Datum07.07.2026 17:24
Quellewww.spiegel.de
TLDRBei einem Unfall in Oberndorf am Neckar wurden drei Arbeiter durch 450 Grad heißes Zink verletzt. Beim Galvanisieren kam es zu einer explosionsartigen Verdampfung, wodurch ein Teil in ein Zinkbad fiel und heißes Zink verspritzte. Zwei Männer wurden schwer verletzt und mit Hubschraubern in Spezialkliniken geflogen, ein weiterer kam ins örtliche Krankenhaus. Die Hintergründe des Unfalls, der einen Schaden von rund 100.000 Euro verursachte, sind noch unklar.
InhaltBei einem Unfall in Süddeutschland sind drei Arbeiter zum Teil schwer verletzt worden. Zwei von ihnen mussten per Hubschrauber in Spezialkliniken gebracht werden. Die Hintergründe sind noch unklar. In Oberndorf am Neckar in Baden-Württemberg sind drei Arbeiter durch umher spritzendes heißes Zink teils schwer verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte es in einem Betrieb für Oberflächentechnik am Morgen beim Galvanisierungsprozess eine explosionsartige Verdampfung gegeben. Dadurch habe sich ein Bauteil gelöst und sei in ein etwa 450 Grad heißes Zinkbad abgestürzt. Das Zink spritzte heraus und verletzte die Männer teils schwer. Zwei von ihnen kamen per Rettungshubschrauber in Spezialkliniken, der Dritte per Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus. Neben Rettungsdienst und Polizei war auch die freiwillige Feuerwehr im Einsatz. Die drei Männer sind nach Angaben der Polizei 38, 52 und 56 Jahre alt. Die Polizei ermittelt derzeit noch, wie es zu der Verdampfung kam. Bislang seien die Hintergründe noch unklar, hieß es. An der Anlage sei durch den Unfall ein Schaden in Höhe von etwa 100.000 Euro entstanden.