www.zeit.de22.11.2025
Die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene kündigte ihren Rücktritt aus dem US-Kongress zum 5. Januar an, nachdem sie US-Präsident Donald Trump öffentlich kritisierte und dessen Unterstützung verlor. Sie hatte sich von Trumps Linie entfernt, besonders in Bezug auf die Veröffentlichung von Ermittlungsakten. In ihrer Stellungnahme stellte Greene klar, dass sie sich in der Politik nicht länger für "schmerzhafte" Vorwahlen und gegen die MAGA-Bewegung einsetzen wolle. Zukünftige politische Ambitionen, eventuell eine Präsidentschaftskandidatur 2028, ließ sie offen.
www.zeit.de22.11.2025
In Mecklenburg-Vorpommern ist es wichtig, Obdachlosen bei Kältegefahr zu helfen. Bürger können Notrufnummern (110, 112) anrufen oder direkt auf lokale Hilfsangebote hinweisen. Städte wie Rostock, Schwerin, Greifswald und Stralsund bieten Notunterkünfte, Kältebusse und zusätzliche Unterstützung wie Sozialdienste und Tagescafés an. Betroffene können ohne Voranmeldung Hilfe suchen. Die Stadtverwaltungen und soziale Einrichtungen wie das DRK und die Caritas stehen bereit, um Obdachlosen während der kalten Monate zu helfen.
www.zeit.de22.11.2025
Die Thüringer Polizei hat die gesetzlich geforderte Frist zur Ausstattung mit Bodycams überschritten, was zu Spannungen mit der LINKEN führt. Laut innenpolitischem Sprecher Ronald Hande behindert dies Gespräche über ein neues Polizeiaufgabengesetz. Das Innenministerium betont, die Technik sei komplex und anpassungsbedürftig. Der diskrete Einsatz der Bodycams soll Polizeihandeln transparenter machen. Während die LINKE eine funktionierende Lösung anbietet, wehrt sich das Ministerium gegen Vorwürfe und verweist auf die Soll-Bestimmung der Frist. Eine Einigung bleibt ungewiss.
www.zeit.de22.11.2025
Unicef berichtet, dass nach fast vier Jahren Krieg in der Ukraine sieben von zehn Kindern von Armut betroffen sind und viele nur das Leben im Schutzkeller kennen. Etwa fünf Millionen Kinder bleiben im Land, während die Organisation Schulen und Kindergärten mit Generatoren und Schutzkellern ausstattet, um Stabilität zu bieten. Kinder zeigen häufig emotionale Belastungen, Entwicklungsverzögerungen und Lernrückstände. Die Kriegsfolgen belasten auch die Eltern. Geöffnete Bildungseinrichtungen sind für die psychische Gesundheit der Kinder und Erleichterung für ihre Familien entscheidend.
www.zeit.de22.11.2025
Die Hamburger Stadtreinigung warnt vor einer erheblichen Brandgefahr durch festverbaute Akkus in Einweg-E-Zigaretten während der Abfallbeseitigung. In diesem Jahr gab es bereits zwei Containerbrände, die auf Lithium-Akkus zurückgeführt werden könnten. Diese Akkus können sich bei Beschädigung entzünden und Schadstoffe freisetzen. Die Stadtreinigung fordert bessere Entsorgungsregelungen, wie Pfandsysteme. Laut dem Bundesverband BDE geschehen deutschlandweit täglich etwa 30 Brände, die zu 80 Prozent durch Lithium-Akkus verursacht werden.
www.zeit.de22.11.2025
In Johannesburg beginnt der G20-Gipfel der führenden Wirtschaftsnationen, bei dem Kanzler Merz Krisengespräche über den US-Friedensplan für die Ukraine führen möchte. Hauptthemen sind wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Afrika sowie Rohstoff- und Energiefragen. Trotz der Teilnahme führender europäischer Staatschefs wird die USA auf der Veranstaltung fehlen, da Präsident Trump den Gipfel boykottiert. Die Abwesenheit mehrerer wichtiger Länder und die daraus resultierende Unsicherheit lassen eine gemeinsame Abschlusserklärung unwahrscheinlich erscheinen.
www.spiegel.de22.11.2025
Moody's hat Italiens Kreditwürdigkeit erstmals seit 23 Jahren von "Baa3" auf "Baa2" heraufgestuft, was auf die politische Stabilität und Fortschritte beim nationalen Aufbau- und Resilienzplan zurückgeführt wird. Wirtschaftsminister Giorgetti betont das wiedergewonnene Vertrauen in die Regierung. Italien erwartet, dass das Haushaltsdefizit 2023 unter drei Prozent sinkt, was den Ausstieg aus dem EU-Defizitverfahren bis Mitte 2026 ermöglichen könnte. Moody's stuft jedoch den Ausblick auf "stabil" ein, um die Herausforderungen wie die alternde Bevölkerung zu berücksichtigen.
