www.spiegel.de07.07.2026
Ein französisches Berufungsgericht bestätigte Marine Le Pens Verurteilung wegen Veruntreuung von EU-Geldern. Sie erhielt eine dreijährige Haftstrafe, wovon zwei Jahre zur Bewährung ausgesetzt sind. Das verbleibende Jahr muss sie eine Fußfessel tragen. Dies erschwert ihre mögliche Präsidentschaftskandidatur 2027 erheblich, obwohl die Sperre für öffentliche Ämter reduziert wurde. Die Wahl findet 2027 statt, da Präsident Macron nicht erneut antreten kann und das politische Zentrum zerbröselt.
www.zeit.de07.07.2026
Das Pariser Berufungsgericht verurteilte Marine Le Pen zu einem Jahr Haft mit Fußfessel und einem 15-monatigen Verbot des passiven Wahlrechts. Die Strafe steht im Zusammenhang mit einem Verfahren wegen möglicher Scheinbeschäftigung. Dieses Urteil erschwert Le Pens Kandidatur bei der nächsten französischen Präsidentschaftswahl erheblich.
www.zeit.de07.07.2026
Wolfgang Kubicki und Henning Höne streben ein Comeback der FDP an. Nach den jüngsten Wahlniederlagen sieht Kubicki eine positive Entwicklung in Umfragewerten und Mitgliederzahlen. Höne unterstützt ihn dabei. Beide kritisieren das Reformpaket der Bundesregierung als PR-getrieben und inhaltlich schwach. Sie bezweifeln auch die Machbarkeit eines schnellen Kohleausstiegs in NRW und die Entlastungspläne der Regierung.
www.zeit.de07.07.2026
Bundeskanzler Merz setzt beim Nato-Gipfel in Ankara auf eine stärkere europäische Säule zur Sicherung der transatlantischen Allianz. Er hofft auf ein Signal der Einigkeit gegen Russland, das weiterhin eine Bedrohung darstellt. Ein großer U-Boot-Auftrag Kanadas an Deutschland wird als positive Nachricht für die gemeinsame Sicherheit gewertet, die europäische und transatlantische Zusammenarbeit stärkt.
www.spiegel.de07.07.2026
Ein US-Soldat namens Hannes Marschalek entging der britischen Strafverfolgung wegen Exhibitionismus, da der Fall an das US-Militär übergeben wurde. Er bekannte sich später vor einem US-Militärgericht schuldig und einigte sich auf eine Strafmilderung. Der Fall steht im Zusammenhang mit ähnlichen Vorfällen, bei denen US-Soldaten Vergehen auf britischem Boden begangen haben und einer britischen Justiz entgingen, wie ein Fall eines Kampfpiloten zeigt, der eine Britin würgte und vergewaltigte.
www.zeit.de07.07.2026
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat vier frühere Signa-Manager wegen Untreue und Beihilfe angeklagt. Ein 50-Jähriger soll Millionenbeträge aus zweckgebundenen Darlehen zweckentfremdet und an andere Signa-Firmen transferiert haben, wovon über 8,4 Millionen Euro nicht zurückgezahlt wurden. Die Ermittlungen umfassen umfangreiche Auswertungen von Beweismitteln. Dies geschieht im Kontext der Signa-Pleiten, zu denen auch das KaDeWe und Galeria Karstadt Kaufhof gehören. René Benko wird zudem der Vermögensverschleierung verdächtigt.
www.zeit.de07.07.2026
In der Frankfurter Innenstadt kam es zu einem Dachbrand auf einer Baustelle südlich der Konstablerwache. Mehrere Einsatzkräfte der Feuerwehr waren vor Ort, um den Brand zu löschen. Bei dem Vorfall wurden mehrere Personen leicht verletzt. Die Ursache des Feuers ist zunächst unklar.
