Datum09.07.2026 04:30
Quellewww.zeit.de
TLDRRheinland-Pfalz plant, ab dem Schuljahr 2026/27 altersgemischte Kompass-Klassen für Zuwandererkinder der Sekundarstufe I einzuführen, voraussichtlich in Ludwigshafen. Diese Klassen sollen den Kindern sechs bis zwölf Wochen intensiven Deutschunterricht sowie eine schulische Standortbestimmung ermöglichen, bevor sie in Regelklassen integriert werden. Eine fortlaufende Deutschförderung ist auch danach vorgesehen. Grundschulkinder mit Zuwanderungsgeschichte werden weiterhin direkt in Regelschulen unterrichtet.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mehr Deutschunterricht“. Lesen Sie jetzt „Erste Kompass-Klassen für Zuwandererkinder in Ludwigshafen“. Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig will möglichst schon vom kommenden Schuljahr 26/27 an die ersten altersgemischten Kompass-Klassen für besseren Deutsch-Unterricht einführen - voraussichtlich in Ludwigshafen. Das Konzept für Flüchtlings- und Zuwandererkinder in der Sekundarstufe I in den Klassen fünf bis zehn solle dann sukzessive ausgebaut werden, kündigte die CDU-Politikerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Mainz an. Die Kinder sollen in den sogenannten Kompass-Klassen sechs bis zwölf Wochen lang vor allem Deutschunterricht bekommen. Außerdem soll in diesen Klassen ihr schulischer Stand überprüft werden. Danach sollen die Kinder in Regelklassen wechseln. Auch anschließend werde neben dem normalen Unterricht die Deutschförderung weitergehen - wie intensiv, hänge davon ab, wie gut die Jungen und Mädchen dann Deutsch könnten. Zugewanderte Kinder im Grundschulalter bekommen dagegen automatisch einen Platz in einer Regelschule und lernen dort Deutsch. © dpa-infocom, dpa:260709-930-356288/1