Datum09.07.2026 12:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDie staatlich geförderte berufliche Weiterbildung in Thüringen blieb 2024 stabil bei 5.437 Teilnehmern. Mit Abstand am häufigsten wurde die Ausbildung zum Erzieher unterstützt (2.713 Personen). Die Förderung erfolgt über das Aufstiegs-BAföG, das Zuschüsse und Darlehen umfasst; 36,1 Millionen Euro wurden bewilligt. Die Mehrheit absolvierte die Fortbildung in Vollzeit, und knapp die Hälfte der Geförderten war unter 25 Jahre alt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Statistik“. Lesen Sie jetzt „Erzieher-Ausbildung bleibt meist geförderte Fortbildung“. Die Zahl der Menschen, die sich in Thüringen mit staatlicher Unterstützung beruflich weiterqualifizieren, bleibt konstant. Im vergangenen Jahr erhielten 5.437 Frauen und Männer eine Förderung für Fortbildungen. Das waren nach Angaben des Statistischen Landesamts 22 Menschen beziehungsweise 0,4 Prozent weniger als 2024. Von den Geförderten waren 3.258 Frauen. Die Förderung erfolgt über das sogenannte Aufstiegs-BAföG. Es unterstützt berufliche Fortbildungen mit Zuschüssen und auf Wunsch auch mit Darlehen. Mit Abstand am häufigsten wurde den Angaben nach erneut die Fortbildung zum staatlich anerkannten Erzieher finanziell unterstützt. 2.713 der Geförderten absolvierten diese. Damit lag sie wie schon in den sieben Vorjahren an der Spitze. Rund drei Viertel aller Leistungsberechtigten absolvierten im vergangenen Jahr ihre Fortbildung in Vollzeit, knapp ein Viertel in Teilzeit. Knapp die Hälfte der Unterstützten war zwischen 20 und unter 25 Jahre alt. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr im Freistaat 36,1 Millionen Euro an Förderleistungen bewilligt. Davon entfielen 32,3 Millionen Euro auf Zuschüsse und 3,7 Millionen Euro auf Darlehen, vor allem für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren. Die Förderberechtigten können jedoch selbst entscheiden, ob sie den Kredit der KfW in Anspruch nehmen. Tatsächlich wurden Darlehen im Umfang von 2,3 Millionen Euro aufgenommen. © dpa-infocom, dpa:260709-930-358610/1