Notfall: Leiche bei Suche nach Eisbader gefunden

www.zeit.de12.01.2026

Bei der Suche nach einem vermissten Eisbader im Wismarer Wendorf wurde die Leiche eines 40-jährigen Mannes gefunden. Zeugen berichteten, dass der Mann in einen Rückhalteteich für Löschwasser eingegangen war, nachdem er ein Loch ins Eis geschlagen hatte. Er wollte sein Eisbaden vermutlich mit einer Kamera dokumentieren. Die Feuerwehr setzte Taucher und Kettensägen ein, um die brutalen Bedingungen zu bewältigen und die Suche durchzuführen.

Nach starken Schneefällen: Schulen im Landkreis Peine ab morgen mit Präsenzunterricht

www.zeit.de12.01.2026

Nach den starken Schneefällen und den übers Wochenende ausgefallenen Unterrichtstagen wird im Landkreis Peine ab Dienstag wieder Präsenzunterricht stattfinden. Kreissprecher Fabian Laaß informierte, dass die Schülerbeförderung in Absprache mit den Busunternehmen wieder aufgenommen wird, jedoch Verspätungen nicht ausgeschlossen sind. Die Schulausfälle waren zuvor aufgrund der Glatteis-Gefahr in Niedersachsen und Bremen erfolgt.

Crans-Montana: Gericht bestätigt Untersuchungshaft für Barbetreiber

www.spiegel.de12.01.2026

Nach der Brandkatastrophe in der Bar "Le Constellation" in Crans-Montana, die zu 40 Todesfällen führte, bleibt der Barbetreiber Jacques Moretti in Untersuchungshaft. Ein Gericht bestätigte die Haft wegen Fluchtgefahr. Moretti steht im Verdacht der fahrlässigen Tötung. Berichten zufolge war ein Notausgang während des Feuers verriegelt und Moretti hatte schadstoffhaltigen Schaumstoff an der Decke installiert. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf die Brandursache, die möglicherweise durch Partyfontänen ausgelöst wurde.

Bundesregierung: Ministerium rechtfertigt Einsatz zweier Regierungsflieger

www.zeit.de12.01.2026

Das Verteidigungsministerium hat den Einsatz zweier Regierungsflieger für Außenminister Johann Wadephul und Vizekanzler Lars Klingbeil in die USA gerechtfertigt. Ein Sprecher erklärte, dass aufgrund unterschiedlicher Reisepläne eine gemeinsame Nutzung nicht möglich war. Wadephul habe bilaterale Gespräche in Island, während Klingbeil nach weiteren Terminen strebe. Zudem war nur eine kleinere Maschine verfügbar, da eine größere mit Kanzler Merz nach Indien unterwegs war. Der Tankstopp auf Island war notwendig aufgrund der hohen Gegenwindbedingungen während des Flugs.

Unfall bei Hannover: Alkoholverdacht nach Unfall mit Falschfahrer auf der A7

www.zeit.de12.01.2026

Ein 47-jähriger Falschfahrer verursachte auf der A7 bei Hannover einen Unfall, bei dem drei Personen leicht verletzt wurden. Der Mann war nach einem Wendemanöver gegen die Fahrtrichtung unterwegs, als er mit drei Fahrzeugen kollidierte. Aufgrund des Alkoholverdachts wurde eine Blutprobe angeordnet. Verletzte sind neben dem Falschfahrer auch ein 28-jähriger Fahrer und eine 23-jährige Fahrerin.

Wahl des Berliner Abgeordnetenhauses: BSW nominiert zwei Spitzenkandidaten für die Wahl in Berlin

www.zeit.de12.01.2026

Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) nominiert zur Berliner Abgeordnetenhauswahl am 20. September eine Doppelspitze: Landeschef Alexander King führt die Liste an, gefolgt von Publizist Michael Lüders. Das BSW strebt mehr direkte Demokratie, stärkere Mietenregulierung sowie die Umsetzung eines Volksentscheids zur Enteignung großer Wohnungskonzerne an. Das Ziel von King ist es, das BSW im Parlament zu verankern und auch in alle Bezirksverordnetenversammlungen einzuziehen. Die endgültige Landesliste wird am 24. Januar entschieden.

Blitzer-Warn-Apps: Länder fordern komplettes Verbot

www.spiegel.de12.01.2026

Die Bundesländer in Deutschland fordern ein umfassendes Verbot von Blitzer-Warn-Apps, während der Besitz dieser Apps erlaubt bleibt, aber die Nutzung während der Fahrt verboten ist. Der Bundesrat kritisiert, dass die Apps das Autofahren zu riskantem Verhalten anregen. Ein Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt, dass solche Apps beispielsweise in Frankreich gänzlich verboten sind. Das Bundesverkehrsministerium lehnt das Verbot ab und betont die Bedeutung von Kontrolldichte und Ahndung zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit.

Kabinett: Luisenburg ist ab Februar ein Nationales Naturmonument

www.zeit.de12.01.2026

Die Luisenburg in Wunsiedel wird ab 1. Februar 2024 als zweites Nationales Naturmonument Bayerns anerkannt. Dieses Gebiet, Europas größtes Felsenlabyrinth, ist erdgeschichtlich bedeutend und hat eine lange kulturhistorische Geschichte. Mit jährlich über 100.000 Besuchern gilt die Luisenburg als wichtiger Bildungs- und Erlebnisraum im Naturpark Fichtelgebirge. Umweltminister Thorsten Glauber kündigte eine Festveranstaltung zur Verbindung der Schutzgebiete an. Nationale Naturmonumente werden für ihre Seltenheit und Schönheit ausgewiesen und sind rechtsverbindlich geschützt.