www.zeit.de22.11.2025
Die bayerische Honigernte fiel in diesem Jahr mit 26,2 Kilo pro Bienenvolk deutlich schlechter aus als im Vorjahr (-8 Kilo). Während andere Bundesländer Ertragssteigerungen meldeten, litten die bayerischen Imker unter ungünstigem Wetter. Unterschiede innerhalb Bayerns zeigen Erträge von 34 Kilo in Unterfranken bis nur 19,1 Kilo in Oberbayern. Der Preis für Honig stieg moderat auf etwa 6,60 Euro pro 500-Gramm-Glas. Deutschland produziert nur die Hälfte des Honigbedarfs; der Rest dient aus Importen.
www.zeit.de22.11.2025
Deutschlands Imker haben 2023 eine Rekordernte von 37,5 kg Honig pro Bienenvolk erzielt, was einen Anstieg von 5,9 kg im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Der Preis für Blütenhonig stieg um etwa drei Prozent auf 6,60 Euro pro 500-Gramm-Glas. Ursache für die hohe Erntemenge waren optimale Wetterbedingungen. Dennoch gibt es regionale Unterschiede in den Erträgen, und die in Deutschland produzierte Honigmenge deckt nur rund die Hälfte des Verbrauchs ab.
www.zeit.de22.11.2025
Die rheinland-pfälzischen Imker haben in diesem Jahr mit 42,7 Kilo Honig pro Bienenvolk die Ernte gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Grund dafür sind die idealen Witterungsbedingungen, die den Bienen viel Nektar bieten. Von 1.400 teilnehmenden Imkern in Rheinland-Pfalz, wo insgesamt knapp 7.000 aktiv sind, profitieren auch die Preise im Handel. Ein 500-Gramm-Glas Blütenhonig kostet etwa 6,60 Euro. Viele Imker betreiben die Imkerei in ihrer Freizeit.
www.zeit.de22.11.2025
Die Imker im Saarland haben 2023 eine außerordentlich gute Honigernte erzielt mit durchschnittlich 44,2 Kilogramm pro Bienenvolk, was einem Anstieg von 27,2 Kilogramm im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das milde und feuchte Wetter begünstigte die Nektarversorgung. Rund 350 Imker nahmen an Umfragen teil. Der Preis für 500 Gramm Blütenhonig stieg um etwa drei Prozent auf 6,60 Euro. Die Honigverkäufe erfolgen hauptsächlich auf Wochenmärkten und in der Nachbarschaft, da viele Imker dies als Hobby betreiben.
www.zeit.de22.11.2025
In Nordrhein-Westfalen haben Imker in diesem Jahr mit 45,5 kg pro Bienenvolk eine rekordverdächtige Honigernte erzielt, 17,2 kg mehr als im Vorjahr. Witterungsbedingungen waren optimal für die Nektarsammlung. Der Preis für 500 g Blütenhonig stieg um etwa drei Prozent auf 6,60 Euro. In NRW gibt es rund 19.400 Imker, die 163.800 Bienenvölker betreuen. Trotz des Anstiegs liefern die deutschen Imker nur etwa die Hälfte des Honigbedarfs, der Rest stammt aus dem Ausland.
www.zeit.de22.11.2025
Die Imker in Hessen haben in diesem Jahr eine erfolgreiche Honigernte erzielt, mit durchschnittlich 41,4 Kilogramm pro Bienenvolk, 11 Kilo mehr als im Vorjahr. Das Wetter war durch Sonne und ausreichende Feuchtigkeit ideal für die Pflanzen. Fast 1300 Imker nahmen an Erhebungen teil. Der Preis für ein 500-Gramm-Glas Blütenhonig stieg um etwa drei Prozent auf 6,60 Euro, was als moderat gilt. Die meisten Imker arbeiten in ihrer Freizeit, während die Vermarktung des Honigs hauptsächlich lokal erfolgt.
www.zeit.de22.11.2025
Die BSW-Jugendorganisation gründet sich am Samstag in Brandenburg an der Havel. Dominik Mikhalkevich, ein Kandidat für den Landesvorsitz, betont die Wichtigkeit, die roten Linien des BSW zu wahren, beispielsweise gegen Rüstungsansiedlungen. Parallel strebt Jeff Bodo Zeige Verbesserungen in Bildung und Sicherheit an. Der Verband will Militarisierung und Wiedereinführung der Wehrpflicht verhindern und setzt sich für jugendgerechte Politik und Freizeitangebote ein. Die Organisation stellt sich auf gegen die Krisen im BSW und will auf das Gründungsmanifest bestehen.
www.zeit.de22.11.2025
Sir Donald Runnicles gab sein Antrittskonzert als neuer Dirigent der Dresdner Philharmonie. Der britische Dirigent, 2020 zum Ritter ernannt, präsentierte Werke von Sir James MacMillan und Gustav Holst. Runnicles stammt aus Edinburgh und hat eine beeindruckende Karriere, unter anderem als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Die Dresdner Philharmonie, ein renommiertes Orchester mit reicher Geschichte, spielte in ihrer aktuellen Form seit 1969 im Kulturpalast.