Datum09.07.2026 08:39
Quellewww.zeit.de
TLDRVenezuela fordert die Freigabe von Auslandsvermögen als Hilfsgelder für Erdbebenopfer. Interimspräsidentin Delcy Rodríguez bittet den IWF, blockierte Finanzressourcen freizugeben, die den Betroffenen zugutekommen sollen. Sie fordert zudem die Herausgabe von Gold, das bei der Bank of England gelagert ist und Venezuela gehöre. Die Zahl der Todesopfer übersteigt 3.800, mit Tausenden von Verletzten.
InhaltVenezuelas Interimspräsidentin Rodríguez will Auslandsvermögen als Unterstützung für die Opfer des Erdbebens nutzen. So habe das Land Anspruch auf Gold in Großbritannien. Zwei Wochen nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela setzt sich Interimspräsidentin Delcy Rodríguez dafür ein, blockierte Auslandsvermögen des Landes als Katastrophenhilfe zugänglich zu machen. Sie habe den Internationalen Währungsfonds gebeten, von der Institution festgesetzte Finanzressourcen freizugeben, sagte Rodríguez auf einer Pressekonferenz. Das Geld solle betroffenen Familien und besonders von der Katastrophe betroffenen Zonen des Landes zugutekommen. Zudem habe sie einen Brief an den britischen König Charles III. geschickt und darin Gold eingefordert, welches bei der Bank of England liege und Venezuela zustehe, sagte Rodríguez. "Dieses Gold gehört unserem Volk und dieses Gold soll dafür da sein, um ihm zu dienen." Mittlerweile liegt die offizielle Zahl der Todesopfer bei 3.811. Zudem gebe es 16.740 Verletzte, schrieb der Präsident der Nationalversammlung und Bruder der geschäftsführenden Regierungschefin, Jorge Rodríguez, auf X. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.