Fußball-Bundesliga: Festzelt zu klein: Union verschiebt Mitgliederversammlung

www.zeit.de13.01.2026

Union Berlin verschiebt seine Mitgliederversammlung, die für Dienstag geplant war, aufgrund überwältigender Anmeldungen von über 6.000 Mitgliedern. Das Festzelt vor dem Stadion hat lediglich Platz für 4.000 Personen. Die Feierlichkeiten zum 60. Geburtstag des Vereins werden am 20. Januar dennoch stattfinden, während die Mitgliederversammlung zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, wahrscheinlich nach dem letzten Spieltag im Mai 2026 im Stadion. Der Einlass zum Festakt beginnt um 17.30 Uhr.

Werder Bremen: »Transfermarkt.de« klärte Bundesligisten über Leihregelung auf

www.spiegel.de13.01.2026

Werder Bremen hat durch externen Hinweis erfahren, dass sie in der Wintertransferperiode weitere Spieler aus dem Ausland ausleihen dürfen, trotz früherer Annahme, dass nur sechs Leihen erlaubt seien. Diese Fehlinformation führte zur Verpflichtung des serbischen Angreifers Jovan Milošević, der als siebter Leihspieler verpflichtet wurde. Geschäftsführer Clemens Fritz räumt ein, dass es interne Missverständnisse über die Leihregeln gab. Der Klub ist derzeit Tabellenzwölfter der Bundesliga mit fünf Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz.

Grönland: Boris Pistorius stellt stärkere Nato-Präsenz in der Arktis in Aussicht

www.zeit.de13.01.2026

Verteidigungsminister Boris Pistorius befürwortet eine stärkere NATO-Präsenz in der Arktis, um die Region rund um Grönland zu schützen. Während eines Besuchs der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas betonte er die Notwendigkeit von Überwachung und Patrouillen, um Aktivitäten im Gebiet zu beobachten. Dies sei besonders wichtig aufgrund der russischen Militärpräsenz und dem Schutz kritischer Nordatlantik-Meeresrouten. Innerhalb der NATO werden aktuell geeignete Maßnahmen erörtert, um die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.

Bayern: Markus Söder plant Hymnenpflicht bei Schulabschlussfeiern in Bayern

www.spiegel.de13.01.2026

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) plant eine verpflichtende Hymnenpflicht bei Schulabschlussfeiern, die noch in diesem Schuljahr umgesetzt werden soll. Dies umfasst die Deutschland-, Europa- und Bayernhymne. Der Vorschlag, der von der Jungen Union stammt, fand breite Zustimmung auf dem CSU-Parteitag. Die Kultusministerin Anna Stolz zeigt sich jedoch zurückhaltend und möchte darüber diskutieren. Kritiker, wie die SPD, sehen den Vorstoß als Ablenkung von dringenden Investitionen in Bildung.

Bahnverkehr im Norden: Bahnplanung bei Bergen: Gedenkstätte pocht auf Bedeutung

www.zeit.de13.01.2026

Die Gedenkstätte Bergen-Belsen fordert, dass bei der Planung der Bahnstrecke zwischen Hannover und Hamburg die historische Verladerampe angemessen berücksichtigt wird. Diese könnte entscheidend für die Erinnerung an die Opfer des ehemaligen KZ sein. Die Gedenkstättenleiterin betont die internationale Bedeutung des Ortes und erwartet, dass der Bundestags-Verkehrsausschuss dies in seine Entscheidungen einbezieht. Die Bahn hat angedeutet, dass alle Beteiligten in die Planungen einbezogen werden und eine sensible Lösung angestrebt wird.

Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein

www.spiegel.de13.01.2026

Das Auswärtige Amt hat den iranischen Botschafter einbestellt, um auf die brutalen Repressionen des Regimes gegen die eigene Bevölkerung zu reagieren. Berlin fordert Iran nachdrücklich auf, die Gewalt zu beenden und die Rechte der Bürger zu respektieren.

Diplomatie: Auswärtiges Amt bestellt Irans Botschafter ein

www.zeit.de13.01.2026

Das Auswärtige Amt hat Irans Botschafter einbestellt, um gegen das harte Vorgehen der iranischen Regierung gegen Demonstranten zu protestieren. Die Brutalität des Regimes wurde als schockierend bezeichnet.

Rechtsextremismus: Nach Verurteilung zu Neukölln-Komplex: Täter in Haft

www.zeit.de13.01.2026

Sebastian T. und Tilo P., zwei Rechtsextremisten, wurden wegen Brandanschlägen auf Autos von Antifa-Aktivisten im Rahmen des Neukölln-Komplexes verurteilt. Beide Männer traten im Dezember 2024 ihre Haftstrafen an: T. für drei Jahre und sechs Monate, P. für zwei Jahre und zehn Monate. Ihr Rechtsmittel wurde im August 2025 verworfen. Der Fall, umfassend untersucht, ereignete sich 2018 und hat auch politische Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Ein Abschlussbericht des parlamentarischen Untersuchungsausschusses wird im Frühling erwartet.

