Straßenumbenennung: Berlin soll eine Yad-Vashem-Straße bekommen

www.zeit.de02.06.2026

Berlin plant, einen Teil der Dorotheenstraße in "Yad-Vashem-Straße" umzubenennen. Die Umbenennung ist für den 20. Januar 2027, den 85. Jahrestag der Wannseekonferenz, geplant. Ziel ist, die Erinnerung an den Holocaust zu stärken und ein deutliches Zeichen gegen Judenhass zu setzen. Der Bundestag hat dem Vorhaben zugestimmt.

Europapolitik: Schulze zu Gesprächen mit EU-Spitze in Brüssel erwartet

www.zeit.de02.06.2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze trifft sich in Brüssel mit Spitzenvertretern der EU, darunter Ursula von der Leyen und Roberta Metsola. Thematisiert werden die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft, Agrar-, Energie- und Migrationspolitik sowie Bürokratieabbau. Schulze wird die Interessen Sachsen-Anhalts, insbesondere der Chemie- und Grundstoffindustrie, vertreten. Der Besuch endet mit dem Sommerfest der EU-Vertretung Sachsen-Anhalts.

Tierschutz: Rinder in Niedersachsen dürfen nicht mehr angebunden werden

www.zeit.de02.06.2026

Niedersachsen verbietet künftig die tierschutzwidrige Anbindehaltung von Rindern. Betriebe müssen ihre Haltung bis spätestens 18 Monate nach Übergangsfristen umstellen. Diese Regelung soll den Tieren mehr Bewegungsfreiheit ermöglichen und gilt als Vorbild für Deutschland. Das Landwirtschaftsministerium unterstützt betroffene Betriebe mit möglichen Zuschüssen und Erleichterungen.

Studierendenfinanzierung: Willingmann drängt auf Umsetzung der geplanten Bafög-Reform

www.zeit.de02.06.2026

Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Willingmann drängt auf die schnelle Umsetzung der geplanten Bafög-Reform. Er kritisiert Bundesministerin Bär und CDU-Politiker Spahn für deren zögerliche Haltung, die die Glaubwürdigkeit der Regierung gefährde. Willingmann betont die finanzielle Not vieler Studierender und fordert eine Anhebung der Förderung, damit das Studium nicht vom Einkommen der Eltern abhängt. Die Zahl der Bafög-Empfänger in Sachsen-Anhalt ist zuletzt stark gesunken.

Fußball-WM: VfB-Kapitän Karazor nicht im türkischen WM-Kader

www.zeit.de02.06.2026

VfB-Kapitän Atakan Karazor wurde nicht in den endgültigen türkischen WM-Kader berufen. Dies ist nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale eine weitere Enttäuschung für den Mittelfeldspieler, der bisher zwei Länderspiele für die Türkei absolviert hat. Karazor war Teil des vorläufigen Aufgebots, das vom Trainer auf 26 Spieler reduziert wurde. Die Türkei trifft in der Gruppenphase auf Australien, Paraguay und die USA.

Berliner Volksbühne soll zum »Volksbad« werden

www.spiegel.de02.06.2026

Matthias Lilienthal übernimmt die Berliner Volksbühne und startet mit einem provokanten Projekt: einem 25-Meter-Schwimmbecken vor dem Haus, das als "Volksbad" für alle, gratis und ohne Ausweispflicht, zugänglich sein soll. Dies dient teils als theatralisches Event, teils als Protest gegen den Infrastrukturverfall. Lilienthal kehrt nach prägender Tätigkeit an der Volksbühne, dem HAU und den Münchner Kammerspielen zurück. Ein vielfältiges Programm mit bekannten und neuen Künstlern ist geplant, inklusive der Wiedereröffnung des Praters.

2. Fußball-Bundesliga: Schulter-OP? Cottbus-Coach Wollitz könnte lange ausfallen

www.zeit.de02.06.2026

Energie Cottbus könnte lange auf Trainer Claus-Dieter Wollitz verzichten, falls dieser sich einer Schulteroperation unterzieht. Die Genesungszeit könnte vier bis sechs Monate dauern. Wollitz zögert, da dies sein sofortiges Karriereende bedeuten würde, zumal er der einzige Trainer mit Fußballlehrer-Lizenz im Verein ist. Er wird bereits vertreten, wie beim Landespokalfinale. Dies stellt eine Herausforderung für den Aufsteiger in die 2. Bundesliga dar.

Studie geplant: SPD will subjektives Sicherheitsempfinden untersuchen

www.zeit.de02.06.2026

Die SPD in Brandenburg plant eine Studie, um das subjektive Sicherheitsempfinden und die Dunkelziffer von Straftaten zu untersuchen. Ziel ist es, das tatsächliche Kriminalitätsaufkommen besser einzuordnen und die polizeiliche Kriminalstatistik zu ergänzen. Die Studie soll Anzeigeverhalten, Opfererfahrungen und das Sicherheitsgefühl der Bürger erfassen. Besonderes Augenmerk wird auf Deliktbereiche wie Partnerschafts- und Hasskriminalität, Sexualstraftaten sowie Delikte im digitalen Raum gelegt. Die Ergebnisse sollen faktenbasierte Antworten auf populistische Übertreibungen der Sicherheitslage liefern.

