Brände in Bayern: Hohe Waldbrandgefahr – Wiese und Hecke brennen

Datum11.07.2026 12:21

Quellewww.zeit.de

TLDRNach tagelanger Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in Bayern hoch. In Mittelfranken geriet eine Wiese durch alte Asche in Brand. In Neustadt an der Donau brannte eine Hecke aufgrund einer nicht erkalteten Feuerstelle. In Schwarzhofen entzündeten sich Sträucher durch das Verbrennen von Streugut. Die Polizei rät zu Vorsicht bei offenen Feuern und Funkenquellen im Freien.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brände in Bayern“. Lesen Sie jetzt „Hohe Waldbrandgefahr – Wiese und Hecke brennen“. Nach tagelanger Trockenheit ist die Waldbrandgefahr in weiten Teilen Bayerns hoch - Vorsicht also auch bei vermeintlich erloschener Glut.  Ein Mann in Mittelfranken war nach Polizeiangaben mehr als überrascht, als er einen größeren Behälter mit alter Asche auf seine Wiese leerte und diese in Flammen aufging. Rund 400 Quadratmeter brannten auf einem Grundstück in Wilburgstetten (Landkreis Ansbach). Verletzt wurde bei dem Vorfall am Freitag niemand verletzt, Gebäude kamen nicht zu Schaden. Die Asche war nach Angaben des Mannes mehrere Tage alt. Die Polizei leitete ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Eigentümer ein. In Neustadt an der Donau (Landkreis Kelheim) ging eine rund 20 Meter lange Gartenhecke in Flammen auf und beschädigte einige Holzpfosten eines angrenzenden Hopfengartens. Ersten Ermittlungen zufolge war die Ursache für das Feuer am Freitag eine nicht ganz erkaltete Feuerstelle. In Schwarzhofen (Landkreis Schwandorf) wurden Sträucher entzündet, nachdem ein 67-Jähriger Streugut in einem nahen Container verbrannte.  Wegen der trockenen Witterung rät die Polizei dazu, bei Arbeiten im Freien auf offenes Feuer und mögliche Funkenquellen zu achten und entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. © dpa-infocom, dpa:260711-930-369542/1