www.spiegel.de03.06.2026
Eine Forsa-Umfrage zeigt: Über ein Drittel der Radfahrer verzichtet auf einen Helm, oft wegen kurzer Strecken oder Bequemlichkeit. Obwohl die Zustimmung zu einer Helmpflicht hoch ist (54%, bei E-Bikes 66%), gibt es in Deutschland keine gesetzliche Pflicht. Andere Länder haben teils strenge Regelungen für bestimmte Altersgruppen. Experten warnen, eine Pflicht könnte vom Radfahren abhalten.
www.zeit.de03.06.2026
Über ein Drittel der Deutschen leidet unter Schlafstörungen, was eine Zunahme seit 2008 darstellt. Ursachen sind u.a. Smartphone-Nutzung und gesellschaftliche Krisen. Frauen sind häufiger betroffen. Anhaltende Probleme können krankhaft sein und Risiken für die Gesundheit bergen. Das RKI empfiehlt ärztlichen Rat und Schlafhygiene.
www.zeit.de03.06.2026
Unbekannte haben nachts in Freiburg mutmaßlich zwei Wohnmobile in Brand gesteckt. Der Schaden an den Fahrzeugen wird auf rund 140.000 Euro geschätzt, zudem wurden drei weitere Autos und der Straßenbelag beschädigt. Die Polizei geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und ermittelt. Anwohner hatten die Flammen gemeldet; die Feuerwehr löschte den Brand.
www.zeit.de03.06.2026
Dem deutschen Zoll gelang in Wilhelmshaven ein bedeutender Fund: über acht Tonnen Kokain im Schätzwert von 500 Millionen Euro. Die Drogen waren in einem Container mit Kakaobohnen aus Westafrika versteckt und für Spanien bestimmt. Zwei mutmaßliche Drahtzieher wurden in Spanien festgenommen. Der Fund unterstreicht die Notwendigkeit erweiterter rechtlicher und technischer Befugnisse für den Zoll im Kampf gegen Organisierte Kriminalität.
www.spiegel.de03.06.2026
Delfinweibchen in Australien können aggressiven Männchen durch deren Pfeiftöne wiedererkennen und meiden. Die Tiere scheinen sich die Töne von Männchen zu merken, die sie während der Paarungszeit bedrängt haben. Diese Fähigkeit ermöglicht es den Weibchen, ihre Paarungspartner strategisch auszuwählen und ihre Reproduktionserfolge zu steigern, was die Komplexität des sozialen Verhaltens bei Delfinen unterstreicht.
www.zeit.de03.06.2026
In Mecklenburg-Vorpommern warten ein Hauptgewinn von 250.000 Euro aus der Glücksrakete 2025 und ein Auto aus der Umweltlotterie Bingo noch auf ihre Gewinner. Beide Gewinne wurden anonym in Annahmestellen abgegeben und müssen nun mit Los und Quittung bei der Lotto-Zentrale in Rostock oder einer Annahmestelle geltend gemacht werden. Die Frist für die Gewinnansprüche beträgt drei Jahre.
www.zeit.de03.06.2026
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass Mietwagen, im Gegensatz zu Taxis, nach einer Fahrt unverzüglich zur Zentrale zurückkehren müssen, sofern kein neuer Auftrag vorliegt. Diese Regelung aus den 1980er Jahren soll den Wettbewerb zwischen Taxis und App-basierten Fahrdiensten ausgleichen. Kritiker bemängeln die Regelung als unwirtschaftlich und umweltschädlich. Städtetags und Taxiverbände begrüßen das Urteil als Stärkung des fairen Wettbewerbs, während Fahrdienst-Anbieter und Uber eine Reform des Personenbeförderungsrechts fordern.
www.zeit.de03.06.2026
Mehrere Autos der Kreisverwaltung Bergheim wurden beschädigt, drei brannten aus, drei weitere erlitten zerstochene Reifen. Die Taten geschahen laut Polizei am frühen Morgen vor dem Kreishaus. Die Hintergründe sind unklar. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Ein privater Sicherheitsdienst entdeckte den Brand und alarmierte die Feuerwehr. Auch die Fassade der Kreisverwaltung wurde beschädigt.
