Datum08.07.2026 06:40
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Ebolaausbruch in der Demokratischen Republik Kongo verschlimmert sich weiter, mit über 1.600 bestätigten Fällen und über 500 Todesfällen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bezeichnet die Situation als "Expansionsphase", da sich die Krankheit ausbreitet. Die hohe Mobilität der Bevölkerung, insbesondere von Arbeitern, trägt zur Verbreitung bei. Behandlungszentren sind stark ausgelastet. Dieser Ausbruch betrifft die seltene Bundibugyo-Variante.
InhaltDer Ebolaausbruch in der DR Kongo breitet sich laut der Weltgesundheitsorganisation weiter aus. Die Behörden melden mehr als 500 Todesfälle. In der Demokratischen Republik Kongo ist die Zahl der bestätigten Ebolafälle auf 1.624 gestiegen. Darunter gibt es 521 Todesfälle, wie aus veröffentlichten Regierungsdaten hervorgeht. Der Ausbruch habe sich noch nicht stabilisiert und weite sich weiter aus, sagte Anne Ancia, eine Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Man sei immer noch in der Expansionsphase, fügte sie hinzu. Bei dem Ausbruch handelt es sich um die bislang folgenschwerste Epidemie der seltenen Bundibugyo-Variante des Virus, für die es keine erprobte Behandlung oder Heilung gibt. Als ein Grund für die Ausbreitung gilt die hohe Mobilität der Bevölkerung. So würden erkrankte Arbeiter aus der Bergbaustadt Mongbwalu nicht vor Ort eine Behandlung suchen, sondern nach Hause reisen und so die Krankheit in neue Regionen tragen, sagte Ancia. Zudem seien die Behandlungszentren für Ebolakranke zu 90 Prozent ausgelastet. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.