Wismar: Leiche bei Suche nach mutmaßlichem Eisbader gefunden

www.spiegel.de12.01.2026

In Wismar wurde bei der Suche nach einem mutmaßlichen Eisbader eine Leiche in einem Teich gefunden. Ein Zeuge hatte zuvor beobachtet, wie ein Mann in dem kalten Wasser badete. Die Polizei bestätigte den Fund und ermittelt weiter.

Corona, Grippe und Erkältungen: Deutlich mehr Grippefälle nach frühem Start in die Saison

www.zeit.de12.01.2026

In Baden-Württemberg steigen die Grippefälle drastisch an, mit 6.526 bestätigten Fällen seit Anfang Dezember, im Vergleich zu 1.451 im Vorjahr. Der frühere Beginn der Grippesaison könnte dafür verantwortlich sein. Das Robert-Koch-Institut bezeichnete die 48. Kalenderwoche 2025 als Saisonstart. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, chronisch Kranke sowie kleine Kinder. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Impfungen für Risikogruppen, da der Schutz nach 10 bis 14 Tagen vollständig ist.

Museen: Rund 425.000 Besucher in Städel Museum und Liebieghaus

www.zeit.de12.01.2026

Im Jahr 2025 verzeichneten das Städel Museum und die Liebieghaus Skulpturensammlung in Frankfurt am Main etwa 425.000 Besucher, das Niveau des Vorjahres blieb somit stabil. Direktor Philipp Demandt hob hervor, dass die Sichtbarmachung von Künstlerinnen und bedeutende Neuentdeckungen das Programm bereicherten. Zu den Höhepunkten zählten die Ausstellung "Rembrandts Amsterdam. Goldene Zeiten?" und eine Retrospektive von Annegret Soltau. Ab März 2026 startet das neue Ausstellungsjahr mit "Monets Küste. Die Entdeckung von Étretat".

Autobauer: Mercedes-Benz verkauft weniger Autos

www.zeit.de12.01.2026

Mercedes-Benz verzeichnete 2025 einen Rückgang beim Verkauf von Fahrzeugen um zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr, mit etwa 2,16 Millionen verkauften Pkw und Vans. Besonders in China fiel der Absatz um 19 Prozent, bedingt durch stärkeren Wettbewerb und gesenkte Kaufkraft. Der Umsatz sank um acht Prozent, und der Gewinn verringerte sich in den ersten neun Monaten um die Hälfte. Mercedes plant eine umfangreiche Produkt- und Technologieoffensive, um die Profitabilität zu steigern, einschließlich neuer Elektrofahrzeuge.

Bergbau: Lithiumabbau: Prüfung sieht Chancen und Konfliktpotenzial

www.zeit.de12.01.2026

Die Analyse zur geplanten Lithiumabbau im Osterzgebirge zeigt sowohl Chancen als auch Konfliktpotenzial. Der Abbau könnte neue Arbeitsplätze und regionale Entwicklung fördern, birgt jedoch Risiken für die Umwelt, insbesondere für Wasserhaushalt und Naturschutzgebiete. Eine Beteiligung von rund 600 Bürgern und 50 öffentlichen Stellen fand statt. Das Bergbauunternehmen plant, 2028 mit dem Bau eines Bergwerks zu beginnen und rechnet mit bis zu 1.200 Arbeitsplätzen. Die EU betrachtet Lithium als kritischen Rohstoff für die Wirtschaft.

Tiere: Sachsens Wölfe liefern Daten für die Forschung

www.zeit.de12.01.2026

In Sachsen überwachen Wissenschaftler die Wolfspopulation mithilfe von Halsbandsendern, die an vier Wölfen angebracht sind. Zwei neue Sender wurden an Wolfswelpen aus dem Rudel Großhennersdorf befestigt. Die Daten zeigen, dass die Tiere hauptsächlich nachts und im Wald aktiv sind. Ein männlicher Welpe geriet in einen Zaun und wurde ebenfalls mit einem Sender versehen. Der Monitoring-Prozess erfolgt im Auftrag des Landesumweltamtes durch das Senckenberg Museum und das Lupus Institut, um Wölfe ohne Störung zu erforschen.

EU kommt chinesischen E-Auto-Exporteuren entgegen

www.spiegel.de12.01.2026

Die EU und China nähern sich einem Kompromiss im Zollstreit um Elektroautos. Chinesische Hersteller können durch Festlegung von Mindestpreisen auf exportierte Fahrzeuge die für 2024 vorgesehenen Zölle vermeiden. Die EU-Kommission betont, dass Maßnahmen die negativen Effekte von Subventionen beseitigen müssen. Der Pekinger Handelsminister lobte den Vorschlag als Fortschritt. Die Zollbeträge variieren zwischen 7,8 und 35,3 Prozent, was auch internationale Unternehmen wie Tesla und BMW betrifft. China reagierte mit Sonderzöllen auf EU-Importe.