www.zeit.de06.06.2026
Ein brennendes Auto hat in Rettenberg eine Garage komplett zerstört und ein angrenzendes Wohnhaus schwer beschädigt. Drei Personen erlitten Rauchvergiftungen. Trotz Lösungsversuchen von Anwohnern breitete sich das Feuer aus, konnte aber von der Feuerwehr eingedämmt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 160.000 Euro geschätzt, die Brandursache ist unklar, aber Brandstiftung wird vorerst ausgeschlossen.
www.spiegel.de06.06.2026
Ein neues Altersvorsorgedepot soll die Riester-Rente ablösen. Arbeitnehmer mit bestehenden Riester-Verträgen sollten prüfen, ob ein Wechsel sinnvoll ist. Je nach Alter und bisheriger Rendite des Riester-Vertrags kann das neue Depot höhere Renditen und mehr Flexibilität bieten. Insbesondere für Jüngere und Unzufriedene mit alten Verträgen lohnt sich der Wechsel. Wer kurz vor der Rente steht und Sicherheit bevorzugt, sollte vorsichtig sein. Entscheidend sind die individuellen Konditionen des alten Vertrags und die künftigen Angebote.
www.zeit.de06.06.2026
Das Wochenende in Baden-Württemberg verspricht wechselhaftes Aprilwetter mit vereinzeltem Regen. Samstag wird es stark bewölkt mit Höchstwerten bis 24°C. Sonntag startet trocken mit Sonne und Wolken, bis 24°C. Montag beginnt sonnig, doch am Abend setzt Regen und teils Gewitter ein, mit Temperaturen bis 28°C. Darauf folgen schauerartiger Regen und Gewitter in der Nacht zum Dienstag.
www.spiegel.de06.06.2026
Nach monatelangem KI-Hype gerieten US-Aktien, insbesondere Technologie- und Chipwerte wie Nvidia und IBM, unter Druck. Dies wird auf die Erwartung von Zinsanhebungen durch die US-Notenbank Fed und Gewinnmitnahmen zurückgeführt. Stark positive Arbeitsmarktdaten und steigende Renditen der US-Staatsanleihen trugen zur Abwertung des Dollars und gefallenen Rohstoffpreisen bei. Ein großer Deal zwischen Google und SpaceX im Bereich KI sorgt jedoch weiterhin für Aufmerksamkeit.
www.zeit.de06.06.2026
Die Fußball-WM in Nordamerika stellt Gastronomen in Thüringen vor Herausforderungen wegen später Anstoßzeiten. Ausnahmeregelungen für Lärmschutz sind möglich, doch das Interesse am Public Viewing ist bisher gering, da viele Gäste werktags arbeiten. Größere Städte wie Erfurt, Gera und Weimar prüfen oder genehmigen Anträge für Public Viewing, wobei jede Kommune eigene Auflagen festlegt, wie etwa abendliche Endzeiten und Lärmgrenzen.
www.zeit.de06.06.2026
Das Wochenende verspricht zum Ferienende in Bayern nochmals Sonne, besonders am Samstagvormittag. Ab Mittag sind jedoch im Westen zunehmend Wolken und örtlich Schauer möglich, im Chiemgau und Berchtesgaden auch windig. Die Temperaturen erreichen bis zu 25 Grad. Der Sonntag zeigt sich meist sonnig mit geringer Niederschlagswahrscheinlichkeit, nur an den Alpen sind einzelne Schauer/Gewitter möglich. Die Temperaturen steigen auf bis zu 28 Grad, was für den Schulstart am Montag fast zu warm ist.
www.zeit.de06.06.2026
Ein zehnjähriger Junge wurde in Witten von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Er rannte zwischen geparkten Autos auf die Straße und wurde von einer 45-jährigen Autofahrerin erfasst, deren Bremsversuch erfolglos blieb. Der Junge wurde mit einem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.