www.zeit.de03.06.2026
Ein 55-Jähriger muss sich in Nürnberg wegen jahrelangen sexuellen Missbrauchs an sechs Mädchen verantworten. Er soll gezielt alleinerziehende, asiatisch-stämmige Mütter mit Töchtern unter 14 Jahren kontaktiert haben, um diese in Abwesenheit der Mütter zu missbrauchen. Zudem wird ihm der Besitz von tausenden Dateien mit sexuellem Kindesmissbrauch vorgeworfen. Die Taten erstrecken sich über 17 Jahre. Ein Urteil wird am Freitag erwartet.
www.zeit.de03.06.2026
Im rock'n'popmuseum Gronau startet eine Sonderausstellung über Udo Lindenberg. Kernstück ist sein nachgebautes Hotelzimmer, die "Panikzentrale", die Einblicke in seinen Alltag und kreativen Schaffensprozess gibt. Die für das Museum aufbereitete Schau zeigt nicht nur seine Bühnenpersönlichkeit, sondern auch überraschend bodenständige Momente. Lindenberg selbst musste wegen einer Magenentzündung und einem Check-Up seine Teilnahme absagen. Die Ausstellung läuft bis Jahresende.
www.zeit.de03.06.2026
Die Finanzämter in Rheinland-Pfalz benötigen im Schnitt 46 Tage für Einkommensteuererklärungen, ein Anstieg von drei Tagen im Vergleich zum Vorjahr. Damit fallen sie bundesweit vom siebten auf den zehnten Platz zurück. Hessen ist am schnellsten. Die statistischen Daten basieren auf Angaben der Finanzämter und umfassen Erklärungen von Arbeitnehmern und Selbstständigen. Die Bearbeitungszeiten variieren regional stark. Ein Viertel der Erklärungen wird automatisiert bearbeitet.
www.zeit.de03.06.2026
Im Jahr 2025 erreichten antisemitische Vorfälle in NRW mit 1.102 Ereignissen einen neuen Höchststand, 17% mehr als im Vorjahr. Gewaltbereitschaft und Angriffe auf jüdische Menschen nahmen um 78% zu. Bedrohungen verdoppelten sich. Am häufigsten sind Vorfälle israelbezogen und treten im öffentlichen Raum sowie online auf. Die Landesregierung sieht darin Handlungsbedarf.
www.zeit.de03.06.2026
Ein 15-Jähriger aus dem Landkreis Augsburg sitzt wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, Anschläge auf eine Synagoge geplant und mit Sprengstoff experimentiert zu haben. Dabei sollen er und eine weitere Person verletzt worden sein. Der Jugendliche soll mit dem IS sympathisiert haben. Sein Verteidiger bestreitet konkrete Anschlagspläne. Die Ermittlungen laufen seit dem Herbst; die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Vorbereitung einer staatsgefährdenden Gewalttat und weiterer Delikte.
www.zeit.de03.06.2026
Auf dem Braunschweiger Schlossplatz behinderten zahlreiche Schaulustige, darunter auch Kinder, die Rettung einer kollabierten 34-jährigen Frau. Ersthelferinnen leisteten bis zum Eintreffen des Rettungswagens Hilfe. Die Polizei musste mit drei Streifenwagen die Gaffer zurückdrängen, die die Arbeit der Rettungskräfte erschwerten. Die Feuerwehr errichtete einen Sichtschutz. Die Polizei verurteilte das "sozialschädliche Verhalten", das strafrechtliche Folgen haben kann und Rücksichtnahme erfordert.
www.zeit.de03.06.2026
Im Erlebnisbad "Miramar" in Weinheim ereignete sich ein tödlicher Rutschen-Unfall, bei dem ein 25-Jähriger ums Leben kam. Er war in der Rutsche mit mehreren Personen kollidiert und bewusstlos geworden. Die Staatsanwaltschaft Mannheim ordnete eine Obduktion an, um die genaue Todesursache zu klären. Erste Ergebnisse werden nächste Woche erwartet, ein endgültiges Ergebnis kann jedoch Monate dauern. Die Ermittlungen dauern an.