www.zeit.de01.06.2026
Nach dem Kunstraub im Pariser Louvre im Oktober 2025 gibt es eine neue Spur nach Belgien. Belgische Fahnder fanden auf Handys festgenommener Diebe Fotos vom Tatort. Frankreich und Belgien ermitteln gemeinsam, ob ein Zusammenhang zwischen diesen Frachtdieben und den vier Tatverdächtigen, die in Frankreich inhaftiert sind, besteht. Die gestohlenen Kronjuwelen im Wert von 88 Millionen Euro sind weiterhin verschwunden.
www.zeit.de01.06.2026
Im Mai wurden in Deutschland mit 5.556 Asylerstanträgen so wenige Anträge gestellt wie seit 2020 nicht mehr, ein Rückgang von rund 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Während Migrationsforscher Ursachen in Herkunftsländern und Transitstaaten sehen, führt Bundesinnenminister Dobrindt die "Migrationswende" und die Politik der Regierung für diesen Rückgang verantwortlich. Ziel sei es, Migration zu ordnen und Belastungen zu reduzieren.
www.spiegel.de01.06.2026
Charli XCX kündigt ihr neues Album "Music, Fashion, Film" für den 24. Juli an. Das Cover zeigt den Musiker John Cale, Modedesigner Marc Jacobs und Regisseur Martin Scorsese. Diese Auswahl spiegelt die Themen Musik, Mode und Film wider, die auch durch die Titelsingle "Rock Music" und die zweite Single "SS26" repräsentiert werden, die sich auf Mode und Daft Punk bezieht. Die Prominentenwahl erntete Lob, aber auch Kritik für das Fehlen anderer Kunstformen und die reine Männerdarstellung.
www.zeit.de01.06.2026
Der Holocaustüberlebende Tomi Reichental ist im Alter von 90 Jahren in Irland gestorben. Reichental wurde 1944 ins KZ Bergen-Belsen deportiert und dort 1945 befreit. Erst im Ruhestand begann er öffentlich über seine Erlebnisse zu sprechen, schrieb eine Autobiografie und wirkte an Dokumentarfilmen mit. Er wurde für sein Engagement gegen Hass und Antisemitismus vielfach geehrt.
www.zeit.de01.06.2026
Iran hat indirekte Verhandlungen mit den USA wegen israelischer Angriffe im Libanon ausgesetzt. Der Iran betrachtet die Waffenruhe, die auch den Libanon einschloss, als gebrochen und macht die USA und Israel für die Folgen verantwortlich. Gespräche sollen erst wieder stattfinden, wenn Israel seine Militäroperationen im Gazastreifen und Libanon beendet und sich zurückzieht. Iran und seine Verbündeten erwägen die Blockade strategischer Seewege.
www.zeit.de01.06.2026
Ein 55-Jähriger wurde in Paderborn festgenommen, weil er einen 39-jährigen Ukrainer niedergestochen haben soll. Der mutmaßliche Täter soll zuvor junge Frauen belästigt haben, woraufhin das Opfer eingriff. Aus Rache soll der 55-Jährige den Beschützer später mit einem Messer attackiert haben. Das Opfer ist außer Lebensgefahr. Die Staatsanwaltschaft beantragt einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung.
www.zeit.de01.06.2026
Am S-Bahnhof Landsberger Allee wurde eine 32-jährige Frau nach einer Auseinandersetzung von einem 41-jährigen Mann mehrfach getreten, während sie bereits am Boden lag. Der Täter soll sie zudem rassistisch beleidigt haben. Mit einem Atemalkoholwert von über 2 Promille wurde der Mann festgenommen, während der ursprüngliche Kontrahent der Frau flüchtete. Die Frau, die selbst über 1,6 Promille hatte, erlitt Verletzungen und wurde ins Krankenhaus gebracht. Ermittlungen laufen.
www.spiegel.de01.06.2026
Hohe Spritpreise und der Irankrieg treiben die Nachfrage nach gebrauchten Elektroautos in Deutschland enorm an. Dies führt zu einem merklich schrumpfenden Angebot auf dem Markt. Die Preise für gebrauchte E-Autos sind mittlerweile vergleichbar mit denen von Verbrennern, und auch Bedenken bezüglich der Batteriehaltbarkeit entkräften sich durch aktuelle Daten. Der Gebrauchtwagenmarkt wird somit zu einer bezahlbaren Option für den Umstieg auf Elektromobilität.
