www.zeit.de24.04.2026
Die sterblichen Überreste eines seit fast vier Jahren vermissten 77-Jährigen wurden in einem Wald bei Burghausen entdeckt. Die Identität wurde von Rechtsmedizinern bestätigt. Der Mann war seit Juni 2022 verschwunden, eine großangelegte Suche blieb damals erfolglos. Die Todesursache ist unklar, aber die Polizei geht derzeit nicht von einem Verbrechen aus.
www.zeit.de24.04.2026
Ein Zeuge meldete am Donnerstagabend einen angeblich bewaffneten Mann in einem Linienbus im Landkreis Diepholz. Die Polizei stoppte den Bus und fand in der Nähe eines 37-Jährigen einen Schreckschussrevolver, den sie sicherstellte. Gegen den Mann wird nun wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt.
www.zeit.de24.04.2026
In Bottrop kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Kleintransporter nach dem Zusammenstoß mit einem Auto gegen einen Baum prallte. Der Transporter kippte auf die Seite und rammte mit dem Dach einen Baum. Der Fahrer des Transporters wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gebracht, der Autofahrer blieb unverletzt.
www.zeit.de24.04.2026
Ein Hybridfahrzeug geriet auf der A1 in Richtung Bremen in Brand. Der Fahrer blieb unverletzt, da er den Wagen rechtzeitig verlassen konnte. Die Batterie war nicht vom Feuer betroffen. Die Vollsperrung der Autobahn dauerte rund sieben Stunden an, da neben Löscharbeiten und Bergung auch eine aufwendige Fahrbahnreinigung notwendig war. Die genaue Brandursache ist noch unklar.
www.zeit.de24.04.2026
Argentiniens Regierung verweigert rund 60 Journalisten den Zugang zum Regierungssitz Casa Rosada aus "nationaler Sicherheit". Dies geschah nach der Veröffentlichung von Videos angeblich sicherheitsrelevanter Bereiche durch den Sender TN. Die Regierung begründet dies mit einer Anzeige wegen illegaler Spionage, während Medienvertreter die Entscheidung und das Vorgehen Präsident Mileis gegen die betroffenen Reporter scharf kritisieren. Selbst unter Militärdiktaturen sei Journalisten der Zugang gewährt worden.
www.zeit.de24.04.2026
Linken-Chefin Ines Schwerdtner kritisiert die private Altersvorsorge als "Glücksspiel" und fordert ein umlagefinanziertes Rentensystem nach österreichischem Vorbild. Sie sieht die niedrigen deutschen Renten als Folge politischer Fehlentscheidungen und plädiert für eine starke gesetzliche Rente. Laut Schwerdtner soll die Erwerbstätigenversicherung, in die auch Beamte und Politiker einzahlen, das Rentenniveau von 48 auf 53 Prozent anheben, um den Lebensstandard im Alter zu sichern und nicht von privaten Vorsorgen abhängig zu machen.
www.zeit.de24.04.2026
Auf der A67 wurde ein 51-Jähriger gestoppt, der mit einem abgemeldeten Auto und ohne Führerschein fuhr. Er stand unter dem Einfluss von Heroin und Kokain, was ein Test bestätigte. Zudem wurde er per Haftbefehl gesucht. Nach einer Blutentnahme und Zahlung der Geldstrafe kam er frei.
www.zeit.de24.04.2026
Der Ethnologe Mirco Göpfert kritisiert zunehmend den Einsatz von Humor durch Mächtige in der Politik, da dies die Grenzen zwischen Parodie und Realität verschwimmen lasse. Während Humor traditionell ein Werkzeug der Kritik war, nutzen nun auch rechte Akteure ihn zur Verbreitung von Propaganda, wie rassistische Memes zeigen. Göpfert warnt, dass Faschismus sich durch groteske Inszenierung verbreitet. Der Podcast "Das Politikteil" thematisiert diese Gefahren und die Unterscheidung zwischen Satire und Menschenverachtung.
