Vorfall Mitte Mai: Polizei fasst 21-Jährigen nach Schüssen auf Transporter

Datum08.07.2026 12:57

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Polizei hat nach rund acht Wochen einen 21-Jährigen in Bielefeld festgenommen, der Mitte Mai auf einen Transporter geschossen hatte. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurde eine Schusswaffe gefunden. Verdeckte Ermittlungen und die Auswertung von Fahrzeugen führten zur Festnahme. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der schwer verletzte Mann in dem Transporter schwebte nicht in Lebensgefahr.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Vorfall Mitte Mai“. Lesen Sie jetzt „Polizei fasst 21-Jährigen nach Schüssen auf Transporter“. Rund acht Wochen nach Schüssen auf einen Transporter in Bielefeld hat die Polizei einen 21-Jährigen festgenommen. Laut Mitteilung der Polizei sitzt der Bielefelder wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Der Deutsche wurde am Morgen von Spezialkräften der Polizei in seiner Wohnung festgenommen. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten eine Schusswaffe.  Der Festnahme seien verdeckte Ermittlungen der Mordkommission rund das sichergestellte Flucht- und Tatfahrzeug vorausgegangen, teilte die Polizei mit. Warum der zum Tatzeitpunkt 20-Jährige geschossen hatte, ist noch Teil der noch laufenden Ermittlungen, wie eine Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur sagte. Mitte Mai 2026 hatten Anwohner an einem Samstagabend Schüsse auf dem Parkplatz eines Supermarktes gemeldet. Zwei Autos, darunter der Transporter, auf den geschossen wurde, waren davongefahren. Kurz darauf hatte ein Mann einen Verletzten mit einer Schusswunde im Kopfbereich in ein Krankenhaus gebracht. Der Mann war schwer verletzt, Lebensgefahr bestand aber nicht. Eine erste Fahndung nach den Tätern verlief zunächst ohne Erfolg. Die Polizei richtete eine Mordkommission ein und ermittelte am nächsten Morgen zwei Tatverdächtige. Beide kamen aber wieder auf freien Fuß. © dpa-infocom, dpa:260708-930-352644/1