Donald Trump: US-Präsident zieht Jesus-Post nach Kritik zurück

www.spiegel.de13.04.2026

US-Präsident Donald Trump löschte nach starker Kritik einen auf Truth Social geposteten Beitrag, der ihn als Jesus darstellte. Trump erklärte, er habe das Bild als Darstellung eines Arztes oder Mitarbeiters des Roten Kreuzes fehlinterpretiert. Kritiker warfen ihm Blasphemie und Narzissmus vor. Dieser Vorfall ereignete sich im Kontext einer Auseinandersetzung mit Papst Leo XIV.

Donald Trump: Warum das Gericht seine Klage gegen das »Wall Street Journal« abweist

www.spiegel.de13.04.2026

Ein US-Gericht hat Donald Trumps Klage gegen das „Wall Street Journal“ wegen Verleumdung abgewiesen. Trumps Klage im Zusammenhang mit Berichten über seine Beziehung zu Jeffrey Epstein erfüllte nicht die Anforderungen an die „Böswilligkeit“ der Falschbehauptungen. Trump wurde aufgefordert, seine Klage mit mehr Details neu einzureichen, was er auch plant. Dies geschieht vor dem Hintergrund der anhaltenden Diskussionen um den Epstein-Skandal und die Freigabe von Akten.

Wolfram Weimer: Kunstjury wehrt sich gegen seine Einschüchterungsversuche

www.spiegel.de13.04.2026

Eine Kunstjury der Stiftung Kunstfonds kritisiert Kulturstaatsminister Wolfram Weimer scharf. Weimer forderte Listen aktueller Jurymitglieder an, was von den Juroren als Versuch der politischen Einmischung und Einschüchterung interpretiert wird. Sie sehen die Kunstfreiheit in Gefahr, ähnlich wie bei Weimers Vorgehen im Deutschen Buchhandlungspreis. Die Juroren wehren sich gegen Einflussnahme und befürchten eine Verschiebung der Diskursgrenzen sowie negative Auswirkungen auf die Kunstförderung.

Domlesung in Magdeburg: Klöckner warnt vor Verrohung: Würde als Maßstab der Politik

www.zeit.de13.04.2026

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner betonte bei einer Domlesung in Magdeburg die Unantastbarkeit der Menschenwürde als Grundlage für Politik und Gesellschaft. Sie hob hervor, dass Würde eine Gabe sei, die der Staat nur anerkennen, nicht aber erzeugen könne. Klöckner warnte davor, Mehrheiten mit Gerechtigkeit gleichzusetzen und plädierte für einen "inneren Maßstab" in der Politik. Sie betonte zudem die Gleichwertigkeit von Frauen und Männern und mahnte vor einer Verrohung der Sprache und des Verlusts von Anstand in der Gesellschaft.

Senegal: Erstes Urteil nach verschärftem Anti-Homosexuellen-Gesetz gefällt

www.spiegel.de13.04.2026

Im Senegal wurde erstmals ein 24-Jähriger nach einem verschärften Anti-Homosexuellen-Gesetz zu sechs Jahren Haft und einer Geldstrafe verurteilt. Das Gesetz, das im März in Kraft trat, erhöht die Strafen für gleichgeschlechtliche Beziehungen auf fünf bis zehn Jahre Gefängnis. Neben individuellen Handlungen werden nun auch "Förderung" und Finanzierung von LGBTQ+-Aktivitäten bestraft. Menschenrechtsaktivisten beklagen ein Klima der Angst. Der Senegal reiht sich damit in die über 60 Länder weltweit ein, die gleichgeschlechtliche Beziehungen kriminalisieren.

Bericht sieht »katastrophale« Versäumnisse vor den Messerangriffen in Southport auf

www.spiegel.de13.04.2026

Ein Bericht besagt, dass die Morde an drei Mädchen in Southport hätten verhindert werden können. Sowohl das Versäumnis der Behörden, das Vorverhalten des Täters zu erkennen, als auch die mangelnde Meldung eskalierenden Verhaltens durch die Eltern werden als Gründe genannt. Die Eltern tragen eine "erhebliche Mitschuld". Der Täter, ein Minderjähriger, hatte einen Tanzkurs gestürmt und mehrere Personen mit einem Messer attackiert.

Gestrandeter Wal: Demonstration für Walrettung - Polizei schreitet ein

www.zeit.de13.04.2026

Bei einer Demonstration auf Poel, Mecklenburg-Vorpommern, sind Walretter in einen abgesperrten Bereich eingedrungen. Die Polizei drängte die rund 50 Teilnehmer zurück, die versuchten, zu einem gestrandeten Wal zu gelangen. Mehrere Personen hatten zuvor bereits versucht, zum Tier vorzudringen, darunter eine Frau, die von einer Fähre ins Wasser sprang. Es wurden Zugänge zum Wasser weiträumig abgesperrt.

Keine Chance gegen Payback: Bertelsmann beerdigt Deutschland-Card zum Jahresende

www.zeit.de13.04.2026

Bertelsmann stellt sein Rabattprogramm Deutschland-Card zum Jahresende ein, da das Geschäftsmodell aufgrund des Verlusts des Hauptpartners Edeka gescheitert ist. Trotz umfangreicher Bemühungen und Investitionen konnte die Verlustzone nicht verlassen werden. Die 90 Mitarbeiter sollen sozialverträglich abgefunden werden. Die Deutschland-Card schrieb seit geraumer Zeit rote Zahlen. Die Einstellung erfolgt spätestens am 30. November, da keine Grundlage für eine Fortführung mehr gesehen wird.

