www.zeit.de14.01.2026
Bundesernährungsminister Alois Rainer äußert sich gegen Preisaufschläge bei Lebensmitteln aufgrund der bereits gestiegenen Preise von über 30 Prozent seit 2020. Er betont die Wichtigkeit der Erschwinglichkeit von gesunden Lebensmitteln und kritisiert mögliche staatliche Abgaben wie eine Tierwohlabgabe oder Zuckersteuer. Rainer setzt auf Unterstützung der Landwirtschaft durch steuerliche Entlastungen und hebt die Chancen im Bio-Markt hervor, wo ein Wachstum von 8 Prozent bis 2025 erwartet wird, trotz stagnierender Bio-Erzeugung und Rückgang der Öko-Betriebe.
www.zeit.de14.01.2026
Die Oppositionsparteien im Magdeburger Landtag haben im Jahr 2025 mit insgesamt 905 Anfragen eine Zunahme im Vergleich zu 803 Anfragen im Vorjahr verzeichnet. Die Linke stellte etwa ein Drittel aller Anfragen, während die AfD rund ein Fünftel beitrug. Die „Kleine Anfrage“ ist ein wichtiges Instrument zur Kontrolle des Regierungshandelns, das insbesondere von der Opposition genutzt wird. In der aktuellen Wahlperiode seit Juli 2021 wurden über 3.500 solcher Anfragen gestellt. Auch Regierungsparteien beteiligten sich mit 189 (CDU) und 182 (SPD) Anfragen.
www.zeit.de14.01.2026
Ein Gesetzentwurf im US-Senat soll der Regierung von Präsident Trump verbieten, Grönland, das zu Dänemark gehört, ohne Zustimmung Dänemarks zu annektieren oder zu kontrollieren. Senatorinnen betonen, dass ein solches Vorgehen die NATO untergraben und die Souveränität ihrer Mitglieder gefährden würde. Der Gesetzentwurf wird von beiden Parteien unterstützt, hat aber unklare Erfolgsaussichten. Dänische und grönländische Führung betonen, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe. Trump rechtfertigt den Anspruch hauptsächlich mit nationaler Sicherheit und den Ressourcen der Insel.
www.zeit.de14.01.2026
US-Präsident Trump strebt an, Grönland, das zu Dänemark gehört, unter US-Kontrolle zu bringen. Dänemarks Außenminister und die grönländische Ministerin betonen, dass die Insel nicht zum Verkauf steht. Der Vorwurf, dass Dänemark Grönland nicht ausreichend schützen könne, wird von den USA geäußert, während die NATO eine verstärkte Präsenz in der Region erwägt. Die Diskussion um Grönland könnte die Glaubwürdigkeit der NATO gefährden, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Annexion durch die USA.
www.spiegel.de14.01.2026
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Fusion von Bundesländern, um die Lebensfähigkeit kleinerer Länder zu verbessern. CDU-Politiker Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt lehnt diesen Vorschlag jedoch ab und betont, dass es kein Bundesland Mitteldeutschland geben wird. Schulze plant, nach seiner voraussichtlichen Wahl zum Ministerpräsidenten am 28. Januar mit Sachsen und Thüringen über gemeinsame Verwaltungsstrukturen zu sprechen, ohne eine Fusion anzustreben. Der Vorschlag Söders wurde bereits mehrfach diskutiert und blieb bisher ohne Erfolg.
www.zeit.de14.01.2026
George Aivazoglou, Geschäftsführer von NBA Europe, äußerte ambitionierte Pläne für den europäischen Basketball und sieht Potenzial, den Fußball im Fan-Interesse zu überholen. Die NBA plant, 2027 mit einem europäischen Ableger zu starten und sucht bereits nach Teams, darunter bestehende Basketball- und Fußballmannschaften. Aivazoglou betonte, dass Basketball schneller wachse als Fußball, auch wenn die finanziellen Einkünfte noch hinter denen des Fußballs liegen. Moritz Wagner hob die Fortschritte des Basketballsports in Deutschland hervor.
www.zeit.de14.01.2026
Die Freien Wähler fordern eine Neustrukturierung der Gerichtsorganisation in Bayern, um Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. In einem Beschlusspapier sprechen sie sich dafür aus, alle Gerichte dem Justizministerium zu unterstellen, um Doppelstrukturen, die derzeit durch vier Ministerien entstehen, zu eliminieren. Die Partei argumentiert, dass andere Bundesländer bereits ähnliche Reformen erfolgreich umgesetzt haben. Ziel ist ein moderner und schlanker Staatsapparat, der Bürokratie abbaut und Ressourcen effektiver nutzt.
