Datum11.07.2026 21:31
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem verheerenden Doppelbeben in Venezuela mit über 4.333 Toten und dem Verlust von fast 18.000 Wohnungen kündigte die Regierung den Bau provisorischer Häuser an. Dies soll den obdachlos gewordenen Familien eine Unterkunft bieten, während der Wiederaufbau fortschreitet. Viele Betroffene sind derzeit in Schulen untergebracht, die bald für das neue Schuljahr geräumt werden müssen. Die Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 am 24. Januar verursachten massive Zerstörung, insbesondere im Bundesstaat La Guaira.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Doppel-Erdbeben“. Lesen Sie jetzt „Venezuela will provisorische Häuser für Erdbebenopfer bauen“. Nach der Erdbebenkatastrophe in Venezuela mit bereits 4.333 Toten haben die Behörden den Bau provisorischer Einfamilienunterkünfte für die Betroffenen angekündigt. Wie der frisch ernannte Verantwortliche für die Notlager, Jorge Rodríguez, mitteilte, sollen Familien dort untergebracht werden, während der Wiederaufbau voranschreitet. Fast 18.000 Menschen haben bei dem verheerenden Doppelbeben ihr Zuhause verloren. Viele Menschen seien derzeit in Schulen untergebracht, die im September zu Beginn des neuen Schuljahres geräumt werden müssten, sagte Rodríguez, Bruder der geschäftsführenden Präsidentin Delcy Rodríguez, auf einer Pressekonferenz. Am 24. Januar hatten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 innerhalb von nur 39 Sekunden Venezuela erschüttert. Die Zahl der bestätigten Todesopfer überschritt am Freitag (Ortszeit) die Viertausender-Marke - und steigt immer weiter. Mehr als 850 Gebäude sind eingestürzt oder wurden schwer beschädigt. Vor allem im nördlichen Bundesstaat La Guaira an der Karibikküste liegen zahlreiche Gebäude in Trümmern. © dpa-infocom, dpa:260711-930-370958/1