Ausstand ab Mittwoch: Flugbegleiter der Lufthansa kündigen Streik an

www.spiegel.de13.04.2026

Flugbegleiter der Lufthansa kündigen ab Mittwoch einen zweitägigen Streik an, der alle Abflüge von Frankfurt und München bei der Kernmarke betreffen wird. Dies folgt auf den Pilotenstreik. Die Gewerkschaft UFO kritisiert die Haltung des Unternehmens und plant, den Streik mit einem Festakt zur 100-jährigen Lufthansa zu verbinden. Die Forderungen werden vom Unternehmen als unerfüllbar bezeichnet, was zu weiteren Flugausfällen und Planänderungen für Passagiere führt.

Landeshauptstadt: Warum stockt es im Münchner S-Bahn-Verkehr?

www.zeit.de13.04.2026

Im Münchner S-Bahn-Verkehr kommt es im Feierabendverkehr zu Störungen. Die Strecke zwischen Ostbahnhof und Giesing ist wegen Reparaturarbeiten an einer Weiche gesperrt. Dies betrifft die Linien S3 (Mammendorf-Holzkirchen) und S5 (Kreuzstraße-Pasing). Fahrgäste müssen mit Verspätungen und Einschränkungen rechnen.

Meinung: Ungarn-Wahl und Europa: Was ein Ende der Ära Orbán für Demokratie und Anstand bedeutet – Kolumne

www.spiegel.de13.04.2026

Die ungarische Wahl könnte ein Wendepunkt für die Demokratie in Europa sein. Viktor Orbáns Niederlage trotz seiner "illiberalen Demokratie" zeigt, dass auch autoritäre Führer Wahlen verlieren können. Dies gibt Hoffnung, dass europäische Werte wie Anstand und Demokratie überwinden. Die Niederlage Orbáns und seiner Verbündeten wie der AfD und Putin markiert eine Stärkung des vereinten Europas.

Tiere: Gestrandeter Buckelwal hat Wasser in der Lunge

www.zeit.de13.04.2026

Ein gestrandeter Buckelwal vor Poel verschlechtert sich rapide. Experten vermuten Wasser in der Lunge, was auf schwere Organschäden hindeutet. Mehrere Rettungsversuche scheiterten. Gerichte lehnten zahlreiche Eilanträge von Tierschutzorganisationen und Privatpersonen zur Rettung des Wales ab. Umweltminister Backhaus wies online verbreitete "Falschbehauptungen" zurück, dass eine Rettungspflicht bestehe. Bundespräsident Steinmeier wird sich im Ozeaneum Stralsund mit Experten über den Wal austauschen.

US-Präsident Donald Trump: Trump nach Jesus-Darstellung von sich selbst in der Kritik

www.zeit.de13.04.2026

US-Präsident Trump veröffentlichte ein KI-generiertes Bild, das ihn als Jesusfigur zeigt, wie er einen Kranken heilt. Die Darstellung stieß umgehend auf scharfe Kritik, insbesondere von religiösen Konservativen, die sie als "Gotteslästerung" bezeichneten und Trump zur Entschuldigung aufriefen. Angesichts des öffentlichen Drucks löschte Trump das Bild später. Dieses Ereignis wirft Fragen nach Trumps Urteilsvermögen und seinem Umgang mit religiösen Symbolen auf.

Ungarn: Péter Magyar wirft Orbán-Regierung Propaganda und Aktenvernichtung vor

www.zeit.de13.04.2026

Der Wahlsieger Péter Magyar wirft der Orbán-Regierung Propaganda und Aktenvernichtung vor. Seine Tisza-Partei gewann die Parlamentswahl deutlich und kann auf eine Zweidrittelmehrheit hoffen. Magyar plant Verfassungsänderungen, um Orbáns zukünftige Kandidatur zu verhindern und Rechtsstaatlichkeit wiederherzustellen. Er befürwortet EU- und NATO-Mitgliedschaften sowie einen Euro-Beitritt Ungarns und will gegen einen EU-Kredit für die Ukraine kein Veto einlegen, fordert aber die Wiederherstellung von Minderheitenrechten. Magyar will auch den öffentlich-rechtlichen Rundfunk vorübergehend aussetzen.

Russlands Krieg gegen die Ukraine: Kreml deutet abgeschwächtes Kriegsziel an

www.spiegel.de13.04.2026

Kremlsprecher Peskow deutet eine Abschwächung der russischen Kriegsziele in der Ukraine an. Er spricht davon, nur noch "wenige Kilometer" im Territorialstreit zu erobern, um die Verwaltungsgränzen Donezks zu erreichen. Dies könnte bedeuten, dass Russland primär auf die Kontrolle von Luhansk und Donezk abzielt, im Gegensatz zu Putins früherem Ziel, vier ukrainische Regionen zu annektieren. Diese Aussage, inmitten des Nahostkriegs, wird als Zeichen für eine mögliche Reduzierung der russischen Ambitionen gewertet.