www.zeit.de17.01.2026
Die Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine über ein Sicherheitsabkommen werden in Miami fortgesetzt, konzentriert auf Sicherheitsgarantien und wirtschaftliche Entwicklung. Präsident Selenskyj warnte vor neuen russischen Luftangriffen inmitten einer Kältewelle und Energieengpässen. Die Positionen beider Seiten zu NATO-Beitritt und Gebietsansprüchen sind weit auseinander. Ein bilaterales Dokument über Sicherheitsgarantien könnte bald unterzeichnet werden. Weitere Gespräche mit Russland sind geplant, direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien hingegen nicht.
www.zeit.de17.01.2026
Ein Bundeswehr-Team startet eine Erkundungsmission auf Grönland, um die Sicherheit der Region zu prüfen, während US-Präsident Trump Ansprüche auf die Insel erhebt. 15 deutsche Soldaten sowie Militärangehörige aus mehreren europäischen Ländern sind beteiligt. Ex-Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg fordert eine klare Reaktion der NATO und EU auf Trumps Drohungen. Die Mission steht im Kontext größerer geopolitischer Spannungen, insbesondere zwischen den USA, Dänemark und Russland. Italien beteiligt sich nicht, während die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni eine eigene Arktis-Strategie vorlegt.
www.zeit.de17.01.2026
Die landesweite Einführung von Tasern in Nordrhein-Westfalen könnte über 12 Millionen Euro kosten, einschließlich 1,3 Millionen Euro für Trainingsmaterialien. Derzeit sind sie nur in 18 von 47 Polizeibehörden im Einsatz. Innenminister Herbert Reul teilt mit, dass die Kosten aufgrund von Preiserhöhungen und aktualisierten Berechnungen gestiegen sind. Ein konkreter Zeitplan für den flächendeckenden Ausbau fehlt, und im Haushaltsentwurf 2026 sind keine Mittel dafür eingeplant. Trotz positiver Evaluierungen bleiben einige Grünen-Fraktionen skeptisch.
www.zeit.de17.01.2026
Der öffentliche Nahverkehr in Thüringen steht vor erheblichen Herausforderungen, darunter Fachkräftemangel, steigende Kosten und eine unzureichende Finanzierung. Tilman Wagenknecht, Geschäftsführer des Verbands „Bus & Bahn Thüringen“, warnt vor möglichen Angebotskürzungen ohne politische Unterstützung. Die Investitionshilfen des Landes sollen von 21 Millionen Euro auf rund 60 Millionen Euro steigen, doch die finanzielle Belastung tragen vor allem die Landkreise. Insbesondere ländliche Verbindungen sind von den Problemen betroffen, was dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ Sorgen bereitet.
www.zeit.de17.01.2026
In Berlin werden Täter für organisierte Kriminalität gezielt aus dem Ausland eingeflogen, insbesondere für gewaltsame Drohungen und Schutzgeld-Erpressungen. Die Polizei erkennt steigende Bandenkämpfe und gewaltsame Auseinandersetzungen. Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel fordert eine Verschärfung des Paragrafen 100 a zur besseren Überwachung von Verdächtigen mit illegalen Schusswaffen, um gegen die kriminellen Strukturen effektiver vorgehen zu können. Die Polizei arbeitet intensiv an Präventionsmaßnahmen und im Austausch mit anderen Bundesländern sowie international.
www.zeit.de17.01.2026
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Einführung eines Ausbildungsfonds in Niedersachsen, inspiriert von einem bereits bestehenden Modell in Bremen. Alle Unternehmen müssten einzahlen, um Ausbildungsbetriebe mit bis zu 2.250 Euro pro Auszubildendem jährlich zu unterstützen. Dies soll die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt angehen. Während Gewerkschaften den Fonds befürworten, gibt es starke Kritik aus der Wirtschaft, da viele Betriebe die zusätzlichen Kosten und bürokratischen Anforderungen ablehnen.
www.zeit.de17.01.2026
Ein UN-Abkommen zum Schutz der Hochsee tritt am Samstag in Kraft, was als historischer Tag gefeiert wird. Das BBNJ-Abkommen schafft erstmals einen völkerrechtlichen Rahmen für den Schutz von 40 Prozent der Erdoberfläche und unterstützt nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen. 145 UN-Mitgliedstaaten haben es unterzeichnet, 81 ratifiziert. Die Umsetzung ist entscheidend; Schutzgebiete müssen aktiv verwaltet werden. Kritiker weisen auf schwache Durchsetzungsmechanismen hin, während Befürworter die Chance auf effektiven Meeresschutz betonen.
www.zeit.de17.01.2026
Der ADAC warnt norddeutsche Autofahrer vor vermehrten Schlaglöchern, die durch winterliches Wetter und den Frost-Tau-Wechsel entstehen. Diese Fahrbahnschäden können plötzlich auftreten und stellen ein Sicherheitsrisiko für Pkw, Fahrradfahrer und Fußgänger dar. Der ADAC rät zu Vorsicht, ausreichendem Abstand und empfiehlt, Schlaglöcher zu kennzeichnen und schnell zu beheben. Trotz einer entspannten Verkehrssituation nach dem Sturm "Elli" bleibt die Gefahr von Straßenschäden hoch.
