www.zeit.de30.06.2026
Eintracht Braunschweig hat Linksverteidiger Noah Katterbach vom Hamburger SV ausgeliehen. Der 25-Jährige, der seinen Vertrag beim HSV verlängert hat, wechselt zunächst für ein Jahr zum Zweitligisten. Eine Kaufoption wurde vereinbart. Katterbach gilt als moderner Außenverteidiger, dessen Entwicklung jedoch durch Verletzungen, darunter zwei Kreuzbandrisse, beeinträchtigt wurde. Er kam in der vergangenen Saison nicht für die HSV-Profis zum Einsatz.
www.zeit.de30.06.2026
Zwei Polizisten entschuldigten sich vor Gericht für Gewaltanwendung während des G20-Gipfels 2017 in Hamburg. Sie klagten gemeinsam mit einem weiteren Beam
www.zeit.de30.06.2026
Anna von Villiez, Historikerin und Leiterin der Gedenkstätte Israelitische Töchterschule, ist Hamburgs neue Antisemitismusbeauftragte. Nach einem juristischen Verfahren trat sie ihr Amt für drei Jahre an. Von Villiez betont die Notwendigkeit, Antisemitismus wirksam zu bekämpfen und jüdisches Leben zu schützen. Wissenschaftssenatorin Blumenthal lobt ihre Expertise und Erfahrung. Der Senat und die Fraktionen von SPD, Grünen, CDU und Linken begrüßen die Ernennung.
www.spiegel.de30.06.2026
Die Bundesregierung fördert ab dem 1. Juli den Umbau leerstehender Büros in Wohnungen mit bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit. Ziel ist die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Städten, wo Millionen Quadratmeter Bürofläche ungenutzt sind. Experten schätzen das Potenzial für zehntausende neue Wohnungen. Allerdings erschweren hohe Umbaukosten, gestiegene Baukosten und mangelnde Infrastruktur die Umsetzung.
www.zeit.de30.06.2026
Ein neues Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) sieht gute Chancen für ein Parteiverbot der AfD wegen Verstößen gegen das Demokratieprinzip und die Menschenwürde. Die Brandenburger SPD-Fraktion sieht darin Rückenwind für einen solchen Antrag, betont jedoch den schwierigen juristischen und politischen Weg. Die AfD klagt gegen ihre Einstufung als rechtsextremistisch, eine Hauptsacheentscheidung steht noch aus.
www.zeit.de30.06.2026
Am neuen Terminal 3 des Frankfurter Flughafens sind die „Frankfurt Letters“ installiert worden. Diese bunt gestalteten Großbuchstaben mit dem Stadtnamen sollen Passagiere auf Frankfurt aufmerksam machen. Die Gestaltung spielt auf Alleinstellungsmerkmale wie Goethe, Apfelwein, Grüne Soße, Eintracht Frankfurt, die Skyline, Internationalität und den Euro an. Der Schriftzug dient auch als Selfie-Hintergrund und ist bereits seit 2025 an weiteren Orten in Frankfurt zu sehen.
www.zeit.de30.06.2026
NRW-Ministerpräsident Wüst appelliert an die Bundesregierung, das Vertrauen der Bürger in den Staat zu stärken, da die Handlungsfähigkeit auf dem Spiel stehe. Er bezieht sich auf bevorstehende Reformen in Rente, Gesundheit und Pflege, sowie Einkommenssteuer. Wüst lobt die Rentenkommission, betont jedoch, dass Reformen kleine Einkommen sowie Länder und Kommunen nicht belasten dürften. Auch SPD-Oppositionsführer Ott sieht kommunikative Fehler, lobt aber ebenfalls die Rentenkommission und eine verbesserte Atmosphäre in der Koalition.
