www.zeit.de14.07.2026
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Unwettern in Deutschland, besonders im Zentrum und Süden. Es werden starke Gewitter mit Starkregen, Sturm und Hagel erwartet, teils mit Temperaturen über 30 Grad und extremer Hitze im Westen. In Mecklenburg-Vorpommern hat bereits starker Hagel zu winterlichen Verhältnissen auf den Straßen geführt. Die Feuerwehr ist im Einsatz, um Schäden zu beseitigen und Keller auszupumpen. Lebensgefahr durch Blitzeinschlag besteht.
www.spiegel.de14.07.2026
Der ADAC bewertet 50 unbewirtschaftete Rastplätze als mangelhaft oder sehr mangelhaft, fast die Hälfte fiel durch. Hauptkritikpunkte sind die schlechte Hygiene und der bauliche Zustand der Toiletten sowie Defizite bei der Sicherheit. Die Situation hat sich im Vergleich zu 2022 verschlechtert. Verkehrssicherheit und Außenanlagen schneiden besser ab, jedoch fehlt es an Aufenthaltsqualität. Vandalismus ist ein weit verbreitetes Problem.
www.zeit.de14.07.2026
Am Paulaner-Turm des Oktoberfestes sind die Gesichter von Kellnerinnen-Figuren mit schwarzer Folie verhüllt. Dies wird mit einem Urheberrechtsstreit um Werke des Künstlers Emil Kneiß erklärt. Eine Nachfahrin verklagt auch das Bräustüberl Tegernsee wegen einer Nutzung seiner Bilder. Die Schutzfrist für Kneiß' Werke endet 2027.
www.zeit.de14.07.2026
Die invasive Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) breitet sich in Bayern aus, mit Nachweisen in Aschaffenburg, Hösbach und Nürnberg. Sie bildet Superkolonien, schädigt Infrastruktur und verdrängt heimische Insekten. Die Art wird hauptsächlich über Pflanzenimporte eingeschleppt. Kommunen setzen auf Heißwasserbekämpfung, von Pestiziden wird abgeraten. Eine erfolgreiche Eindämmung erfordert koordiniertes Vorgehen auf öffentlichen und privaten Flächen sowie die Nutzung heimischer Pflanzen.
www.zeit.de14.07.2026
Hohe Trockenheit führt zu vermehrten Feldbränden im Norden. Feuerwehren in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern kämpfen gegen Flächenbrände, meist ausgelöst durch Funkenflug heiß gelaufener Maschinen oder Zigaretten. Landwirte werden zur Maschinenwartung aufgerufen, die Bevölkerung zur Vorsicht (keine Zigaretten aus dem Auto werfen). Die Gefahr von Vegetationsbränden ist aktuell höher als die von Waldbränden. Präventiv werden Ratschläge zum Brandschutz gegeben.
www.zeit.de14.07.2026
In Mecklenburg-Vorpommern ist die Zahl der Borreliose-Fälle nach Zeckenbissen in den letzten fünf Jahren spürbar zurückgegangen und zählt nicht mehr zur Spitzengruppe der Bundesländer. Zwar gibt es keine aktuellen Zahlen wegen entfallener Meldepflicht, doch frühere Daten zeigen starke Schwankungen, mit Höchstständen in den Sommermonaten. Borreliose ist die häufigste durch Zecken übertragene Erkrankung; eine Impfung existiert nicht, aber frühzeitige Antibiotikabehandlung ist wirksam.
www.zeit.de14.07.2026
Auch wenn die Buchungen für Nordrhein-Westfalens Tourismusregionen grundsätzlich gut sind, gibt es noch freie Kapazitäten für Kurzentschlossene, insbesondere bei Ferienwohnungen, -häusern und Camping. Hotels sind weniger gefragt. Die Preise sind leicht gestiegen, was zu erhöhter Preissensibilität bei Urlaubern führt. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Radfahren und Bootsfahrten stehen im Fokus, besonders für Familien.
www.zeit.de14.07.2026
Gaby Köster vermisst das Fernsehen und gibt an, finanziell unter Druck zu stehen. Nach einem Schlaganfall 2008, der ihre Karriere beendete, ist sie auf Hilfe angewiesen und kritisiert die Politik für mangelnde Unterstützung im Pflegesystem. Köster thematisiert die Behandlung von Pflegebedürftigen und die Rolle ausländischer Pflegekräfte. Sie ist ab sofort im Kino im Dokumentarfilm "Was haben wir gelacht" zu sehen, der ihr Schaffen in den 90ern beleuchtet.
