CSU-Parteichef : Minijobs sollen laut Markus Söder bleiben

Datum11.07.2026 16:56

Quellewww.zeit.de

TLDRCSU-Chef Markus Söder will Minijobs beibehalten, da deren Abschaffung Branchen wie Gastronomie und Einzelhandel schaden würde. Er ist offen für Maßnahmen zum besseren Schutz vor Altersarmut, sieht aber andere Bereiche wie die Rente mit 63 und die kapitalgedeckte Altersvorsorge als zentrale Reformen. Wirtschaftsverbände warnen vor einer Verteuerung von Minijobs, während Sozialverbände Söders Haltung kritisieren.

InhaltCSU-Chef Söder will an Minijobs festhalten. Eine Abschaffung würde wichtigen Branchen schaden, sagt er. Offen zeigt er sich für einen besseren Schutz vor Altersarmut. CSU-Parteichef Markus Söder will Minijobs beibehalten. "Die Minijobs bleiben", sagte der bayerische Ministerpräsident der Augsburger Allgemeinen. Man könne darüber sprechen, wie Menschen mit Minijobs besser vor Altersarmut geschützt würden. "Aber eine Abschaffung wäre falsch und würde wichtigen Branchen wie der Gastronomie, dem Einzelhandel oder der Landwirtschaft schwer schaden." Als große Reformen bei der Rente sieht Söder andere Bereiche: Die Abschaffung der Rente mit 63 und der Einstieg in eine kapitalgedeckte Altersvorsorge. Eine breite Allianz von Wirtschaftsverbänden hatte die Bundesregierung davor gewarnt, Minijobs im Zuge der geplanten Sozial- und Rentenreformen faktisch abzuschaffen oder deutlich zu verteuern. Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hingegen kritisierte die Aussagen von Söder als rückwärtsgewandt. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.