Datum12.07.2026 12:48
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Feuerwehr hat einen verheerenden Waldbrand in Almería, Andalusien, weitgehend unter Kontrolle gebracht. Etwa 1.000 der 1.500 evakuierten Personen dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Fast 7.000 Hektar Land sind verbrannt. Der Einsatz war durch schwieriges Gelände und Wetterbedingungen erschwert, konnte aber durch geänderte Taktik und den Einsatz von rund 500 Rettungskräften sowie Löschflugzeugen erfolgreich fortgesetzt werden. Spaniens Ministerpräsident plant einen Besuch in der betroffenen Region, die von einem der tödlichsten Waldbrände der jüngeren spanischen Geschichte betroffen ist.
InhaltDer Waldbrand in Andalusien ist eingedämmt, viele Menschen dürfen in ihre Häuser zurückkehren. Der spanische Ministerpräsident plant einen Besuch in der Region. In der andalusischen Provinz Almería hat die Feuerwehr den verheerenden Waldbrand mit einem Großaufgebot und einer geänderten Taktik unter Kontrolle gebracht. Nach Angaben der Behörden durften etwa 1.000 der fast 1.500 zwischenzeitlich in Sicherheit gebrachten Menschen in ihre Häuser zurückkehren. Eine "Rückkehr zur Normalität" sei bei äußerster Vorsicht möglich, teilte die Regionalregierung Andalusiens mit. Nach Angaben des andalusischen Regionalpräsidenten Juan Manuel Moreno waren am Wochenende etwa 500 Feuerwehrleute sowie Soldaten und mehr als 20 Löschflugzeuge im Einsatz. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez kündigte für Montag einen Besuch im Katastrophengebiet an. Es handelt sich nach Darstellung der Behörden um einen der tödlichsten Waldbrände in der neueren Geschichte Spaniens. Zunächst hatten Wetter und Brandlage nach Behördenangaben nur einen defensiven Einsatz in dem unwegsamen Gebiet zugelassen. Am Samstag hätten abflauende Winde und höhere Luftfeuchtigkeit erstmals ein Vorgehen im "Angriffsmodus" ermöglicht, wobei die Kräfte näher an die Flammen heranrückten. Insgesamt seien etwa 6.600 Hektar verbrannt, das Feuer breite sich aber nicht weiter aus, hieß es. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.