Tiere: Karakale im Zoo Dresden bekommen Nachwuchs

www.zeit.de07.01.2026

Im Zoo Dresden wurde ein Karakal-Jungtier namens Karlos geboren, das am 17. November zur Welt kam. Während sein Geschwisterchen starb, entwickelt sich Karlos prächtig und hat bereits die Schauanlage bezogen. Die Mutter Donna ist dreijährig und kümmerten sich allein um die Aufzucht, da Männchen in der Regel nicht beteiligt sind. Karlos ist das erste Nachkommen des Paars und der Zoo setzt damit seine Tradition der Karakal-Zucht fort, die 1937 begann. Karakale sind in verschiedenen Regionen von Afrika bis Asien verbreitet.

Brandanschlag: Schulen bleiben trotz Stromwiederherstellung geschlossen

www.zeit.de07.01.2026

Trotz der Wiederherstellung der Stromversorgung bleiben die Schulen im Südwesten Berlins bis Ende der Woche geschlossen. Dies liegt an notwendigen technischen Prüfungen, insbesondere der Brandmeldeanlagen, um die Sicherheit von Schülern und Personal zu gewährleisten. Die Schulgebäude müssen außerdem vollständig beheizt und betriebsbereit gemacht werden, bevor regulärer Unterricht wieder aufgenommen werden kann, was für Montag, den 12. Januar, geplant ist. Währenddessen bleibt die Notbetreuung wie in den vergangenen Tagen bestehen.

Umleitung: A44 gesperrt - Problem mit Windrad

www.zeit.de07.01.2026

Die A44 zwischen dem Autobahndreieck Jackerath und dem Autobahnkreuz Holz in NRW ist aufgrund einer drohenden Gefahr durch ein Windrad voll gesperrt. Ein Flügel des Windrads könnte abbrechen, nachdem er abgeknickt ist. Es gibt derzeit keine Hinweise auf Sabotage. Das Windrad steht auf einem Gelände des Energiekonzerns RWE. Die Dauer der Sperrung ist ungewiss, der Verkehr wird durch die Polizei und die Autobahnmeisterei umgeleitet.

Weltcup: Wetter-Kapriolen: Biathlon-Rennen in Oberhof verschoben

www.zeit.de07.01.2026

Aufgrund unbeständigen Wetters wird das Wettkampfprogramm beim Biathlon-Weltcup in Oberhof geändert. Die Sprintrennen finden nun am Donnerstag statt, während das für Freitag geplante Frauenrennen auf 14.15 Uhr vorverlegt und der Männerwettkampf auf 11.30 Uhr verschoben wurde. Dies ermöglicht den Athleten am Freitag einen Ruhetag. Die aktuellen Schneebedingungen sind gut, jedoch könnte der Wind erneut Probleme verursachen, was in Oberhof nicht ungewöhnlich ist.

Teuerungsrate: Inflation im Euroraum sinkt im Dezember leicht auf 2,0 Prozent

www.zeit.de07.01.2026

Im Dezember 2023 sank die Inflationsrate der Eurozone auf 2,0 Prozent, erreicht durch sinkende Energiepreise, die um 1,9 Prozent fielen. Dies entspricht dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zu November zeigt, dass der Preisdruck nachlässt. Dienstleistungen verzeichneten jedoch einen Anstieg um 3,4 Prozent. Die EZB hat den Leitzins auf zwei Prozent gesenkt und plant, diesen in naher Zukunft nicht zu ändern.

Gerichtsverhandlung: Stimmen gehört oder nicht? Verfahren um Messerangriff

www.zeit.de07.01.2026

In einem Gerichtsverfahren wegen eines Messerangriffs auf einen Behördenmitarbeiter in Apolda hat der 22-jährige, türkische Beschuldigte die Tat eingeräumt und bedauert. Er wird wegen versuchten Mordes angeklagt und war zum Tatzeitpunkt Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft. Die Staatsanwaltschaft stellte fest, dass er zum Zeitpunkt der Tat weder betrunken noch drogenvergiftet war. Ein Sachverständigengutachten bescheinigt ihm paranoide Schizophrenie. Sollte er verurteilt werden, könnte er in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden.

Zirkus-Unfall in Stuttgart: Nach Absturz im Zirkus: Akrobaten auf dem Weg der Besserung

www.zeit.de07.01.2026

Nach einem Unfall im Weltweihnachtszirkus in Stuttgart sind zwei Akrobaten auf dem Weg der Besserung. Die 19 Jahre alte Akrobatin hat keine wesentlichen Verletzungen und wird bald entlassen, während ihr 49-jähriger Partner sich einen Fußbruch zugezogen hat und am Montag operiert wird. Die genaue Ursache des Absturzes, der durch ein gerissenes Seil während einer Luftakrobatiknummer aus etwa zehn Metern Höhe verursacht wurde, ist noch unklar, und die Polizei ermittelt in alle Richtungen.

Verhandlung nicht öffentlich: Messerangriff auf Lehrerin – 17-Jährige schuldunfähig

www.zeit.de07.01.2026

Eine 17-Jährige, die ihre Lehrerin mit einem Messer bedrohte, wurde für schuldunfähig erklärt und in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen. Der Vorfall ereignete sich im Mai 2025 an einer Realschule in Ludwigshafen. Die Lehrerin konnte sich erfolgreich verteidigen und wurde von anderen Lehrkräften unterstützt, die die Jugendliche überwältigten. Das Landgericht Frankenthal klassifizierte die Tat als versuchte gefährliche Körperverletzung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und fand nicht öffentlich statt.