www.zeit.de30.06.2026
Der Podcast "Verbrechen" thematisiert den Betrug des syrischen Arztes Hassan O., der über den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst 1,6 Millionen Euro erschlich. Er rechnete Leistungen für nie behandelte Patienten ab und nutzte Diagnosen, die in Akten landeten. Der Gastredner Benedikt Herber beleuchtet mit Anne Kunze und Daniel Müller die Funktionsweise des Betrugs, die Versäumnisse bei Kontrollen und die Schwachstellen im Gesundheitssystem. Der Fall zeigt, wie aus anfänglichen Schlampereien ein gut organisiertes Betrugssystem entstehen konnte.
www.zeit.de30.06.2026
Der Einsatz nach dem Waldbrand in der Gohrischheide ist beendet. Die Brandfläche wird an Sachsenforst übergeben, die Kosten sind noch unklar, dürften aber sechsstelllig sein. Die Gemeinde fordert die Investition in ein geschütztes Tankfahrzeug, um zukünftige Einsatzkosten zu senken. Ein ähnlicher Brand ereignete sich dort bereits vor einem Jahr. Die Gohrischheide ist wegen Altmunition besonders schwierig für Löscharbeiten.
www.spiegel.de30.06.2026
In München werden zwei 155 Meter hohe Türme und weitere Hochhäuser im Stadtteil Neuhausen gebaut. Der Bebauungsplan wurde veröffentlicht und trat in Kraft. Das Projekt, das 1200 Wohnungen und 3000 Arbeitsplätze schaffen soll, war umstritten, da München traditionell zurückhaltend bei Hochhäusern ist und ein Bürgerentscheid von 2004 hier Grenzen setzte. Ein Bürgerbegehren gegen das Vorhaben wurde gerichtlich gestoppt.
www.zeit.de30.06.2026
Die Polizei hat eine zwölfköpfige Betrügerbande in Berlin und Brandenburg zerschlagen, die mit gestohlenen Geldkarten rund 300.000 Euro erbeutet haben soll. Dem Hauptbeschuldigten, einem 32-Jährigen, wird zudem Drogenhandel vorgeworfen. Bei Durchsuchungen wurden Drogen, Bargeld und Zahlungskarten sichergestellt. Die Bande soll durch den Diebstahl von Briefen mit Zahlungskarten und Daten operiert und das Geld ins Ausland transferiert haben.
www.zeit.de30.06.2026
Das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der WM hat Bayerns Einzelhändler Millionenumsätze gekostet. Statt der erwarteten 300-400 Millionen Euro prognostiziert der Handelsverband nun eher 300 Millionen Euro. Dies liegt an geringeren Verkäufen von Fanartikeln. Ungünstige späte Anstoßzeiten für viele Spiele dämpften zudem die Umsätze von Lebensmittel- und Getränkehändlern, da weniger private Grillpartys stattfanden.
www.zeit.de30.06.2026
Die Staatsanwaltschaft Konstanz ermittelt gegen einen Mann, der mutmaßlich ohne ärztliche Zulassung Hunderte ästhetische Behandlungen, darunter Botox und Hyaluronsäure, durchgeführt hat. Ihm werden gefährliche Körperverletzung in mehreren Fällen, unerlaubte Ausübung der Heilkunde und Urkundenfälschung vorgeworfen. Der Mann befindet sich seit April in Untersuchungshaft und ist vorbestraft. Bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.
www.zeit.de30.06.2026
Zwei Polizisten entschuldigten sich vor Gericht bei einem G-20-Gewaltopfer. Neun Jahre nach den Ausschreitungen in Hamburg räumten sie ein, einen Mann unverhältnismäßig angegriffen zu haben. Das Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ist laut Staatsanwaltschaft das einzige dieser Art. Das Opfer nahm die Entschuldigungen und das angebotene Schmerzensgeld an.
www.zeit.de30.06.2026
In Berlin-Zehlendorf sucht die Polizei nach Zeugen einer Explosion auf dem Gelände eines Autohändlers. In der Nacht zu Freitag warf ein Unbekannter einen explodierenden Gegenstand über den Zaun, dessen Art noch unklar ist. Mindestens 14 Fahrzeuge und ein angrenzendes Bürogebäude wurden beschädigt.