Brände: 88-Jährige stirbt nach Feuer - War Rakete Ursache?

www.zeit.de01.01.2026

Eine 88-Jährige starb nach einem Brand in ihrer Wohnung in Würzburg. Die Polizei vermutet, dass eine Rakete, die von drei Personen mit Feuerwerk abgefeuert wurde, ein Feuer auf dem Balkon verursachte, das auf die Wohnung übergriff. Die Feuerwehr fand die Frau bewusstlos in ihrer Wohnung, sie wurde ins Krankenhaus gebracht, wo sie starb. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen fahrlässiger schwerer Brandstiftung und sucht nach zwei Männern und einer Frau.

Jahreswechsel: Hoher Schaden bei Brand von Gartenhütte und Wohnhaus

www.zeit.de01.01.2026

Beim Brand einer Gartenhütte in Günzburg entstanden Schäden von rund 200.000 Euro, nachdem sich die Flammen auf ein angrenzendes Wohnhaus ausbreiteten. Ein Passant entdeckte das Feuer am frühen Morgen und rief die Feuerwehr. Die Gartenhütte wurde vollständig zerstört, das Wohnhaus stark beschädigt. Es gab keine Verletzten, und die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache eingeleitet.

Silvesternacht in den Niederlanden: Bekannte Kirche in Amsterdam durch Feuer zerstört

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht wurde die Vondelkirche in Amsterdam durch ein Feuer weitgehend zerstört, das den 50 Meter hohen Turm und das Dach zum Einsturz brachte. Die Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle, es gab keine Verletzten, jedoch wurden rund 90 Haushalte evakuiert und waren vorübergehend ohne Strom. Die Brandursache ist noch unklar, möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit den Neujahrsfeierlichkeiten und dem erhöhten Feuerwerksverkauf. Bürgermeisterin Femke Halsema bezeichnete den Vorfall als "schrecklich".

Neujahrsputz: Gut fürs Stadtbild: Junge Muslime räumen in Mannheim auf

www.zeit.de01.01.2026

Rund 70 junge Muslime beteiligten sich in Mannheim am Neujahrsputz, um Silvestermüll zu beseitigen und das Stadtbild zu verbessern. Diese Aktion, die seit 30 Jahren läuft, gewinnt an Bedeutung aufgrund der Debatte um das Stadtbild, die von Bundeskanzler Friedrich Merz ausgelöst wurde. Imam Noor-ud-Din Ashraf betont, dass Muslime sich aktiv in die Gesellschaft einbringen und gegen Vorurteile kämpfen wollen. Der Putz ist Teil des Engagements des Verbandes Ahmadiyya Muslim Jamaat für Frieden und Integration.

Gaza: Israel entzieht 37 Hilfsorganisationen Lizenz für Arbeit im Gazastreifen

www.spiegel.de01.01.2026

Israel hat 37 Hilfsorganisationen, darunter Ärzte ohne Grenzen und Oxfam, die Lizenz entzogen, um im Gazastreifen zu arbeiten. Grund dafür sind neue Vorschriften zur Übermittlung von Mitarbeiterinformationen an israelische Behörden, die viele NGOs als rechtswidrig empfinden. Kritik folgt international, da diese Maßnahme die already prekäre humanitäre Lage im Gazastreifen weiter verschärfen könnte. Auf Druck von zehn Ländern, einschließlich Frankreich und Großbritannien, soll Israel internationale NGOs die Arbeit in Gaza ermöglichen, um die Situation zu verbessern.

MrBeast: Die zehn Erfolgsgeheimnisse des weltgrößten Internetstars

www.spiegel.de01.01.2026

Jimmy Donaldson, besser bekannt als MrBeast, ist mit über 455 Millionen YouTube-Abonnenten der größte Internetstar der Welt. Sein Aufstieg ist das Ergebnis gezielter Strategien, darunter spannende Inhalte, hohe Preisgelder und schnelle Schnitte. Mit seiner Firma Beast Industries, die auf 5,2 Milliarden Dollar geschätzt wird, plant er, den Umsatz bis 2029 auf fast 5 Milliarden Dollar zu steigern. Trotz seiner Erfolge steht er auch in der Kritik, insbesondere bezüglich seiner Charity-Inhalte und Geschäftspraktiken. Donaldson arbeitet extrem hart, investiert in Viralität und hat eine enorme Reichweite in der sozialen Medienlandschaft.

Sprengkörper: Mann im Schwarzwald verliert drei Finger

www.zeit.de01.01.2026

In der Silvesternacht in Lahr, Ortenaukreis, hat ein 42-jähriger Mann durch unsachgemäßen Umgang mit einem Feuerwerkskörper drei Finger verloren. Der Unfall ereignete sich kurz nach Mitternacht, und der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei kann nicht bestätigen, ob der verwendete Böller legal oder illegal war. Auch in Stuttgart gab es einen ähnlichen Vorfall, bei dem ein älterer Mann einen Finger verlor und möglicherweise weitere Amputationen benötigt.

