www.spiegel.de17.07.2026
Die Berechnung der Wohnfläche ist in Deutschland nicht einheitlich geregelt, der BGH orientiert sich jedoch oft an der Wohnflächenverordnung. Grundsätzlich zählen alle der Wohnung zugeordneten und für Wohnzwecke nutzbaren Räume dazu. Sofern keine abweichenden Vereinbarungen getroffen wurden, werden Balkone und Terrassen oft nur anteilig (25-50%) angerechnet. Dachschrägen werden je nach lichter Höhe nur teilweise oder gar nicht berücksichtigt. Nur Räume, die primär dem Wohnen dienen, zählen als Zimmer.
www.zeit.de17.07.2026
In Malchin wurden Polizisten beleidigt und tätlich angegriffen. Ursache war ein Vorfall, bei dem ein frei laufender Hund zwei Dackel attackierte und deren Besitzerin sowie eine Passantin leicht verletzte. Als die Beamten das Tier sicherten, beschimpfte und stieß die Passantin einen Polizisten. Zuvor hatte bereits der Hundebesitzer die Polizisten beleidigt. Mehrere Anzeigen wurden erstattet.
www.zeit.de17.07.2026
Für Ostniedersachsen werden heute erneut Unwetter erwartet. Der Deutsche Wetterdienst rechnet mit Gewittern, Starkregen (bis zu 40 Liter/m²), schweren Sturmböen (80-100 km/h) und Hagel. Am Freitag zieht ein Gewittertief über Norddeutschland und bringt ab Nachmittag kräftigere Gewitter mit sich. Die Unwettergefahr soll in der Nacht zu Samstag nachlassen.
www.spiegel.de17.07.2026
Eine Umfrage zeigt, dass 46 Prozent der Deutschen eine Reform des Sexualstrafrechts hin zum Prinzip "Nur Ja heißt Ja" befürworten. Dieser Wandel, der ausdrückliche Zustimmung vorsieht, findet besonders bei jungen Menschen Anklang. Der Bundesrat hat sich bereits dafür ausgesprochen, nun liegt die Entscheidung bei der Bundesregierung.
www.zeit.de17.07.2026
Ein Brand hat am Donnerstagabend einen leerstehenden Bauernhof in Schwaförden vollständig zerstört. Das Feuer wurde von einem Nachbarn gemeldet; als die Polizei eintraf, stand das Hauptgebäude bereits in Flammen. Die Besitzer, die nebenan wohnen, und ihre Haustiere blieben unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Der Schaden wird auf 120.000 Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.
www.zeit.de17.07.2026
Schwere Unwetter in Baden-Württemberg forderten ein Todesopfer in Karlsruhe, wo ein umstürzender Baum eine Person tötete. Hunderte Einsatzkräfte waren in Karlsruhe, wo es Überflutungen und beschädigte Infrastruktur gab. Leichte Verletzungen trugen Radfahrer und ein Kind davon. Auch in Pforzheim, Ludwigsburg und im Rems-Murr-Kreis gab es zahlreiche Einsätze wegen umgestürzter Bäume, vollgelaufener Keller und Schäden.
www.zeit.de17.07.2026
Die Berliner CDU verbessert sich laut einer Infratest-dimap-Umfrage auf 20 Prozent, nachdem Kai Wegner als Spitzenkandidat zurücktrat. Die Linke bleibt mit 22 Prozent auf Platz eins. Wegners Rückzug, ausgelöst durch falsche Angaben, wird von 77 Prozent der Befragten gutgeheißen. Stefan Evers tritt nun für die CDU an. Die Wahl findet am 20. September statt.
www.spiegel.de17.07.2026
Niedersachsen plant, eine Beteiligung des israelischen Rüstungskonzerns Rafael am VW-Werk Osnabrück zu unterstützen. Ziel ist die Produktion von Komponenten für das Raketenabwehrsystem "Iron Dome". Katar, VW-Anteilseigner, hat Vorbehalte, die durch eine staatliche Beteiligung behoben werden könnten. Verschiedene Modelle werden geprüft, darunter eine Aufteilung des Werks. Hintergrund sind Absatzprobleme bei VW und die Notwendigkeit, Standorte neu auszurichten.
