www.zeit.de21.04.2026
BlaBlaCar stellt seinen nationalen und internationalen Fernbusbetrieb ein. Ursächlich sind laut Unternehmen strukturelle wirtschaftliche Probleme und anhaltende Verluste in einem stark umkämpften Markt mit steigenden Betriebskosten. In Frankreich bleibt Flixbus damit der einzige Fernbusanbieter. Betroffen sind 40 Mitarbeiter. BlaBlaCar bleibt als Mitfahrplattform und Ticketvermittler aktiv. Das Fernbusgeschäft startete 2019 mit der Übernahme der SNCF-Linien, die nun mit neuen Zugangeboten der Staatsbahn konkurrieren.
www.zeit.de21.04.2026
Die Ukraine hat laut Präsident Selenskyj die Reparatur der Druschba-Pipeline abgeschlossen, wodurch russische Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei wieder möglich sind. Die Pipeline war im Januar durch einen russischen Angriff beschädigt worden. Ungarn und die Slowakei hatten der Ukraine zuvor vorgeworfen, die Reparaturen zu verzögern.
www.zeit.de21.04.2026
Der CDU-Bundestagsabgeordnete Armin Laschet hat sich bei einem Sturz mit einem E-Scooter die Schulter gebrochen. Sein Büro bestätigte den Vorfall, über dessen genaue Umstände keine Details bekannt sind. Laschet ist bekanntermaßen ein Anhänger von E-Scootern und nutzt diese auch für Fahrten zu politischen Terminen in Berlin. Der Unfall ereignete sich in seiner Heimatstadt Aachen.
www.spiegel.de21.04.2026
Ein Mann ist in Karlsruhe auf offener Straße verbrannt und an seinen Verletzungen gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion angeordnet, um die Identität des Mannes zu klären und festzustellen, ob es sich um Selbstverbrennung oder einen Unfall handelte. Zeugen und Ersthelfer versuchten, dem Opfer zu helfen. Es gibt derzeit keine Anzeichen für Fremdverschulden.
www.zeit.de21.04.2026
Eine Studie des Weizenbaum-Instituts zeigt überraschende Ergebnisse zu Gewalt gegen Politiker. Entgegen der Erwartung, dass solche Gewalt abschreckt, motiviert sie Menschen offenbar stärker, sich politisch zu engagieren. Wer politische Gewalt für verbreitet hält oder die Demokratie bedroht sieht, ist eher bereit zu demonstrieren, zu petitionieren oder Politiker zu kontaktieren. Einzig die Bereitschaft, selbst ein politisches Amt zu übernehmen, sinkt. Die Zahl von Straftaten gegen Amtsträger ist gestiegen, was auf eine erhöhte Bürgerbeteiligung im Sinne einer Verteidigung der Demokratie hindeuten könnte.
www.zeit.de21.04.2026
Jan Nolte ist neuer verteidigungspolitischer Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion und tritt die Nachfolge von Rüdiger Lucassen an. Nolte, ehemaliger Bundeswehrsoldat, betont die Bedeutung eines verlässlichen NATO-Partnerschafts mit den USA, fordert aber gleichzeitig mehr europäische sicherheitspolitische Handlungsfähigkeit. Lucassen war zuvor wegen seines Führungsstils und internem Druck zurückgetreten.
www.zeit.de21.04.2026
Ein 82-jähriger Mann ist in Mühlacker ums Leben gekommen, nachdem er beim Überqueren der Straße gestolpert und von einem Bus erfasst worden war. Die Identität des Opfers ist noch nicht eindeutig geklärt. Die Polizei ermittelt und hofft auf weitere Klarheit durch Zeugenvernehmungen.
www.zeit.de21.04.2026
Ein Mitarbeiter einer Telekom-Tochterfirma sowie neun Personen eines Bauunternehmens stehen wegen Korruptionsverdachts im Visier. Dem Telekom-Mitarbeiter wird vorgeworfen, Aufträge für den Glasfaser-Ausbau gegen Bestechungsgelder vergeben zu haben. Ermittler durchsuchten Wohn- und Geschäftsräume, um Beweise zu sichern und Vermögenswerte in Höhe von über einer halben Million Euro einzufrieren. Die Telekom hatte den Fall intern untersucht und zur Anzeige gebracht.
