Musik: Peter Maffay mit klarem Appell gegen radikale Positionen

www.zeit.de16.07.2026

Bei den Regensburger Schlossfestspielen appellierte Peter Maffay gegen radikale Positionen und für ein friedliches Miteinander, basierend auf dem Grundgesetz. Der Auftritt fand vor Gloria Fürstin von Thurn und Taxis statt, die im Vorjahr die AfD-Vorsitzende Alice Weidel eingeladen hatte. Maffay betonte die Ablehnung von rassistischen und menschenverachtenden Haltungen, unabhängig ihrer Herkunft, und hob die Bedeutung von Respekt und friedlichem Umgang hervor. Die Festspiele sind umstritten wegen Vorwürfen der Nähe zu Rechtsextremen gegen die Hausherrin.

USA greifen erneut Ziele in Iran an

www.spiegel.de16.07.2026

Das US-Militär hat seine Angriffe auf Ziele im Iran zum sechsten Mal in Folge fortgesetzt und begründet dies mit der Notwendigkeit, die militärischen Fähigkeiten Irans zu schwächen. Teheran bezeichnete die Angriffe, die angeblich auf die Insel Qeschm und die Hafenstadt Bandar-e Abbas abzielten, als "Aggression". Trotz der anhaltenden Angriffe behaupten die USA, dass Iran weiterhin an Verhandlungen interessiert sei. US-Präsident Trump drohte mit umfassenden Angriffen auf iranische Infrastruktur, falls keine Verhandlungen stattfinden, woraufhin Iran mit Gegenschlägen auf die Infrastruktur angrenzender Länder drohte.

Diskriminierung: Nigeria fliegt fast 1.500 Staatsangehörige aus Südafrika aus

www.zeit.de16.07.2026

Nigeria hat fast 1.500 seiner Bürger aus Südafrika ausgeflogen. Grund dafür sind wiederholte fremdenfeindliche Angriffe in Südafrika, die auch zum Tod von Nigerianern geführt haben. Die nigerianische Regierung verurteilt Fremdenfeindlichkeit und Rassismus und drohte mit Maßnahmen, sollten die Attacken andauern. Viele Südafrikaner machen Einwanderer für gesellschaftliche Probleme verantwortlich.

Literatur: Armin Laschet erlebt sich bei Lesung selbst als «00-Laschet»

www.zeit.de16.07.2026

Der CDU-Politiker Armin Laschet war bei der Lesung von David Safiers neuem Buch "00-Laschet" in seiner Heimatstadt Aachen anwesend und las selbst ein Kapitel vor. Safier machte Laschet in seiner Krimikomödie zu einem tollpatschigen Spion wider Willen, eine humorvolle Verarbeitung seiner Person, die auf eine kontroverse Geste Laschets 2021 anspielt. Laschet zeigte sich trotz der ungewöhnlichen Situation gelassen und erklärte, Humor sei wichtig.

Deutsch-französischer Ministerrat: Macron lobt »echte deutsch-französische Annäherung«

www.zeit.de16.07.2026

Beim deutsch-französischen Ministerrat in Brühl betonten Präsident Macron und Bundeskanzler Merz die gute Beziehung beider Länder und die zunehmende Übereinstimmung bei europäischen Themen. Merz hob die historische Bedeutung des Treffens auf Schloss Augustusburg hervor, wo vor 65 Jahren der Élysée-Vertrag angeboten wurde, der bis heute die Basis ihrer Zusammenarbeit bilde. Macron sprach von einer "echten deutsch-französischen Annäherung".

Große Pläne geplatzt: Auch Stadtrat beschließt: Kein Opern-Neubau für Düsseldorf

www.zeit.de16.07.2026

Der Düsseldorfer Stadtrat hat den geplanten Neubau eines Opernhauses gestoppt. Die Entscheidung, die ursprünglich mindestens 716 Millionen Euro kosten sollte, wurde aufgrund der aktuellen finanziellen Situation getroffen. Stattdessen soll das bestehende Opernhaus für die Zukunft gesichert und saniert werden. Die Verwaltung wird hierfür Konzepte erarbeiten. Der Architekturwettbewerb für den Neubau ist damit beendet.

Donald Trump: Insiderwetten auf Reden des US-Präsidenten vermutet

www.spiegel.de16.07.2026

Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses, der für Donald Trumps Teleprompter zuständig war, hat angeblich Insiderwissen für Wetten auf bestimmte Wörter in Reden genutzt und mehr als 100.000 Dollar verdient. Das Weiße Haus beurlaubte ihn unbezahlt und bezeichnete das Verhalten als "Schande". Der Fall wirft erneut Fragen zu Ethik und Insiderhandel auf, ähnlich wie frühere Vorfälle mit militärischen und politischen Akteuren.

