Mandelson-Affäre: Keir Starmer entgeht Parlamentsuntersuchung zu Fall Mandelson

www.zeit.de29.04.2026

Premierminister Keir Starmer hat eine parlamentarische Untersuchung zu seinen Handlungen bei der Ernennung des Botschafters Peter Mandelson abgewendet. Die Opposition warf ihm vor, das Parlament getäuscht zu haben, da Mandelson trotz negativer Sicherheitsüberprüfung aufgrund seiner Verbindungen zu Jeffrey Epstein ernannt wurde. Starmer bezeichnete den Vorstoß als politisches Manöver. Eine Abstimmungsniederlage hätte die Regierungskrise verschärft.

Demokratieförderung: Karin Prien verteidigt Neuausrichtung von »Demokratie leben!«-Programm

www.zeit.de29.04.2026

Familienministerin Karin Prien (CDU) verteidigt die Neuausrichtung des Programms "Demokratie leben!". Sie kritisiert bisherige Förderungen als zu "selbstreferenziell" und "überheblich". Prien möchte die Demokratieförderung breiter aufstellen und, statt primär zivilgesellschaftliche Gruppen, stärker Institutionen wie Schulen und Vereine einbinden. Sie distanziert sich von Identitätspolitik. Die Neuausrichtung stößt auf Kritik, auch innerhalb der Koalition, wird aber von SPD-Chef Merz unterstützt.

Krieg im Iran: US-Benzinpreis steigt auf höchsten Stand seit Kriegsbeginn

www.zeit.de29.04.2026

Der Krieg im Iran treibt die Benzinpreise in den USA auf ein Rekordhoch. Eine Gallone kostet durchschnittlich 4,18 US-Dollar, ein Anstieg von 40 % seit Kriegsbeginn. Grund ist die Blockade der wichtigen Ölhandelsroute Straße von Hormus. Trotzdem sind die US-Preise im Vergleich zu Deutschland aufgrund geringerer Steuern und eigener Ölreserven niedrig. Der Preisanstieg ist für die US-Regierung, die Energiepreissenkung versprochen hatte, eine unbequeme Situation, zumal eine schnelle Erholung des Schiffsverkehrs unwahrscheinlich ist.

Leute: Anke Engelke und Bastian Pastewka loben Teamplay der Schafe

www.zeit.de29.04.2026

Anke Engelke und Bastian Pastewka loben in Berlin das Teamplay von Schafen, die sie in "Glennkill: Ein Schafskrimi" synchronisieren. Sie finden, dass die Tiere trotz ihres Rufs als unintelligent wahre Teamplayer sind, von denen Menschen lernen können. Allerdings wollen sie deren Fähigkeit, negative Erlebnisse zu vergessen, nicht übernehmen, da sie das Verarbeiten von Erfahrungen für menschlich halten. Engelke synchronisiert die ermittelnde Schafdame Lily, Pastewka das Schaf Mopple.

Gestrandeter Wal: Wal-Transport fährt auf Ostsee weiter Richtung Fehmarn

www.zeit.de29.04.2026

Ein gestrandeter Buckelwal wurde erfolgreich auf eine Barge verladen und seine Reise zur Nordsee hat begonnen. Zuvor war das Tier stundenlang vor Poel festgelegen. Nach dem Ausbaggern einer Rinne konnte der Wal auf die abgesenkte Barge bugsiert werden. Ein Schlepper zieht nun die Barge mit dem Tier Richtung Fehmarn und weiter zur Nordsee, begleitet von einem weiteren Schiff.

Pressestimmen zur Champions League: »Ein Wahnsinn für die Geschichtsbücher, eine Ode an den Fußball«

www.spiegel.de29.04.2026

Das Champions-League-Halbfinal-Hinspiel zwischen PSG und Bayern wird international als historisches Fußballspektakel gefeiert. Trotz der 4:5-Niederlage des FC Bayern wird das Spiel als legendär, chaotisch und eine "Ode an den Fußball" beschrieben. Die Presse ist sich einig, dass dieses "Finale vor dem Finale" Spannung für das Rückspiel verspricht und in den Geschichtsbüchern einen Platz finden wird.

Bayern-Trainer Kompany: »Das macht keinen Spaß«

www.spiegel.de29.04.2026

Bayern-Trainer Vincent Kompany musste das 4:5 gegen PSG auf der Tribüne verfolgen und fand dies frustrierend. Er sieht aber Optimismus im Rückspiel, da Heimspiele oft gewonnen werden. Joshua Kimmich und Jonathan Tah betonen die Notwendigkeit eines Sieges im Rückspiel und zeigen sich zuversichtlich, das Finale erreichen zu können. Kompany kritisierte zudem Schiedsrichterentscheidungen.