Müllsammelaktion: Dutzende muslimische Jugendliche beim Neujahrsputz aktiv

www.zeit.de01.01.2026

Dutzende muslimische Jugendliche aus Rheinland-Pfalz nahmen am traditionellen Neujahrsputz teil, organisiert von der Ahmadiyya Muslim Jamaat. In Mainz engagierten sich etwa 60 und in Frankenthal rund 30 Jugendliche, um nach Silvester Müll zu sammeln. Die Aktion, die seit 30 Jahren besteht, lief bundesweit in 240 Städten und soll ein Zeichen gegen die negative Wahrnehmung von Muslimen setzen, insbesondere im Kontext der von Kanzler Merz angestoßenen Stadtbild-Debatte.

Neujahrsansprache: Wüst verspricht Menschen in NRW Verbesserungen im Alltag

www.zeit.de01.01.2026

Ministerpräsident Henrik Wüst (CDU) kündigt in seiner Neujahrsansprache Verbesserungen für das tägliche Leben in Nordrhein-Westfalen an. Mit einem Investitionsprogramm von rund 60 Milliarden Euro über zwölf Jahre sollen Kitas, Schulen, Straßen und andere Infrastruktur saniert werden. Wüst betont die Notwendigkeit erneuerbarer Energien und beschleunigter Genehmigungsverfahren zur Sicherung von Arbeitsplätzen und Wohlstand. Zudem hebt er den Zusammenhalt und die Bedeutung der Demokratie hervor, um in Krisenzeiten optimistisch in die Zukunft zu schauen.

SEK-Einsatz: Mann bedroht Einsatzkräfte mit Armbrust - Polizei schießt

www.zeit.de01.01.2026

In Oberbayern bedrohte ein 33-Jähriger mit einer geladenen Armbrust Rettungs- und Polizeikräfte, was zu einem SEK-Einsatz führte. Der Mann, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand, wurde von der Polizei am Rumpf getroffen, ist jedoch nicht mehr in Lebensgefahr. Die Ermittlungen zum rechtmäßigen Einsatz der Schusswaffe laufen. Der Mann hatte bereits eine kriminelle Vorgeschichte und war zuvor im Freien vor einem Haus aufgefunden worden.

Jahreswechsel: Jugendliche mit 525 Böllern in Sporttasche

www.zeit.de01.01.2026

Drei 15-jährige Jugendliche in Garmisch-Partenkirchen hatten 525 illegale Böller in einer Sporttasche. Diese Feuerwerkskörper sind erst ab 18 Jahren erlaubt und wurden teilweise mit Spraydosen kombiniert, was eine gefährliche Situation darstellte. Die Polizei übergab die Jugendlichen ihren Erziehungsberechtigten und ermittelt noch, wer die Böller gekauft hat.

Stuttgart: Sechsjähriger bei Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

www.zeit.de01.01.2026

Ein sechsjähriger Junge wurde in Stuttgart schwer verletzt, als er mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg die Straße überqueren wollte und mit einem Auto kollidierte. Der Unfall ereignete sich, als ein 37-jähriger Autofahrer von rechts kam. Der Junge wurde nach dem Zusammenstoß am Mittwochnachmittag ins Krankenhaus gebracht.

Aufruf: Leipziger Zoo sucht Namen für Koalanachwuchs

www.zeit.de01.01.2026

Der Leipziger Zoo sucht einen Namen für sein etwa sechs Monate altes weibliches Koala-Jungtier. Interessierte können bis zum 19. Januar Vorschläge auf der Zoo-Website einreichen. Das Jungtier von Erlinga und Yuma entwickelt sich gut, verlässt bereits den Beutel der Mutter und beginnt, Eukalyptus zu knabbern. Koalas sind keine Bären, sondern Beuteltiere, die viel schlafen und sich wenig bewegen, da ihre Nahrung schwer verdaulich ist.

Steigende Sozialabgaben: 42 Krankenkassen erhöhen Beiträge – Millionen zahlen mehr

www.zeit.de01.01.2026

Zum Jahreswechsel erhöhen 42 von 93 gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland die Beitragssätze, wodurch Millionen Versicherte mehr zahlen müssen. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag steigt um 0,23 Prozentpunkte auf 3,36 Prozent. Dies führt zu weniger Netto für die Versicherten und höheren Kosten für Arbeitgeber. Die steigenden Ausgaben im Gesundheitswesen und eine anstehende Reform der Bundesregierung sollen dem Anstieg entgegenwirken. Eine Expertenkommission soll Vorschläge zur Finanzproblematik bis März vorlegen, während möglicherweise auch einige Leistungen wegfallen könnten.

Umwelt: Höchste Feinstaubbelastung an Silvester in Duisburg gemessen

www.zeit.de01.01.2026

An Silvester wurden in Nordrhein-Westfalen, insbesondere in Duisburg, extreme Feinstaubwerte gemessen. In Duisburg (Walsum) lag der Wert bei 385 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft, gefolgt von 377 Mikrogramm in Essen. Diese Werte übertrafen die der Vorjahre und resultierten hauptsächlich aus dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Auch die Wetterbedingungen beeinflussten die Luftqualität. Vergleichbare Belastungen wurden in Hagen und Düsseldorf festgestellt, wobei Datteln 2024 einen Spitzenwert von 381 Mikrogramm erreichte.