www.zeit.de12.04.2026
Die Tisza-Partei des ungarischen Oppositionsführers Peter Magyar hat nach Auszählung von 84,91 Prozent der Wahllokale eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament errungen. Sie sichert sich damit 138 von 199 Mandaten.
www.zeit.de12.04.2026
EU-Spitzenpolitiker, darunter Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron, gratulieren Péter Magyar zum Wahlsieg der proeuropäischen Opposition in Ungarn. Bundeskanzler Friedrich Merz bietet eine enge Zusammenarbeit an. Der Sieg wird als Rückkehr Ungarns auf den europäischen Weg und Bestätigung der EU-Werte gewertet. Orbán, der Ungarn 16 Jahre regierte, hat seine Niederlage eingeräumt und Magyar gratuliert.
www.zeit.de12.04.2026
Australiens "Bonds Flying Roos" mit Tom Slingsby gewannen das SailGP-Rennen in Rio de Janeiro, die erste Station der Saison in Brasilien. Spanien und Schweden folgten. Das deutsche Team wurde Sechster, verbesserte sich aber in der Gesamtmeisterschaft auf Platz acht. Nach vier Events führen die Australier die Meisterschaft an. Die Saison wird in Bermuda fortgesetzt und macht auch in Sassnitz auf der Ostsee Halt.
www.zeit.de12.04.2026
Trotz 16 Jahren an der Macht wurde Ungarns Regierungschef Viktor Orbán abgewählt. Die Tisza-Partei des Oppositionskandidaten Péter Magyar liegt laut Teilergebnissen mit 53,27 Prozent klar vorn, während Orbáns Fidesz auf 38,08 Prozent kommt. Magyar kündigte einen prowestlichen Kurs an und verspricht eine engere Bindung an EU und NATO, im Gegensatz zu Orbán, der einen konfrontativen Kurs zur EU verfolgte und gute Beziehungen zu Russland pflegte.
www.zeit.de12.04.2026
Der TSV 1860 München musste sich im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg mit einem 2:2-Unentschieden zufriedengeben und setzte damit seine Sieglos-Serie fort. Sigurd Haugen brachte die "Löwen" in Führung, doch Regensburg drehte das Spiel vor der Pause. In der zweiten Halbzeit gelang 1860 der Ausgleich. Damit rutschen die Münchner auf Platz acht ab, während Regensburg auf Rang zwölf vorerst gesichert ist.
www.zeit.de12.04.2026
Viktor Orbán hat seine Niederlage bei der Parlamentswahl in Ungarn eingestanden. Er bedankte sich bei seinen Anhängern und kündigte an, dass seine Partei auch in der Opposition dem Land dienen werde. Die Last der Regierungsverantwortung sei nicht mehr seine.
www.zeit.de12.04.2026
Humanoide Roboter mit KI könnten bald im Haushalt helfen und Jobs übernehmen. Forschende in Berlin testen sie in einem "Assessment-Center", wo sie knifflige Aufgaben lösen und gegen Menschen antreten. Die rasante Entwicklung von KI-Chatbots beflügelt die Robotik, wobei die Herausforderung darin besteht, Robotern das Verständnis der realen Welt beizubringen – durch Erkundung wie Kleinkinder oder durch Millionen von Videos. Es stellt sich auch die philosophische Frage, ob Intelligenz ohne Körper möglich ist.
www.spiegel.de12.04.2026
Der Wirtschaftsflügel der CDU/CSU-Bundestagsfraktion unterstützt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in ihrem Streit mit SPD-Vizekanzler Klingbeil über Entlastungen bei Spritpreisen. Reiche hatte Klingbeils Vorschläge als teuer und wirkungsschwach kritisiert. CDU-Chef Merz mahnte zur Zurückhaltung, um die Koalition nicht zu gefährden. Rücktrittsforderungen aus dem CDU-Sozialflügel wies der Wirtschaftsflügel zurück.
www.zeit.de12.04.2026
US-Präsident Donald Trump erwartet bis zu den Kongresswahlen im November anhaltend hohe Öl- und Benzinpreise. Zuvor hatte er den Preisanstieg als vorübergehend eingestuft. Mit dieser Einschätzung dürfte Trump mögliche politische Auswirkungen des US-Vorgehens gegen den Iran und die daraus resultierenden hohen Energiepreise einräumen. Der Benzinpreis in den USA liegt aktuell deutlich über dem üblichen Niveau.
www.zeit.de12.04.2026
Der SC Freiburg gewann mit 1:0 gegen den FSV Mainz 05, womit die Heimserie der Mainzer in diesem Jahr endete. Lucas Höler erzielte das entscheidende Kopfballtor in der 47. Minute. Das Spiel fand zwischen den europäischen Pflichtspielen beider Vereine statt und war geprägt von vielen Zweikämpfen, aber wenigen Höhepunkten. Freiburg absolvierte sechs Wechsel nach ihrem ersten europäischen Spiel.
www.spiegel.de12.04.2026
Singapur positioniert sich erstmals deutlich im Streit um die Straße von Hormus. Außenminister Balakrishnan lehnt die von Iran angedachte Maut für Schiffe ab, da dies gegen internationales Seerecht verstoße. Die Freiheit der Schifffahrt sei ein Recht, kein Privileg. Er verweist auf die strategische Bedeutung der Straße von Malakka für Singapur, die sogar mehr Öl transportiert als Hormus.
www.zeit.de12.04.2026
Ein 59-jähriger Motorradfahrer wurde auf der B111 auf Usedom schwer verletzt. Er verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte zwischen Ückeritz und Stubbenfelde. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus. Die Unfallursache ist noch unklar und wird von der Polizei ermittelt.
www.zeit.de12.04.2026
CDU-Ministerpräsidenten fordern von der Bundesregierung umgehend Entscheidungen zur Energiekrise. Mario Voigt und Sven Schulze mahnen Ergebnisse noch heute an und schlagen die Aussetzung der CO₂-Abgabe vor. Die Grünen kritisieren derweil Führungslosigkeit in der Koalition und verlangen eine Stromsteuersenkung und Übergewinnsteuer. Die Spitzen der Regierung beraten weiter, um Entlastungsmaßnahmen zu beschließen.
www.zeit.de12.04.2026
Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Landstraße 21 bei Barth wurden zwei Personen schwer verletzt. Ein 85-jähriger Autofahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit dem Wagen eines 78-Jährigen und dessen 81-jähriger Beifahrerin, die schwer verletzt wurden. Der 78-Jährige wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die vier Insassen des anderen Fahrzeugs, darunter zwei Kinder, erlitten leichte Verletzungen. Die Straße war für über vier Stunden gesperrt. Die Unfallursache ist unklar.
www.spiegel.de12.04.2026
US-Präsident Trump droht mit Seeblockade der Straße von Hormus, um Irans Kontrolle zu brechen und Einnahmen aus Ölexporten zu stoppen. Verhandlungen in Islamabad scheiterten. Iran reagiert entschlossen und beansprucht Kontrolle über die Meerenge, während internationale Unterstützung bei Minenräumung gesucht wird. Experten sehen diplomatische Bemühungen als unvollendet, mahnen jedoch gegenseitige Zugeständnisse an.