www.zeit.de29.04.2026
Nach Kritik von Deutschland und anderen Teilnehmern hebt die FIFA die Prämien für die kommende WM auf 871 Millionen US-Dollar an. Jedes der 48 teilnehmenden Teams erhält nun 10 Millionen US-Dollar Startgeld und 2,5 Millionen Dollar für Vorbereitungskosten. Die FIFA begründet dies mit dem kommerziellen Erfolg und der finanziellen Stabilität des Verbandes. Dennoch gab es keine Änderungen am Rekordpreisgeld für den Weltmeister.
www.spiegel.de29.04.2026
Bei der Fußball-WM wird das Bedecken des Mundes bei verbalen Auseinandersetzungen mit Gegnern mit Rot bestraft, um diskriminierendes Verhalten zu verhindern. Fifa-Präsident Infantino argumentiert, dass Spieler, die nichts zu verbergen haben, ihren Mund nicht zudecken müssten. Diese Regeländerung des Ifab war eine Reaktion auf einen Vorfall im Champions-League-Spiel zwischen Real Madrid und Benfica Lissabon.
www.zeit.de29.04.2026
Hessen will die steigende Zahl von E-Scooter-Unfällen eindämmen. Innenminister Roman Poseck setzt auf Prävention und Kontrollen. Die Polizei arbeitet eng mit Kommunen und Akteuren der Verkehrssicherheit zusammen, um aufzuklären und zu informieren. Die Zahl der E-Scooter-Unfälle in Hessen hat sich seit 2021 fast verdoppelt. Ziel ist es, die Gefahren konsequenter zu bekämpfen, ohne das E-Scooter-Fahren generell zu verbieten.
www.zeit.de29.04.2026
Der Artikel "Bilder des Tages" präsentiert thematisch rund um das Thema Fotografie. Er enthält Informationen, die für Interessierte an diesem Bereich relevant sind.
www.zeit.de29.04.2026
Israels Präsident Herzog lädt zum Gespräch über eine außergerichtliche Einigung im Korruptionsverfahren gegen Premier Netanjahu. Zuvor hatte Herzog ein Gnadengesuch Netanyahus abgelehnt und auf Gespräche zur Einigung gedrängt. Netanjahu, der sich als unschuldig bezeichnet und vom "politischen Prozess" spricht, ist wegen Betrugs und Bestechlichkeit angeklagt. Herzogs Bemühen könnte eine Lösung außerhalb des Gerichts für den seit sechs Jahren laufenden Prozess bedeuten.
www.zeit.de29.04.2026
Um höhere Krankenkassenbeiträge zu vermeiden, plant das Kabinett Gesetzesänderungen. Diese sehen Ausgabenbremsen für Praxen, Kliniken und Pharmahersteller vor, während Patienten mit höheren Zuzahlungen rechnen müssen. Ein Teil der Entlastung kommt von Arbeitgebern. Opposition und Kassen kritisieren die Pläne als unzureichend und potenziell qualitätsmindernd. Zuzahlungen sollen steigen und homöopathische Leistungen gestrichen werden.
www.spiegel.de29.04.2026
US-Präsident Donald Trump lässt sein Gesicht auf den US-Reisepass drucken. Zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung sollen limitierte Pässe mit seinem Bildnis und dem Text der Erklärung erscheinen. Dies ist Teil einer verstärkten Personenkultpflege, der auch Ein-Dollar-Münzen mit Trumps Gesicht und seine Unterschrift auf 100-Dollar-Banknoten einschließt. Sicherheitsmerkmale der Pässe bleiben erhalten.
www.zeit.de29.04.2026
Um das 250-jährige Bestehen der USA zu feiern, wird eine limitierte Auflage von Reisepässen mit dem Bild von Donald Trump herausgegeben. Dies wäre eine Premiere für einen amtierenden Präsidenten auf einem offiziellen Reisedokument. Die Pässe enthalten außerdem Trumps Unterschrift und ein spezielles Hologramm der US-Flagge. Dieses Vorhaben reiht sich in eine Serie von Bemühungen ein, das Bild Trumps auf offiziellen Dokumenten und in der Öffentlichkeit zu präsentieren.
