Nationale Meisterschaften: Deutsche Leichtathleten kämpfen in Bochum um 38 Titel

www.zeit.de25.07.2026

Bei den deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum kämpfen über 1.000 Athleten um 38 Titel. Die Veranstaltung dient als wichtiger Leistungstest knapp zwei Wochen vor den Europameisterschaften in Birmingham. Aufgrund fehlender geeigneter Stadien in Hannover, wo andere "Finals"-Wettbewerbe stattfinden, wird in Bochum um die Titel auf der Bahn und im Feld gesprungen, während der Stabhochsprung bereits in Hannover ausgetragen wurde.

Kleine Blutsauger: Trockenheit bremst Stechmücken - Ungewöhnliche Lage am Rhein

www.zeit.de25.07.2026

Trockenheit reduziert Stechmücken am Oberrhein. Die Kommunale Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage (Kabs) meldet ungewöhnlich wenige Einsätze wegen regenarmen Wetters. Die Eier der Auwaldstechmücken warten im Boden auf Überschwemmungen. Der Kampf gegen die asiatische Tigermücke in Siedlungsgebieten läuft jedoch weiter, da diese auch in trockenen Jahren Brutstätten findet.

Roter Teppich und Musik: Bayreuther Festspiele beginnen - Beethoven zum Jubiläum

www.zeit.de25.07.2026

Die Bayreuther Festspiele feiern ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum mit einem Festakt statt einer Oper. Zum Auftakt dirigiert Christian Thielemann Beethovens 9. Symphonie, die auch bei der Grundsteinlegung des Festspielhauses erklang. Wagners Urenkelin Nike Wagner hält den Festvortrag. Zahlreiche Prominente, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz und Ex-Kanzlerin Angela Merkel, werden erwartet. Am Sonntag feiert die Neuinszenierung von Wagners "Rienzi" Premiere.

Gesellschaft: Hunderttausende beim Berliner CSD erwartet

www.zeit.de25.07.2026

Der Berliner CSD erwartet am Samstag Hunderttausende Besucher. Die Demonstration startet mittags und endet am Brandenburger Tor. Sarah Connor tritt abends auf. Das Motto lautet "Haltung ist hot". Der CSD, eine der größten queeren Veranstaltungen Europas, erinnert an den Stonewall-Aufstand von 1969. Die zweitägige Veranstaltung begann bereits am Freitag. Die Polizei erwartet Gegenproteste aus dem rechten Lager.

Kulturförderung: Teuber will kulturelle Begegnungsorte stärken

www.zeit.de25.07.2026

Kulturminister Sven Teuber will Rheinland-Pfalz zu einemort für Kulturschaffende machen. Er plant, durch attraktive Bedingungen, den Ausbau von Kinos, Bibliotheken und Begegnungsorten sowie die Stärkung von Künstlern und Kulturveranstaltungen die kulturelle Vielfalt zu fördern. Eine Reform der Künstlersozialkasse und Honoraruntergrenzen sind ebenfalls angedacht, um Selbstausbeutung zu vermeiden. Ein Kulturfördergesetz soll die Unabhängigkeit und Freiheit der Kunst sichern.

Fischer: Showdown im Fischereiverband

www.zeit.de25.07.2026

Im Landesfischereiverband Bayern steht ein "Showdown" bevor. Die Präsidenten der sieben Bezirksverbände wollen den amtierenden Präsidenten Axel Bartelt abberufen. Sie werfen ihm "autokratischen Führungsstil", Entscheidungsschwäche und ein belastetes Arbeitsklima vor. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung soll über seine Abberufung entscheiden, da eine konstruktive Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei. Die Versammlung muss zudem über andere Tagesordnungspunkte beraten, da eine reguläre Versammlung nicht beschlussfähig war.

Rotes Meer: Saudi-Arabiens Armee greift Huthi-Stellungen im Jemen an

www.zeit.de25.07.2026

Saudi-Arabien hat Luftangriffe auf Huthi-Stellungen im Jemen gestartet, um eine Attacke auf ein saudisches Schiff im Roten Meer zu vergelten. Die saudisch geführte Koalition beschuldigt die vom Iran unterstützten Huthis des "maritimen Terrorismus" und der Gefährdung der Schifffahrt. Die Huthis hingegen sprechen von "saudi-arabischer Aggression". Der Konflikt im Roten Meer spitzt sich zu, nachdem die Huthis eine Blockade saudischer Schiffe angekündigt hatten und bereits Öltanker attackierten.

Hollywood-Deal: Paramount setzt Warner-Übernahme nach Wettbewerbsklagen aus

www.zeit.de25.07.2026

Paramount setzt die geplante 100-Milliarden-Dollar-Übernahme von Warner Brothers wegen Wettbewerbsklagen von vierzehn US-Bundesstaaten aus. Die Unterbrechung könnte bis Juni 2027 andauern. Kritiker befürchten, dass die redaktionelle Unabhängigkeit von CNN unter Paramount leiden könnte. Der Aufschub kostet Paramount täglich bis zu 650 Millionen Dollar. Die US-Regierung und die EU-Kommission hatten den Deal ursprünglich genehmigt, letztere unter Auflagen für den europäischen Kinovertrieb.

