Wetter: Scandlines stellt wegen Sturms Fährverkehr ab Rostock ein

www.zeit.de01.01.2026

Wegen stürmischen Wetters hat die Reederei Scandlines am Neujahrstag den Fährverkehr zwischen Rostock und Gedser eingestellt. Passagiere und Frachtkunden wurden auf die alternative Route Puttgarden-Rødby verwiesen. Der Betrieb soll voraussichtlich am 2. Januar wieder aufgenommen werden. Auch die Fährverbindungen zur Insel Hiddensee und zwischen Rügen wurden eingestellt. Der Seewetterdienst Hamburg gab eine Sturmwarnung für die deutsche Ostseeküste aus, mit Böen der Stärke zehn.

CIA erkennt keine Hinweise für ukrainischen Angriff auf Putins Residenz

www.spiegel.de01.01.2026

Die CIA hat keine Hinweise auf einen ukrainischen Drohnenangriff auf Wladimir Putins Residenz gefunden, trotz Moskaus schwerer Vorwürfe. Laut US-Medien galt der umstrittene Angriff militärischen Zielen in der Region, jedoch nicht in unmittelbarer Nähe zu Putins Anwesen. Kiew weist die Vorwürfe zurück und sieht sie als russischen Vorwand für anhaltende Kriegshandlungen. Gleichzeitig nähern sich die Friedensverhandlungen zwischen der Ukraine und den USA dem Abschluss, mit ukrainischem Präsidenten Selenskyj, der von einem nahezu fertigen Abkommen spricht.

Silvester: Ruhiger Start in Brandenburg - Keine Schwerverletzten

www.zeit.de01.01.2026

Brandenburg erlebte einen vergleichsweise ruhigen Jahreswechsel ohne Tote oder Schwerverletzte, was laut Polizeisprecher Daniel Keip eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Die Polizei berichtete von üblichen Delikten wie Pyrotechnikverstößen und Ruhestörungen. Bundesweit kam es jedoch zu zahlreichen Angriffen auf Einsatzkräfte, und in Bielefeld starben mindestens zwei Personen durch Pyrotechnik. In Potsdam-Babelsberg gab es Übergriffe auf die Polizei während der Feierlichkeiten. Eine ausführliche Bilanz wird noch veröffentlicht.

Feuerwehreinsatz: Flammen greifen von Pergola auf Wohnhaus über

www.zeit.de01.01.2026

Am Silvesterabend brach in Grafenwiesen (Landkreis Cham) ein Brand aus, als eine Pergola Feuer fängte. Die Flammen griffen auf ein angrenzendes Wohnhaus über, was zu einem Schaden von etwa 100.000 Euro führte. Die Bewohner des Hauses alarmierten die Feuerwehr, die das Übergreifen der Flammen nicht vollständig verhindern konnte. Verletzt wurde niemand, jedoch ist die Brandursache noch unklar.

Silvesternacht: Rakete explodiert in der Hand - Jugendlicher verletzt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht erlitt ein 14-jähriger Jugendlicher in Starnberg mittelschwere Handverletzungen, als eine Rakete in seiner Hand explodierte. Er versuchte, den Feuerwerkskörper selbst zu zünden, was aufgrund gesetzlicher Vorschriften nur für Erwachsene erlaubt ist. Der Junge wurde mit offenen Wunden und Verbrennungen ins Krankenhaus gebracht. Angehörige hatten ihm die Rakete überlassen, was zu diesem Unfall führte.

Kampf gegen Innenstadt-Müll: Freiburg führt Steuer auf Einwegverpackungen ein

www.zeit.de01.01.2026

Freiburg führt zum Jahresbeginn eine Steuer auf Einwegverpackungen ein, um Müll in der Innenstadt zu reduzieren. Die Abgabe, die 50 Cent für Einweggetränke- und Essensverpackungen sowie 20 Cent für Einwegbesteck erhebt, soll 2,2 Millionen Euro einbringen. Diese Maßnahme folgt dem Vorbild von Tübingen und Konstanz. Umweltministerin Thekla Walker betont, dass die Steuer Anreize für Mehrwegprodukte schafft und große Fastfood-Ketten zur Verantwortung zieht. Die Stadt plant auch eine Mehrwegoffensive bei Veranstaltungen.

Mehrere Verletzte: Prügelei nach fehlgeleiteter Silvesterrakete

www.zeit.de01.01.2026

In Emden kam es nach einer fehlgeleiteten Silvesterrakete zu einer Prügelei zwischen zwei Personengruppen, bei der acht Personen leicht verletzt wurden. Vier mussten im Krankenhaus behandelt werden. Eine Rakete fiel um und richtete sich in die Richtung einer nahestehenden Gruppe. Obwohl keine direkte Verletzung durch das Feuerwerk geschah, eskalierte die Situation schnell zu einer "Keilerei". Alle Beteiligten waren Erwachsene, genauere Informationen zu Alter und Nationalität sind bisher nicht bekannt.

Kriminalität: Tötungsdelikt in Wiesbadener Innenstadt

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht kam es in der Wiesbadener Innenstadt zu einem Tötungsdelikt, bei dem ein Mann durch ein Messer tödlich verletzt wurde. Der Vorfall ereignete sich nach einem Streit zwischen vier Personen kurz nach Mitternacht. Die Polizei teilte zunächst keine weiteren Details mit.

