Sparpläne bei Volkswagen: Auch ohne VW: Körber sieht Zukunft für Autobau in Zwickau

Datum09.07.2026 19:28

Quellewww.zeit.de

TLDRDer CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber sieht trotz möglicher Werksschließungen bei Volkswagen eine Zukunft für den Autobau in Zwickau. Er betont, dass der Standort mit qualifizierten Arbeitskräften, modernen Anlagen und einem Zuliefernetzwerk attraktiv für andere Unternehmen sei, sollte VW tatsächlich abziehen. Körber setzt sich jedoch zunächst weiterhin für den Erhalt des VW-Werks ein, solange keine endgültige Entscheidung gefallen ist. Medienberichte deuten darauf hin, dass Zwickau im Rahmen von Sparplänen zur Disposition steht.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sparpläne bei Volkswagen“. Lesen Sie jetzt „Auch ohne VW: Körber sieht Zukunft für Autobau in Zwickau“. Der Zwickauer CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber sieht auch im Fall einer Schließung des Volkswagen-Werks eine Zukunft für den Automobilbau in der Region. "Sollten sich die Berichte bestätigen und Volkswagen den Standort tatsächlich aufgeben, dann darf das nicht das Ende des Automobilbaus in Zwickau sein", sagte Körber.  Er sei überzeugt: "Auch künftig werden in Zwickau Autos gebaut – dann eben von einem anderen Unternehmen." Der Standort verfüge über hervorragend qualifizierte Beschäftigte, moderne Produktionsanlagen und ein leistungsfähiges Zuliefernetzwerk. Das seien starke Argumente für neue Investitionen. Zugleich machte Körber deutlich, dass er zunächst für den Erhalt des VW-Werks kämpfen wolle. "Noch ist die Entscheidung nicht gefallen. Deshalb kämpfen wir bis zuletzt dafür, dass Volkswagen den Standort Zwickau erhält." Hintergrund sind Medienberichte über mögliche Werksschließungen im Volkswagen-Konzern. Demnach zählt auch das Werk in Zwickau zu den Standorten, deren Zukunft im Zuge verschärfter Sparpläne infrage steht. Eine Entscheidung des Aufsichtsrats steht noch aus. © dpa-infocom, dpa:260709-930-361350/1