www.zeit.de19.07.2026
Potsdam gedenkt des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944. Eine Gedenkstunde am Sonntag ehrt den Militärwiderstandskämpfer Friedrich von Rabenau, mit dessen Familie gerechnet wird. Am Jahrestag des Attentats wird die Rolle von Frauen im NS-Widerstand beleuchtet. Potsdams Oberbürgermeisterin betont die Bedeutung des Erinnerns, um zu zeigen, dass nicht alle Deutschen die NS-Diktatur duldeten und viele Menschen bereit waren, Freiheit für ein Ende des Regimes einzusetzen.
www.zeit.de19.07.2026
Datenschützer geben Entwarnung zur neuen Innenraumüberwachung in Autos. Kameras überwachen die Aufmerksamkeit des Fahrers, um Müdigkeit oder Ablenkung zu erkennen und Alarm zu schlagen. Die EU-Vorschriften stellen sicher, dass Daten nicht an Dritte weitergegeben und nach Verarbeitung gelöscht werden. Dies entspricht den datenschutzrechtlichen Anforderungen. Die Überwachung dient der Erhöhung der Verkehrssicherheit und wird von Datenschutzbehörden kontrolliert.
www.zeit.de19.07.2026
Kabinett-Weine aus Deutschland erleben einen Aufschwung, insbesondere bei jüngeren Frauen im Ausland wie China. Dieser Trend wird durch die Nachfrage nach leichteren, fruchtsüßen Weinen mit moderatem Alkoholgehalt getragen, was dem globalen Trend zu bewussterer Ernährung entspricht. Kabinett-Weine, die eine geringere Alkoholtretung aufweisen und als frisch sowie komplex gelten, gewinnen an Beliebtheit und stellen ein einzigartiges deutsches Produkt dar.
www.zeit.de19.07.2026
Ein neues EU-Gesetz verbietet großen Unternehmen die Vernichtung unverkaufter Kleidung. Ziel ist es, Textilabfälle und CO2-Emissionen zu reduzieren. Kritikern zufolge könnte das Gesetz jedoch leicht umgangen werden, insbesondere bei Fast-Fashion-Produkten. Es fehlen funktionierende Recycling-Strukturen und konsequente Kontrollen, was die Wirksamkeit des Gesetzes in Frage stellt. Händler könnten zusätzliche Kosten für Lagerung und Weitervermarktung entstehen.
www.zeit.de19.07.2026
In Greifenstein tobt eine Debatte um die geplanten Abschüsse zweier Jungwölfe nach mehreren Schafsrissen. Ein hessisches Wolfsrudel soll dafür verantwortlich sein. Während Landwirte und Jäger Abschüsse befürworten, klagen Naturschutzverbände dagegen vor Gericht. Der hessische Wolfsmanagementplan erlaubt die Entnahme unter bestimmten Bedingungen. Eine gerichtliche Entscheidung über die Eilanträge steht noch aus; bis dahin sind die Abschüsse ausgesetzt.
www.zeit.de19.07.2026
Deutschland bewirbt die Erweiterung des Unesco-Welterbes "Siedlungen der Berliner Moderne" um die Waldsiedlung Zehlendorf. Diese ist die größte und am besten erhaltene Siedlung dieser Art und wegweisend für sozialen Wohnungsbau. Frankreich nominiert die D-Day-Landungsstrände der Normandie. Die Unesco-Tagung in Busan prüft auch Fragen des nachhaltigen Erhalts bestehender Welterbestätten, die zunehmend durch Klimawandel und Konflikte bedroht sind.
www.zeit.de19.07.2026
Ein Konzert von Bad Bunny im Mailänder Ippodromo SNAI San Siro wurde wegen eines heftigen Hagelschauers abgebrochen. Rund 80.000 Besucher mussten evakuiert werden. Mehrere Zuschauer wurden durch große Hagelkörner verletzt und vom Rettungsdienst versorgt. Ob das Konzert nachgeholt wird, ist unklar.
