www.zeit.de29.04.2026
Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) ist offen für die Zulassung weiterer Münchner Brauereien auf dem Oktoberfest. Insbesondere die Giesinger Brauerei, die ein Bürgerbegehren zur Wiesn-Zulassung ab 2027 gestartet hat, könnte davon profitieren. Aktuell sind nur sechs traditionelle Brauereien auf dem Fest zugelassen. Die Giesinger Brauerei hofft auf eine Zulassung und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren.
www.zeit.de29.04.2026
Der Kölner Dom war am Montag Schauplatz eines Großeinsatzes der Feuerwehr. Rund 70 Einsatzkräfte rückten wegen eines vermuteten Brandgeruchs am Südturm aus. Trotz intensiver Suche mit Einsatzkräften und einer Drohne konnte kein Feuer gefunden werden. Der Einsatz wurde nach etwa anderthalb Stunden ohne Feststellung einer Gefährdung beendet.
www.spiegel.de29.04.2026
In Berlin hat die Polizei auf einen flüchtigen Autofahrer geschossen, nachdem dieser versucht hatte, Einsatzkräfte zu überfahren und zuvor an mehreren Unfällen beteiligt war, bei denen unter anderem ein Radfahrer schwer verletzt wurde. Der 35-jährige Fahrer wurde nach einem Einsatz von Schusswaffen und einem Taser festgenommen. Er erlitt leichte Verletzungen und wird im Krankenhaus behandelt. Die Kriminalpolizei ermittelt.
www.zeit.de29.04.2026
Bei einem möglichen Aufstieg des FC Schalke 04 in die Bundesliga soll es keinen Platzsturm in der Arena geben. Aus Sicherheitsgründen aufgrund der Bauweise und um Verletzungen wie beim Aufstieg 2022 zu vermeiden, wird Fans der Zugang zum Innenraum verwehrt. Der Verein und die Polizei appellieren an die Fans, sich an Anweisungen zu halten. Ein Platzsturm könnte zudem finanzielle Folgen für den Club haben.
www.zeit.de29.04.2026
Sachsens Regierung plant ein Modernisierungspaket zur Verschmelzung und Effizienzsteigerung von Behörden. Ziel ist es, durch Aufgabenbündelung und reduzierte Schnittstellen mit weniger Personal und Ressourcen auszukommen. Konkret sollen Behörden in Bereichen wie Straßenbau und Wirtschaftsförderung zusammengelegt werden. Die Landesdirektion soll gestärkt werden, und Verwaltungsverfahren sollen vereinfacht werden. Diese Maßnahme ist auch eine Reaktion auf den erwarteten Bevölkerungsrückgang und wird als ambitioniertestes Projekt seit 1990 bezeichnet.
www.zeit.de29.04.2026
Die bayerische Staatsregierung stellt über den Kulturfonds 5 Millionen Euro für 133 Kulturprojekte bereit. Zu den geförderten Vorhaben zählen ein geplantes Museum für Paul Maar in Hallstadt (82.000 Euro) und die Sanierung des Augsburger Haus St. Ambrosius (394.300 Euro). Der Fonds, der seit 30 Jahren kulturelle Vielfalt in Bayern fördert, unterstützt Projekte aus Musik, Kunst, Theater und Literatur.
www.zeit.de29.04.2026
Das Amtsgericht Magdeburg erlaubt die Auswertung von SPD-Unterlagen, die bei einer Durchsuchung im Landtag Sachsen-Anhalts beschlagnahmt wurden. Die Ermittler verdächtigen die SPD-Fraktion der Untreue wegen umstrittener Zulagen an Abgeordnete. Ähnlich wurde auch bei der CDU entschieden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen die SPD-Fraktionsvorsitzende und zwei ehemalige Geschäftsführer. Die SPD-Fraktion hält die Sicherstellung für unverhältnismäßig und kooperiert mit den Behörden.
www.zeit.de29.04.2026
Zur Begrüßung der 14. Nationalen Maritimen Konferenz in Emden hat Komiker Otto Waalkes einen Ottifanten mit Kapitänsmütze auf einem Banner am Rathaus verewigt. Die Stadt erwartet rund 800 Gäste, darunter Politikprominenz wie Bundeskanzler Friedrich Merz. Emden richtet das zweitägige Spitzentreffen der maritimen Branche zum zweiten Mal aus. Das Banner wird später signiert und dem Ostfriesischen Landesmuseum übergeben.
