Verkehr: An den Schulterblick gedacht? Kampagne für sichere Radler

www.zeit.de26.05.2026

In Niedersachsen sind die tödlichen Unfälle mit Radfahrern im vergangenen Jahr stark gestiegen. Um die Sicherheit zu erhöhen, starten Verkehrs- und Innenministerium sowie die Verkehrswacht eine landesweite Kampagne mit Fokus auf den "Schulterblick" beim Abbiegen und Einmünden. Die Kampagne reagiert auf die Zunahme der Todesfälle, von denen viele Senioren und Pedelec-Fahrer betrafen, oft ohne Helm. Gezielte Aufklärung und mehr Rücksichtnahme sollen gefährdete Radfahrer schützen.

Wiederaufbau im Ahrtal: Neuer Ministerpräsident Schnieder (CDU) besucht Ahrtal

www.zeit.de26.05.2026

Der neu gewählte Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder (CDU), besucht das Ahrtal, um sich über den Stand des Wiederaufbaus nach der Flutkatastrophe von 2021 zu informieren. Im Fokus stehen die Wiederherstellung von Gewässern und Hochwasserschutzmaßnahmen. Trotz Fortschritten sind noch nicht alle Schäden beseitigt, die Katastrophe forderte 135 Todesopfer.

Tödlicher Angriff: Prozess um getöteten Gerichtsvollzieher geht weiter

www.zeit.de26.05.2026

Im Prozess um den getöteten Gerichtsvollzieher in Bexbach soll der Verteidiger des 42-jährigen Angeklagten heute eine Tatklärung abgeben. Zeugen, darunter Hausmeister und Mitarbeiterinnen, werden gehört. Dem Deutschen wird vorgeworfen, im November 2025 den 58-jährigen Gerichtsvollzieher während einer Zwangsräumung erstochen zu haben. Der Prozess vor dem Landgericht Saarbrücken dauert bis zum 21. August.

Russland droht mit Luftschlägen auf Kyjiw – Ukraine und EU geben sich unbeeindruckt

www.spiegel.de26.05.2026

Russland droht mit systematischen Luftschlägen auf Kyjiw und fordert zur Ausreise auf. Die Ukraine und die EU-Vertretung in Kyjiw bleiben jedoch unbeeindruckt und widersetzen sich dem Versuch Moskaus, Panik zu säen. Die EU-Vertretung wird in Kyjiw bleiben, betonte die Leiterin des EU-Büros, Katarina Mathernova. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha rief die Verbündeten auf, sich nicht auf russische Erpressung einzulassen. Moskau begründete seine Drohungen mit angeblichen ukrainischen Angriffen auf Zivilisten, die die Ukraine jedoch zurückwies. Die Drohungen folgen auf einen der schwersten Angriffe auf Kyjiw seit Beginn des Krieges vor mehr als vier Jahren.

Kriminalität: Neun Frauen in Hessen 2025 durch Partner getötet

www.zeit.de26.05.2026

In Hessen wurden 2025 neun Frauen von aktuellen oder ehemaligen Partnern getötet, weitere 20 versuchten Tötungsdelikte wurden registriert. Die Zahlen in diesem Bereich schwankten in den Vorjahren. Femizide werden bundesweit noch nicht separat erfasst, da eine einheitliche Definition fehlt. Währenddessen stieg die Zahl der von Familiengerichten verhängten Gewaltschutzanordnungen in Hessen auf 3.952 im Jahr 2025.

Irankrieg: US-Militär greift Raketenstellungen und Boote im Iran an

www.zeit.de26.05.2026

Die USA haben im Süden des Iran Raketenstellungen und Boote angegriffen, die angeblich Minen verlegen wollten. Laut US-Militär sind die Angriffe eine Verteidigungsmaßnahme zum Schutz amerikanischer Truppen, trotz der geltenden Waffenruhe. Das Zentralkommando Centcom teilte die Einsätze mit und betonte die Notwendigkeit, US-Soldaten vor iranischen Bedrohungen zu schützen.

Während Verhandlungen zum Kriegsende: US-Militär greift Ziele im Süden Irans an

www.spiegel.de26.05.2026

Während Verhandlungen zu Kriegsende in Doha greift die US-Armee Ziele im Südiran an. Laut Centcom dienten die Attacken auf Raketenabschussanlagen und Boote der Selbstverteidigung, um US-Soldaten vor iranischen Truppen zu schützen. Dies geschieht vor dem Hintergrund eines seit Februar andauernden Krieges, der mit US- und Israelischen Angriffen begann. Eine brüchige Waffenruhe gilt seit April, doch Verhandlungen stocken. Zuletzt reiste eine iranische Delegation nach Doha. US-Präsident Trump zeigte sich optimistisch bezüglich eines Rahmenabkommens.

Fotografie: Bilder des Tages

www.zeit.de26.05.2026

Der Artikel "Bilder des Tages" präsentiert eine Auswahl von Fotografien und behandelt das Thema Fotografie. Er liefert Informationen zu diesem visuellen Medium, mit dem Ziel, dem Leser Einblicke in die Welt der Bilder zu ermöglichen.

