www.zeit.de23.07.2026
Entlang der Saar wurden Blaualgen nachgewiesen, teilweise mit Warnstufen. Bei warmem Wetter ist mit einer Zunahme zu rechnen. Da die Saar keine ausgewiesene Badegewässer ist, ist die Gefahr für Menschen und Tiere gering. Dennoch wird empfohlen, das Wasser nicht zu schlucken, da Blaualgen giftig sein können und Reizungen oder Durchfall verursachen können.
www.zeit.de23.07.2026
Die Europäische Zentralbank (EZB) startet eine öffentliche Befragung zu den Designs der zukünftigen Euro-Banknoten. Zehn Entwürfe zu zwei vorab festgelegten Themen stehen zur Auswahl. Bürger können bis zum 21. September online abstimmen. Die EZB möchte damit die Vielfalt und Werte Europas widerspiegeln. Neue Designs sollen auch die Geldfälschung erschweren und umweltfreundlicher sowie für Sehbehinderte besser erkennbar sein. Eine Entscheidung über neue Scheine wird voraussichtlich Ende 2026 erwartet.
www.spiegel.de23.07.2026
Ein tschechischer Soldat starb bei einem Helikopterabsturz auf dem Militärflugplatz Náměšť nad Oslavou. Vier weitere Soldaten wurden verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Die genaue Unfallursache ist noch unklar. Der abgestürzte Hubschrauber vom Typ UH-1Y Venom wurde erst 2023 in Dienst gestellt und ersetzte sowjetische Modelle, die an die Ukraine geliefert wurden.
www.zeit.de23.07.2026
BASF hat den Verkauf von rund 3.300 Werkswohnungen aufgrund negativer Marktbedingungen gestoppt. Hohe Zinsen und volatile Immobilienpreise verhindern derzeit, den gewünschten Mehrwert zu erzielen. Der Verkauf der restlichen 1.100 Wohnungen wird fortgesetzt. Die Entscheidung, die ursprünglich der Fokussierung auf das Kerngeschäft diente, wurde von Gewerkschaften kritisiert, da viele der Mieter BASF-Beschäftigte sind. Für die Bewohner ändert sich vorerst nichts.
www.zeit.de23.07.2026
Sachsen-Anhalt bereitet sich auf die Ausweitung von Abschiebungen nach Afghanistan vor. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge prüft den Schutzstatus von alleinstehenden, jungen Männern, die Sozialleistungen beziehen. Ziel ist es, bei fehlenden Schutzgründen Abschiebungen zu ermöglichen. Das Innenministerium signalisiert damit die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen für die Durchführung von Abschiebungen.
www.zeit.de23.07.2026
In Regensburg kam es in einer Bankfiliale zu einer Geiselnahme. Die Polizei ist vor Ort im Einsatz. Aktuell sind weitere Details, wie die Anzahl der Geiseln oder die Motive des Täters, noch unklar.
www.spiegel.de23.07.2026
In Regensburg hat ein Mann in einer Bankfiliale mutmaßlich eine Geiselnahme begangen und dabei eine Person lebensgefährlich verletzt. Spezialkräfte sind im Einsatz, da der Täter, vermutlich mit einem Messer bewaffnet, noch nicht lokalisiert werden konnte. Unklarheit besteht, ob weitere Personen in seiner Gewalt sind. Das Motiv ist unbekannt, es sind keine Forderungen eingegangen. Die Bevölkerung wird gebeten, die Umgebung zu meiden.
www.zeit.de23.07.2026
Die Sanierung des Augsburger Perlachturms verzögert sich bis Mitte 2028 und wird voraussichtlich elf statt neun Millionen Euro kosten. Gründe sind die Insolvenz eines beteiligten Unternehmens sowie im Laufe der Arbeiten entdeckte, teils kriegsbedingte Schäden. Der historische Turm, ein beliebtes Wahrzeichen mit über tausendjähriger Geschichte, erfährt eine umfassende Restaurierung, wofür auch Bundesmittel bereitgestellt wurden.
