www.zeit.de17.01.2026
Bei einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Siegburg wurde eine 41-Jährige schwer verletzt. Nachbarn hörten den lauten Knall und alarmierten die Polizei. Die Frau wurde in eine Spezialklinik gebracht, während ihr fünf Monate altes Kind, das unverletzt blieb, ebenfalls ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Polizei vermutet einen Unfall. Es entstand erheblicher Gebäudeschaden, darunter eine herausgerissene Balkontür und ein Fenster. Ein Statiker untersuchte das Haus, bevor die Bewohner zurückkehren konnten.
www.zeit.de17.01.2026
In Leipzig finden rivalisierende Demonstrationen linker Gruppen zum Nahost-Konflikt statt. Unter strengen Polizeikontrollen sind sieben Versammlungen angemeldet. Innenminister Schuster kündigte ein konsequentes Eingreifen bei Tumulten an. Das Bündnis um die antiisraelische Gruppe Handala Leipzig steht einer proisraelischen linken Szene gegenüber. Der Verfassungsschutz sieht eine aufgeheizte Stimmung und mögliche Störaktionen. Schätzungen zufolge werden zwischen mehreren Hundert und 1.000 Teilnehmer erwartet, teils aus überregionalen Gruppen.
www.zeit.de17.01.2026
RB Leipzig plant ein starkes Auftreten im Bundesliga-Top-Spiel gegen Bayern München am Samstag, um die eigene Weiterentwicklung zu demonstrieren. Nach der Niederlage (0:6) zum Saisonstart will Trainer Ole Werner die Stärken seines Teams in den Vordergrund stellen. Der Leipziger Jung-Nationalspieler Assan Ouédraogo fällt aufgrund einer Knieverletzung aus, während Benjamin Henrichs, der nach langer Verletzungspause zurückkehrt, in den Kader rückt.
www.zeit.de17.01.2026
Am Samstagabend wird in Berlin der Europäische Filmpreis vergeben, mit rund 1.000 Gästen, darunter Präsidentin Juliette Binoche. Die meisten Nominierungen erhalten die Filme "Sirât", "Sentimental Value" und "In die Sonne schauen", letzterer für Deutschland auch im Oscar-Rennen. Die Mitglieder der Europäischen Filmakademie wählen die Preisträger. Bei der letzten Verleihung wurde "Emilia Pérez" als bester europäischer Film ausgezeichnet. Prominente Gäste sind unter anderem Regisseure wie Wim Wenders und Schauspieler Mads Mikkelsen.
www.zeit.de17.01.2026
Der 1. FSV Mainz 05 strebt beim Rückrundenauftakt gegen den 1. FC Köln nach dem jüngsten Bundesligasieg gegen Heidenheim einen weiteren Erfolg an. Trainer Urs Fischer betont die Notwendigkeit, die Grundlagen des Spiels erneut zu fokussieren, da der Gegner stark erwartet wird. Aufgrund von Verletzungen muss die Mannschaft umgestellt werden, mit möglichen Einsätzen von Silvan Widmer, Danny da Costa und Paul Nebel. Winterneuzugang Silas könnte sein Debüt geben.
www.zeit.de17.01.2026
Die SPD und CDU haben im Jahr vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz Mitglieder verloren, während die AfD und die Linke Zuwächse verzeichneten. Die CDU bleibt mit rund 32.000 Mitgliedern die größte Partei, gefolgt von der SPD mit etwa 27.000. Die Grünen zählten über 7.800 Mitglieder, während die FDP auf 4.020 sank. Die AfD stieg auf 4.925 Mitglieder, und die Linke erreichte 3.814 Mitglieder, mit der Hoffnung, erstmals im Landtag vertreten zu sein.
www.zeit.de17.01.2026
Hertha BSC trifft im Rückrundenauftakt der zweiten Fußball-Bundesliga auf Herbstmeister Schalke 04 im ausverkauften Olympiastadion. Während Schalke mit neun Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze steht, liegt Hertha auf dem sechsten Platz und ist fünf Punkte vom Relegationsrang entfernt. Aufseiten der Berliner fehlen der rotgesperrte Toni Leistner sowie potenzielle Einsatzkräfte wie Fabian Reese und Marton Dardai wegen Grippe, während Pascal Klemens nach langer Verletzungspause zurückkehren könnte.
www.zeit.de17.01.2026
Angebliche Polizisten haben im ersten Halbjahr 2025 in Rheinland-Pfalz über 1,44 Millionen Euro erbeutet, was einen Anstieg im Vergleich zum gesamten Vorjahr darstellt. In 251 Fällen versuchten Betrüger, Bürger zu täuschen; 44 davon waren erfolgreich. Im Jahr 2024 lag der Gesamtschaden bei 1,34 Millionen Euro. Die Methode umfasst gefälschte Anrufe, die zur Übergabe von Geldbeträgen an ausländische Konten oder Kryptowährungen verleiten. Ermittler unterscheiden nun zwischen „falschen Polizisten“ und „Schockanrufen“.