www.zeit.de29.04.2026
Die für den 9. Mai geplante Preisverleihung des "Goldenen Ochsensepp" für Sebastian Kurz, die Thomas Gottschalk moderieren sollte, wurde auf den 5. September verschoben. Grund ist Gottschalks Krebserkrankung, deren Bekanntgabe Ende November erfolgte. Er kündigte an, erst im Herbst wieder öffentlich aufzutreten. Im November wird Johannes B. Kerner Gottschalk an Bord eines Kreuzfahrtschiffes zu seinem Talk begrüßen.
www.spiegel.de29.04.2026
Das saarländische Parlament hat eine neue Präambel für seine Verfassung beschlossen, die erstmals einen "Verantwortung vor Gott" verankert. Diese Formulierung, die gemeinsam von CDU und SPD eingebracht wurde, verbindet den Gottesbezug mit dem humanistischen Erbe und soll Gläubige und Nichtgläubige einschließen. Kritiker, darunter FDP und Grüne, lehnen den Gottesbezug als Privatsache ab. Gleichzeitig wurden der Schutz jüdischen Lebens und der Kampf gegen Rassismus als Staatsziele aufgenommen. Damit zieht das Saarland mit allen anderen Bundesländern nach.
www.spiegel.de29.04.2026
Der saarländische Landtag hat eine neue Verfassungpräambel beschlossen, die erstmals einen Gottesbezug enthält: "Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen". Diese Formulierung, die auf einen gemeinsamen Entwurf von CDU und SPD zurückgeht, soll Gläubige und Nichtgläubige einschließen und das moralische Fundament staatlichen Handelns stärken. Während die Mehrheit zustimmt, kritisierten FDP und Grüne den Gottesbezug als überflüssig.
www.spiegel.de29.04.2026
Ein Hotelmanager in Ägypten verweigerte einer alleinreisenden Journalistin ein Zimmer. Ein Berufungsgericht verurteilte ihn nun wegen Diskriminierung zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe. Zuvor wurde der Fall als keine Geschlechterdiskriminierung eingestuft. Frauenrechtsorganisationen begrüßten das Urteil, das Präzedenzfallcharakter haben könnte, da keine offizielle Regelung gegen alleinreisende Frauen existiert. Menschenrechtler sehen darin Versuche, Frauen zu bevormunden.
www.spiegel.de29.04.2026
Ein ägyptisches Berufungsgericht verurteilte einen Hotelmanager zu einem Jahr Haft und einer Geldstrafe von rund 800 Euro. Er hatte einer alleinreisenden Journalistin die Zimmerbuchung verweigert und wurde der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts schuldig gesprochen. Die New Woman Foundation bezeichnete dies als ersten Gerichtsurteil dieser Art in Ägypten, das Diskriminierung von Frauen bestraft.
www.zeit.de29.04.2026
Das Oberste Gericht der Slowakei hat die 21-jährige Haftstrafe für Juraj Cintula, den Attentäter von Ministerpräsident Robert Fico, bestätigt. Damit ist das Urteil rechtskräftig. Cintula wurde von einem Spezialgericht wegen Terrorismus verurteilt, nachdem er vor zwei Jahren auf Fico geschossen hatte. Der 73-jährige Rentner hatte Berufung eingelegt und eine geringere Strafe gefordert, dabei stets seine Schuld bestritten und sich von der Bezeichnung "Terrorist" distanziert.
www.spiegel.de29.04.2026
König Charles' Rede vor dem US-Kongress, die erste seit 1991, wird international gelobt. Medien heben hervor, wie er diplomatisch die Differenzen zwischen den USA und Europa unter Trump ansprach, insbesondere beim Klima und der NATO. Trump agierte ungewöhnlich beherrscht, was auf seinen Respekt vor dem Königshaus zurückgeführt wird. Charles' Rede betonte Konsens, historische Prinzipien und indirekt die Bedeutung von Allianzen, ohne direkte Konfrontation.