Datum10.07.2026 19:45
Quellewww.spiegel.de
TLDRTorsten Sträter hat eine Krebserkrankung öffentlich gemacht und gibt nun Entwarnung. Dank "geiler Ärzte" und einer Chemotherapie geht es ihm besser. Sein Gewichtsverlust ist auf eine neu diagnostizierte Diabeteserkrankung zurückzuführen, nicht auf den Krebs. Er stellt klar, dass sein Dünnsein nicht bedeutet, er sei todkrank, und fühlt sich optimistisch besser als je zuvor.
InhaltKomiker Thorsten Sträter hatte im April eine Krebserkrankung öffentlich gemacht. Jetzt gibt er Entwarnung. Er habe "Glück gehabt, weil geile Ärzte". Bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit Bekanntwerden seiner Krebsdiagnose hat Komiker Thorsten Sträter Entwarnung gegeben. In seinem "1Live Comedy-Talk" mit Felix Lobrecht sagte Sträter, er befinde sich auf dem Weg der Besserung – und bekam Applaus für die gute Nachricht. Zu Beginn der ersten Folge des neuen Talk-Formats wollte Lobrecht den "Krebs-Elefant" aus dem Raum nehmen. Sträter sagte, in den vergangenen sechs Monaten hätte er eine Chemotherapie gemacht und "Glück gehabt, weil geile Ärzte". Dabei ging er auch auf seinen sichtbaren Gewichtsverlust ein, der mit seiner Krebserkrankung allerdings nichts zu tun habe. "Ich habe nicht abgenommen, weil ich klassisch hinfällig bin, sondern weil man parallel festgestellt hat, ich bin Diabetiker." Kurz darauf stellte er fest, dass das Publikum "wahnsinnig fett geworden" sei. "Seitdem ich aufgehört habe, Zucker zu essen, habe ich unverhältnismäßig viel abgenommen", erzählt Sträter. Während einige Ärzte den Gewichtsverlust bedenklich fänden, habe eine andere Medizinerin ihm eine erfreuliche Nachricht überbracht: Die Ernährungsumstellung führe zu einer Besserung seiner Diabeteserkrankung. Der Comedian betonte dem Publikum gegenüber ausdrücklich: "Dass Sie dieses Dünnsein mit ›er ist jetzt todkrank‹ verbinden, ist falsch." Sträter hatte Anfang des Jahres mehrere Auftritte abgesagt und im April den Grund öffentlich gemacht. Demnach gingen zuvor einige Fans noch davon aus, dass er Depressionen habe. "Dummerweise ist es stattdessen ein Tumor. Meine gesundheitlichen Probleme sind also eher physischer Natur", stellte er damals klar. Heute blickt er optimistisch nach vorn und scherzt im Hinblick auf sein verbessertes Wohlbefinden: "Bitte nicht dieses Pflegestufen-Ding! Ich habe mich noch nie so gut gefühlt – was seltsam ist, wenn man darüber nachdenkt."