Datum09.07.2026 03:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDer VW-Aufsichtsrat berät heute über neue Sparpläne des Vorstands, die angeblich bis zu 100.000 Stellen weltweit gefährden könnten, darunter die Schließung von vier deutschen Werken. Die IG Metall protestiert bundesweit mit einem Aktionstag, da sie diese Pläne ablehnt. Niedersachsen, als Großaktionär, und Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat, wo sie die Mehrheit halten, dürften sich gegen Werksschließungen stellen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Volkswagen“. Lesen Sie jetzt „VW-Aufsichtsrat berät Sparpläne - IG Metall mit Aktionstag“. Begleitet von einem bundesweiten Aktionstag der IG Metall berät bei VW am Donnerstag der Aufsichtsrat über neue Sparpläne des Vorstands. Um 14.30 Uhr kommen die Mitglieder des Kontrollorgans in Wolfsburg zur nicht-öffentlichen Sitzung zusammen. Die IG Metall ruft zeitgleich zum Protest an allen Standorten auf. In Wolfsburg ist unmittelbar vor Beginn der Aufsichtsratssitzung eine Kundgebung geplant. Mit den Aktionen reagiert die Gewerkschaft auf jüngste Berichte über verschärfte Sparpläne des Konzerns. Laut "Manager Magazin" könnten bis zu 100.000 Stellen weltweit wegfallen, doppelt so viele wie bisher geplant. Vier Werken des VW-Konzerns in Deutschland droht demnach sogar die Schließung: Hannover, Emden, Zwickau und Neckarsulm. Bei der Aufsichtsratssitzung könnte es nun zu einem heftigen Schlagabtausch kommen. Arbeitnehmervertreter und das Land Niedersachsen stellen dort die Mehrheit, und auch das Land lehnt Werksschließungen ab. Niedersachsen ist mit 20 Prozent an VW beteiligt. © dpa-infocom, dpa:260709-930-356056/1