25-jähriges Bestehen: Dokumentationszentrum lädt zur Debatte über die Zukunft ein

Datum08.07.2026 04:30

Quellewww.zeit.de

TLDRDas Dokumentationszentrum für Diktatur-Opfer in Schwerin feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer Diskussionsveranstaltung zur "Erinnerungskultur im Wandel". Ziel ist es, neue Wege der Ausstellungsgestaltung zu erörtern, um junge Menschen stärker für die Auseinandersetzung mit der Geschichte zu gewinnen. Auch die Entwicklung des Zentrums selbst und seine Bedeutung als Ort des Gedenkens und der demokratischen Debatte im ehemaligen Stasi-Gefängnis werden thematisiert.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „25-jähriges Bestehen“. Lesen Sie jetzt „Dokumentationszentrum lädt zur Debatte über die Zukunft ein“. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lädt das Dokumentationszentrum für Diktatur-Opfer in Schwerin am Donnerstagabend zur Diskussion über die Zukunft der Einrichtung ein. Unter dem Titel "Erinnerungskultur im Wandel" sind dazu ab 17.00 Uhr Gespräche auf dem Podium und mit dem Publikum geplant, wie das Zentrum mitteilte. Dabei soll es demnach um die Frage gehen, wie moderne Ausstellungen gestaltet sein müssen, um gerade junge Menschen zu erreichen und sie in die Auseinandersetzung mit ihrer Geschichte zu bringen. Auch die Entstehungsgeschichte und Entwicklung des Zentrums seien Thema der Veranstaltung. Erwartet werden unter anderem Schwerins neuer Oberbürgermeister Sebastian Ehlers (CDU) und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung MV, Jochen Schmidt. Das Dokumentationszentrum im ehemaligen Stasi-Gefängnis von Schwerin gilt als wichtiger Ort des Gedenkens, der historischen Bildung und der demokratischen Debatte. Die Einrichtung der Landeszentrale für politische Bildung wurde 2001 eröffnet, seither erinnert eine Dauerausstellung an die Opfer deutscher Diktaturen. Das Gebäude galt seit der Machtübernahme der Nazis 1933 bis zum Fall der Mauer 1989 als Ort der Unterdrückung und Rechtsbeugung. © dpa-infocom, dpa:260708-930-350298/1