Datum11.07.2026 12:58
Quellewww.zeit.de
TLDRBrandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) zollt den Teilnehmern der Cottbuser Pride Parade seinen Respekt. Er betont die Wichtigkeit, für Vielfalt und Toleranz auf die Straße zu gehen, besonders angesichts jüngster rechtsextremer Anschläge wie Molotow-Cocktail-Würfe auf ein alternatives Wohnprojekt und Sachbeschädigungen an der Grünen-Geschäftsstelle. Woidke ruft dazu auf, Hass und Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Pride Parade“. Lesen Sie jetzt „Vor CSD in Cottbus: Woidke zollt Teilnehmern Respekt“. Vor der bevorstehenden Demonstration zum Christopher Street Day hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) den Teilnehmern seinen Respekt ausgesprochen. "Allen, die heute beim CSD in Cottbus für Vielfalt, Toleranz und eine offene Gesellschaft auf die Straße gehen, gilt mein aufrichtiger Dank und mein großer Respekt", sagte Woidke laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. Gerade nach den jüngsten Angriffen sei es "wichtiger denn je, Haltung zu zeigen und Rechtsextremismus, Hass sowie Menschenfeindlichkeit entschlossen entgegenzutreten". Zwei unbekannte Männer hatten vergangene Woche Molotow-Cocktails auf ein alternatives Wohnprojekt geworfen. Zudem wurde eine Scheibe der Grünen-Geschäftsstelle zerstört. Die Fälle lassen sich in eine Serie mutmaßlich rechter Straftaten aus den Vormonaten auf alternative Wohnprojekte einreihen. © dpa-infocom, dpa:260711-930-369719/1