www.zeit.de12.01.2026
Wegen Bauarbeiten am Nollendorfplatz sind die U-Bahn-Linien U1 und U3 ab sofort für vier Monate unterbrochen. Die U1 fährt nur zwischen Uhlandstraße und Wittenbergplatz, die U3 zwischen Gleisdreieck und Warschauer Straße. Die U4 wird eingestellt. Ersatzverkehr mit Bussen wird eingerichtet. Die Arbeiten, die bis zum 10. Mai dauern, umfassen die Sanierung der Decke im Nollendorfplatz, der täglich von 560.000 Fahrgästen genutzt wird. Das Projekt hat ein Budget von 4,3 Millionen Euro.
www.zeit.de12.01.2026
Der WWF kritisiert deutsche Banken für unzureichende Integration von Klimaschutz in ihre Geschäftsprozesse. In einem Rating, das 15 Banken analysierte, wird festgestellt, dass nur die ING als "Vorreiter" gilt, während zehn Banken im Durchschnitt landen und die Berliner Volksbank das Schlusslicht bildet. Obwohl einige Banken Klimaziele implementieren, gibt es massive Defizite bei der Umsetzung, besonders im Kredit- und Investmentgeschäft. Der WWF fordert ambitionierte, überprüfbare Ziele für den Klima- und Biodiversitätsschutz.
www.zeit.de12.01.2026
US-Notenbankchef Jerome Powell wies strafrechtliche Ermittlungen und eine drohende Anklage als Einschüchterungsversuch zurück, der auf den Wunsch des Präsidenten abzielt, die Zinssätze zu beeinflussen. Powell betonte, dass die Federal Reserve ihre Zinspolitik unabhängig und im öffentlichen Interesse festlegen werde. Hintergrund sind Forderungen von Präsident Trump nach niedrigeren Leitzinsen zur Ankurbelung der Wirtschaft, verbunden mit wiederholten Angriffen auf Powell. Er kündigte an, sein Amt weiterhin integer auszuführen, trotz der politischen Drucksituation.
www.zeit.de12.01.2026
Im Landkreis St. Wendel retteten Ersthelfer zwei Menschen und einen Hund aus einem brennenden Auto nach einem Unfall auf einer Landstraße. Der 62-jährige Fahrer und die 52-jährige Beifahrerin wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, jedoch war keine Lebensgefahr gegeben. Der Unfall ereignete sich beim Überholen eines Fahrzeugs, woraufhin der Wagen von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Der Hund konnte fliehen und wurde bisher nicht gefunden.
www.zeit.de12.01.2026
Die Zahl der Toten bei den Protesten im Iran ist auf über 538 gestiegen, darunter 490 Demonstrierende. Menschenrechtler sprechen von einem "Massaker" durch Sicherheitskräfte. Videoaufnahmen zeigen zahlreiche Leichen und werden als Beweis für schwere Verbrechen angesehen. UN-Generalsekretär Guterres kritisiert die Gewalt und fordert die Respectierung der Meinungsfreiheit sowie ein Ende der Internetabschaltung. Die EU plant neue Sanktionen. Deutsche Politiker betonen die Notwendigkeit geschlossener westlicher Reaktionen und betrachten Sanktionen als wirksam.
www.spiegel.de12.01.2026
Nach den tödlichen Schüssen eines ICE-Agenten auf eine Frau in Minneapolis ist die Stimmung angespannt. Die US-Heimatschutzministerin Kristi Noem kündigt die Entsendung Hunderter weiterer Bundesbeamter an, um die Sicherheit der ICE-Mitarbeiter zu gewährleisten. Sie droht mit harten Maßnahmen gegen Gewalttäter und kritisiert die Opposition für das Anstacheln zu Protesten. Der Vorfall hat landesweite Proteste ausgelöst, wobei einige Politiker die Abschiebeaktionen der Trump-Regierung als Bedrohung für die öffentliche Sicherheit bezeichnen.
www.zeit.de12.01.2026
Reza Pahlavi, Sohn des ehemaligen Schahs des Iran, fordert in einer neuen Botschaft zur Intensivierung der Proteste auf, um die Islamische Republik zu stürzen. Er erklärt, dass zentrale Straßen und Propaganda-Institutionen legitime Ziele seien. Trotz massiven Internetsperren ist unklar, ob die Bevölkerung seine Botschaft erreicht. Während sich die Proteste auf 186 Städte ausgeweitet haben, meldet ein Menschenrechtsnetzwerk 544 Todesopfer und etwa 10.700 Festnahmen. Irans Behörden haben den Internetzugang fast vollständig gesperrt.
