Datum10.07.2026 20:07
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einem 44-Jährigen in Losheim am See wurde Weltkriegsmunition entdeckt. Aufgrund mangelnder Transportfähigkeit musste die Munition kontrolliert gesprengt werden. Aufmerksam wurde die Polizei durch Zeugen, die Schussgeräusche gemeldet hatten. Der Mann schoss zuvor mit einer Schreckschusspistole. Es laufen Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz. Herkunft und Bestimmung der Munition sind noch unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kontrollierte Sprengung“. Lesen Sie jetzt „Polizei findet Weltkriegsmunition bei 44-Jährigem“. Die Polizei hat in der Wohnung eines 44-Jährigen im nordsaarländischen Losheim am See Weltkriegsmunition gefunden, die von Spezialisten kontrolliert gesprengt werden musste. Ein sicherer Abtransport sei nicht möglich gewesen, teilten die Beamten mit. Die Sprengung verlief demnach ohne Zwischenfälle, die Fundstelle wurde zuvor abgesperrt und gesichert. Auf den Mann aufmerksam geworden war die Polizei eigenen Angaben zufolge, als Zeugen am frühen Freitagmorgen Schussgeräusche gemeldet hatten. Bald war klar: Der 44-Jährige hatte bei einer privaten Feier mehrmals mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen. Daraufhin durchsuchten die Polizisten seine Wohnung. Gegen den Mann wurden Verfahren nach dem Sprengstoffgesetz und Waffengesetz eingeleitet. Die Ermittlungen zur genauen Bestimmung sowie Herkunft der Munition sind laut Polizei noch nicht abgeschlossen. © dpa-infocom, dpa:260710-930-367405/1