Datum07.07.2026 15:53
Quellewww.spiegel.de
TLDRLaura Siegemund schied im Wimbledon-Mixed-Doppel nach einer umstrittenen Zeitüberschreitungsstrafe aus. Die Strafe beeinflusste das entscheidende Spiel und führte zur Niederlage. Siegemund beschwerte sich vehement und verweigerte ihrer Gegnerin Ostapenko anschließend den Handschlag. Ostapenko, bekannt für ihr temperamentvolles Spiel, mischte sich ebenfalls in die Debatte ein. Beide Spielerinnen haben in der Vergangenheit bereits Diskussionen mit Gegnern und Schiedsrichtern geführt.
InhaltAls Laura Siegemund im Mixed-Doppel in Wimbledon ausscheidet, beschwert sie sich vehement beim Schiedsrichter. Der wiegelt ab. Dann mischt sich Gegenspielerin Jeļena Ostapenko ein. Das Ausscheiden der deutschen Tennisspielerin Laura Siegemund in Wimbledon ist von einer hitzigen Diskussion begleitet worden. Es fing mit einer Debatte über Zeitüberschreitungen beim Aufschlag an und wurde dann grundsätzlich. Aber von vorn: Siegemund traf mit Mixed-Partner Édouard Roger-Vasselin im Viertelfinale auf die Lettin Jeļena Ostapenko und Marcelo Arévalo aus El Salvador. Bei 7:7 im Tiebreak kassierte Siegemund eine Verwarnung wegen Zeitüberschreitung, weil sie sich beim Aufschlag zu lange Zeit ließ. Weil es schon die zweite war, hatte sie dadurch nur einen Aufschlag übrig. Siegemund schlug in diesem entscheidenden Moment kurz vor der Entscheidung über Sieg oder Niederlage dann einen Doppelfehler. Nach einem weiteren verlorenen Ballwechsel war die Niederlage besiegelt. Siegemund und Roger-Vasselin verloren die Partie 4:6, 6:7 (7:9). Die Deutsche gab der Lettin am Netz daraufhin nicht wie üblich die Hand. Die Aufregung nahm danach an Fahrt auf, Siegemund und ihr Mixed-Partner diskutierten mit dem Schiedsrichter: Die frühere French-Open-Siegerin aus Lettland ist bekannt für ihre temperamentvolle Art und emotionale Ausbrüche auf dem Platz. Immer wieder kommt es zu Konflikten mit Gegnerinnen oder den Schiedsrichtern. Auch Siegemund legte sich in der Vergangenheit mehrfach mit Gegenspielerinnen und Gegenspielern an. Zuletzt etwa ärgerte sie sich über die extravaganten Outfits von Naomi Osaka bei den French Open. Zudem lässt sie sich tatsächlich zwischen den Ballwechseln viel Zeit. Nach dem Disput löste sich die Runde dann aber auf. Ostapenko und Arévalo treffen im Halbfinale auf Christian Harrison (USA) und Zhang Shuai (China).