Datum11.07.2026 12:07
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Spreewald sind elf Gewässer im Unterspreewald wegen starkem Befall durch den Eichenprozessionsspinner weiterhin für die Schifffahrt gesperrt. Die Sperrungen dienen dem Schutz von Besuchern vor den gefährlichen Raupenhaaren und ermöglichen derzeit keine notwendigen Baumfäll- und Sicherungsarbeiten. Dies birgt zusätzlich Gefahren durch umsturzgefährdete Bäume und herabfallende Äste.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Eichenprozessionsspinner“. Lesen Sie jetzt „Spreewälder Fließe weiterhin teilweise gesperrt“. Wegen des Eichenprozessionsspinners sind im Spreewald mehrere Gewässer weiterhin gesperrt. Es betreffe elf Gewässer des Unterspreewaldes, teilte die Polizei auf der Plattform X mit. Demnach sei der Grund für die Sperrungen der starke Befall durch den Eichenprozessionsspinner. Dringend nötige Baumfäll- und Sicherungsmaßnahmen könnten derzeit nicht durchgeführt werden. "Auf Antrag des Landesamtes für Umwelt sind ab sofort mehrere Gewässer im Unterspreewald für die Schifffahrt gesperrt - bis auf Widerruf", führte die Polizei aus. Die Sperrungen seien unbedingt zu beachten. Bereits am Freitag waren mehrere Gewässer der Region gesperrt worden. Ziel der Sperrungen ist es, Besucherinnen und Besucher vor den gefährlichen Brennhaaren der Raupen zu schützen, wie das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung mitteilte. Hinzu komme, dass wegen des Befalls derzeit wichtige Verkehrssicherungsarbeiten entlang der Gewässer nicht möglich seien und deshalb Gefahren durch Äste und umsturzgefährdete Bäume drohten, teilte Infrastrukturminister Robert Crumbach (SPD) mit. © dpa-infocom, dpa:260711-930-369490/1