Datum09.07.2026 13:35
Quellewww.zeit.de
TLDREin 25-Jähriger wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, weil er seinen Vater mit einem Messer in den Bauch gestochen haben soll. Die Tat ereignete sich in Berlin-Kreuzberg. Das Opfer überlebte nach einer Notoperation. Der Sohn wurde festgenommen und befindet sich vorläufig in einer psychiatrischen Klinik. Möglicherweise war er aufgrund einer psychischen Erkrankung vermindert schuldfähig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Messerattacke auf Vater - Sohn angeklagt“. Im Streit mit seinem Vater soll ein 25-Jähriger seinem Vater ein Messer in den Bauch gerammt haben. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den Deutschen wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeklagt, wie ein Sprecher mitteilte. Das Opfer konnte sich laut Staatsanwaltschaft nach der Tat am 20. März aus seiner Wohnung in Berlin-Kreuzberg ins Treppenhaus retten. Eine Nachbarin rief per Notruf Hilfe. Aufgrund einer Notoperation im Krankenhaus überlebte der inzwischen 59-Jährige, wie es hieß. Den Sohn nahmen Polizisten noch vor Ort fest. Nach den Ermittlungen ging er davon aus, dass der Stich mit dem Küchenmesser tödlich sein würde, so die Anklage. Der Mann ist vorläufig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Laut Staatsanwaltschaft gibt es Anhaltspunkte dafür, dass der 25-Jährige aufgrund einer psychischen Erkrankung bei der Tat zumindest vermindert schuldfähig gewesen sein könnte. © dpa-infocom, dpa:260709-930-359143/1