Ebola-Ausbruch in der DR Kongo: USA warnen vor Ausmaß des Ebola-Ausbruchs und stellen Hilfe bereit

www.zeit.de05.06.2026

Die USA warnen vor einem möglichen Ebola-Ausbruch in der DR Kongo, der den von 2014-2016 übertreffen könnte, und stellen fast 38 Millionen US-Dollar zusätzliche Hilfe bereit. Die CDC hat Modellberechnungen veröffentlicht, die das drastische Ausmaß des aktuellen Ausbruchs des Stammes Bundibugyo verdeutlichen. Bisher gibt es 344 bestätigte Fälle und 60 Todesfälle. US-Bürger mit möglicher Exposition, aber ohne Symptome, sollen in Kenia unter Quarantäne gestellt werden.

2027 geht es nach Brasilien: WM-Mission gestartet: DFB-Frauen lösen Ticket nach Brasilien

www.zeit.de05.06.2026

Die deutschen Fußballerinnen haben sich vorzeitig für die WM 2027 in Brasilien qualifiziert. Ein 2:0-Sieg gegen Norwegen durch Tore von Marie Müller und Carlotta Wamser besiegelte die erfolgreiche Mission. Trainer Christian Wück zeigte sich stolz auf die Mannschaft, die vor 33.425 Zuschauern in Köln einen überzeugenden Auftritt bot. Die vorzeitige Qualifikation ist ein bedeutendes Ziel, zehn Jahre nach dem Olympiasieg in Rio.

Musik: Dresdner Philharmonie mit Hommage an den Regenwald

www.zeit.de05.06.2026

Die Dresdner Philharmonie feierte am Weltumwelttag mit einer musikalisch-fotografischen Hommage an den Amazonas-Regenwald im Kulturpalast. Unter der Leitung von Simone Menezes präsentierte das Orchester Werke von Villa-Lobos und Philip Glass, begleitet von eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Fotografen Sebastião Salgado. Salgados Engagement für die Wiederaufforstung des Regenwaldes und die Schaffung von neuem Wald durch sein Projekt "Amazônia" war ein zentraler Gedanke des Abends. Die Darbietung wurde vom Publikum begeistert mit Standing Ovations gefeiert.

Fußball: DFB-Frauen lösen Ticket für WM in Brasilien

www.zeit.de05.06.2026

Die deutschen Fußballerinnen haben sich vorzeitig für die WM 2027 in Brasilien qualifiziert. Durch einen 2:0-Sieg gegen Norwegen sicherten sie sich den Gruppensieg und damit das Ticket für das Turnier.

Keir Starmer hält russischen Angriff auf Nato in vier Jahren für möglich

www.spiegel.de05.06.2026

Der britische Premierminister Keir Starmer warnt vor einem möglichen russischen Angriff auf die Nato innerhalb von vier Jahren, basierend auf Geheimdiensten und Nato-Partnern. Angesichts dieser Einschätzung plant Großbritannien in den nächsten zehn Jahren erhebliche Investitionen in die Verteidigung. Ähnliche Warnungen kamen bereits von anderen europäischen Politikern und Militärs. Ziel ist die Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten zur Abschreckung möglicher russischer Aggression.

Tom Schilling hält sein jugendliches Aussehen auch für einen Fluch

www.spiegel.de05.06.2026

Tom Schilling betrachtet sein jugendliches Aussehen als Fluch, der ihn seit seinem Durchbruch mit "Crazy" prägt. Damals wurde ihm sein Alter von 18 Jahren von vielen nicht geglaubt, was ihn verletzte. Diese Erfahrungen ließen ihn Trends zum jüngeren Aussehen und zur Selbstoptimierung skeptisch begegnen. Er glaubt, dass man erst mit Abstand erkennt, was wirklich Bestand hat.

USA: Gericht erklärt Stopp von Einwanderungsanträgen für rechtswidrig

www.spiegel.de05.06.2026

Ein US-Bundesgericht hat den Stopp von Einwanderungsanträgen durch die US-Behörde USCIS für rechtswidrig erklärt. Die pauschale und unbefristete Aussetzung von Entscheidungen über Greencards, Arbeitserlaubnisse und Asylanträge verstoße gegen das Gesetz. Richter McConnell urteilte, dass Antragsteller ein Recht auf Bearbeitung haben und die Entscheidung nicht allein auf dem Geburtsland basieren dürfe. Der Stopp erfolgte nach einem Vorfall, bei dem mutmaßlich ein Afghane auf Nationalgardisten schoss.

Donald Trump plant offenbar Entlassungswelle bei US-Geheimdiensten

www.spiegel.de05.06.2026

Donald Trump plant offenbar eine Entlassungswelle bei den US-Geheimdiensten. Er wies den designierten kommissarischen Koordinator Bill Pulte an, das Büro des Direktors der Nationalen Nachrichtendienste zu verkleinern, da es zu groß sei. Pulte, der keine Erfahrung im Sicherheitsbereich hat und nur kommissarisch tätig ist, wird am 30. Juni die Nachfolge von Tulsi Gabbard antreten. Kritiker bemängeln seine Ernennung und mangelnde Erfahrung.

