www.zeit.de06.05.2026
Eine forsa-Umfrage zeigt einen Tiefstand der Zufriedenheit mit Bundeskanzler Friedrich Merz und der Bundesregierung. Nur 13 Prozent sind mit Merz, 11 Prozent mit der Regierung zufrieden. Die Unzufriedenheit zieht sich durch alle Politikfelder und betrifft alle Wählergruppen, besonders junge Menschen und Arbeiter. 85 Prozent sind mit Merz, 87 Prozent mit der Regierung unzufrieden.
www.spiegel.de06.05.2026
BMW verzeichnet im ersten Quartal einen Gewinnrückgang von 23 Prozent und einen Umsatzrückgang von 8,1 Prozent, belastet durch Trumps Zölle und die Schwäche in China. Trotzdem zeigt sich der scheidende Chef optimistisch aufgrund starker Bestellungen in Europa und der Einführung der "Neuen Klasse". Daimler Truck verzeichnete einen drastischen Gewinnrückgang von 80 Prozent. BMW kündigt keine großen Sparprogramme an, fokussiert sich aber auf Kostenmanagement.
www.zeit.de06.05.2026
Im Norden Deutschlands, insbesondere in Hamburg und Schleswig-Holstein, bleibt der Himmel erwartungsgemäß wolkenverhangen und es ist mit Regen zu rechnen. Tiefausläufer beeinflussen die Wetterlage. Die Temperaturen erreichen bis zu 16 Grad, und an der Nordseeküste sind Böen möglich. Am Freitag lockert die Bewölkung auf, und es wird trockener mit bis zu 19 Grad.
www.zeit.de06.05.2026
Der Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen ist in der Nacht gestoppt worden. 150 Feuerwehrleute waren im Einsatz, unterstützt von Hubschraubern. Der Brand, einer der größten in Bayern seit Jahren, bedroht ein Trinkwasserschutzgebiet, das 30.000 Menschen versorgt. Der Katastrophenfall wurde ausgerufen. Eine Entwarnung gibt es noch nicht, die Lage bleibt angespannt.
www.zeit.de06.05.2026
BMW verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinnrückgang von knapp 25% auf ca. 1,67 Milliarden Euro, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 8,1% auf 31 Milliarden Euro. Hauptgründe sind die Auswirkungen von US-Zöllen, Währungseffekte und eine Absatzschwäche in China. Diese Entwicklungen belasten das Unternehmen auch weiterhin.
www.zeit.de06.05.2026
Ein 23-jähriger Häftling griff in der Justizvollzugsanstalt Amberg einen Mithäftling mit einem Brotzeitmesser an. Auslöser war ein Streit. Der ältere Häftling erlitt Schnittverletzungen, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Andere Insassen entwaffneten den Angreifer. Gegen den 23-Jährigen wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die beiden Männer wurden räumlich getrennt.
www.zeit.de06.05.2026
Razzien in zwölf deutschen Bundesländern richten sich gegen mutmaßliche Neonazis. 36 Personen wird die Bildung oder Mitgliedschaft in den kriminellen Vereinigungen "Jung und Stark" und "Deutsche Jugend voran" vorgeworfen. Die Generalbundesanwaltschaft leitet die Ermittlungen.
www.zeit.de06.05.2026
Rund 210 Polizeikräfte durchsuchten die JVA Euskirchen, Wohnungen und ein Büro des Amtsgerichts wegen Bestechungsverdachts. Sieben Justizvollzugsbeamte stehen im Verdacht, gegen Vorteile Hafterleichterungen gewährt zu haben. Eine Beamtin und drei ehemalige Häftlinge sind ebenfalls unter den Beschuldigten. Ermittelt wird wegen illegaler Lockerungen wie Ausgang und Hafturlauben im Austausch für Geld. Mobiltelefone, Dokumente und Beweismittel wurden gesichert.
