Rechtsextreme: Streit um Zentrale der Partei Die Heimat erreicht OVG

www.zeit.de04.08.2026

Die rechtsextreme Partei "Die Heimat" (ehemals NPD) streitet mit der Stadt Essen vor Gericht um die Nutzung ihrer Parteizentrale. Die Stadt hat die Nutzung aufgrund gravierender Brandschutzmängel für Versammlungen untersagt, da Fluchtwege fehlen und Rettungsfahrzeuge behindert werden könnten. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen bestätigte das Nutzungsverbot. Nun liegt eine Beschwerde der Partei beim Oberverwaltungsgericht Münster. Die Partei wird vom Verfassungsschutz wegen ihrer rechtsextremistischen, auf Ausgrenzung basierenden Ideologie beobachtet.

Steuerhinterziehung: Verdacht auf Steuerhinterziehung - Durchsuchung im Eichsfeld

www.zeit.de04.08.2026

Die Steuerfahndung hat im Eichsfeld mehrere Objekte durchsucht wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung durch eine Unternehmerin aus Leinefelde-Worbis. Ihr wird vorgeworfen, mehrere Hunderttausend Euro Steuern hinterzogen zu haben, indem sie private Ausgaben als Betriebsausgaben verbuchte. Zudem steht sie im Verdacht, im Rahmen eines Reichsbürger-Prozesses einen Edelmetallkauf von zwei Millionen Euro nur teilweise ordnungsgemäß angegeben zu haben. Betriebsunterlagen und Speichermedien wurden sichergestellt.

Jemen: Huthis wollen Flughafen in Saudi-Arabien angriffen haben

www.spiegel.de04.08.2026

Die jemenitischen Huthis, unterstützt vom Iran, behaupten, einen Flughafen im Südwesten Saudi-Arabiens mit einer Drohne angegriffen zu haben. Dies sei eine Reaktion auf saudische Drohnenflüge. Saudi-Arabien hat sich bisher nicht geäußert. Die Spannungen nehmen zu, Huthis drohen mit Blockaden und greifen Infrastruktur an, während Saudi-Arabien Gegenangriffe durchführt. Ein neues Bündnis soll die Schifffahrt im Roten Meer sichern, einer wichtigen Handelsroute. Die Kämpfe waren seit einer Waffenruhe 2022 weitgehend eingestellt.

Waldbrandschutz: Minister: Wollen Waldbrandkompetenzzentrum aufstocken

www.zeit.de04.08.2026

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann plant, das Waldbrandkompetenzzentrum trotz knapper Haushaltsmittel personell zu stärken. Ursprünglich mit sechs Mitarbeitern, soll es künftig acht feste Stellen geben. Angesichts zunehmender Extremereignisse wie Waldbränden wird das Zentrum, das sich um forstwirtschaftliche Fragen und Einsatztaktiken kümmert, als essenziell erachtet. Brandenburg hat bereits durch Brandschutzschneisen und verbesserte Technik auf die wachsende Gefahr reagiert. Das Land gilt als Waldbrand-Hotspot.

Höfe im Trockenstress: Trockenheit: Auf hessischen Höfen wird Futter knapp

www.zeit.de04.08.2026

Die anhaltende Trockenheit in Hessen führt zu Futtermangel auf landwirtschaftlichen Höfen mit Tierhaltung. Der hessische Bauernverband hat eine Futterbörse eingerichtet, um Betriebe mit Engpässen mit Anbietern von Futter oder Weideflächen zu vernetzen. Obwohl mehr Betriebe Futter anbieten als suchen, bleibt die Situation angespannt, da Niederschläge oft nicht ausreichen. Schaf-, Rinder- und Pferdehalter sind besonders betroffen. Der Verband fordert praxisgerechte Regelungen und Unterstützung angesichts zunehmender Wetterextreme.

Studie: Zahl der Berggorillas in Zentral- und Ostafrika gewachsen

www.zeit.de04.08.2026

Die Population der Berggorillas in Zentral- und Ostafrika ist laut einer neuen IUCN-Bewertung gewachsen. Dank intensiver Schutzmaßnahmen stieg die Zahl von unter 620 in den 1980ern auf über 1.000. Dies gilt als großer Naturschutzerfolg. Im Gegensatz dazu sind die Bestände des Östlichen Flachlandgorillas stark zurückgegangen, konnten aber durch Schutzmaßnahmen vor noch größeren Verlusten bewahrt werden.

Tiere und Hitze: Hitzeschutz für Weidetiere - Tierhalter in der Pflicht

www.zeit.de04.08.2026

Bei anhaltenden Hitzewellen sind Tierhalter verpflichtet, Weidetiere vor Hitze und Trockenheit zu schützen. Veterinärbehörden weisen auf die gesetzliche Pflicht hin, Tiere mit ausreichend Trinkwasser und Schatten zu versorgen. Verstöße können zu empfindlichen Bußgeldern führen. Landwirte betonen ihre Sachkunde und Anpassungsfähigkeit bei der Tierhaltung, auch bei Extremwetterlagen. Geeignete Schattenspender sind Bäume, Unterstände oder Sonnensegel. Vernachlässigung kann zu Hitzestress führen.

