Eisschicht noch zu dünn: Städte warnen vor Betreten zugefrorener Eisflächen

www.zeit.de05.01.2026

Die Städte Hannover und Osnabrück warnen vor dem Betreten von zugefrorenen Gewässern, da die Eisschichten zu dünn sind. Der Maschsee in Hannover darf erst betreten werden, wenn das Eis mindestens 13 Zentimeter dick ist; aktuell sind es nur fünf Zentimeter. Die Stadt betont, dass das Betreten lebensgefährlich ist, weil das dünne Eis brechen kann. Der Aufruf richtet sich besonders an Kinder und Jugendliche, während Erwachsene ein Vorbild sein sollen, um die Risiken zu vermeiden.

Ermittlungen: Online Aufforderung zur Selbstverletzung - Polizei ermittelt

www.zeit.de05.01.2026

Die Polizei in Mecklenburg-Vorpommern ermittelt gegen Internetkriminalität, bei der Jugendliche zur Selbstverletzung aufgefordert werden. Täter setzen psychischen Druck durch Beleidigungen und Drohungen ein, oft über Onlineplattformen und Messenger-Dienste. Ein 21-Jähriger, bekannt als "White Tiger", steht unter Anklage für mehr als 200 Straftaten, darunter Mordversuche, indem er Kinder zu Selbsttötungen überredete. Die Polizei warnt Eltern, auf Warnsignale zu achten und betroffene Jugendliche zur Anzeige zu bewegen.

Basketball-Bundesliga: FC Bayern holt schnell Ersatz für US-Profi Dinwiddie

www.zeit.de05.01.2026

Der FC Bayern München verpflichtet schnell den Aufbauspieler Nenad Dimitrijevic als Ersatz für den verletzten US-Profi Spencer Dinwiddie, dessen Vertrag wegen eines Krankheitsfalls in seiner Familie aufgelöst wurde. Dimitrijevic kommt von Zenit St. Petersburg und erhält einen Vertrag bis Saisonende mit Option auf ein weiteres Jahr. Sportchef Dragan Tarlac betont die Notwendigkeit der Verpflichtung aufgrund mehrerer Verletzungen im Team. Dimitrijevic äußert sich erfreut über die Möglichkeit, für den renommierten Verein zu spielen.

Raser: Mehr als doppelt so schnell am Ende der Autobahn

www.zeit.de05.01.2026

Ein 42-jähriger Autofahrer aus Frankfurt wurde auf der Autobahn 66 mit mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit erfasst. Er fuhr am Ausbauende, wo die Höchstgeschwindigkeit schrittweise von 100 auf 40 km/h sinkt, mit 214 km/h. Eine Polizeistreife stoppte ihn. Dem Fahrer drohen nun 1.400 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Kriminalität: Innenminister warnt vor Erstarkten des Linksextremismus

www.zeit.de05.01.2026

Hessens Innenminister Roman Poseck warnt vor dem Erstarken des Linksextremismus, insbesondere nach einem politisch motivierten Brandanschlag in Berlin. Er betont, dass linksextreme Taten radikalisierter werden und die "Vulkangruppen" im Fokus der Ermittlungen stehen. Obwohl Hessen weniger betroffen sei, zeigen die Zahlen einen Anstieg von linksextremistischen Straftaten um etwa 30 Prozent von 2022 bis 2024. Poseck mahnt, den Linksextremismus nicht zu verharmlosen, selbst wenn der Rechtsextremismus die größte Bedrohung darstellt.

Unfall am Bodensee: Zug kollidiert mit Anhänger, der wohl mit Absicht auf die Gleise gestellt wurde

www.spiegel.de05.01.2026

Ein Regionalzug kollidierte am Bodensee mit einem auf den Gleisen platzierten Bootsanhänger, der offenbar absichtlich dort abgestellt wurde. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Die Polizei geht von einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr aus und ermittelt. Der Zugführer bemerkte den Anhänger bei 110 km/h und leitete eine Schnellbremsung ein, konnte jedoch den Aufprall nicht verhindern. 24 Passagiere wurden sicher aus dem Zug evakuiert und mit einem Bus weitertransportiert.

Erschossener Polizist: Prozess um getöteten Polizisten in Völklingen beginnt bald

www.zeit.de05.01.2026

Am 12. Februar beginnt am Landgericht Saarbrücken der Prozess gegen einen 18-Jährigen, der im August einen Polizisten in Völklingen erschossen haben soll. Der Angeklagte wird wegen Mordes, versuchten Mordes und besonders schweren Raubes angeklagt, nachdem er einem Kollegen die Dienstwaffe entrissen hatte. Bei der Tat wurde ein weiterer Polizist verletzt. Aufgrund seines Alters und seiner Doppelstaatsangehörigkeit wird der Prozess vor der Jugendkammer durchgeführt und ist bis zum 14. April terminiert.

