www.zeit.de23.07.2026
Sachsen verzeichnete 2024 einen weiteren Rückgang des Energieverbrauchs, beeinflusst durch schwindenden Braunkohleeinsatz. Dies spiegelt einen langjährigen Trend wider. Während Braunkohle mit 61% der Stromerzeugung wichtig bleibt, gewinnen erneuerbare Energien (21%) dank Photovoltaik und Windkraft an Bedeutung. Der gesamte Stromverbrauch sank leicht.
www.zeit.de23.07.2026
Die bayerischen Landtagsfraktionen von CSU und Freien Wählern streben einen „Bayerischen Uniformtag“ an. Ziel ist es, durch freiwilliges Tragen von Uniformen für Einsatzkräfte (Feuerwehr, Hilfsorganisationen, THW, Bundeswehr, Polizei etc.) deren gesellschaftliches Engagement sichtbar zu machen und zu stärken. Als Vorbild dient ein ähnlicher Aktionstag in Skandinavien.
www.zeit.de23.07.2026
Premierminister Modi hat nach den Protesten der "Kakerlaken-Bewegung" gegen Prüfungsbetrug harte Strafen angekündigt. Er sprach sich für Schnellgerichte bei bekanntgewordenen Prüfungsaufgaben aus und betonte das Wohlergehen der Jugend. Die Proteste, die seit vergangenem Monat andauern und den Rücktritt des Bildungsministers fordern, eskalierten in Neu Delhi, wobei es zu Verletzten auf beiden Seiten kam.
www.zeit.de23.07.2026
Zwei Männer haben am S-Bahnhof Neukölln einen anderen Mann angegriffen und verletzt. Nach einer verbalen Auseinandersetzung schlugen und traten die Angreifer auf das am Boden liegende Opfer ein. Dieses erlitt Kopfverletzungen und musste im Krankenhaus behandelt werden. Die mutmaßlichen Täter wurden festgenommen. Gegen den 39-Jährigen wurde wegen Fluchtgefahr Untersuchungshaft angeordnet, der 35-Jährige ist wieder auf freiem Fuß. Es wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
www.zeit.de23.07.2026
Eine Frau hat trotz Badeverbots auf Hiddensee die Ostsee betreten und geriet in Seenot. Sie wurde durch Wellen gegen Buhnen gespült und erlitt Unterkühlung sowie Schnittverletzungen. Ein Begleiter alarmierte Rettungskräfte. Rettungsschwimmer der DLRG brachten die Frau an Land, ein Rettungshubschrauber flog sie ins Krankenhaus.
www.zeit.de23.07.2026
Sarah Connor wird am Samstag bei der Abschlusskundgebung des Berliner Christopher Street Days am Brandenburger Tor auftreten. Die Sängerin wird unentgeltlich auf der Hauptbühne stehen. Der CSD-Umzug mit 83 Wagen und hunderttausenden Teilnehmenden soll neben dem Feiern auch die politische Botschaft "Haltung ist hot" in den Vordergrund stellen und steht für queere Sichtbarkeit, Demokratie und Menschenrechte. Connor freut sich, die queere Community zu unterstützen, die sie stets unterstützt habe.
www.zeit.de23.07.2026
Unicredit erhöht zur Halbjahresbilanz seine Gewinnziele deutlich auf über 11 Milliarden Euro für 2024. Zukünftige Ziele für 2028 und 2030 wurden ebenfalls angehoben, wobei die Ergebnisse der Commerzbank nicht vollständig eingerechnet sind. Trotz eines Rückgangs im zweiten Quartal übertraf der Gewinn die Erwartungen der Analysten.
www.zeit.de23.07.2026
Ein Jahr nach dem tödlichen Bergunfall von Biathletin Laura Dahlmeier trauert der Deutsche Skiverband (DSV). Dahlmeier, siebenfache Weltmeisterin und zweifache Olympiasiegerin, verunglückte am Laila Peak in Pakistan tödlich. Als Würdigung wurde der mit 5.000 Euro dotierte Laura-Dahlmeier-Preis ins Leben gerufen. Er ehrt Nachwuchsathleten, die besondere Herausforderungen meistern und wird für gemeinnützige Projekte verwendet, um Dahlmeiers Werte und humanitäres Engagement fortleben zu lassen.
