www.zeit.de07.07.2026
Nach einer kurzen Verschnaufpause nach extremer Hitze kehrt in Bayern der Hochsommer zurück. Am Dienstag werden bis zu 32 Grad erwartet. Eine Kaltfront bringt am Mittwoch kühlere Temperaturen unter 30 Grad und teils Regen. Ab Donnerstag steigen die Temperaturen wieder an, am Freitag sind verbreitet über 30 Grad möglich, extreme Werte werden jedoch nicht prognostiziert. Regen ist vorerst nicht in Sicht.
www.spiegel.de07.07.2026
Der Nato-Gipfel beginnt, mit neuen europäischen Selbstbewusstsein gegenüber Trump. Gleichzeitig verschärft Putin den Ukraine-Krieg. Marine Le Pen bangt um ihre Präsidentschaftskandidatur, da ein Gericht über eine Ämtersperre entscheidet. Im Sport stand Folarin Balogun im Fokus, doch seine USA schieden aus dem Turnier aus.
www.spiegel.de07.07.2026
Donald Trump hat die Initiative "Trump Accounts" gestartet, bei der Neugeborene in den USA ein initiales Wertpapierkonto mit 1000 Dollar erhalten. Dieses steuerbegünstigte Programm soll langfristig Kapital verschaffen und bis zum 18. Lebensjahr in Indexfonds investiert werden. Die Maßnahme wird kritisiert, da die Bürger aktuell mit hoher Inflation und Energiekrise kämpfen, was zu steigenden Benzinpreisen führt. Trump steht wegen der wirtschaftlichen Lage unter Druck, umso wichtiger werden die bevorstehenden Parlamentswahlen.
www.zeit.de07.07.2026
Im Norden Deutschlands werden die Campinggebühren für Wohnmobile im Sommer 2026 teilweise erhöht. In Geesthacht verdoppeln sich die Kosten auf 18 Euro. Sylt, St. Peter-Ording und Userin verzeichnen ebenfalls moderate Anstiege von bis zu 2,30 Euro. Begründet werden die Erhöhungen mit gestiegenen Betriebskosten. Andere Regionen in Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen behalten ihre Preise stabil.
www.zeit.de07.07.2026
Ein 15-Jähriger setzte in einem Zug am Hauptbahnhof Döbeln Pfefferspray ein, nachdem er laut Zeugen von einem Mann geohrfeigt worden war. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit. Der Mann flüchtete vor Eintreffen der Bundespolizei. Die Ermittlungen dauern an, die Identität des Mannes ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft prüft den Fall auch im Hinblick auf Notwehr.
www.zeit.de07.07.2026
Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal kämpft Landrätin Cornelia Weigand weiterhin mit den Folgen. Sie teilt die Ängste vieler Anwohner bei Gewittern und die prägenden Erinnerungen an die Katastrophe, bei der sie ihr Zuhause verlor. Der Wiederaufbau, die größte Baustelle Deutschlands, sei noch nicht abgeschlossen. Weigand betont, dass eine Entschuldigung der Landesregierung ein wichtiges, sehnlichst erwartetes Signal der Anerkennung für die betroffenen Menschen wäre, um bei der Heilung von Wunden zu helfen.
www.zeit.de07.07.2026
20 Jahre nach seinem Tod bleibt Rudi Carrell, einer der erfolgreichsten deutschen Entertainer, unvergessen. Der Niederländer wurde für seine Shows wie "Am laufenden Band" berühmt, die Millionen Zuschauer fesselten. Trotz seines Talents und seiner Disziplin war Carrell auch für seine Wutausbrüche, anzügliches Verhalten gegenüber Frauen und kontroverse Aktionen, wie die diplomatische Krise mit dem Iran, bekannt. Seine Karriere währte bis kurz vor seinem Tod, als er einen Ehrenpreis entgegennahm.
www.zeit.de07.07.2026
Der Artikel "Bilder des Tages" behandelt das Thema Fotografie. Er bietet Einblicke und Informationen zu aktuellen visuellen Darstellungen, die im Kontext der Fotografie präsentiert werden.