www.zeit.de07.07.2026
Angesichts häufigerer Hitzewellen ruft die Stadt Wiesbaden zum Zusammenhalt auf. Oberbürgermeister Mende bittet die Bürger, aufeinander achtzugeben, besonders auf Nachbarn und Angehörige. Die letzte Hitzewelle belastete Rettungsdienst und Krankenhäuser stark, mit einem Anstieg von Todesfällen in der Obhut des Rettungsdienstes. Ältere und vorerkrankte Menschen sind besonders gefährdet. Die Stadt plant klimatisierte Räume im Rathaus und ein Hitze-Telefon zur Vorbereitung auf zukünftige Extremtemperaturen.
www.zeit.de07.07.2026
Popstar Nina Chuba bezeichnete das Stuttgarter Publikum als die "lameste Crowd" Deutschlands, was zu einer Reaktion von Ministerpräsident Cem Özdemir führte. Özdemir widersprach vehement und verwies auf positive Erfahrungen mit der Stimmung bei Konzerten und Sportveranstaltungen in Stuttgart. Er scherzte über Chubas Theorie bezüglich mangelnden Sauerstoffs durch den Stuttgarter Kessel, da dies außerhalb seines Fachgebietes liege.
www.zeit.de07.07.2026
AfD-Chef Tino Chrupalla verteidigte auf der Vorstellung seiner Autobiografie die Parteidoppelspitze mit Alice Weidel und verwies auf gestiegene Wahlergebnisse. Er betonte ihre gute Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher Ansichten und lehnte eine Lagerbildung im Parteivorstand ab. In seinem Buch beschreibt Chrupalla seinen Weg vom Handwerker in die Politik und plädiert für mehr Anerkennung des Handwerks. Er riet Parteikollegen zum Abschluss einer Berufsausbildung vor dem politischen Einstieg und bezeichnete sein Buch als KI-frei.
www.zeit.de07.07.2026
Ein vierjähriger Junge wurde in Stuttgart von einem Auto angefahren und schwer verletzt. Das Kind lief offenbar hinter einem geparkten Auto auf die Fahrbahn und wurde dort von einem vorbeifahrenden Auto erfasst. Die genauen Umstände des Vorfalls werden von der Polizei noch ermittelt.
www.zeit.de07.07.2026
Ein 29-jähriger Münchner ist beim Durchschwimmen des Unteren Gaisalpsees im Allgäu ertrunken. Trotz sofort eingeleiteter Rettungsmaßnahmen durch Bergwacht, Wasserwacht und Polizei konnte der Mann nur noch leblos von Tauchern aus dem Wasser geborgen werden. Die genaue Ursache des tragischen Badeunfalls ist noch unklar.
www.zeit.de07.07.2026
NBA-Star Dennis Schröder motiviert deutsche Basketball-Rookies in der WM-Qualifikation für 2027. Trotz seiner NBA-Karriere nimmt er an wichtigen Spielen teil, um eine "Mannschaft aufzubauen". Deutschland gewann die ersten beiden Spiele mit besten Aussichten für die nächste Phase. Schröder hebt das Potenzial jüngerer Spieler hervor und plant weitere Angriffe im August.
www.zeit.de07.07.2026
Hamburg verzeichnete im ersten Halbjahr mit 212 Neugründungen den stärksten Zuwachs unter Deutschlands Großstädten und überholte damit München. Bundesweit wurden 3.053 Start-ups gegründet, ein Rekord. Dies liegt teilweise an sinkenden Hürden durch künstliche Intelligenz, die jedes dritte Start-up nutzt. Hamburg unterstützt Gründer zusätzlich mit Initiativen zur Vernetzung.
www.zeit.de07.07.2026
Die Härtefallkommission Sachsen-Anhalt hat 30 Geflüchteten aus humanitären Gründen vorerst eine Aufenthaltserlaubnis erteilt. Die Betroffenen stammen aus verschiedenen Ländern und die Kommission prüft seit 2005 Einzelfälle, um Ermessensentscheidungen zu ermöglichen. Die schlussendliche Entscheidung trifft die Innenministerin, die im vergangenen Jahr nahezu allen Empfehlungen zustimmte.