Musik: Schlagerlegende Ralph Siegel im künstlichen Koma

Datum07.07.2026 14:34

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Schlagerlegende Ralph Siegel (80) liegt im künstlichen Koma. Seine Familie bestätigte dies und gab an, dass er selbstständig atme. Zahlreiche Hits wie "Ein bisschen Frieden" stammen aus seiner Feder. Siegel hat in der Vergangenheit bereits mehrfach schwere Krankheiten durchlebt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Musik“. Lesen Sie jetzt „Schlagerlegende Ralph Siegel im künstlichen Koma“. Schlagerkomponist Ralph Siegel (80, "Ein bisschen Frieden") liegt im künstlichen Koma. Die Familie bestätigte der Deutschen Presse-Agentur die Echtheit eines von ihr verfassten Beitrags auf Instagram zum Gesundheitszustand des Komponisten. Demnach könne Siegel selbstständig atmen. Zuvor hatten "Münchner Merkur" und "tz" berichtet. Auf Instagram schrieben Siegels Ehefrau Laura und seine Töchter Giulia und Alana weiter, die gesamte Familie sei zusammen und auf den Vater konzentriert: "Wir blicken mit Zuversicht auf die kommenden Tage." Giulia Siegel bestätigte auf Nachfrage die Echtheit des Beitrags. Weitere Auskünfte zum Gesundheitszustand des Komponisten sollte es zunächst nicht geben. Ralph Siegel war in den vergangenen Jahren mehrfach schwer erkrankt, unter anderem an Krebs, und leidet zudem an der schmerzhaften Nervenkrankheit Polyneuropathie. Siegel hat mehr als 2000 Lieder geschrieben und/oder produziert, darunter "Fiesta Mexicana", "Griechischer Wein", "Ein bisschen Spaß muss sein", "Moskau" und den Über-Hit "Ein bisschen Frieden", der ihm und Sängerin Nicole 1982 den ersten Platz beim Eurovision Song Contest (ESC) bescherte, der damals noch Grand Prix Eurovision de la Chanson hieß. Noch einmal bei dem internationalen Musikwettbewerb anzutreten, ist sein großer Traum: Anlässlich seines 80. Geburtstages vergangenen September sagte Siegel der Deutschen Presse-Agentur: "Es reizt mich einfach, nochmals mit Deutschland zu starten." Im Frühjahr war überdies bekanntgeworden, dass Siegel ein Restaurant in der Nähe von Barcelona gekauft hat. © dpa-infocom, dpa:260707-930-347232/1