Datum09.07.2026 17:56
Quellewww.spiegel.de
TLDREin 16-Jähriger sitzt wegen versuchten Mordes in U-Haft, nachdem er zwei Mädchen an einem bayerischen Gymnasium mit einem Messer angegriffen hat. Die Mädchen schweben nicht mehr in Lebensgefahr. Der Jugendliche, der kroatischer Staatsbürgerschaft ist, war den Behörden bereits bekannt. Gegen ihn wurde wegen Bedrohung und Verherrlichung von Amokläufen in sozialen Medien ermittelt, Haftgründe lagen damals jedoch nicht vor.
InhaltEr soll zwei Mädchen an einem Gymnasium in Oberbayern mit einem Messer verletzt haben, nun sitzt der 16-Jährige in U-Haft. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft wurde bereits 2025 gegen den mutmaßlichen Täter ermittelt. Der mutmaßliche Täter der Gewalttat am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau sitzt in Untersuchungshaft. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit . Er werde des versuchten Mordes in zwei Fällen verdächtigt. Zudem war der 16-jährige Jugendliche mit kroatischer Staatsbürgerschaft den Sicherheitsbehörden offenbar bekannt: Die Staatsanwaltschaft München II habe gegen ihn ermittelt, nachdem er einen Mitschüler bedroht sowie in sozialen Netzwerken Amokläufe verherrlicht haben soll. "Haftgründe lagen in diesem Ermittlungsverfahren zu keinem Zeitpunkt vor", heißt es in der Mitteilung von Polizei und Staatsanwalt. Am Mittwoch soll der Jugendliche auf dem Schulgelände zwei 13-jährige Mädchen mit einem Messer schwer am Oberkörper verletzt haben. Sie befinden sich "nicht mehr in Lebensgefahr", teilten die Behörden mit. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte am Abend nach der Gewalttat, der Täter habe sich mit einer Schusswaffe dem Gymnasium genähert und einen Schuss abgegeben. "Anschließend hat seine Waffe versagt." Danach habe er laut Dobrindt eines seiner Messer gezogen und sei auf die Schülerinnen losgegangen. Mehr über die Gewalttat am Gymnasium in Schongau lesen Sie hier .