www.zeit.de19.06.2026
Deutschland erlebt derzeit extreme Hitze im Süden und Westen. In Kitzingen wurden 38,5 Grad gemessen. Obwohl die Temperaturen sehr hoch sind, handelt es sich nicht um neue Rekordwerte. Hitzewellen treten im Zuge des Klimawandels häufiger und intensiver auf, was Risiken für gefährdete Personengruppen birgt. Am Wochenende bleibt es heiß, lokale Gewitter sind möglich.
www.zeit.de19.06.2026
Die SPD Baden-Württemberg wählt nach einem schlechten Wahlergebnis erstmals eine Doppelspitze: Isabel Cademartori und Robin Mesarosch. Beide wurden in einer bindenden Mitgliederbefragung bestätigt und erhielten auf dem Parteitag hohe Zustimmungsraten. Diese Neuausrichtung soll dem Landesverband neue Impulse geben.
www.zeit.de19.06.2026
Gewitter mit Starkregen und Hagel zog am Abend über Südwestfalen. Warnungen galten unter anderem für Aachen, Köln und Düsseldorf. Es gab umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und vereinzelte Feuerwehreinsätze. Die Landesgartenschau Neuss musste schließen, ein Konzert wurde abgesagt. Verletzt wurde niemand. Die Gefahr ließ am Abend nach.
www.zeit.de19.06.2026
Der österreichisch-kanadische Milliardär Frank Stronach wurde in Kanada wegen "unsittlichem Übergriff" und sexueller Nötigung schuldig gesprochen. Sieben Klägerinnen hatten gegen den 93-Jährigen ausgesagt, dessen Taten bis 1977 zurückreichen. Stronach baute Magna International zum weltweit größten Hersteller für Autoteile aus. Das Strafmaß wird im September verkündet.
www.zeit.de19.06.2026
Zum Weltflüchtlingstag mahnt UN-Hochkommissar Salih, Flüchtlinge nicht als Last zu sehen. Er betont ihre Beiträge als Arbeiter, Studierende und Unternehmer, die Gesellschaften stärken. Salih würdigt den Mut von fast 42 Millionen Vertriebenen und fordert Perspektiven für ein Leben in Würde. Ziel des UNHCR ist die Reduzierung der anhaltend Vertriebenen um die Hälfte innerhalb von zehn Jahren. Der Bericht zeigt 5,4 Millionen neue Flüchtlinge in 2025, aber auch 14,7 Millionen Rückkehrer.
www.zeit.de19.06.2026
In Magdeburg wurde ein 20-Jähriger festgenommen, nachdem er zwei Frauen im Alter von 26 und 21 Jahren körperlich angegriffen und verletzt hatte. Zeugen konnten die Angriffe stoppen und den Verdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Beide Opfer mussten im Krankenhaus behandelt werden. Gegen den Mann wurde wegen versuchten Totschlags Haftbefehl erlassen.
www.zeit.de19.06.2026
Verena Bentele tritt als Vorsitzende des VdK Bayern zurück, zusammen mit Schatzmeister Konrad Gritschneder. Grund sei eine Meinungsverschiedenheit über die moderne Ausrichtung und Führung des Verbandes mit dem übrigen Vorstand. Die Vorwürfe seien ausgeräumt, dennoch ziehen sich Bentele und Gritschneder zum 30. Juni zurück. Bentele bleibt Bundespräsidentin des VdK.
www.spiegel.de19.06.2026
Aufgrund eines Unwetters wurde das Southside-Festival am Freitagabend für rund 60.000 Besucher unterbrochen. Die Veranstalter forderten alle auf, Schutz in ihren Fahrzeugen zu suchen. Die Pause ist zeitlich begrenzt, ein vollständiger Abbruch des Abends ist nicht geplant. Das Festival startete trotz Hitzewelle, mit Temperaturen über 35 Grad, und wird mit Maßnahmen gegen die Hitze fortgesetzt.
