Datum12.07.2026 11:17
Quellewww.zeit.de
TLDRBei der Freiwilligen Feuerwehr in Rostock-Gehlsdorf wurde erneut eingebrochen. Die Täter entwendeten technische Geräte im Wert von rund 40.000 Euro. Erst vor wenigen Monaten gab es einen ähnlichen Vorfall in Dummerstorf. Die Serie von Einbrüchen bei Feuerwehren, bei denen vor allem hydraulische Rettungsgeräte gestohlen werden, setzt sich in Nachbarbundesländern fort. Diese Diebstähle gefährden die Einsatzbereitschaft und damit die Hilfe für Menschen in Not.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Wieder Einbruch bei einer Feuerwehr - Geräte gestohlen“. Wieder ist bei einer Feuerwehr in der Region Rostock eingebrochen worden. Kurz nach Mitternacht in der Nacht zu Sonntag bemerkte laut Polizei eine Anwohnerin einen Einbruch bei der Freiwilligen Feuerwehr im Rostocker Stadtteil Gehlsdorf und verständigte die Polizei. Als die Beamten eintrafen, waren die Tatverdächtigen demnach bereits verschwunden. Ein Rolltor sei gewaltsam geöffnet und aus Feuerwehrfahrzeugen technische Geräte gestohlen worden. Der Schaden werde aktuell auf etwa 40.000 Euro geschätzt. Die Polizei bittet um Hinweise. Erst Anfang des Jahres brachen Unbekannte bei der Freiwilligen Feuerwehr Dummerstorf südlich von Rostock ein. Nach damaligen Polizeiangaben verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zum Lager- und Geräteraum des Feuerwehrgebäudes. Es sei Spezialwerkzeug der Feuerwehr gestohlen worden. Damals wurde der Schaden auf mehr als 3.700 Euro geschätzt. Einbrüche bei Feuerwehren wurden zuletzt auch in Nachbar-Bundesländern wie Brandenburg oder auch Schleswig-Holstein gemeldet. Dort war nach einem Einbruch jüngst die Feuerwehr in Lauenburg (Kreis Herzogtum Lauenburg) vorübergehend nicht mehr mit eigenen Fahrzeugen einsatzbereit. Unbekannte Diebe hatten nachts Geräte gestohlen und großen Schaden angerichtet, indem sie den Inhalt eines Pulverfeuerlöschers versprüht hatten. Nach Angaben des Landesfeuerwehrverbands Schleswig-Holstein häufen sich Meldungen über Einbrüche in den zurückliegenden ein bis zwei Jahren. Täter suchten wohl vor allem nach hydraulischen Rettungsgeräten, aber auch anderes werde gestohlen. Wer in Feuerwehrgerätehäuser einbreche, stehle nicht nur Sachwerte, sondern gefährde im schlimmsten Fall die schnelle Hilfe für Menschen in Not. © dpa-infocom, dpa:260712-930-372763/1