www.spiegel.de14.07.2026
Die USA führen erneut Angriffe auf iranische Ziele durch, um Irans Fähigkeit zur Bedrohung der Schifffahrt einzuschränken. Präsident Trump informierte den Kongress über die Wiederaufnahme der Kämpfe. Parallel dazu meldeten die Emirate Angriffe auf zwei Tanker, bei denen es Opfer gab. Iranische Medien berichten von Explosionen an der Küste. Trump deutete gezielte Angriffe auf eine unterirdische Anlage an.
www.zeit.de14.07.2026
Vier hessische Hochschulen – Kassel, Frankfurt (Goethe-Universität), Darmstadt (TU) und Geisenheim – halten an ihrer freiwilligen Zivilklausel fest, die Forschung und Lehre zivilen, friedlichen Zwecken widmet. Während in Kassel eine Aufweichung diskutiert wird, sehen die anderen drei keine Notwendigkeit für Änderungen, auch angesichts globaler Krisen. Sie betonen die Freiheit der Forschung und die ethische Verantwortung. Die Klausel dient als Richtschnur, schließt militärische Forschung nicht pauschal aus, sondern fordert kritische Reflexion.
www.zeit.de14.07.2026
Die USA setzten ihre Angriffe auf den Iran fort, als Reaktion auf Beschüsse zweier Tanker in der Straße von Hormus. US-Präsident Trump drohte zudem mit der Zerstörung iranischer Atomanlagen. Bahrain meldete ebenfalls abgewehrte iranische Luftangriffe. Eine von den USA angekündigte Seeblockade gegen den Iran soll am 14. Juli beginnen und die gesamte iranische Küste umfassen.
www.zeit.de14.07.2026
Starkregen verursachte in der Region Hannover und der Stadt selbst massive Überflutungen von Kellern und Tiefgaragen. Hunderte Einsatzkräfte der Feuerwehr waren in der Nacht im Einsatz, um die zahlreichen Notrufe abzuarbeiten. Auch umgestürzte Bäume und Blitzeinschläge gehörten zu den Einsätzen. Die genaue Anzahl der Vorfälle wird noch ausgewertet.
www.zeit.de14.07.2026
Die Universität Kassel diskutiert die Aufweichung ihrer Zivilklausel, die Forschung ausschließlich zivilen Zielen verpflichtet. Angesichts der angespannten Sicherheitslage prüft der Senat eine Änderung, da die Trennung von ziviler und militärischer Nutzung zunehmend schwierig wird. Kritiker befürchten eine Militarisierung und Einflussnahme von Rüstungsindustrie sowie Politik. Wissenschaftsminister Gremmels plädiert für eine Neudebatte über Zivilklauseln angesichts geopolitischer Veränderungen, betont aber die Forschungsfreiheit.
www.zeit.de14.07.2026
Die Kosten für Pflegeheimplätze im Saarland sind stark gestiegen. Seit dem 1. Juli zahlen Bewohner im ersten Heimjahr durchschnittlich 3.695 Euro. Dies liegt knapp 300 Euro über dem Vorjahreswert und ist bundesweit der zweithöchste Betrag. Die Kosten umfassen Pflege, Betreuung, Unterkunft, Verpflegung und Investitionen. Deutschlandweit liegt der Durchschnitt bei 3.364 Euro. Trotz steigender Entlastungszuschläge für Langzeitbewohner, erhöhen sich auch deren Gesamtbelastungen weiter.
www.zeit.de14.07.2026
Die Privatbrauerei Eichbaum, gegründet 1679, stellt den Betrieb ein. Nach gescheiterter Investorensuche sollen die verbliebenen Aufträge bis September abgewickelt und Vermögenswerte, inklusive des Grundstücks, verkauft werden. Alle 240 Mitarbeiter erhalten betriebsbedingte Kündigungen. Die Gewerkschaft fordert einen Sozialplan und Verhandlungen über eine Transfergesellschaft. Grund für die Insolvenz waren sinkende Umsätze im Export und Inland.