www.zeit.de28.07.2026
Amnesty International warnt nach der Hinrichtung zweier Männer im Iran vor einer Eskalation der Todesstrafe. Die Organisation befürchtet, dass dies zur Unterdrückung abweichender Meinungen dient. Mindestens 60 weitere Menschen sind bedroht, viele wegen ihrer Beteiligung an regierungskritischen Protesten. Die beiden zuletzt Hingerichteten wurden wegen Angriffen auf Polizeibeamte während der landesweiten Demonstrationen verurteilt, die im Dezember aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage eskalierten.
www.zeit.de28.07.2026
Der parteilose Bürgermeisterkandidat Eugen Nazarenus wurde in Weener (Ostfriesland) einstimmig von den Stadtwahlausschuss abgelehnt. Grund dafür ist seine angebliche Nähe zur "Reichsbürger"-Szene. Dem Ausschuss lagen Anhaltspunkte vor, die Zweifel an seiner Verfassungstreue aufwarfen, darunter Videos und „reichsbürgertypisches“ Verhalten. Nazarenus wollte nicht mehr kandidieren. Der Wahlausschuss nahm nur Amtsinhaber Heiko Abbas (CDU) als einzigen Bewerber an.
www.zeit.de28.07.2026
Der Angeklagte des Messerangriffs auf Salman Rushdie hat im US-Terrorprozess die Aussage verweigert und keine Zeugen aufgerufen. Die Verteidigung beantragte die Einstellung des Verfahrens wegen angeblich unzureichender Beweise, was das Gericht ablehnte. Dem 28-Jährigen droht lebenslange Haft. Er wurde bereits 2025 wegen Mordversuchs zu 25 Jahren Haft verurteilt. Rushdie erlitt bei dem Angriff schwere Verletzungen, darunter Erblindung auf einem Auge.
www.zeit.de28.07.2026
Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen meldet einen Angriff auf einen saudi-arabischen Öltanker im Roten Meer. Dies geschehe aufgrund einer angeblichen Verletzung einer von den Huthis verhängten Seeblockade. Kürzliche gegenseitige Angriffe beenden eine seit 2022 bestehende Waffenruhe zwischen den Huthis und der von Saudi-Arabien geführten Militärkoalition.
www.zeit.de28.07.2026
Die Bundesregierung weist die Kritik des entlassenen Gesundheitsstaatssekretärs Tino Sorge an Bundeskanzler Friedrich Merz als unbegründet zurück. Laut Regierung sei es gesetzlich vorgesehen, dass parlamentarische Staatssekretäre mit dem Ausscheiden eines Ministers ihren Posten verlieren und der jeweilige Minister seine Nachfolger selbst wählt. Sorge wurde vorab informiert und äußert Bedauern über die Art der Bekanntgabe von Merz. Die Personalentscheidungen fallen im Kontext von Unmut innerhalb der Union.
www.zeit.de28.07.2026
In Garmisch-Partenkirchen gedachten rund 150 Menschen des tragischen Todes der Biathletin Laura Dahlmeier, die vor einem Jahr am Laila Peak in Pakistan ums Leben kam. Ein Jahr nach dem Unglück sagte Pfarrer Andreas Lackermeier, dass Schmerz und Trauer über Dahlmeiers Tod geblieben seien und eine Lücke hinterlassen hätten. Ihre Familie nahm nicht an der Gedenkfeier teil. Der Kurpark Partenkirchen wurde zu ihren Ehren in "Laura-Dahlmeier-Park" umbenannt.
www.spiegel.de28.07.2026
Die Lage bei den Waldbränden in Frankreich und Spanien stabilisiert sich. In der Gironde bei Bordeaux sind die Feuer unter Kontrolle, einige Evakuierte können zurückkehren. Spanien meldet ebenfalls Fortschritte, obwohl eine neue Hitzewelle bevorsteht. Die Brände haben dort bereits enorme Flächen verwüstet. Portugal kämpft mit 34 kleineren, aktiven Bränden.