Kinder auf dem Eis: Polizei warnt erneut vor Betreten von Eisflächen

www.zeit.de13.01.2026

Die Polizei warnte erneut vor dem Betreten von zugefrorenen Gewässern im Landkreis Rostock und Schwerin. Zeugen meldeten, dass Personen, darunter Kinder, auf Eisflächen unterwegs waren. Auch Drohnen wurden eingesetzt, um die Situation am Rostocker Schwanenteich zu überprüfen. Kinder vor Ort gaben zu, den Teich betreten zu haben. Bislang wurden jedoch keine Eis-Einbrüche gemeldet.

Filmfestival: Filmfest Dresden mit Rekordzahl an Einsendungen

www.zeit.de13.01.2026

Das Filmfest Dresden verzeichnet mit 3.800 Einsendungen einen Rekord für seine 38. Ausgabe im April. Thematisch stehen Filme zu Arbeitsgerechtigkeit im Fokus. Das Festival umfasst nationale, internationale und mitteldeutsche Wettbewerbe und ist auf Kurz- und Animationsfilme spezialisiert. Trotz der hohen Anzahl an Beiträgen leidet das Festival unter finanziellen Engpässen, bedingt durch steigende Kosten und sinkende Fördermittel. Diesjähriger Schwerpunkt ist Lettland, zudem wird das 20-jährige Bestehen des "Fokus Québec" gefeiert. Das vollständige Programm wird am 24. März vorgestellt.

Europameisterschaft: Handball-EM: Einsatz des verletzten Lichtlein fraglich

www.zeit.de13.01.2026

Der Einsatz von Nils Lichtlein bei der Handball-EM ist fraglich, nachdem er sich im Training am linken Vorfuß verletzte. Obwohl er mit der Mannschaft nach Dänemark gereist ist, bleibt unklar, wann er zurückkehren kann; eine Untersuchung wird folgen. Der Nationalmannschaftsmanager zeigt sich optimistisch, dass Lichtlein in der Vorrunde wieder spielen kann. Die deutsche Mannschaft trifft im ersten Vorrundenspiel am Donnerstag auf Österreich. Ein längerer Ausfall des U21-Weltmeisters wird jedoch nicht befürchtet.

Trump will offenbar Wirtschaftsforum in Davos besuchen

www.spiegel.de13.01.2026

US-Präsident Donald Trump wird das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos besuchen, begleitet von der größten US-Delegation in der Geschichte des Treffens. WEF-Präsident Børge Brende kündigte an, dass unter den Delegierten auch hochrangige Kabinettsmitglieder wie Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent sein werden. Vom 19. bis 23. Januar werden 64 Staats- und Regierungschefs erwartet, einschließlich führender europäischer Politiker. Trump hatte bereits 2018 und 2020 am WEF teilgenommen und sich im letzten Jahr digital zugeschaltet.

Katastrophenschutz: Berliner Senat will schnell Lehren aus Stromausfall ziehen

www.zeit.de13.01.2026

Der Berliner Senat plant, schnell aus dem kürzlichen Stromausfall Lehren zu ziehen. Regierender Bürgermeister Kai Wegner kündigte an, innerhalb von zwei Wochen Maßnahmen zu erarbeiten, um die Krisenstruktur zu verbessern und die kritische Infrastruktur besser zu schützen. Geplant sind vermehrte Videoüberwachungen an neuralgischen Punkten und die Einbindung privater Sicherheitsdienste, um Polizeikräfte zu entlasten. Der Vorfall, der durch einen mutmaßlichen Brandanschlag ausgelöst wurde, hat zahlreiche Haushalte in Berlin betroffen.

Angriff: Polizisten in Klinik gebissen und gewürgt - Mann in U-Haft

www.zeit.de13.01.2026

Ein 49-jähriger Mann wurde in Tübingen in Untersuchungshaft genommen, nachdem er in einer Klinik Polizeibeamte gebissen, gewürgt und schwer verletzt hatte. Der Vorfall geschah während eines Polizeieinsatzes, als der Mann aggressiv wurde, nachdem die Beamten ihm Handschellen anlegen wollten. Zwei Polizisten erlitten schwere Verletzungen und können ihren Dienst nicht fortsetzen. Die Polizei ermittelt wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs gegen Vollstreckungsbeamte. Der Verdächtige wurde behandelt und dem Haftrichter vorgeführt.

Koalition: Söder: SPD-Erbschaftsteuer ist Einladung zur Auswanderung

www.zeit.de13.01.2026

CSU-Chef Markus Söder kritisiert die Erbschaftsteuer-Reformpläne der SPD als Bedrohung für den Wirtschaftsstandort Deutschland und als "Einladung zur Auswanderung". Er befürchtet, dass die Reform zu einem Rückgang von Investitionen führen würde. Söder schlägt vor, die Steuerfreibeträge regional zu erhöhen, um Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Er betont, dass eine Reform ökonomisch sinnvoll sein müsse und warnt vor einem Konsens ohne Substanz. Die SPD plant, große Vermögen stärker zu besteuern, während kleine Unternehmen von Steuererhöhungen verschont bleiben könnten.