Jahreswechsel: Schwere Handverletzung nach Böllerexplosion in Merseburg

www.zeit.de01.01.2026

In Merseburg verletzte sich ein 28-Jähriger in der Silvesternacht schwer, als zwei Böller in seiner Hand explodierten. Er hatte einen der Böller der Feuerwerksklasse 4, die normalerweise nur gewerblich verwendet werden, angezündet. Der Mann wurde mit schweren Handverletzungen ins Krankenhaus gebracht, zudem wurden bei ihm weitere Böller dieser Klasse gefunden.

New York City: Zohran Mamdani tritt Amt des New Yorker Bürgermeisters an

www.zeit.de01.01.2026

Zohran Mamdani wurde als neuer Bürgermeister von New York City vereidigt, kurz nach Mitternacht in einer stillgelegten U-Bahn-Station. Der 34-jährige linksliberale Demokrat und selbsternannte Sozialist gilt als Gegner von US-Präsident Trump. Sein Hauptziel ist es, das Leben in New York bezahlbarer zu machen, unter anderem durch einen Mietenstopp und kostenlose Busfahrten. Mamdani ist der erste muslimische und einer der jüngsten Bürgermeister der Stadt. Eine öffentliche Feier mit prominenten Rednern, darunter Bernie Sanders, ist geplant.

Kinder: Neujahrsbabys - Jungs in Rostock und Greifswald ganz schnell

www.zeit.de01.01.2026

Im Jahr 2026 wurden in Mecklenburg-Vorpommern die ersten Neujahrsbabys geboren: ein Junge in Rostock um 0:46 Uhr und Elias in Greifswald um 1:02 Uhr. Die Kliniken hoffen auf steigende Geburtenzahlen, nachdem 2025 mit 6.403 Geburten ein Rückgang von acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet wurde. Die sinkenden Geburtenzahlen seit der Wende sind auf den Geburtenknick der 1990er Jahre zurückzuführen. 2024 wurden im Nordosten 9.157 Kinder geboren, ein Rückgang im Vergleich zu den Vorjahren.

Migration: 110.000 Geflüchtete betreut: Unterkunft Tegel offiziell zu

www.zeit.de01.01.2026

Die Unterkunft Tegel in Berlin, die während der Flüchtlingskrise seit März 2022 rund 110.000 Menschen betreute, wurde zum 31. Dezember offiziell geschlossen. Bis zu 5.500 Menschen lebten zeitweise in der Einrichtung, die wegen kritischer Bedingungen in der Öffentlichkeit stand. Während des Betriebs wurden diverse Hilfsangebote bereitgestellt, darunter Kinderbetreuung in 14 Sprachen. Zukünftig wird das Gelände als zentrales Ankunftszentrum mit bis zu 2.600 Plätzen für Asylsuchende umgebaut, um den Aufnahmeprozess zu verbessern.

Silvesternacht: Feuerwehr Frankfurt zieht Silvester-Bilanz

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht rückte die Feuerwehr Frankfurt zu über 550 Einsätzen aus. Die Rettungsdienste waren vor allem wegen chirurgischer Verletzungen, Alkoholnotfällen und hilflosen Personen gefordert. Zudem gab es Angriffe auf Einsatzkräfte, die mit Feuerwerkskörpern beschossen wurden. Die Feuerwehr konnte 166 Brände löschen, vor allem in Papierkörben und Müllbehältern, ohne größere Übergriffe auf Wohnungen. Die einsatzstärkste Zeit lag zwischen 19.00 und 6.00 Uhr.

Nobelpreise: Erstmals Frau an der Spitze von Nobelpreis-Institution

www.zeit.de01.01.2026

Ellen Moons ist die erste Frau, die als Generalsekretärin der Königlich-Schwedischen Akademie der Wissenschaften (KVA) erstmals die Namen der Nobelpreisträger in den Kategorien Physik, Chemie und Wirtschaftswissenschaften verkündet. Moons, Physik-Professorin und seit 2022 Mitglied des Nobelkomitees, tritt ihr Amt im Januar 2024 an. Die Akademie vergibt seit 1739 Nobelpreise und Moons’ Rolle umfasst die Leitung der Akademie und ihres Sekretariats. Die KVA gehört zu den vier Institutionen, die Nobelpreise ausrufen.

Niederlande: Letzte Silvesternacht mit Böllern in Niederlanden eskaliert

www.zeit.de01.01.2026

In den Niederlanden eskalierte die Silvesternacht mit gewalttätigen Auseinandersetzungen, zwei Todesfällen und mehreren Festnahmen. Ein 17-Jähriger starb durch Böllerverletzungen, während ein Brand an der Vondelkirche in Amsterdam massive Schäden verursachte. Die Polizei musste gegen Krawalle und illegales Feuerwerk vorgehen. Ab 2026 gilt ein Böllerverbot, was zu einem Anstieg des Feuerwerksverkaufs auf 129 Millionen Euro führte. Die Behörden warnen vor den Gefahren illegaler Pyrotechnik, die teils bombenähnliche Sprengkraft besitzen.