www.zeit.de23.07.2026
Ein neunjähriges Mädchen wurde Mitte Juli in einem Freibad in Rengsdorf, Koblenz, schwer verletzt. Ein Mann sprang kurz nach ihr vom Fünf-Meter-Turm und landete auf ihr, wodurch das Mädchen Brüche im Bereich der Brustwirbel erlitt. Die Polizei ermittelt den Vorfall, der anschließend der Staatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt wird.
www.zeit.de23.07.2026
Der HSG Nordhorn-Lingen droht ein Lizenzskandal in der 2. Handball-Bundesliga. Nach erteilter Lizenz räumte der Verein wirtschaftliche Schwierigkeiten ein. Die Handball-Bundesliga (HBL) wirft Nordhorn nun falsche Angaben im Lizenzierungsverfahren vor und droht mit Auflagen und Punktabzug. Ein Konkurrent, die HSG Krefeld, die sportlich abgestiegen ist, will die Angelegenheit gerichtlich klären lassen. Nordhorn kündigt Aufklärung und Zusammenarbeit mit der HBL an.
www.zeit.de23.07.2026
Rauch in einer Grundschule in Lorch (Ostalbkreis) führte zur Evakuierung aller Schüler. Ursache war ein Kabelbrand, der zur Rauchentwicklung führte. Die Feuerwehr war im Einsatz und löschte den Brand. Nach ersten Erkenntnissen gab es keine Verletzten. Der genaue Entstehungsort des Kabelbrands war zunächst unklar.
www.zeit.de23.07.2026
In Berlin-Lichterfelde sollen ein 18-jähriges Mädchen und ein 26-jähriger Mann eine Frau betäubt und bestohlen haben. Sie besuchten die Frau unter dem Vorwand, gemeinsam etwas trinken zu wollen und verabreichten ihr unbemerkt ein Schlafmittel. Nach ihrem Erwachen stellte die Frau fest, dass Bargeld fehlte und ihre Haustür offen stand. Die Polizei nahm die Verdächtigen in Spandau fest. Gegen sie wird wegen schweren Raubs ermittelt.
www.zeit.de23.07.2026
Die topgesetzte Oleksandra Olijnykowa hat bei den Hamburg Ladies Open das Viertelfinale erreicht. Sie bezwang in einem hart umkämpften Achtelfinale die Spanierin Leyre Romero Gormaz in drei Sätzen. Olijnykowa benötigte auch in der ersten Runde drei Sätze. Die einzige verbliebene deutsche Spielerin Tamara Korpatsch trifft im Viertelfinale auf die Ukrainerin Anhelina Kalinina.
www.spiegel.de23.07.2026
Ein 37-jähriger Mann starb nach einem Polizeieinsatz in Duisburg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sechs Polizisten und zwei Rettungskräfte wegen des Verdachts der Körperverletzung mit Todesfolge. Der Mann war nach Randale in seiner Wohnung gefesselt worden und verlor das Bewusstsein. Als Todesursache wird eine reduzierte Sauerstoffversorgung (Hypoxie) vermutet, ein Zusammenhang mit der Fesselung kann nicht ausgeschlossen werden.
www.zeit.de23.07.2026
In diesem Jahr wurden bereits 102 international gesuchte oder verurteilte Straftäter aus Sachsen ins Ausland ausgeliefert. Weitere 63 Verfahren sind anhängig. Die Überstellungen erfolgten in zahlreiche EU-Staaten sowie nach Norwegen, die Schweiz, Moldau, die Türkei und Großbritannien. Die Delikte umfassen ein breites Spektrum von Mord und Sexualverbrechen bis hin zu Wirtschaftskriminalität. Die Generalstaatsanwaltschaft Dresden prüft die Fälle, die endgültige Entscheidung über die Zulässigkeit trifft das Oberlandesgericht Dresden.