www.zeit.de28.07.2026
Schauspieler Dieter Hallervorden warnt vor einer AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt, da diese laut seiner Aussage Kunst und Kultur zensieren würde. Er befürchtet, dass Fördermittel nur nach politischer Konformität vergeben würden, was zu einer ideologisch geprägten und eintönigen Kulturlandschaft führen könnte. Hallervorden hat eine Kampagne gestartet und tourt mit CDU-Politikern, um zur Wahl der etablierten Parteien aufzurufen, kritisiert aber auch deren Politik.
www.zeit.de28.07.2026
Andreas Skov Olsen verlässt den VfL Wolfsburg und wechselt leihweise zu Basaksehir FK nach Istanbul. Der dänische Rechtsaußen, der im Januar 2025 nach Wolfsburg kam, absolvierte 23 Pflichtspiele für die „Wölfe“ mit drei Toren und einer Vorlage. Dies ist bereits die zweite Leihe des 26-Jährigen, der die Rückrunde der Vorsaison bei den Glasgow Rangers verbrachte.
www.zeit.de28.07.2026
Die Polizei in Bad Aibling sucht ein zehnjähriges Mädchen aus Bruckmühl (Landkreis Rosenheim). Das Kind wurde zuletzt am Dienstagnachmittag mit dem Fahrrad gesehen und könnte in Richtung Bad Feilnbach gefahren sein. Angehörige konnten es bisher nicht finden. Das Mädchen ist etwa 137 cm groß, dünn, hat blonde schulterlange Haare, blaue Augen und trug pinke Crocs sowie einen blau-pinken Rucksack. Die Öffentlichkeit wird um Mithilfe gebeten.
www.zeit.de28.07.2026
Tausende Menschen in Frankreich und Spanien dürfen nach Waldbränden wieder in ihre Häuser zurückkehren. In Spanien betrifft dies unter anderem 20.000 Menschen in der Region Madrid sowie weitere Tausende in anderen Gemeinden. Auch in Südwestfrankreich konnten 15.000 Menschen zurückkehren. Die Brände sind jedoch noch nicht vollständig gelöscht und die Bekämpfung bleibt kritisch. Es besteht weiterhin die Gefahr von Wiederentzündungen. Einige Urlauber hielten trotz Warnungen an ihren Reiseplänen fest.
www.zeit.de28.07.2026
Ein 73-jähriger Mann erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen, als er mit seinem Auto bei Wismar gegen einen Baum fuhr. Die Ursache für den Abkommen von der Fahrbahn ist derzeit unbekannt. Der Verletzte wurde per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Die Kreisstraße 31 war für zwei Stunden gesperrt.
www.zeit.de28.07.2026
Apple hat als zweites Unternehmen weltweit die Marke von fünf Billionen Dollar Börsenwert überschritten, und brach damit den Rekord für seine Aktie. Damit ist Apple das wertvollste Unternehmen an der US-Börse vor Nvidia, welches nur kurzzeitig diesen Meilenstein erreicht hatte. Während Nvidia unter den jüngsten Zweifeln am KI-Boom litt, verzeichnete Apple einen Aufwärtstrend.
www.zeit.de28.07.2026
Ein Großbrand hat am Nachmittag das Gelände hinter dem Dampflokwerk in Meiningen heimgesucht. Eine alte Industriehalle auf einer Brachfläche des früheren Reichsbahnausbesserungswerks stand in Flammen, wobei eine kilometerweit sichtbare schwarze Rauchwolke aufstieg. Zahlreiche Feuerwehrkräfte sind im Einsatz und die Bevölkerung wurde aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
www.spiegel.de28.07.2026
Spanische Fußball-Weltmeister-Kapitän Marc Cucurella hat sich das Gesicht von Trainer Luis de la Fuente auf den linken Arm tätowieren lassen, um ein Versprechen nach dem WM-Titel einzulösen. Die Tätowierung zeigt de la Fuente mit dem Pokal. Cucurella, der bereits etliche Tattoos besitzt, hat dies nach einem entsprechenden Radiointerview vor dem Turnier angekündigt. Trainer de la Fuente zeigte sich humorvoll angesichts von Cucurellas Plan.