www.zeit.de26.07.2026
Der Zukunftsforscher Horst Opaschowski sieht eine wachsende pessimistische Grundstimmung in Deutschland, die durch eine Flut von Negativ- und Fake News in den Medien verstärkt wird. Laut Umfragen (2020-2024) empfinden drei Viertel der Bevölkerung dies als alarmierend und schwer verdaulich, da positive Nachrichten und Lösungsansätze fehlen. Fake News verunsichern, wobei die Akzeptanz regional variiert.
www.zeit.de26.07.2026
Ein Brand in einer Seniorenresidenz in Friedland verursachte Schäden von rund 350.000 Euro und machte sie unbewohnbar. Alle 15 Bewohner konnten unverletzt gerettet werden und wurden bei Angehörigen oder in anderen Einrichtungen untergebracht. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden. Die Brandursache ist weiterhin unklar.
www.zeit.de26.07.2026
Der Aachener Karlsthron ist ein archaischer Steinsitz im Aachener Dom, faszinierend für Besucher, obwohl unklar ist, ob Karl der Große jemals darauf saß. Der Thron, dessen älteste Erwähnung aus dem 11. Jahrhundert stammt, diente deutschen Königen nach ihrer Krönung als Sitz, um dem Gottesdienst beizuwohnen. Seine heutige gelbliche Färbung resultiert aus einer Schutzummantelung im Zweiten Weltkrieg. Historische Bedeutung und Mythen prägen das Objekt mehr als dessen tatsächliche Herkunft.
www.zeit.de26.07.2026
Gina Lückenkemper musste nach einem Zeckenbiss eine Trainingspause einlegen und Antibiotika nehmen, was sie stark beeinträchtigte. Trotzdem trat sie bei den Deutschen Meisterschaften an und wurde Dritte. Ihre Gleichgewichtsprobleme behinderten sie. Das Hauptziel sind nun die EM in Birmingham, wo sie im Staffellauf eingesetzt werden soll. Lokalmatadorin Jolina Ernst gewann überraschend die 100 Meter, ist aber nicht für Einzelstarts qualifiziert.
www.zeit.de26.07.2026
In Spanien und Frankreich wüten zahlreiche Waldbrände außer Kontrolle, die bereits 200.000 Menschen zur Flucht zwangen. Ein Experte analysiert die dramatische Lage und künftige Schutzmaßnahmen. Parallel dazu plant die Bundesregierung einen Aktionsplan gegen Steuerhinterziehung, um diese als Verbrechen mit Haftstrafen zu ahnden und die Ermittlungen zu stärken. Die genaue Schadenshöhe und die Wirksamkeit der Maßnahmen werden in einem Podcast diskutiert.
www.zeit.de26.07.2026
Ein 34-jähriger Mann ist in Gießen nach einem Sprung von einem Steg in die Lahn tödlich verunglückt. Zeugen beobachteten, wie der Mann nach dem Sprung kurz auftauchte und dann unterging. Eine Suche wurde eingeleitet und der Mann wurde schließlich leblos am Grund des Flusses geortet und geborgen.
www.zeit.de26.07.2026
Hamburgs Bürgermeister Tschentscher sieht die städtischen Klimaziele durch die Bundesregierung gefährdet. Insbesondere die Aufhebung des Heizungsgesetzes kritisiert er scharf, da dies den Umstieg auf klimafreundliche Heizungen verzögert. Tschentscher betont die Notwendigkeit langfristiger Planung und Förderung von erneuerbaren Energien, um die Klimaneutralität 2040 zu erreichen. Er mahnt einen Dialog mit der Wohnungswirtschaft an.
www.zeit.de26.07.2026
Vor 40 Jahren erschoss der Auftragsmörder Werner Pinzner ("Mucki") während einer Vernehmung im Hamburger Polizeipräsidium einen Staatsanwalt, seine Ehefrau und sich selbst. Pinzner, der fünf Morde gestand und für Kiezgrößen auf St. Pauli arbeitete, hatte die Tatwaffe von seiner angeblich unwissenden Ehefrau, die den Revolver unter dem Rock ins Präsidium schmuggelte. Dieser Sicherheitsvorfall führte zum Rücktritt zweier Senatoren und zur Verurteilung von Pinzners Anwältin wegen Beihilfe.
