Nachrichtenpodcast: Wie Teile der Wirtschaft der AfD die Hand reichen

Datum25.11.2025 17:09

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Verband der Familienunternehmer hat seine strenge Abgrenzung zur AfD aufgehoben und lädt die Partei nun zu inhaltlichen Gesprächen ein, sieht sie jedoch nicht als Koalitionspartner. Dies führt zu Kritik von CDU, SPD und Grünen. Die Deutsche Bank kündigte als Reaktion einen Vertrag mit dem Verband. Gleichzeitig bleibt der Rentenstreit innerhalb der Regierungskoalition angespannt. Zudem hat die Ukraine einen Friedensplan mit den USA ausgehandelt und Präsident Selenskyj plant eine Reise nach Washington.

InhaltDer Verband der Familienunternehmer ist scharfer Kritiker der AfD, lädt sie nun aber ein und sucht den Kontakt. Wie passt das zusammen? Und: nächste Runde Rentenstreit Der Verband der Familienunternehmer hat seine strenge Abgrenzung zur AfD beendet. Das "Kontaktverbot sei aufgehoben", sagte Verbandspräsidentin Marie-Christine Ostermann dem Handelsblatt. Der Verband wolle die AfD stattdessen ab sofort inhaltlich stellen, die Partei aber weiterhin nicht als Koalitionspartner einer Regierung sehen. Vertreter von CDU, SPD und Grünen kritisierten den Schritt. Die Deutsche Bank kündigte als Reaktion einen Vertrag mit dem Verband. Wird die AfD damit auch in Wirtschaftskreisen zunehmend normalisiert? Und warum sollte den Unternehmerinnen das gelingen, was andere schon lange probieren? Diese Fragen beantwortet Jens Tönnesmann, Wirtschaftsredakteur der ZEIT, der den Verband gut kennt.  Der Rentenstreit innerhalb der Regierungskoalition geht auch auf dem Deutschen Arbeitgebertag weiter. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) sagte in einer Rede: "Ich bin sehr klar darin, dass wir dieses Gesetz jetzt beschließen sollten, wie wir es vorgelegt haben." Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger stellte sich wiederum hinter die Gruppe an jungen Unions-Abgeordneten, die das Gesetzespaket zur Rente ablehnt. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz und Arbeitsministerin Bärbel Bas äußerten sich. Ferdinand Otto berichtet im Podcast, ob sich die Positionen nach dem heutigen Tag angenähert haben.  Die Ukraine hat sich nach eigenen Angaben mit den USA auf einen Plan für Frieden mit Russland geeinigt. Der Sekretär des nationalen Sicherheitsrats der Ukraine, Rustem Umjerow, schrieb von einer "Übereinkunft über die wichtigsten Bestimmungen des in Genf ausgehandelten Abkommens." Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj will noch in dieser Woche nach Washington, D. C. reisen, um mit Präsident Donald Trump persönlich zu verhandeln. Und sonst so? Der Weg zu einer guten Beziehung mit der Schwiegermutter. Außerdem zum Tag gegen Gewalt an Frauen: Moderation und Produktion: Fabian Scheler Redaktion: Pia Rauschenberger Mitarbeit: Benjamin Probst Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.