Berlin: Generalstaatsanwaltschaft ermittelt nach Kabel-Brandanschlag

www.spiegel.de05.01.2026

Nach einem Kabel-Brandanschlag in Berlin, der Zehntausende ohne Strom, Heizung und warmes Essen zurücklässt, hat die Generalstaatsanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Die Behörden vermuten linksextremistische Täter, die in einem Bekennerschreiben die Aktion als Protest gegen die fossile Energiewirtschaft rechtfertigen. Der Anschlag hat erhebliche Auswirkungen auf die Stromversorgung in der Hauptstadt und wird noch mehrere Tage spürbar sein. Die Generalstaatsanwaltschaft verweist auf die "besondere Bedeutung des Einzelfalls".

Hochschule: Medizinstudium in Ungarn – Bewerbung für 40 Plätze läuft

www.zeit.de05.01.2026

Die Bewerbung für 40 geförderte deutschsprachige Medizinstudienplätze in Ungarn läuft bis Ende des Monats. Das Projekt "Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen" richtet sich an Abiturienten mit einem Notenschnitt von mindestens 2,6, die keinen Studienplatz in Deutschland finden konnten. Die Kosten von 7.500 Euro pro Semester werden teilweise von der KV Sachsen, Krankenkassen und dem Gesundheitsministerium übernommen. Absolventen müssen fünf Jahre als Hausärzte in ländlichen Regionen Sachsens arbeiten. Aktuell nehmen 182 Studierende teil.

Unfall: 85-Jährige von Auto überfahren

www.zeit.de05.01.2026

Eine 85-Jährige wurde in Frankfurt im Stadtteil Nied von einem Auto erfasst und tödlich verletzt. Der 77-jährige Fahrer bog nach links ab, während die Fußgängerin die Straße überqueren wollte. Trotz sofortiger Hilfe durch eine Ersthelferin und Rettungskräfte verstarb sie noch am Unfallort.

Protest im Iran: Irans Justiz will hart gegen Protestierende vorgehen

www.zeit.de05.01.2026

Irans Justizchef Gholam-Hussein Mohseni-Edschehi hat angekündigt, hart gegen Protestierende vorzugehen, die seit einer Woche landesweit gegen die Wirtschaftskrise und hohe Inflation demonstrieren. Mindestens 20 Menschen sollen bereits getötet und Hunderte festgenommen worden sein. Mohseni-Edschehi warnt, dass "Randalierer" kein Entgegenkommen erwarten sollen, während das Regime die Internetverbindung einschränkt. Die Proteste, die durch die Unterstützung von Regierungen wie den USA und Israel an Brisanz gewinnen, stellen eine ernsthafte Herausforderung für die iranische Regierung dar.

Energieversorgung: Energienetze: Zentrale Anlagen sind umfassend geschützt

www.zeit.de05.01.2026

Nach einem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz betont das Unternehmen Hamburger Energienetze, dass zentrale Anlagen in Hamburg umfassend geschützt sind. Der Vorfall offenbart jedoch die Bedrohung durch kriminelle Angriffe. Ein früherer Anschlag führte zu einem Stromausfall in Berlin, der 45.000 Haushalte betraf. Das Unternehmen hat ein umfangreiches Schutzkonzept, das 2022 überprüft wurde, und verfügt über Notstromaggregate sowie rund um die Uhr verfügbare Reparaturmitarbeiter. Details zum Schutzkonzept wurden nicht veröffentlicht.

Drei Vorfälle: Türen und Fenster in München mit Sprengstoff beschädigt

www.zeit.de05.01.2026

In München wurden mehrere Wohnungstüren und Fenster mit Sprengstoff beschädigt, jedoch gab es keine Verletzten. Bei den Vorfällen hörten mehrere Anwohner laute Knalle und entdeckten Löcher in ihren Türen und Fenstern. Die Polizei ermittelt wegen Sprengstoffexplosionen und sucht Zeugen. Es wird geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Koalitionsstreit: SPD-Fraktionschef zu Crumbach: Fraktionstüren sind offen

www.zeit.de05.01.2026

Brandenburgs SPD-Fraktionschef Björn Lüttmann hat seine Bereitschaft signalisiert, Finanzminister Robert Crumbach nach dessen Austritt aus der BSW-Fraktion in die SPD-Fraktion aufzunehmen. Crumbach kritisierte die BSW für ihre Unfähigkeit, Regierungsverantwortung zu übernehmen. Die Koalition zwischen SPD und BSW, die seit über einem Jahr besteht, gerät durch den Austritt von Abgeordneten in eine Krise. Lüttmann betont die Offenheit der SPD für Zusammenarbeit mit Abgeordneten, die wechseln möchten.

Stromausfall: Linken-Chef verurteilt Anschlag auf Berliner Energienetz

www.zeit.de05.01.2026

Linken-Chef Jan van Aken verurteilt den Anschlag mutmaßlicher Linksextremisten auf das Berliner Stromnetz, der Tausende in Dunkelheit und Kälte zurückließ. Er betont, dass linke Politik solidarisch mit den Menschen sein sollte und kritisiert, dass ein Kabelbrand so viele vom Stromnetz abtrennen konnte. Van Aken äußert auch Unverständnis über die unzureichende Reaktion der Behörden, die nicht persönlich bei den betroffenen Haushalten nach Hilfe gefragt hätten. Der Anschlag führte am Samstagmorgen zu einem Stromausfall in 45.000 Haushalten und 2.200 Unternehmen.