Erstmals mehr als eine halbe Million Pilger auf dem Jakobsweg

www.spiegel.de01.01.2026

2025 verzeichnet der Jakobsweg mit über 530.000 Pilgern einen neuen Rekord. Der Zulauf, insbesondere im Winter, zeigt, dass viele der Massen in der Hochsaison entkommen wollen. 53,4 Prozent der Pilger sind Frauen, hauptsächlich aus Spanien, gefolgt von den USA, Italien und Deutschland. Der Ansturm wird auch 2027, während des nächsten heiligen Jakobusjahres, weiter anhalten. Die steigende Zahl sorgt jedoch auch für Beschwerden bei Einheimischen über die Überfüllung der Wanderwege.

Gesundheitssystem: Etliche Krankenkassen erhöhen Beiträge

www.zeit.de01.01.2026

Im Jahr 2026 erhöhen 42 gesetzliche Krankenkassen in Deutschland ihren Zusatzbeitrag im Durchschnitt auf 3,36 Prozent, eine Erhöhung um 0,23 Prozentpunkte. Die Bandbreite reicht von 2,18 bis 4,39 Prozent. 48 Kassen blieben beitragsneutral, zwei senkten ihre Beiträge. Nach einer Fusion gibt es nun 93 statt 94 Kassen. Versicherte haben ein Sonderkündigungsrecht bis Monatsende, in dem der Beitrag steigt, mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten. Der Artikel wird fortlaufend aktualisiert.

Wetter: Sturmflut an der Nordsee erwartet

www.zeit.de01.01.2026

An der deutschen Nordseeküste wird eine Sturmflut erwartet. Für die Nacht auf Freitag prognostiziert das Bundesamt für Seeschifffahrt einen Pegelstand von etwa 1,5 Metern über dem mittleren Hochwasser in Ostfriesland und dem Wesergebiet. In der nordfriesischen Küste und dem Elbegebiet könnte dieser sogar 1,5 bis 2 Meter erreichen. Der Deutsche Wetterdienst warnt zudem vor schweren Sturmböen. In Wilhelmshaven rät die Feuerwehr Autofahrern, Parkplätze am Hafen zu meiden, bis die Situation stabiler ist.

Zugverkehr unterbrochen: Schiff kollidiert mit Bahnbrücke bei Elsfleth

www.zeit.de01.01.2026

Ein Flusskreuzfahrtschiff aus den Niederlanden kollidierte am Neujahrsmorgen mit einer Bahnbrücke in Elsfleth, wobei 58 Passagiere und 20 Besatzungsmitglieder an Bord waren, jedoch niemand verletzt wurde. Der Zugverkehr war vorübergehend unterbrochen, aber die Brücke und das Schiff erlitten nur leichte Schäden. Die Kollision führte zu einem Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Kapitän. Vergangene Kollisionen an derselben Brücke hatten schwerere Folgen, weshalb der Neubau einer Hub-Drehbrücke geplant ist.

Angriffe und Zerstörungen: Bilanz: 2.340 Einsätze, 800 Ermittlungen, 430 Festnahmen

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurde die Berliner Polizei zu 2.340 Einsätzen alarmiert, darunter 800 Ermittlungen und 430 Festnahmen. Die häufigsten Delikte betrafen Verstöße gegen das Waffengesetz und Angriffe auf Polizisten, von denen 35 verletzt wurden. Bei Demonstrationen und Feierlichkeiten kam es zu massiven Angriffen mit Pyrotechnik. Auch zahlreiche Zerstörungen, darunter 41 verbrannte Autos, wurden verzeichnet. Die Polizei ermittelt zudem wegen möglicher Verbindungen zur organisierten Kriminalität.

Koalitionskrise: Brandenburgs BSW-Fraktionsspitze berät über SPD-Forderung

www.zeit.de01.01.2026

In Brandenburgs Koalitionskrise berät die BSW-Fraktionsspitze über die SPD-Forderung nach einem Bekenntnis zur Koalitionstreue. Die Koalition zwischen SPD und BSW ist seit dem Austritt von vier Abgeordneten der Bündnis Sahra Wagenknecht in Schwierigkeiten. Während zwei Abgeordnete zurückgekehrt sind, wollen andere nicht mehr kooperieren. SPD-Generalsekretär Kurt Fischer verlangt eine klare Unterstützung aller BSW-Abgeordneten für den Koalitionsvertrag. BSW-Innenminister Robert Crumbach plant, die Koalitionstreue zur Diskussion zu stellen.

Neujahrsbrauch in Rom: Spektakuläres Neujahrsspringen in den Tiber in Rom

www.zeit.de01.01.2026

In Rom fand erneut das traditionelle Neujahrsspringen in den Tiber statt, eine seit 1946 bestehende Brauchtum. Mutige Männer, angeführt von Marco Fois, der nun den Titel "Mister OK" trägt, stürzten sich in das kalte Wasser. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr zahlreiche Zuschauer an, obwohl das Schwimmen im Tiber normalerweise verboten und gesundheitlich riskant ist. Die Stadt plant jedoch, den Fluss wieder badetauglich zu machen.

