www.zeit.de23.04.2026
Ein Lkw ging auf der A61 bei Speyer in Flammen, was zu einem etwa 100 Quadratmeter großen Waldbrand neben der Autobahn führte. Der Fahrer blieb unverletzt, da er den Laster auf dem Seitenstreifen abstellen konnte. Die genaue Ursache des Brandes ist unklar, aber die Motorkontrollleuchte leuchtete vor dem Feuer auf. Die A61 wurde für die Löscharbeiten in Richtung Norden voll gesperrt. Der Lkw brannte vollständig aus.
www.zeit.de23.04.2026
Die Podcastfolge "Was jetzt? – Die Woche" thematisiert widersprüchliche Kriminalitätsentwicklungen: Während die Gesamtkriminalität sinkt, nehmen Sexualdelikte zu. Besorgniserregend ist auch der Anstieg von Kindern in der Statistik, sowohl als Opfer als auch als Täter. Die Sendung beleuchtet Ursachen wie gesellschaftliche Veränderungen, Gesetzesanpassungen und die Verlagerung von Delikten ins Internet, wie Cybergrooming. Analysiert werden die Entwicklungen mit Expertin Dr. Susann Prätor.
www.zeit.de23.04.2026
Die Füchse Berlin haben das Verfolgerduell in der Handball-Bundesliga gegen den VfL Gummersbach mit 28:26 gewonnen. Dieser Sieg ist entscheidend im Kampf um einen Champions-League-Platz, wodurch sich die Berliner vorerst auf Rang zwei verbessern. Top-Werfer der Füchse war Mathias Gidsel mit elf Toren. Gummersbach liegt nun drei Punkte dahinter auf Rang vier. Torwart Dejan Milosavljev war ein starker Rückhalt für die Berliner.
www.zeit.de23.04.2026
Die Entscheidung über einen neuen Rettungsplan für den gestrandeten Buckelwal vor Poel wurde vertagt. Nachbesserungen am Konzept sind laut dem Leiter des beauftragten Baggerunternehmens nötig, wie vom Umweltministerium gefordert. Trotzdem laufen die Vorbereitungen weiter: Eine 110 Meter lange Rinne soll gebaggert werden, damit der Wal vom flachen Wasser ins tiefe Fahrwasser gelangt. Der Wal liegt seit drei Wochen fest und befindet sich derzeit in einer künstlich angelegten Kuhle zur Entlastung seiner Organe. Ziel ist, den Wal bis Sonntag oder Montag zu retten, abhängig vom Wetter.
www.zeit.de23.04.2026
Rewe Dortmund ruft wegen des Nachweises von Shigatoxin-bildenden E. coli-Bakterien (STEC) diverse Schinken-Zwiebelmettwurst-Produkte zurück. Diese Bakterien können schwere Darmerkrankungen verursachen. Betroffen sind Produkte mit dem Verbrauchsdatum 28.04.2026 und weitere, die ab dem 13.04.2026 verkauft wurden. Kunden können die Ware in Rewe Dortmund-Märkten zurückgeben und erhalten eine Erstattung.
www.spiegel.de23.04.2026
Ein 55-jähriger Autofahrer wurde wegen fahrlässiger Tötung dreier Menschen zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und zehn Monaten verurteilt. Er verwechselte offenbar Gas- und Bremspedal und erfasste mit fast 100 km/h eine Mutter und ihre beiden Söhne, die daraufhin starben. Sein Führerschein wurde für mindestens drei Jahre entzogen. Die Angehörigen der Opfer wollen Berufung einlegen.
www.zeit.de23.04.2026
Hapag-Lloyd sieht derzeit keine sichere Passage für seine Schiffe durch die Straße von Hormus. Die bedrohte Meerenge führt zu wöchentlichen Zusatzkosten von 50 Millionen US-Dollar für die Reederei, die durch Kundenzuschläge gedeckt werden. Zwei Containerschiffe von Hapag-Lloyd sowie ein Schiff von MSC wurden beschlagnahmt, was die Gefahrensituation im Persischen Golf unterstreicht.
