www.zeit.de22.07.2026
Unbekannte Täter sprengten in Waldaschaff einen Geldautomaten in einem bewohnten Mehrfamilienhaus. Die Polizei leitete mit einem Großaufgebot und einem Hubschrauber eine Fahndung nach mehreren flüchtenden Tätern ein. Die Sprengung ereignete sich kurz vor 3 Uhr morgens. Ob Geld entwendet wurde, ist noch unklar. Die Feuerwehr war im Einsatz, es gab jedoch keinen Brand.
www.zeit.de22.07.2026
Ein Brand in einem Einfamilienhaus in Rosenthal im Landkreis Waldeck-Frankenberg verursachte einen Sachschaden im unteren sechsstelligen Bereich. Die beiden Bewohner konnten sich unverletzt ins Freie retten. Das Feuer brach vermutlich im Erdgeschoss aus und wurde von der Feuerwehr rasch gelöscht. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.
www.spiegel.de22.07.2026
Deutsche Start-ups verzeichneten im ersten Halbjahr 2026 einen Anstieg der Wagniskapitalfinanzierung um 14 % auf 5,3 Milliarden Euro. Allerdings sank die Zahl der Transaktionen um elf Prozent. EY-Parthenon hebt hervor, dass sich die Finanzierung zunehmend auf wenige, größere Unternehmen konzentriert, was langfristig riskant sei. Innovation benötige eine breite Gründerszene. Die Finanzierungsrunden über 50 Millionen Euro stiegen von 55% auf 67%. Berlin, Baden-Württemberg und Bayern erhielten jeweils über eine Milliarde Euro.
www.spiegel.de22.07.2026
Bei einem Frontalcrash auf der A45, verursacht durch eine Falschfahrerin, sind nun fünf Menschen gestorben, darunter ein zwölfjähriges Mädchen. Die Mutter war in falscher Richtung auf die Autobahn gefahren und kollidierte mit einem anderen Auto. Sie und der 70-jährige Fahrer starben sofort. Der Ehemann und zwei weitere Kinder der Falschfahrerin schweben weiterhin in kritischem Zustand. Ein Gutachter ermittelt den genauen Unfallhergang.
www.zeit.de22.07.2026
Die Bundesregierung verabschiedet eine neue Start-up-Strategie, die gezielt Wachstumsphasen unterstützt, mit besonderem Fokus auf Sicherheit und Verteidigung. Ziel ist es, Abwanderung zu verhindern und den Zugang zu Wachstumskapital durch den Ausbau des Deutschlandfonds zu erleichtern. Risikokapitalinvestitionen sollen auch in der Altersvorsorge gefördert werden, und Bürokratieabbau sowie Digitalisierung ("Schneller Gründen") sind geplant. Die Strategie reagiert auf eine Marktdynamik, in der größere Deals dominieren und der Verteidigungssektor an Attraktivität gewinnt. Abschließend werden Maßnahmen zur Fachkräftesicherung diskutiert, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Start-ups zu stärken.
www.zeit.de22.07.2026
Künstler und Fans schlagen Alarm wegen Wucherpreisen auf Ticket-Zweitmärkten wie Viagogo. Gewerbliche Händler nutzen Bots, um Kontingente aufzukaufen und Tickets zu überhöhten Preisen weiterzuverkaufen. Dies frustriert Fans und schadet der Kulturszene, da die Einnahmen nicht bei Künstlern und Veranstaltern landen. Rechtliche Regelungen und Transparenz werden gefordert, um faire Ticketpreise und Zugang zu Kultur zu gewährleisten.
www.zeit.de22.07.2026
Die USA und Saudi-Arabien nähern sich einem Atomabkommen an, das dem Königreich die zivile Urananreicherung ermöglicht. Das Abkommen, das angeblich heute bekannt gegeben wird, könnte US-Firmen unterstützen, birgt aber Bedenken bezüglich der Nichtaufnahme von "Gold-Standard"-Schutzklauseln, die Urananreicherung und Wiederaufarbeitung verbieten. Dies folgt auf frühere strategische Abkommen zwischen beiden Ländern und angesichts der Atomambitionen des Iran.
