www.zeit.de28.07.2026
Bayerns Kabinett hat eine Reform des Naturschutzgesetzes beschlossen, die Landwirte entlasten soll. Kernpunkt ist die deutliche Reduzierung des Verbots für das Walzen von Grünland, das zukünftig nur noch in rund fünf Prozent der Flächen zum Schutz von Wiesenbrütern gilt. Auch die Umwandlung von Dauergrünland wird vereinfacht, wobei wertvolle Biotope wie Moore geschützt bleiben. Ziel ist eine Entbürokratisierung und Beschleunigung von Verfahren, bei gleichzeitiger Beibehaltung des durch Volksbegehren erreichten Schutzniveaus.
www.zeit.de28.07.2026
Deutschland hat erneut Afghanen abgeschoben. Ein Flug startete vom Flughafen Leipzig/Halle. Die Abgeschobenen müssen mit Verhören durch die Taliban rechnen. Dies geschieht aufgrund einer Vereinbarung mit den Taliban, die regelmäßige Abschiebungen ermöglicht. Kritiker bemängeln, dass Deutschland die Taliban wegen Menschenrechtsverletzungen nicht anerkennt, aber für Abschiebungen Zugeständnisse macht. In Afghanistan herrscht eine schwere humanitäre Krise.
www.zeit.de28.07.2026
Ein 38-jähriger Bauarbeiter wurde in Brunsbüttel von einem umstürzenden Baum getroffen und fiel in eine mehrere Meter tiefe Baugrube. Er erlitt schwere Verletzungen und wurde per Hubschrauber in ein Hamburger Krankenhaus gebracht, befand sich aber nicht in Lebensgefahr. Die Ursache für das Umstürzen des Baumes ist noch unklar.
www.zeit.de28.07.2026
Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Terroranschlag in Berlin fordert Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner ein schärferes Vorgehen gegen islamistische Gefährder. Er betont die Notwendigkeit neuer Kontrollmöglichkeiten, da eine ständige Überwachung durch Polizei nicht machbar sei. Diskutiert werden technische Maßnahmen wie Fußfesseln, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und ähnliche Taten zu verhindern. Der mutmaßliche Täter galt als Gefährder.
www.spiegel.de28.07.2026
Uganda erklärt seinen aktuellen Ebolaausbruch für beendet, mit 20 bestätigten Fällen und zwei Todesfällen. Die Nachbarländer DR Kongo kämpfen weiterhin gegen eine Epidemie mit über 3200 Infektionen und 1400 Toten. Die schnelle Ausbreitung der Virusvariante Bundibugyo sowie Gewalt und Vertreibung erschweren die Eindämmung.
www.zeit.de28.07.2026
Der Zoo Dresden hat sich schweren Herzens von seiner Löwin Layla verabschiedet und sie eingeschläfert. Die 2005 geborene Löwin litt an einer fortgeschrittenen, nicht heilbaren Nierenerkrankung, die sich in ihrem Allgemeinzustand rapide verschlechtert hatte. Layla lebte seit 2007 in Dresden und war zuletzt das einzige verbliebene Raubtier dieser Art im Zoo.
www.zeit.de28.07.2026
Uganda hat seinen Ebola-Ausbruch offiziell für beendet erklärt, nachdem seit zwei Monaten keine neuen Fälle mehr verzeichnet wurden. Von 20 Infizierten starben zwei, wobei 15 Ansteckungen aus der DR Kongo stammten. Ein Ebola-Patient aus der DR Kongo wurde jedoch nach erfolgreicher Behandlung in Frankfurt gesund entlassen.
www.zeit.de28.07.2026
Die Polizei hat nach der mutmaßlichen Tötung eines Mannes aus Starnberg einen zweiten Verdächtigen gefasst. Der 50-jährige Ukrainer gilt als Mittäter und wurde in Garmisch-Partenkirchen festgenommen. Zuvor wurde bereits ein 37-jähriger Kasache in Untersuchungshaft genommen. Der 51-jährige Deutsche galt seit Mitte Juli als vermisst, seine Leiche wurde später im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gefunden. Als möglicher Hintergrund der Tat werden die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Opfer und den beiden Verdächtigen vermutet.