www.zeit.de06.05.2026
Die Mitte der Woche in Mecklenburg-Vorpommern ist bedeckt und regnerisch, bedingt durch Tiefdruckeinfluss mit Höchstwerten von 10-13 Grad. Ab Donnerstag lockert es auf, bleibt trocken und bringt bis zu 15 Grad. Am Freitag erwartet die Region laut DWD viel Sonnenschein und warme Temperaturen von bis zu 18 Grad, an den Küsten bleibt es kühler.
www.zeit.de06.05.2026
Continental verzeichnete im ersten Quartal trotz Umsatzrückgang einen Gewinnsprung von über 6 Prozent auf 522 Millionen Euro (bereinigt). Dies liegt am soliden Reifengeschäft, insbesondere beim Verkauf großer und teurer Reifen, sowie an Kosteneinsparungen. Der Nettogewinn hat sich verdreifacht. Finanzvorstand warnt vor zukigen Rohstoffpreisänderungen. Continental trennt sich von der Kunststofftechniksparte Contitech und wird damit zum reinen Reifenhersteller.
www.zeit.de06.05.2026
Deutschland erhöht seine Rüstungsausgaben stark, um seine Sicherheit zu gewährleisten und sich von den USA unabhängiger zu machen. Globale Militärausgaben steigen ebenfalls. Der Artikel kritisiert, dass dabei die Entwicklungspolitik vernachlässigt wird, obwohl Krisen wie Armut und Klimawandel Ursachen zukünftiger Konflikte sind. Es wird argumentiert, dass Sicherheit mehr als nur Waffen bedeutet und politische Friedensinitiativen sowie Entwicklungshilfe nötiger sind. Ein Ausgleich zwischen Militär- und Entwicklungsetat wird gefordert.
www.zeit.de06.05.2026
Spezialkräfte der Polizei beendeten in Jena einen Großeinsatz gegen einen 38-Jährigen, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand und Mitbewohner bedrohte. Der Mann verschanzte sich mit Machete und Pfefferspray in seiner Wohnung. Nach fast siebenstündiger Verhandlung und Sicherungsmaßnahmen wurde er überwältigt. Verletzt wurde niemand. Gegen den Mann wird wegen Bedrohung ermittelt.
www.zeit.de06.05.2026
Nordkorea hat seine Verfassung überarbeitet und sämtliche Bezüge zur Wiedervereinigung mit Südkorea gestrichen. Dies markiert eine deutliche Abkehr von einem langjährigen Staatsziel. Machthaber Kim Jong Un bezeichnete Südkorea bereits Ende 2023 als "Hauptfeind" und das Wiedervereinigungsdenkmal wurde abgerissen. Experten sind gespalten: Einige sehen darin eine Basis für friedliche Koexistenz, andere befürchten eine erhöhte Kriegsgefahr auf der seit 1953 geteilten Halbinsel.
www.zeit.de06.05.2026
Die Lufthansa strebt trotz widriger Umstände wie dem Iran-Krieg, steigenden Kerosinpreisen und Streiks eine deutliche Gewinnsteigerung von über zehn Prozent für dieses Jahr an. Der Vorstandschef plant, die gestiegenen Kerosinkosten durch höhere Ticketpreise, bessere Auslastung und Einsparungen auszugleichen. Gleichzeitig wird das Flugangebot nur moderat erhöht. Im ersten Quartal konnte das Unternehmen trotz eines Streiks seinen operativen Verlust verringern und den Umsatz steigern.
www.zeit.de06.05.2026
Durchsuchungen von mutmaßlichen Rechtsextremisten finden bundesweit statt, auch in Mecklenburg-Vorpommern. Das Bundeskriminalamt führt die Einsätze im Auftrag des Generalbundesanwalts durch. In Nordrhein-Westfalen richten sich die Maßnahmen gegen die Gruppe "Jung und Stark". Auch in Berlin und Brandenburg gibt es Razzien.