www.spiegel.de25.07.2026
Zwei US-Unternehmen klagen gegen Trumps neue Zölle auf Waren aus 60 Ländern. Sie argumentieren, dass die Zölle die Befugnisse des Präsidenten überschreiten und detailliertere Nachweise für Zwangsarbeit erfordern. Eine gemeinnützige Rechtsgruppe, die bereits zuvor erfolgreich gegen Zollrunden geklagt hatte, unterstützt die Kläger. Die Trump-Regierung begründet die Zölle mit der angeblichen unzureichenden Bekämpfung von Zwangsarbeit durch die betroffenen Länder. Der Oberste Gerichtshof hatte zuvor ähnliche Zollpolitik Trumps gestoppt.
www.zeit.de25.07.2026
Eine IW-Studie warnt, dass sich die Kosten für neue Gasheizungen bis 2040 fast verdoppeln könnten. Laut den Experten birgt der Einbau von Wärmepumpen geringere Kostenrisiken und stabilere Heizkosten. Das Institut kritisiert die Reform des Heizungsgesetzes, da sie Haushalte zu potenziell unwirtschaftlichen Investitionen verleiten könnte, obwohl Wärmepumpen bereits die beliebteste Heizungsart sind und staatliche Zuschüsse sinken.
www.zeit.de25.07.2026
Die Düsseldorfer Rheinkirmes glänzte mit einem doppelten Höhepunkt: Eine Rekorddrohnenshow mit 1.200 Flugobjekten, die symbolträchtige Bilder zeigten, ging nahtlos in ein traditionelles Feuerwerk über. Hunderttausende Zuschauer verfolgten das Spektakel. Nach einem Unfall im Vorjahr wurde ein neues Sicherheitskonzept für das Feuerwerk umgesetzt. Das Volksfest, eines der größten Deutschlands, endet am Sonntag.
www.zeit.de24.07.2026
Am 25. Juli 2025 entzog Intel seine Pläne für Chipfabriken in Magdeburg, was zu einem Verlust von 30 Milliarden Euro Investition und 10 Milliarden Euro an Subventionen führte. 2001 trat das Rabattgesetz von 1933 außer Kraft, was freiere Preisverhandlungen ermöglichte. 1996 verurteilte das Hamburger OLG den Burda-Verlag wegen falscher Berichterstattung zur Zahlung von 180.000 Mark an Prinzessin Caroline von Monaco. Weitere Ereignisse umfassen einen tödlichen Busunfall 1966 und die Eröffnung des Kanaltunnels Rendsburg 1961.
www.zeit.de24.07.2026
Der Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Karim Khan, wurde aufgrund von Missbrauchsvorwürfen von den Vertragsstaaten entlassen. Ihm wurde "schweres Fehlverhalten" vorgeworfen, obwohl er die Anschuldigungen zurückweist. Die Entscheidung belastet das Ansehen des Gerichts und wird von Kritikern wie den USA genutzt. Die stellvertretenden Chefankläger übernehmen vorerst die Führung; ein Nachfolger wird gesucht. Parallel kündigte Venezuela seinen Austritt an.
www.zeit.de24.07.2026
Venezuela erklärt seinen Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH). Die Regierung begründet dies mit angeblicher geografischer Voreingenommenheit des Gerichts, das sich unverhältnismäßig stark auf Länder des Globalen Südens konzentriere. Venezuela wirft dem Gericht eine "Verfolgung seines Volkes" vor. Der IStGH ermittelt seit Jahren wegen mutmaßlicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit der Unterdrückung von Protesten. Der Austritt tritt ein Jahr nach formeller Mitteilung an die UN in Kraft.
www.zeit.de24.07.2026
Nachdem ein Autofahrer mit ausländischem Kennzeichen auf der A9 einer Polizeikontrolle entwich, begann eine Verfolgungsfahrt bis nach Baden-Württemberg. Der Fahrer fuhr unter Verdacht von Alkohol- oder Drogenkonsum. An einer Engstelle fuhr der Mann auf einen Polizisten zu, woraufhin dieser in Notwehr auf das Fahrzeug schoss. Niemand wurde verletzt, der Fahrer wurde festgenommen.
