www.zeit.de25.06.2026
Die Kirschenernte im Alten Land hat früher begonnen, dank einer frühen Blüte. Es wird mit überdurchschnittlichen Erträgen gerechnet, insbesondere bei späten Sorten. 75-80% der Kirschen werden in überdachten Anlagen angebaut, um sie vor Regen und Schädlingen zu schützen. Deutschland importiert einen Grossteil seiner Kirschen, da der Selbstversorgungsgrad niedrig ist. Landwirte hoffen auf gute Preise zur Deckung steigender Produktionskosten.
www.spiegel.de25.06.2026
In Dinkelsbühl stieß eine Unbekannte zwei elfjährige Jungen von einem Brückengeländer, als diese hineinspringen wollten. Die Kinder fielen in den Fluss und erlitten leichte Verletzungen. Nach einem Streit entfernte sich die Frau. Die Polizei sucht die Frau und ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung, geht aber nicht von Vorsatz aus.
www.zeit.de25.06.2026
Zwei Schüler einer Berliner Schule sollen KI-generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen verbreitet haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Verbreitung von Jugendpornografie. Auf die Vorfälle reagierten Schulleitung und Schulaufsicht sofort mit Maßnahmen. Der Fall unterstreicht die Herausforderungen im Umgang mit Cyberkriminalität und die Notwendigkeit gesetzlicher Anpassungen, wie sie Bundesjustizministerin Hubig bereits vorgeschlagen hat. Gewalt und Mobbing sind an Berliner Schulen ein zunehmendes Problem.
www.zeit.de25.06.2026
Ab dem 1. Juli müssen Freigängerkatzen in Schleswig-Holstein kastriert, gekennzeichnet und registriert werden. Die neue Landesverordnung soll die unkontrollierte Vermehrung eindämmen und den Tierschutz stärken. Wohnungskatzen sind ausgenommen. Halter haben nach dem Auffinden einer nicht konformen Katze fünf Tage Zeit, die Auflagen zu erfüllen, sonst können die Behörden dies veranlassen und die Kosten dem Halter auferlegen. Tierschutzverbände begrüßen die einheitliche Regelung.
www.zeit.de25.06.2026
Ein 17-jähriger Jugendlicher muss sich in Düsseldorf vor Gericht verantworten, weil er seine Mutter getötet haben soll. Der unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindende Prozess wegen Totschlags thematisiert einen Vorfall am Silvestertag, bei dem die 49-jährige Frau nach einem Streit bewusstlos gewürgt und in eine Badewanne gelegt wurde. Sie verstarb zwei Tage später. Zuvor wurde der Vater des Jugendlichen wegen mehrfacher Körperverletzung und Bedrohung seiner Frau zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.
www.zeit.de25.06.2026
Fallende Ölpreise, bedingt durch Hoffnung auf Ende des Iran-Krieges und Lockerung von Sanktionen, führen zu niedrigeren Sprit- und Heizölpreisen. Trotz des auslaufenden Tankrabatts dürfte die Entspannung an den Energiemärkten für erträglichere Kosten sorgen und die Inflation bremsen, was vielen Haushalten Erleichterung verschafft.
www.zeit.de25.06.2026
Ein 58-Jähriger wurde tot neben einem Feldweg bei Schwaigern gefunden. Er stürzte offenbar auf den Kopf und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Die Polizei ermittelt die genauen Umstände des Unfalls, schließt jedoch derzeit eine Beteiligung eines anderen Fahrzeugs aus.
www.zeit.de25.06.2026
In Rechlin (Mecklenburgische Seenplatte) sind ein 30-jähriger Quad-Fahrer und sein 14-jähriger Beifahrer bei einem Unfall schwer verletzt worden. Das Fahrzeug kam aus ungeklärter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Ein Ärztepaar leistete Erste Hilfe. Beide Verletzten wurden per Hubschrauber und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Straße war zeitweise gesperrt.