»Die Odyssee«: Devyn Davon ist die Stuntfrau mit den schönsten Armen

www.spiegel.de04.08.2026

Die Stuntfrau Devyn Dalton, 35, erregte unerwartete Aufmerksamkeit, als Matt Damon sie in einem Podcast für ihre "tollsten Arme" lobte. Dalton doubelte den Schauspieler in "Die Odyssee" und wurde wegen ihrer geringen Körpergröße von 1,37 Metern für Kampfszenen gegen riesige Gegner ausgewählt. Der öffentliche Zuspruch freut die aus Kanada stammende Stuntfrau, die sich insgeheim auch eine Schauspielkarriere mit Text wünscht.

Debatte über Arbeitskräfte: Schulze hält Zuzug in Arbeitsmarkt für nötig

www.zeit.de04.08.2026

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sieht Zuwanderung in den Arbeitsmarkt als Notwendigkeit aufgrund des demografischen Wandels. Er bedauert, dass nicht alle Ausbildungsplätze besetzt werden können, obwohl 30.000 bis 35.000 Menschen im Land nicht arbeiten. Schulze befürwortet die Wiedereinführung der Bürgerarbeit zur Reintegration in den Arbeitsmarkt. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund lehnt dies ab und fordert stattdessen mehr Investitionen in Familienpolitik, weniger Verwaltungspersonal und den Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung.

E-Scooter-Unfall: Jugendlicher auf E-Scooter fährt auf Flucht Zehnjährige an

www.zeit.de04.08.2026

Ein 14-Jähriger fuhr auf einem E-Scooter mit überhöhter Geschwindigkeit und flüchtete vor der Polizei. Dabei erfasste er ein zehnjähriges Mädchen, das leicht verletzt wurde. Der Jugendliche beging Unfallflucht, konnte aber später ermittelt werden. Sein E-Scooter wird untersucht, um Manipulationen und die genaue Geschwindigkeit festzustellen. Ihm drohen Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Unfallflucht.

Tödlicher Unfall: Frau überrollt mit Auto Ehemann beim Ausparken

www.zeit.de04.08.2026

In Eichenau (Oberbayern) wurde ein 75-jähriger Mann tödlich verletzt, als seine 78-jährige Frau ihn beim Ausparken übersah und überrollte. Der Ehemann wollte seiner Frau helfen, aus der Einfahrt zu fahren. Trotz sofortiger medizinischer Versorgung im Krankenhaus verstarb er an seinen schweren Verletzungen. Ein Gutachten soll die genauen Umstände des tragischen Unfalls klären. Die Ehefrau wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Gaza: 112 Tote nach Jahren aus Trümmern geborgen und beigesetzt

www.zeit.de04.08.2026

112 Palästinenser, die bei einem israelischen Luftangriff auf einen Wohnblock in Gaza-Stadt im November 2023 getötet wurden, wurden nun aus den Trümmern geborgen und beigesetzt. Bei dem Angriff starben über 300 Menschen, darunter 40 Kinder, 30 Frauen und sieben Menschen mit Behinderungen. 157 Personen werden weiterhin vermisst. Die Bergungs- und Sucharbeiten dauerten 136 Stunden. Hunderte nahmen an dem Massenbegräbnis teil.

Marokko weist Verantwortung für Migrantenansturm auf Ceuta zurück

www.spiegel.de04.08.2026

Marokko weist die Verantwortung für den Migrantenansturm auf die spanische Exklave Ceuta zurück und bestreitet unzureichende Grenzkontrollen. Ein Regierungsvertreter in Rabat erklärte, die Zahl der Migranten sei zu groß gewesen, um sie aufzuhalten, und verwies auf ein spanisches Gerichtsurteil, das Abschiebungen erschwert. Spanien widerspricht und verweist auf mangelnde Warnungen vor dem Vorfall, während Spekulationen über eine mögliche marokkanische Mitverantwortung aufgrund politischer Spannungen mit Algerien bestehen.

Sachbeschädigung: Monitor für Cottbuser Ausstellung zu NS-Unrecht beschädigt

www.zeit.de04.08.2026

Ein Monitor einer Ausstellung zum NS-Unrecht am Cottbuser Hauptbahnhof wurde beschädigt. Ein stark betrunkener Mann wird verdächtigt, den Bildschirm zerstört zu haben. Die Ausstellung thematisiert Deportationen und Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Das Menschenrechtszentrum Cottbus, Träger der Ausstellung, erstattete Anzeige und plant, den Monitor zu ersetzen. Das Motiv ist noch unklar.

Badeunfälle: Deutscher Tourist stirbt bei Badeunfall in Dänemark

www.zeit.de04.08.2026

Ein 85-jähriger deutscher Tourist ist an der dänischen Nordseeküste bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. Der Mann wurde leblos am Børsmose-Strand gefunden, nachdem er beim Schwimmen verunglückte. Die Polizei konnte ihn nicht mehr retten. Der 85-Jährige war mit seiner Familie im Urlaub in Dänemark.