www.zeit.de02.01.2026
In Düsseldorf wurde ein 40-jähriger Taxi-Fahrgast von zwei Tätern aus einem Auto heraus mit zehn Schüssen angegriffen, wobei fünf Treffer ihn verletzten. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr. Das Opfer ist der Neffe eines in den Niederlanden inhaftierten Mannes, der wegen Drogenhandels verurteilt wurde. Die Täter flüchteten nach der Tat, die am Dienstag in Pempelfort stattfand. Eine Mordkommission ermittelt, und nach weiteren Zeugen wird gefahndet.
www.zeit.de02.01.2026
In Halle (Westfalen) wurden während der Geschäftszeit vier Schließfächer in einer Bank aufgebrochen. Die Polizei hat den Vorfall bestätigt, der Schaden ist jedoch noch unklar. Ermittlungen zur Zugangsweise der Täter laufen, Zeugen werden gebeten, sich zu melden. Ähnliche Vorfälle wurden auch in Bonn und Gelsenkirchen gemeldet, wo über 95 Prozent der Schließfächer aufgebrochen wurden. Letzterer Fall könnte als einer der größten Einbrüche in der deutschen Kriminalgeschichte eingestuft werden.
www.zeit.de02.01.2026
In Göppingen wurde ein 29-jähriger Fußgänger schwer verletzt, als er von einem Bus erfasst und sein Bein unter einem Busrad eingeklemmt wurde. Der Unfall ereignete sich am Bahnhof, als der Mann über die Straße zum anfahrenden Bus rannte. Die Feuerwehr musste den Bus anheben, um ihn zu befreien. Nach der Rettung wurde der Mann in eine Klinik gebracht. Die genauen Umstände, wie es zu dem Unglück kam, sind noch unklar.
www.zeit.de02.01.2026
Der SC Paderborn hat den 21-jährigen Offensivspieler Kennedy Okpala vom SV Waldhof Mannheim verpflichtet. Okpala, der in 18 Spielen der laufenden Drittligasaison sieben Tore erzielte, unterzeichnete einen langfristigen Vertrag und wird mit dem Team ins Trainingslager nach Belek reisen. Geschäftsführer Sebastian Lange lobt Okpalas Entwicklungspotenzial und Vielseitigkeit. Okpala hat insgesamt 71 Drittligaspiele mit 16 Toren und 6 Vorlagen absolviert.
www.zeit.de02.01.2026
Ein 89-jähriger Autofahrer verursachte in Grettstadt, Unterfranken, einen Unfall, indem er die Vorfahrt eines Kleinbusses missachtete. Der Zusammenstoß führte zu acht Leichtverletzten, darunter der 70-jährige Busfahrer und seine sieben Passagiere. Der Unfall ereignete sich an einer Kreuzung, als beide Fahrzeuge gegen eine Hauswand geschleudert wurden. Im Einsatz waren sechs Rettungswagen und fast 100 Einsatzkräfte. Der Gesamtschaden wird auf etwa 35.000 Euro geschätzt. Der Unfallverursacher blieb unverletzt.
www.zeit.de02.01.2026
Bayern plant für 2024 umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der inneren Sicherheit. Innenminister Joachim Herrmann kündigte an, die Videoüberwachung an Kriminalitätsbrennpunkten auszubauen und die Polizei mit 1.400 neuen Mitarbeitern zu verstärken. Ein Fokus liegt auf der Zusammenarbeit von Polizei und Bundeswehr sowie der Abwehr von Drohnen mittels eines neuen Kompetenzzentrums. Zudem wird die Sicherheitswacht von 1.500 auf 2.000 Ehrenamtliche wachsen. Die Migrationszahlen sind im Vergleich zum Vorjahr stark gesunken, was Herrmann als Erfolg betrachtet.
www.zeit.de02.01.2026
In Erfurt dauern die Einsätze der Feuerwehr nach einem Brand in einem historischen Gebäudekomplex am Domplatz, der in der Silvesternacht ausbrach, an. Das Feuer ist weitgehend erloschen, jedoch könnten Glutnester in schwer erreichbaren Bereichen bestehen. Die Brandursache ist unklar, die Feuerwehr zieht Feuerwerkskörper als möglichen Auslöser in Betracht. Der Bereich bleibt abgesperrt, während Statiker die Gebäude prüfen und mögliche Schäden besprechen. Einschränkungen im Stadtbahnverkehr sind ebenfalls zu erwarten.
www.zeit.de02.01.2026
Der VfB Stuttgart hat den 20-jährigen Stürmer Jeremy Arévalo von Racing Santander verpflichtet. Der Ecuadorianer kam durch eine Ausstiegsklausel zu den Schwaben und unterschrieb einen langfristigen Vertrag bis 30. Juni 2031. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hebt Arévalos Stärken und Entwicklungspotenzial hervor. In 40 Spielen für Santander erzielte er neun Tore und bereitete zwei weitere vor.