Wladimir Putin und Ex-Kanzler Gerhard Schröder führen Vieraugengespräch

www.spiegel.de05.06.2026

Ex-Kanzler Gerhard Schröder traf sich in Moskau mit Präsident Wladimir Putin. Putin hatte Schröder zuvor als Vermittler im Ukrainekrieg vorgeschlagen. Das Gespräch fand im Kreml statt und wurde vom Kreml als "gut" bezeichnet. Über detaillierte Inhalte oder Verhandlungsperspektiven wurde nichts bekannt. Schröder und Putin sind befreundet, und Schröder war in der Vergangenheit für russische Energieunternehmen tätig. Der Vorschlag Schröders als Vermittler stieß international auf Ablehnung, auch aufgrund seiner langjährigen Nähe zu Putin und Kritik an seiner Haltung zum Ukrainekrieg.

Hubschrauber im Einsatz: Auto gegen Wohnmobil geschleudert - vier Verletzte

www.zeit.de05.06.2026

Bei einem Unfall nahe Greifswald wurden vier Personen verletzt, zwei davon schwer. Ein 83-jähriger Autofahrer übersah beim Auffahren auf die B109 ein entgegenkommendes Auto. Dessen Wagen schleuderte gegen ein Wohnmobil. Alle vier Insassen der beiden Pkw mussten ins Krankenhaus, die Wohnmobilinsassen blieben unverletzt. Die B109 war teilweise gesperrt. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und ein Hubschrauber waren vor Ort.

BSW: BSW-Vertreter streiten auf offener Bühne

www.zeit.de05.06.2026

Auf einer Dialogveranstaltung in Suhl gerieten BSW-Vertreter aneinander. Bundesvorsitzender Fabio De Masi beschuldigte den Thüringer Landtagsgeschäftsführer Stefan Wogawa der Lüge bezüglich einer angeblichen Einladung zu einem Treffen. Wogawa konterte, De Masi habe die Einladung ignoriert. Die Spannungen zwischen dem Thüringer BSW und der Bundespartei bestehen seit der Regierungsbeteiligung in Thüringen. Die Partei kritisiert zudem die Politik von Bundeskanzler Merz, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Landtagswahlen in Ostdeutschland.

Fußball: Verpasste Dopingtests: Fußballerin Freigang droht Sperre

www.zeit.de05.06.2026

Fußball-Nationalspielerin Laura Freigang steht wegen drei verpasster Dopingtests eine Sperre von bis zu zwei Jahren droht. Sie verstieß gegen die Aufenthaltsbestimmungen des Anti-Doping-Gesetzes. Obwohl keine Dopingverdacht besteht und frühere Proben negativ waren, leitete die NADA den Fall weiter an den DFB. Dort wird geprüft, ob eine Strafe verhängt wird. Freigang wurde überraschend nicht für die WM-Qualifikation nominiert, dies soll aber unabhängig von den Doping-Auflagen sein.

Kryptowährung: Bitcoin fällt auf niedrigsten Stand seit Trumps Wiederwahl

www.zeit.de05.06.2026

Der Bitcoin-Kurs ist unter 60.000 Dollar gefallen, der niedrigste Stand seit Trumps Wiederwahl im November 2024. Zeitweise verlor die Kryptowährung sechs Prozent an Wert. Dieser Rückgang setzt sich seit Monaten fort und steht im Kontrast zur positiven Kursentwicklung nach Trumps Wiederwahl, da er als Befürworter von Kryptowährungen gilt. Bitcoin, erfunden 2008, ist die bekannteste und älteste digitale Währung.

Lage in der Ukraine: Bis zum Winter haben sie noch Zeit

www.zeit.de05.06.2026

Der ukrainische Präsident Selenskyj wandte sich direkt an Putin mit einem Vorschlag für ein Treffen, um den Krieg zu beenden. Europa bereitet sich auf Verhandlungen vor, doch ein Ende des Krieges dieses Jahr ist fraglich. Militärische Entwicklungen, wie Russlands verlangsamter Vormarsch und ukrainische Drohnenangriffe, deuten auf eine neue Kriegsphase hin. Putin setzt weiterhin auf Winterangriffe als Druckmittel für Zugeständnisse. Die EU plant Beitrittsgespräche mit der Ukraine.

Angriff auf Frau: Hamburger Wolf ist laut Umweltbehörde wahrscheinlich tot

www.spiegel.de05.06.2026

Der Wolf, der kürzlich eine Frau in Hamburg angriff, ist wahrscheinlich tot. Sein Sender sendet seit Ende Mai keine Signale mehr. Nach dem Zwischenfall wurde das Tier ausgewildert, verhielt sich aber unauffällig. Die Hamburger Umweltbehörde vermutet, dass der Wolf die Frau biss, als diese auf das verängstigte Tier zuging. Naturschützer bezweifeln einen gezielten Angriff.