www.zeit.de14.01.2026
Werder Bremens Trainer Horst Steffen zeigte sich nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte. Er bemängelte zwar die Harmlosigkeit im Angriff, betonte jedoch, dass die gezeigte Basis für zukünftige Spiele positiv sei. Werder hat in den letzten sechs Partien vier verloren und zwei unentschieden gespielt. Das nächste Spiel steht am Freitag gegen Eintracht Frankfurt an, wo ein Sieg nötig ist.
www.zeit.de14.01.2026
In Niedersachsen steigt die Zahl der Grippefälle deutlich an, weshalb das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) zur Grippeimpfung rät. Aktuell sind 36 Prozent der getesteten Proben positiv auf Influenza. Auch wenn die Saison meist bis Ostern dauert, wird ein früherer Beginn festgestellt. Bislang gab es in der Saison 2024/25 fünf bestätigte Grippe-Todesfälle. Eine Impfung ist besonders für Risikogruppen wichtig, da sie etwa 14 Tage zur Entfaltung ihrer Wirkung benötigt.
www.zeit.de14.01.2026
Hessens Stromnetz steht im Fokus der Diskussion um kritische Infrastrukturen, insbesondere nach Stromausfällen in mehreren Städten. Experten warnen vor Risiken durch Sabotage und Naturereignisse, betonen jedoch die Notwendigkeit eines effektiven Notfallmanagements. Innenminister Poseck sieht Hessen gut vorbereitet, kritisiert aber die unzureichende Notstromfähigkeit in vielen Bereichen. Das geplante Kritis-Dachgesetz soll strengere Schutzmaßnahmen für kritische Infrastrukturen einführen, steht aber in der Kritik, da es zu spät und zu begrenzt kommt. Bevölkerungsschutz und Eigenvorsorge sind zentrale Themen.
www.zeit.de14.01.2026
In Hessen steigen die Heizkosten aufgrund eines kalten Winters erheblich an. Der Energiedienstleister Techem prognostiziert für 2025 einen Anstieg von durchschnittlich acht Prozent, besonders stark bei Fernwärme mit rund 12 Prozent. Gas- und Stromkosten sollen um knapp neun bzw. gut acht Prozent steigen, während sich Öl-Heizkosten nur leicht um zwei Prozent erhöhen. Hessen liegt mit dieser Prognose unter dem Bundesdurchschnitt, obwohl die Temperaturen und damit der Energieverbrauch gestiegen sind.
www.zeit.de14.01.2026
Die Polizeigewerkschaft in Thüringen kritisiert die Versetzung interner Ermittler ins Landeskriminalamt (LKA), nachdem diese gegen Polizeigewerkschafter und Polizisten in Saalfeld ermittelten. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) fordert eine stärkere Trennung der kriminalistischen Arbeit von anderen Aufgaben. Trotz früherer Kritik betont BDK-Vorsitzender Jan Malik, dass die Ermittlungen rechtmäßig waren. Der Landtag wird sich mit der Rolle der internen Ermittler und der Zukunft der Thüringer Polizei beschäftigen. Malik plädiert für eine Zusammenlegung der kriminalpolizeilichen Arbeiten zur Effizienzsteigerung.
www.zeit.de14.01.2026
Der 67-jährige Teppichhändler Faqir Malyar aus Gelsenkirchen hat durch den spektakulären Sparkassen-Einbruch Ende Dezember 85.000 Euro und Schmuck im Wert von über 20.000 Euro verloren. Trotz jahrelanger Mietdauer eines Schließfachs haftet die Bank nur bis zu 10.300 Euro. Malyar und über 100 weitere Betroffene haben Anwälte eingeschaltet, um volle Schadensersatzforderungen zu stellen, während die Bank ihre Sicherheitstechnik verteidigt. Die Polizei untersucht den Fall weiter, was zu längeren Schließzeiten der Filiale führen könnte.
www.zeit.de14.01.2026
Howard Carpendale feiert seinen 80. Geburtstag und reflektiert über sein Leben, Musik und die damit verbundenen Krisen. Der Musiker, bekannt für emotional tiefgehende Songs, kritisiert das Schlagersong-Genre, das oft auf Partystimmung abzielt. Er spricht offen über persönliche Herausforderungen, darunter Alkoholismus in seiner Familie und seine eigenen Depressionen. Trotz aller Höhen und Tiefen zeigt er sich zufrieden und plant eine Abschiedstournee. Carpendale betont, dass der Geburtstag für ihn nicht von Bedeutung ist und seine Erfüllung in der Musik liegt.
www.zeit.de14.01.2026
In Berlin steigen die Grippefälle in Krankenhäusern, insbesondere an den Vivantes-Kliniken und den DRK Kliniken, wo 50 Fälle mehr als im Vorjahr gemeldet werden. Vor allem ältere und vorerkrankte Patienten müssen stationär behandelt werden. Die Influenza-Viruslast im Abwasser hat um 15 Prozent zugenommen, während die Zahl der Grippefälle über dem Mittelwert der letzten fünf Jahre liegt. Besonders betroffen sind Kinder, viele mit schweren Lungenentzündungen auf Intensivstationen. Eine Impfung wird empfohlen, um schwere Verläufe zu verhindern.
