www.spiegel.de18.01.2026
Die marokkanisch-französische Schriftstellerin Leïla Slimani betont in einem Interview, dass Politiker oft die Herausforderungen, die mit der Einwanderung verbunden sind, unterschätzen. Sie beschreibt die inneren Konflikte und die Demütigung, die Einwanderer erleben, wenn sie sich anpassen müssen, ohne ihre eigene Identität zu verlieren. Slimani, die 1981 in Rabat geboren wurde und 2016 mit ihrem Buch "Dann schlaf auch du" berühmt wurde, reflektiert über ihre eigene Identität zwischen zwei Kulturen und warnt vor den langfristigen Schwierigkeiten der Integration.
www.zeit.de18.01.2026
In Berlin demonstrierten 1.300 Menschen gegen die iranische Regierung und solidarisierten sich mit den Protestierenden im Iran, die gegen politische Unterdrückung und wirtschaftliche Not kämpfen. Über 20 Verbände, darunter Amnesty International und Die Linke, riefen zur Teilnahme auf. Die Protestierenden forderten ein Ende der Diktatur und kritisierten die deutsche Flüchtlingspolitik. In Hamburg nahmen 13.000 Menschen an einer ähnlichen Demonstration teil. Laut Berichten sind im Iran bei Protesten zwischen 16.500 und 18.000 Menschen gestorben.
www.zeit.de18.01.2026
In Eningen unter Achalm kam es zu einer Explosion, als eine Gaskartusche zu nah am Campinggrill platziert war. Trotz der Explosion und des darauffolgenden Küchenbrandes wurden keine Personen verletzt. Die Feuerwehr traf ein, als das Feuer bereits gelöscht war. Die Küche ist vorerst unbenutzbar, während der Schaden auf mindestens 5.000 Euro geschätzt wird. Weitere Parteien im Mehrfamilienhaus blieben von dem Vorfall unberührt.
www.zeit.de18.01.2026
Nach der Drohung von US-Präsident Trump, mehrere europäische Staaten mit neuen Zöllen zu bestrafen, fordert die Wirtschaft eine klare EU-Gegenreaktion. Verbände warnen vor Rückschlägen für die Industrie und einer Eskalation des Handelskonflikts. Eine Zustimmung des EU-Parlaments zu einem Zollabkommen mit den USA gilt als unwahrscheinlich. Experten drängen auf Einheit in der EU, um dem wirtschaftlichen Druck standzuhalten. Die Situation zeigt die Unberechenbarkeit der US-Handelspolitik und die hohen Kosten für die europäische Industrie.
www.zeit.de18.01.2026
Ein 53-jähriger Lastwagenfahrer ist auf der A7 im Landkreis Harburg verstorben, vermutlich aufgrund eines medizinischen Notfalls. In der Nacht kollidierte sein Fahrzeug mit der Mittelschutzplanke. Verkehrsteilnehmer alarmierten die Polizei, die sofort mit der Reanimation begann. Der Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, wo er wenig später starb. Die Autobahn war vorübergehend gesperrt, wurde jedoch später auf zwei Fahrstreifen geöffnet.
www.zeit.de18.01.2026
Ein Schwan hat in Niesky, Landkreis Görlitz, stundenlang eine Kreuzung blockiert und damit die Polizei in Atem gehalten. Der Vogel verhielt sich aggressiv und kehrte immer wieder auf die Fahrbahn zurück, obwohl er mehrfach vertrieben wurde. Der Vorfall dauerte etwa drei Stunden, wobei keine konkreten Gefahren oder Schäden gemeldet wurden. Die Gründe für das Verhalten des Schwans bleiben unklar.
www.zeit.de18.01.2026
Nach einem Überfall auf eine Tankstelle in Langenselbold ist ein 40-jähriger Mann in Untersuchungshaft genommen worden. Er bedrohte Mitarbeiter und einen Kunden mit einem Messer, verletzte den Kunden leicht und forderte Bargeld. Der Verdächtige erhielt mehrere hundert Euro und konnte kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden. Er wurde einem Haftrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl erließ. Der Mann befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt.
