Datum09.07.2026 16:32
Quellewww.zeit.de
TLDRBei einem Großbrand in einer Schuhfabrik in Jinjiang, China, sind mindestens 28 Menschen gestorben. Überlebende wurden eingeschlossen. Staatschef Xi Jinping ordnete umfassende Rettungsmaßnahmen und Ermittlungen an, mit der Forderung nach strenger Rechenschaftspflicht. Diese Tragödie unterstreicht Chinas häufige Probleme mit industrieller Sicherheit und nicht eingehaltenen Vorschriften, wie auch frühere Unglücke zeigten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großbrand“. Lesen Sie jetzt „Mindestens 28 Tote nach Feuer in Schuhfabrik in China“. Bei einem Brand in einer Schuhfabrik in China sind mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, ereignete sich das Feuer in einer Fabrik in der Stadt Jinjiang (Provinz Fujian). Der Staatssender CCTV hatte zuvor berichtet, am Brandort seien Menschen eingeschlossen gewesen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping forderte laut Xinhua umfassende Such- und Rettungsmaßnahmen, die Betreuung der Betroffenen und eine rasche Aufklärung der Brandursache. Verantwortliche sollten streng zur Rechenschaft gezogen werden. Das Katastrophenschutzministerium und die nationale Feuerwehrbehörde schickten eine gemeinsame Arbeitsgruppe an den Unglücksort. Die Behörden in Fujian hätten Kräfte mobilisiert, um Verletzte zu behandeln und die Lage vor Ort zu bewältigen. Die Arbeiten dauerten zunächst an. In China kommt es immer wieder zu schweren Industrieunglücken. Oft spielen dabei mangelhafte Sicherheitsvorkehrungen oder nicht eingehaltene Vorschriften eine Rolle. Erst im Mai waren bei einer Explosion in einer Feuerwerksfabrik in der zentralchinesischen Provinz Hunan 37 Menschen ums Leben gekommen. © dpa-infocom, dpa:260709-930-360500/1