www.zeit.de22.07.2026
US-Präsident Trump kündigt ab August 2028 hohe Zölle auf Generika an. Zunächst gelten zwei Jahre Zollfreiheit, danach steigen die Zölle auf 100 und dann 200 Prozent. Ziel ist die Verlagerung der Arzneimittelproduktion in die USA. Markenmedikamente sind bereits von ähnlichen Zöllen betroffen. Die EU ist aufgrund eines Handelsabkommens ausgenommen.
www.zeit.de22.07.2026
Die Angebotsmieten in deutschen Großstädten entwickeln sich gegenläufig. Köln verzeichnet mit 6,0 Prozent den stärksten Anstieg im Jahresvergleich, gefolgt von Hamburg (5,1%) und Düsseldorf (4,1%). Berlin hingegen verzeichnet einen Rückgang um 0,8 Prozent. Deutschlandweit stiegen die Mieten um 3,0 Prozent, real nach Inflation jedoch nur um 0,3 Prozent. München bleibt mit 23,70 Euro/qm die teuerste Stadt.
www.zeit.de22.07.2026
Auf der A2 zwischen Alleringersleben und dem Rastplatz Berlin Loburg Süd ereignete sich ein Unfall zwischen zwei Lastwagen. Ein Fahrer wollte einen Reifen wechseln, als ein zweiter Lastwagen das stehende Fahrzeug seitlich streifte und umkippte. Die Fahrbahn Richtung Berlin ist gesperrt. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt.
www.zeit.de22.07.2026
Ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Traktor in Pantelitz verursachte einen Schaden von etwa 350.000 Euro. Eine Autofahrerin übersah den vorfahrtsberechtigten Traktor mit zwei Anhängern, als sie auf die Straße auffahren wollte. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, jedoch waren beide Fahrzeuge nicht mehr fahrbereit.
www.zeit.de22.07.2026
Ein Brand eines zweistöckigen Lagergebäudes mit Garagen auf dem Gelände des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamts (CVUA) in Freiburg hat Millionenschäden verursacht. Das Gebäude brannte vollständig nieder, doch die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird noch ermittelt.
www.zeit.de22.07.2026
Berlin und Brandenburg erwarten bis Freitag nasse Tage mit Bewölkung, Regen und vereinzelten Gewittern. Am Donnerstag bleibt es ähnlich, mit Schauern und Gewittern, die aber am Nachmittag abnehmen. Für Freitag wird ein Wetterumschwung bei milden Temperaturen (bis 24 Grad) mit Sonnenschein und nur wenigen Wolken prognostiziert.
www.zeit.de22.07.2026
Trümmerteile von einem maroden Haus sind in der Nacht zu Freitag in Frankenberg auf eine Fahrbahn gestürzt und führten zur Vollsperrung der Bundesstraße 180. Das Gebäude sollte eigentlich nächste Woche abgerissen werden. Verletzt wurde niemand. Eine Entscheidung über einen vorzeitigen Abriss des Hauses steht noch aus. Polizei, Feuerwehr und THW waren im Einsatz.
www.zeit.de22.07.2026
Die USA und Saudi-Arabien sollen ein Atomabkommen schließen, das dem Königreich die zivile Urananreicherung ermöglichen könnte. Laut Medienberichten soll die 30-jährige Vereinbarung noch diese Woche bekannt gegeben werden. Die USA erhoffen sich von dem Abkommen, insbesondere angesichts des Irankonflikts, eine strategische Annäherung und milliardenschwere Aufträge. Es wird jedoch die Sorge geäußert, dass wichtige Schutzklauseln für Atominspektionen fehlen könnten.