www.zeit.de19.06.2026
Der Artikel kritisiert die Ungleichverteilung von Geld und Aufmerksamkeit zwischen den Generationen. Ältere, etablierte Menschen, insbesondere Männer mittleren Alters aus der Mittelschicht, werden von Unternehmen und Dienstleistern umschmeichelt, während junge Menschen oft mit negativen Nachrichten und steigenden Kosten konfrontiert sind. Der Autor sieht darin eine Form der indirekten Geringschätzung, bei der finanzielle Interessen im Vordergrund stehen.
www.zeit.de19.06.2026
Der langjährige Direktor der Bremer Kunsthalle, Wulf Herzogenrath, ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Er war von 1994 bis 2011 Leiter der Institution und trug maßgeblich zu ihrer Positionierung unter den führenden deutschen Museen bei. Herzogenrath öffnete die Kunsthalle einem breiteren Publikum. Zuvor war er Direktor des Kölnischen Kunstvereins und Hauptkustos der Nationalgalerie Berlin. Er war zudem Teil des Leitungsteams der documenta.
www.zeit.de19.06.2026
Andy Burnham siegte deutlich bei der Nachwahl in Makerfield und stärkt seine Position als Herausforderer für Labour-Chef Keir Starmer. Burnhams Erfolg wird als Zeichen für mangelndes Vertrauen in Starmer interpretiert. Mögliche Szenarien umfassen eine Kabinettsumbildung mit starkem Posten für Burnham, ein formelles Führungsrennen oder ein Rücktritt Starmers. Burnhams "Manchesterism" könnte übertragbar, aber auf nationaler Ebene fraglich sein.
www.spiegel.de19.06.2026
Bundespräsident Steinmeier wünscht sich für seine Nachfolge ab 2027 einen Amtsinhaber mit politischen Kontakten. Er betont die Bedeutung eines guten Drahtes zu Parteien, um schwierige Regierungsbildungen zu bewältigen, wie er sie selbst erlebt hat. Die Wahl durch die Bundesversammlung steht im Frühjahr 2027 an. Nach zwei Amtszeiten darf Steinmeier nicht mehr antreten. Ob die Nachfolge eine Frau und parteipolitisch gebunden sein wird, ist offen, obwohl bereits Namen wie Angela Merkel spekuliert wurden.
www.zeit.de19.06.2026
Das Southside-Festival in Baden-Württemberg wurde wegen drohender Unwetter unterbrochen. Besucher wurden aufgefordert, in ihren Fahrzeugen Schutz zu suchen. Europaweit warnen Wetterdienste vor extremer Hitze und Unwetterereignissen. Diese Hitzewellen, die bereits vor dem Sommerbeginn auftreten, werden von Wissenschaftlern auf den menschengemachten Klimawandel zurückgeführt. In mehreren europäischen Ländern wie Frankreich, Spanien und der Schweiz gelten Hitzewarnungen.
www.zeit.de19.06.2026
Die dritte Staffel des "Game of Thrones"-Ablegers "House of the Dragon" feierte in Berlin Deutschlandpremiere. Schauspieler wie Harry Collett waren anwesend. Die Serie ist eine Vorgeschichte zu "Game of Thrones" und handelt von Machtkämpfen im Hause Targaryen, etwa 200 Jahre vor dessen Ereignissen. Basierend auf George R. R. Martins Buch "Feuer und Blut" startet die Staffel am 22. Juni bei HBO Max und WOW, mit wöchentlichen Episoden.
www.zeit.de19.06.2026
Präsident Macron lehnt EU-Pläne für Abschiebezentren in Drittstaaten ab. Aus seiner Sicht sind diese weder effizient noch mit französischen Prinzipien vereinbar. Die Zentren sollen Ausreisepflichtige aufnehmen, die nicht in ihre Herkunftsländer zurückgeführt werden können. Das EU-Parlament hat bereits zugestimmt, die endgültige Entscheidung liegt bei den EU-Staaten.