Datum09.07.2026 16:29
Quellewww.zeit.de
TLDRNiedrige Wasserstände legen im Umfeld von Flüssen und Seen gefährliche Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg frei. Diese sind durch Verwitterung unberechenbar geworden. Experten ermahnen dringend, gefundene verdächtige Gegenstände weder zu berühren noch zu bewegen. Im Falle eines Fundes soll umgehend die Polizei (110) oder die örtliche Ordnungsbehörde kontaktiert werden.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Weltkriegsfolgen“. Lesen Sie jetzt „Gefahr durch Munition bei Niedrigwasser – Experten warnen“. Wer bei den derzeit niedrigen Wasserständen Munition in den Flüssen und Seen findet, sollte vorsichtig sein – es könnte sich um gefährliche Hinterlassenschaften aus dem Zweiten Weltkrieg handeln. "Durch den jahrzehntelangen Einfluss der Witterung auf die Munition ist sie unberechenbar", sagte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes des Landes Hessen, Alexander Majunke. Verdächtige Gegenstände sollten niemals bewegt, berührt oder aufgehoben werden. Im Zweifelsfall solle der Kampfmittelräumdienst über den Polizei-Notruf "110" oder die Ordnungsbehörde der jeweiligen Kommune informiert werden. Munition war bei Kriegsende auch in Gewässern entsorgt worden. © dpa-infocom, dpa:260709-930-360463/1