www.zeit.de06.05.2026
US-Präsident Trump setzt die "Projekt Freiheit" zur Sicherung der Hormus-Durchfahrt vorübergehend aus. Dies geschieht auf Bitten Pakistans und anderer Länder, nachdem "große Fortschritte" bei möglichen Verhandlungen mit dem Iran erzielt wurden. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibt bestehen. Die Offensive zur Wiederinbetriebnahme der Handelsschifffahrt, die auf iranische Angriffe folgte, wird somit gestoppt.
www.zeit.de06.05.2026
Der Animationsfilm "KPop Demon Hunters" ist ein Rekordfilm auf Netflix und hat über 617 Millionen Abrufe verzeichnet. Er führt seit Monaten die Netflix-Bestenlisten an und übertrifft damit sogar "Squid Game". Der Film, der K-Pop-Stars und Dämonenjägerinnen thematisiert, war im Juni 2025 erschienen. Der dazugehörige Song "Golden" war Deutschlands Sommerhit 2025.
www.zeit.de06.05.2026
US-Außenminister Marco Rubio hat den Militäreinsatz gegen den Iran als "abgeschlossen" erklärt, da die Ziele erreicht wurden. Die US-Regierung konzentriert sich nun auf die Öffnung der Straße von Hormus und greift weiterhin bedrohliche Drohnen und Boote an. Dies dient auch der Umgehung einer 60-Tage-Frist für militärische Aktionen ohne Zustimmung des Kongresses. Trotz fortgeschrittener Verhandlungen im Iran-Atomprogramm und bei Uranvorräten werden diplomatische Lösungen angestrebt, obwohl die Gespräche festgefahren sind.
www.zeit.de06.05.2026
Präsident Trump hat die vorübergehende Aussetzung des US-Militäreinsatzes zur Sicherung der Schifffahrt in der Straße von Hormus angekündigt. Er begründete diesen Schritt mit "großen Fortschritten" in Richtung eines Abkommens mit dem Iran.
www.zeit.de06.05.2026
US-Präsident Trump setzt seine Initiative für eine sichere Durchfahrt durch die Straße von Hormus vorübergehend aus, um die Möglichkeit eines Abkommens mit Teheran zu prüfen. Die US-Seeblockade gegen iranische Schiffe bleibt jedoch bestehen. Ziel ist die Entschärfung der Spannungen in der wichtigen Seestraße.
www.spiegel.de06.05.2026
Im Prozess zwischen Elon Musk und OpenAI hat dessen Präsident Greg Brockman ausgesagt, Musk habe mit dem Unternehmen die Mars-Besiedlung finanzieren wollen. Er forderte 80 Milliarden Dollar für eine Marsstadt. Nach Meinungsverschiedenheiten über die Eigentümerstruktur verließ Musk 2018 OpenAI. In seiner Klage wirft er OpenAI-Chef Sam Altman Betrug vor und fordert 150 Milliarden Dollar. OpenAI kontert, Musk sei verbittert und wolle Kontrolle erlangen.
www.zeit.de06.05.2026
Spanien erlaubt einem Kreuzfahrtschiff mit Hantavirus-Verdacht nach Kap Verde, die Kanaren anzulaufen. Nach Auskunft der WHO hat Kap Verde nicht ausreichend Kapazitäten. Medizinische Teams werden die Passagiere versorgen und in ihre Heimatländer überführen. Das ECDC prüft Ausflüge von Verdachtsfällen. Drei Personen starben bereits, darunter eine Deutsche. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch wird beim vermuteten Anden-Typ des Virus nicht ausgeschlossen.
www.zeit.de06.05.2026
Websites mit der Endung ".de" waren jüngst aufgrund einer Störung im DNS-Service vorübergehend nicht erreichbar. Die Registrierungsstelle Denic bestätigte Probleme bei der Auflösung von Domainnamen, welche für die Erreichbarkeit von Webseiten entscheidend sind. Es wurde nach der Ursache gesucht. Solche Ausfälle aufgrund von DNS-Problemen sind auf dem Internet nicht neu.