www.zeit.de02.01.2026
Zehn Paare in Rheinland-Pfalz feiern ihre Kronjuwelenhochzeit nach 75 Jahren Ehe. Im Jahr 2022 gratulierte Ministerpräsident Alexander Schweitzer insgesamt 980 Menschen über 100 Jahren sowie 6.266 Ehepaaren, die mindestens 60 Jahre verheiratet sind. Unter den Gratulierten sind 1.951 Paare mit 65 Jahren und 285 Paare mit 70 Jahren Ehe. Diese Feierlichkeiten heben die längsten Partnerschaften in der Region hervor und verdeutlichen den Wert langanhaltender Ehen.
www.zeit.de02.01.2026
Fußball-Zweitligist Holstein Kiel hat den 21-jährigen Offensivspieler Umut Tohumcu von der TSG Hoffenheim bis zum Saisonende ausgeliehen. Tohumcu, ehemaliger Jugendnationalspieler, soll in Kiel mehr Spielzeit erhalten, nachdem er in Hoffenheim hinter den Stammspielern zurückfiel. Gleichzeitig beendeten die Kieler vorzeitig das Leihgeschäft mit Robert Wagner vom SC Freiburg aufgrund unzureichender sportlicher Entwicklung. Kiels Sport-Geschäftsführer Olaf Rebbe betonte die gemeinsame Entscheidung für Wagners neue Perspektiven.
www.spiegel.de02.01.2026
Ingo Speich, Manager bei Deka, warnt vor den negativen Auswirkungen der US-Politik auf Aktionärsrechte und Unternehmensnachhaltigkeit. Die Antinachhaltigkeitspolitik von Präsident Trump könnte die Mitspracherechte der Aktionäre sowohl in den USA als auch international einschränken. US-Investoren ziehen sich zunehmend von ESG-Themen zurück, was auch deutsche Firmen betrifft, da amerikanische Investoren häufig deutschen Unternehmen gegenüber dominieren. Speich befürchtet, dass diese Entwicklung die Unternehmensführung und das Engagement in wichtigen Themen wie Klimawandel und Diversität beeinträchtigen könnte.
www.zeit.de02.01.2026
Indische Beschäftigte verdienen in Deutschland am meisten, mit einem Bruttomedianlohn von 5.393 Euro im Jahr 2024, gefolgt von Österreichern und US-Amerikanern. Der hohe Verdienst ist auf zahlreiche Inder in technischen Berufen (Mint) zurückzuführen, deren Zahl sich seit 2012 auf über 32.800 nahezu verneunfacht hat. Diese Entwicklung resultiert aus der erhöhten Anzahl indischer Studierender in Deutschland. Experten betonen die Notwendigkeit qualifizierter Zuwanderung zur Sicherung des Wirtschaftswachstums in diesen Bereichen.
www.zeit.de02.01.2026
Bei einem Unfall mit einem Streifenwagen in Selbitz ist ein 25-jähriger Polizist in der Silvesternacht ums Leben gekommen. Der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle, während sein 20-jähriger Kollege und der Fahrer eines entgegenkommenden Geländewagens (42 Jahre) schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht wurden, aber außer Lebensgefahr sind. Die Ursache für das Schleudern des Polizeiwagens ist unklar. Die Staatsanwaltschaft hat ein Gutachten angeordnet, und die B173 war zeitweise gesperrt.
www.zeit.de02.01.2026
In der Silvesternacht wurden in München drei Polizisten während der Festnahme eines betrunkenen 23-Jährigen verletzt. Die Beamten waren zu einer Schlägerei in einer Bar gerufen worden, als der Verdächtige einen Polizisten angriff. Bei der Festnahme intervenierten unbekannte Täter, um dies zu verhindern, was zu weiteren Verletzungen der Beamten führte. Der Festgenommene hatte einen Atemalkoholwert von etwa 0,7 Promille. Zwei der Beamten waren nach dem Vorfall nicht mehr dienstfähig.
www.zeit.de02.01.2026
In Niedersachsen kam es an Silvester 2023 trotz weniger Polizeieinsätze zu 31 Angriffen auf Einsatzkräfte, eine Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr mit 41 Fällen. Innenministerin Daniela Behrens bezeichnete diese Angriffe als "absolut inakzeptabel" und fordert konsequente Strafen für die Täter. Insgesamt waren 863 Polizeieinsätze nötig, wobei die Zahl der Ermittlungsverfahren von 660 auf 519 sank. Präventionsmaßnahmen, Böllerverbotszonen und die Zusammenarbeit von Behörden trugen zur Deeskalation bei. Schwerste Verletzungen durch Pyrotechnik wurden nicht gemeldet.