www.zeit.de07.07.2026
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe hat Nordrhein-Westfalen rund 4,7 Milliarden Euro Fluthilfe bewilligt. Bürger erhielten rund 900 Millionen Euro, wovon 80 Prozent der Sanierungen abgeschlossen sind. Über 3 Milliarden Euro flossen in die kommunale Infrastruktur, deren Wiederaufbau sich teils verzögert. Rund 50 Prozent der betroffenen Kommunen werden den Wiederaufbau im nächsten Jahr abschließen. Zusätzliche Mittel und Personalunterstützung sind geplant. Gegen Betrug bei der Fluthilfe wurden Hunderte Verdachtsfälle gemeldet.
www.zeit.de07.07.2026
Die Betriebsrente ist die beliebteste Zusatzleistung für Arbeitnehmer und Unternehmen, wie eine Allianz-Umfrage zeigt. Sie liegt in Attraktivität vor Homeoffice und Gesundheitsmanagement. Große Unternehmen bieten deutlich häufiger eine Betriebsrente an als kleine und mittlere. Geringverdiener haben zudem seltener Anspruch auf betriebliche Altersvorsorge. Die Stärkung der Betriebsrente wurde als unverbindlicher Vorschlag in die Rentenreform aufgenommen.
www.zeit.de07.07.2026
In Deutschland wurde im ersten Halbjahr 2026 ein Rekord von 3.053 neuen Start-ups gegründet, ein Anstieg von 52%. Haupttreiber ist der KI-Boom, der Gründungen mit weniger Kapital ermöglicht und die Hürden senkt. Über ein Drittel der Neugründungen hat einen KI-Bezug. Auch die Wirtschaftskrise macht die eigene Gründung für Talente attraktiver. Deutschland zählt nun 36 "Unicorns", doch der Abstand zu den USA bleibt groß, was auf eine Lücke im europäischen Kapitalmarkt zurückgeführt wird.
www.zeit.de07.07.2026
Das Bundesverfassungsgericht prüft zentrale Aspekte des bayerischen Polizeiaufgabengesetzes (PAG). Streitpunkte sind die vage Definition der "drohenden Gefahr", die präventive Inhaftnahme bis zu zwei Monate und der mögliche Einsatz von Handgranaten. Kritiker halten diese Regelungen für unverhältnismäßig und rechtswidrig. Bayern verteidigt das Gesetz als notwendig zum Schutz der Bevölkerung. Ein Urteil wird erst in einigen Monaten erwartet.
www.zeit.de07.07.2026
Die USA sind mit Folarin Balogun im Achtelfinale der Fußball-WM an Belgien gescheitert (1:4). Ein Skandal um Baloguns Sperre überschattete das Spiel. Europameister Spanien zog indes durch ein spätes Tor gegen Portugal (1:0) ins Viertelfinale ein, was Cristiano Ronaldos letzten WM-Auftritt markierte. Portugals Trainer Roberto Martínez tritt nach dem Ausscheiden zurück. Spanien trifft im Viertelfinale auf die USA.
www.zeit.de07.07.2026
Cornelia Weigand, Landrätin des Kreises Ahrweiler, spricht über ihre Erfahrungen als ehemalige Bürgermeisterin während der Flut 2021. Sie beschreibt die mangelhaften Prognosen, den Mangel an Hilfsmitteln und die Notwendigkeit, laut zu werden, um Unterstützung zu erhalten. Trotz der Zerstörung sei Aufgeben keine Option gewesen. Weigand betont die Bedeutung von Entschuldigungen zur Heilung von Wunden, die Fortschritte im Katastrophenschutz und im Wiederaufbau sowie die weiterhin bestehenden Herausforderungen und die Angst vor zukünftigen Extremereignissen. Der Wiederaufbau dauert aufgrund des Ausmaßes und der zukunftsorientierten Planung.
www.zeit.de07.07.2026
Der Omnibus-Verband Nord sieht eine Zunahme von Busunfällen in Schleswig-Holstein, primär bedingt durch mehr Baustellen, erhöhte Verkehrsdichte, aggressive Autofahrer und die Nutzung von Busspuren durch E-Roller und Fahrräder. Zunehmender Schienenersatzverkehr und ein Mangel an qualifiziertem Personal verschärfen die Situation. Aggressives Fahrgastverhalten und unterfinanzierte Verkehrsbetriebe tragen ebenfalls bei. Der Verband fordert mehr Wertschätzung für Fahrer, die Beachtung des Vorrangs von Bussen, Sicherheitspersonal und eigene Busspuren zur Verbesserung der Unfallstatistik.