www.zeit.de23.07.2026
Die Polizei in Gotha verzeichnete sechs Wildunfälle innerhalb von zwei Stunden, bei denen niemand verletzt wurde, aber Sachschaden entstand. Die meisten Unfälle ereigneten sich in der Dämmerung und Nacht. Die Polizei mahnt Autofahrer, Warnschilder zu beachten, Geschwindigkeit anzupassen und bei Sichtung von Wildtieren kontrolliert zu bremsen sowie zu hupen. Fernlicht sollte vermieden werden, da Tiere oft in Gruppen auftreten. Riskante Ausweichmanöver sind zu unterlassen. Nach einem Unfall sind die Unfallstelle zu sichern und Polizei oder Jagdpächter zu informieren.
www.zeit.de23.07.2026
Die Mittel aus dem Infrastruktur-Sondervermögen des Bundes für Schulbau und -sanierung in Sachsen-Anhalt reichen nicht aus, um alle beantragten Projekte zu finanzieren. Kommunen haben Vorhaben im Wert von fast 247 Millionen Euro angemeldet, jedoch stehen nur etwa 111 Millionen Euro zur Verfügung. Die Linke kritisiert die unzureichende Finanzierung und fordert eine Umschichtung von Mitteln.
www.spiegel.de23.07.2026
Der Radsport-Weltverband UCI verteidigt nächtliche Dopingkontrollen bei der Tour de France. Trotz Kritik von Fahrern betont die UCI den Kampf gegen Doping als oberste Priorität. Solche nächtlichen Tests, erstmals nach französischem Recht genehmigt, sollen Mikrodosierungen verhindern. Die UCI räumt ein, dass sie die Erholung beeinträchtigen können, sollen aber nur in begründeten Fällen stattfinden. Bisher gab es keine positiven Tests.
www.spiegel.de23.07.2026
Bei einer Verkehrskontrolle in Neustadt an der Weinstraße versuchte ein 37-jähriger Autofahrer die Polizei zu täuschen. Erst zeigte er einen gefälschten Führerschein vor und gab dann Toilettenwasser statt Urin für einen Drogentest ab. Die Beamten bemerkten den Trick am kalten Wasser. Ein Alkoholtest ergab 0,81 Promille, und ein späterer korrekter Drogentest zeigte Kokain und Cannabis an. Der Mann muss sich nun mehreren Strafverfahren stellen.
www.zeit.de23.07.2026
Die Ölpreise steigen aufgrund des US-iranischen Krieges auf Höchststände seit Anfang Juni. Brent-Rohöl überschritt die 96-Dollar-Marke. Hintergrund sind Angriffe von Huthi-Milizen auf Tanker und intensive US-Angriffe auf iranische Ziele, die die Spannungen in der strategisch wichtigen Straße von Hormus weiter verschärfen.
www.zeit.de23.07.2026
Nachdem ein Obdachloser in Osnabrück im Juni tätlich angegriffen wurde, hat die Polizei dank eines zugespielten Videos zwei Verdächtige identifiziert. Ein 16-Jähriger soll den 33-Jährigen geschlagen und getreten haben, woraufhin dieser schwer verletzt ins Krankenhaus kam. Ein 18-Jähriger filmte die Tat. Gegen beide wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt.
www.spiegel.de23.07.2026
Europa ist global gesehen wohlhabend, investiert aber zu wenig. Internationale Studien zeigen, dass ein Großteil des globalen Vermögenszuwachses nicht aus realwirtschaftlichen Investitionen stammt. Europa hat zwar stabile Bilanzen und geringere Schulden als die USA oder China, doch seine Nettoinvestitionen in produktives Kapital liegen nur bei zwei Prozent des BIP. Deutschland zeigt sich ähnlich: eine solide Bilanz, aber stagnierende produktive Nettoinvestitionen und schrumpfendes reales Vermögen. Experten fordern, die Vermögensstärke in reale Investitionen umzuwandeln, um Wachstum zu fördern.