www.zeit.de06.05.2026
Iran dementiert Angriffe auf die Vereinigten Arabischen Emirate und warnt vor Konsequenzen. Dies steht im Widerspruch zu Berichten aus den Emiraten über abgewehrte Raketen und Drohnen. Iran bezeichnet die Emirate als "Feind der islamischen Welt" und störende Macht. Die Spannungen verschärfen sich, trotz einer bestehenden Waffenruhe, und die VAE, enge Verbündete der USA und Israels, sind betroffen.
www.zeit.de06.05.2026
Spanien erlaubt dem Hantavirus-betroffenen Kreuzfahrtschiff "Hondius" das Anlaufen der Kanarischen Inseln. Die Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit WHO und EU. Das Schiff mit knapp 150 Personen an Bord stammt aus Argentinien. Drei Passagiere sind gestorben. Die Kanaren sind aufgrund ihrer medizinischen Kapazitäten der nächstgelegene Ort für eine Versorgung und Rückführung der Passagiere, darunter auch spanische Staatsbürger.
www.zeit.de06.05.2026
Familienministerin Karin Prien kritisiert die geringe Erwerbstätigkeit von Müttern mit Kleinkindern (39,7%), während fast 89% der Väter arbeiten. Dies stehe im Widerspruch zum Verfassungsauftrag der Gleichstellung. Prien sieht kulturelle Rollenbilder, Strukturen und fehlende Anreize als Ursachen. Sie fordert bessere Rahmenbedingungen und eine Kultur der Partnerschaftlichkeit, die Männer stärker einbezieht.
www.zeit.de06.05.2026
Der Mieterbund warnt vor drohenden Einschnitten beim Wohngeld aufgrund von Haushaltslöchern des Bundes. Hintergrund ist eine geplante Einsparung von einer Milliarde Euro im Bauministerium. Der Mieterbund fordert, dass Leistungen nicht gekürzt und Anspruchsberechtigte nicht schlechter gestellt werden. Das Wohngeld soll als eigenständiger Zuschuss erhalten bleiben. Details zu konkreten Einsparungen sind noch offen. 2024 bezogen über 1,2 Millionen Haushalte Wohngeld.
www.zeit.de06.05.2026
Eine Unicef-Studie zeigt, dass deutsche Jugendliche bei Social Media eher Schutz als Verbote wünschen. Die Mehrheit erkennt Risiken wie Mobbing und Zeitverlust, fordert aber bessere Inhaltsfilter und standardmäßig aktivierte Schutzeinstellungen. Sie glauben, dass Verbote umgangen werden und betonen, dass Plattformen in der Verantwortung stehen, einen sicheren digitalen Raum zu schaffen.
www.zeit.de05.05.2026
Am 6. Mai ereigneten sich historische Momente wie die erste Amtseinführung von Friedrich Merz als Bundeskanzler 2025, die Gründung der Helmut-Kohl-Stiftung 2021 und der historische Besuch von Johannes Paul II. in einer Moschee 2001. Weiterhin wird an das verheerende Erdbeben in Friaul 1976 und die Präsentation der ersten Magnetschwebebahn 1971 erinnert. Zu den Geburtstagen zählen Till Brönner, George Clooney, Heinz Eggert, Sigmund Freud und Adolph Freiherr von Knigge.
www.spiegel.de05.05.2026
Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat ein Deepfake-Foto von sich als politischen Angriff verurteilt. Das laut ihrer Aussage künstlich erzeugte Bild, das sie in Unterwäsche zeigt, wurde online verbreitet, um sie zu diskreditieren. Meloni bezeichnete Deepfakes als gefährliches Werkzeug zur Täuschung und Manipulation und rief dazu auf, Bilder vor der Verbreitung zu überprüfen. Sie erinnerte an einen früheren Fall, in dem sie gegen die Erstellung und Verbreitung pornografischer Bilder von sich klagte.