www.zeit.de26.07.2026
Kabarettistin Eva Karl Faltermeier wird neue Kriminaloberrätin und Chefin im ZDF-Krimi "München Mord". Sie übernimmt die Rolle der Dr. Linda Hösl und folgt auf Christoph Süß. Faltermeier beschreibt ihre Rolle als vielschichtig und dynamisch. Zwei Folgen mit ihr sind bereits abgedreht, die erste Ausstrahlung ist für den 22. August geplant. Ihre Leistung wird als Wunsch nach Weiterentwicklung und Teamfähigkeit im Schauspiel gewürdigt.
www.zeit.de26.07.2026
Nach einem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin gab es einen Polizeieinsatz in Spandau. Der Einsatz steht im Zusammenhang mit dem Vorfall, bei dem eine Frau getötet und 29 Menschen verletzt wurden. Die Berliner Staatsanwaltschaft bestätigte den laufenden Einsatz, konnte aber keine Angaben zu Festnahmen machen. Die Ermittlungen zu dem Anschlag dauern an.
www.zeit.de26.07.2026
Der mutmaßliche Attentäter Abdul B., der bei einem Anschlag auf den Christopher Street Day in Berlin eine Frau getötet und mehrere Menschen verletzt hatte, ist bei einer polizeilichen Aktion in Spandau erschossen worden. Diese Information wurde aus Kreisen der Polizei bekannt. Der flüchtige Täter wurde in einer Kleingartenkolonie gestellt.
www.zeit.de26.07.2026
Der Karlsruher SC verpasste im Testspiel gegen Inter Mailand knapp einen Achtungserfolg und unterlag 1:2. Der KSC ging durch Tim Civeja in Führung, musste aber zwei späte Gegentore in der Nachspielzeit hinnehmen. Die Mannschaft des neuen Trainers Maximilian Senft zeigte über weite Strecken ein mutiges Spiel gegen den italienischen Double-Gewinner, nutzte aber seine Chancen nicht konsequent. Das letzte Testspiel vor Saisonstart findet gegen Hoffenheim statt.
www.spiegel.de26.07.2026
Markus Söder verteidigte im ZDF-Sommerinterview die Kabinettsumbildung von Bundeskanzler Merz und verglich sie mit einem Trainerwechsel im Fußball. Er wies die Verantwortung für Probleme bei der Besetzung des Verkehrsministeriums von sich. Söder nannte die von Merz initiierten Personalwechsel gut und lobte Ilse Aigner als mögliche Bundespräsidentin. Er kündigte zudem an, 2028 erneut als bayerischer Ministerpräsident kandidieren zu wollen und wies Kritik an der CSU zurück.
www.spiegel.de26.07.2026
Larissa Eifler feierteensationell Säbel-Gold bei den Fecht-Weltmeisterschaften in Hongkong. Die Außenseiterin gewann 15:10 gegen die Französin Sara Balzer und sicherte dem Deutschen Fechter-Bund das erste Einzel-WM-Gold seit 2010. Eifler, die in der Weltrangliste nicht zu den Top 30 gehört, bezwang auf dem Weg zum Titel auch Olympiasiegerin Manon Apithy. Ihr Triumph ist eine riesige Überraschung und ein historischer Erfolg für den deutschen Fechtsport.
www.zeit.de26.07.2026
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) möchte um seine Entlassung bitten, um die "unwürdigen Zustände" zu beenden, die eine sachliche Arbeit unmöglich machen. Ursprünglich hatte er seine Entlassung per SMS angekündigt, doch ein fehlender Nachfolger hielt ihn im Amt. Der designierte Nachfolger, Fritz Güntzler, sagte überraschend ab, da er Zweifel an seiner Eignung bekam. Schnieder bittet nun den Bundeskanzler, seine Entlassung vorzuschlagen.