Zwei von drei Ärzten erleben Gewalt im Berufsalltag

www.zeit.de07.01.2026

Laut einer Umfrage des Deutschen Ärzteblatts haben zwei von drei Ärzten in Deutschland Gewalt am Arbeitsplatz erlebt, wobei die Mehrheit der 1.619 Befragten eine Verschärfung der Situation in den letzten Jahren feststellte. Die häufigsten Formen sind verbale Angriffe und in nahezu der Hälfte der Fälle tätliche Übergriffe. Rund 40 Prozent berichten von psychischer Gewalt, 16 Prozent von Diskriminierung. Mehr als 20 Prozent der Ärzte wurden durch diese Angriffe in ihrer Arbeit eingeschränkt, zehn Prozent wurden arbeitsunfähig. Täter sind in der Regel männliche Patienten oder deren Angehörige.

Brandanschlag: Verwaltung: Warnmeldung zu Stromausfall nicht veränderbar

www.zeit.de07.01.2026

Ein Brandanschlag auf eine Kabelbrücke im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf führte zu einem tagelangen Stromausfall, der 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen betraf. Die linksextremistische Gruppe "Vulkangruppen" reklamierte die Tat. Eine Warnmeldung per App zur bevorstehenden Wiederherstellung der Stromversorgung irritierte die Bevölkerung, da die Textvorgaben im bundesweiten Warnsystem MoWaS nicht verändert werden können. Die Energieversorgung wurde am Vormittag wiederhergestellt, und alle Haushalte sollen schrittweise wieder Strom erhalten.

Ist das Zeitalter der immer größer werdenden Wohnungen vorbei?

www.spiegel.de07.01.2026

Eine DIW-Studie zeigt, dass die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland erstmals seit Jahrzehnten stagniert und bis 2050 um etwa sechs Quadratmeter auf 88,5 Quadratmeter schrumpfen könnte. Dieser Trend resultiert aus steigenden Immobilienpreisen und einer zunehmenden Anzahl an Einpersonenhaushalten, die 41 Prozent der Haushalte ausmachen. Kleinere Wohnungen sind durch demografische Veränderungen und wirtschaftliche Überlegungen der Bauträger gefragt. Das DIW plädiert für Umbaumaßnahmen, um den Bedarf an kleinen, energieeffizienten Wohnungen zu decken.

Staatsschutzprozess: Prozess gegen mutmaßlichen IS-Kämpfer startet

www.zeit.de07.01.2026

Ein 33-jähriger Mann aus Monheim muss sich ab diesem Donnerstag am Oberlandesgericht Düsseldorf verantworten. Er wird beschuldigt, als mutmaßlicher Kämpfer des Islamischen Staates Terrorismus, Kriegsverbrechen und Beihilfe zum Mord begangen zu haben. Laut Bundesanwaltschaft schloss er sich 2014 dem IS in Syrien an und war bis 2017 aktiv. Ihm wird vorgeworfen, als Wachposten bei der Misshandlung, Folter und Enthauptung von Gefangenen im August 2014 gewacht zu haben. Der Angeklagte befindet sich seit Januar 2022 in Untersuchungshaft.

Finanzen: Kommunen vor dem Kollaps? Was vier Bürgermeister jetzt raten

www.zeit.de07.01.2026

Vier Oberbürgermeister aus dem Großraum Stuttgart warnen vor massiven Finanzproblemen der Kommunen und fordern, Standards in Bereichen wie Kinderbetreuung zu senken. Matthias Klopfer (Esslingen) argumentiert, dass die Absenkung der Betreuungskosten erhebliche Einsparungen ermöglichen könnte. Zudem plädieren die Bürgermeister dafür, den Einschulungstermin für Grundschüler wieder auf den 30. September zu legen, was weitere Kostenersparnisse brächte. Die Kommunen müssen bereits drastische Sparmaßnahmen ergreifen, da die Gewerbesteuereinnahmen stark rückläufig sind.

Bis zu 15 Zentimeter Neuschnee: Tief "Elli" bringt Norddeutschland neuen Schnee und Sturm

www.zeit.de07.01.2026

Das Tief "Elli" bringt in den kommenden Tagen winterliches Wetter nach Norddeutschland, einschließlich bis zu 15 Zentimeter Neuschnee und stürmischen Ostwind. Meteorologen warnen vor Verkehrsbehinderungen und Schneeverwehungen, insbesondere am Freitag und Samstag. Während Temperaturen vorübergehend milder sind, wird ab Freitagnachmittag Dauerfrost erwartet. Besonders an der Nordseeküste sind orkanartige Böen möglich, und auch im Binnenland wird mit stürmischen Böen gerechnet. Die Schneefälle lassen im Laufe des Wochenendes nach.

Kriminalität: 81-Jähriger stirbt nach Attacke von Jugendlichen

www.zeit.de07.01.2026

Ein 81-jähriger Mann in Essen ist an den Folgen einer Attacke von Jugendlichen verstorben, die Anfang November nach einem Streit auf einem Spielplatz stattfand. Die Polizei sucht nun mit Plakaten nach Zeugen. Die Jugendlichen hatten nach der Tat geflüchtet, und der Mann starb Ende Dezember im Krankenhaus. Das Todesermittlungsverfahren brachte den Fall ans Licht, und es wird geprüft, ob Schüler unter den Tätern sind, da sich in der Nähe zwei Schulen befinden.