Gericht: Dreifache Mutter getötet – Mordprozess gegen Noch-Ehemann

Datum09.07.2026 03:30

Quellewww.zeit.de

TLDREin Prozess wegen Mordes beginnt vor dem Landgericht Landshut gegen einen Mann, der mehrfach auf seine noch-Ehefrau eingestochen haben soll, bis sie starb. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Mord mit niedrigen Beweggründen vor. Der Vorfall ereignete sich auf offener Straße, wobei die drei Kinder des Paares die Tragödie miterlebten. Der Vater soll gewalttätig gewesen sein und seine Frau kurz vor der Tat nach ihrer angekündigten Trennung und neuen Beziehung verfolgt haben.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gericht“. Lesen Sie jetzt „Dreifache Mutter getötet – Mordprozess gegen Noch-Ehemann“. Mit mehreren Messerstichen soll ein Mann seine Noch-Ehefrau vor gut einem halben Jahr auf offener Straße getötet haben. Die drei Kinder des Paares sollen ihrer fliehenden Mutter noch hinterhergelaufen sein, ehe sie zu Nachbarn flüchteten, so die Staatsanwaltschaft. Die Anklagebehörde wirft dem Mann Mord vor. Heute (09.00 Uhr) beginnt gegen ihn der Prozess vor dem Landgericht Landshut. Die Frau starb noch am Tatort in Wallersdorf (Landkreis Dingolfing-Landau). Eines der Kinder hatte den Ermittlungen nach ein Küchenmesser genommen, um die Mutter gegen den Vater zu verteidigen. Der Mann soll dem Sohn einen Faustschlag verpasst, ihm das Messer abgenommen und damit die Frau verfolgt und niedergestochen haben. Den Erkenntnissen nach soll der Mann seiner Frau gegenüber seit einigen Jahren gewalttätig gewesen sein. Wenige Monate vor der Tat im Dezember 2025 soll die Frau ihrem Mann die endgültige Trennung und eine neue Beziehung mitgeteilt haben. Die Staatsanwaltschaft sieht das Mordmerkmal der niedrigen Beweggründe als verwirklicht an. Für das Gerichtsverfahren sind drei Verhandlungstage angesetzt worden. © dpa-infocom, dpa:260709-930-356063/1