www.zeit.de14.01.2026
Laut dem EU-Klimadienst Copernicus war 2025 das drittheißeste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen mit einer globalen Durchschnittstemperatur von 14,97 Grad Celsius. Die letzten drei Jahre lagen im Durchschnitt 1,52 Grad über dem vorindustriellen Niveau, was alarmierend ist, da die Welt sich der im Pariser Abkommen festgelegten Temperaturgrenze von 1,5 Grad nähert. Hauptursachen sind Treibhausgase und hohe Meerestemperaturen, unterstützt durch Phänomene wie El Niño. Die Auswirkungen einer dauerhaften Überschreitung könnten gravierend sein.
www.zeit.de14.01.2026
Die geplanten Verschärfungen für den Import von Medizinal-Cannabis in Deutschland sorgen für hitzige Debatten. Während Polizei- und Ärztevertreter die Gesetzesänderungen zur Bekämpfung von Missbrauch positiv bewerten, kritisieren Patientenverbände und die Cannabisbranche die Maßnahmen als hinderlich für den Zugang zu notwendigen Behandlungen. Ab April 2024 soll es strengere Vorschriften geben: Verschreibungen nur noch nach persönlichem Arztkontakt, Versand wird verboten. Die zunehmenden Importzahlen und mögliche Schwarzmarktfolgen werden ebenfalls thematisiert.
www.zeit.de14.01.2026
Bundesernährungsminister Alois Rainer äußert sich gegen Preisaufschläge bei Lebensmitteln aufgrund der bereits gestiegenen Preise von über 30 Prozent seit 2020. Er betont die Wichtigkeit der Erschwinglichkeit von gesunden Lebensmitteln und kritisiert mögliche staatliche Abgaben wie eine Tierwohlabgabe oder Zuckersteuer. Rainer setzt auf Unterstützung der Landwirtschaft durch steuerliche Entlastungen und hebt die Chancen im Bio-Markt hervor, wo ein Wachstum von 8 Prozent bis 2025 erwartet wird, trotz stagnierender Bio-Erzeugung und Rückgang der Öko-Betriebe.
www.zeit.de14.01.2026
Die Oppositionsparteien im Magdeburger Landtag haben im Jahr 2025 mit insgesamt 905 Anfragen eine Zunahme im Vergleich zu 803 Anfragen im Vorjahr verzeichnet. Die Linke stellte etwa ein Drittel aller Anfragen, während die AfD rund ein Fünftel beitrug. Die „Kleine Anfrage“ ist ein wichtiges Instrument zur Kontrolle des Regierungshandelns, das insbesondere von der Opposition genutzt wird. In der aktuellen Wahlperiode seit Juli 2021 wurden über 3.500 solcher Anfragen gestellt. Auch Regierungsparteien beteiligten sich mit 189 (CDU) und 182 (SPD) Anfragen.
www.zeit.de14.01.2026
Ein Gesetzentwurf im US-Senat soll der Regierung von Präsident Trump verbieten, Grönland, das zu Dänemark gehört, ohne Zustimmung Dänemarks zu annektieren oder zu kontrollieren. Senatorinnen betonen, dass ein solches Vorgehen die NATO untergraben und die Souveränität ihrer Mitglieder gefährden würde. Der Gesetzentwurf wird von beiden Parteien unterstützt, hat aber unklare Erfolgsaussichten. Dänische und grönländische Führung betonen, dass Grönland nicht zum Verkauf stehe. Trump rechtfertigt den Anspruch hauptsächlich mit nationaler Sicherheit und den Ressourcen der Insel.
www.zeit.de14.01.2026
US-Präsident Trump strebt an, Grönland, das zu Dänemark gehört, unter US-Kontrolle zu bringen. Dänemarks Außenminister und die grönländische Ministerin betonen, dass die Insel nicht zum Verkauf steht. Der Vorwurf, dass Dänemark Grönland nicht ausreichend schützen könne, wird von den USA geäußert, während die NATO eine verstärkte Präsenz in der Region erwägt. Die Diskussion um Grönland könnte die Glaubwürdigkeit der NATO gefährden, insbesondere hinsichtlich einer möglichen Annexion durch die USA.
www.spiegel.de14.01.2026
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) fordert eine Fusion von Bundesländern, um die Lebensfähigkeit kleinerer Länder zu verbessern. CDU-Politiker Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt lehnt diesen Vorschlag jedoch ab und betont, dass es kein Bundesland Mitteldeutschland geben wird. Schulze plant, nach seiner voraussichtlichen Wahl zum Ministerpräsidenten am 28. Januar mit Sachsen und Thüringen über gemeinsame Verwaltungsstrukturen zu sprechen, ohne eine Fusion anzustreben. Der Vorschlag Söders wurde bereits mehrfach diskutiert und blieb bisher ohne Erfolg.