Im Freistaat sind 844 Anlagen mit 1.435 MW Leistung in Betrieb, die sächsischen Windräder sind mit 21 Jahren im Durchschnitt am ältesten. Der Ausbau geriet in den ersten sechs Monaten nur geringfügig positiv, da mehr Anlagen abgebaut als neu in Betrieb genommen wurden. Der Freistaat hinkt den Zielen zur Ausweisung von Flächen für Windenergie hinterher, plant aber, aufzuholen.
www.zeit.de23.07.2026
Karim Adeyemi verlässt Borussia Dortmund und wechselt zum FC Barcelona. Der spanische Meister bestätigte die Verpflichtung des 24-jährigen Offensivspielers mit einem bis 2031 datierten Vertrag. Die Ablösesumme soll bei 22 Millionen Euro plus Bonuszahlungen liegen. Adeyemi kam vor vier Jahren für etwa 30 Millionen Euro nach Dortmund und absolvierte 146 Pflichtspiele, darunter das Champions-League-Finale 2024. Sein neuer Trainer Hansi Flick kennt er bereits aus der deutschen Nationalmannschaft.
www.zeit.de23.07.2026
Wirtschaftsminister Barke sieht das Saarland mit erwarteten Sonderinvestitionen von zehn Milliarden Euro gut für den Wandel gerüstet und widerspricht negativen Darstellungen. Er nannte ein Dutzend Leitinvestitionen, darunter Rüstung, Logistik, Pharma und Sanitärtechnik, die tausende Arbeitsplätze schaffen. Die Attraktivität des Standorts begründet er mit der zentralen Lage, qualifizierten Fachkräften und einer erfolgreichen Transformation, unterstützt durch eine aktive Wirtschaft
www.zeit.de23.07.2026
Rheinland-Pfalz liegt beim Ausbau der Windenergie bundesweit im Mittelfeld. Im ersten Halbjahr 2026 wurden 22 neue Anlagen mit 118,2 MW Leistung in Betrieb genommen, während 18 alte Anlagen mit 30,5 MW stillgelegt wurden. Insgesamt gibt es im Land 1.788 Windräder mit 4,4 GW Leistung. Deutschlandweit wurden 423 neue Anlagen mit 2,36 GW in Betrieb genommen, jedoch werden die Ausbauziele voraussichtlich verfehlt. Windenergie an Land ist mit 23% Stromerzeugung der wichtigste Energieträger.
www.zeit.de23.07.2026
Im Berliner Zoo wurde ein Erdferkel geboren. Das Jungtier, liebevoll als "kleiner Höhlenkobold auf vier Pfoten" bezeichnet, kam am 11. Juli zur Welt und entwickelt sich gut. Es ist das zweite Jungtier von Memphis und Kito nach Frieda im Vorjahr. Erdferkel sind nachtaktiv, Einzelgänger und stammen aus Afrika. Mit ihrer langen Zunge fressen sie Insekten und können ihre Nasenlöcher beim Graben verschließen.
www.zeit.de23.07.2026
In Berlin-Reinickendorf wurde mit einer Gedenkfeier und Bodentafel an die vor 32 Jahren von Neonazis ermordete Beate Fischer erinnert. Die 32-jährige Frau wurde 1994 Opfer von Folter, Vergewaltigung und Mord. Erst 2018 wurde sie offiziell als Todesopfer rechtsextremer Gewalt anerkannt. Mit der Erinnerung soll ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Vergessen gesetzt werden.
www.zeit.de23.07.2026
Der Staatsschutz ermittelt nach Brandsatz-Angriffen auf das alternative Wohnprojekt "Zelle 79" in Cottbus. Anfang Juli wurden Molotow-Cocktails geworfen, die Täter sind noch unbekannt. Ursprünglich wurde wegen versuchten Mordes ermittelt, nun wegen versuchter schwerer Brandstiftung in alle Richtungen. Eine Brandstiftung in der Nähe eines alternativen Clubs wird ebenfalls geprüft. Die Polizei vermutete anfänglich einen rechtsextremistischen Hintergrund.
www.zeit.de23.07.2026
Die EU verhängt eine Strafe von 890 Millionen Euro gegen Google wegen Verletzung von Wettbewerbsregeln. Google soll eigene Dienste in Suchergebnissen bevorzugt und App-Entwickler benachteiligt haben. Der Konzern kritisiert, dass dies zu Qualitätseinbußen führt. Die Entscheidung birgt das Risiko eines erneuten Konflikts mit US-Präsident Trump, der die Digitalgesetze der EU kritisiert. Google hat 60 Tage Zeit, die Auflagen umzusetzen.
www.zeit.de23.07.2026
Die Polizei warnt eindringlich vor der lebensgefährlichen "Blackout-Challenge", bei der durch Würgen kurzzeitige Bewusstlosigkeit provoziert wird. Nach erneuten Vorfällen, bei denen Kinder und Jugendliche sich würgten oder in den Schwitzkasten nahmen, ist besondere Vorsicht geboten. Diese Mutprobe, die über soziale Medien verbreitet wird, kann zu schweren Verletzungen oder sogar zum Tod führen. Eltern, Schulen und Erzieher werden aufgefordert, Kinder über die Gefahren aufzuklären und sie vor Gruppenzwang zu schützen.
www.zeit.de23.07.2026
Das Festival "Wo die Citronen glüh'n" präsentiert in Weimar Werke von 22 Trägern des renommierten Rompreises. Diese deutschen Künstler erhalten ein Stipendium an der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo. Die Ausstellung umfasst Arbeiten aus Architektur, Kunst, Literatur und Komposition und ist an verschiedenen Orten in Weimar zu sehen, inklusive Konzerten und Lesungen. Beteiligt sind bekannte Namen wie Thomas Brussig und Alicja Kwade. Das Festival läuft bis in den Herbst.
www.zeit.de23.07.2026
Der renommierte Schauspieler Werner Enke ist im Alter von 85 Jahren in München gestorben. Enke wurde insbesondere durch seine Hauptrolle und Autorenschaft in den Kinoerfolgen "Zur Sache, Schätzchen" (1968) und "Nicht fummeln, Liebling" (1970) bekannt. Sein pseudophilosophischer Charakter Martin in "Zur Sache, Schätzchen" war ein großer Publikumserfolg und lief zwei Jahre lang. Enke war auch Regisseur, Theaterautor und Maler.
www.zeit.de23.07.2026
Brandenburg plant, Abschiebungen nach Afghanistan auszuweiten, über Straftäter hinaus auch Personen, die keine Bleibeperspektive haben. Dies ermöglicht das Bundesinnenministerium. Ein „Chancencenter“ soll Migranten helfen, sich eine Perspektive zu erarbeiten. Nach einem tödlichen Angriff in Trier und ähnlichen Überlegungen von Bundesinnenminister Dobrindt, werden Abschiebungen nun verstärkt. Der Flüchtlingsrat Brandenburg fordert ein Abschiebeverbot.
www.zeit.de23.07.2026
Ein 29-jähriger Mann soll am Rostocker Hauptbahnhof einen Bahnmitarbeiter attackiert haben. Der Tatverdächtige schubste, schlug und trat das Opfer während dessen Reinigungsarbeiten. Zudem bedrohte und beleidigte er den Mitarbeiter. Der Geschädigte begab sich in ärztliche Behandlung. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet. Der Hintergrund der Tat ist bisher unklar.