Datum10.07.2026 06:00
Quellewww.zeit.de
TLDREin Gerichtsurteil in Frankreich hat entschieden, dass Marine Le Pen wegen Veruntreuung schuldig ist, aber dennoch zur Präsidentschaftswahl 2027 antreten darf. Der Podcast "Das Politikteil" diskutiert, ob dieses Urteil Le Pen nützt oder schadet und welche Auswirkungen es auf ihre politischen Ambitionen und die Wahl 2027 haben könnte. Frankreich-Korrespondent Matthias Krupa erörtert mögliche Eskalationen, da Le Pen gegen das Urteil vorgeht und die Wahl ihrer Gegner eine entscheidende Rolle spielen wird.
InhaltTina Hildebrandt, Heinrich Wefing und Matthias Krupa schreiben über das Thema „Marine Le Pen“. Lesen Sie jetzt „Eine verurteilte Straftäterin als Präsidentin?“. In einem spektakulären Urteil hat ein Gericht in Frankreich entschieden: Die rechtsextreme Marine Le Pen hat Geld veruntreut – aber sie darf trotzdem zur Präsidentschaftswahl 2027 antreten. Nutzt das Urteil Le Pen nun oder schadet es ihr? Ist ihr Kronprinz Jordan Bardella damit wirklich aus dem Rennen? Und was bedeuten das Urteil und die Debatte darüber für Frankreich? Darüber sprechen wir diese Woche in Das Politikteil mit Matthias Krupa, Frankreich-Korrespondent der ZEIT. Krupa erklärt, warum alles noch viel verrückter werden könnte, nachdem Le Pen gegen das Urteil vorgeht. Und warum es im Fall einer Kandidatur Le Pens vor allem darauf ankommt, wen ihre Gegner aufstellen. Im Podcast Das Politikteil sprechen wir jede Woche über das, was die Politik bewegt, erklären Hintergründe und diskutieren Zusammenhänge. Immer freitags, mit zwei Moderatoren und einem Gast – und einem Geräusch. Im Wechsel sind als Gastgeber Ileana Grabitz und Peter Dausend oder Tina Hildebrandt und Heinrich Wefing zu hören.