www.spiegel.de30.07.2026
Amazon-Tochter Zoox hat die US-Zulassung für den kommerziellen Einsatz lenkradloser Robotaxis erhalten. Die Ausnahmegenehmigung der NHTSA erlaubt den Transport zahlender Fahrgäste, obwohl die Fahrzeuge gegen einige Vorschriften verstoßen. Zoox darf bis zu 2500 Fahrzeuge über zwei Jahre betreiben, unterliegt jedoch strengen Auflagen und Meldepflichten. Die Genehmigung markiert einen Durchbruch für von Grund auf als autonom entwickelte Fahrzeuge.
www.zeit.de30.07.2026
Die Berliner Polizei hat nach einer Öffentlichkeitsfahndung einen Tatverdächtigen im Fall eines brutalen Angriffs am U-Bahnhof Alexanderplatz ermittelt. Am 10. Oktober 2025 soll der Mann einen 17-Jährigen auf dem Bahnsteig der U8 mit Fäusten und Tritten angegriffen haben, wodurch das Opfer Verletzungen im Gesicht erlitt. Die Fahndung basierte auf Überwachungskameraaufnahmen und Zeugenhinweisen. Die Ermittlungen dauern an.
www.zeit.de30.07.2026
In Hamburg-Harvestehude wurde ein Fußgänger von einem Auto angefahren und verletzt. Der Vorfall ereignete sich an einer Kreuzung, wobei die Person von dem Fahrzeug erfasst und durch die Luft geschleudert wurde. Laut Polizei ist der Verletzte ansprechbar. Weitere Details zum Unfall waren zunächst nicht verfügbar.
www.spiegel.de30.07.2026
Der Anschlag auf dem Berliner CSD führt zur Absage einer Technoparade. Die Sicherheitslage und Angstgefühle sind Gründe. Der Iran-Konflikt droht zu eskalieren, Saudi-Arabien und der Irak sind nun involviert. Gleichzeitig sorgen extreme Hitzeperioden, insbesondere in China und Warnungen des Deutschen Wetterdienstes in Deutschland, für Besorgnis. Es wird auch über die Verfilmung von Homers "Odyssee" berichtet.
www.zeit.de30.07.2026
Die Sichtungen von Gottesanbeterinnen in Sachsen-Anhalt haben 2023 einen neuen Rekord erreicht, mit fast 8.100 Meldungen. Die Art breitet sich zunehmend im gesamten Land aus und erreicht nun auch den Norden und Nordwesten. Gottesanbeterinnen sind für Menschen ungefährlich und stehen unter Naturschutz. Sie wurden erstmals 1991 in Magdeburg gesichtet. Weitere Ausbreitung wird erwartet.
www.zeit.de30.07.2026
Ein Rabbiner wurde in Berlin auf dem Weg zur Synagoge antisemitisch beleidigt und mit dem Tod bedroht. Ein junger Mann zeigte den Hitlergruß und beschimpfte ihn. Die Polizei ermittelt und hat einen Tatverdächtigen festgenommen. Die israelische Botschaft verurteilte den Vorfall und fordert eine gesellschaftliche Auseinandersetzung mit solchen Taten.
www.zeit.de30.07.2026
Das Verwaltungsgericht München hat die Klage eines Motorradfahrers gegen die saisonale Sperrung der Sudelfeldstrecke für Biker abgewiesen. Ein zweijähriger Verkehrsversuch des Landratsamtes Rosenheim, der die Strecke in der Gegenrichtung Bayrischzell täglich von 11 bis 21 Uhr für Motorräder sperrt, ist somit zulässig. Die Sperrung wurde mit hohen Unfallzahlen begründet. Der Bundesverband der Motorradfahrer prüft weitere rechtliche Schritte.
www.zeit.de30.07.2026
Die UEFA droht der FIFA mit einem Boykott aller ihrer Wettbewerbe, falls diese an ihrem geplanten Investorendeal festhält. Laut einer Mitteilung der UEFA gilt diese Drohung, bis die FIFA ihre Pläne zum Verkauf kommerzieller Rechte gänzlich aufgibt. Die europäischen Fußballverbände stehen geschlossen hinter dieser Forderung.