www.spiegel.de01.06.2026
Iran hat indirekte Gespräche mit den USA über das Ende des seit drei Monaten andauernden Krieges ausgesetzt. Grund hierfür sind israelische Angriffe auf den Libanon. Eine Wiederaufnahme der Verhandlungen sei erst mit einem Ende der israelischen Militäreinsätze und dem Abzug aus besetzten Gebieten möglich. Iran droht zudem mit einer Blockade der Straße von Hormus und der Eröffnung weiterer Fronten, um Israel und dessen Unterstützer zu bestrafen. Dies könnte das Ende der Waffenruhe bedeuten.
www.zeit.de01.06.2026
Drei Ordensschwestern aus Tansania arbeiten nun im Altenpflegezentrum "Hospital zum Heiligen Geist" in Heiligenstadt. Ihre Konventsgründung in Deutschland ist ein fester Wunsch und ein Zeichen der Traditionspflege. Die Partnerschaft ermöglicht kulturellen Austausch und finanzielle Unterstützung für die Arbeit des Ordens in Afrika. Die Schwestern müssen ihre Qualifikationen anerkennen lassen und lernen Deutsch, bringen aber afrikanische Lebensfreude ein.
www.zeit.de01.06.2026
Großbritannien hat den US-Streamer Hasan Piker und seinen Onkel Cenk Uygur, beide bekannt für ihre Kritik an Israel und Donald Trump, die Einreise verweigert. Britische Behörden annullierten ihre elektronischen Reisegenehmigungen mit der Begründung, ihre Anwesenheit sei dem "öffentlichen Wohl nicht zuträglich". Piker und Uygur sollten bei Veranstaltungen in London sprechen. Sie kritisieren die Entscheidung als Einschränkung der Meinungsfreiheit und als Bevorzugung Israels.
www.spiegel.de01.06.2026
Gute Laune bei Lehrkräften fördert bessere Noten und Motivation bei Schülern. Eine internationale Studie zeigt, dass positive Emotionen im Unterricht zu effektiverem Lehren, gesteigertem Selbstvertrauen der Schüler und verbesserten Lernergebnissen führen. Verärgerte Lehrer hingegen bewirken das Gegenteil. Die Forschenden betonen, wie wichtig das emotionale Wohlbefinden von Lehrkräften für den schulischen Erfolg ist und fordern, Lehrerstress zu reduzieren.
www.spiegel.de01.06.2026
Trotz Waffenruhe gab es militärische Aktionen zwischen den USA und dem Iran. Bundesforschungsministerin Dorothee Bär löste mit Äußerungen zu Bafög und Nebenjobs Empörung bei Studierenden aus. Der tote Wal vor den Küsten sorgt für zahlreiche Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Schwerin, die auch Vorwürfe gegen Politiker und Helfer prüft.
www.spiegel.de01.06.2026
Israel fordert Bewohner der südlichen Vororte Beiruts zur Flucht auf und droht mit Angriffen, sollte die Hisbollah ihre Angriffe fortsetzen. Dies ist der erste solche Aufruf seit April. Angriffe auf die Hisbollah-Hochburg, die auch dicht besiedelt ist, haben zu Massenflucht geführt. Die Lage zwischen Israel und Hisbollah spitzt sich zu. Frankreich und Deutschland äußern Kritik und rufen zur Rückkehr zur Waffenruhe auf.
www.spiegel.de01.06.2026
Papst Leo XIV. mahnt in seinem Lehrschreiben "Magnifica Humanitas" zur Vorsicht bei der KI-Entwicklung. Zwar ist das Schreiben bereits in mehreren Sprachen veröffentlicht, die lateinische Fassung verzögert sich jedoch. Grund dafür ist das Fehlen passender lateinischer Wörter für moderne Begriffe, die erst als Neologismen entwickelt werden müssen. Der Papst warnt vor den Gefahren unregulierter KI, wie Desinformation und Kriege.