www.zeit.de19.07.2026
Die Moderatoren von "Die Anstalt" kritisierten die ZDF-Entscheidung, Danger Dans Auftritt mit dem Song "Keine Angst" abzusagen, als "mutlos". Sie verteidigten die Debatte um Antifa-Strukturen und die staatliche Durchsetzung des Gewaltmonopols, die durch die Zensur des Liedes verhindert worden sei. Danger Dan selbst distanzierte sich vom Vorwurf des Gewaltaufrufs und erklärte, das Lied sei eine Antwort auf erstarkenden Rechtsextremismus und solle Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.
www.zeit.de19.07.2026
Kiew wurde Ziel eines massiven russischen Raketenangriffs. Mehrere Dutzend Raketen wurden auf die ukrainische Hauptstadt abgefeuert, was zu Explosionen und Bränden in mindestens vier Stadtteilen führte. Die Ukraine bittet westliche Verbündete, insbesondere um Flugabwehrraketen für das Patriot-System, um sich gegen solche Angriffe zu verteidigen.
www.zeit.de19.07.2026
OneRepublic begeisterte 20.000 Fans in Düsseldorf bei ihrem Open-Air-Konzert im Rahmen ihrer "From Europe With Love Tour". Die US-Band spielte Hits wie "Apologize" und "Counting Stars" sowie Cover, darunter Beyoncés "Halo". Als Unterstützung traten LEA und Jessi J auf. Die Location, der Open Air Park Düsseldorf, feierte erst eine Woche zuvor Premiere.
www.zeit.de19.07.2026
England sicherte sich den dritten Platz bei der WM 2026 mit einem 6:4-Sieg gegen Frankreich. Nach einer dominierenden ersten Halbzeit von England (4:0) startete Frankreich eine Aufholjagd, die jedoch knapp scheiterte. Declan Rice, Ezri Konsa und Bukayo Saka (dreimal) sowie Jude Bellingham trafen für England. Kylian Mbappé (zweimal), Bradley Barcola und Ousmane Dembélé erzielten die Tore für Frankreich.
www.zeit.de19.07.2026
Die USA kündigen Vergeltungsschläge gegen den Iran an, nachdem zwei US-Soldaten bei einem iranischen Angriff in Jordanien ums Leben kamen. Luftangriffe zielen darauf ab, die Fähigkeiten des Irans, die Schifffahrt in der Straße von Hormus zu bedrohen, zu schwächen und die Revolutionsgarden für die Angriffe zu bestrafen. Dies ist die erste Meldung von gefallenen US-Soldaten seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar 2026. Ein weiterer Soldat wird vermisst.
www.zeit.de19.07.2026
Kylian Mbappé hat Lionel Messi in der ewigen WM-Torjägerliste überholt und steht nun bei 22 Treffern. Messi hat 21 Tore und kann im Finale gegen Spanien seine Bilanz verbessern. Mbappé führt zudem die Torschützenliste der laufenden WM mit zehn Treffern an, während Messi acht Tore erzielt hat.
www.zeit.de19.07.2026
Kylian Mbappé hat beim Spiel um Platz drei gegen England sein 22. WM-Tor erzielt und damit Lionel Messi in der ewigen Bestenliste überholt. Mit insgesamt zehn Turniertoren führt er zudem die Torjägerliste der laufenden Fußball-WM an.
www.zeit.de19.07.2026
Ab sofort dürfen große EU-Unternehmen unverkaufte Kleidung nicht mehr vernichten. Sie sollen diese stattdessen erneut verkaufen oder spenden. Ausnahmen gelten für beschädigte oder gefährliche Ware. Während der Handel Vorteile für Verbraucher und die Umwelt erwartet, warnen Verbände vor zusätzlichen Kosten und bürokratischen Hürden. Umweltorganisationen fordern strengere Kontrollen und eine Bekämpfung von Fast Fashion. Jährlich werden in Europa Millionen Tonnen Textilien vernichtet, was zu CO2-Emissionen führt.