www.zeit.de28.07.2026
Taiwan probt ab dem 5. August sein jährliches Militärmanöver, um eine chinesische Invasion zu simulieren. Erstmals werden dabei die Verlagerung von Waffenfabriken und die Umstellung ziviler Betriebe auf Militärproduktion getestet. Ziel ist es, Taiwans Widerstandsfähigkeit zu stärken, falls China wichtige Infrastruktur angreift. Auch die Kommunikation im Notfall wird mit einer Drosselung des mobilen Internets getestet. Die Spannungen mit China haben zuletzt zugenommen.
www.zeit.de28.07.2026
Ein 23-Jähriger wurde am Montagabend am U-Bahnhof Alexanderplatz von Unbekannten angegriffen und verletzt. Einer der Angreifer schoss dem Mann mit einer mutmaßlichen Schreckschusswaffe ins Gesicht. Anschließend wurde ihm Reizgas ins Gesicht gesprüht, als er zu Boden ging. Der Mann erlitt Verletzungen am Auge und der Haut und wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Täter flüchteten. Die Polizei ermittelt.
www.zeit.de28.07.2026
Bei einem Auffahrunfall mit einem Linienbus in Ovelgönne wurden fünf Menschen leicht verletzt. Der Busfahrer übersah ein abbremsendes Auto, was eine Kettenreaktion mit drei weiteren Fahrzeugen auslöste. Der Gesamtschaden beläuft sich auf rund 25.000 Euro. Die Bundesstraße war für drei Stunden gesperrt.
www.zeit.de28.07.2026
Bayern-Vorstandschef Jan-Christian Dreesen äußert sich zuversichtlich über den Neustart des TSV 1860 München in der Regionalliga nach Insolvenz und Zwangsabstieg. Er lobt die treuen Fans und sieht eine Chance für 1860, sich neu zu sortieren. Eine finanzielle Unterstützung durch den FC Bayern schließt er aufgrund von Mitgliedsantipathien aus, betont aber das gegebene Stadtderby in der Regionalliga.
www.zeit.de28.07.2026
Ein Rentner aus Friesenheim sitzt wegen des Verdachts des versuchten Mordes in Untersuchungshaft. Er soll seine schlafende Ehefrau aus kurzer Distanz mit einer Schreckschusswaffe beschossen haben. Die Frau erlitt Verletzungen im Gesicht und wurde in eine Klinik gebracht. Der Haftbefehl wurde am Montagabend vollstreckt, und der Mann wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.
www.zeit.de28.07.2026
Ein mit der Ebola-Variante Bundibugyo infizierter US-Amerikaner wurde nach zwei Wochen erfolgreich aus der Frankfurter Uniklinik entlassen. Der Logistiker hatte sich im Kongo angesteckt. Sein Zustand stabilisierte sich auf der Sonderisolierstation, und dank unterstützender Therapien erholte er sich vollständig und ist symptomfrei. Die Klinik hat Erfahrung mit der Behandlung hämorrhagischer Fieber. Der aktuelle Ebola-Ausbruch im Kongo ist aufgrund des Fehlens von Impfstoff und spezifischer Therapie für diese Virusvariante schwer einzudämmen.
www.zeit.de28.07.2026
Ab Mittwoch steigt die Waldbrandgefahr in Rheinland-Pfalz deutlich. Fast im gesamten Bundesland gilt dann die Warnstufe 4 (hohe Gefahr). Am Donnerstag erreicht die Warnstufe 5 (sehr hohe Gefahr) Regionen wie das Weinbiet. Zum Wochenende hin nimmt die Gefahr voraussichtlich wieder ab, bleibt aber örtlich hoch. Grund sind laut DWD die anhaltende Trockenheit und die warmen Temperaturen.