Datum08.07.2026 15:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Landesamts für Soziales wegen Untreue. Es besteht der Verdacht, dass der Angestellte zwischen 2015 und 2026 im sechsstelligen Bereich Gelder auf sein Konto überwiesen hat, indem er sie fiktiven Fällen zuordnete. Die Wohnräume des Verdächtigen wurden durch
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen“. Lesen Sie jetzt „Hat Landessozialamt-Mitarbeiter Hunderttausende abgezweigt?“. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt gegen einen Mitarbeiter des Landesamts für Soziales wegen des Verdachts der Untreue. Der Beschuldigte soll zwischen 2015 und 2026 Gelder im "insgesamt oberen sechsstelligen Bereich" auf sein eigenes Konto zur Auszahlung angewiesen haben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Zuvor hatte der Saarländische Rundfunk (SR) darüber berichtet. Dabei soll er laut Staatsanwaltschaft die Auszahlungen auf mutmaßlich fiktive Leistungsfälle verbucht haben. Um wie viele Fälle es sich handele, müsse noch ermittelt werden, teilte die Behörde mit. Ende Mai seien nach einem Beschluss des Ermittlungsrichters die Wohnräume des Beschuldigten durchsucht worden. Ziel sei das "Auffinden von Vermögenswerten" gewesen, hieß es. Im Nachgang habe es demnach Pfändungsmaßnahmen gegeben. © dpa-infocom, dpa:260708-930-353971/1