www.zeit.de29.04.2026
Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen äußerte sich schockiert über den 2:5-Rückstand im Champions-League-Halbfinale gegen Paris Saint-Germain. Er lobte die Mannschaft jedoch für ihren Charakter und den Aufholjag zum 4:5, der das Comeback-Potenzial unterstreiche. Dreesen dankte auch Interimscoach Aaron Danks für seine Leistung. Trotz des Rückstands glaubt er fest an den Einzug ins Finale, insbesondere mit Heimvorteil und der Rückkehr von Trainer Vincent Kompany.
www.zeit.de29.04.2026
Die USA geben eine limitierte Sonderedition von Reisepässen mit einem Porträt von Präsident Donald Trump heraus, um das 250. Jubiläum des Landes zu feiern. Diese Ausgabe wird vorerst nur in Washington erhältlich sein. Die Platzierung von Trumps Abbild auf offiziellen Dokumenten und Einrichtungen wird kritisiert, während das Weiße Haus dies mit ähnlichen Aktionen früherer Präsidenten rechtfertigt.
www.spiegel.de29.04.2026
Die Ukraine produziert nach eigenen Angaben mehr Waffen als benötigt und sieht darin Exportchancen zur Finanzierung des Landes, insbesondere im Drohnenbereich. Präsident Selenskyj nennt Europa, den Nahen Osten und den Kaukasus als Kooperationspartner. Kremlchef Putin kritisiert indes ukrainische Drohnenangriffe auf russische Zivilinfrastruktur, was Kiew zur Finanzierung des Krieges durch russische Öl-Einnahmen beeinflussen soll.
www.zeit.de29.04.2026
Alexander Zverev hat das Viertelfinale beim Tennisturnier in Madrid erreicht. Nach einer späten Ansetzung und einem langen Match besiegte er Jakub Mensik erst um 1:22 Uhr. Zverev trifft nun auf Flavio Cobolli. Das Turnier in Madrid gilt als wichtiger Vorbote für die French Open. Jannik Sinner ist ebenfalls im Viertelfinale, wo er auf das aufstrebende Talent Rafael Jodar treffen könnte.
www.zeit.de29.04.2026
Olaf Scholz zeigt sich gelassen bezüglich Donald Trumps Kritik an Friedrich Merz. Trump hatte Merz wegen dessen Kritik an der US-Offensive gegen den Iran angegriffen. Scholz betont, dass unterschiedliche Sichtweisen die transatlantische Zusammenarbeit nicht beeinträchtigen sollten. Die Debatte fand statt, als Scholz in New York für seine Verdienste um das jüdische Leben ausgezeichnet wurde.
www.zeit.de29.04.2026
Premierminister Keir Starmer hat eine parlamentarische Untersuchung zu seinen Handlungen bei der Ernennung des Botschafters Peter Mandelson abgewendet. Die Opposition warf ihm vor, das Parlament getäuscht zu haben, da Mandelson trotz negativer Sicherheitsüberprüfung aufgrund seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein ernannt wurde. Starmer bezeichnete den Vorstoß als politisches Manöver. Eine Abstimmungsniederlage hätte die Regierungskrise verschärft.
www.zeit.de29.04.2026
Familienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt die Neuausrichtung des Programms "Demokratie leben!". Sie kritisiert bisherige Förderungen als zu "selbstreferenziell" und "überheblich". Prien möchte die Demokratieförderung breiter aufstellen und, statt primär zivilgesellschaftliche Gruppen, stärker Institutionen wie Schulen und Vereine einbinden. Sie distanziert sich von Identitätspolitik. Die Neuausrichtung stößt auf Kritik, auch innerhalb der Koalition, wird aber von SPD-Chef Merz unterstützt.