Nordrhein-Westfalen: Rückgang der Geldautomaten-Attacken geht weiter

Datum11.07.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Nordrhein-Westfalen sind Sprengattacken auf Geldautomaten im ersten Halbjahr 2025 um 42 Prozent gesunken, von 19 auf 11 Fälle. Dieser Rückgang, der sich seit 2022 fortsetzt und auch bundesweit zu beobachten ist, wird auf die flächendeckende Einführung von Farb-Kleb-Patronen zurückgeführt, die geraubtes Geld unbrauchbar machen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nordrhein-Westfalen“. Lesen Sie jetzt „Rückgang der Geldautomaten-Attacken geht weiter“. Die Sprengattacken auf Geldautomaten in Nordrhein-Westfalen gehen weiter stark zurück. Im ersten Halbjahr dieses Jahres registrierte das Landeskriminalamt NRW einen Rückgang um 42 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres, wie ein Sprecher auf dpa-Anfrage mitteilte. Nach 19 Sprengattacken in den ersten sechs Monaten 2025 waren es in diesem Jahr bis Ende Juni nur noch 11 Angriffe. Entscheidend für den Rückgang dürfte die flächendeckende Ausstattung der Geldautomaten mit Farb-Kleb-Patronen sein, die die Geldscheine bei einer Explosion einfärben und damit unbrauchbar machen. Seit 2022 gehen die Zahlen kontinuierlich zurück. Auch bundesweit ist ein deutlicher Rückgang feststellbar. © dpa-infocom, dpa:260711-930-368382/1