www.zeit.de26.07.2026
Laut einer YouGov-Umfrage befürwortet fast jeder zweite Ostdeutsche eine Regierungsbeteiligung der AfD, falls diese in Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg-Vorpommern stärkste Kraft wird. In Westdeutschland ist die Zustimmung geringer. Eine Mehrheit im Osten glaubt, dass eine AfD-Koalition die Demokratie stärken könnte, während im Westen eher eine Schwächung erwartet wird. Beide Regionen lehnen eine alleinige AfD-Regierung mehrheitlich ab. Ein Expertenregierung-Modell findet in beiden Teilen Deutschlands Anklang.
www.zeit.de26.07.2026
Brandenburg plant einen neuen Managementplan für den Umgang mit Wölfen, der unter anderem Abschüsse regeln soll. Agrarministerin Hanka Mittelstädt betont, dass es sich dabei nicht um Hunderte Wölfe handeln wird. Der Plan zielt auf einen Kompromiss zwischen Jägern, Nutztierhaltern und Tierschützern ab und soll nach einem Wolfs-Dialog präsentiert werden. Einzelne Problemwölfe sollen gezielt entnommen werden können, solange der günstige Erhaltungszustand der Population gesichert bleibt. Die genauen Zahlen bleiben vage, dürften aber im einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich liegen.
www.zeit.de26.07.2026
Der Deutsche Schachbund verzeichnet mit seinem "Schachgipfel" in Dresden einen vollen Erfolg. Präsident Meyer-Dunker lobt die hervorragende mediale Resonanz und den positiven Zuspruch der ca. 1.000 Teilnehmer. Schach wird als sozialer Teamsport hervorgehoben, da Teamwettbewerbe den größten Spaßfaktor darstellen. KI kann zwar analysieren, ersetzt aber nicht die menschliche Kreativität und Entscheidungsfindung. Zukünftig sollen jährliche Gipfeltreffen stattfinden, beginnend in Stuttgart.
www.zeit.de26.07.2026
Bei Sontra kollidierte ein Auto mit einem entgegenkommenden Mähdrescher auf der B 400. Eine 85-jährige Beifahrerin erlitt tödliche Verletzungen. Die 66-jährige Autofahrerin wurde schwer verletzt, ein dreijähriges Kind kam zur Kontrolle ins Krankenhaus. Die Mähdrescherfahrerin blieb unverletzt. Die Unfallursache ist unklar, ein Gutachter wurde beauftragt.
www.zeit.de26.07.2026
Auf einem Campingplatz in Waren (Mecklenburgische Seenplatte) kam es zu einer Explosion, bei der eine 36-jährige Frau lebensgefährlich verletzt wurde. Ein 34-Jähriger versuchte offenbar, eine Gaskartusche mit Spiritus zu befüllen, was zu einer Verpuffung führte. Die Frau erlitt schwere Verbrennungen. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung.
www.zeit.de26.07.2026
Die Bundesregierung plant 2027 eine Kürzung der Zuschüsse zu den Übertragungsnetzkosten. Dies führt zu einer geringeren Entlastung bei den Netzentgelten, die rund ein Viertel des Strompreises ausmachen. Haushalte könnten dadurch höhere Stromrechnungen von durchschnittlich 1% erwarten, was bei einem Drei-Personen-Haushalt etwa 12 Euro mehr pro Jahr bedeutet. Die tatsächliche Entwicklung der Netzentgelte hängt regional von der Stromerzeugung und weiteren Faktoren ab.
www.zeit.de26.07.2026
Das Museum Obscurum in Thale, Deutschlands größtes "Museum der Hexerei und der dunklen Mächte", macht Aberglauben und historische Ängste durch über 300 Exponate begreifbar. Seit zehn Jahren widmen sich zwölf Räume der Hexenverfolgung, Folter und Mythen wie Vampirismus. Der private Sammler Helmut Lautner möchte die Geschichte und die Hintergründe von Glaubensvorstellungen erklären, nicht kitschig darstellen. Das Museum bereichert das touristische Angebot von Thale.