Champions League: Kompanys Appell an die Bayern-Fans fürs Rückspiel gegen PSG

www.zeit.de29.04.2026

Trainer Vincent Kompany appelliert nach der 4:5-Niederlage im Champions-League-Hinspiel gegen PSG an die Bayern-Fans. Er fordert lautstarke Unterstützung im Rückspiel in München, ähnlich wie beim Sieg gegen Real Madrid. Kompany betont die Wichtigkeit der 75.000 Heimfans ab dem Aufwärmen, um das Team zum Sieg und ins Finale zu peitschen.

Champions League: »Wow, einfach wow«: Pressestimmen zum Spektakel PSG-Bayern

www.zeit.de29.04.2026

Das Champions-League-Halbfinale zwischen PSG und Bayern wurde von internationalen Medien als spektakuläres "Finale vor dem Finale" gefeiert. Die Partie, die mit 5:4 zugunsten von PSG endete, bot neun Tore, eine unglaubliche Intensität und technische Klasse. Die Presse lobte das Spiel als Meisterwerk und historisch, wobei die Spannung für das Rückspiel aufrechterhalten bleibt.

Niedrige Geburtenrate: Voigt regt Steuerentlastungen für Familien an

www.zeit.de29.04.2026

Angesichts historisch niedriger Geburtenraten in Deutschland schlägt Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt Steuerentlastungen für Familien vor. Als konkreten Vorschlag nannte er die Befreiung eines Elternteils von der Einkommensteuer bei drei oder mehr Kindern. Voigt bezeichnete die aktuelle Entwicklung, mit der niedrigsten Geburtenzahl seit 1946, als alarmierend und betonte die Notwendigkeit, Familien angesichts steigender Lebenshaltungskosten stärker zu unterstützen und bei politischen Reformen demografische Entwicklungen zu berücksichtigen.

Kalenderblatt: Was geschah am 29. April?

www.zeit.de28.04.2026

Der 29. April ist geprägt von historischen Ereignissen. 2021 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass das Klimaschutzgesetz unzureichend sei und künftige Generationen verletze. 2011 heiratete Prinz William Catherine Middleton. 1991 forderte ein Wirbelsturm in Bangladesch rund 140.000 Opfer. 1961 markierte das Morges Manifest (Vorläufer des WWF) den Beginn der weltweiten Naturschutzbewegung. Zudem erschien die erste "Bild am Sonntag".

Champions League: Kimmich über 2:5-Rückstand: »Boah, was ist denn hier los?«

www.zeit.de28.04.2026

Joshua Kimmich beschrieb den 2:5-Rückstand im Champions-League-Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain als surreal. Er war überrascht, da Bayern seiner Meinung nach nicht drei Tore schlechter war. Trotz des zwischenzeitlichen Rückstands sieht Kimmich, dass Bayern mit dem 4:5 noch alle Chancen auf das Finale hat. Trainer Vincent Kompany teilte diese Einschätzung und betonte die Offensive Stärke der Bayern, die auch in München noch weitere Tore erzielen könnten. Beide lobten das Spiel als Werbung für den Fußball.

Gesundheitsreform : Warken verteidigt geplantes Sparpaket für gesetzliche Krankenkassen

www.zeit.de28.04.2026

Bundesgesundheitsministerin Warken verteidigt ein Sparpaket für gesetzliche Krankenkassen im Umfang von 16,3 Milliarden Euro bis 2027. Sie spricht von einem "ausgewogenen Paket", das Kliniken, Ärzte, Pharmabranche und Versicherte betreffe. Ziel sei die Schließung eines Milliardenlochs und die Vermeidung höherer Beiträge. Bürgergeldbezieher sollen steuerlich finanziert werden, während der Bundeszuschuss gekürzt wird. Der Gesetzentwurf soll bald vom Kabinett verabschiedet werden.

Fußball-WM: Verdecken von Mund kann bei WM zu Roter Karte führen

www.zeit.de28.04.2026

Bei der Fußball-WM kann das Bedecken des Mundes während einer Konfrontation zu einer Roten Karte führen. Das Ifab führt diese Regel ein, um diskriminierendes Verhalten zu unterbinden, nachdem es bei der Champions League zu Rassismusvorwürfen kam. FIFA-Präsident Infantino hatte dies gefordert. Die Regel gilt zunächst nur für die WM und soll verhindern, dass Spieler unwahre Aussagen tätigen. Auch das Verlassen des Platzes aus Protest wird nun mit Rot bestraft.

Ex-FBI-Chef Comey wegen angeblicher Morddrohung gegen Trump angeklagt

www.spiegel.de28.04.2026

Dem ehemaligen FBI-Direktor James Comey wird vorgeworfen, eine Morddrohung gegen Donald Trump verbreitet zu haben. Ein Instagram-Foto von Muscheln, die die Zahlen "86 47" zeigten, wurde von Trump-Anhängern als Aufforderung zum Attentat interpretiert. Comey bestreitet dies und erklärt, er sei sich der negativen Konnotation der Zahlen nicht bewusst gewesen. Dem Ex-FBI-Chef drohen bei einer Verurteilung bis zu zehn Jahre Haft. Dies ist die zweite Klage gegen Comey.