Datum12.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRHamburg investiert über 300 Millionen Euro in die Sanierung des Salzgitterkais in Altenwerder. Die über 800 Meter lange Kaianlage ist zentral für den Umschlag von Eisenerz und Kohle für die Stahlindustrie und andere europäische Unternehmen. Die Wirtschaftsbehörde betont die Bedeutung der Investition für die deutsche Volkswirtschaft und die Versorgung wichtiger Industriezweige. Die Arbeiten sollen bis Oktober 2030 abgeschlossen sein und die Kapazität für große Seeschiffe sowie die Weiterverarbeitung per Bahn und Lkw sichern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rohstoffe“. Lesen Sie jetzt „Stadt investiert mehr als 300 Millionen Euro in Kaisanierung“. Die Hamburger Hafenverwaltung HPA hat mit der Sanierung einer mehr als 800 Meter langen Kaianlage in Hamburg-Altenwerder begonnen. Die Stadt investiert aus dem Haushalt über vier Jahre mehr als 300 Millionen Euro in den Salzgitterkai, wie die Wirtschaftsbehörde mitteilte. Es handle sich um eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte im Hafen. Der Salzgitterkai im Sandauhafen heißt so, weil dort Eisenerz und Kohle für den niedersächsischen Stahlkonzern Salzgitter verladen werden. Aber auch andere Industrieunternehmen in Deutschland und in anderen Ländern in Zentraleuropa sowie in Osteuropa sind nach Kenntnis der Behörde auf die Rohstoffe angewiesen, die im Hafen umgeschlagen werden. "Hamburgs Kaianlagen sind unverzichtbar für die deutsche Volkswirtschaft", sagte Hamburgs Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Der Kai sei dafür ein gutes Beispiel. "Mit den Investitionen in diese Infrastruktur sichern wir die Versorgung wichtiger Industriezweige in ganz Deutschland." Die Arbeiten sollen bis Oktober 2030 abgeschlossen werden. Betrieben wird der Salzgitterkai von der Hansaport Hafenbetriebsgesellschaft, einem Gemeinschaftsunternehmen von Salzgitter und der Hamburger Hafen und Logistik AG, einem Hafenlogistiker. Das Wasser am Kai ist bis zu 17 Meter tief, weshalb auch große Seeschiffe dort entladen werden können. Züge und Lkws transportieren die angelieferten Rohstoffe anschließend weiter. © dpa-infocom, dpa:260712-930-371274/1