www.zeit.de24.04.2026
Fridays for Future kritisiert Wirtschaftsministerin Reiche scharf wegen angeblicher Nähe zur Gaslobby und einer "Umverteilung in die Hände fossiler Großkonzerne". Die Klimaschützer werfen ihr vor, den Ausbau erneuerbarer Energien zu behindern, während sie den Bau neuer Gaskraftwerke staatlich fördern lässt. Bundesweit sind Protestaktionen mit Tausenden Teilnehmern geplant, um gegen diese Energiepolitik zu demonstrieren. Reiche verteidigt ihre Pläne und betont die Notwendigkeit von Bezahlbarkeit und Versorgungssicherheit für die Energiewende.
www.zeit.de24.04.2026
Ein 21-jähriger Friseur in Amberg sieht sich einem Strafverfahren nach dem Kunsturheberrechtsgesetz gegenüber, da er den Besuch eines 13-jährigen Kunden live im Internet gestreamt hat. Der Junge bemerkte den Stream, als sein Name über den Lautsprecher des auf ihn gerichteten Handys genannt wurde. Mitschüler seines Knaben erstellten Sticker der Übertragung, was zu einer Konfrontation des Jungen in der Live-Sendung führte.
www.zeit.de24.04.2026
Sachsen-Anhalts Energieminister Armin Willingmann (SPD) lehnt eine Rückkehr zur Atomkraft aus Anlass des 40. Jahrestags von Tschernobyl ab. Er bezeichnete Atomkraft als risikoreich, teuer und populistisch. Zudem sei der Rückbau weit fortgeschritten und frühere Betreiber hätten das Thema abgeschrieben. Dies steht im Kontrast zu Überlegungen in der CDU/CSU, eine Diskussion über die Wiederinbetriebnahme zu führen. Bundesumweltminister Schneider verwies zudem auf die Problematik des Atommülls.
www.spiegel.de24.04.2026
Wirtschaftsministerin Reiche verteidigt ihre Pläne zur Energiewende trotz Kritik. Sie betont, dass Klimaschutz bezahlbare und sichere Energie erfordert. Kernpunkte sind der Ausbau erneuerbarer Energien, ein angepasster Netzausbau und der geplante Einsatz von Gaskraftwerken zur Sicherstellung der Versorgungssicherheit. Reiche argumentiert, dass Kosteneffizienz und Versorgungssicherheit essenziell für eine zukunftsfähige Energiewende sind und kritisiert Überkapazitäten. Umweltschützer und Koalitionspartner äußern Bedenken, dass die Pläne den Ausbau erneuerbarer Energien verlangsamen könnten.
www.spiegel.de24.04.2026
Fridays for Future protestiert in über 60 Städten für strengeren Klimaschutz, wobei ein "Gas-Aktionstag" im Fokus steht. Die Bewegung kritisiert die Klimapolitik der Bundesregierung und wirft Wirtschaftsministerin Reiche eine zu enge Verquickung mit der Gasindustrie vor. Ziel ist, den Ausbau erneuerbarer Energien zu beschleunigen und von Gas wegzukommen. In Berlin sind Proteste vor den Parteizentralen von CDU und SPD geplant.
www.zeit.de24.04.2026
Der Rechnungshofbericht deckt schwere Rechtsverstöße und Versäumnisse bei der Vergabe von Millionenmitteln für Antisemitismusprojekte auf. Die Kulturverwaltung soll gegen die Landeshaushaltsordnung verstoßen haben. Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson, die die Mittel bewilligte, kündigte ein Statement an, das auf ihren Rücktritt hindeuten könnte. Die Opposition fordert Konsequenzen von Bürgermeister Kai Wegner.
www.zeit.de24.04.2026
Linken-Chefin Ines Schwerdtner fordert ein Rentensystem nach österreichischem Vorbild für Deutschland, da die aktuellen Renten im EU-Vergleich niedrig seien. Sie kritisiert private Altersvorsorge als Glücksspiel und betont die Notwendigkeit einer starken gesetzlichen Rente, die allen Verlass bietet. Österreichs gemeinsames Beitragssystem für Erwerbstätige ermögliche höhere Renten.