www.zeit.de14.01.2026
Verbraucher müssen 2025 mit steigenden Heizkosten rechnen; im Durchschnitt steigen die Kosten um 8,6 Prozent, insbesondere für Haushalte mit Fernwärme (+13,2 %) und Gas (+13 %). Hauptgründe sind ein höherer Verbrauch durch kaltes Wetter und leicht gestiegene Gaspreise. Bei Ölheizungen fallen die Kosten moderat um 2,4 Prozent. Regionale Unterschiede sind signifikant: In Baden-Württemberg und Sachsen erfolgt der stärkste Anstieg, während im Norden die Kosten weniger stark steigen.
www.zeit.de14.01.2026
In Sachsen nehmen Cyberangriffe auf Unternehmen stark zu, mit einer Zunahme von 24 Prozent auf 337 Anzeigen im letzten Jahr. Ransomware- und Betrugsattacken, wie gefälschte E-Mails, sind besonders verbreitet und führen zu hohen finanziellen Schäden. Schätzungen zufolge bleiben bis zu 90 Prozent der Angriffe ungemeldet. Studien zeigen, dass 87 Prozent der deutschen Unternehmen betroffen sind, mit einem Schaden von 289 Milliarden Euro. Die sächsische Staatsregierung fördert Prävention und Aufklärung in der Cybersicherheit.
www.zeit.de14.01.2026
Verbraucher in Deutschland müssen im kommenden Jahr mit höheren Heizkosten rechnen, die im Durchschnitt um 8,6 Prozent steigen könnten. In Niedersachsen und Bremen sind die Erhöhungen moderater, mit 5,9 bzw. 7,1 Prozent. Diese Berechnungen basieren auf Wetterdaten und dem EU-Verbraucherpreisindex. Gründe für die steigenden Kosten sind ein kälterer Februar, ein Kälteeinbruch im November sowie leicht gestiegene Gaspreise. Regionale Unterschiede hängen von lokalen Wetterbedingungen ab.
www.zeit.de14.01.2026
Die Grüne Woche in Berlin feiert ihre 90. Ausgabe und ihr 100-jähriges Bestehen. Diese zentrale Agrarmesse zeigt die Entwicklungen der deutschen und internationalen Landwirtschaft und zieht Hunderttausende Besucher an. Ursprünglich 1926 gegründet, hat sie eine wechselvolle Geschichte, in der sie auch während des Nationalsozialismus und nach dem Krieg bedeutende Veränderungen erlebte. Heute steht sie im Zeichen von Nachhaltigkeit und zieht politische Prominenz an, während sie auch von Demonstrationen begleitet wird.
www.zeit.de14.01.2026
Die Generalsanierung der Bahnstrecke Hamburg-Berlin führt zu längeren Fahrzeiten und zusätzlicher Umstiege im Schienenersatzverkehr, was viele Pendler zum Umstieg aufs Auto bewegt hat. Während die Busse oft leer fahren, berichten Pro Bahn-Vertreter von Verbesserungen bei Pünktlichkeit und Barrierefreiheit. Bis Ende April halten die Bauarbeiten an, und der Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern wird eine Zwischenbilanz ziehen. Ein umfassendes Verkehrskonzept wurde entwickelt, während Sicherheitsmaßnahmen für Busfahrer verstärkt wurden.
www.zeit.de14.01.2026
Rheinland-pfälzischer CDU-Chef Gordon Schnieder fordert einen lösungsorientierten Umgang mit der AfD, deren Zustimmungswerte kürzlich bei knapp 20 Prozent lagen. Er kritisiert den moralischen Zeigefinger der politischen Gegner und betont die Notwendigkeit, die Ursachen für den Wählerwechsel zu radikalen Parteien zu analysieren. Schnieder unterstützt Maßnahmen gegen Extremismus, äußert jedoch Vorbehalte zur Einstufung der AfD als extremistisch, solange juristische Verfahren laufen. Er plädiert für eine Politik, die das Vertrauen der Bürger in funktionierende staatliche Strukturen zurückgewinnt.
www.zeit.de14.01.2026
Die Gewerkschaften haben für Mittwoch vor der zweiten Tarifrunde der Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder zu Warnstreiks an Schulen und Universitäten im Nordosten aufgerufen. Unterrichtsausfälle sind zu erwarten, da unter anderem die Unikliniken Rostock und Greifswald betroffen sind. Die Gewerkschaften fordern eine Gehaltserhöhung um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro, um niedrigere Lohngruppen zu unterstützen. Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen ab. Die nächste Verhandlungsrunde findet von 11. bis 13. Februar in Potsdam statt.
www.zeit.de14.01.2026
Die Rahmedetalbrücke wird in Kürze ohne Lücke sein, da am Mittwoch die beiden Stahlteile des Brückenteils verbunden werden. Dies stellt einen wichtigen Fortschritt in dem Bauprojekt dar, das nach der Sperrung und Sprengung der alten Brücke 2021 vorangetrieben wird. Die Fertigstellung der neuen Brücke wird bis Ende 2026 erwartet, während der Verkehr bereits seit Weihnachten 2025 auf einem Teil der Brücke rollt, wenn auch mit Einschränkungen. Wirtschaftliche Auswirkungen der Sperrung waren erheblich.