Datum11.07.2026 19:14
Quellewww.spiegel.de
TLDRTausende Fans von Rapper Pitbull stellten im Londoner Hyde Park einen Guinness-Weltrekord auf, indem sie künstliche Glatzen trugen. 21.141 Besucher imitierten den Look des Sängers mit Latex-Glatzen, Sonnenbrillen und Bärten. Pitbull dankte den Fans für die Aktion trotz Hitze, die den Trend zur Imitation seines Aussehens bei Konzerten fortsetzt.
InhaltFür ihr Idol schwitzen sie in der Hitze unter Latex-Hauben: Bei einem Konzert im Hyde Park in London haben die Anhänger des glatzköpfigen US-Rappers Pitbull einen kuriosen Rekord aufgestellt. Nicht mit seinen Texten oder seiner Musik, sondern mit Tausende unechten Glatzen hat der Rapper Pitbull einen denkwürdigen Rekord aufgestellt. Bei einem Konzert des US-Musikers im Londoner Hyde Park trugen am Freitag insgesamt 21.141 der rund 70.000 Besucher Latex-Glatzen. Mit dunklen Piloten-Sonnenbrillen, angeklebten Ziegenbärtchen und Anzügen schlüpften viele komplett in den Look des Sängers. Der 45-Jährige dankte seinen Fans dafür, dass sie bei dem Konzert trotz Temperaturen um die 30 Grad so zahlreich Glatze trugen. "Rekord aufstellen, Geschichte im Entstehen", kommentierte der Rapper die Aktion, bevor Will Munford vom Guinness-Buch den Rekord offiziell bestätigte. In den vergangenen Jahren hat sich unter Pitbull-Fans der Trend entwickelt, sich bei Konzerten des Rappers wie ihr Idol zu kleiden . Bei einem seiner Konzerte im vergangenen Jahr sagte Pitbull dazu: "Ich habe noch nie so viele glatzköpfige, schöne, sexy Menschen an einem Ort gesehen. An alle von euch, die mit einer Glatzenkappe gekommen sind: Ich hoffe, ihr fühlt euch, wie ich mich jeden Tag fühle. Ich habe jeden Tag die beste Zeit meines Lebens." Für die 21-jährige Connie McGovern bedeutete das Aufsetzen der künstlichen Glatze schon ein gewisses Opfer, wie sie der Nachrichtenagentur AFP erzählte. "Ich glaube, ich habe sie zu früh aufgesetzt", sagte sie. "Jetzt kriege ich sie nicht ab, weil mein Haar und mein Make-up durcheinander geraten sind, und ich muss zugeben: Sie geht nicht ab." Armando Christian Pérez, wie der amerikanische Rapper und Sänger mit bürgerlichem Namen heißt, ist der Sohn kubanischer Einwanderer und kommt aus Miami. 2004 veröffentlichte er sein erstes Album "M.I.A.M.I.". Danach folgten elf weitere Studioalben und insgesamt über 300 Singles. Mit zwei Hits hat er es an die Spitze der Billboard-Charts geschafft ("Give Me Everything" und "Timber"), in den Top 10 hatte er schon zehn Songs. Für sein Album "Dale" gewann Pitbull den Grammy für das beste Latin-Album. Auf Spotify hat Pitbull über 88 Millionen monatliche Hörerinnen und Hörer. Sein Song "Give Me Everything" hat die Zwei-Milliardenmarke der Spotify-Streams geknackt. Videos von Pitbull-Konzerten fluten Social Media. Alle wollen plötzlich den glatzköpfigen 44-Jährigen live sehen. Lesen Sie hier , warum der Sänger so eine bemerkenswerte Renaissance erlebt.