www.zeit.de18.01.2026
In Nürtingen leistete ein 42-jähriger Mann bei einem Polizeieinsatz erheblichen Widerstand, als die Beamten seine Personalien wegen einer vermuteten Unfallflucht feststellen wollten. Dabei verletzte er zwei Polizisten leicht und drückte einen Beamten zurück. Selbst nach der Fesselung trat er weiterhin aggressiv auf. Die Polizisten konnten ohne medizinische Versorgung ihren Dienst fortsetzen. Der Mann wird nun wegen seiner Widerstandshandlungen sowie der Unfallflucht strafrechtlich verfolgt.
www.spiegel.de18.01.2026
US-Präsident Donald Trump hat einen "Friedensrat" zur Lösung des Gazakonflikts angekündigt, der als exklusive internationale Organisation konzipiert ist. Staaten, die Mitglied werden möchten, müssen eine Milliarde Dollar zahlen, um länger als drei Jahre dabei zu bleiben. Trump, der den Rat leiten will, erteilt den Mitgliedern weitreichende Befugnisse. Die Charta erwähnt Gaza nicht, und eine Zustimmung europäischer Länder ist ungewiss, da sie die Uno als zentrale Instanz im Völkerrecht ansehen.
www.zeit.de18.01.2026
Deutschland und sieben weitere europäische Staaten haben die Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit zurückgewiesen, da sie die transatlantischen Beziehungen gefährden. In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigen sie ihre Entschlossenheit, die Souveränität zu wahren und betonen die Bedeutung der Stabilität in der Arktis. Dänemark koordiniert eine Militärübung, die der gemeinsamen Sicherheit dient, während die europäischen Länder Solidarität mit Dänemark und Grönland zeigen und Dialog auf der Basis von Souveränität und territorialer Integrität anstreben.
www.spiegel.de18.01.2026
Die deutschen Handballer stehen nach der Niederlage gegen Serbien (27:30) unter Druck, um den Einzug in die EM-Hauptrunde zu kämpfen. Trainer Alfred Gíslason kritisierte sich selbst für einen entscheidenden Fehler bei einer Auszeit, der einen Ausgleich verhinderte. Spieler Juri Knorr äußerte Unzufriedenheit mit der Taktik, während Gíslason seine Personalentscheidungen verteidigte. Vor dem wichtigen Spiel gegen Spanien muss Deutschland mit mindestens drei Toren gewinnen, um die Chance auf das Weiterkommen zu sichern.
www.zeit.de18.01.2026
Nach Drohungen von US-Präsident Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt haben Deutschland und mehrere europäische Länder diese zurückgewiesen. In einer gemeinsamen Erklärung warnen sie, dass solche Zolldrohungen die transatlantischen Beziehungen untergraben und ein Risiko für eine Eskalation darstellen. Die betroffenen Länder umfassen Dänemark, Finnland, Frankreich, die Niederlande, Norwegen, Schweden und Großbritannien.
www.spiegel.de18.01.2026
Auf einer Geburtstagsfeier in Paris stürzte der Wohnzimmerboden eines Apartments im fünften Stock ein, als etwa 50 Gäste versammelt waren, um die Torte zu schneiden. Der Vorfall ereignete sich in der Rue Amelot, wobei die Gäste bis in die vierte Etage fielen. Es gab 19 Leichtverletzte und einen schwer verletzten Gast in ernstem Zustand. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursachen des Unfalls zu klären.
www.zeit.de18.01.2026
In Neumünster protestierten Hunderte gegen die Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“. Etwa 500 Personen beteiligten sich an mehreren Gegendemonstrationen, während die AfD-Veranstaltung lediglich 80 bis 100 Teilnehmer anzog. Die Polizei war mit einem großen Aufgebot präsent, um die beiden Veranstaltungen zu begleiten und mögliche Auseinandersetzungen zu verhindern.
www.spiegel.de18.01.2026
Elon Musk und Ryanair-Chef Michael O’Leary haben sich in einem öffentlichen Streit über den Einbau von Musks Starlink-Satelliteninternet in Ryanair-Flugzeugen angezickt. O’Leary bezeichnete Musk als "Idiot" und kritisierte die technischen und kostlichen Aspekte von Starlink. Er lehnt den Einbau ab, da er eine Erhöhung des Treibstoffverbrauchs befürchtet. Musk konterte, dass schnelles Internet für Flugreisende entscheidend sei und verwies auf andere Airlines, die bereits Starlink nutzen. Die Lufthansa plant ab 2026, ihre Flotten auszurüsten, wurde jedoch von der SPD-Bundestagsfraktion kritisiert.