www.spiegel.de14.07.2026
Nach extremer Hitze drohen in Deutschland nun schwere Unwetter mit Gewittern, Starkregen, Sturm und Hagel. Im Norden fielen bereits tennisballgroße Hagelkörner, die mit Radladern geräumt werden mussten. In Elmshorn sorgten überflutete Straßen für ein steckengebliebenes Polizeiauto und ein Haus brannte vermutlich nach einem Blitzeinschlag. Die Einsatzkräfte kämpfen mit den erschwerten Bedingungen.
www.zeit.de14.07.2026
Ein Dachstuhlbrand in Elmshorn, vermutlich durch Blitzeinschlag, forderte die Feuerwehr während eines Unwetters. Starkregen und Gewitter erschwerten den Löscheinsatz, der zunächst nur von innen unter Atemschutz erfolgen konnte. Mehrere Bewohner waren zunächst vermisst, aber niemand wurde gefunden. Gleichzeitig führten das Unwetter zu zahlreichen Überschwemmungen von Straßen, Kellern und Bahnunterführungen, was einen Großeinsatz mit über 220 Einsatzkräften aus verschiedenen Organisationen erforderlich machte.
www.zeit.de14.07.2026
Am Jahrestag der verheerenden Flut vom 14./15. Juli 2021, der über 180 Menschenleben forderte, wird in den betroffenen Gebieten gedacht. Bundeskanzler Merz und Bundespräsident Steinmeier besuchen zentrale Orte wie Altenahr, Erftstadt und Bad Neuenahr-Ahrweiler, um Opfer zu ehren, den Wiederaufbau zu besichtigen und mit Betroffenen zu sprechen. Auch Sinzig, wo Bewohner einer Behinderteneinrichtung starben, und Schuld mit einem Gedenkgottesdienst sind wichtige Orte des Erinnerns.
www.zeit.de14.07.2026
Fünf Jahre nach der Flutkatastrophe im Juli 2021, die über 180 Menschenleben forderte und immense Schäden verursachte, mahnt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei einer Gedenkstunde in Düsseldorf zur Erinnerung. Gemeinsam mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landtagspräsident André Kuper ehrt er die Opfer. Die Katastrophe, ausgelöst durch Starkregen, traf Deutschland unvorbereitet und hinterließ Zerstörung in vielen Regionen, insbesondere in der Eifel.
www.zeit.de14.07.2026
Die Universität Kassel diskutiert eine Aufweichung ihrer Zivilklausel, die Forschung auf friedliche Zwecke beschränkt. Eine geplante Novellierung soll die Trennung zwischen ziviler und militärischer Nutzung von Forschungsergebnissen erleichtern. Dagegen protestieren Studierende und die GEW Hessen, die eine Einschränkung der Wissenschaftsfreiheit und Abhängigkeit von Rüstungsunternehmen befürchten. Vier weitere hessische Hochschulen haben Zivilklauseln und planen keine Abschaffung.
www.zeit.de14.07.2026
Die Kosten für die stationäre Pflege steigen spürbar an, bedingt durch höhere Personal- und Unterkunftskosten. Die geplante Pflegereform der Regierung zielt darauf ab, die Eigenanteile der Pflegebedürftigen trotz Finanznöten der Pflegekassen abzuschwächen. Entlastungszuschläge könnten gekürzt und die Tarifbezahlung von Pflegekräften temporär ausgesetzt werden, um die Kassen zu entlasten.
www.zeit.de14.07.2026
Vor dem Frankfurter Landgericht steht ein Prozess gegen zwei junge Männer wegen versuchten heimtückischen Mordes an Polizisten kurz vor dem Abschluss. Ihnen wird vorgeworfen, in der Silvesternacht 2024 einen Elektroroller von einer Brücke auf einen Streifenwagen geworfen zu haben. Die Polizisten erlitten leichte Verletzungen, das Auto wurde beschädigt. Auch gefährliche Körperverletzung und Landfriedensbruch sind angeklagt. Die Urteilsverkündung wird am Freitag erwartet.
www.zeit.de14.07.2026
DIHK-Präsident Peter Adrian fordert eine Grundgesetzänderung für flexiblere Sonntagsöffnungen im Einzelhandel. Er kritisiert die aktuellen Regeln als überholt und nicht zeitgemäß im Vergleich zum Online-Handel. Adrian plädiert für mehr Freiheit und Eigenverantwortung der Händler, da die wenigen Ausnahmeregelungen zu Rechtsunsicherheit führten. Die evangelische Kirche widerspricht weiterem Vorstoß zur Liberalisierung der Sonntagsöffnungen, die im Grundgesetz zum Schutz der Arbeitnehmer verankert ist.