www.zeit.de17.01.2026
Eine US-Bundesrichterin hat die Befugnisse der ICE-Beamten in Minnesota eingeschränkt, insbesondere den Einsatz von Pfefferspray gegen friedliche Demonstranten. Die Maßnahme muss innerhalb von drei Tagen umgesetzt werden. Diese Entscheidung folgt auf die tödliche Schussabgabe eines ICE-Beamten auf die unbewaffnete Renee Nicole Good sowie einen weiteren Schuss auf einen Venezolaner. Präsident Trump drohte mit dem Einsatz des Insurrection Act, sah jedoch zunächst keine Notwendigkeit dafür. Die Proteste gegen Trumps Abschiebepolitik nehmen zu.
www.zeit.de17.01.2026
Donald Trump hat seit seiner Wiederwahl als US-Präsident vor einem Jahr mit harter Politik signifikante Veränderungen in den USA und der Welt herbeigeführt. Europäische Länder sehen sich unter Druck, während Trump von NATO-Partnern höhere Verteidigungsausgaben fordert. Trotz internationaler Spannungen und eines Handelskonflikts mit China bleibt Trump umstritten, insbesondere im Inneren, wo Einwanderungsmaßnahmen auf Widerstand stoßen. Die bevorstehenden Midterms könnten jedoch Trumps politischen Rückhalt gefährden, da der Unmut in seiner eigenen Partei wächst.
www.spiegel.de17.01.2026
Ein US-Gericht hat die Befugnisse der Einwanderungspolizei ICE in Minnesota nach gewalttätigen Einsätzen und Protesten eingeschränkt. Friedliche Demonstranten dürfen nicht mehr mit Gewalt vertrieben werden, so Bundesrichterin Katherine Menendez. Diese Entscheidung folgt auf den Tod einer unbewaffneten Mutter durch einen ICE-Beamten und weitere gewalttätige Auseinandersetzungen. Präsident Trump drohte mit dem Insurrection Act, sah jedoch zunächst keine Notwendigkeit für dessen Anwendung. Die Situation bleibt angespannt, während das US-Heimatschutzministerium angemessene Maßnahmen verspricht.
www.zeit.de17.01.2026
Die US-Regierung hat die Mitglieder eines neuen Friedensrats für den Gazastreifen bekannt gegeben, unter dem Vorsitz von Donald Trump. Zu den prominenten Mitgliedern zählen Tony Blair, Marco Rubio und Jared Kushner. Der Rat soll eine Übergangsregierung unterstützen, die erstmals in Kairo zusammentrat. Ein Exekutivrat wird ebenfalls eingerichtet, um die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern zu fördern. Trotz einer bestehenden Waffenruhe sind die Gewalt und die Verluste im Gazastreifen weiterhin hoch, während die Entwaffnung der Hamas Teil von Trumps Plan bleibt.
www.zeit.de17.01.2026
Die Norddeutsche Wasserrutschen-Meisterschaft findet heute in der Salztherme Lüneburg statt, wo rund 120 Teilnehmer in verschiedenen Kategorien gegeneinander antreten. Die Wettkämpfer rutschen auf einer 140 Meter langen Rutsche, der "Body2Racer", und müssen dreimal durch zwei Röhren, um sich für das Finale zu qualifizieren. Besondere Techniken wie die "Dreipunkt-Technik" bei Männern und die "Klappmesser-Technik" bei Frauen werden genutzt. Die Gewinner qualifizieren sich für das Finale des Deutschland-Cups und die Chance, Deutschlands Rutschen-Champion 2026 zu werden.
www.zeit.de17.01.2026
Jürgen Milski, ehemaliger Dschungelcamper, äußerte sich zu seinen Favoriten für die kommende Staffel von RTLs "Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!". Er tippt auf den TV-Landwirt Patrick Romer und Simone Ballack als potenzielle Gewinner. Milski wies Kritiken an der Prominenz einiger Kandidaten zurück und betonte, dass auch weniger bekannte Protagonisten großen Unterhaltungswert bieten können. Die 19. Staffel beginnt am 23. Januar und umfasst insgesamt zwölf Teilnehmer.
www.spiegel.de17.01.2026
Bei der Handball-EM zwischen Slowenien und Montenegro fiel ein Rekord von 81 Toren (41:40) im Eröffnungsspiel, was die höchste Anzahl an Toren in der EM-Geschichte darstellt. Slowenien hat damit gute Chancen auf die Hauptrunde. Die Italiener unter ihrem Coach Bob Hanning verloren zum Auftakt gegen Island (26:39) und stehen unter Druck. Der Favorit Dänemark gewann souverän gegen Nordmazedonien (36:24) und könnte auf Deutschland treffen, falls beide Mannschaften die Hauptrunde erreichen.