www.zeit.de06.05.2026
Präsident Trump hat die vorübergehende Aussetzung des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Er begründete diesen Schritt mit "großen Fortschritten" in Richtung eines Abkommens mit dem Iran.
www.zeit.de06.05.2026
US-Präsident Trump setzt seine Initiative für eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus vorübergehend aus, um die Möglichkeit eines Abkommens mit Teheran zu prüfen. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibt jedoch bestehen. Ziel ist die Entschärfung der Spannungen in der wichtigen Seestraße.
www.spiegel.de06.05.2026
Im Prozess zwischen Elon Musk und OpenAI hat dessen Präsident Greg Brockman ausgesagt, Musk habe mit dem Unternehmen die Mars-Besiedlung finanzieren wollen. Er forderte 80 Milliarden Dollar für eine Marsstadt. Nach Meinungsverschiedenheiten über die Eigentümerstruktur verließ Musk 2018 OpenAI. In seiner Klage wirft er OpenAI-Chef Sam Altman Betrug vor und fordert 150 Milliarden Dollar. OpenAI kontert, Musk sei verbittert und wolle Kontrolle erlangen.
www.zeit.de06.05.2026
Websites mit der Endung ".de" waren jüngst aufgrund einer Störung im DNS-Service vorübergehend nicht erreichbar. Die Registrierungsstelle Denic bestätigte Probleme bei der Auflösung von Domainnamen, welche für die Erreichbarkeit von Webseiten entscheidend sind. Es wurde nach der Ursache gesucht. Solche Ausfälle aufgrund von DNS-Problemen sind auf dem Internet nicht neu.
www.zeit.de06.05.2026
Iran dementiert Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate und warnt vor Konsequenzen. Dies steht im Widerspruch zu Berichten aus den Emiraten über abgewehrte Raketen und Drohnen. Iran bezeichnet die Emirate als "Feind der islamischen Welt" und störende Macht. Die Spannungen verschärfen sich, trotz einer bestehenden Waffenruhe, und die VAE, enge Verbündete der USA und Israels, sind betroffen.
www.zeit.de06.05.2026
Spanien erlaubt dem Hantavirus-betroffenen Kreuzfahrtschiff "Hondius" das Anlaufen der Kanarischen Inseln. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit WHO und EU. Das Schiff mit knapp 150 Personen an Bord stammt aus Argentinien. Drei Passagiere sind gestorben. Die Kanaren sind aufgrund ihrer medizinischen Kapazitäten der nächstgelegene Ort für eine Versorgung und Rückführung der Passagiere, darunter auch spanische Staatsbürger.
www.zeit.de06.05.2026
Familienministerin Karin Prien kritisiert die geringe Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern (39,7%), während fast 89% der Väter arbeiten. Dies stehe im Widerspruch zum Verfassungsauftrag der Gleichstellung. Prien sieht kulturelle Rollenbilder, Strukturen und fehlende Anreize als Ursachen. Sie fordert bessere Rahmenbedingungen und eine Kultur der Partnerschaftlichkeit, die Männer stärker einbezieht.
www.zeit.de06.05.2026
Der Mieterbund warnt vor drohenden Einschnitten beim Wohngeld aufgrund von Haushaltslöchern des Bundes. Hintergrund ist eine geplante Einsparung von einer Milliarde Euro im Bauministerium. Der Mieterbund fordert, dass Leistungen nicht gekürzt und Anspruchsberechtigte nicht schlechter gestellt werden. Das Wohngeld soll als eigenständiger Zuschuss erhalten bleiben. Details zu konkreten Einsparungen sind noch offen. 2024 bezogen über 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld.
www.zeit.de06.05.2026
Eine Unicef-Studie zeigt, dass deutsche Jugendliche bei Social Media eher Schutz als Verbote wünschen. Die Mehrheit erkennt Risiken wie Mobbing und Zeitverlust, fordert aber bessere Inhaltsfilter und standardmäßig aktivierte Schutzeinstellungen. Sie glauben, dass Verbote umgangen werden und betonen, dass Plattformen in der Verantwortung stehen, einen sicheren digitalen Raum zu schaffen.
www.zeit.de05.05.2026
Am 6. Mai ereigneten sich historische Momente wie die erste Amtseinführung von Friedrich Merz als Bundeskanzler 2025, die Gründung der Helmut-Kohl-Stiftung 2021 und der historische Besuch von Johannes Paul II. in einer Moschee 2001. Weiterhin wird an das verheerende Erdbeben in Friaul 1976 und die Präsentation der ersten Magnetschwebebahn 1971 erinnert. Zu den Geburtstagen zählen Till Brönner, George Clooney, Heinz Eggert, Sigmund Freud und Adolph Freiherr von Knigge.
www.spiegel.de05.05.2026
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat ein Deepfake-Foto von sich als politischen Angriff verurteilt. Das laut ihrer Aussage künstlich erzeugte Bild, das sie in Unterwäsche zeigt, wurde online verbreitet, um sie zu diskreditieren. Meloni bezeichnete Deepfakes als gefährliches Werkzeug zur Täuschung und Manipulation und rief dazu auf, Bilder vor der Verbreitung zu überprüfen. Sie erinnerte an einen früheren Fall, in dem sie gegen die Erstellung und Verbreitung pornografischer Bilder von sich klagte.
www.zeit.de05.05.2026
Nach zähen Verhandlungen und Warnstreiks haben sich die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) und die Gewerkschaft Verdi auf einen neuen Manteltarifvertrag geeinigt. Die Wochenarbeitszeit wird bei vollem Lohnausgleich schrittweise auf 38 Stunden reduziert. Auch die maximale Dienstlänge von geteilten Diensten sinkt. Zudem gibt es höhere Zulagen und eine frühere Nachtzuschlagszahlung. VHH zahlt zudem eine Einmalprämie von 1.000 Euro. Der Vertrag läuft bis Ende 2029.
www.zeit.de05.05.2026
Italiens Außenminister Antonio Tajani verteidigt Papst Leo XIV. gegen Donald Trumps Vorwürfe der Parteilichkeit im Iran-Krieg. Tajani betont, die Äußerungen des Papstes seien ein Bekenntnis zu Dialog und Frieden. Trump hatte dem Papst fälschlicherweise vorgeworfen, die iranische Atomwaffenpolitik zu unterstützen. Der Papst bleibt gelassen und betont die Haltung der Kirche gegen Atomwaffen. US-Außenminister Rubio relativiert den Streit vor seiner Italienreise, bei der er über regionale Stabilität und Religionsfreiheit sprechen will.
www.zeit.de05.05.2026
Der FC Arsenal hat durch einen 1:0-Sieg im Halbfinal-Rückspiel gegen Atlético Madrid das Finale der Champions League erreicht. Torschütze war Bukayo Saka in der 45. Minute. Das Hinspiel endete 1:1. Arsenal kämpft nun am 30. Mai in Budapest um seinen ersten Titel in diesem Wettbewerb.
www.spiegel.de05.05.2026
CDU-Chef Friedrich Merz kritisiert in seiner Rede vor Unternehmern die SPD und wirft ihr vor, vom "demokratischen Sozialismus" zu träumen. Er betont die Notwendigkeit von Wirtschaftsreformen und Entlastungen für den Mittelstand. Merz weist Spekulationen über eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen entschieden zurück und strebt Erfolg mit der aktuellen Koalition an. Gleichzeitig beschwört er Deutschlands Reformkraft für einen positiven Wandel bis 2035.