Datum10.07.2026 17:29
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Berliner Grünen begrüßen Kai Wegners (CDU) Rückzug als Spitzenkandidat für die nächste Wahl. Sie werfen ihm und der CDU vor, der Stadt und der Demokratie großen Schaden zugefügt zu haben. Wegner zog Konsequenzen aus einer Debatte über falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement. Die Grünen sehen darin eine Vorwegnahme des Wählerurteils. Die CDU muss nun kurz vor der Wahl einen neuen Spitzenkandidaten bestimmen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rückzug von Kai Wegner“. Lesen Sie jetzt „Berliner Grüne: Wegner und CDU haben Stadt geschadet“. Die Berliner Grünen begrüßen, dass Regierungschef Kai Wegner (CDU) bei der nächsten Wahl nicht mehr als Spitzenkandidat seiner Partei antreten will. Wegner und die CDU hätten mit ihrem Handeln der Stadt und der Demokratie in Berlin und weit darüber hinaus großen Schaden zugefügt, teilte der Grünen-Spitzenkandidat Werner Graf mit. Wegner hatte zuvor angekündigt, bei der nächsten Wahl nicht mehr anzutreten. Er zog damit Konsequenzen aus einer Debatte um falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement während des großen Stromausfalls im Januar. Mit seinem Rückzug komme Wegner nun dem Urteil der Berliner Wählerinnen und Wähler über ihn zuvor, sagt Graf. "Doch am 20. September werden zuallererst Parteien gewählt. Und die Bilanz von drei Jahren CDU-Regierung werden auch ein Nachfolger oder Nachfolgerin verantworten müssen." Die CDU muss rund zwei Monate vor der Wahl einen neuen Spitzenkandidaten finden. © dpa-infocom, dpa:260710-930-366769/1