www.zeit.de12.01.2026
Nach einem millionenschweren Einbruch in eine Sparkasse in Gelsenkirchen äußerte NRW-Innenminister Herbert Reul Bedenken über das zielgerichtete Vorgehen der Täter, das auf einen möglichen ortskundigen Helfer hinweist. Die Einbrecher nutzten eine nicht alarmgesicherte Tür und zielten präzise auf einen Archivraum. Von rund 3.250 Schließfächern blieben gerade die unvermieteten unberührt. Der Schaden könnte im dreistelligen Millionenbereich liegen. Der Sparkassen-Chef stritt Insider-Informationen ab, während die Polizei von einer professionellen Bande ausgeht.
www.zeit.de12.01.2026
Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Antrittsreise nach Indien begonnen, um die bilateralen Beziehungen zu stärken. Bei Gesprächen mit Ministerpräsident Narendra Modi stehen Handel, Rüstungskooperation und Russlands Einfluss im Mittelpunkt. Deutschland plant Rüstungsprojekte wie den Bau von U-Booten in Indien, um die Abhängigkeit von russischen Lieferungen zu verringern. Zudem wird über den Abschluss eines Freihandelsabkommens zwischen der EU und Indien diskutiert. Merz setzt auf die Anwerbung indischer Fachkräfte, um dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken.
www.zeit.de12.01.2026
In den französischen und österreichischen Alpen starben am Wochenende sieben Menschen durch Lawinen, die mehrere Skifahrer abseits der Pisten erfassten. Unter den Opfern war ein Brite in La Plagne und eine 58-jährige Frau in Tirol. Die Lawinengefahr bleibt hoch, Behörden warnen vor weiteren Unternehmungen abseits der Pisten. In verschiedenen Skigebieten kam es zudem zu mehreren Verletzten. Experten betonen, dass selbst geringe Schneemengen gefährlich sein können, wenn instabile Schneeschichten vorhanden sind.
www.zeit.de12.01.2026
In Patagonien, Argentinien, wüten schwere Waldbrände, die Tausende Touristen zur Flucht zwangen. Die Regierung vermutet, dass radikale Mapuche-Gruppen hinter den Bränden stecken, die für die Rückgabe ihrer Gebiete kämpfen. Die Provinz Chubut ist besonders betroffen, wobei bereits über 12.000 Hektar verbrannt sind. Höhere Temperaturen und Dürre erschweren die Bekämpfung. Gouverneur Torres kündigte eine Belohnung für Hinweise auf Brandstifter an und bezeichnete die Situation als eine der schlimmsten Umweltkrisen der Region.
www.zeit.de12.01.2026
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Dresden wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind, das mit einer Drehleiter gerettet wurde. Das Feuer brach am Sonntagmittag im Keller aus. Insgesamt kamen 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst zum Einsatz. Das Gebäude ist unbewohnbar, und die Polizei ermittelt noch zur Brandursache. Angaben zur Schadenshöhe sind derzeit nicht bekannt.
www.zeit.de12.01.2026
Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) verleiht beim Neujahrsempfang drei Landesverdienstorden an Peter Grosch, Peter Hick und Katrin Wischeropp für ihr herausragendes soziales und kulturelles Engagement in Mecklenburg-Vorpommern. Wischeropp engagiert sich als Pflegemutter und Gründerin eines Pflegeelternvereins, Grosch fördert seit 1995 mit der Schweriner Tafel die Versorgung Bedürftiger, und Hick hat die erfolgreichen Störtebeker-Festspiele ins Leben gerufen. Die Ehrung würdigt ihr bedeutendes Wirken für die Gesellschaft.
www.zeit.de11.01.2026
Am 12. Januar ereigneten sich mehrere bedeutende historische Ereignisse: 2016 starben bei einem Selbstmordanschlag des Islamischen Staates in Istanbul zwölf deutsche Touristen. 2001 gestand der ehemalige Bundestrainer Christoph Daum Drogenkonsum. Im Jahr 1971 sank der Hamburger Frachter Brandenburg nach einer Kollision mit einem Wrack, und 1966 trat die "Starfighter-Affäre" in die öffentliche Wahrnehmung. Zudem trat 1951 die UN-Konvention gegen Völkermord in Kraft, während 1956 und 1976 bekannte Persönlichkeiten wie Ute Freudenberg und Agatha Christie geboren wurden.
www.spiegel.de11.01.2026
In Patagonien, Argentinien, herrschen schwere Waldbrände, die rund 12.000 Hektar Land zerstört haben. Gouverneur Ignacio Torres bezeichnete die Lage als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen der Region. Die Brände werden durch hohe Temperaturen, starke Winde und eine Dürre, die die größte seit 1965 ist, verschärft. Die argentinische Regierung vermutet, dass die Brände vorsätzlich gelegt wurden, möglicherweise von radikalen Gruppen der Mapuche, die für die Rückgabe ihrer Ländereien kämpfen. Rund 3000 Touristen wurden evakuiert.