www.zeit.de14.07.2026
Die Eigenbeteiligung für Heimpflegekosten in Bremen ist erneut gestiegen und liegt mit 3.761 Euro im ersten Heimjahr auf dem höchsten Niveau bundesweit. Dies entspricht einer Steigerung von neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hauptursache sind gestiegene Personalkosten, aber auch Unterkunft, Verpflegung und Investitionen treiben die Kosten. Die Pflegeversicherung deckt nur einen Teil. Der vdek fordert, Investitions- und Ausbildungskosten nicht auf Pflegebedürftige umzuwälzen.
www.zeit.de14.07.2026
Die Kosten für Pflegeheime in Berlin und Brandenburg sind innerhalb eines Jahres um etwa 300 Euro gestiegen. Die durchschnittliche Eigenbeteiligung liegt nun bei 3.749 Euro in Berlin und 3.476 Euro in Brandenburg. Diese Kosten setzen sich aus Pflegekosten, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen zusammen. Die Pflegekassen leisten Zuschüsse, die je nach Aufenthaltsdauer gestaffelt sind und nur den einrichtungseinheitlichen Eigenanteil (EEE) betreffen.
www.zeit.de14.07.2026
RWE, Deutschlands größter Stromerzeuger, erwartet für die nächsten fünf Jahre stabile Strompreise für Haushaltskunden. Trotz steigender Nachfrage durch den Ausbau erneuerbarer Energien und geplanter Backup-Kraftwerke dürften die Erzeugungskosten sinken. Demgegenüber könnten die Kosten für den Netzausbau steigen, was zu einer Stabilisierung der Gesamtpreise führen soll. Aktuell liegen die Stromkosten für Neukunden bei durchschnittlich 36,9 Cent pro Kilowattstunde.
www.zeit.de14.07.2026
Der Eigenanteil für Pflegeheime in Sachsen-Anhalt ist im Vergleich zum Vorjahr um 296 Euro auf durchschnittlich 2.891 Euro im ersten Jahr gestiegen. Dies liegt primär an höheren pflegebedingten Aufwendungen, insbesondere durch bessere Bezahlung von Pflegekräften. Trotzdem bleibt Sachsen-Anhalt das günstigste Bundesland im deutschlandweiten Vergleich. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer sinken die Kosten durch steigende Zuschüsse der Pflegekassen.
www.zeit.de14.07.2026
In Thüringen sind die Eigenanteile für Pflegeheime um 250 Euro pro Monat gestiegen und belaufen sich im ersten Jahr durchschnittlich auf 3.163 Euro. Bundesweit liegt der Schnitt bei 3.364 Euro. Die Zunahme ist primär auf höhere pflegebedingte Aufwendungen und gestiegene Personalkosten zurückzuführen. Nach längerer Aufenthaltsdauer sinkt die Belastung durch Zuschüsse der Pflegekassen.
www.zeit.de14.07.2026
Die Kosten für Pflegeheime in Sachsen sind innerhalb eines Jahres um fast 300 Euro auf durchschnittlich 3.152 Euro gestiegen. Dies ist auf gestiegene pflegebedingte Aufwendungen, insbesondere Personalkosten, zurückzuführen. Die Eigenbeteiligung setzt sich aus Unterkunft, Verpflegung, Investitions- und pflegebedingten Kosten zusammen. Mit zunehmender Aufenthaltsdauer sinkt die finanzielle Belastung durch Zuschüsse der Pflegekassen.
www.zeit.de14.07.2026
Ein Unwetter in Elmshorn (Schleswig-Holstein) führte am Montag zu mehreren wetterbedingten Einsätzen der Polizei. Ein Streifenwagen blieb auf einer überfluteten Straße stecken, wie auch vier weitere Einsätze in Elmshorn und drei in Horst und Hohenfelde zeigten. Die Einsätze umfassten überflutete Straßen, einen Gullydeckel und einen Blitzeinschlag. Ein weiterer Unfall, vermutlich durch Hagel oder Aquaplaning verursacht, ereignete sich ebenfalls. Bei keinem der Vorfälle wurden Personen verletzt.