Datum10.07.2026 05:55
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Bundestag stimmt über eine Gesundheitsreform ab, die Psychotherapeuten kritisieren. Sie befürchten, die Reform gefährde die Verfügbarkeit von Therapieplätzen durch geplante Honorarkürzungen, auch wenn diese vorerst gestoppt wurden. Unterdessen verschärft sich in Venezuela eine politische Krise nach einem Erdbeben, da die Regierung erst verzögert Hilfe leistet und dringend benötigte Bergungsgeräte fehlen.
InhaltDer Bundestag stimmt über die Gesundheitsreform ab. Psychotherapeuten warnen: Sie könnte Therapieplätze kosten. Und: Warum Venezuelas Erdbeben zur politischen Krise wird Der Bundestag stimmt über die Reform der gesetzlichen Krankenversicherung ab. Davon ist auch die Psychotherapie betroffen. Bereits vor einigen Monaten haben Psychotherapeuten bundesweit gegen die geplanten Honorarkürzungen protestiert. Diese Kürzungen hat das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg am Donnerstag vorerst gestoppt. Für die Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten ist das ein Zwischenerfolg. Alarmiert sind viele von ihnen trotzdem, seitdem am Montag bekannt wurde, dass Gesundheitsministerin Nina Warken die Reform an mehreren Stellen abgeändert hat. Psychotherapieverbände befürchten, Patienten zukünftig wegen dieser Änderungen nicht mehr ausreichend behandeln zu können. Warum genau das so ist, erklärt Jan Schwenkenbecher, stellvertretender Leiter des Gesundheitsressorts der ZEIT. Zwei Wochen nach dem Erdbeben in Venezuela: Die Interimspräsidentin Delcy Rodríguez möchte mit im Ausland eingefrorenem Staatsvermögen Abhilfe schaffen. Das kommt vielen Menschen im Land und internationalen Hilfsorganisationen zu spät. Sie werfen der Regierung vor, zu langsam reagiert zu haben. Unter anderem fehlten Geräte, um Trümmer zu beseitigen und nach Überlebenden zu suchen. Immer noch werden nach unterschiedlichen Schätzungen mehrere Zehntausend Menschen vermisst. Die Suche nach ihnen geht auch zwei Wochen nach dem Erdbeben weiter. Warum kam die Hilfe vielerorts so spät? Und warum wird das Erdbeben für Venezuelas Regierung auch politisch zur Krise? Das beantwortet ZEIT-Journalist Christoph Twickel. Und sonst so? Die Perfektionismus-Falle beim Sport Moderation und Produktion: Philip-Johann Moser Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Lena Herrmann und Sophia Boddenberg Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de. Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.