www.zeit.de21.04.2026
Ein Wal, der in einer Bucht der Ostseeinsel Poel feststeckt, soll mit einem Korsett aus Sandsäcken gerettet werden. Umweltminister Till Backhaus kündigte an, dass die „Bigpacks“ verhindern sollen, dass das Tier weiter in flaches Wasser abdriftet. Die Idee stammt von Helfern der DLRG, die nun die Rettungsaktion koordinieren. Das Ziel ist, den Wal zurück in tieferes Wasser zu leiten.
www.spiegel.de21.04.2026
Tom Wollnik erreichte bei "Wer wird Millionär?" die 500.000 Euro. Bei der 1-Million-Euro-Frage nach der seltensten Euromünze Anfang 2026 scheiterte er. Er interpretierte die Frage falsch und entschied sich für 20 Cent, obwohl die richtige Antwort 50 Cent gewesen wäre. Das Publikum stimmte für 5 Cent. Zuletzt wurde die Million im März 2020 ausgezahlt.
www.zeit.de21.04.2026
Ein gestrandeter Buckelwal vor der Insel Poel wurde mit einem Sender versehen. Umweltminister Backhaus bestätigte dies und kündigte eine geplante Makrelenfütterung an, um den Wal zu unterstützen. Trotz seiner Schwimmfähigkeit leidet das Tier unter Atemnot. Die genauen Details zur Senderanbringung sind noch unklar, die Verantwortlichen der Rettungsaktion werden diese noch erläutern.
www.zeit.de21.04.2026
Bei einem Unfall auf der A45 bei Wetzlar rutschte ein Sportboot von seinem Anhänger. Der Anhänger geriet ins Schlingern, was dazu führte, dass das Boot herunterfiel und das Zugfahrzeug gegen die Leitplanke prallte. Zwei Insassen wurden leicht verletzt. Die Autobahn war in Richtung Gießen-Lützellinden zeitweise gesperrt.
www.zeit.de21.04.2026
Der Anwalt von Collien Fernandes hat Berufung gegen die Rückverweisung ihres Falls nach Deutschland eingelegt. Ein Gericht auf Mallorca hatte entschieden, dass die spanische Justiz nicht zuständig sei und das Verfahren an Deutschland abgeben müsse. Fernandes wirft ihrem Ex-Mann sexuelle Gewalt vor, was dieser zurückweist. Die spanischen Anwälte beider Parteien bestätigten die Berufung.
www.zeit.de21.04.2026
Der Rechtsanwalt von Collien Fernandes legt Berufung gegen die Entscheidung ein, ihren Fall gegen Ex-Mann Christian Ulmen nach Deutschland zu verweisen. Ein Gericht auf Mallorca hatte sich für nicht zuständig erklärt, da die Vorwürfe sexualisierter Gewalt und die meisten Beweismittel Deutschland beträfen. Fernandes wirft Ulmen langjährige Taten vor. Ulmens Anwalt weist die Anschuldigungen als einseitige, falsche Darstellung zurück.
www.spiegel.de21.04.2026
Ein spanisches Gericht möchte den Fall von Collien Fernandes gegen ihren Ex-Partner Christian Ulmen an Deutschland abgeben, da die Affäre hauptsächlich dort stattgefunden haben soll. Fernandes' Anwalt hat Berufung eingelegt, um dies zu verhindern und eine Untersuchung in Spanien zu erwirken. Fernandes wirft Ulmen vor, unter Nutzung von Deepfake-Technologie gefälschte Profile von ihr erstellt und mit Männern sexuelle Chats geführt zu haben. Die Verteidigung Ulmens bestreitet die Herstellung und Verbreitung von Deepfake-Videos.