Fußball-Bundesliga: Große Transfereinnahmen: FC Augsburg meldet Rekordumsatz

Datum25.11.2025 20:26

Quellewww.zeit.de

TLDRDer FC Augsburg hat die Saison 2024/25 mit einem Rekordumsatz von fast 150 Millionen Euro abgeschlossen, was vor allem auf Transfereinnahmen von rund 45 Millionen Euro zurückzuführen ist. Nach vorherigen Verlustjahren erzielte der Verein über 18 Millionen Euro Gewinn nach Steuern und ist schuldenfrei. Die Mitgliedszahl überschritt 30.660. Geschäftsführer Michael Ströll kündigte jedoch an, dass im kommenden Jahr ein Minus erwartet wird, da auf ertragreiche Spielertransfers verzichtet wurde, um den Kader zusammenzuhalten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Große Transfereinnahmen: FC Augsburg meldet Rekordumsatz“. Der Fußball-Bundesligist FC Augsburg hat die Saison 2024/25 mit dem größten Umsatz seiner Vereinshistorie abgeschlossen. Geschäftsführer Michael Ströll verkündete auf der Mitgliedersammlung der Schwaben ein Ergebnis von knapp 150 Millionen Euro. Nach zwei Corona-Jahren mit leichtem Minus und zuletzt zwei Saisons mit sogar deutlichen Millionenverlusten schrieb der FCA mit mehr als 18 Millionen Euro nach Steuern diesmal einen großen Gewinn. Das Eigenkapital stieg auf gut 60 Millionen Euro und damit so hoch wie noch nie - Augsburg ist zudem schuldenfrei. Die Rekordzahlen sind vor allem auf Transfereinnahmen zurückzuführen, wie FCA-Boss Ströll erklärte. Durch die Verkäufe - darunter vor allem von Ermedin Demirovic an den VfB Stuttgart, Arne Engels an Celtic Glasgow und Felix Uduokhai an Besiktas Istanbul - verbuchte Augsburg in dem Geschäftsjahr knapp 45 Millionen Euro Einnahmen und damit so viel wie noch nie zuvor. Von den mehr als 127 Millionen Euro an Ausgaben sind fast die Hälfte Personalkosten - wovon wiederum 85 bis 90 Prozent auf den sportlichen Bereich mit dem Profikader zurückgehen. Zudem vermeldete der Verein auch Rekorderlöse aus anderen Bereichen wie Tickets und Merchandising. Bei den Mitgliederzahlen wurde die Marke von 30.660 geknackt. Das bedeutet, dass die WWK Arena rein rechnerisch nur mit Vereinsmitgliedern vollgemacht werden könnte. Ströll kündigte aber zugleich an, dass nach der Saison 2024/25 und dem satten Gewinn für die aktuell laufende Spielzeit wieder ein Minus erwartet werde. Das liege daran, dass - anders als im Sommer 2024 - vor dieser Saison auf ertragreiche Spielerverkäufe verzichtet wurde, um die Mannschaft nach der Ankunft von Neu-Trainer Sandro Wagner zusammenzuhalten. Dank der Rücklagen könne sich der FC Augsburg solche Spielzeiten aber leisten. © dpa-infocom, dpa:251125-930-340768/1