www.zeit.de25.06.2026
Missbrauchsvorwürfe gegen Kardinal Hengsbach gelten nach einem Zwischenbericht einer Studie als "gut belegt". Forscher stufen Fälle sexualisierter Gewalt gegen Mädchen in den 1950ern bis 80ern als plausibel ein. Der Essener Bischof Overbeck räumte Versäumnisse ein und entschuldigte sich bei Betroffenen. Studienleiter sprechen von "destruktivem Machtmissbrauch" und untersuchen mögliche Täter-Schutz-Verhalten.
www.spiegel.de25.06.2026
Ein Mann wurde auf der A4 bei Eisenach gemeldet, wie er auf dem Standstreifen entgegen der Fahrtrichtung lief. Seine Mitfahrgelegenheit hatte ihn vergessen. Er gab an, dass dies der kürzeste Weg nach Hause gewesen sei. Die Polizei ermahnte ihn, die Autobahn nicht zu Fuß zu nutzen, da dies verboten ist und insbesondere während der Sommerferien gefährlich sei.
www.zeit.de25.06.2026
Seit Sonntag starben in Spanien über 200 Menschen an den Folgen der Hitzewelle mit Temperaturen bis 45 Grad. Der Mittwoch verzeichnete die höchste Übersterblichkeit. Hitzeexposition, oft in Kombination mit Vorerkrankungen, führt jährlich zu Tausenden Todesfällen. Die Hitzewelle, die weite Teile Europas betraf, endete in Spanien am Donnerstag. Die zentralen und nördlichen Regionen waren am stärksten betroffen.
www.zeit.de25.06.2026
Die Bundesregierung senkt ab November die Pflichtbeiträge deutscher Reiseveranstalter in den Deutschen Reisesicherungsfonds auf 0,25 Prozent der Umsätze. Dies spart der Branche jährlich rund 70 Millionen Euro und entlastet bei Sicherheiten um circa 560 Millionen Euro. Der 2021 nach der Thomas-Cook-Pleite eingerichtete Fonds schützt Pauschalreisende bei Insolvenz von Veranstaltern. Die Branche fordert weitere Entlastungen, TUI strebt eineAbsenkung auf Null an.
www.spiegel.de25.06.2026
Ein Doppelerdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 erschütterte Venezuela und forderte mindestens 164 Tote. Die Beben mit geringer Tiefe verursachten massive Schäden und den Einsturz zahlreicher Gebäude. Experten warnen vor Tausenden möglichen Todesopfern. Internationale Hilfe, darunter Such- und Rettungsteams sowie humanitäre Güter, wurde von den USA, der EU, Deutschland, Spanien und China zugesagt. Die Caritas kündigte ebenfalls Nothilfe an.
www.spiegel.de25.06.2026
Venezuela wurde von zwei schweren Erdbeben (7,2 und 7,5) erschüttert, die mindestens 164 Tote und 971 Verletzte forderten. Der Bundesstaat La Guaira war am schwersten betroffen. Die Regierung rief den Notstand aus. Internationale Hilfe wurde angeboten. Strom- und Kommunikationsausfälle, sowie Schäden am Flughafen und der Infrastruktur beeinträchtigen das Land zusätzlich. Die Opferzahl könnte weiter steigen.
www.zeit.de25.06.2026
Die anhaltende Trockenheit erhöht die Waldbrandgefahr in Bayern signifikant, mit vielerorts der zweithöchsten von fünf Warnstufen. Zur frühzeitigen Entdeckung von Bränden sind am Wochenende Beobachtungsflüge in Unter-, Mittel- und Oberfranken angesetzt. Besonders gefährdet sind lichte Wälder, Südhänge und Ausflugsgebiete. Ministerin Kaniber mahnt zu höchster Vorsicht, verbietet offenes Feuer und appelliert an Waldbesucher, keine heißen Fahrzeugteile auf Waldboden abzustellen.