Streit am Kummerower See: Zoff am Kiosk eskaliert: Polizei stoppt Flucht per Boot

www.zeit.de26.05.2026

Ein alkoholisierter Kiosk-Kunde bedrohte am Kummerower See den Besitzer und flüchtete anschließend mit einem Boot. Die Polizei stoppte das Boot, in dem sich auch ein alkoholisierter Bootsführer befand. Gegen den 39-jährigen Angreifer wird wegen Beleidigung und Bedrohung ermittelt, gegen den 30-jährigen Bootsführer wegen Trunkenheit im Verkehr.

Hitzewelle: Großbritannien meldet höchste jemals im Mai gemessene Temperatur

www.zeit.de26.05.2026

Großbritannien erlebte den heißesten Maitag seit Beginn der Aufzeichnungen mit einem Rekord von 34,8 Grad Celsius in London. Die Wetterbehörde bezeichnete die Hitzewelle als "beispiellos", da der bisherige Rekord um ganze zwei Grad übertroffen wurde. Wissenschaftler warnen, dass das Land schlecht auf die durch den Klimawandel häufiger werdenden Hitzewellen vorbereitet ist und dringend Anpassungsmaßnahmen, wie die Nachrüstung von Gebäuden mit Klimaanlagen, benötigt.

Gesundheitsreform: Warken plant offenbar höhere Pflegebeiträge für Kinderlose

www.zeit.de26.05.2026

Gesundheitsministerin Warken plant zur Schließung eines 22-Milliarden-Euro-Defizits in der Pflegeversicherung eine Erhöhung des Beitragszuschlags für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkte auf 0,7 Prozent. Kinderlose müssten dann 4,3 Prozent des Bruttolohns zahlen, während Versicherte mit Kindern weiterhin niedrigere Sätze zahlen. Neben der Belastung von Kinderlosen sind auch Kürzungen bei Eigenanteilen und verschärfte Zugangsvoraussetzungen für Leistungen sowie höhere Beiträge für Gutverdiener vorgesehen. Die Pläne werden derzeit intern beraten.

Benjamin Netanyahu: Israelischer Premier in Krankenhaus eingeliefert

www.spiegel.de26.05.2026

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu wurde Berichten zufolge zur zahnärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus in Jerusalem eingeliefert. Sein Büro bezeichnete den Vorfall als harmlos. Dies geschieht im Kontext wiederholter gesundheitlicher Probleme, darunter eine kürzlich öffentliche gemachte Prostatatumor-Diagnose und eine frühere Operation wegen einer gutartigen Prostatavergrößerung. Auch ein Herzschrittmacher wurde ihm eingesetzt. Diese Ereignisse stehen im Kontrast zu seinem öffentlichen Bild eines energiegeladenen Politikers.

Coburger Convent: Fackelzug zieht durch Coburgs Straßen - Gegner protestieren

www.zeit.de26.05.2026

Der Coburger Convent, ein Bund von Studenten- und Absolventenverbindungen, hielt seinen Pfingstkongress ab. Höhepunkt war ein Fackelzug durch Coburg. Kritiker protestierten gegen den Zug und die als nationalistisch empfundene Veranstaltung. Rund 1.700 Teilnehmer zogen, während circa 700 Gegendemonstranten auf den Straßen waren. Die Polizei meldete vereinzelt Straftaten und einen Anschlag auf ein Ehrendenkmal, bezeichnete die Lage aber insgesamt als ruhiger als in den Vorjahren.

«Nicht mehr hinnehmbar»: Gewerkschaft der Polizei klagt: Viele Wachen marode

www.zeit.de26.05.2026

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert den maroden Zustand vieler Dienststellen der Bundespolizei scharf und fordert dringende Investitionen in die Infrastruktur. Laut GdP hat jede dritte Dienststelle erhebliche Mängel, darunter fehlende Büros, Unterkünfte und Parkplätze. Die Gewerkschaft bezeichnet die Zustände als "nicht mehr hinnehmbar" und betont, dass dies zu Frust bei den Beamten führe und die öffentliche Sicherheit beeinträchtige. Sie fordert Mittel für Sanierungen, Neubauten und bessere Unterkünfte als Zeichen von Respekt und zur Steigerung der Motivation.

Iran-Verhandlungen: Trump: Angereichertes Uran des Irans wird zerstört werden

www.zeit.de26.05.2026

US-Präsident Trump fordert die Zerstörung des angereicherten Urans im Iran. Dieses soll entweder in den USA vernichtet oder im Iran unter Aufsicht von Experten abgebaut werden. Der Umgang mit den etwa 400 Kilogramm Uran ist ein zentraler Streitpunkt bei den Verhandlungen über ein mögliches Rahmenabkommen. Trump kündigte an, ein Abkommen sei "weitgehend" ausgehandelt. Israel und die USA sind sich einig, dass jedes Abkommen die nukleare Gefahr beseitigen muss.