Datum12.07.2026 11:29
Quellewww.zeit.de
TLDRRB Leipzig startet die Vorbereitung mit einem großen Kader, obwohl einige Spieler fehlen und Abgänge geplant sind. Trotz hoher Angebote für Yussuf Poulsen soll er ein weiteres Jahr bleiben. Der Verein strebt 100 Millionen Euro Einnahmen an, auch durch den Verkauf von Leihspielern, was bisher nur teilweise gelang. Neuzugänge wie Koné und Reitz präsentieren sich, während die Zukunft von Lukeba und Bitshiabu unklar ist. RB steht kurz vor der Verpflichtung von Verteidiger Esteve.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vorbereitungsstart“. Lesen Sie jetzt „Verkauf stockt: RB Leipzig zum Auftakt mit Mega-Kader“. Mit vielen Fragezeichen um den künftigen Kader startet Martín Demichelis in sein Abenteuer bei RB Leipzig. Von den 25 Fußball-Profis, die über das Wochenende Leistungs- und Gesundheitstests absolvierten und an diesem Montag beim öffentlichen Trainingsauftakt dabei sind, sollen einige noch aussortiert werden. Dabei sind die WM-Spieler allesamt nicht mal dabei. David Raum, Assan Ouédraogo, Nicolas Seiwald, Yan Diomande und Lutsharel Geertruida (Ende der Leihe) werden erst Ende Juli am Cottaweg erwartet. Antonio Nusa dürfte nach seinem Ausscheiden mit Norwegen gegen England erst Anfang August zurück sein. Dafür dürfen sich die eingeladenen vornehmlich jugendlichen Fans erstmals ein Bild von den Neuzugängen Abdoul Koné und Rocco Reitz machen. Ob auch Brajan Gruda, der erneut von Brighton and Hove Albion ausgeliehen werden soll, aufläuft, ist noch offen. RB ist sich mit dem 22-Jährigen einig, letzte Details müssen mit dem Premier-League-Club hinsichtlich der Kaufpflicht noch final geklärt werden. Fraglich ist auch die Zukunft der beiden Franzosen Castello Lukeba und El Chadaille Bitshiabu. Einer der beiden Innenverteidiger muss auf jeden Fall gehen. RB erhöht den Druck und steht wohl kurz vor der Verpflichtung von Innenverteidiger Maxime Esteve. Der 24 Jahre alte Franzose soll laut des Transferexperten Fabrizio Romano für ein finanzielles Gesamtpaket von bis zu 32 Millionen Euro vom Premier League-Absteiger FC Burnley losgeeist werden. RB Leipzig möchte in diesem Transferfenster auf jeden Fall Einnahmen von 100 Millionen Euro erzielen - ohne den Verkauf von Superstar Diomande. Der Ivorer, der noch bis Sommer 2030 unter Vertrag steht, soll laut Sportgeschäftsführer Marcel Schäfer noch ein Jahr bleiben. "Und davon rücken wir auch nicht ab", so das Machtwort von Schäfer. Selbst wenn die Angebote vom FC Liverpool und Paris Saint-Germain derzeit schon bei 100 Millionen Euro liegen. Einnahmen sollen vor allem die Leihspieler ohne RB-Perspektive garantieren. Zwar spülte allein die Kaufpflicht für Loïs Openda 42,75 Millionen Euro von Juventus Turin in die RB-Kasse. Doch die anderen Wünsche wie bei der Dauer-Leihgabe Eljif Elmas (SSC Neapel) oder bei Arthur Vermeeren (Olympique Marseille) sowie Geertruida (AFC Sunderland) wurden nicht erfüllt. So ist noch unklar, mit wem Demichelis, der seinen Staff zum Kennenlernen zum Golf und Grillabend einlud, planen kann. © dpa-infocom, dpa:260712-930-372812/1