www.zeit.de06.06.2026
Zwei Seniorinnen stellten in Hann. Münden Sand gefüllte Eimer auf, um das Problem von Zigarettenstummeln an der Werrabrücke zu lösen. Die Aktion war erfolgreich und motivierte die Stadt, 20 schicke Edelstahl-Aschenbecher zu installieren. Die Behälter sind benutzerfreundlich, kostengünstig und bereits ein Exportschlager, da andere Kommunen Interesse zeigen.
www.zeit.de06.06.2026
Google mietet für seine KI-Dienste für viele Milliarden Dollar Rechenleistung von Elon Musks SpaceX. Die Vereinbarung läuft bis 2029. SpaceX entwickelt dafür eigene Rechenzentren und hilft damit indirekt auch, den Konkurrenten OpenAI zu schwächen, mit dem Musk im Clinch liegt. Trotz hoher Verluste strebt SpaceX eine massive Börsenbewertung an, wobei die Mieteinnahmen die Bilanz aufbessern sollen.
www.zeit.de06.06.2026
Die Zahl politisch motivierter Straftaten in Deutschland erreichte 2025 mit mindestens 85.000 einen Höchstwert, was einer Verdopplung seit 2015 entspricht. Die Gewaltbereitschaft bleibt hoch, mit 4.156 Gewalttaten, von denen die Mehrheit rechtsextremen Tätern zugeordnet wird. Die Daten stammen aus 15 Bundesländern und könnten noch höher ausfallen, da Rheinland-Pfalz fehlt.
www.zeit.de06.06.2026
Der Tänzerinnen-Brunnen von Georg Kolbe, NS-Raubgut, wurde für vier Millionen Euro an eine US-Privatsammlung versteigert. Das Georg Kolbe Museum gab das Werk an die Erben der Familie Stahl zurück, die es nun auktionieren ließen. Die Familie Stahl wurde während des NS-Regimes gezwungen, ihr Haus, auf dessen Grundstück der Brunnen stand, unter Wert zu verkaufen.
www.zeit.de06.06.2026
Bei einem Auffahrunfall auf der A2 bei Hohe Börde fuhr ein Autotransporter auf ein Stauende auf. Der 34-jährige Fahrer des Autotransporters wurde schwer verletzt und in eine Klinik gebracht, nachdem er in seiner Fahrerkabine eingeklemmt war. Der Fahrer des vorderen Lastwagens blieb unverletzt. Der Unfall führte zu einer mehrstündigen Sperrung der Autobahn Richtung Berlin und einem Sachschaden im hohen fünfstelligen Bereich.
www.zeit.de06.06.2026
Ein 21-jähriger Motorradfahrer rammte einen Streifenwagen, nachdem er vor der Polizei geflohen war. Er hatte mehr als 2,5 Promille Alkohol im Blut, fuhr ohne Führerschein und mit gefälschten Kennzeichen. Anrufer hatten die Polizei über seine auffällige Fahrweise informiert. Bei der Kontrolle prallte der Motorradfahrer gegen das neben ihm geparkte Polizeifahrzeug. Es gab keine Verletzten.
www.spiegel.de06.06.2026
Friedrich Merz kann die CDU im Osten kaum mobilisieren, da die Unzufriedenheit mit seiner Regierung hoch ist. In Sachsen-Anhalt verzichtet die Landes-CDU auf seine Unterstützung. In Mecklenburg-Vorpommern, wo die CDU bei zehn Prozent liegt, muss er dennoch Ran. In Aue-Bad Schlema könnte ein Neonazi Oberbürgermeister werden. Die Bundeswehr präsentiert sich als attraktiver Arbeitgeber, während der DFB bei gesellschaftlich relevanten Themen unpolitisch bleibt.
www.zeit.de06.06.2026
Trotz einer von den USA unterstützten Waffenruhe kommt es im Libanon wegen anhaltender Kämpfe zwischen Hisbollah und Israel. Die Hisbollah fordert einen umfassenden Waffenstillstand, was Israel ablehnt. Gleichzeitig bietet die Linkspartei in Deutschland Schulungen zur Kriegsdienstverweigerung an, angesichts der Debatte über einen möglichen neuen Wehrdienst und einer verbreiteten Ablehnung verpflichtender Dienste bei jungen Menschen.