Schutz von Kindern: England will Verkauf koffeinstarker Energydrinks an Kinder verbieten

www.zeit.de16.07.2026

England plant ab April 2027 ein Verbot des Verkaufs von Energydrinks mit mehr als 150 mg Koffein pro Liter an unter 16-Jährige. Dies soll den Jugendschutz stärken, da schätzungsweise 100.000 Kinder täglich solche Getränke konsumieren, was zu Schlafstörungen und Angstzuständen führen kann. Das Verbot betrifft Geschäfte, Automaten und Online-Verkäufe und ist Teil weiterer Maßnahmen wie strengerer Social-Media-Regeln für Minderjährige. Das Parlament muss dem Vorhaben noch zustimmen.

»Was jetzt? – Die Woche«: Opa in der SS – Räumen wir jetzt mit unserer NS-Vergangenheit auf?

www.zeit.de16.07.2026

Die neue ZEIT-Suchmaschine macht Personalakten der SA und SS per KI durchsuchbar. Dies ermöglicht Recherchen zur NS-Vergangenheit, die bisher kompliziert waren. Viele Deutsche geben an, keine Täter gewesen zu sein, doch die Zahlen deuten auf eine breitere Beteiligung im NS-Regime hin. Die Datenbank hilft, die eigene Familiengeschichte aufzuarbeiten und damit umzugehen, wer tatsächlich Teil des NS-Systems war.

Notfälle: Gouverneur: Mensch bei Überschwemmungen in Texas gestorben

www.zeit.de16.07.2026

Im US-Bundesstaat Texas ist eine Person bei Überschwemmungen ums Leben gekommen, teilte Gouverneur Greg Abbott mit. Die Person starb in der Nacht zu Freitag flussabwärts von Kerrville. Abbott warnte vor starken Überschwemmungen in Kerr und Uvalde County und kündigte einen Besuch an. Der Nationale Wetterdienst hatte bereits zuvor vor Sturzfluten gewarnt und die Bevölkerung zur Evakuierung aufgefordert. Die Warnsysteme funktionierten laut Abbott diesmal.

Südafrika: Nigeria holt 1500 Bürger aus Südafrika zurück – wegen rassistisch motivierter Gewalt

www.spiegel.de16.07.2026

Nigeria hat 1490 seiner Bürger aus Südafrika zurückgeholt, nachdem es zu rassistisch motivierter Gewalt gegen Einwanderer gekommen war. Selbst ernannte "Ordnungshüter" greifen Migranten an und machen sie für Arbeitslosigkeit und Kriminalität verantwortlich. Der Tod zweier Nigerianer führte zu einer behördlichen Evakuierung durch Nigeria. Auch andere afrikanische Staaten melden Tote infolge der Unruhen.

Regierungstreffen: Macron sieht «echte deutsch-französische Annäherung»

www.zeit.de16.07.2026

Frankreichs Präsident Macron sieht "echte deutsch-französische Annäherung" und strebt bei Schlüsselthemen eine engere Zusammenarbeit an. Bei einem Treffen im Rheinland betonten Macron und Kanzler Merz die Bedeutung des Élysée-Vertrags. Geplant sind Gespräche zur Stärkung der europäischen Verteidigung, Unterstützung der Ukraine, sowie Kooperationen in Industrie und bei Zukunftstechnologien wie KI und Energiewende. Ein deutsch-französischer Verteidigungsrat und Ministerrat sollen neue Impulse setzen.

Insiderwissen: Mitarbeiter des Weißen Hauses wettete auf Trump-Reden

www.zeit.de16.07.2026

Ein Mitarbeiter des Weißen Hauses soll mit Insiderwissen über Reden Donald Trumps über 100.000 Dollar auf einer Wettplattform verdient haben. Er setzte auf die Wahrscheinlichkeit bestimmter Wörter und Themen. Das Weiße Haus bezeichnete das Verhalten als beschämend und verwies auf geltende Ethikrichtlinien. Der Fall wirft Fragen zur Regulierung solcher Wettplattformen auf und erinnert an ähnliche Vorwürfe gegen einen Soldaten, der angeblich mit Geheiminformationen Geld verdiente.

Colobus congoensis: Neue Affenart in Kongos Regenwald entdeckt

www.zeit.de16.07.2026

Eine neue Affenart, der Colobus congoensis, wurde im Kongobecken entdeckt. Die genannte Art, die bereits 2008 gesichtet wurde, erst 2018 durch Analysen bestätigt. Sie ist durch schwarzes Fell, einen langen Schwanz und hellere Färbung um Maul und Nase gekennzeichnet. Die Tiere sind laut Forschern durch Jagddruck und Lebensraumverlust gefährdet und werden als stark gefährdete Art auf der Roten Liste empfohlen. Die Entdeckung unterstreicht die unerforschte Biodiversität der Region.

Wandbild von Kandinsky-Schüler an Bauhaus-Uni beschädigt

www.spiegel.de16.07.2026

Eine Wandmalerei von Herbert Bayer, einem Schüler von Kandinsky, an der Bauhaus-Universität Weimar wurde beschädigt. Unbekannte befestigten mit Sprühkleber eine Lebensmitteltüte auf dem Werk "Quadrat", wodurch beim Entfernen die Farbschicht beschädigt wurde. Der Schaden wird auf 10.000 bis 14.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht Zeugen. Das Werk ist Teil eines dreiteiligen Kunstwerks im Nebentreppenhaus des Universitätsgebäudes.