Datum09.07.2026 14:20
Quellewww.zeit.de
TLDRBeschäftigte von Volkswagen protestierten lautstark in Wolfsburg vor einer Aufsichtsratssitzung. Angeführt von IG-Metall und Betriebsratschefin Cavallo, demonstrierten sie gegen drohende Stellenkürzungen und Werksschließungen. Laut Medienberichten plant VW eine drastische Verschärfung des Sparkurses mit bis zu 100.000 wegfallenden Stellen weltweit und der möglichen Schließung von vier deutschen Werken. Die IG Metall kündigte Widerstand gegen diese Pläne an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Volkswagen“. Lesen Sie jetzt „Lautstarker Protest vor VW-Aufsichtsratssitzung“. Vor dem Beginn der Aufsichtsratssitzung zu möglichen Einschnitten beim VW-Konzern haben Beschäftigte in Wolfsburg lautstark protestiert. Mehrere Hinter Beschäftigte zogen mit Tröten und Sirene vor das Vorstandshochhaus, wo das Gremium um 14.30 Uhr zusammenkommen soll. Angeführt wurde der kleine Demonstrationszug von der IG-Metall-Vorsitzenden Christiane Benner und Betriebsratschefin Daniela Cavallo, die dem Gremium beide angehören. "Vereint für unsere Zukunft kämpfen", stand auf einem Transparent. Dass vier Werke geschlossen werden, das werde die IG Metall nicht mitmachen, sagte Benner in ihrer kurzen Rede. "Das werden wir nicht akzeptieren." Laut "Manager Magazin" will VW seinen Sparkurs deutlich verschärfen: Bis zu 100.000 Stellen könnten weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. © dpa-infocom, dpa:260709-930-359473/1