Gesundheitskonzern: Fresenius eröffnet Zentrum für medizinische Ernährung

www.zeit.de02.06.2026

Fresenius hat in Bad Homburg ein neues Innovationszentrum für medizinische Ernährung eröffnet. Dort bündelt der Konzern rund 100 Experten, um die Forschung und Entwicklung im Bereich klinischer Ernährung voranzutreiben. Mehr als 50 Millionen Euro wurden in den Standort investiert. Das Zentrum soll den interdisziplinären Austausch fördern und die Innovationsgeschwindigkeit erhöhen, um ernährungsmedizinische Therapien zu verbessern. Fresenius Kabi, eine Tochtergesellschaft, erreicht mit seinen Produkten jährlich etwa 450 Millionen Menschen.

Allgäuer Alpen bei Füssen: 58-Jähriger stürzt in die Tiefe und verletzt sich tödlich

www.spiegel.de02.06.2026

Ein 58-jähriger Bergwanderer ist in den Allgäuer Alpen bei Füssen tödlich abgestürzt. Ersten Erkenntnissen zufolge ereignete sich der Unfall bereits am Donnerstag während des Abstiegs nahe des 12-Apostelgrats. Seine Ausrüstung wurde am Samstag von anderen Wanderern entdeckt, was eine Suchaktion durch die Bergwacht auslöste. Der Mann konnte nur noch tot geborgen werden.

Straßendienst: Winterdienst kostete das Land 19 Millionen Euro

www.zeit.de02.06.2026

Der Winterdienst im Land kostete den Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr (LBV) 19 Millionen Euro, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. Extreme Wetterbedingungen wie Temperaturschwankungen und starke Schneefälle forderten die Straßenmeistereien, die über 520 Mitarbeiter und externe Helfer einsetzten. Trotz Herausforderungen wie Streiks und Salzengpässen wurden 39.800 Tonnen Salz und 7.500 Tonnen Salzsole verwendet. Die Gesamtkosten setzten sich aus Material, Betriebskosten, Arbeitsstunden und Fremdleistungen zusammen.

«Spektakulärer Fund»: Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert in Norwegen entdeckt

www.zeit.de02.06.2026

Ein norwegischer Taucher hat vor der Küste des Skagerrak in 600 Metern Tiefe ein Schiffswrack aus dem 18. Jahrhundert entdeckt. Die Ladung, darunter Porzellan, Kronleuchter und Konsumgüter, ist in bemerkenswert gutem Zustand. Umweltminister Eriksen bezeichnete den Fund als "sensationell", da es sich um die am besten erhaltene Fracht dieser Art in Nordeuropa handelt. Ein Ziegelstein deutet auf eine Verbindung nach Lübeck hin. Erste Funde werden im Juni im Norwegischen Schifffahrtsmuseum ausgestellt.

Seit November 2025: Polizei stoppt mutmaßliche Glücksspiel-Bande in Gaststätte

www.zeit.de02.06.2026

Die Polizei hat in Heilbronn eine mutmaßliche Glücksspiel-Bande aufgedeckt, die seit November 2025 illegal Pokerrunden in einer Gaststätte veranstaltete. Drei Hauptverdächtige wurden zusammen mit zwölf Spielern festgenommen. Bei Durchsuchungen wurden Bargeld, ein Pokertisch und Hieb-/Stichwaffen sichergestellt.

EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine: Friedrich Merz dringt auf EU-Verhandlungen mit der Ukraine

www.zeit.de02.06.2026

Friedrich Merz drängt auf den Beginn der EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine, appelliert aber auch an Verständnis für Ungarns Wunsch, bilaterale Minderheitenfragen zu klären. Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar sieht eine Chance, diese Streitpunkte zu lösen und kündigt ein Treffen mit Wolodymyr Selenskyj an, sobald die Verhandlungen abgeschlossen sind. Ziel ist, die Verhandlungen mit der Ukraine ungeachtet bilateraler Differenzen fortzusetzen und zu formell zu eröffnen.

AfD-Politiker in Russland: Politiker warnen vor Spionagerisiken wegen Russlandreise der AfD

www.zeit.de02.06.2026

Sicherheitspolitiker warnen vor Spionagerisiken durch die Teilnahme von AfD-Politikern an einem russischen Wirtschaftsforum. Sie befürchten, dass russische Geheimdienste solche Veranstaltungen zur Informationsgewinnung und Anwerbung nutzen. Die AfD verteidigt ihre Teilnahme als Kontaktpflege unter schwierigen Bedingungen. Das Forum in St. Petersburg wird seit dem Ukraine-Krieg von der deutschen Politik weitgehend boykottiert.