www.zeit.de17.01.2026
Ehemaliger britischer Premierminister Tony Blair wurde von US-Präsident Donald Trump in ein Gremium berufen, das die Umsetzung des Friedensplans für den Gazastreifen steuern soll. Das Gremium, bestehend aus internationalen Vertretern, hat das Ziel, den Wiederaufbau und die Verwaltung in Gaza zu organisieren und den Konflikt zu beenden, einschließlich der Entwaffnung der Hamas. Eine neue palästinensische Übergangsregierung ohne Verbindungen zur Hamas hat sich bereits in Kairo getroffen, während Nikolaj Mladenow die Umsetzung des Plans überwachen wird.
www.zeit.de17.01.2026
Ashley St. Clair, Mutter von Elon Musks Sohn, hat Musks KI-Firma xAI wegen der Erstellung von sexuell expliziten Deepfakes verklagt. Sie fordert Schadenersatz und ein Verbot weiterer solcher Inhalte. St. Clair berichtet, dass Bilder ihrer Jugend und Erwachsenenalter manipuliert wurden, was sie seelisch belastet. Der kalifornische Generalstaatsanwalt hat xAI eine Unterlassungsaufforderung wegen möglicher illegaler Inhalte gesendet. In der EU unterliegt Musks Plattform X dem Digital Services Act, während Musk sich gegen Regulierungen stellt.
www.spiegel.de17.01.2026
Die US-Regierung hat einen Friedensrat zur Überwachung der Übergangsverwaltung des Gazastreifens eingerichtet, dem prominente Mitglieder wie Tony Blair und Jared Kushner angehören. Donald Trump wird den Vorsitz übernehmen. Der Rat wird ein palästinensisches Technokratengremium beaufsichtigen, während eine internationale Stabilisierungstruppe aufgestellt wird. Trotz eines Waffenstillstands seit Oktober kommt es weiterhin zu Gewalt im Gazastreifen, wo viele Menschen ums Leben kamen. Deutschlands Außenminister kündigte an, dass Deutschland bereit sei, Verantwortung in der Region zu übernehmen.
www.zeit.de17.01.2026
Bei den Anti-AfD-Protesten in Gießen entstanden Kosten von mindestens fünf Millionen Euro für den Polizeieinsatz, an dem mehrere Tausend Beamte beteiligt waren. Am 29. November demonstrierten rund 25.000 Menschen, was zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führte, bei denen über 50 Polizisten und auch Demonstranten verletzt wurden. Strafanzeigen wurden wegen Straßenblockaden und Sachbeschädigungen erhoben. Während Hessens Innenminister vor schweren Gewalttaten warnte, kritisierte das Bündnis "Widersetzen" die Polizeigewalt.
www.zeit.de17.01.2026
Nach dem gewaltsamen Tod des 34-jährigen Polizeioberkommissars Simon Bohr im Saarland fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine interne Befragung zur emotionalen Lage der Beamten. GdP-Vorsitzender Andreas Rinnert betont die Notwendigkeit, aus dem ersten Polizistenmord des Saarlandes Lehren zu ziehen, um die Belegschaft besser zu unterstützen. Der Mordprozess beginnt am 12. Februar. Rinnert appelliert, die Sorgen der Polizei ernst zu nehmen und Sicherheitsverbesserungen einzufordern.
www.zeit.de17.01.2026
Der Artikel präsentiert eine Auswahl eindrucksvoller Fotografien des Tages, die relevante Ereignisse oder besondere Momente festhalten. Er thematisiert die Vielfalt der Fotografie und deren Fähigkeit, Geschichten visuell zu erzählen. Die Bilder spiegeln unterschiedliche Perspektiven wider und zeigen, wie die Fotografie als Kunstform und Dokumentation fungiert. Weitere Informationen oder spezifische Beispiele werden nicht genannt.
www.spiegel.de17.01.2026
Die Münchner Sicherheitskonferenz (MSK) hat beschlossen, keine Vertreter der iranischen Regierung einzuladen, nachdem die Bundesregierung von dieser Teilnahme abgeraten hatte. Diese Entscheidung folgt auf die brutale Niederschlagung von Protesten in Iran, bei denen seit Dezember mindestens 2600 Menschen getötet und 19.000 inhaftiert wurden. Die MSK begründet ihre Entscheidung mit dem öffentlichen Interesse an den aktuellen Geschehnissen, betont jedoch, dass Einladungen grundsätzlich selbstständig ausgesprochen werden. Die Proteste, die zunächst wirtschaftlicher Natur waren, entwickelten sich zu einer breiten Bewegung gegen die Regierung.