www.spiegel.de24.07.2026
Paramount pausiert die geplante Übernahme von Warner Bros. vorübergehend bis zu einem Gerichtsurteil. Zwölf US-Bundesstaaten klagen wegen Wettbewerbsbedenken, da der Zusammenschluss den Filmmarkt verzerren könnte. Eine Richterin nimmt diese Bedenken ernst. Die Verzögerung könnte Paramount bis zu 1,7 Milliarden Dollar zusätzlich kosten. Die US-Regierung hatte das Geschäft genehmigt, die EU unter Auflagen.
www.zeit.de24.07.2026
Tausende Menschen feierten das 150-jährige Jubiläum der Bayreuther Festspiele mit einem Open-Air-Konzert. Vor der offiziellen Eröffnung am nächsten Tag wurde Wagners Musik zum Sonnenuntergang genossen. Festivalleiterin Katharina Wagner, die kurz zuvor im Krankenhaus war, zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch. Das nun etablierte Freiluft-Konzert fand in zwangloser Atmosphäre statt, und im Jubiläumsjahr lag der Fokus ausschließlich auf Richard Wagner.
www.zeit.de24.07.2026
Ein 69-jähriger Kletterer stürzte bei Hirschbach mehrere Meter tief und wurde schwer verletzt. Wegen der unzugänglichen Stelle barg die Bergwacht den Mann. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn ins Krankenhaus. Die Unfallursache ist unklar und wird von der Polizei untersucht.
www.zeit.de24.07.2026
Bei einem Frontalzusammenstoß auf einer Kreisstraße zwischen Bonndorf und Schluchsee kam ein 28-jähriger Motorradfahrer ums Leben. Die Autofahrerin wurde schwer verletzt und per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Beide Fahrzeuge brannten aus. Die Unfallursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt und bittet Zeugen um Hinweise. Die Straße war zeitweise gesperrt.
www.spiegel.de24.07.2026
Altkanzleramtschef Altmaier zeigte sich "betroffen und wütend" über den Umgang mit Verkehrsminister Schnieder, der offenbar entlassen werden sollte. Der Ersatzkandidat zog seine Zusage kurzfristig zurück. Altmaier lobte Schnieders Erfahrung und Leistung und kritisierte, dass dieser nicht gerecht behandelt werde. Auch Gordon Schnieder, Ministerpräsident und Bruder des Ministers, teilte Altmaiers Beitrag. Hintergrund ist eine gescheiterte Ministerumbesetzung nach einer internen SMS Schnieders, die seine Ablösung verkündete. Die Absage des Nachfolgers begründeten Koalitionskreise mit fachlichen Gründen.
www.zeit.de24.07.2026
Paramount setzt die geplante Übernahme von Warner Brothers wegen einer Wettbewerbsklage von zwölf US-Bundesstaaten vorerst aus. Die Bundesstaaten befürchten eine Verzerrung des Marktes für populäre Filme und Druck auf Kinos. Eine Richterin nimmt diese Bedenken ernst, obwohl die US-Regierung den Milliardendeal genehmigte. Paramount hatte Netflix’ ursprüngliches Angebot für Warner übertroffen.
www.spiegel.de24.07.2026
Chefankläger Karim Khan wird vom Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) abberufen. Die Mitgliedstaaten stimmten mit Mehrheit dafür, Khan nach Vorwürfen sexueller Übergriffe und Machtmissbrauchs durch eine Mitarbeiterin zu entlassen. Khan weist die Anschuldigungen zurück. Die Sondersitzung fand in New York statt.
www.zeit.de24.07.2026
Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) hat seinen Chefankläger Karim Khan abgesetzt. Eine klare Mehrheit der Mitgliedsstaaten stimmte für seine Entlassung aufgrund von Vorwürfen schweren sexuellen Fehlverhaltens und Pflichtverletzungen. Khan, der seit 2021 im Amt war, bestreitet die Anschuldigungen und sieht darin eine Verschwörung als Vergeltung für Ermittlungen gegen israelische Vertreter.