Datum07.07.2026 19:58
Quellewww.zeit.de
TLDREine neue Statistik zeigt einen deutlichen Anstieg ausländischer Auszubildender im deutschen Gesundheitswesen. In Berlin hat Ende 2025 fast jeder zweite Azubi eine ausländische Staatsangehörigkeit, was einem Zuwachs von 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Brandenburg verzeichnet sogar einen Anstieg von 47 Prozent. Diese Entwicklung ist ein neuer Höchststand und betrifft insbesondere Ausbildungen wie die zur Pflegefachfrau.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Neue Statistik“. Lesen Sie jetzt „Immer mehr Azubis im Gesundheitswesen kommen aus dem Ausland“. Immer mehr Auszubildende im Gesundheitswesen kommen aus dem Ausland. In Berlin hatte Ende 2025 fast jeder zweite Azubi eine ausländische Staatsangehörigkeit, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg informiert. Genauer gesagt waren es den Angaben nach rund 4.620 von insgesamt etwa 11.620 Auszubildenden, also gut 40 Prozent. Das seien 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch in Brandenburg wächst der Anteil deutlich. Dort hatten laut Amt rund 1.620 der knapp 6.880 Azubis im Gesundheitswesen eine ausländische Staatsangehörigkeit - ein Plus von 47 Prozent gegenüber dem Vorjahr. In beiden Ländern ist das ein neuer Höchststand, wie es in einer Mitteilung heißt. Stichtag für die Erhebung der Daten war in Berlin der 1. und in Brandenburg der 30. November 2025. Zu den Ausbildungen im Gesundheitswesen zählen etwa die Ausbildung zur Pflegefachfrau, zum Pflegeassistenten, zur Notfallsanitäterin oder zum Physiotherapeuten. Die meisten Azubis gibt es in der Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. In Berlin machten zum Zeitpunkt der Erhebung knapp 6.910 Menschen die Ausbildung, in Brandenburg fast 4.490. © dpa-infocom, dpa:260707-930-349357/1