www.zeit.de26.07.2026
In der Berliner Marienkirche wurde der Opfer des CSD-Angriffs gedacht. Imamin Seyran Ates betonte die universellen Werte von Mitgefühl und Menschenwürde aus dem Koran, die mit dem Grundgesetz übereinstimmen. Sie erklärte, Hass und Gewalt im Namen Gottes seien ein Missbrauch des Glaubens und "Liebe ist halal". Bischof Christian Stäblein hob die Bedeutung von Freiheit und Gemeinschaft hervor. Bundeskanzler Friedrich Merz versicherte den Schutz von Freiheit und Toleranz und ermutigte zu einem fröhlichen Zeichen der offenen Gesellschaft.
www.zeit.de26.07.2026
CDU-Chef Friedrich Merz besuchte den Tatort im Berliner Tiergarten, wo ein Autofahrer während des CSD mit einem Fahrzeug mehr als zwei Dutzend Menschen angefahren hatte. Eine Frau starb, 29 wurden verletzt. Merz legte Blumen nieder und gedachte der Opfer gemeinsam mit Innenminister Dobrindt und Innensenatorin Spranger. Die Polizei sucht nach einem 21-jährigen Tatverdächtigen.
www.spiegel.de26.07.2026
Verkehrsminister Patrick Schnieder tritt auf eigenen Wunsch zurück, nachdem Kanzler Merz seine Ablösung plante. Ein ursprünglich designierter Nachfolger sagte ab. Diese Entwicklung führt zu weiterer Kritik an Merz' Führungsstil. Steffen Bilger gilt als neuer Favorit für das Amt. Auch die Sportstaatsministerin soll ersetzt werden. Auslöser der Kabinettsrochade war der Rücktritt von Jens Spahn.
www.zeit.de26.07.2026
König Felipe VI. besuchte Vertriebene der schweren Waldbrände in Spanien. Er sprach vom Verlust eines "unschätzbaren" Naturerbes, sah aber auch positive Entwicklungen bei der Brandbekämpfung. 75.000 Menschen mussten aufgrund der Brände nahe Madrid und Valencia evakuiert werden. Der spanische Fußballverband stellt nun ein Teamhotel als Notunterkunft zur Verfügung.
www.zeit.de26.07.2026
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder plant, Bundeskanzler Friedrich Merz um seine Entlassung zu bitten. Dies sei eine Konsequenz aus den jüngsten Entwicklungen und diene der Beendigung eines "unwürdigen Zustands", der eine sachliche Arbeit behindert. Schnieder zieht damit die politische Verantwortung für die Situation.
www.zeit.de26.07.2026
Nach dem Anschlag auf dem Berliner CSD veranstaltet der CSD Dresden eine Mahnwache zur Solidaritätsbekundung. Organisatoren laden zu Gedenken an Opfer und Mitgefühl für Hinterbliebene ein. Die Mahnwache findet bewusst an einem Ort der Erinnerung an einen früheren Angriff auf ein schwules Paar statt. Derweil fahndet die Polizei nach einem Tatverdächtigen mit mutmaßlichem islamistischem Hintergrund.
www.zeit.de26.07.2026
Markus Söder strebt 2028 eine erneute Kandidatur für die bayerische Landtagswahl an. Er verteidigt sein Ergebnis bei den Kommunalwahlen als stabil und sieht sich als Garanten für den Zusammenhalt in Bayern. Söder unterstützt zudem Friedrich Merz' Kabinettsumbau als angemessen. Des Weiteren verurteilt er den Anschlag beim Berliner CSD als Angriff auf die Freiheitsidee und fordert harte Konsequenzen.
www.zeit.de26.07.2026
Der mutmaßliche Täter eines Anschlags am Rande des Berliner CSD, Abdul B., versuchte mehrfach, sich im Ausland dem IS anzuschließen. Nach gescheiterten Ausreiseversuchen über die Türkei nach Mauretanien reiste er in den Libanon, um nach Syrien zu gelangen. Dort wurde er verhaftet und zu drei Monaten Haft verurteilt. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland wurde er erneut festgenommen und im Mai 2025 zu einer Jugendstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt.