www.zeit.de19.06.2026
EU-Ratspräsident António Costa gerät auf dem Gipfel wegen seiner unangekündigten Kontaktaufnahme zu Russland in die Kritik. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter Deutschlands Kanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, empören sich über diesen "Affront". Es wurde klargestellt, dass Costa die EU repräsentiert, aber kein gesonderter Vermittler ist. Costas Büro bestätigte die Öffnung "diplomatischer Kanäle" über seinen Kabinettschef.
www.zeit.de19.06.2026
Hamburg verzeichnete trotz starken Regens und Gewitters am Morgen keine wetterbedingten Einsätze der Feuerwehr. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor vor Sturmböen und Starkregen gewarnt. Eine Hitzewarnung für den gesamten Norden wurde für den Nachmittag ausgegeben.
www.zeit.de19.06.2026
Die venezolanische Interimsregierung und die Opposition haben unter Vermittlung der USA Gespräche über einen demokratischen Übergang aufgenommen. Parlamentspräsident Rodríguez traf die aus dem Exil zurückgekehrte Oppositionspolitikerin Dinorah Figuera, um einen "Fahrplan für einen Dialog" zu erörtern. Dies wird als erster Schritt zur Sicherung einer freien und offenen Gesellschaft in Venezuela betrachtet. Figuera vertrat dabei die Oppositionsabgeordneten der Legislaturperiode 2015–2020.
www.spiegel.de19.06.2026
Die US-Marine hat bei einem Angriff auf ein mutmaßliches Drogenschmugglerboot im Pazifik drei Menschen getötet. Dies ist der zweite Vorfall dieser Art binnen einer Woche. US-Präsident Trump sieht sich im Krieg mit Drogenkartellen. Kritiker, darunter Juristen und Menschenrechtsorganisationen, bemängeln mangelnde Belege für die Beteiligung der angegriffenen Schiffe am Drogenhandel und sehen darin mögliche außergerichtliche Tötungen von Zivilisten.
www.spiegel.de19.06.2026
Zehn Jahre nach dem Brexit verzeichnen deutsche Exporte nach Großbritannien laut einer IW-Studie einen Rückgang um sieben Prozent seit 2016. Dies steht im Kontrast zu einem Anstieg von 41 Prozent in die übrigen EU-Staaten. Die Forscher des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) bezeichnen den Brexit als Verlustgeschäft für beide Seiten und halten eine Rückgängigmachung oder eine Rückkehr in den EU-Binnenmarkt im Interesse Deutschlands.
www.zeit.de19.06.2026
Wissenschaftler einer Studie der Universitäten Leiden und Oxford zufolge ist das reichste Zehntel der Weltbevölkerung für jährliche Umweltschäden in Höhe von 1,7 bis 5,7 Billionen US-Dollar verantwortlich. Diese Summe übersteigt den globalen Bedarf an Klima- und Biodiversitätsfonds. Die Forscher fordern daher, die Verursacher überproportional stärker in die Pflicht zu nehmen.
www.zeit.de19.06.2026
Die Waldbrandgefahr in Brandenburg steigt, insbesondere im Süden mit höchster Stufe 5 im Landkreis Elbe-Elster. Die meisten anderen Landkreise sind von Stufe 4 betroffen, während drei Kreise Stufe 3 aufweisen. Am Wochenende werden steigende Temperaturen über 30 Grad erwartet, begleitet von Gewittern und potenziell heftigen Unwettern wie Starkregen und Hagel. Brandenburg erlebt bereits den ersten großen Waldbrand des Jahres bei Jüterbog.
www.zeit.de19.06.2026
Ein 59-jähriger Belgier kam auf einem Campingplatz in Wallenstein bei einem Fahrradunfall ums Leben. Er fuhr mit seinem E-Bike eine abschüssige Straße hinab, kam aus ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Baum. Die Polizei berichtet, dass der Mann keinen Helm trug und noch vor Ort verstarb.
www.zeit.de19.06.2026
Die Polizei sucht in Renningen (Baden-Württemberg) intensiv nach einem vermissten Säugling. Dabei kommen Suchhunde und ein Hubschrauber zum Einsatz. Die genauen Umstände und der Ort des Verschwindens bleiben von der Polizei vorerst geheim.
www.zeit.de19.06.2026
Ein heißes Wochenende steht dem Norden bevor: In Hamburg und Schleswig-Holstein werden Temperaturen von über 30 Grad erreicht, mit starker Wärmebelastung. Örtlich drohen zudem kräftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen und Hagel, besonders in der Nacht zu Samstag und am Samstag. Ab Sonntag soll sich das Wetter beruhigen und es wird freundlicher.
www.zeit.de19.06.2026
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor extremer Hitze in weiten Teilen Westdeutschlands, Nordhessens und Südhannovers. Fast ganz Deutschland erwartet sehr warme bis heiße Luft. Zudem besteht Gewittergefahr, besonders am Morgen und Vormittag im Westen und Nordwesten mit Starkregen, Hagel und stürmischen Böen. Schwere Sturmböen sind in Südbaden und Schwaben möglich. Die Gewitter lassen laut DWD in der Nacht zu Samstag nach, mit Restgewittern im Westen.
www.zeit.de19.06.2026
Hornbach Holding verzeichnet im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 einen Umsatzanstieg von 4,9% auf 2,0 Milliarden Euro, primär getragen von der positiven Entwicklung im Ausland. Operativ sank das Ergebnis leicht um 0,5% auf 161 Millionen Euro aufgrund höherer Personal-, Betriebs- und Sachkosten. Trotzdem hält Hornbach an der Jahresprognose fest und erwartet einen Umsatz auf Vorjahresniveau und ein stabiles operatives Ergebnis. Gestiegene Zins- und Währungseffekte belasteten den Nettogewinn, der um 5,7% zurückging.
www.zeit.de19.06.2026
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat Hitzewarnungen auf ganz Deutschland ausgeweitet. Bis zu 38 Grad werden erwartet, im Osten nur 30-35 Grad. Ab Freitagnachmittag sind Unwetter mit Starkregen und Gewittern möglich. Der DWD warnt vor Gesundheitsrisiken und rät, ausreichend zu trinken und sich im Freien zu schonen. Sozialverbände und das DRK fordern besonderen Schutz für Ältere, Pflegebedürftige und Obdachlose.
www.zeit.de19.06.2026
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab für Freitag Hitzewarnungen für ganz Deutschland heraus, mit Spitzenwerten von bis zu 38 Grad im Westen und Südwesten. Nur die Ostseeküste bleibt verschont. Der DWD warnt vor gesundheitlichen Risiken und rät, die Hitze zu meiden, ausreichend zu trinken und Räume kühl zu halten. Für Samstag sind im Osten ebenfalls Hitzewarnungen möglich.
www.zeit.de19.06.2026
Eine Hitzewelle erreicht ihren Höhepunkt in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit Temperaturen bis zu 36 Grad. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor starker Wärmebelastung sowie erhöhtem Gewitterpotenzial mit Starkregen und Sturmböen. Lokal sind Unwetter möglich. Am Sonntag lässt die Hitze etwas nach, bevor es zu Wochenbeginn ruhiger und überwiegend niederschlagsfrei wird.