Unfälle: Zu hohe Geschwindigkeit: Unfall endet tödlich

www.zeit.de17.01.2026

Bei einem Verkehrsunfall in der Nacht zu Samstag wurde ein 23-jähriger Mann tödlich verletzt, als das Auto, in dem er mit drei weiteren jungen Männern fuhr, mit überhöhter Geschwindigkeit von der Straße abkam und gegen einen Baum prallte. Zwei Insassen mussten von der Feuerwehr befreit werden, alle wurden in Krankenhäuser transportiert. Der Unfall geschah aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung des Fahrers.

FC Bayern München: Zeitplan für Neuers Zukunftsentscheidung?

www.zeit.de17.01.2026

Manuel Neuer steht vor einer wichtigen Entscheidung über seine Zukunft beim FC Bayern München. Laut dem "Bayern Insider"-Podcast soll ein entscheidendes Treffen zwischen dem Verein und dem Torhüter in der Länderspielpause Ende März stattfinden. Neuer, dessen Vertrag im Juni ausläuft und der am 27. März 40 Jahre alt wird, zeigt sich optimistisch bezüglich einer Vertragsverlängerung, will jedoch abwarten und gute Leistungen zeigen. Eine Entscheidung wird für Anfang April erwartet. Neuer spielt seit 2011 bei Bayern.

Tödliche Arbeitsunfälle: 2025 verzeichnet das Lagus fünf tödliche Arbeitsunfälle

www.zeit.de17.01.2026

Im Jahr 2025 meldete das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lagus) fünf tödliche Arbeitsunfälle sowie einen Arbeitsunfall mit einem natürlichen Tod. Insgesamt wurden 70 schwere und tödliche Unfälle registriert, darunter 54 mit einem Verletzten und mehrere Massenunfälle. 2024 gab es bis Mitte Dezember sechs tödliche Unfälle. Das Baugewerbe verzeichnete die meisten Todesfälle. Die Lagus-Behörde untersucht die Ursachen von Arbeitsunfällen, um geeignete Maßnahmen zur Prävention zu ergreifen.

Außenpolitische Krisen: Drei Sorgen und ein Glücksfall für Wladimir Putin

www.zeit.de17.01.2026

Russlands Präsident Wladimir Putin sieht sich in der Außenpolitik mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Seine Rede skizzierte keine konkreten Themen wie Venezuela oder Proteste im Iran, die jedoch die internationale Position Russlands schwächen. In Venezuela verliert Russland Einfluss durch Trumps Militärintervention, und die Unterstützung für den Iran könnte durch protestierende Bürger gefährdet sein. Der Ukraine-Krieg bleibt verlustreich und bringt Russland in eine isolierte Position. Zudem könnte die NATO durch Trumps Grönland-Ansprüche an Einfluss gewinnen, was weitere Risiken für Moskau birgt.

Spiekeroog: Insel erhält endlich Glasfaser-Internet

www.spiegel.de17.01.2026

Spiekeroog wird endlich an das Glasfaser-Internet angeschlossen, nachdem die Insulaner jahrelang auf schnellere Internetverbindungen warten mussten. Ein neun Kilometer langes Seekabel muss vom Festland zur Insel gelegt werden. Das Bundesministerium für Digitales fördert das Projekt mit bis zu 4,75 Millionen Euro, was die Hälfte der Gesamtkosten von rund 9,5 Millionen Euro abdeckt. Der Anschluss soll bis spätestens 2028 installiert sein und ist entscheidend für die digitale Zukunft der Insel, insbesondere für Verwaltung, Bildung und Tourismus.

Feuer: Brand nach chemischer Reaktion auf Firmengelände

www.zeit.de17.01.2026

Auf einem Firmengelände in Edingen-Neckarhausen führte eine chemische Reaktion zu einem Brand, nachdem ein mit Wasserstoffperoxid gefüllter Tank durch einen Gabelstapler beschädigt wurde. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Der Brand, der um 3:00 Uhr ausbrach, ist weitgehend unter Kontrolle, während die Feuerwehr mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt ist. Der entstandene Schaden wird auf etwa 75.000 Euro geschätzt.

Der US-Überblick am Morgen: Nationalgarde bleibt in D.C., Trump droht Grönland-Verbündeten

www.zeit.de17.01.2026

Die Nationalgarde wird bis Ende 2026 in Washington, D.C. bleiben, um Trumps "Recht und Ordnung"-Initiativen zu unterstützen. Trump plant zudem, Länder mit Strafzöllen zu belegen, die seinen Grönland-Plan nicht unterstützen. In Dänemark und Grönland wird gegen seine Ansprüche demonstriert. Außerdem unterstützen die USA den Bau eines neuen Atomreaktors in der Slowakei, um deren Abhängigkeit von russischer Technologie zu verringern. Ein Boulevard in Florida wurde nach Trump benannt, was auf Kritik stößt.

Die Lage im Überblick: Ukraine und USA verhandeln über Sicherheitsabkommen

www.zeit.de17.01.2026

Die Verhandlungen zwischen den USA und der Ukraine über ein Sicherheitsabkommen werden in Miami fortgesetzt, konzentriert auf Sicherheitsgarantien und wirtschaftliche Entwicklung. Präsident Selenskyj warnte vor neuen russischen Luftangriffen inmitten einer Kältewelle und Energieengpässen. Die Positionen beider Seiten zu NATO-Beitritt und Gebietsansprüchen sind weit auseinander. Ein bilaterales Dokument über Sicherheitsgarantien könnte bald unterzeichnet werden. Weitere Gespräche mit Russland sind geplant, direkte Verhandlungen zwischen den Kriegsparteien hingegen nicht.

