Soziale Medien: Rund 30.000 Euro Steuern von Influencern nachgefordert

Datum26.11.2025 04:01

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Thüringer Finanzbehörden haben 22 Ermittlungen gegen Influencer wegen Steuerhinterziehung eingeleitet, davon sind zehn abgeschlossen und zwölf weiterhin offen. In zwei Fällen wurden Steuernachforderungen in Höhe von insgesamt 30.000 Euro gestellt. Während in Nordrhein-Westfalen eine Schätzung von 300 Millionen Euro an hinterzogenen Steuern für Influencer im Umlauf ist, vermuten die Thüringer Behörden, dass finanzielle Anreize und geringes Entdeckungsrisiko Motivationen sind. Zudem könne auch Unkenntnis über die Steuerpflicht von Social-Media-Einkünften eine Rolle spielen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Soziale Medien“. Lesen Sie jetzt „Rund 30.000 Euro Steuern von Influencern nachgefordert“. Die Thüringer Finanzbehörden haben inzwischen 22 Ermittlungen gegen sogenannte Influencer geführt. Zehn dieser Fälle seien abgeschlossen, zwölf noch offen, teilte ein Sprecher des Finanzministeriums mit. In zwei Fällen habe es Aufforderungen zu Steuernachzahlungen gegeben. Insgesamt sei es um 30.000 Euro gegangen. Wie hoch insgesamt der Schaden durch Steuerhinterziehung von Influencern sei, könne nicht geschätzt werden.  Im Sommer hatte eine Meldung aus Nordrhein-Westfalen für Aufsehen gesorgt. Dort hatten die Behörden geschätzt, dass Influencer etwa 300 Millionen Euro Steuern hinterzogen haben sollen.  In Thüringen nehmen die Behörden an, dass die Motive unter anderem in einer Mischung aus dem finanziellen Anreiz, Steuern zu hinterziehen, und einem geringen Entdeckungsrisiko liegen könnten. In einigen Fällen gebe es aber auch sicherlich Unkenntnis darüber, dass Einkünfte aus Social-Media-Kanälen steuerpflichtig sind. © dpa-infocom, dpa:251126-930-341340/1