www.zeit.de30.07.2026
Die Uefa droht der Fifa mit einem Boykott aller ihrer Turniere, einschließlich der Weltmeisterschaft. Grund dafür ist der angekündigte Investorendeal von Fifa-Präsident Gianni Infantino. Die Entscheidung, die von allen europäischen Fußball-Verbänden getragen wird, wurde von der Uefa offiziell mitgeteilt.
www.zeit.de30.07.2026
Bei Mäharbeiten im Landkreis Osnabrück brach ein großer Ackerbrand aus, der auch auf einen Wald übergriff. Mehrere Tausend Quadratmeter waren betroffen. Zwar wurde die Bevölkerung über Warnapps über die starke Rauchentwicklung informiert, doch Häuser waren nicht in Gefahr und es gab keine Verletzten. Die Feuerwehr wird das Feuer im Wald kontrolliert abbrennen lassen, ein Einsatz, der voraussichtlich mehrere Stunden dauern wird.
www.zeit.de30.07.2026
Der Prager Zoo hat seinen Eisbären Gregor und Aleut fast drei Tonnen Eis zur Abkühlung zur Verfügung gestellt, da Tschechien von einer Hitzewelle betroffen ist. Die Eisbären, die ursprünglich aus Nürnberg stammen und über Warschau nach Prag kamen, wälzten sich sichtlich genossen in den Eisbergen. Auch Papageien erhielten Eiswürfel. Parallel dazu wird bis 2029 ein neues, modernes Eisbärengehege für über 30 Millionen Euro gebaut, da das alte aus den 1930er Jahren nicht mehr zeitgemäß ist.
www.spiegel.de30.07.2026
Die UEFA droht der FIFA mit einem Boykott aller ihrer Turniere, sollte FIFA-Präsident Gianni Infantino tatsächlich Anteile an der WM an private Investoren verkaufen. Alle 55 Mitgliedsverbände der UEFA stimmten dieser Haltung einstimmig zu. Diese Drohung folgt auf Pläne der FIFA, geschäftliche Beteiligungen am WM-Turnier zu veräußern.
www.zeit.de30.07.2026
Ein starkes Erdbeben in Japan, mit einer Stärke von 6,8 bis 7,1, forderte mindestens 34 Todesopfer und hinterließ erhebliche Zerstörungen auf der Insel Kyūshū. Einsturz von Gebäuden, darunter ein Einkaufszentrum und eine Papierfabrik, sowie Stromausfälle und Brände waren die Folge. Fünf Menschen schweben in Lebensgefahr. Nachbeben und extreme Hitze erschweren die Lage.
www.zeit.de30.07.2026
Der Artikel thematisiert, wie extreme Hitze und Waldbrände die Klimakrise verdeutlichen, die Aufmerksamkeit jedoch oft wieder schwindet. Er beleuchtet die Rolle von Politik und Gesellschaft bei der Klimakrise und stellt die erstmaligen Gewinne der Deutschen Bahn nach sieben Jahren vor, trotz fortbestehender Probleme für Reisende. Zudem wird der mutmaßliche Absturz eines russischen Marschflugkörpers in Polen erwähnt.
www.zeit.de30.07.2026
Der Tarifstreit in der Süßwarenindustrie Niedersachsen/Bremen ist beendet. Nach Warnstreiks einigten sich die NGG und Arbeitgeber auf einen neuen Tarifvertrag für über 3.600 Beschäftigte. Dieser sieht Lohnerhöhungen von insgesamt gut 6 Prozent über zwei Jahre in drei Schritten vor. Ursprünglich forderte die NGG 5,8 Prozent rückwirkend zum 1. Juni für 12 Monate. Der Abschluss ähnelt einer Einigung in Berlin und wurde unter wirtschaftlichen Bedingungen als vertretbar eingestuft.