Datum11.07.2026 14:50
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Veranstalter des Christopher Street Day (CSD) in Cottbus sind trotz fehlender Ankündigungen für Gegenproteste auf mögliche Störungen vorbereitet. Sorge besteht aufgrund eines aktuellen Brandanschlags auf ein alternatives Wohnprojekt und früherer Pöbeleien sowie rechtsextremer Proteste beim CSD. Die jüngsten Angriffe haben breite Solidarität in Wirtschaft und Universität ausgelöst.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstration für Vielfalt“. Lesen Sie jetzt „CSD in Cottbus: Veranstalter sind auf Störungen vorbereitet“. Kurz vor der Demonstration zum Christopher Street Day sehen sich die Veranstalter gut vorbereitet. Auch wenn bislang kein Gegenprotest angekündigt sei, sei man auf Störungen vorbereitet, sagte ein Sprecher des Regenbogen-Kombinats. "Wir sind wachsam und hoffen, dass alles gut geht." Im vergangenen Jahr hatte es zum CSD eine offizielle Gegendemo gegeben. In den Jahren davor hätten immer wieder Menschen gepöbelt, sagte der Sprecher. Ein Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt vor rund eineinhalb Wochen und weitere Angriffe lösten Sorge vor Störaktionen aus. Im vergangenen Jahr war es beim CSD in Cottbus außerdem zu Protesten aus der rechtsextremen Szene gekommen. Die jüngsten Attacken lösten auch in der Wirtschaft und bei der Universität in Cottbus viel Solidarität für die Betroffenen aus. © dpa-infocom, dpa:260711-930-370055/1