Bulgarien führt Euro als Währung ein

www.spiegel.de01.01.2026

Bulgarien führt zum Jahreswechsel den Euro als neue Währung ein und wird damit das 21. EU-Land im Euroraum. Präsident Rumen Radev bezeichnet die Euro-Einführung als "letzten Schritt" der EU-Integration. Kritiker befürchten Preissteigerungen im ärmsten EU-Land, während die EZB die Vorteile für Unternehmen und den Handelsverkehr betont. Der Wechselkurs wurde auf 1,96 Lew pro Euro festgelegt. Die Euro-Einführung erfolgt in einer politischen unsicheren Phase, da die bulgarische Regierung zurückgetreten ist.

Bulgarien führt Euro als Währung ein

www.spiegel.de01.01.2026

Bulgarien führt zum Jahreswechsel den Euro als Währung ein und wird somit 21. Mitglied des Euroraums. Präsident Rumen Radev bezeichnet dies als "letzten Schritt" der EU-Integration. Kritiker befürchten steigende Preise im ärmsten EU-Land. Der Wechselkurs zum Lew wird auf 1,96 festgelegt. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht den Beitritt als wichtigen Meilenstein. Die Euro-Einführung erfolgt jedoch in einer politisch unsicheren Lage, da Bulgarien ohne reguläre Regierung ist und zuvor gegen Korruption protestiert wurde.

»Tatort« heute aus Dresden: »Nachtschatten« im Schnellcheck

www.spiegel.de01.01.2026

Im Dresdner "Tatort: Nachtschatten" wird ein Mädchen aufgegriffen, das behauptet, mit ihrer Zwillingsschwester vom Vater in einem Verlies gefangen gehalten worden zu sein. Die Kommissarin Winkler wird emotional involviert, da der Fall Erinnerungen an ihren eigenen Verlust weckt. Die Inszenierung von Saralisa Volm leidet an einer übermäßigen Standarddramaturgie, was den komplexen Plot verwässert. Nina Kunzendorf brilliert in einer eindimensionalen Rolle, während die Musik die Stimmung zu oft mit düsteren Strichen überlagert. Die Episode erhält 4 von 10 Punkten.

Die Feuerkatastrophe von Crans-Montana

www.spiegel.de01.01.2026

In Crans-Montana, Schweiz, endete eine Silvesterfeier in einer verheerenden Feuerkatastrophe. Am Neujahrsmorgen brach in der Bar Le Constellation ein Feuer aus, bei dem Dutzende Menschen starben und etwa 100 teils schwer verletzt wurden. Der Vorfall ereignete sich gegen 1:30 Uhr, wobei anfängliche Berichte von einer Explosion als Verpuffung eingestuft wurden. Polizei und Behörden bestätigten, dass das Feuer nicht absichtlich gelegt wurde. Psychologischer Dienst und Hotline für Angehörige wurden eingerichtet.

Vierschanzentournee: Skispringer Zajc wieder disqualifiziert: Rote Karte

www.zeit.de01.01.2026

Skispringer Timi Zajc wurde beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen erneut disqualifiziert, da sein Anzug um vier Millimeter von der Norm abwich. Dies folgt auf eine ähnliche Disqualifikation beim Wettbewerb in Oberstdorf, wo sein Anzug drei Millimeter zu kurz war. Der Vorfall hat Auswirkungen auf die kommenden Wettbewerbe in Innsbruck und Bischofshofen, da Zajc auch dort nicht starten darf. Experten betonen die Wichtigkeit von Regelkonformität und die Frustration über die wiederholten Verstöße.

Kriminalität: Polizisten in Hoyerswerda mit Feuerwerk angegriffen

www.zeit.de01.01.2026

In Hoyerswerda wurden Polizisten in der Silvesternacht mit Feuerwerkskörpern angegriffen, als sie zu einem Einsatz am Lausitzer Platz gerufen wurden. Eine Gruppe von etwa 30 Personen bewarf die Beamten, die daraufhin einen 20-Jährigen festnahmen, der sie beleidigte und bedrohte. Die Nachtruhe war insgesamt ruhiger als in den Vorjahren, mit etwa 45 Strafanzeigen. In Großröhrsdorf verursachten vermutlich zwei Minderjährige einen Brand, während in Wittichenau heftige Explosionen Schäden in Höhe von 25.000 Euro anrichteten.

Neujahrsschwimmen: Rund 250 Mutige planschen in Wesels eiskaltem Auesee

www.zeit.de01.01.2026

Beim Neujahrsschwimmen in Wesel sprangen rund 250 Teilnehmer bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt in den eiskalten Auesee, um das neue Jahr 2026 zu begrüßen. Die Wassertemperatur betrug nur 3,4 Grad. Einige Teilnehmer waren verkleidet und trugen wärmende Mützen. Der Erlös der Veranstaltung unterstützt Schwimmkurse in der Region, organisiert von den Rotary Clubs Lippe-Issel und Wesel Dinslaken in Kooperation mit der DLRG und der Stadt Wesel. Die Veranstaltung fand erstmals statt.

Premier League: FC Chelsea und Trainer Enzo Maresca trennen sich

www.spiegel.de01.01.2026

Der FC Chelsea hat sich von Trainer Enzo Maresca getrennt, obwohl er den Klub in die Champions League führte und Klub-Weltmeister wurde. Die Entscheidung fiel nach einer Krisensitzung, da Chelsea in vier Wettbewerben, einschließlich der Champions-League-Qualifikation, erfolgreich sein will. Maresca, der seit Juli 2024 im Amt war, hatte in den letzten Monaten mit einem schwachen Teamresultat zu kämpfen und fehlte es an Wertschätzung von der Klubführung. Die Nachfolge ist noch nicht bekannt.