Überschwemmungen in Südchina: Zahl der Toten durch Fluten in Südchina steigt weiter

Datum09.07.2026 10:13

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Überschwemmungen in Südchina fordern immer mehr Todesopfer, allein in Guangxi kamen 39 Menschen ums Leben. Auslöser waren starke Regenfälle des Tropensturms Maysak, besonders verheerend war ein Dammbruch in Nanning. Parallel zu den sintflutartigen Niederschlägen forderten Erdrutsche in Gansu 21 und ein Tornado in Hubei elf weitere Tote. Zusätzlich drohen weitere Niederschläge und der Taifun "Bavi" die Lage zu verschlimmern.

InhaltIm Süden Chinas melden die Behörden mehr Tote durch die schweren Überschwemmungen. Die Behörden warnten zudem vor dem sich nähernden Taifun "Bavi". In Südchina ist die Zahl der Toten nach den schweren Überschwemmungen weiter gestiegen. Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf Behördenangaben berichtete, kamen in der Region Guangxi 39 Menschen ums Leben, neun weitere werden vermisst. Zuvor hatten die Behörden sechs Tote und elf Vermisste gemeldet. Die Fluten wurden durch außergewöhnlich starke Regenfälle ausgelöst, die der Tropensturm Maysak mit sich gebracht hatte. Die meisten Toten gab es bei einem Dammbruch in der Stadt Nanning in der Provinz Guangxi, wie der stellvertretende Bürgermeister Ding Wei bei einer Pressekonferenz am Donnerstag sagte. 26 Menschen seien dabei getötet worden. Ding teilte mit, dass sich das Hochwasser allmählich zurückziehe. Allerdings sei in einigen Gebieten in den kommenden Tagen mit weiterem Niederschlag zu rechnen. Ihm zufolge werden derzeit Straßen repariert. In mehr als 60.000 Haushalten sei die Stromversorgung bereits wieder hergestellt. Die Unwetter hatten in den vergangenen Tagen auch andere Teile Chinas getroffen. Bei einem Erdrutsch im Nordwesten des Landes, nahe der Stadt Longnan in der Provinz Gansu, starben 21 Menschen. In der zentralchinesischen Provinz Hubei kamen bei schweren Gewittern und einem Tornado mindestens elf Menschen ums Leben. Die Wetterlage blieb weiter angespannt. Chinas Behörden warnten vor zusätzlichen Hochwasserrisiken durch weitere Regenfälle und den herannahenden Taifun Bavi. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.