Nato: Bundeswehr-Team startet Erkundungsmission auf Grönland

www.zeit.de17.01.2026

Ein Bundeswehr-Team startet eine Erkundungsmission auf Grönland, um die Sicherheit der Region zu prüfen, während US-Präsident Trump Ansprüche auf die Insel erhebt. 15 deutsche Soldaten sowie Militärangehörige aus mehreren europäischen Ländern sind beteiligt. Ex-Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg fordert eine klare Reaktion der NATO und EU auf Trumps Drohungen. Die Mission steht im Kontext größerer geopolitischer Spannungen, insbesondere zwischen den USA, Dänemark und Russland. Italien beteiligt sich nicht, während die Regierung von Ministerpräsidentin Meloni eine eigene Arktis-Strategie vorlegt.

Elektroschock-Pistole: Reul: Taser-Ausbau würde mehr als 12 Millionen Euro kosten

www.zeit.de17.01.2026

Die landesweite Einführung von Tasern in Nordrhein-Westfalen könnte über 12 Millionen Euro kosten, einschließlich 1,3 Millionen Euro für Trainingsmaterialien. Derzeit sind sie nur in 18 von 47 Polizeibehörden im Einsatz. Innenminister Herbert Reul teilt mit, dass die Kosten aufgrund von Preiserhöhungen und aktualisierten Berechnungen gestiegen sind. Ein konkreter Zeitplan für den flächendeckenden Ausbau fehlt, und im Haushaltsentwurf 2026 sind keine Mittel dafür eingeplant. Trotz positiver Evaluierungen bleiben einige Grünen-Fraktionen skeptisch.

Verkehr: Bus-Angebot in Thüringen steht vor Herausforderungen

www.zeit.de17.01.2026

Der öffentliche Nahverkehr in Thüringen steht vor erheblichen Herausforderungen, darunter Fachkräftemangel, steigende Kosten und eine unzureichende Finanzierung. Tilman Wagenknecht, Geschäftsführer des Verbands „Bus & Bahn Thüringen“, warnt vor möglichen Angebotskürzungen ohne politische Unterstützung. Die Investitionshilfen des Landes sollen von 21 Millionen Euro auf rund 60 Millionen Euro steigen, doch die finanzielle Belastung tragen vor allem die Landkreise. Insbesondere ländliche Verbindungen sind von den Problemen betroffen, was dem Fahrgastverband „Pro Bahn“ Sorgen bereitet.

Organisierte Kriminalität: Polizei zu Bandenkämpfen in Berlin: Täter werden eingeflogen

www.zeit.de17.01.2026

In Berlin werden Täter für organisierte Kriminalität gezielt aus dem Ausland eingeflogen, insbesondere für gewaltsame Drohungen und Schutzgeld-Erpressungen. Die Polizei erkennt steigende Bandenkämpfe und gewaltsame Auseinandersetzungen. Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel fordert eine Verschärfung des Paragrafen 100 a zur besseren Überwachung von Verdächtigen mit illegalen Schusswaffen, um gegen die kriminellen Strukturen effektiver vorgehen zu können. Die Polizei arbeitet intensiv an Präventionsmaßnahmen und im Austausch mit anderen Bundesländern sowie international.

Vorbild Bremen: DGB will Bremer Ausbildungsfonds auch in Niedersachsen

www.zeit.de17.01.2026

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Einführung eines Ausbildungsfonds in Niedersachsen, inspiriert von einem bereits bestehenden Modell in Bremen. Alle Unternehmen müssten einzahlen, um Ausbildungsbetriebe mit bis zu 2.250 Euro pro Auszubildendem jährlich zu unterstützen. Dies soll die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt angehen. Während Gewerkschaften den Fonds befürworten, gibt es starke Kritik aus der Wirtschaft, da viele Betriebe die zusätzlichen Kosten und bürokratischen Anforderungen ablehnen.

Verkehr: Vorsicht auf den Straßen: ADAC warnt vor Schlaglöchern

www.zeit.de17.01.2026

Der ADAC warnt norddeutsche Autofahrer vor vermehrten Schlaglöchern, die durch winterliches Wetter und den Frost-Tau-Wechsel entstehen. Diese Fahrbahnschäden können plötzlich auftreten und stellen ein Sicherheitsrisiko für Pkw, Fahrradfahrer und Fußgänger dar. Der ADAC rät zu Vorsicht, ausreichendem Abstand und empfiehlt, Schlaglöcher zu kennzeichnen und schnell zu beheben. Trotz einer entspannten Verkehrssituation nach dem Sturm "Elli" bleibt die Gefahr von Straßenschäden hoch.

Schutz für die Hohe See: Meeresschutzabkommen tritt in Kraft – "Historischer Tag"

www.zeit.de17.01.2026

Ein UN-Abkommen zum Schutz der Hochsee tritt am Samstag in Kraft, was als historischer Tag gefeiert wird. Das BBNJ-Abkommen schafft erstmals einen völkerrechtlichen Rahmen für den Schutz von 40 Prozent der Erdoberfläche und unterstützt nachhaltige Nutzung mariner Ressourcen. 145 UN-Mitgliedstaaten haben es unterzeichnet, 81 ratifiziert. Die Umsetzung ist entscheidend; Schutzgebiete müssen aktiv verwaltet werden. Kritiker weisen auf schwache Durchsetzungsmechanismen hin, während Befürworter die Chance auf effektiven Meeresschutz betonen.