Datum08.07.2026 09:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat Anklage gegen einen 32-jährigen Iraker wegen Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung erhoben. Er soll in Syrien eine militärische Ausbildung beim IS absolviert und danach für die Organisation gekämpft haben. Nach einer Einreise nach Deutschland im September 2022 befindet er sich seit Januar 2026 in Untersuchungshaft.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Terrorismus“. Lesen Sie jetzt „Mann soll für IS gekämpft haben – Anklage erhoben“. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt hat gegen einen 32-Jährigen Anklage wegen des Verdachts der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland Anklage erhoben. Der Iraker sitzt seit Januar in Deutschland in Untersuchungshaft, wie die Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus Hessen mitteilte. Der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts entscheidet über die Zulassung der Anklage. Der angeschuldigte Mann soll nach seiner Ausreise aus dem Irak nach Syrien und spätestens im Januar 2016 eine militärische Ausbildung innerhalb der Terrormiliz Islamischer Staat durchlaufen und anschließend im Irak oder Syrien für die Vereinigung gekämpft haben. Im September 2022 soll er erstmals nach Deutschland eingereist sein. Seit seiner Festnahme im Januar 2026 sitzt er in Untersuchungshaft. © dpa-infocom, dpa:260708-930-351322/1