Jemen: Saudi-Koalition bombardiert Huthi-Ziele nach Angriff auf Schiff

www.spiegel.de25.07.2026

Die von Saudi-Arabien geführte Koalition bombardierte Huthi-Ziele im Jemen als Reaktion auf Angriffe der Miliz auf zwei Schiffe unter saudischer Flagge im Roten Meer. Den Huthi, die von Iran unterstützt werden, wird "maritimer Terrorismus" vorgeworfen. Die Luftangriffe konzentrierten sich auf die Provinz Hudaida. US-Präsident Trump drohte mit schweren Strafen gegen den Iran, sollten die Angriffe fortgesetzt werden, da die Huthi als dessen Stellvertreter agieren.

Zwei US-Firmen klagen gegen Trumps neue Zölle

www.spiegel.de25.07.2026

Zwei US-Unternehmen klagen gegen Trumps neue Zölle auf Waren aus 60 Ländern. Sie argumentieren, dass die Zölle die Befugnisse des Präsidenten überschreiten und detailliertere Nachweise für Zwangsarbeit erfordern. Eine gemeinnützige Rechtsgruppe, die bereits zuvor erfolgreich gegen Zollrunden geklagt hatte, unterstützt die Kläger. Die Trump-Regierung begründet die Zölle mit der angeblichen unzureichenden Bekämpfung von Zwangsarbeit durch die betroffenen Länder. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor ähnliche Zollpolitik Trumps gestoppt.

Energiekosten: IW-Studie warnt vor Einbau neuer Gasheizungen

www.zeit.de25.07.2026

Eine IW-Studie warnt, dass sich die Kosten für neue Gasheizungen bis 2040 fast verdoppeln könnten. Laut den Experten birgt der Einbau von Wärmepumpen geringere Kostenrisiken und stabilere Heizkosten. Das Institut kritisiert die Reform des Heizungsgesetzes, da sie Haushalte zu potenziell unwirtschaftlichen Investitionen verleiten könnte, obwohl Wärmepumpen bereits die beliebteste Heizungsart sind und staatliche Zuschüsse sinken.

Doppelter Höhepunkt: Rheinkirmes: 1.200 Drohnen und Feuerwerk am Abendhimmel

www.zeit.de25.07.2026

Die Düsseldorfer Rheinkirmes glänzte mit einem doppelten Höhepunkt: Eine Rekorddrohnenshow mit 1.200 Flugobjekten, die symbolträchtige Bilder zeigten, ging nahtlos in ein traditionelles Feuerwerk über. Hunderttausende Zuschauer verfolgten das Spektakel. Nach einem Unfall im Vorjahr wurde ein neues Sicherheitskonzept für das Feuerwerk umgesetzt. Das Volksfest, eines der größten Deutschlands, endet am Sonntag.

Kalenderblatt: Was geschah am 25. Juli?

www.zeit.de24.07.2026

Am 25. Juli 2025 entzog Intel seine Pläne für Chipfabriken in Magdeburg, was zu einem Verlust von 30 Milliarden Euro Investition und 10 Milliarden Euro an Subventionen führte. 2001 trat das Rabattgesetz von 1933 außer Kraft, was freiere Preisverhandlungen ermöglichte. 1996 verurteilte das Hamburger OLG den Burda-Verlag wegen falscher Berichterstattung zur Zahlung von 180.000 Mark an Prinzessin Caroline von Monaco. Weitere Ereignisse umfassen einen tödlichen Busunfall 1966 und die Eröffnung des Kanaltunnels Rendsburg 1961.

Missbrauchsvorwürfe: Chefankläger des Weltstrafgerichts entlassen

www.zeit.de24.07.2026

Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, wurde aufgrund von Missbrauchsvorwürfen von den Vertragsstaaten entlassen. Ihm wurde "schweres Fehlverhalten" vorgeworfen, obwohl er die Anschuldigungen zurückweist. Die Entscheidung belastet das Ansehen des Gerichts und wird von Kritikern wie den USA genutzt. Die stellvertretenden Chefankläger übernehmen vorerst die Führung; ein Nachfolger wird gesucht. Parallel kündigte Venezuela seinen Austritt an.

Spannungen: Venezuela tritt aus Internationalem Strafgerichtshof aus

www.zeit.de24.07.2026

Venezuela erklärt seinen Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Die Regierung begründet dies mit angeblicher geografischer Voreingenommenheit des Gerichts, das sich unverhältnismäßig stark auf Länder des Globalen Südens konzentriere. Venezuela wirft dem Gericht eine "Verfolgung seines Volkes" vor. Der IStGH ermittelt seit Jahren wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit der Unterdrückung von Protesten. Der Austritt tritt ein Jahr nach formeller Mitteilung an die UN in Kraft.