www.zeit.de23.04.2026
Israels Verteidigungsminister ist bereit, den Krieg gegen den Iran fortzusetzen, und wartet auf grünes Licht aus den USA. Ziele sind die Zerstörung der „Chamenei-Dynastie“, Energieanlagen und der nationalen Infrastruktur, um den Iran „in die Steinzeit“ zurückzuversetzen. Diese Rhetorik erinnert an frühere Drohungen von US-Präsident Trump und löst im Iran Empörung aus, da gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur dem Völkerrecht widersprechen.
www.spiegel.de23.04.2026
Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Putenhaltungsbedingungen in Deutschland verbessert werden müssen. Klagen von Tierschützern gegen einen Betrieb in Baden-Württemberg führten zu dem Urteil, dass Behörden weitere Anforderungen an Putenhalter stellen dürfen. Das Gericht befand, dass die aktuellen Bedingungen, wie überfüllte Ställe und fehlende Rückzugsmöglichkeiten, nicht dem Tierschutzgesetz entsprechen und freiwillige Richtlinien nicht ausreichen.
www.zeit.de23.04.2026
Ein Brand auf einem Schrotthof in Grevenbroich löste Großalarm aus. Die Feuerwehr warnte Anwohner in Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen aufgrund starker Rauchentwicklung. Eine Werkstatthalle mit Gasflaschen und Kunststoffen brannte. Rund 80 Einsatzkräfte versuchten, eine Ausbreitung zu verhindern. Ein Mensch wurde leicht verletzt. Die Brandursache ist unklar.
www.zeit.de23.04.2026
Aktivisten des Widerstandskollektivs bewarfen das US-Konsulat in München mit roter Farbe, um gegen den Krieg der USA im Iran und US-Imperialismus zu protestieren. Ein Mann wurde festgenommen, und der Staatsschutz ermittelt wegen des Vorwurfs der Sachbeschädigung. Die Aktion richtete sich gegen den als völkerrechtswidrig betrachteten Krieg der USA.
www.zeit.de23.04.2026
Eine seit Freitag vermisste 86-jährige Seniorin aus Dannewerk ist tot auf einer Koppel gefunden worden. Die an Demenz erkrankte Frau war offenbar wiederholt verschwunden. Die genaue Todesursache wird derzeit von der Polizei ermittelt.
www.zeit.de23.04.2026
Über 120 US-Organisationen warnen Fußballfans und Reisende vor rechtenverletzungen bei der WM in den USA. Sie befürchten willkürliche Einreiseverweigerungen, Festnahmen, Durchsuchungen elektronischer Geräte und eine "gewaltsame Durchsetzung" von Einwanderungsgesetzen. Die Organisationen fordern die FIFA auf, Druck auf die US-Regierung auszuüben, um die Sicherheit aller Besucher zu gewährleisten, da die WM zu einem großen Teil in den USA stattfindet.
www.zeit.de23.04.2026
Der FC Bayern München muss wegen Verstößen im Champions-League-Viertelfinale gegen Real Madrid eine Strafe von fast 90.000 Euro zahlen. Fans kletterten über Zäune, drängten Journalisten und verletzten dabei vier Personen. Weitere Strafen gab es für eine ungeeignete Botschaft, blockierte Durchgänge und das Werfen von Gegenständen. Eine Teilsperrung der Zuschauerplätze droht dem Club vorerst nicht.
www.zeit.de23.04.2026
Papst Leo XIV. hat die Segnung homosexueller Paare durch die katholische Kirche in Deutschland kritisiert. Er stellte klar, dass der Heilige Stuhl solchen Segnungen nicht zustimmt, über die von Papst Franziskus erlaubte allgemeine Segnung hinaus. Leo XIV. betonte, dass Einheit und Spaltung der Kirche nicht von Sexualmoral abhängen sollten, sondern von Themen wie Gerechtigkeit und Gleichberechtigung. Die Haltung des Papstes steht im Kontrast zu früheren Entscheidungen und stößt in einigen Teilen der Kirche, insbesondere in Afrika, auf Ablehnung.