www.spiegel.de17.07.2026
Ein Flächenbrand im Müritz-Nationalpark, der seit Montag wütet und über 320 Hektar Wald zerstört hat, wird durch alte Munition auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz erschwert. Die Bundeswehr unterstützt mit Hubschraubern. Trotz starkem Wind und Detonationen kämpfen rund 400 Einsatzkräfte gegen die Ausbreitung. Eine Evakuierung bleibt bestehen.
www.zeit.de17.07.2026
Ein Elektroauto brannte in der Nacht zu Freitag vor einem Mehrfamilienhaus in Wiesbaden-Naurod. Die Feuerwehr musste die Bewohner einer Dachgeschosswohnung mit einer Drehleiter retten, da sie das Gebäude wegen des Brandes nicht verlassen konnten. Eine Bewohnerin der Erdgeschosswohnung wurde bereits von Anwohnern in Sicherheit gebracht. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt und der Brand konnte schnell gelöscht werden.
www.spiegel.de17.07.2026
Deutschland kauft US-Mittelstreckenwaffen (Tomahawk), um seine Abschreckung gegen Russland zu stärken. Nato-Chef Rutte sieht darin kein erhöhtes Eskalationsrisiko, sondern eine Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit. Dies sei eine "ausgezeichnete Nachricht", die das Vertrauen in die gemeinsame Abschreckung stärke. Die Tomahawks haben eine Reichweite von etwa 2.500 km und können Ziele weit im Hinterland angreifen. Dies ergänzt die bislang nur etwa 500 km reichenden Taurus-Raketen der Bundeswehr.
www.zeit.de17.07.2026
Niedersachsen ersetzt seinen Slogan "Niedersachsen. Klar." durch "Das ist groß". Die Staatskanzlei plant nun den Austausch von 37 Autobahnschildern, um den neuen, selbstbewussteren Slogan sichtbar zu machen. Ein genauer Zeitplan fehlt, doch die Regierung strebt einen zügigeren Austausch als beim letzten Mal an, als dies 1,5 Jahre dauerte. Die Kampagne wird mit bis zu zehn Millionen Euro bis 2025 finanziert.
www.zeit.de17.07.2026
DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert ein gesetzliches Ausfallgeld für witterungsbedingte Arbeitsausfälle aufgrund von extremer Hitze. Eine DGB-Umfrage zeigt, dass jeder Dritte durch Hitze belastet ist, insbesondere bei körperlicher Arbeit und Zeitdruck. Fahimi warnt vor steigenden Arbeitsausfällen und Produktionsverlusten, die die Wirtschaft jährlich Milliarden kosten. Sie fordert eine ganzheitliche Hitzeschutzstrategie mit praktischen Maßnahmen wie Verschattung und flexibleren Arbeitszeiten.
www.zeit.de17.07.2026
Auf der A23 bei Elmshorn verunfallte ein Lkw und kam in einer Böschung zum Stehen. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Die Autobahn war für Bergungsarbeiten zeitweise voll gesperrt. Ein Abschleppdienst, die Autobahnmeisterei und das THW waren im Einsatz. Die Fahrbahn wurde beschädigt. Die Polizei ermittelt und vermutet einen medizinischen Notfall als Ursache.
www.spiegel.de17.07.2026
DGB-Chefin Yasmin Fahimi fordert ein neues "Hitze-Ausfallgeld", da witterungsbedingte Arbeitsausfälle aufgrund zunehmender Hitze erwartet werden. Sie verweist auf eine DGB-Umfrage, die zeigt, dass viele Beschäftigte, insbesondere im Freien oder bei körperlich schwerer Arbeit, stark unter Hitzestress leiden. Fahimi appelliert an den Gesetzgeber, Regelungen für ein solidarisches Ausfallgeld für Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu schaffen, um Produktionsausfälle, Unfälle und wirtschaftliche Schäden zu vermeiden.